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„Non, je ne regrette rien“: Volvo würdigt mit Édith Piaf die Pioniere der Elektromobilität


Volvo setzt beim Launch des neuen EX60 auf Sicherheit und ein dickes Danke

Volvo lässt eine breite Kampagne für den neuen EX60 anlaufen. Der mittelgroße Elektro-SUV soll zu einem Bestseller in Europa werden. Dabei spielt ein Evergreen von Édith Piaf eine Rolle – und ein dickes Danke.

Natürlich kann ein Autohersteller ein neues Modell mit klassischen Fahrszenen inszenieren. Er kann in 30 bis 60 Sekunden die wichtigsten Features

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OpenAI plant Social-Plattform – mit krassem Identitäts-Check


OpenAI will dieses Problem offenbar an der Wurzel packen. Das geplante Netzwerk soll ausschließlich für verifizierte Menschen zugänglich sein. Keine einfache Registrierung über E-Mail oder Telefonnummer, sondern womöglich über biometrische Verfahren, die sicherstellen, dass hinter jedem Profil tatsächlich eine reale Person steht. Ein ähnliches Prüfverfahren sieht auch das europäische Social-Media-Projekt W Social vor. Noch soll das OpenAI-Projekt ganz am Anfang stehen. Laut des Forbes-Berichts besteht das Team derzeit aus weniger als zehn Menschen. 

Face ID oder Iris-Scan als Zugang zum Netzwerk

Laut den mit dem Projekt vertrauten Quellen, auf die sich Forbes beruft, prüft OpenAI Verfahren wie Apples Face ID oder den World Orb Eyeball Scanner. Dabei handelt es sich um einen melonengroßen biometrischen Scanner, der über die Iris eine eindeutige digitale Identität erzeugt. Betrieben wird die Technologie von Tools for Humanity, einem Unternehmen, das von OpenAI CEO Sam Altman mitgegründet wurde und dessen Vorsitz er aktuell innehat.

Hinter jedem Account soll nachweislich ein Mensch stehen. Kein Bot, kein KI-generierter Fake User. In einer Zeit, in der Social Feeds zunehmend mit synthetischen Inhalten füllen, wäre das ein interessanter Gegenentwurf und mögliche Lösung des gegenwärtigen Problems.

„Proof of Human“ wird zum Projekt des KI-Players

Laut dem Digital 2026 Global Overview Report nutzen fast 70 Prozent der Weltbevölkerung Social Media und verbringen im Schnitt zwei Stunden und 23 Minuten pro Tag auf Instagram TikTok, YouTube und Co. Damit erreicht Social Media eine „Supermehrheit“: Doppelt so viele Menschen nutzen soziale Netzwerke wie jene, die es nicht tun. Doch in Zeiten von AI Slop, automatisierten Feeds und synthetischen Inhalten wird es schwieriger, echte Stimmen klar zu erkennen. Gleichzeitig ist Social Media längst mehr als Unterhaltung. Plattformen sind Infrastruktur für Information, Werbung und Meinungsbildung. Wer in diesem Feld ein Netzwerk anbieten kann, in dem nachweislich echte Menschen interagieren, schafft ein starkes Differenzierungsmerkmal.

Studien wie The Next Big Scroll von We Are Era und Social Match belegen das: Je automatisierter Feeds werden – auch durch KI –, desto stärker wächst der Anspruch an Authentizität, Haltung und menschliche Handschrift. Im Gastbeitrag von Lea Sindel heißt es ebenfalls:

‚Proof of Human‘ wird 2026 zum neuen Qualitätsmerkmal. 

OpenAI zeigt mit dem neuen Vorhaben erneut, wie konsequent das Unternehmen technologische Strömungen aufgreift und in eigene Produkte übersetzt – teils auch mit radikalen Ansätzen. Mit Sora 2 und einer eigenen Social App im TikTok-Stil startete OpenAI bereits im Oktober vergangenen Jahres ein erstes erfolgreiches Social-Projekt, damals mit klarem Fokus auf KI-generierte Inhalte. Da die App beim iOS Launch auf Platz eins des US App Stores schoss und mit über 600.000 Downloads innerhalb eines Monats den erfolgreichsten Start seit ChatGPT hinlegte, sprachen Mitarbeiter:innen von einem „ChatGPT-Moment für Videos“. 

Das neue Social-Media-Projekt wirkt in Teilen wie ein Gegenentwurf zu Sora und vielen anderen OpenAI-Initiativen, bei denen KI-generierter Content im Mittelpunkt steht. Diesmal rückt nicht nur die Technologie, sondern der Mensch selbst in den Fokus – als überprüfbare Identität und als zentrales Element der Plattform. Damit greift OpenAI den Zeitgeist auf, in dem Authentizität und „Proof of Human“ an Bedeutung gewinnen. Umso spannender ist diese Alternative, weil er von einem der prägendsten Unternehmen der KI-Ära ausgeht.

Ein Traum für Marken, ein Risiko für den Datenschutz

Mit einer only-human Plattform würden Interaktionen an Aussagekraft gewinnen, Reichweiten weniger künstlich verzerrt sein und Communities sich verlässlicher einschätzen lassen. In einer digitalen Werbewelt, die mit Fake Traffic und synthetischem Engagement ringt, klingt das nach einer echten Verbesserung

Doch so vielversprechend der Plan auch ist, könnte OpenAIs neues Projekt in puncto Datenschutz zum Albtraum werden. Biometrische Merkmale wie Iris-Scans lassen sich nicht zurücksetzen wie ein Passwort. Werden solche Daten missbraucht, bleibt der Schaden dauerhaft. Datenschützer:innen warnen deshalb seit Jahren vor Identitätsmodellen, die den Körper selbst zum Zugangsschlüssel machen.

Mit einer solchen Social-Media-Plattform würde OpenAI abermals in hochsensible Lebensbereiche vordringen. Kürzlich startete ChatGPT Health, wo Nutzer:innen medizinische Unterlagen und Apps wie Apple Health anbinden können. Zudem investiert OpenAI in das Neurotech-Startup Merge Labs, das an einer nicht-invasiven Schnittstelle zwischen Gehirn und KI arbeitet.

Je stärker Plattformen mit Technologien wie biometrischer Verifizierung in persönliche Sphären vordringen, desto wichtiger wird der Blick auf die eigene Verantwortung. Wenn Regulierung hinterherhinkt oder politische Rahmenbedingungen fehlen, verschiebt sich ein Teil der Entscheidungslast zu den Nutzer:innen selbst. Wer neue Funktionen nutzt, sollte bewusst abwägen, welche Daten preisgegeben werden, welche dauerhaft gespeichert bleiben und welche Risiken damit verbunden sind. Technologischer Fortschritt eröffnet Möglichkeiten – aber er verlangt auch informierte Entscheidungen.


Gedankenlesen mit KI:
OpenAI investiert in Neurotech-Startup Merge Labs

Symbolisches Porträt einer Frau mit Händen an den Schläfen als visuelle Metapher für OpenAIs Neurotech-Investment und Gehirn-Computer-Schnittstellen.
© max-kegfire/Getty Images via Canva





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HORIZONT Preview: Von Fortpflanzungsproblemen und dem richtigen Tonfall von KIs


Frank Steinicke, Professor für Human-Computer-Interaction der Universität Hamburg

Mangelhafte Datenqualität wird zum Problem der KI. Sind die Daten nicht gut genug und werden weiter verarbeitet, verbreiten sich Fehler. Als „Fortpflanzungsprobleme“ bezeichnet das Frank Steinicke, Professor für Human-Computer-Interaction der Universität Hamburg, bei der HORIZONT Preview in Frankfurt.

Die Datengüte wird unter anderem durch den Datenschutz beeinflusst. In Ermangelung von Daten aus Deutschland werden zum Training von KI-Modellen

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Campaigning Upside Down: Was wir vom Stranger-Things-Finale lernen können


Stranger Things / S5

Die letzte Staffel von „Stranger Things“ hat Millionen von Fans auf der ganzen Welt elektrisiert. Da das Finale diverse Fragen offenlässt, beschäftigen sich viele Fans weiter intensiv mit der Serie und suchen nach Hinweisen und weiteren Informationen. Warum die Mysteryserie damit ein Vorbild für Marken und deren Kommunikation sein kann, erklärt Christoph Schnabel, Lead Creative Strategist bei MSL, in seinem Gastbeitrag.



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