Künstliche Intelligenz
iX-Workshop: Identitäten in Entra ID mit Conditional Access Policies schützen
Ein zentraler Bestandteil vieler Unternehmensnetzwerke ist Microsofts cloudbasierter Authentifizierungs- und Zugriffsverwaltungsdienst Entra ID. Für Cyberkriminelle ist er ein häufiges Ziel, um die Identität von Benutzern und Geräten anzugreifen und so per Rechteausweitung an interne Daten zu gelangen.
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Im Workshop Zugriffskontrolle mit Zero Trust: Identitäten in Entra ID mit Conditional Access Policies absichern erfahren Sie, wie Sie das Zero-Trust-Prinzip in Entra ID erfolgreich umsetzen. Dazu lernen Sie Conditional Access Policies (CAP) als zentrales Sicherheitselement für Microsoft 365 und Azure kennen. Anhand konkreter Szenarien bekommen Sie einen umfassenden Überblick, wie CAPs funktionieren und sich von herkömmlichen Firewall-Regeln unterscheiden.
Eigene Richtlinien entwickeln und testen
Weiterhin erfahren Sie, wie Signale, Bedingungen und Kontrollen die Zugriffsentscheidungen beeinflussen. Mit diesem Know-how bauen Sie eigenständig einen eigenen Richtliniensatz auf. Zunächst erarbeiten Sie einen eigenen Sicherheitsstandard auf Grundlage einer Multi-Faktor-Authentifizierung, die Sie danach um weitere Funktionen ergänzen, darunter den Tokenschutz und die Integration von Microsoft Defender for Cloud Apps. Anschließend blockieren Sie unsichere Authentifizierungsmethoden und testen die selbstentwickelten CAPs.
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Februar 26.02.2026 |
Online-Workshop, 09:00 – 17:00 Uhr 10 % Frühbucher-Rabatt bis zum 29. Jan. 2026 |
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Mai 07.05.2026 |
Online-Workshop, 09:00 – 17:00 Uhr 10 % Frühbucher-Rabatt bis zum 09. Apr. 2026 |
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Juli 28.07.2026 |
Online-Workshop, 09:00 – 17:00 Uhr 10 % Frühbucher-Rabatt bis zum 30. Jun. 2026 |
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November 10.11.2026 |
Online-Workshop, 09:00 – 17:00 Uhr 10 % Frühbucher-Rabatt bis zum 13. Okt. 2026 |
Von diesem Workshop profitieren Administratoren, die cloudbasierte Anwendungen von Microsoft konfigurieren und verwalten, sowie IT-Sicherheitsverantwortliche und Entscheidungsträger, die eine Zero-Trust-Strategie planen und umsetzen wollen.
Referent des Workshops ist Tim Mittermeier, Head of Cybersecurity bei Corporate Trust. Er verfügt über eine langjährige Erfahrung als Penetrationstester und ist Experte für die Sicherheit von hybriden Infrastrukturen und Cloud-Umgebungen. Die Teilnehmerzahl ist auf maximal 20 Personen begrenzt, um einen intensiven Austausch zwischen Teilnehmern und Referent zu gewährleisten.

(ilk)
Künstliche Intelligenz
Meta stoppt Batman VR-Nachfolger und zieht sich aus VR-Gaming zurück
Meta zieht sich weiter aus der VR-Spieleentwicklung zurück. Wie das Branchenmagazin UploadVR berichtet, wird das geplante Sequel zu „Batman: Arkham Shadow“ nicht erscheinen. Gleichzeitig kommt es zu tiefgreifenden Umstrukturierungen bei den letzten verbliebenen internen Spielestudios. Das von Camouflaj entwickelte „Arkham Shadow“ gilt als eines der besten VR-Spiele überhaupt und ist ein Referenztitel für Metas VR-Brillen Quest 3 und Quest 3S. Ein Nachfolger soll dem Bericht zufolge intern bereits in Arbeit gewesen sein.
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Allerdings sei nicht mehr Camouflaj selbst als Entwickler vorgesehen gewesen, sondern Sanzaru Games, das zuvor die beiden Titel der „Asgard’s Wrath“-Reihe verantwortete. Sanzaru hat Meta jedoch im Rahmen einer Kündigungswelle komplett geschlossen. Auch bei Camouflaj, das 2024 noch Interesse an einer Fortsetzung geäußert hatte, gibt es erhebliche Einschnitte. Das Studio bleibt zwar formal bestehen, entwickelt jedoch künftig keine VR-Spiele mehr. Stattdessen soll das verbliebene Rumpfteam Tutorial-Inhalte für künftige Geräte wie eine mögliche Meta Quest 4 erstellen.
Auch Förderprogramme gestrichen
Ein weiterer Bericht von Android Central legt nahe, dass Meta auch Fördermittel für externe Studios gestrichen hat. Der Großteil der Förderungen, die Oculus Publishing im Rahmen des „Meta Horizon Start Program“ für Entwickler bereitgestellt hat, soll eingestampft worden sein. Bisher soll Meta 2026 insgesamt 60 Millionen US-Dollar in die VR-Spieleförderung gepumpt haben. Mehr soll es nicht mehr geben.
Metas Rückzug aus dem VR-Gaming soll unter anderem zu Entlassungen von etwa 70 Prozent der Mitarbeitenden bei Cloudhead Games geführt haben. Das Studio ist für den seit Jahren etablierten Rhythmus-Shooter „Pistol Whip“ verantwortlich. Der gut vernetzte YouTuber GamertagVR zitiert zudem interne Quellen, die von der Einstellung eines weiteren namhaften Quest-Exklusivspiels wissen wollen. Meta soll Skydance Interactive („Behemoth“, „The Walking Dead: Saints & Sinners“) mit einem VR-Spiel aus dem „Harry Potter“-Universum beauftragt haben. Offiziell bestätigt wurde ein solcher Titel bisher nicht.
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The Meta Situation Just Got Worse
VR-Gaming spielt keine Rolle mehr bei Meta
Mit dem Aus von Sanzaru, Twisted Pixel („Marvel’s Deadpool VR“), Armature Studio („Resident Evil 4 VR“) und der erst fusionierten, dann zusammengeschrumpften Downpour Interactive und Camouflaj hat Meta innerhalb weniger Monate fünf der besten VR-Spielestudios überhaupt geschlossen. Nach aktuellem Stand bleiben nur noch drei interne Teams aktiv: Beat Games („Beat Saber“), BigBox („Population: One“) und Ouro Interactive, das sich ausschließlich auf Inhalte für die Social-VR-Plattform Horizon Worlds konzentriert. Damit dürfte klar sein, dass Meta auch für künftige VR-Headsets keine eigenen Exklusivtitel mehr produzieren dürfte und eher als Hardware- und Marketplace-Anbieter fungieren will.
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Virtual Reality ist in Metas Prioritätenliste schon längst nach unten gerutscht und Kürzungen in den dafür zuständigen Abteilungen deuteten sich bereits vor Monaten an. Wie schwer es den VR-Anteil der Reality Labs nun getroffen hat, ist dennoch ein Schock für die gesamte Industrie. Über 1500 Stellen werden abgebaut, weitere Einschnitte könnten folgen. Allein 2025 sollen die Reality Labs ihr Budget um 30 Prozent kürzen – deutlich mehr als jede andere Abteilung des Konzerns.
Meta-Technikchef Andrew Bosworth kündigte intern an, künftig verstärkt auf Augmented Reality und KI-Wearables zu setzen. Virtual Reality hingegen werde nur noch reduziert unterstützt. Die VR-Sparte hatte Meta seit 2014 aufgebaut und mit Milliardenaufwand ausgebaut. Doch der erhoffte Erfolg auf dem Massenmarkt stellte sich nicht ein. Das Projekt Metaverse bleibt laut Bosworth zwar bestehen, soll künftig aber stärker auf mobilen Geräten stattfinden.
(joe)
Künstliche Intelligenz
KI-Einsatz: Anspruchsvolle Aufgaben werden delegiert, Routine bleibt
Die Rechnung vieler Chefs klingt einleuchtend: Die KI übernimmt Routineaufgaben, Mitarbeiter konzentrieren sich auf die komplexen Probleme. Doch die Realität sieht anders aus, wie eine neue Untersuchung des KI-Entwicklers Anthropic zeigt (PDF). In der Praxis werden an die Künstliche Intelligenz vor allem die anspruchsvollen Aufgaben delegiert – für die sie mit 66 Prozent eine deutlich niedrigere Erfolgsquote aufweist als bei einfachen Tätigkeiten. Die Folge: Viele Jobs werden „deskilled“, wie die Forscher es nennen. Die anspruchsvollen Teile verschwinden, die Routinearbeit bleibt.
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Die Studie basiert auf zwei Millionen anonymisierten Nutzungsdaten aus November 2025, die per KI ausgewertet wurden. Anthropic hat dafür erstmals systematisch gemessen, nicht nur wofür Claude zum Einsatz kommt, sondern auch wie erfolgreich.
„Deskilling“ von Berufen
Als Beispiele für dieses „Deskilling“ nennt die Studie technische Redakteure und Reisebüroangestellte. Der technische Redakteur analysiert mithilfe der KI neue Entwicklungen, um den Bedarf für Überarbeitungen zu bestimmen, oder lässt bereits veröffentlichte Materialien überprüfen, um Revisionsbedarf festzustellen. Während er diese komplexen Aufgaben abgibt, kümmert er sich selbst weiterhin lieber um das Zeichnen von Skizzen oder die Produktion. Im Reisebüro verbleiben bevorzugt Aufgaben wie das Anfordern und Ausdrucken von Fahrkarten oder das Abwickeln von Zahlungen beim Menschen. Bei schwierigen Arbeiten wie das Planen von Reiserouten oder Kostenberechnungen wird hingegen die Hilfe der KI in Anspruch genommen.
Dies verblüfft auf den ersten Blick, weil Fehler in den Ergebnissen komplexer Aufgabenstellungen oft schwerer zu erkennen sind als bei einfachen Aufgaben. Und laut Anthropics Zahlen liegt die Erfolgsquote bei einfachen Aufgaben bei 70 Prozent, während sie bei komplexen Fällen auf 66 Prozent sinkt. Dass die Nutzer dies in Kauf nehmen, dürfte vor allem an der Zeitersparnis liegen. Aufgaben, die Menschen ohne KI etwa drei Stunden kosten würden, ließen sich mit KI in rund 15 Minuten erledigen, behauptet Anthropic.
KI vergrößert Spaltung zwischen Arm und Reich
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Eine weitere Erkenntnis aus der Studie ist, dass KI die Ungleichheit zwischen reicheren und ärmeren Ländern und den jeweiligen Lebensverhältnissen weiter vergrößern könnte. In reichen Ländern mit höherem Pro-Kopf-Einkommen werde die KI vielseitig und auch für Privates eingesetzt, etwa in den USA, Japan und Südkorea. In ärmeren Ländern konzentriere sich die Nutzung auf Lernen und spezifische Arbeitsaufgaben.
So viel Nachdenklichkeit über Nebeneffekte der eigenen Produkte wirkt in der KI-Branche auf den ersten Blick ungewohnt. Doch Anthropic hat in der Vergangenheit bereits mehrfach Aufmerksamkeit damit erregt, dem euphorischen Grundton, der Big Tech sonst innewohnt, etwas Selbstreflexion entgegenzusetzen. Und oft auch mit dem Erfolg, dass der kleinere Mitbewerber von OpenAI (ChatGPT) und Google (Gemini) damit in die Schlagzeilen kam.
(mki)
Künstliche Intelligenz
enterJS 2026: Das Programm der JavaScript-Konferenz steht fest
Die enterJS 2026 findet am 16. und 17. Juni in Mannheim statt. Die Veranstalter iX und dpunkt.verlag präsentieren das diesjährige Vortragsprogramm rund um die neuesten Entwicklungen in der JavaScript-gestützten Enterprise-Welt. Die Konferenz richtet sich unter anderem an Frontend- und Backend-Developer, Softwarearchitektinnen, UX/UI-Designer und Tester.
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KI, Angular, Security und die neuesten Trends
Das Konferenzprogramm bietet an zwei Tagen in drei Tracks über 30 Vorträge, die der Programmbeirat in einem teilanonymisierten Prozess ausgewählt hat. Am Vortag der Hauptkonferenz, dem 15. Juni, stehen vier Workshops zu KI-Backends, Angular, Security und eventbasierten Node.js-Anwendungen zur Auswahl.
Die erste Keynote steht ebenfalls bereits fest. In den ersten Konferenztag startet Michael Hablich, Produktmanager für Chrome DevTools und Puppeteer, mit dem Thema „Wenn KI-Agenten zu deinen Nutzern werden“. Das vielfältige Konferenzprogramm umfasst Vorträge zu Accessibility, Security, React, Angular, Vue, Svelte und vielem mehr.
Auszug aus dem Programm:
- Es wird auch langsam Zeit! Die neue Temporal API
- Production-Ready RAG mit Node.js: Schnell, robust, echt
- Zeit für OAuth 2.1 – Authorization Best Practices als neuer Standard
- Fullstack-Anwendungen mit React und TanStack
- Zukunft der Web-Accessibility: Neue Ansätze, neue Tools, neue Chancen
- Code Reviews – Wie man es so richtig falsch macht
- Node.js 26: What‘s New in Core, and Why It Matters
Dabei kommt auf der enterJS in der originellen Location, der Manufaktur in Mannheim, auch das Networking nicht zu kurz – Pausen mitsamt Verpflegung sowie ein Diskussionspanel am Abend des ersten Konferenztags sind Teil der Veranstaltung. Die Teilnehmenden können dieses Mal selbst darüber abstimmen, über welches Thema im Panel diskutiert werden soll.

Frühbuchertickets und geplanter Online-Thementag zu KI
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Ein Ticket für die enterJS lässt sich bis zum 28. April 2026 für 969 Euro (alle Preise zzgl. 19 % MwSt.) erwerben. Danach steigt der Preis auf 1149 Euro an. Wer mit seinem Team bucht, profitiert ab drei Personen von Gruppenrabatten, die der Online-Ticketshop automatisch berechnet. Ein Workshop-Ticket kostet 549 Euro.
Darüber hinaus planen die Veranstalter den Online-Thementag „enterJS Integrate AI“ am 28. April. Er wird sich damit befassen, wie Entwicklerinnen und Entwickler KI so in ihre Anwendungen integrieren können, dass diese wirklich besser werden – statt komplizierter, unsicherer oder frustrierender.
Weitere Informationen dazu finden sich bald auf der enterJS-Website. Interessierte können darüber hinaus einen Newsletter abonnieren, um über die enterJS und ihren Thementag auf dem Laufenden zu beiben.
(mai)
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