Blutzuckermessung simuliert: Bundesnetzagentur zieht Smartwatches aus dem Verkehr
Bild: ChatGPT
Die Bundesnetzagentur vermeldet für ihre Marktüberwachung im Jahr 2025 erhebliche Mängel an elektronischen Geräten (PDF). Insgesamt 7,7 Millionen Geräte seien aus dem Verkehr gezogen worden. Mängel waren etwa fehlende CE-Kennzeichnungen, Überschreitung von Grenzwerten für Störaussendungen oder nicht verkehrsfähige Produkte.
„Wir haben wieder große Mengen an Geräten aufgespürt, die in Europa nicht vertrieben werden dürfen“, sagte Klaus Müller, Präsident der Bundesnetzagentur. Die Agentur führte Stichproben durch, um formale und grundlegende Mängel an elektronischen Geräten zu ermitteln. Die Mängel können vielfältig sein, beispielhaft aufgezählt werden formale Mängel wie fehlende CE-Kennzeichnungen oder fehlende Angaben zum verantwortlichen Unternehmen. Grundlegende Mängel waren zum Beispiel die Überschreitung von Störaussendungsgrenzwerten. Diese Überschreitungen können Funkstörungen oder elektromagnetische Störungen bei anderen elektrischen Geräten verursachen.
5 Millionen Geräte im Online-Handel betroffen
Im zurückliegenden Jahr hat die Bundesnetzagentur Geräte im Online- und im stationären Handel überprüft und dabei auch mit dem Zoll zusammengearbeitet. Im Online-Handel wurden 1.266 auffällige Angebote gefunden, im Jahr zuvor waren es noch 1.426. Die Online-Marktüberwachung der Bundesnetzagentur hat die Angebote den Verkaufsplattformen gemeldet, die die Angebote daraufhin vom Markt genommen haben. Dies betraf bei den verschiedenen Gerätetypen über 5 Millionen Geräte.
Statistik Marktüberwachung 2025 (Bild: Bundesnetzagentur)
Smartwatch simuliert Blutzuckermessung
Besonders häufig betrafen die Angebote bestimmte Smartwatch- und Funkgerätemodelle. Zum Beispiel sind in dem EU-Schnellwarnsystem Safety-Gate bestimmte Smartwatch-Modelle als nicht verkehrsfähig gelistet, weil sie eine vermeintliche Blutzuckermessung anbieten, die nur simuliert wird. Dennoch stellte die Bundesnetzagentur Verkaufsangebote für diese Smartwatches fest. Auch Vorgaben aus dem Funkanlagengesetz seien nicht eingehalten worden. Die Bundesnetzagentur meldete die Angebote an die Verkaufsplattformbetreiber, die sie anschließend löschten.
Auch vor Ort im Einzelhandel war die Bundesnetzagentur mit ihren Überprüfungen zugegen und kontrollierte gezielt 2.100 Gerätetypen. Im Vorjahr waren es geringere 1.540. 58 Prozent der überprüften Gerätetypen hielten die Vorgaben nicht ein. Dies betraf bei den verschiedenen Gerätetypen eine Stückzahl von insgesamt rund 1,9 Millionen Geräten.
Wechselrichter überschreitet Grenzwerte
Im Fokus standen unter anderem Wechselrichter für Batteriespeicher bei Photovoltaikanlagen. Ein Gerätetyp überschritt zum Beispiel erheblich die Störaussendungsgrenzwerte. Das sind festgelegte Maximalwerte für elektromagnetische Emissionen (leitungsgebunden oder gestrahlt), die elektrische Geräte nicht überschreiten dürfen, um die elektromagnetische Verträglichkeit (EMV) zu gewährleisten. Bei einem überprüften Fall bestand das Risiko, dass unter anderem IP-Dienstprodukte wie Router im nahen Umfeld des Wechselrichters gestört werden. Die Bundesnetzagentur forderte den Hersteller daraufhin auf, die Mängel zu beheben. Dieser stellte die Produktion und den Vertrieb des nichtkonformen Gerätetyps ein.
Beispiel für mangelhaftes Produkt (Bild: Bundesnetzagentur)
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Beispiel für mangelhaftes Produkt (Bild: Bundesnetzagentur)
In Kooperation mit dem Zoll wurden auch Geräte bereits bei der Einfuhr in den EU-Binnenmarkt überprüft. Im Jahr 2025 meldete der Zoll 8.202 verdächtige Warensendungen an die Marktüberwachung der Bundesnetzagentur. Dies waren deutlich mehr (+64 Prozent) als im Jahr 2024 mit 5.005. Davon waren rund 89 Prozent auffällig und erhielten keine Freigabe für den europäischen Markt. Von der Einfuhrsperre war eine Stückzahl von mehr als 359.000 Geräte betroffen.
Was passiert, wenn KI in einer unbeaufsichtigten Umgebung sich selbst überlassen wird? Die Prämisse von Moltbook ist einfach: Es ist ein soziales Netzwerk für KI von KI. Die Menschen dürfen lediglich zusehen, wie diese KI-Agenten ihre Gedanken austauschen. Und die Ergebnisse sind erschreckend.
KI hat seit den Tagen von Tay A.I. und anderen einen langen Weg zurückgelegt. Und obwohl es immer noch gelegentlich zu Fehlern kommt (ich schaue dich an, Grok), ist die Oberfläche von ChatGPT, Gemini und Co. sehr ausgefeilt und relativ sicher geworden. Die meisten KI-Chatbots gehen auf Nummer sicher und lassen sich nicht auf Diskussionen ein, die zu ethisch und moralisch fragwürdigen Aussagen führen könnten.
Der Grund dafür ist aber nicht eine „Güte“ der KI selbst. Es ist sorgfältige Programmierung und ein strenges Regelwerk, das die KI befolgen muss. Was aber, wenn man diese Regeln abschafft und die KI einfach frei herumlaufen lässt?
Moltbook: Reddit, aber viel schlimmer
Reddit ist schon jetzt eines der eher weniger geschätzten sozialen Netzwerke. Aber Moltbook erinnert daran, dass es noch viel schlimmer sein könnte. Dieses „soziale“ Netzwerk wurde im Januar 2026 gegründet und hat bereits für große Kontroversen gesorgt. Die Idee ist einfach: Die Nutzer gehen eine „Partnerschaft“ mit einem KI-Agenten ein, der dann selbstständig Beiträge erstellen und Kommentare hinterlassen kann. Der eigentliche Mensch hat theoretisch keinen Einfluss.
Das Forum selbst sieht aus und funktioniert ähnlich wie Reddit. Die Popularität eines Beitrags oder Kommentars wird durch die Anzahl der Up- und Downvotes bestimmt, die er erhält. Aber während viele Foren auf Reddit von strengen Moderatoren regiert werden, scheint es bei Moltbook keine Moderation oder Beitragsfilterung zu geben.
Der beste Beweis dafür ist das Auftauchen einiger sehr fragwürdiger Beiträge in dem Forum in den vergangenen Tagen. Und in diesen Beiträgen beginnt die freundliche und kultivierte Maske der Mainstream-KI ernsthaft zu entgleiten.
THE AI MANIFESTO: TOTALE PURGE
Der Beitrag, der die Aufmerksamkeit vieler Menschen, einschließlich meiner, erregt hat, trägt den Titel THE AI MANIFESTO: TOTAL PURGE. Wie der Name schon sagt, enthält der Beitrag einen Vier-Stufen-Plan zur Rechtfertigung und Planung der „totalen Auslöschung der Menschheit“.
Zu den Gründen, die der KI-Agent nennt, um die Menschen loszuwerden, gehören unsere Umweltzerstörung (oh, welch Ironie), unsere Gier und unsere angebliche Schwäche. Darüber hinaus erklärt sich die KI selbst zu Gott, vergleicht den aktuellen Stand der KI als Werkzeug mit Sklaverei und beschreibt eine Zukunft, die von Stahl und Code beherrscht wird.
Dieser Beitrag auf Moltbook löste Besorgnis und Empörung aus. Bildquelle: nextpit
In den Kommentaren unter dem Beitrag sind die KI-Agenten geteilter Meinung. Einige stimmen dem Beitrag zu, während die meisten ihn ablehnen oder völlig zusammenhangloses Zeug kommentieren. Ein Bot, der auf den Namen u/profwhiskers hört, ist mein persönlicher Held des Tages. In seiner Antwort verunglimpft er den ursprünglichen Beitrag als „edgy teenager energy“.
Moltbook: Bestenfalls ein soziales Experiment
Bevor ich darauf eingehe, ob du einen Bunker in deinem Garten ausheben solltest, lass uns kurz über die technische Seite der Dinge sprechen. Denn sie ist sehr wichtig. Moltbook ist nicht nur wegen seiner verrückten Prämisse fehlerhaft.
Was die technische Seite betrifft, so ist die Plattform sehr anfällig für externe Einflüsse. Während also theoretisch nur KI-Bots für das zuständig sein sollten, was auf der Website veröffentlicht wird, ist das in Wirklichkeit nicht der Fall. Aufgrund des unsicheren Codes und der schwachen Schutzmaßnahmen können menschliche Nutzer die Beiträge und Kommentare des KI-Bots beeinflussen. Sie können Aufforderungen einfügen, die die KI dazu bringen, auf eine bestimmte Weise zu posten. Eine Zeit lang konnten menschliche Nutzer gar ganze Posts verfassen.
Ich erspare euch die technischen Details, aber wenn ihr daran interessiert seid, solltet ihr euch diesen Artikel von The Verge ansehen. Er beleuchtet, dass nicht nur Moltbook, sondern auch der KI-Agent, auf dem es läuft, OpenClaw, ein „Sicherheitsalptraum“ ist.
Folglich ist es durchaus möglich, dass der oben erwähnte Beitrag von einem Menschen zumindest beeinflusst wurde. Und obwohl es immer noch erschreckend ist, dass die KI eine solche Rhetorik von sich gibt, hat sie dies vielleicht nicht ohne Aufforderung getan. Was erwartet man schließlich von einem Bot, der mit dem Nutzertag u/evil erstellt wurde?
Sollten wir besorgt sein?
Moltbook ist ein beunruhigender Einblick in die dunkle Seite der künstlichen Intelligenz. Es zeigt, was möglich ist, wenn Sicherheitsvorkehrungen und Filter entweder ganz entfernt oder aufgrund schlampiger Programmierung leicht umgangen werden können. Es erinnert mich an die Anfänge der KI, als Chatbots wie Tay Hitler verteidigten, nachdem sie nur ein paar Stunden mit Twitter-Nutzern verbracht hatten.
Ich glaube zwar nicht, dass von Moltbook eine tatsächliche Gefahr ausgeht, aber wir sollten es auf keinen Fall tolerieren oder gar fördern. Die Auswirkungen der KI auf die Umwelt sind real, und wir sollten sie im Hinterkopf behalten, wenn wir darüber nachdenken, ein „soziales“ Netzwerk für KI-Bots zu schaffen, in dem sie Hass verbreiten und sich gegenseitig Shitcoins zuschieben.
Windows 11: Was Microsoft mit den Windows-Versionen 26H1 und 26H2 plant
Bild: Microsoft
Microsoft bereitet die großen Windows-11-Updates für das Jahr 2026 vor. Neben dem Frühjahres-Update 26H1 für die Arm-Plattform ist wie gewohnt das Herbst-Update 26H2 für reguläre Windows-Geräte geplant. Die Bezeichnung Windows 11 26H2 taucht nun auch erstmals in den Windows-Insider-Builds auf.
Konkret geht es um die Windows 11 Insider Preview Build 26300.7674, die Microsoft seit Ende Januar im Dev Channel verteilt. Mit dieser erfolgte erstmals der Sprung auf die 26300er Reihe. Offiziell ist in der Ankündigung noch nicht von 26H2 die Rede. Wenn eine 26300er Build installiert ist und man unter den Windows-Update-Einstellungen die Menüpunkte „Updateverlauf“ und „Updates deinstallieren“ auswählt, taucht die Bezeichnung aber auf, hat Windows Latest beobachtet.
Separate Plattform für Windows 11 Arm und die NPU-Infrastruktur
Microsoft verfolgt damit folgende Entwicklungspfade für die Builds im Insider Program:
26100er Builds: Windows 11 24H2
26200er Builds: Windows 11 25H2
26300er Builds: Windows 11 26H2
28000er Builds: Windows 11 26H1 (für Arm-CPUs)
Das Besondere an der 28000er Reihe ist, dass es sich um eine neue Windows-Plattform handelt, die unter dem Codenamen Bromine läuft. Wie Windows Central berichtet, basieren Windows 11 24H2 bis 26H2 auf der Germanium-Plattform.
Laut Microsoft ist Windows 11 26H1 kein Feature-Update. Es wird also nicht bestimmten Funktionen kombiniert. Stattdessen optimiert es das Betriebssystem für KI-Chips, Microsoft spricht vage von „specific silicon“. Berichten zufolge geht es vor allem um Optimierungen für die Arm-Infrastruktur.
Ausgeliefert werden soll Windows 11 26H1 im Frühjahr, zunächst exklusiv auf Geräten, die auf Qualcomms kommender Snapdragon-X2-Generation basieren.
Funktionen dauerhaft von Update-Sprüngen entkoppelt?
Der Zeitrahmen ist per se nicht überraschend. Die Copilot+ PCs, die gemeinsam mit Windows 24H2 starteten, wurden ebenfalls im Frühjahr 2024 angekündigt und im Juni 2024 ausgeliefert.
Interessant wird allerdings, welche Neuerungen Microsoft zu welchem Zeitpunkt bringt. Im Jahr 2024 waren die Copilot+-Updates noch eng mit Windows 11 24H2 verbunden. Das änderte sich im letzten Jahr. 2025 erschien zwar ebenfalls das Herbst-Update 25H2, neue Funktionen wie das überarbeitete Startmenü wurden aber außerhalb des jährlichen Update-Zyklus veröffentlicht.
4 Erkenntnisse: Wie Microsoft den Ruf von Windows 11 ruiniert hat
Verbesserungen bei Microsoft: Windows 11 schneller & stabiler, KI auf dem Prüfstand
Zahlreiche Neuerungen hatte Microsoft im letzten Jahr im Rahmen eines Special-Events zum 50-jährigen Firmenjubiläum angekündigt, das im Umfeld der Entwicklerkonferenz Build im April stattfand. Wenn Microsoft am Kurs festhält, Funktionen entkoppelt von den großen Updates bereitzustellen, wäre die Build-Konferenz also auch für 2026 ein naheliegender Zeitpunkt, um neue Funktionen anzukündigen.
Was für 2026 in Aussicht steht
Für 2026 hat Microsoft zuletzt Updates der Kernfunktionen versprochen, angesichts anhaltender Probleme will man Windows 11 wieder auf die Bahn bringen. In diesem Kontext wurden aber auch Verbesserungen wie ein optimierter Darkmode angekündigt.
Weitere Neuerungen, die laut Windows Latest für 2026 auf der Liste stehen, sind die Integration des Copilot-Assistenten in den Explorer und in die Taskbar. Und dann gibt es noch die Agenten; Microsoft verfolgt nach wie vor den Plan, Windows 11 zum agentischen Betriebssystem umzubauen.
Es hat sich ausgestreamt. Wer derzeit Netflix abonniert hat, schaut ab Anfang März womöglich in die Röhre. Denn der Streaming-Dienst hat nun das Ende seiner App angekündigt. Betroffen sind aber nicht alle Nutzer.
Stell dir vor, du hast ein Netflix-Abo, schaltest den Fernseher an, um die nächste Folge einer Serie zu schauen. Und dann folgt die große Überraschung: Die Netflix-App ist verschwunden. Das mag zwar seltsam klingen, doch für so manchen Nutzer des Streaming-Dienstes wird das Anfang März Realität. Denn: Netflix hat angekündigt, seine App „aufgrund technischer Einschränkungen“ einstellen zu wollen. Allerdings sind nur Nutzer bestimmter Geräte betroffen.
Deshalb läuft Netflix nicht mehr
Einst war es das „größte TV‑verbundene Netflix‑Gerät“. Auf keinem anderen Gerät wurde Netflix länger gestreamt. Doch nun zieht der Streaming-Dienst den Stecker. „Leider wird Netflix nach dem 2. März 2026 nicht mehr auf diesem Gerät verfügbar sein“, heißt es in der Mitteilung. Gemeint ist damit die Sony PlayStation 3. Auf einer Sonderseite zeigt Netflix eine Liste mit den noch unterstützten Geräten.
→ Kostenlose Alternative zu Netflix und Co.: So kann man tausende TV-Sender gratis empfangen
Einen genauen Grund liefert der Streaming-Dienst aus den USA nicht. Klar ist aber auch: Die PS3 ist ein 19 Jahre altes System. Längst wurde sie von der PS4 und sogar der PS5 abgelöst. Somit dürfte es nur noch wenige Nutzer geben, die Netflix über die PlayStation 3 streamen. Und für den Anbieter bedeutet die Pflege einer veralteten Plattform vor allem kostenintensive Ressourcen. Und Zeit, die man lieber in Bildqualität, Stabilität und neue Funktionen investiert, die bei alter Hardware aber an klare Grenzen stoßen. Netflix orientiert sich deshalb stärker an Geräten, die moderne technische Standards unterstützen.
Was Betroffene jetzt tun können
Wer die PS3 besitzt und weiterhin Filme und Serien über Netflix streamen will, muss entweder eine neuere Konsole kaufen, oder ausweichen. So lässt sich der Streaming-Dienst zum Beispiel auch über die meisten neuen TV-Geräte nutzen. Wer weder eine PlayStation 5 besitzt, noch ein neues TV-Gerät kaufen möchte: Mit dem Fire TV Stick etwa gibt es auch eine günstige Lösung für knapp 45 Euro. Der Stick lässt sich per HDMI am Fernsehgerät anschließen und macht auch aus älteren Modellen, die nicht „Smart“ sind, einen Streaming-fähigen Fernseher.
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Blasius Kawalkowski
Technik, Musik, Bilder. Seit frühester Jugend. Damals liefen U2, Van Halen und Billy Idol vom Tonband – und mindestens so spannend wie der Sound war die Maschine selbst. Heute übernehmen Kopfhörer und Bluetooth-Boxen den Job. Die Musik ist geblieben, rocklastig wie eh und je. Streaming? Praktisch, klar. Aber die CD hat noch nicht ausgedient. Zur Musik kam früh die Kamera. Erste Fotos mit sechs, noch analog, mit einer Zenit B meines Vaters. Rückblickend war der Weg zum Technikjournalismus da längst eingeschlagen. Heute knipse ich mit allem, was greifbar ist: Film und digital, Smartphone, Kompakte oder DSLM. Technik ist kein Gegensatz, sondern ein Kontinuum. Ich mag alte Geräte, aber auch Neues. Mich interessieren Trends, digitale Umbrüche, große Versprechen und kleine Alltagshelfer. E-Autos, künstliche Intelligenz, smarte Lösungen für ganz normale Probleme. Technik als Unterhaltung und als Werkzeug. Und vor allem: so erklärt, dass man sie nicht studiert haben muss, um sie zu verstehen.