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So viel verdient der Weltmarktführer an der Speicherkrise


Der erste von drei weltweiten Speicherriesen veröffentlicht seine Geschäftszahlen für das Jahresende 2025. Sie offenbaren, wie stark SK Hynix von der laufenden Speicherkrise, insbesondere bei DRAM für Arbeitsspeicher, profitiert: Im vierten Quartal 2025 steigt der Umsatz gegenüber dem vierten Quartal 2024 um 66 Prozent auf gut 32,8 Billionen Won (KRW). Das entspricht nach aktuellem Umrechnungskurs 19,2 Milliarden Euro.

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Das Ausmaß der aktuellen Liefersituation zeigt sich insbesondere beim Gewinn und der Marge: Der Quartalsbetriebsgewinn steigt im Jahresvergleich um 137 Prozent auf umgerechnet 11,2 Milliarden Euro, die Betriebsmarge um enorme 17 Prozentpunkte auf 58 Prozent.

Für Speicher ist das ein hoher Wert; normalerweise machen solche Bausteine nur wenig Gewinn. Er erscheint vor allem hoch, weil NAND-Flash für SSDs keine so starke Preisrallye hingelegt hat wie DRAM. High-Bandwidth Memory (HBM), DDR5-Bausteine und GDDR7 für Grafikkarten ziehen die Marge hoch. Der Quartalsnettogewinn steigt derweil um 90 Prozent auf umgerechnet 8,9 Milliarden Euro.

Nach allen Metriken handelt es sich um SK Hynix’ erfolgreichstes Quartal. Das vierte Quartal war so erfolgreich, dass es dem Hersteller auch ein Rekordjahr beschert. Umgerechnet 56,8 Milliarden Euro hat SK Hynix 2025 umgesetzt, ein Plus von 47 Prozent gegenüber 2024. Der Betriebsgewinn verdoppelt sich auf 27,6 Milliarden Euro, was eine Betriebsmarge von 49 statt 35 Prozent ergibt. Der Nettogewinn steigt um 117 Prozent auf 25,1 Milliarden Euro.

SK Hynix leitet erste Maßnahmen ein, um die eigene Produktion zu erhöhen. Im südkoreanischen Cheongju will der Hersteller die Produktion früher als geplant maximieren. Zudem beginnt der Bau eines ersten von mehreren Halbleiterwerken in Yongin. SK Hynix will dort aber offenbar nicht mehrere Halbleiterwerke gleichzeitig bauen. In Südkorea und den USA entstehen Packaging-Werke zur Weiterverarbeitung von Speicherbausteinen.

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Grund zur Freude haben primär Anleger. SK Hynix verdoppelt beinahe die Jahresdividende auf 2,1 Billionen KRW, also gut 1,2 Milliarden Euro. Zusätzlich zieht das Unternehmen 15,3 Millionen der eigenen Aktien ein, verzichtet damit also auf 2,1 Prozent der insgesamt ausgegebenen Aktien, um damit den eigenen Börsenwert zu steigern. Die eingezogenen Aktien haben derzeit einen Gegenwert von rund 7,8 Milliarden Euro.

10 Milliarden US-Dollar (8,4 Milliarden Euro) investiert SK Hynix in ein neues Tochterunternehmen, das sich auf KI-Lösungen spezialisieren soll. Die Firma soll neben der von Intel übernommenen NAND-Flash-Tochter Solidigm in Kalifornien entstehen. SK Hynix will über die neue Tochter in KI-Firmen investieren und Partnerschaften aufbauen.

Einen Ausblick auf das laufende Quartal oder das gesamte Jahr 2026 gibt SK Hynix nicht. Da sich die Speicherkrise seit Dezember weiter verschärft hat und kein Ende in Sicht ist, könnten Umsatz und Gewinn noch weiter steigen. Die Aktie ist seit Bekanntgabe der Geschäftszahlen um etwa acht Prozent gestiegen.


(mma)



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Fahrradbranche konsolidiert sich: Trekkingräder und Leasing bleiben Treiber


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It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.

Die deutsche Fahrradwirtschaft, bestehend aus dem Zweirad-Industrie-Verband ZIV, dem Verbund Service und Fahrrad (VSF) und Zukunft Fahrrad, hat die Zahlen des deutschen Fahrradmarkts für das Jahr 2025 vorgestellt. Die Verbände hoffen in diesem Jahr nach einem weiteren leichten Umsatzeinbruch im Jahr 2025 auf bessere Geschäfte.

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Laut dem Verbund konnten 2025 Erlöse von 5,85 Milliarden Euro eingefahren werden. Diese entsprechen einem erneuten Rückgang um 7,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, es handelt sich dabei um das schwächste Ergebnis seit dem Corona-Boom – der Umsatz liegt jedoch weiterhin deutlich über dem Vor-Corona-Niveau.

So befinde sich die deutsche Fahrradbranche beim Fahrrad- und E-Bike-Absatz in etwa wieder auf Vor-Corona-Niveau, der Umsatz liege indes noch immer sehr deutlich darüber. „Da hat sich tatsächlich ein neues Normal ergeben“, sagte ZIV-Geschäftsführer Burkhard Stork im Zuge der Pressekonferenz. „Die Fahrradwirtschaft hat den Schwankungen der vergangenen Jahre nicht nur standgehalten, sondern sich auf hohem Niveau konsolidiert,“ so der ZIV.

Die Stückzahl der verkauften Räder ging laut ZIV nur leicht von 3,9 auf 3,8 Millionen zurück. Der Marktanteil lag bei 52,7 Prozent für E-Bikes und 47,3 Prozent für klassische Fahrräder. Mit rund 2 Millionen verkauften E-Bikes blieb der Absatz auf hohem Niveau.

Zudem konnten Kundinnen und Kunden vor allem bei E-Bikes von hohen Rabatten profitieren, da der Durchschnittspreis um 3,8 Prozent auf 2550 Euro sank. Herkömmliche Fahrräder kosteten wie im Vorjahr im Schnitt 500 Euro. In fast allen Modellgruppen wurden die Preise durch Rabattaktionen gedrückt, dabei konnten hochpreisige Renn- und Gravelräder den Schnitt stabilisieren. Laut ZIV könnten die nach Corona sprunghaft gefüllten Lager weiter abverkauft werden, „ein normales Niveau dürfte bis Ende dieses Jahres wieder erreicht werden“, so der Verband.

Laut Burkhard Stork pendelt sich die Fahrradbranche auf einem stabilen Niveau ein: „Die Nachfrage nach Fahrrädern ist weniger konjunkturabhängig als oft angenommen. Insgesamt bleibt die Fahrradwirtschaft ein verlässlicher Garant für langfristige Wertschöpfung.“ Ferner hielt er fest, dass sich der Mix etwas verschiebe. Aktuell steige der Anteil klassischer Räder, während der E-Bike-Markt sich auf hohem Niveau leicht korrigiert.

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Hinsichtlich der Modelle bleibt das Trekkingrad das beliebteste Fahrrad mit einem Marktanteil von 38 Prozent in Deutschland. Darauf folgt mit großem Abstand das Cityrad mit 14 Prozent, gefolgt vom Gravelbike mit einem Anteil von zehn Prozent. Lastenräder nehmen derweil einen Anteil von zwei Prozent des Marktes ein. Der Verband hält fest, dass Lastenräder ihre Position gefestigt haben.

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Schaut man nur auf die E-Bikes, liegen E-Mountainbikes mit 38 Prozent auf Platz 1, gefolgt von E-Trekkingrädern mit 24 Prozent, E-Cityrädern mit 19 Prozent und E-Lastenrädern mit 9,5 Prozent.

Im Hinblick auf die Verkaufswege werden etwa zwei Drittel der Fahrräder über den stationären Fachhandel abgesetzt, weitere 24 Prozent über spezialisierte Online-Händler. Der Umsatz mit Fahrrädern im Fachhandel sank jedoch um 6,8 Prozent. Dabei blieben die durchschnittlichen Kaufpreise hoch: Kunden bezahlen im Fachhandel 1445 Euro für klassische Fahrräder und 3972 Euro für E-Bikes. Erfreulich ist laut dem Verbund Service und Fahrrad (VSF) die Entwicklung bei den Werkstattleistungen: Sie legten beim Umsatz um 13,5 Prozent zu, allgemein hofft der Verbund auf ein stärkeres Werkstattgeschäft. Die große Mehrheit der Werkstätten plane einen Ausbau der Service-Leistungen.

Ein relevanter Treiber der durchschnittlichen Preise pro Rad in den VSF-Betrieben stellt mit einem Umsatzanteil von knapp 42 Prozent das Dienstradleasing dar. Mit Zuschüssen von Arbeitgebern und Abgabevorteilen greifen Kunden öfter zu teureren und besser ausgestatteten Modellen. Jedoch war die Zahl der 2025 neu geleasten Diensträder mit 720.000 Rädern um fünf Prozent geringer als im Vorjahr. Nach Einschätzung des Verbands Zukunft Fahrrad nutzen nur elf Prozent der rund 22,6 Millionen Leasing-berechtigten Menschen die Möglichkeiten. Derzeit bieten laut Verband mehr als 340.000 Unternehmen ihren Mitarbeitenden Dienstradleasing als Benefit an.

Begleiterscheinung des Dienstradleasings sind Leasingrückläufer, die in den Refurbishment-Markt fließen. Die professionell aufbereiteten, oft hochwertigen Gebrauchträder nehmen laut ZIV inzwischen einen „nennenswerten Anteil am Gesamtmarkt“ ein. Seit 2023 ist den Daten der Verbände zufolge die Zahl der jährlich verkauften Refurbished-Räder um rund 192 Prozent gestiegen.


(afl)



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Blauer Haken: Elon Musks Plattform X reagiert auf EU-Strafandrohung


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Die Social-Media-Plattform X, das frühere Twitter, reagiert mit Vorschlägen auf eine Strafandrohung der Europäischen Kommission unter dem Digitale-Dienste-Gesetz. Das bestätigte am Mittag ein Sprecher der EU-Kommission in Brüssel. Nach konstruktiven Gesprächen in den vergangenen Wochen werte die Aufsichtsbehörde es als positives Zeichen, dass X nun fristgerecht Vorschläge unterbreitet habe.

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Die X International Unlimited Corporation mit Sitz in Irland wurde im Dezember von der EU-Kommission wegen mehrerer Verstöße gegen den Digital Services Act unter Androhung von wiederkehrenden Strafzahlungen dazu aufgefordert, Missstände zu beheben. Die aktuellen Vorschläge betreffen dabei den Sachverhalt der Vergabe des sogenannten „Blauer Haken“-Symbols.

Diese waren ursprünglich bei Twitter ausschließlich für verifizierte Accounts vorgesehen, nach der Umbenennung zu X war dieses Symbol jedoch auch für zahlende Kunden erhältlich. Nach Kritik hatte X bereits Änderungen am Vergabesystem vorgenommen. Die EU-Kommission als DSA-Aufsichtsbehörde hält jedoch auch das derzeitige Vergabesystem für irreführend und fürchtet, dass es Betrug begünstigen könnte. X hat hierzu nun Änderungsvorschläge unterbreitet, über die keine Details öffentlich bekannt sind.

Die Vorschläge will die EU-Kommission jetzt analysieren. Von Erzwingungsstrafen profitiere weder der Betreiber noch die EU-Kommission oder die Nutzer, sagt ein Sprecher: „Wenn es nicht ausreicht, werden wir uns konstruktiv mit X auseinandersetzen.“ Für die beiden anderen Vorwürfe, die zur Dezember-Strafanordnung geführt haben, laufen die Fristen noch bis zum 28. April.

Bis zum kommenden Montag muss zudem die 120-Millionen-Euro-Strafzahlung bei der EU-Kommission eingehen. Gegen diese im Dezember gegen X ausgesprochene Strafe von 120 Millionen Euro hatte der Betreiber im Februar rechtliche Schritte beim Europäischen Gericht (EuG) unternommen (Aktenzeichen T-114/26). Das EuG ist die untere der beiden EU-Gerichtsinstanzen, die für Verwaltungsakte der EU-Kommission zuständig ist.

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Die Untersuchungsverfahren zu anderen möglichen DSA-Verstößen des Anbieters, wie im Zusammenhang mit der Grok-KI, laufen derweil parallel weiter. Das Verfahren gegen X gilt aufgrund der Eigentümerschaft des Anbieters als politisch besonders heikel.

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(mki)



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iX-Workshops: Backup und Recovery mit Proxmox


Der Proxmox Backup Server (PBS) bietet Features wie Deduplizierung, Verschlüsselung und Multi-Site-Synchronisation – doch erst mit der richtigen Implementierung entsteht daraus ein funktionierendes Disaster-Recovery-System.

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Genau hier setzt der Workshop Backup und Recovery mit Proxmox: Daten automatisiert sichern und nach Ausfällen wiederherstellen an: Sie lernen, wie Sie eine Backup-Strategie planen, PBS installieren und konfigurieren sowie die Backup-Optionen von Proxmox VE optimal kombinieren. So entwickeln Sie eine tragfähige Backup-Architektur, die im Ernstfall zuverlässig funktioniert – und nicht nur auf dem Papier überzeugt.

Der Schwerpunkt liegt klar auf der Praxis: Sie richten eine DR-Site ein, simulieren typische Ausfallszenarien und testen verschiedene Recovery-Verfahren in einer Laborumgebung. Dabei automatisieren Sie Wiederherstellungsprozesse und entwickeln wartbare Testroutinen für den laufenden Betrieb. Am Ende wissen Sie nicht nur, welche Funktionen PBS bietet, sondern wie Sie daraus eine belastbare, getestete Backup- und Recovery-Strategie für Ihr Unternehmen entwickeln.

Mai
07.05.2026
Online-Workshop, 09:00 – 17:00 Uhr
10 % Frühbucher-Rabatt bis zum 09. Apr. 2026
Oktober
28.10.2026
Online-Workshop, 09:00 – 17:00 Uhr
10 % Frühbucher-Rabatt bis zum 30. Sept. 2026

Dieser Workshop richtet sich gezielt an Administratoren und IT-Verantwortliche, die ein professionelles Backup- und Disaster-Recovery-System mit Proxmox-Technologien implementieren möchten.

Ihr Trainer Frank Bartkewitz ist als zertifizierter Proxmox-VE-Trainer bei der croit GmbH tätig. Zu seinen Schwerpunkten zählen Systemadministration und Netzwerktechnik, insbesondere Virtualisierungslösungen wie Proxmox VE.

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(ilk)



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