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Gimp 3.08: Update zieht schnelleres Laden aus Version 3.2 vor


Mit Version 3.08 haben die Entwickler von Gimp nach eigenen Angaben womöglich die letzte Mikro-Veröffentlichung vor dem nächsten größeren Update auf Version 3.2 bereitgestellt. Der Fokus dieser Ausgabe liegt vor allem auf Verbesserungen bei der Bildbearbeitung sowie auf zahlreichen Fehlerkorrekturen.

Schriften werden schneller geladen

Zu den zentralen Neuerungen zählt eine Optimierung der Leistung beim Laden von Schriftarten, die sich insbesondere bei sehr großen Font-Sammlungen bemerkbar machen soll. Diese Verbesserung war ursprünglich bereits im Release Candidate für Version 3.2 enthalten, wurde nun aber offenbar vorgezogen.

Eine Folge der neuen Umsetzung ist, dass das Laden von Bildern so lange zurückgestellt wird, bis alle für diese initialisierten Schriften vollständig geladen sind. Auf diese Weise sollen insbesondere Darstellungsfehler vermieden werden, die in der Vergangenheit immer wieder aufgetreten sind. Zudem soll es dadurch zu weniger Problemen mit XCF-Dateien im Zusammenhang mit Schriftarten kommen.

Auch bei der Kompatibilität zu Gimp 2.10 wurde ein Fehler behoben. Bislang konnte es vorkommen, dass die Gitterfarbe im neuen Farbformat gespeichert wurde, was beim erneuten Öffnen entsprechender Dateien unter der älteren Gimp-Version zu Problemen führte. Dieses Verhalten soll mit Version 3.08 nun korrigiert sein.

OS-bedingte Korrekturen

Unter macOS wird die veraltete Skia-Schriftart nun als „Sonderfall“ behandelt. In der Vergangenheit hatten die Entwickler wiederholt Rückmeldungen von Nutzern erhalten, dass diese Schriftart nicht korrekt mit der Pango-Bibliothek zusammenarbeitet, die in Gimp für das Rendern von Schriftarten zum Einsatz kommt. Dies äußerte sich unter anderem in einer inkonsistenten Darstellung der Schriftstärken. Mit der neuen Gimp-Iteration wurde dieses Problem behoben, zudem wurde auch das Font-Kerning verbessert.

Unter Windows konnte es hingegen aufgrund unterschiedlicher Darstellungen von Dateipfaden zwischen den Betriebssystemen dazu kommen, dass die Standardfarbprofile beim Start nicht korrekt geladen wurden. Auch dieser Fehler wurde behoben. In einzelnen Fällen kann es jedoch erforderlich sein, dass Nutzer ihre Standardfarbprofile in den Einstellungen neu zuweisen müssen, um den zuvor verwendeten, falschen Dateipfad zu entfernen.

Kleine generelle Verbesserungen

Darüber hinaus haben die Entwickler die Codes der nicht-destruktiven Filter weiter verbessert, insbesondere im Hinblick auf die Stabilität. Davon soll vor allem das Kopieren und Einfügen von Ebenen und Bildern mit angehängten Filtern profitieren. Zusätzlich wurden mehrere Probleme behoben, die im Zusammenhang mit der Anwendung von NDE-Filtern auf Schnellmasken auftraten.

Verbesserungen auch bei der Sicherheit

Das Flatpak von Gimp wurde in Version 3.08 mit neuen Sicherheitsvorkehrungen ausgestattet. Diese sind künftig in der Lage, das korrekte Konfigurationsverzeichnis anzuzeigen, unabhängig davon, ob XDG_CONFIG_HOME auf dem System des Benutzers definiert ist. Dies soll es Flatpak-Nutzern deutlich erleichtern, Plug-ins von Drittanbietern zu installieren und zu verwenden. Zusätzlich wurden weitere potenzielle Sicherheitsprobleme im Zusammenhang mit verschiedenen Dateiformat-Plugins beseitigt. Das betrifft sowohl einen Bug bei ICO-Dateien, die mit falschen Metadaten versehen waren, als auch ein mögliches Problem beim Laden von Creator-Blöcken in Paintshop Pro PSP-Bildern.

Zudem wurden mehrere Abhängigkeiten in Gimp 3.08 aktualisiert, was ebenfalls zur Verbesserung der Sicherheit beitragen soll. So setzt das Windows-Installationsprogramm aufgrund mehrerer gemeldeter, CVE-bekannter Sicherheitsprobleme bei Python 3.12.11 nun auf eine neuere Version. Auch bei der SVG-Bibliothek librsvg kommt nun Version 2.61.3 zum Einsatz, um einen möglichen NTLM-Authentifizierungs-Exploit beim Laden einer bösartigen SVG-Datei zu verhindern.

Fehlerbehebungen auch an anderen Stellen

Auch in weiteren Bereichen haben sich die Entwickler verschiedener Fehler angenommen. So wurde ein seltenes, aber mögliches Absturzverhalten behoben, das im Zusammenspiel des Equalize-Filters mit Bildern auftreten konnte, die NaN-Werte enthalten. Solche Bilder stammen in der Regel aus wissenschaftlichen Anwendungen oder aus dem Bereich der Kartografie, was die geringe Häufigkeit dieses Fehlers erklärt. Außerdem wurde ein sich unbeabsichtigt öffnendes Suchfenster deaktiviert, das bei der Eingabe erschien, wenn das andockbare Fenster „Kanäle“ ausgewählt war.

In der Bedienoberfläche konnte es bislang vorkommen, dass bei den andockbaren Fenstern „Navigation“ und „Auswahl-Editor“ keine großen hellen Texturen angezeigt wurden, wenn kein Bild aktiv ausgewählt war. Besonders bei dunklen Themen fiel dieses Verhalten störend auf. Ebenfalls behoben wurde ein Problem in der Ebenenansicht, das für Irritation bei Nutzern gesorgt hatte: Wenn eine Ebene keinen aktiven Filter besaß, zeigte die Spalte „Fx“ beim Überfahren mit der Maus denselben Kontrollkästchen-Umriss wie die Spalte „Sperren“ an. Dadurch entstand bei einigen Nutzern der Eindruck, dort klicken zu müssen, um einen Filter hinzuzufügen. Dieser Umriss wurde in der neuen Version entfernt.

Weitere GUI-Elemente, darunter die Symbole in den Dialogkopfzeilen, reagieren nun korrekt auf die eingestellte Symbolgröße. Für eine bessere Übersicht wurden außerdem die Optionen zum Füllen von Ebenen mit Farben beim Ändern der Leinwandgröße deaktiviert, sofern sie nicht relevant sind.

Eine vollständige Übersicht aller Änderungen und Verbesserungen bieten wie gewohnt die auch dieses Mal sehr ausführlichen Release Notes.

Nächster Halt: Gimp 3.2

Nach Angaben der Entwickler könnte es sich bei der nun veröffentlichten Gimp-Ausgabe zudem um die letzte Veröffentlichung des 3.0-Entwicklungszweigs handeln, sofern keine schwerwiegenden Fehler mehr bekannt werden. In der veröffentlichten Aussicht wird weiter angedeutet, dass die 32-Bit-Version für Windows künftig nicht mehr unterstützt werden soll. Gleichzeitig nährt dies die Hoffnung, dass die aktuelle Gimp-Version dennoch über einen längeren Zeitraum gepflegt wird, um auch solchen Nutzern weiterhin eine möglichst fehlerfreie Anwendung zu bieten.

Ab sofort verfügbar

Gimp 3.08 kann ab sofort über die Website des Projekts bezogen werden. Alternativ steht die für Windows, macOS und Linux verfügbare kostenlose und freie Bildbearbeitung wie gewohnt bequem über den am Ende dieser Meldung verlinkten Download-Bereich von ComputerBase zur Verfügung.

Downloads

  • GIMP

    4,7 Sterne

    GIMP ist ein kostenloses, top ausgestattetes Grafikprogramm. Damit eine sehr gute Alternative zu Adobe Photoshop.

    • Version 3.0.8 Deutsch
    • Version 3.2.0 RC2 Deutsch
    • +2 weitere



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Verschlüsselungstool wird 10 Jahre: Cryptomator 1.19.0 feiert Ju­bi­läum mit vielen Neuerungen


Verschlüsselungstool wird 10 Jahre: Cryptomator 1.19.0 feiert Ju­bi­läum mit vielen Neuerungen

Bild: Cryptomator

Cryptomator feiert dieses Jahr sein zehnjähriges Jubiläum. Passend dazu haben die Entwickler Version 1.19.0 veröffentlicht, die zahlreiche Neuerungen mit sich bringt – darunter eine Selbstaktualisierung und eine verbesserte Barrierefreiheit. Auch die Sicherheit der Software wurde mit einigen Änderungen weiter gestärkt.

Verschlüsselung nicht nur für Cloud-Nutzung

Cryptomator ermöglicht die Verschlüsselung von Dateien, Ordnern und Metadaten wie Ordner- und Dateinamen. Anders als Verschlüsselungsanwendungen wie VeraCrypt legt die Software die Daten dabei nicht in Container-Dateien ab, sondern verschlüsselt sie dateibasiert. Das macht Cryptomator besonders für die Sicherung von Dateien in Cloud-Speichern beliebt, vor allem wenn diese keine eigenen sicheren Verschlüsselungsmethoden bieten.

Lange Zeit war die Anwendung ein direkter Konkurrent zu Boxcryptor, das allerdings Ende 2022 von Dropbox übernommen wurde und für Neukunden seitdem nicht mehr zur Verfügung steht.

Kleine, aber nützliche Neuerungen

Mit der neuen Version erhält das Verschlüsselungstool einen Mechanismus zur Selbstaktualisierung, der sowohl dmg-Dateien für macOS als auch mit Flatpak-Dateien universelle, distributionsunabhängige Pakete für Linux-Anwendungen unterstützt. In den App-Benachrichtigungen lassen sich nun Dateien markieren, die für Hub-Tresore verwendet werden. Für eine verbesserte Barrierefreiheit kann die neue Iteration der App zudem für die Verwendung mit einem Screenreader angepasst werden.

Unter Linux wurde zudem ein neues Keychain-Backend mit Secret Service API eingeführt, macOS hat stattdessen neue Liquid-Glass-Symbole erhalten.

Verbesserte Sicherheit

Auch in Sachen Sicherheit hat sich einiges getan: Cryptomator lädt beim Programmstart ab sofort keine benutzerdefinierten Plugins mehr. Wer diese weiterhin nutzen möchte, muss zunächst das Plugin-Verzeichnis in der Admin-Konfiguration angeben. Gleiches gilt für die benutzerdefinierte App-Startkonfiguration unter Windows, die ebenfalls standardmäßig deaktiviert wurde. Darüber hinaus wurden zahlreiche Abhängigkeiten der genutzten Bibliotheken aktualisiert.

Mini-Fehlerbehebung

Zwei Fehler wurden ebenfalls behoben: Bislang wurden die Menüpunkte „Passwort zurücksetzen“ und „Wiederherstellung“ auch für Tresore ohne Masterkey-Datei angezeigt, was nun korrigiert ist. Zudem schlug die Wiederherstellung der Tresorkonfiguration fehl, wenn ein Verzeichnis anstelle einer Datei ausgewählt wurde.

Alle Änderungen lassen sich den ausführlichen Release Notes entnehmen.

Ab sofort verfügbar

Cryptomator 1.19.0 ist ab sofort über die Projektseite auf GitHub erhältlich. Alternativ kann die Anwendung zur Verschlüsselung von Dateien und Ordnern auch wie gewohnt bequem über den Link am Ende dieser Meldung aus dem Download-Bereich von ComputerBase bezogen werden.

Downloads

  • Cryptomator

    4,6 Sterne

    Cryptomator verschlüsselt Dateien in Cloud-Speichern wie OneDrive, Google Drive und Dropbox.



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Neue kleinste RTX 50: Neue Details zur GeForce RTX 5050 mit 9 GB GDDR7 an 96 Bit


Neue kleinste RTX 50: Neue Details zur GeForce RTX 5050 mit 9 GB GDDR7 an 96 Bit

Die neue Variante der GeForce RTX 5050 (Test) mit 9 GB GDDR7 an 96 Bit statt 8 GB GDDR6 an 128 Bit rückt allem Anschein nach näher. Leaker können jetzt weitere technische Daten sowie die Kennung der genutzten Platine verraten. Auch bei dieser Grafikkarte wächst wie bei der „neuen“ RTX 5060 die GPU.

Mit GB206 statt GB207

Wie erwartet, wird die neue Version laut kopite7kimi nicht auf die GB207-GPU setzen, die kein GDDR7 unterstützen soll, sondern den größeren GB206 – der allerdings auf die Eckdaten der kleineren Variante zurecht gestutzt wird; außer beim Speicher-Interface. Denn statt vier 2-GB-Chips nutzt die neue 9-GB-Version drei 3-GB-Chips, für die es nur drei statt vier 32-Bit-Controller bedarf, weshalb das Interface von 128 auf 96 Bit schrumpft. Dafür fällt der Takt höher aus, so dass die Bandbreite gleich bleiben dürfte. In diesem Punkt fehlen aber noch Details.

Parität zwischen alter und neuer Version wird bei der Anzahl der Shader (2.560) und der TDP (130 Watt) herrschen, will der Leaker in Erfahrung gebracht haben. Als Platine kommt PG152-SKU40 statt PG152-SKU50 zum Einsatz.

Die neue Version bietet damit – vorbehaltlich der Speicherbandbreite – mutmaßlich die gleiche Leistung wie die alte, es sei denn, das eine Gigabyte mehr RAM macht einen Unterschied. Darüber hinaus könnte die Kühlung effizienter ausfallen, weil die GPU die gleiche Abwärme über eine größere Fläche abgeben kann.

Testmuster werden intern schon versendet

Wie Leaker 포시포시 entdeckt hat, wird die neue Version von Nvidia intern schon zu Testzwecken versendet. Bis zum Start könnte es aber durchaus noch ein paar Monate dauern.

Nvidia GeForce RTX 50 – Spezifikationen



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Sapphire × Ryzen AI Max+ 395: Zusammenschaltbare Mini-PCs mit Strix Halo für riesige LLMs


Sapphire × Ryzen AI Max+ 395: Zusammenschaltbare Mini-PCs mit Strix Halo für riesige LLMs

Zur #ew26 zeigt Sapphire seine Strix-Halo-Lösungen, die beliebig* koppelbar sind. Das ganze zielt auf zusammengeschaltete Nvidia DGX Spark, die für noch größere Projekte geeignet sind. Bisher ist AMD diesen Weg nicht offiziell gegangen.

Da man für eine klassische Lösung mit AMD Ryzen AI Max+ ein wenig zu spät dran ist, geht Sapphire einen etwas anderen Weg. Äußerlich ähnelt der zur Messe gezeigte Mini-PC den typischen Lösungen für die schnelle APU mit 128 GByte LPDDR5X an der Seite, doch im Detail liegt der kleine aber feine Unterschied. Wenn das Gerät eventuell ab Sommer auf den Markt kommt, soll es mit anderen Systemen des gleichen Typs koppelbar sein.

Sapphires Strix-Halo-Lösung ist koppelbar
Sapphires Strix-Halo-Lösung ist koppelbar

Sapphire möchte dabei am liebsten Daisy Chain über mehr als nur zwei, drei oder vier – für eventuell beliebig* viele – Lösungen ermöglichen. Doch ob das am Ende wirklich so umgesetzt wird, bleibt abzuwarten. Der Enthusiasmus zur Messe war jedenfalls da, ob die gangbare Realität das aber unterstützt, steht auf einem anderen Blatt.

Die Demo zwischen zwei dieser Mini-PC funktioniert vor Ort problemlos. Der eine PC ist dabei quasi der Host, mit ihm kann der zweite auch angesteuert werden. In den passenden Programmen werden so auch alle CPUs-Kerne und natürlich der große Speicher nutzbar. Und so kann dieses Duo 235B-Modelle bearbeiten.

Sapphires Strix-Halo-Lösung ist koppelbar
Sapphires Strix-Halo-Lösung ist koppelbar

Der Blick auf die Rückseite der Lösungen offenbart dann aber die Baustellen.

*Über USB-C lassen sich aktuell eigentlich nur zwei Lösungen verbinden, denn mehr Ports gibt es nicht, die das könnten. Auch Ethernet ist noch keine Option, denn aktuell haben das Board und Gehäuse nur einen Port – diesen für die Verbindung zum anderen System zu blockieren ist auch nicht wirklich gangbar. Sapphire wird hier entsprechend aufrüsten, Ethernet ist das favorisierte Mittel – für eine Profi-Lösung zieht duales LAN ohnehin ein wenig mehr.

Sapphires Strix-Halo-Lösung ist koppelbar
Sapphires Strix-Halo-Lösung ist koppelbar

Zur Computex 2026 hofft das Unternehmen möglichst fertig mit dem PC zu sein. Wie die Vergangenheit, aber vor allem auch das letzte Jahr gezeigt hat, sind bei Sapphire Verspätungen bei Produkten nach genannten Terminen durchaus an der Tagesordnung, sodass das zweite Halbjahr als möglicher Termin deutlich realistischer erscheint.



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