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Community-Benchmark 2.0: Wie schnell ist dein System im 3DMark?


Wie schnell sind dein Prozessor und deine Grafikkarte im Gaming-Benchmark 3DMark? Miss nach und teile deine Ergebnisse im Community-Benchmark. Nanu, das gab es hier doch schon mal? Ja, richtig – allerdings noch im alten Setup. Mit den deutlich ausgebauten Community-Benchmarks 2.0 geht es jetzt in die zweite Runde.

Wie schnell unterschiedliche Prozessoren und Grafikkarten auf unterschiedlichen Betriebssystemen in verschiedenen Benchmarks der 3DMark-Suite sind? Vor zwei Jahren wollten wir das zum Steel Nomad schon einmal wissen, allerdings noch im alten Community-Benchmark-Setup. Mit dem neuen Setup, das vor wenigen Wochen mit Community-Benchmarks zu Forza Horizon 6 und Cinebench 2026 Premiere gefeiert hat, wagen wir daher einen zweiten Anlauf. Erstmals mit:

  1. automatischer Ergebnisübernahme und
  2. aussagekräftigen Ranglisten für CPUs und GPUs.

Wir hoffen daher erneut auf rege Teilnahme – vielleicht zum zweiten, möglicherweise auch zum ersten Mal? Mitmachen können in diesem Fall Nutzer mit verschiedenen 3DMark-Benchmarks, DirectX-12-fähigen GPUs und unter Microsoft Windows sowie in zwei Fällen auch unter macOS mit Apple Silicon.

3DMark: Diese Benchmarks werden getestet

Die grundsätzlich kostenlose Benchmark-Suite 3DMark (Download) enthält unterschiedliche Benchmark-Tests, die verschiedene Szenarien eines Gaming-PCs testen. Einige dieser Tests sind im Rahmen einer Demo-Version kostenlos zugänglich, andere müssen hingegen gekauft werden. Für diesen Community-Benchmark hat sich die Redaktion für fünf Benchmarks entschieden: Den nach wie vor neuesten Test Steel Nomad in der normalen Version für High-End-Rechner sowie in der Light-Variante, die beide sowohl auf Windows als auch auf macOS zur Verfügung stehen. Hinzu kommen die beiden Raytracing-Benchmarks Speed Way und Port Royal sowie der altbekannte und nach wie vor populäre Time Spy.

Drei dieser Tests sind in der Demo-Version der 3DMark-Suite enthalten und können daher von allen Lesern kostenlos genutzt werden. Bei Speed Way und Port Royal hingegen handelt es sich um kostenpflichtige Benchmarks, die per DLC ergänzt werden können. Für die Teilnahme am Community-Benchmark ist es aber keineswegs nötig, Geld auszugeben: Das Benchmark-Formular kann auch mit lediglich einem oder zwei Ergebnissen abgeschickt werden. Genauso ist es möglich, zusätzliche Ergebnisse mit weiteren Systemen oder Benchmark-Tests nachzutragen.

Alle Details zum neuen Benchmark-Verfahren

Alle Details zum neuen Setup und eine Anlaufstelle für den Fall, dass es Fragen oder Wünsche nach bisher nicht abgedeckten System-Komponenten, Treibern etc. gibt, liefern hingegen der nachfolgende Artikel und Jans kurzer Überblick im Video – jeweils am Beispiel Forza Horizon 6, aber das Gesagte kann auf den 3DMark übertragen werden.

  • Community-Benchmarks 2.0: Alles, was ihr zur Teilnahme wissen müsst!

Ergebnisse hier einreichen

Im 3DMark ermittelte Messwerte müssen über das nachfolgende Formular eingesendet werden. Es geht ausschließlich um die Gesamt-Punktzahl für das gesamte System; einzelne CPU- oder GPU-Scores, wie sie in älteren 3DMark-Tests zusätzlich ausgegeben werden, sind nicht von Relevanz. Informationen zum eigenen System werden dabei nicht länger als Fließtext, sondern per Dropdown und Checkboxen angegeben. Alle Details dazu liefert der folgende Artikel:

  • Community-Benchmarks 2.0: Alles, was ihr zur Teilnahme wissen müsst!

Was für die Teilnahme vorausgesetzt wird, ist ein Account bei ComputerBase. Zu dessen Registrierung reicht die Angabe einer gültigen E-Mail-Adresse aus:

  • Jetzt einen Account bei ComputerBase anlegen

Wird eines der Formulare abgeschickt, erstellt das CMS automatisch einen Beitrag im Kommentar-Thread dieses Artikels, parallel dazu werden die übermittelten Ergebnisse direkt in die Datenbank eingetragen. Vor dem Absenden also bitte noch einmal alles auf seine Richtigkeit hin prüfen!

Teilnehmer können in dem Beitrag im Forum durch das Editieren weitere Informationen ergänzen, darunter optional einen Screenshot mit den Ergebnissen oder auch Details zu den gewählten OC-Taktraten oder cTDP-Einstellungen. Das Formular muss nicht vollständig ausgefüllt werden, auch einzelne Ergebnisse können gemeldet werden. Weitere Messwerte können durch ein erneutes Absenden des Formulars später noch hinzugefügt werden – aber bitte jedes Ergebnis nur einmal melden!

Happy Benchmarking!

Fehlt eine CPU, eine Grafikkarte oder ein Treiber? Bitte einfach in diesem oder im nachfolgend verlinkten Artikel darauf hinweisen und wir kümmern uns kurzfristig uns darum! Bitte nicht einfach eine falsche Alternative auswählen.

  • Community-Benchmarks 2.0: Alles, was ihr zur Teilnahme wissen müsst!



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Die Gilde Europa 1410: Early Access kurzfristig verschoben


Die Gilde Europa 1410: Early Access kurzfristig verschoben

Bild: THQ Nordic

Die Rückkehr der traditionsreichen Wirtschaftssimulation verzögert sich. THQ Nordic verschiebt den Early Access von Die Gilde: Europa 1410 wenige Tage vor dem geplanten Start auf September. Das Feedback zur Demo soll nun noch vor der Veröffentlichung in das Spiel einfließen.

Demo sorgt für neue Pläne

Eigentlich sollte das Spiel bereits am 16. Juli 2026 auf Steam in den Early Access starten. Daraus wird nun nichts. Publisher THQ Nordic und Entwickler Ashborne Games haben den Termin kurzfristig gestrichen und nennen stattdessen den September 2026 als neues Zeitfenster. Ein konkretes Datum steht bislang nicht fest.

Grund für die Verschiebung ist nach Angaben des Publishers das umfangreiche Feedback zur Demo, die im Rahmen des Steam Next Fest angeboten wurde. Unter mehr als 4.000 spielbaren Demos sei Die Gilde: Europa 1410 auf Platz 25 der meistgespielten Titel gelandet. Zehntausende Spieler hätten die Mittelalter-Simulation ausprobiert, mehrere tausend anschließend Rückmeldungen an die Entwickler übermittelt.

Die Erkenntnisse aus dieser Testphase sollen nun noch vor dem Start des Early Access berücksichtigt werden. Ursprünglich war für September bereits das erste größere Inhaltsupdate vorgesehen. Dessen Inhalte sollen zusammen mit einigen zusätzlichen Neuerungen jetzt direkt Bestandteil der ersten Early-Access-Version werden.

Mehr Komfort und ein neues Gebiet

Für die im September geplante Fassung kündigt THQ Nordic unter anderem eine zusätzliche Karte an, die als Tutorial-Gebiet dienen soll. Auch die Benutzeroberfläche wird überarbeitet. Wiederkehrende Aufgaben in den eigenen Betrieben sollen sich künftig teilweise automatisieren lassen, wodurch die Spieler weniger Zeit mit Routinearbeiten verbringen müssen.

Darüber hinaus sind zusätzliche und verbesserte Animationen geplant, um die Tätigkeiten von Arbeitern und Einwohnern deutlicher darzustellen. Die September-Version soll außerdem mehrere weitere Sprachen unterstützen. Je nach Sprache ist allerdings zunächst nur eine Übersetzung der Texte vorgesehen, während andere auch eine Sprachausgabe erhalten.

An der längerfristigen Roadmap ändert die Verschiebung laut THQ Nordic nichts. Multiplayer, weitere Karten und Berufe sowie tiefere Systeme für Wirtschaft, Politik und den Aufbau der eigenen Dynastie bleiben für die Zeit nach dem Early-Access-Start geplant. Vor der Veröffentlichung will der Publisher weitere Details zur Roadmap nennen.

Zurück zu den Wurzeln der Serie

Die Gilde: Europa 1410 orientiert sich stärker am 2002 veröffentlichten Europa 1400: Die Gilde und versteht sich als Rückkehr zu den Ursprüngen der Reihe. Spieler übernehmen die Führung einer zunächst unbedeutenden Dynastie und bauen einen eigenen Betrieb auf. Handel und Produktion bilden die wirtschaftliche Grundlage, während politische Ämter, Beziehungen, Bestechung und Erpressung den gesellschaftlichen Aufstieg ermöglichen.

Zum Start des Early Access sollen vier Städte und elf Berufe zur Auswahl stehen. Die finale Version peilen die Entwickler derzeit für den Sommer 2027 an, weisen allerdings darauf hin, dass die Dauer der Early-Access-Phase vom Feedback der Spieler abhängt.



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Lidl Online: Discounter informiert Kunden über Datendiebstahl


Lidl Online: Discounter informiert Kunden über Datendiebstahl

Der Discounter Lidl informiert Kunden des Online-Shops über einen Datendiebstahl. Demnach erhielten Unbekannte Zugriff auf Kundendaten wie Name, (E-Mail-)Adresse, Telefonnummer und das Geburtsdatum. Bankdaten oder Passwörter seien nicht betroffen. Kunden sollten jetzt aber besonders auf Phishing-Mails achtgeben.

In dem Schreiben an Onlineshop-Kunden, das der Redaktion vorliegt, spricht Lidl von einem „IT-Sicherheitsvorfall bei einem unserer IT-Dienstleister, der Teile Deiner bei Lidl gespeicherten Daten betrifft“. Das Unternehmen sei Anfang der Woche über den Vorfall informiert worden, bei dem Unbekannte nach Angaben des Unternehmens „kurzzeitig auf eine separierte Datei mit Kundendaten zugreifen und trotz hoher IT-Sicherheitsstandards Teile daraus entwenden“ konnten. Das System des Onlineshops selbst sei nicht betroffen gewesen.

Lidl schreibt Onlineshop-Kunden wegen Datendiebstahl an
Lidl schreibt Onlineshop-Kunden wegen Datendiebstahl an

Lidl versichert, dass Passwörter, Rechnungs- und Lieferanschriften, Bankdaten oder sonstige Zahlungsinformationen nicht betroffen seien, denn Kundenkonten seien nicht kompromittiert worden.

Allerdings konnten die Datendiebe auf Kundenstammdaten zugreifen, zu denen „Anrede, Vor- und Nachname, Telefonnummer, E-Mail-Adresse, Geburtsdatum, Kundennummer“ gehören.

Lidl warnt vor Phishing-Versuchen

Mit den entwendeten Daten könnten Betrüger nun versuchen, Kunden via E-Mail anzuschreiben und beispielsweise per Link auf betrügerische Webseiten zu locken. Solche Machenschaften sind als Phishing-Angriffe bekannt. Dank der erbeuteten Kundendaten ist es möglich, eine vermeintliche E-Mail von Lidl nun täuschend echt erscheinen zu lassen. Lidl mahnt daher zur besonderen Vorsicht im Posteingang: „Bitte prüfe stets die Authentizität des Absenders. Gib bei Auffälligkeiten keine Daten preis und klicke keine unbekannten Links an.“ Bei Fragen können sich Kunden per E-Mail an data.shop@lidl.de wenden.

Auf einer Webseite gibt das Unternehmen weitere Tipps, um gefälschte E-Mails oder Webseiten als solche zu enttarnen. Erst im Juni wurde ein Fake-Shop aufgedeckt, der sich als Lidl Onlineshop ausgab. Auch viele andere Discounter sind Ziel solcher Betrugsmaschen.

Das wurde inzwischen unternommen

Dem Schreiben zufolge habe der betroffene IT-Dienstleister „unverzüglich reagiert und die erforderlichen Maßnahmen zur Wiederherstellung der vollständigen Absicherung der
IT-Systeme getroffen
“. Zudem habe er Strafanzeige gestellt, die zuständige Datenschutzbehörde informiert und Experten zu einer Untersuchung des Vorfalls beauftragt.



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Instagram-Design macht „süchtig“: Meta droht Geldstrafe von bis zu 11 Milliarden Euro


Instagram-Design macht „süchtig“: Meta droht Geldstrafe von bis zu 11 Milliarden Euro

Bild: Verbraucherzentrale NRW

Design-Elemente wie den Endlos-Feed in den sozialen Netzwerken Facebook und Instagram bewertet die EU-Kommission als süchtig machend. Meta verstößt damit gegen den Digital Services Act (DSA). Die Konsequenz: Es droht ein Bußgeld in Höhe von bis zu 11 Milliarden Euro.

Bei der Analyse ging es um verschiedene Aspekte wie unendliches Scrollen, Autoplay, Push-Benachrichtigungen und die hochgradig personalisierten Empfehlungssysteme der Plattformen. Das Ergebnis der Untersuchung ist, dass Meta das Risiko nicht angemessen bewertet.

Vor allem die Kombination aus Designfunktionen wie hochgradiger Personalisierung und dem Endlos-Feed befeuern „den Drang des Benutzers, weiter zu scrollen und das Gehirn in den ‚Autopilot-Modus‘ zu verlagern, was zu ungesunden Gewohnheiten und zwanghaftem Gebrauch beiträgt“, heißt es in der Mitteilung der EU-Kommission. Die Probleme beschreibt man mit Kaninchenbau-Effekten („Rabbit Hole“).

Es bestehe eine Gefahr für die körperliche und psychische Gesundheit der Nutzer. Das gelte insbesondere für Minderjährige.

Metas Schutzmaßnahmen sind nicht ausreichend

Auch der Jugendschutz spielt wieder eine Rolle. Angesichts der Debatte um Altersgrenzen für soziale Medien ist das Thema ohnehin aktuell. Konkret in diesem Fall kritisiert die EU-Kommission nun, dass etwa Risiko mindernde Maßnahmen wie Zeitmanagement-Tools für Minderjährige sich zu leicht ausheben lassen.

Eltern und Erziehungsberechtigte würden ebenfalls nicht allein in der Verantwortung stehen. Kontrollinstrumente könnten nur dann funktionieren, wenn das technische Wissen der Eltern ausreicht. Das sei aber nicht der Standard, was die Effizienz solcher Maßnahmen untergräbt.

Dasselbe gilt für die Tipps und Links, die Meta selbst zum Thema psychische Gesundheit bereitstellt. Dieses Vorgehen hält die EU-Kommission ebenfalls für nicht ausreichend.

Meta muss Design anpassen – und womöglich Strafe zahlen

Die Forderung der EU lautet daher: Meta muss das Design bei Facebook und Instagram anpassen. Funktionen wie „Autoplay“ und das endlose Scrollen müssten standardmäßig deaktiviert sein. Mechanismen, die die verbrachte Zeit mit einer App kontrollieren, müssen effektiver sein. Und Meta soll die Empfehlungssysteme in einer Form überarbeiten, damit diese weniger auf Engagement der Nutzer ausgelegt sind.

Noch handelt es sich um vorläufige Feststellungen. Man muss aber kein Prophet sein, um zu sagen: Meta wird diesen Beschluss nicht hinnehmen. Mit den Vorwürfen zielt die EU-Kommission auf den Kern von Metas Plattformen – Nutzer möglichst lange in der App halten, ist schlicht das Ziel.

Dass Meta das Recht auf Widerspruch hat, ist auch Teil des Ablaufplans, den die EU-Kommission präsentiert. Sollte sich der Standpunkt der EU-Kommission im Verlaufe des Verfahrens bestätigen, droht Meta noch ein Bußgeld, das sich auf bis zu sechs Prozent des weltweiten Jahresumsatzes belaufen kann. Bei den 201 Milliarden US-Dollar von Meta im Jahr 2025 wären das bis zu 12 Milliarden US-Dollar, also umgerechnet knapp 11 Milliarden Euro.

Billboard März 2026



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