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Humble Bundle: Mega Spaß mit Mega Man – wenn’s denn gefällt
Nachdem es letztes Jahr September bereits ein Capcom-Bundle mit Ace Attorney und einigen Mega-Man-Spielen gegeben hatte, bietet Humble aktuell ein Bundle mit vollem Fokus auf Mega-Man an. Enthalten sind neun Titel, allerdings für einen ungewöhnlich hohen Preis.
Das Bundle umfasst vier Stufen. Die erste Stufe startet mit folgenden drei Titeln (inklusive Bewertung laut SteamDB):
- Mega Man Battle Network Legacy Collection Vol.1 – 83 Prozent
- Mega Man Battle Network Legacy Collection Vol.2 – 81 Prozent
- MEGA MAN X DiVE Offline – 77 Prozent
Auf Stufe 2 kommen die folgenden zwei Titel hinzu:
- Mega Man 11 – 86 Prozent
- Mega Man Zero/ZX Legacy Collection – 74 Prozent
Stufe 3 beinhaltet zudem:
- Mega Man Legacy Collection 2 – 81 Prozent
- Mega Man X Legacy Collection 2 – 74 Prozent
Die vierte und letzte Stufe enthält schließlich noch:
- Mega Man X Legacy Collection – 76 Prozent
- Mega Man Legacy Collection – 84 Prozent
Wer letztes Jahr schon beim Capcom-Bundle zugeschlagen hat, braucht dieses Jahr lediglich über die zweite Bundle-Stufe nachzudenken. Die vier Titel der dritten und vierten Stufe waren damals schon enthalten.
Nachschub erst 2027
Bei Mega Man handelt es sich um eine klassische Spielreihe, deren Anfänge bis in das Jahr 1987 zurückreichen. In den ersten Teilen der Serie muss Mega Man, ein humanoider Roboter, die Welt vor dem größenwahnsinnigen Dr. Wily und seinen Roboterschergen retten.
Bis 2018 erschienen insgesamt elf Titel für beinahe alle mehr oder weniger bekannten Konsolen sowie für PC und Smartphone. Während im letzten Jahr noch über einen neuen Teil der Serie spekuliert wurde, ist mittlerweile klar, dass mit „Mega Man: Dual Override“ im kommenden Jahr ein neuer Teil an den Start gehen wird.
Spielen und Gutes tun
Wie immer kommt ein Teil der Erlöse einer gemeinnützigen Organisation zu Gute. In diesem Fall ist das „Children’s Miracle Network Hospitals“, eine gemeinnützige Organisation in den USA und Kanada, die Spenden für über 170 Kinderkrankenhäuser sammelt. Sie finanziert Behandlungen, medizinische Forschung und Ausrüstung, um die Gesundheitsversorgung jährlich von Millionen von Kindern zu verbessern.
Preis und Verfügbarkeit
Ungewöhnlich, vor allem im Vergleich zum letztjährigen Capcom-Bundle, wirkt die aktuelle Preisgestaltung. Stufe 1 startet bei 20,19 Euro, Stufe 2 kostet 30,28 Euro, gefolgt von Stufe 3 mit 40,38 Euro und schließlich das gesamte Bundle mit allen neun Titeln für 50,49 Euro.
Erwähnenswert ist die Preisgestaltung dahingehend, dass es sechs von neun Titeln bereits im Capcom-Bundle im letzten Jahr gab. Dieses kostete aber nur 35,67 Euro und bot zudem noch mehrere Sammlungen der Ace-Attorney-Spiele und zwei Gutscheine. Die drei neuen Titel im Mega-Man-Bundle kosten auf Steam unrabattiert jeweils 29,99 Euro, sind aber wiederum bereits auf Stufe 1 und 2 zu haben. Logischer wäre es gewesen, die teuren Titel erst auf einer höheren Stufe zugänglich zu machen. So aber dürfen sich Sparfüchse freuen, die bereits im letzten Jahr zugeschlagen haben. Wie dem auch sei, alle neun Titel haben auf Steam einen Wert von 208,58 Euro, wodurch das Bundle für Mega-Man-Fans auch ohne Rechenspiele von Interesse sein kann – vor allem wenn auf Steam noch kein Titel vorhanden ist.
Das Mega-Man-Bundle ist noch bis zum 19. März erhältlich.
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Intel Arc G3 (Extreme): Panther Lake für Handheld-PCs setzt den Fokus auf die GPU

Dass Intel Panther Lake alias „Core Ultra 300“ auch in speziellen Varianten für Gaming-Handhelds kommt, ist seit der CES offiziell im Januar. „G3“ geistert dabei als Name schon länger durch die Gerüchteküche. Nun gibt es Hinweise, dass diese Modelle nicht als Intel Core G3, sondern als Intel Arc G3 (Extreme) geplant sind.
Intel Arc G3 statt Intel Core G3
Damit setzt Intel den Fokus dieser Modelle voll und ganz auf die Grafikeinheit, die in Form der 12-Xe3-Cluster großen Ausbaustufe Arc B390 wirklich sehr schnell ausgefallen ist. Davon erfahren haben will X-Nutzer Jaykihn, der zuletzt wiederholt in Bezug auf Intels Entwicklungen sehr gut informiert gewesen ist – einen zuvor von Leaker HXL präsentierten CPU-Z-Screenshot eines solchen Modells bezeichnet er allerdings als „Fake“.
Ihm zufolge komm Intel Arc G3 Extreme mit der 12 CU starken iGPU (Arc B390), Intel Arc G3 mit der leicht abgespeckten 10-CU-Version (Arc B370), die es für Notebooks im Core Ultra 5 338H ohne X-Zusatz – der gebührt nur den drei Varianten mit Intel Arc B390.
Weniger CPU-Kerne + große iGPU
Dass es sich bei der G3-Serie wirklich um eine speziell für Handheld-PCs angepasste Serie handelt, wird aus dem von Jaykihn kolportierten L3-Cache-Ausbau deutlich: Mit 12 MB fällt er für den G3 Extreme kleiner aus als bei den Modellen mit Arc B390 für Notebooks, weil Intel offensichtlich erstmals das kleine CPU-Chiplet mit dem großen GPU-Chiplet kombiniert – für den anvisierten Einsatzzweck ergibt das absolut Sinn und passt zum Namen. Laut Gerüchten sieht das Modell einen CPU-Tile mit der Konfiguration 2+8+4 vor, als zwei Performance-Kernen, acht E-Cores und die stets vorhandenen vier LPE-Cores.
Der Gesamtleistung dürfte dies wiederum hinsichtlich der Grafik kaum schaden. Diese hatte sich als durchaus potent erwiesen, AMDs aktuelles Angebot in dieser Klasse wird dabei deutlich in den Schatten gestellt.
Mit Vorstellung der Modelle Intel Arc G3 und Intel Arc G3 Extreme mit Intel Arc B370 respektive Intel Arc B390 ist zur Computex 2026, die am 1. Juni in Taipeh, Taiwan startet, zu rechnen. Auch das gilt aber schon seit der CES 2026 als gesichert.
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Weiteres Standbein für UMC?: Mögliche NAND-Flash-Produktion trifft auf (zu) hohe Hürden

UMC als zweitgrößte taiwanische Foundry hat zuletzt evaluiert, ob man nicht auch bald NAND-Flash produzieren könnte und sich so etwas breiter aufstellt. Dabei traf der Halbleiterhersteller auf viele Hürden in diversen Bereichen, die das Thema selbst im aktuellen Boom eher unwahrscheinlich werden lassen.
Viertgrößter Fertiger und dennoch ein schwerer Stand
UMC ist ein großer Halbleiterhersteller, der mit älteren Prozessen jedes Quartal Millionen Chips fertigt und so viele Märkte bedient. Auf dem Papier ist UMC nach TSMC, Samsung und SMIC der weltweit viertgrößte Chiphersteller. Das bedeutet jedoch, dass auf ihn nur rund vier Prozent Marktanteil entfallen. Mit älteren Chips lässt sich zudem lange nicht so viel Geld verdienen, wie es beispielsweise TSMC vorlebt. Im Gegenteil sogar, man agierte in den letzten Jahren stets nur knapp über der schwarzen Null, ohne einen wirklichen Aufwärtstrend.
Dazu trägt bei, dass die Fabriken nicht gut ausgelastet sind. Noch 2024 lag die Auslastung zum Jahresende bei gerade einmal 70 Prozent, kletterte Ende 2025 aber immerhin auf 78 Prozent. Eine Million belichtete 300-mm-Wafer im Quartal heißt das normiert, doch die Kapazität liegt bei 1,3 Millionen Wafern. Es könnten also noch 30 Prozent mehr verkauft werden. Werte unterhalb der 80-Prozent-Marke gelten in der Branche schnell als potenzielles Verlustgeschäft, was die Zahlen von UMC auch untermauern.
Zu große Hürden beim NAND-Flash-Einstieg?
Dass sich UMC deshalb umsieht, um die Reinraumkapazitäten auszulasten und noch etwas mehr Geld zu verdienen, erscheint nachvollziehbar. Doch mal eben schnell die Produktion von Logic-Chips auf Speicher umzustellen, ist nicht so einfach, wie es sich eventuell anhört. Es fehlt letztlich an fast allen Enden etwas: Das passende Equipment ist nicht vorhanden, notwendiges Personal mit Fachkenntnissen ist knapp und auch die IP-Frage ist ungeklärt. Denn eigenes Know-how hat UMC in dem Bereich nur bedingt, müsste also mit einem anderen NAND-Hersteller kooperieren. Der wiederum muss gewillt sein, sein Wissen zu teilen. Doch gern herausgeben die Branchenriesen dies ungern.
Preiserhöhungen für fast alle Produkte
Aktuell sieht es deshalb danach aus, dass UMC vorerst nicht in das NAND-Flash-Geschäft einsteigen wird. Um jedoch angesichts weltweiter Krisen und gestiegener Rohstoff- und Energiepreise weiter wirtschaftlich arbeiten zu können, werden zum zweiten Halbjahr 2026 die Preise angepasst, was auch Bestandskunden trifft. Um fünf, zehn oder auch mal 15 Prozent werden diese erhöht. Je nach Produkt und Kunde greifen die Erhöhungen in unterschiedlicher Form.
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Stichtag 30. Juni 2026: Amazon soll „Kindle für PC“-App einstellen wollen

Laut mehreren Berichten erhalten Anwender beim Update auf Version 2.9.1 von Kindle für PC eine Meldung, wonach Amazon die Anwendung zum 30. Juni 2026 einstellen will. Stattdessen wird Nutzern ein Wechsel auf die „neue und verbesserte“ Kindle-App für Windows 11 aus dem Microsoft Store empfohlen.
Unklar bleibt bislang, ob sich die bisherige PC-App nach diesem Zeitpunkt weiterhin nutzen lässt, oder lediglich nicht mehr zum Download bereitsteht. Eine vergleichbare Umstellung hatte Amazon bereits 2023 vorgenommen, als die alte Kindle-App für macOS zugunsten einer neuen Version eingestellt wurde, die ausschließlich über den Apple App Store verfügbar ist. Vor diesem Hintergrund wird Nutzern geraten, bislang nicht gesicherte Bücher vorsorglich herunterzuladen, falls Amazon diese Möglichkeit in der neuen Anwendung künftig einschränken sollte.
Amazon macht dicht
Das aktuelle Vorgehen kann als weiteres Indiz dafür gewertet werden, dass Amazon seine Kindle-Plattform zunehmend abschottet. Bereits im vergangenen Jahr stellte der Online-Händler zum 26. Februar den Download gekaufter E-Books ein gefolgt von einem neuen DRM-Verfahren im September 2025. Im März dieses Jahres wurden zudem Informationen öffentlich, wonach Amazon die DRM-Maßnahmen bei älteren Kindle-Readern ebenfalls verschärft hatte, und das ohne entsprechendes Firmware-Update.
Nutzer sind aber nicht ausgeliefert
Alternativen bestehen dennoch: Nutzer eines Kindle-Readers, die nicht zwingend auf Amazons Angebot angewiesen sind, können digitale Bücher auch über alternative Bücher-Shops beziehen, wo diese häufig ohne DRM angeboten werden, und sie anschließend mithilfe von Software wie dem bekannten Calibre für den Kindle konvertieren.
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