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Künstliche Intelligenz

Google verkürzt Versionszyklus des Chrome-Browsers von vier auf zwei Wochen


Google wird neue Versionen seines Webbrowsers ab September öfter herausgeben. Bislang erscheint Chrome alle vier Wochen in einer neuen Version, dieser Zyklus wird künftig auf zwei Wochen reduziert. Dadurch soll der Browser schneller neue Funktionen erhalten und auch die Leistung in kürzeren Abständen verbessert werden. Der neue Versionszyklus betrifft Chrome für PCs, Android sowie iOS und beginnt mit der Version 153 von Chrome, die für den 8. September 2026 geplant ist.

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Auf dem Desktop ist Chrome derzeit der am meisten genutzte Browser. Letzten Herbst erreichte Google erstmals über 70 Prozent Browser-Anteil bei Desktop-Nutzern. Die Dominanz von Chrome basiert auf mehreren Faktoren, darunter der hohen Verbreitung von Google-Diensten wie der Websuche, YouTube und Gmail. Allerdings sind die Marktanteile von Chrome laut Statcounter in den letzten Monaten weltweit wieder knapp unter 69 Prozent gefallen.

Auf dieser Marktdominanz scheint sich Google aber nicht auszuruhen und entwickelt die Webplattform ständig weiter, wie Google-Mitarbeiter im Blog „Chrome für Entwickler“ schreiben. „Unser Ziel ist es, Entwicklern und Nutzern sofortigen Zugriff auf die neuesten Leistungsverbesserungen, Fehlerkorrekturen und neuen Funktionen zu ermöglichen“, heißt es dort. Nun stellt Google „auf einen zweiwöchigen Releasezyklus um“.

Die häufiger erscheinenden Chrome-Versionen werden einen geringeren Umfang aufweisen und sollen dadurch Unterbrechungen minimieren sowie das Debugging nach Release vereinfachen. Die Stabilität soll trotz des kürzeren Versionszyklus weiter gewährleistet bleiben, verspricht Google und schreibt dies „jüngsten Prozessverbesserungen“ zu.

Google wird die Zeit zwischen Beta- und der stabilen Version deutlich verkürzen und zeigt dies an einem beispielhaft aufgeführten Prozess der Entwicklung einer neuen Chrome-Version. Bislang nimmt sich der Konzern fast zwei Wochen Zeit dafür, künftig haben die Entwickler demnach nur noch sechs Tage, bis die stabile Version festgeschrieben wird. Die Zeit von der ersten stabilen Version bis zur Freigabe bleibt aber weiterhin bei 13 Tagen, wohl für entsprechende Tests.

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Eine Ausnahme des verkürzten Versionszyklus bildet die Enterprise-Version von Chrome mit erweiterter Stabilität für den Einsatz in Unternehmen. Diese Chrome-Variante bleibt bei neuen Versionen alle acht Wochen. Zudem bietet Google Nutzern von Chromebooks „weiterhin erweiterte Release-Optionen“ an. Denn „die neuesten Chrome-Versionen werden erst nach entsprechenden Plattformtests auf Chromebooks eingeführt“. Diese Kanäle werden wohl erst später auf kürzere Versionszyklen umgestellt.

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(fds)



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Künstliche Intelligenz

Durststrecke: Neue Desktop-Prozessoren kommen erst 2027


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Wer auf die nächste Desktop-Prozessorgeneration wartet, muss sich wahrscheinlich noch eine Weile gedulden. Auf der IT-Messe Computex sprechen alle Quellen hinter vorgehaltener Hand von Vorstellungen frühestens Anfang 2027. Am Veranstaltungsort Taipeh tummeln sich derzeit alle relevanten Hersteller für Mainboards, Kühler, Arbeitsspeicher und andere Komponenten.

Dieses Jahr ist demnach bestenfalls mit Teasern und Ankündigungen zu rechnen, von einem tatsächlichen Lieferstart gehen Hersteller aber nicht mehr aus. Das betrifft AMDs Zen 6 für Desktop-PCs (Codename Olympic Ridge) und Intels Core Ultra 400 alias Nova Lake-S. Ein geeigneter Vorstellungstermin wäre die Elektronikmesse CES im Januar 2027.

Sowohl AMD als auch Intel fokussieren ihre Produktionskapazität derzeit auf Serverprozessoren, da diese für KI-Server und -Rechenzentren besonders lukrativ sind. Beide Firmen maximieren so ihren Profit. Marktbeobachter berichteten bereits, dass AMD und Intel die Produktionskapazität von Desktop- und Notebook-CPUs reduziert haben, um mehr Servermodelle herzustellen.

Der Chipauftragsfertiger TSMC soll die Compute-Dies für Nova Lake und Zen 6 mit 2-Nanometer-Strukturen (N2 / N2P) herstellen. Die Fertigungskapazität in dieser Fertigungsgeneration ist zum Start allerdings umkämpft. AMD hat bisher nur den Serverableger Epyc Venice mit N2-Technik offiziell angekündigt, der noch 2026 erscheinen soll. Ebenso kommen die Instinct-Beschleuniger der MI400-Serie mit 2-nm-Strukturen. Apple dürfte dieses Jahr die A20-Mobilprozessoren zunächst für die iPhone-18-Pro-Modelle damit bringen.

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Insbesondere bei Intels Nova Lake zeigt sich die Industrie optimistisch, was die Leistung angeht. Intel könnte demnach die Lücke zu AMD schließen, insbesondere bei den Gaming-Topmodellen. Prozessoren mit einem „Big Last Level Cache“ (bLLC) sollen mit AMDs X3D-CPUs konkurrieren.

Die flottesten Nova-Lake-Prozessoren könnten es in sich haben: Die Gerüchteküche erwartet bis zu 52 CPU-Kerne, aufgeteilt auf 16 Performance-, 32 Effizienz- und vier Low-Power-Effizienzkerne. Hinzu kommen voraussichtlich bis zu 288 MByte bLLC. AMD könnte bei der nächsten Desktop-Generation auf 24 Performance-Kerne mit 48 Threads erhöhen.


(mma)



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Nanoleaf: Smart-Home-Leuchtenspezialist landet bei SwitchBot-Mutter


Großer Deal im Smart-Home-Geschäft: Die SwitchBot-Mutter OneRobotics mit Hauptsitz in Shenzhen übernimmt Nanoleaf mit Sitz in Shenzhen, Toronto und Paris. Die beiden Firmen sind insbesondere Nutzern der Heimautomatisierung bekannt: OneRobotics respektive SwitchBot unter anderem für seine Schalter und diverses weiteres Zubehör vom Sensor bis zum Staubsaugerroboter und Nanoleaf für seine zahlreichen Beleuchtungslösungen von der Einzelbirne bis zum Schaukasten. Allerdings entwickeln sich beide Firmen zunehmend in den Bereich Robotik und KI. So hatte OneRobotics kürzlich einen eigenen Haushaltsroboter präsentiert und ein Kuscheltier mit KI gezeigt. Nanoleaf kündigte ebenfalls einen entsprechenden „Pivot“ an und wollte sich auch in diesen Bereich begeben. Es blieb allerdings bislang nicht bei viel mehr als Ankündigungen.

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Der Aufkauf von Nanoleaf durch die SwitchBot-Mutter soll rund 40 Millionen US-Dollar gekostet haben, wie aus einer Mitteilung an die Börse Hongkong hervorgeht. Aus den veröffentlichten Zahlen ist bekannt, dass Nanoleaf 2025 einen Umsatz von 30,8 Millionen Dollar generiert hat, allerdings nach wie vor mit einem Minus operiert (rund 1,66 Millionen Dollar auf das Jahr gerechnet).

OneRobotics hätte Nanoleaf also zu einem günstigen Preis erworben, der gut das 1,3-fache des Umsatzes beträgt. Es ist unklar, ob sich Nanoleaf zum Verkauf gezwungen sah. OneRobotics war es zuletzt gelungen, an die Hongkonger Börse (HKEX) zu gehen, was dem Unternehmen viel neue Mittel in die Kasse gespült hat.

Es ist unklar, was der Deal für die Nanoleaf-Produkte bedeutet. Diese werden für Deutschland hauptsächlich über Amazon sowie über einen in Irland beheimateten Shop direkt verkauft. Kunden, die die Marke kennen, nervt unter anderem die verwirrende Rabattpolitik, teils dauert auch die Lieferung recht lange. Die Hardware an sich gilt aber als stabil, auch wenn etwa Konkurrenten wie Govee mit ähnlichen Features und günstigeren Preisen aufwarten. Wie bei chinesischen Marken oft üblich, sind die Apps von Nanoleaf aber wenig intuitiv – das gilt allerdings auch für die von SwitchBot.

Nanoleaf-Chef Gimmy Chu hatte aber zuletzt in Interviews betont, man wolle künftig stark auf Robotik und KI setzen, sowie auch den kosmetischen Bereich. Nanoleaf, das ursprünglich in Toronto gegründet war, hatte hier etwa eine Rotlichtherapie-Maske ins Programm aufgenommen. Die Marke ist wie erwähnt im Smart-Home-Geschäft bekannt, OneRobotics dürfte sie also nicht beerdigen wollen. Das Unternehmen war selbst durch ein Gadget bekannt geworden, das anfangs über Kickstarter vertrieben wurde: Einen kleinen Schalter, der vorhandene Bedienelemente in Wohnung und Büro betätigen kann – eigentlich eine sehr einfache Art Miniroboter. Später setzte OneRobotics dann auf ein wesentlich breiteres Angebot, behielt den Markennamen SwitchBot aber bei. Der Schalter trägt mittlerweile den etwas verwirrenden Namen SwitchBot Bot. Zuletzt erschien er in einer Variante mit Akku, zuvor musste man die Batterie regelmäßig tauschen.

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(bsc)



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iX-Workshop: Identitäten in Entra ID mit Conditional Access Policies schützen


Microsoft Entra ID ist das zentrale Identitäts- und Zugriffsmanagement vieler Unternehmen. Für Cyberkriminelle ist er ein bevorzugtes Angriffsziel, um die Identität von Benutzern und Geräten anzugreifen und so per Rechteausweitung an interne Daten zu gelangen.

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Im Workshop Zugriffskontrolle mit Zero Trust: Identitäten in Entra ID mit Conditional Access Policies absichern lernen Sie, wie Sie das Zero-Trust-Prinzip in Ihrer Microsoft-Umgebung erfolgreich umsetzen.

Sie beschäftigen sich mit Conditional Access Policies (CAP) als zentralem Steuerungsinstrument für Zugriffe in Microsoft 365 und Azure. Anhand konkreter Szenarien lernen Sie, wie CAPs funktionieren, welche Signale und Bedingungen eine Rolle spielen und wie sie sich von herkömmlichen Firewall-Regeln unterscheiden.

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Sie profitieren von der Erfahrung Ihres Trainers Tim Mittermeier, Head of Cybersecurity bei Corporate Trust. Als ehemaliger Penetrationstester und Experte für Cloud- und hybride Infrastrukturen zeigt er, wie Angreifer vorgehen – und wie sich Zero-Trust-Konzepte in der Praxis wirksam umsetzen lassen.

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Der Workshop richtet sich an Administratoren, IT-Sicherheitsverantwortliche und Entscheidungsträger, die Microsoft-Cloud-Umgebungen absichern und eine Zero-Trust-Strategie umsetzen möchten. Die Teilnehmerzahl ist auf 20 Personen begrenzt, um einen intensiven Austausch zu ermöglichen.


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(ilk)



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