Online Marketing & SEO
Digitalkonferenz SXSW: Futuristin Amy Webb: „Der Trend ist tot“
Futuristin Amy Webb
Die Futuristin Amy Webb ist Dauergast bei der Digitalkonferenz South-by-South-West (SXSW). Am Wochenende begrub sie dort ihren Trend Report, mit dem sie seit 2008 alljährlich auf der Konferenz in Austin für Furore gesorgt hat. Was kommt stattdessen?
Die Professorin für Strategic Foresight an der NYU Stern School of Business hat einen neuen Report aus der Taufe gehoben: den Konvergenz Report.
Jetzt Angebot wählen und weiterlesen!
HORIZONT Digital
- Vollzugriff auf HORIZONT Online mit allen Artikeln
- E-Paper der Zeitung und Magazine
- Online-Printarchiv
HORIZONT Digital-Mehrplatzlizenz für Ihr Team
Online Marketing & SEO
Sponsoring-Strategien: Wie der BVB und Rewe Training Wear als Markenbooster einsetzen
Abseits vom Spieltag rücken Momente unter der Woche in den Fokus – und damit auch Trainingskleidung
Training Wear wird im Fußball-Sponsoring zum strategischen Wachstumstreiber: Am Beispiel von Borussia Dortmund und Rewe zeigt sich, wie Trainingskleidung durch Social Media, authentischen Content und tägliche Reichweite die klassische Spieltagswerbung überholen könnte.
Der Moment wirkt beiläufig: Ein Fußballer verabschiedet sich unter Tränen von seinem Team, spontan am Rande eines Trainingsplatzes. Ei
Jetzt Angebot wählen und weiterlesen!
HORIZONT Digital
- Vollzugriff auf HORIZONT Online mit allen Artikeln
- E-Paper der Zeitung und Magazine
- Online-Printarchiv
HORIZONT Digital-Mehrplatzlizenz für Ihr Team
Online Marketing & SEO
AWS: AI Assistant Amazon Quick App, GPT-5.5 und Codex
Jigar Thakkar, Amazons Vice President für Agentic AI for Business und Amazon Quick, erklärt in seinem Text zur Neuerung:
The Quick desktop app, combined with new content creation capabilities and connectors launching today, will enable a rapid evolution of AI in the workplace. When AI knows you, your team, and your company, it can become an intelligent assistant that turns questions into answers, answers into actions, and actions into outcomes.
Amazon Quick soll wie viele andere AI Tools, die derzeit für User bereitgestellt werden, auf dem Desktop app-übergreifend und im Kontext der Arbeitsschritte einzelner User agieren. Hierbei ist die Verknüpfung diverser Dienste von Belang. In Tools wie Slack und Teams, Outlook und Gmail, Salesforce und ServiceNow oder Asana und Jira arbeitet der AI Assistant. Zudem können User Microsoft 365, Google Workspace, Dropbox, Airtable und Co. anschließen, um wichtige Arbeitsdetails einspeisen zu können. Darüber hinaus kann Amazon Quick browser-basiert arbeiten und an Developer Tools angeschlossen werden, etwa Claude Code.
Wer Amazon Quick etwas fragt, soll eine fundierte Antwort auf Basis aller verfügbaren verknüpften Daten erhalten. All diese Informationen, Anfragen und Interaktionen helfen dann dabei, einen personalisierten Knowledge Graph zu kreieren. Darin sind Kontakte im Team und Projektbezüge ebenso integriert wie Arbeitspräferenzen und Brand Guidelines – etwa zum Designstil. In Shared Spaces können Teams über Dashboards und Agents zusammenarbeiten. Das kann in diversen Arbeitskontexten helfen, etwa im Salesbereich, wie Thakkar demonstriert:
For example, whenever a sales rep closes a new deal, they need to send a note to multiple people across the company, including their direct manager, leadership, marketing, and customer success. When the rep asks Quick to draft their next customer win note, it can pull from its “long-term memory” to include all the relevant stakeholders, pull details about the win for the email from a message the rep sent last week, and create action items for their team based on what they’ve done for previous clients […].
Neue Kreationsoptionen für Amazon Quick
Um Quick noch nützlicher zu gestalten, hat Amazon einige Updates für das KI-Tool vorgestellt. So können User neuerdings in einer Preview-Version Apps, Dashboards und Websites erstellen, die an ihrem eigenen Business ausgerichtet sind. Dazu reicht das Prompting mit natürlicher Sprache, die KI sammelt dann relevante Dateien und Daten ein. Und Programmierkenntnisse sind nicht nötig.
Überdies können User mit Amazon Quick jetzt verschiedene Dateien wie Präsentationen und Infografiken oder Bilder erstellen, ebenfalls über Prompts im Chat Interface. Damit lassen sich beispielsweise neue Produkte, die via Amazon verkauft werden sollen, visuell vorstellen und für Pitches aufbereiten.
Binnen weniger Minuten können User mit ihrer E-Mail einen Quick Account erstellen und auf Amazons innovative KI-Unterstützung bauen.
AI Support von OpenAI: Neue Modelle, Agents und Codex
Für noch bessere KI-Erlebnisse im Bereich AWS und Bedrock – Amazons eigene KI-Plattform – erweitert der Konzern die strategische Zusammenarbeit mit OpenAI.
Im Rahmen dieser Erweiterung sollen drei Kernbereiche optimiert werden.
- OpenAIs neuste Modell stehen für AWS bereit
- Der Coding Agent Codex kommt zu AWS
- OpenAI unterstützt technisch die Amazon Bedrock Managed Agents
Demnach ist das neue und bisher beste OpenAI-Modell GPT-5.5 jetzt bei AWS und Amazon Bedrock integriert. Kund:innen können via AWS mit diesem und weiteren OpenAI-Modellen arbeiten. Außerdem lässt sich Codex, bei OpenAI inzwischen schon von mehr als vier Millionen Usern pro Woche genutzt, direkt über Bedrock und AWS einsetzen. Die Möglichkeiten sind vorerst aber auf eine limitierte Preview begrenzt. Des Weiteren können Unternehmen und Organisationen jetzt Amazon Bedrock Managed Agents erstellen, die OpenAI unterstützt. Diese Agents setzen auf das Wissen aus den Unternehmen, können mehrstufige Aufgaben übernehmen und eigenständig handeln.
AI Agents erhalten Zugriff auf Amazon Ads API

Google DeepMind – Unsplash
Online Marketing & SEO
Jugendschutz ignoriert? EU erhebt schwere Vorwürfe gegen Meta
Die EU wirft Meta gravierende Verstöße beim Jugendschutz vor. Rund zehn bis 12 Prozent der unter 13-Jährigen nutzen laut Kommission weiterhin Instagram oder Facebook – trotz Altersgrenze. Ursache sind zu schwache Alterskontrollen, einfache Tricks bei der Anmeldung und kaum Konsequenzen bei Verstößen. Der Fall könnte neue Standards für Social Media in Europa setzen.
Meta gerät in Europa massiv unter Druck. Die EU-Kommission wirft Meta vor, Minderjährige unter 13 Jahren trotz Altersgrenze auf Instagram und Facebook zuzulassen. In einem aktuellen Threads Post erklärt die EU-Kommission, dass die bestehenden Maßnahmen vonseiten Metas nicht greifen und sich Kinder weiterhin problemlos auf den Social-Plattform anmelden können.
Zudem habe Meta bekannte Risiken für jüngere Kinder nicht ausreichend berücksichtigt. Henna Virkkunen, Executive Vice-President für Technologie-Souveränität, Sicherheit und Demokratie, erklärt:
Meta’s own general conditions indicate their services are not intended for minors under 13. Yet, our preliminary findings show that Instagram and Facebook are doing very little to prevent children below this age from accessing their services. The DSA requires platforms to enforce their own rules: terms and conditions should not be mere written statements, but rather the basis for concrete action to protect users – including children.
Die Prüfung sind Teil eines seit 2004 laufenden Verfahrens und basieren auf einer umfassenden Analyse interner Daten, Risikoberichte und Antworten von Meta. Unterstützt wurde die EU dabei von Expert:innen und Organisationen zum Schutz von Minderjährigen. Sollten sich die Vorwürfe bestätigen, drohen dem Konzern Strafen von bis zu sechs Prozent des weltweiten Jahresumsatzes. Meta ist jedoch kein Einzelfall, auch andere Plattformen setzen Jugendschutz nicht konsequent um. Das Thema bleibt ein branchenweites Problem. Wird ein Verstoß festgestellt und Meta sanktioniert, könnte die Entwicklung zum Präzedenzfall werden und Plattformen künftig dazu zwingen, Jugendschutzmaßnahmen endlich konsequenter umzusetzen.
Instagram Leaks:
Kampf um Teens verdrängt Jugendschutz
Meta versagt beim Jugendschutz
Obwohl Meta in den Nutzungsbedingungen ein Mindestalter von 13 Jahren festlegt, greifen die Maßnahmen zur Durchsetzung laut EU-Kommission offenbar nicht ausreichend. Weder werde der Zugang für unter 13-Jährige wirksam verhindert, noch würden sie zuverlässig erkannt und entfernt, wenn sie bereits auf den Plattformen aktiv sind.
In der Praxis reiche es laut Kommission oft, ein falsches Geburtsdatum anzugeben, um sich als unter 13-jährige Person anzumelden. Studien aus der gesamten Europäischen Union deuteten darauf hin, dass rund zehn bis 12 Prozent der Minderjährigen unter 13 Instagram oder Facebook nutzen. Auch das Melde-Tool der Meta-Dienste überzeuge nicht. Der Weg dorthin sei umständlich, erfordere mehrere Klicks und übernehme keine Daten automatisch. Selbst gemeldete Accounts würden häufig nicht konsequent geprüft, sodass Kinder die Plattform weiter nutzen könnten.
Damit unterlaufe Meta nach Einschätzung der EU die eigenen Altersregeln. Diese existieren nicht ohne Grund. Diverse Studien, etwa von der OECD und der WHO, zeigen, dass jüngere Kinder besonders anfällig für potenzielle Schäden durch soziale Netzwerke sind. Neben der Alterskontrolle stehen auch die Plattformmechaniken in der Kritik. Die EU prüft weiter, ob Features und Algorithmen problematische Nutzungsmuster fördern könnten, etwa durch suchtfördernde Mechanismen oder sogenannte Rabbit-Hole-Effekte.
Der Vorwurf, Meta stelle Wachstum und Nutzung über den Schutz von Kindern, liegt nahe. Anfang des Jahres geleakte interne Dokumente, über die die Washington Post berichtete, zeigen sogar, wie Meta Instagram um jeden Preis für Teens attraktiv machen will. Teams analysierten beispielsweise das Verhalten junger Nutzer:innen bis ins Detail, richteten interne „Teen Labs“ ein, verstärkten die Investitionen in Reels und überarbeiteten die KI-basierten Empfehlungssysteme, um Trends schneller auszuspielen.
EU droht Meta mit Milliardenstrafe
Die EU-Kommission fordert, dass Instagram und Facebook die Risikobewertung grundlegend überarbeiten und genauer erfassen, welche Gefahren auf den Plattformen bestehen und wie sie wirken. Gleichzeitig sollen die Maßnahmen verschärft werden, um minderjährige Nutzer:innen unter 13 Jahren effektiver zu identifizieren und und betroffene Accounts zu entfernen.
Meta kann jetzt Stellung beziehen und die Vorwürfe prüfen. Bleibt die Kommission bei ihrer Einschätzung, drohen hohe Strafen. Möglich sind Bußgelder von bis zu sechs Prozent des weltweiten Jahresumsatzes sowie zusätzliche tägliche Strafzahlungen, bis die Vorgaben umgesetzt sind. Angesichts der Größe des Konzerns dürfte der finanzielle Druck dennoch begrenzt bleiben. So musste Meta bereits 2023 eine Rekordstrafe von 1,2 Milliarden Euro wegen Verstößen gegen die DSGVO zahlen, ohne dass sich das Geschäftsmodell grundlegend verändert hat.
Vor diesem Hintergrund arbeitet die EU parallel zusätzlich an strukturellen Lösungen zum Schutz von Kindern auf Social Media. Eine zentrale Rolle soll künftig eine eigene Altersverifikations-App spielen, mit der Plattformen Altersangaben zuverlässiger prüfen können. Alternativ müssen Social-Dienste eigene Systeme entwickeln, die ähnlich wirksam und gleichzeitig datenschutzkonform sind.
Angesichts schwacher Jugendschutzmaßnahmen vieler Social-Media-Dienste und der grundsätzlich problematischen Auswirkungen auf Jugendliche, haben einige Länder wie Australien ein Social-Media-Verbot für unter 16-jährige verabschiedet. Viele weitere Länder wie Spanien oder Griechenland haben die Einführung eines solchen Verbots schon angekündigt. In Deutschland haben sich SPD und CDU ebenfalls für ein Verbot von Social Media unter 14 Jahren ausgesprochen. Doch der Koalitionspartner CSU ist dagegen, sodass noch unklar ist, ob und wann in Deutschland die Social-Media-Nutzung eingeschränkt wird. Auf eine Anfrage der Fraktion Die Linke erklärte die Bundesregierung, dass der Meinungsbildungsprozess noch nicht abgeschlossen sei. Ob es hierzulande zu einem Social-Media-Verbot für Minderjährige kommt, bleibt abzuwarten.
EU-App zum Alters-Check ist da:
Nützlich oder gefährlich?
-
Künstliche Intelligenzvor 2 Monaten
Top 10: Die beste kabellose Überwachungskamera im Test – Akku, WLAN, LTE & Solar
-
Social Mediavor 2 MonatenCommunity Management und Zielgruppen-Analyse: Die besten Insights aus Blog und Podcast
-
Social Mediavor 3 MonatenCommunity Management zwischen Reichweite und Verantwortung
-
UX/UI & Webdesignvor 3 MonatenEindrucksvolle neue Identity für White Ribbon › PAGE online
-
Künstliche Intelligenzvor 3 MonatenSmartphone‑Teleaufsätze im Praxistest: Was die Technik kann – und was nicht
-
Apps & Mobile Entwicklungvor 3 MonatenIntel Nova Lake aus N2P-Fertigung: 8P+16E-Kerne samt 144 MB L3-Cache werden ~150 mm² groß
-
Entwicklung & Codevor 2 MonatenCommunity-Protest erfolgreich: Galera bleibt Open Source in MariaDB
-
Künstliche Intelligenzvor 2 MonatenBlade‑Battery 2.0 und Flash-Charger: BYD beschleunigt Laden weiter
