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Digital Business & Startups

+++ Holy +++ Animal Syndication Company +++ YZR Capital +++ Darmstadt +++


#StartupTicker

+++ #StartupTicker +++ Live im STARTUPLAND: Rebecca Göckel (NOMOO) +++ Holy wächst auf 180 Millionen Umsatz +++ Lakestar-Partner Enrico Mellis startet Animal Syndication Company +++ YZR Capital: 5 neue Investments +++ Faszinierende Startups aus Darmstadt +++

+++ Holy +++ Animal Syndication Company +++ YZR Capital +++ Darmstadt +++

Was gibt’s Neues? In unserem #StartupTicker liefern wir eine kompakte Übersicht über die wichtigsten Startup-Nachrichten des Tages (Dienstag, 10. Februar).

#STARTUPLAND

+++ sevdesk +++ backtrace capital +++ Langdock +++ Oska +++ raisin +++

If you live and breathe startups – this is your event.

+++ Am 18. März findet im RheinEnergieStadion in Köln unsere dritte STARTUPLAND Conference statt. Es erwartet Euch wieder eine faszinierende Reise in die Startup-Szene – mit Vorträgen von erfolgreichen Gründer:innen, lehrreichen Interviews und Pitches, die begeistern. Mehr über STARTUPLAND

Live im STARTUPLAND: Rebecca Göckel (NOMOO)

+++ Das Kölner Unternehmen NOMOO, 2018 von Rebecca Göckel und Jan Grabow gegründet, setzt auf kuhmilchfreies Eis. Das Sortiment der Jungfirma umfasst neben Bechereis auch Stieleis in über 15 verschiedenen Sorten. Das Team vertreibt NOMOO in mehr als 3.000 Supermärkten in der DACH-Region sowie auch im Außer-Haus-Geschäft – darunter Gastronomie und Tankstellen und nicht zuletzt  über den eigenen Onlineshop. Zuletzt erwirtschaftete das Team einen Umsatz im mittleren einstelligen Millionenbereich. Dabei wuchs das Unternehmen, das 15 Mitarbeitende beschäftigt, pro Jahr um 40 % und somit deutlich stärker als der restliche Eismarkt. Ihr Thema im STARTUPLAND: Sales Rewards Those Who Stay.

#STARTUPTICKER

Holy
+++ Was eine wahnsinnige Wachstumsgeschichte! Das 2020 gegründete Berliner Food-Startup Holy, das sich als „Marke für gesündere Softdrinks“ positioniert, erwirtschaftet inzwischen einen Umsatz in Höhe von 180 Millionen Euro. „2025 was intense in the best way for us. We grew profitably from ~€75m to €180m+, entered retail at lightning speed, expanded into new countries (hello, Poland ??), and launched multiple new products – all while preserving the HOLY brand and culture DNA and welcoming 100+ new colleagues to the team“, schreibt Gründer Mathias Horsch auf Linkedin, Noch im August verkündete das Jungunternehmen rund 150 Millionen Umsatz. Zu den Investoren von Holy gehören unter anderem FoodLabs, HV Capital, Felix Capital, Left Lane Capital, Simon Capital, Bitburger Ventures. Der Berliner Investor FoodLabs hält derzeit rund 18 % an Holy. Bereits 2023 wirtschaftete Holy laut Jahresabschluss profitabel (Jahresüberschuss: 1,8 Millionen). Bis Ende 2023 flossen rund 10 Millionen in das Unternehmen. Die späteren Investmentrunden, bei denen unter anderem HV Capital einstieg, verkündete das Team bisher nicht. (Linkedin) Mehr über Holy

Animal Syndication Company
+++ Jedem Tierchen sein Pläsierchen! Lakestar-Partner Enrico Mellis startet mit Animal Syndication Company ein Angel-Investmentvehikel mit einem ganz besonderen Ansatz. „No fund, no management fees. My own capital in every investment“, schreibt er auf Linkedin. Und so funktioniert die Animal Syndication Company: „Founders choose the investors based on what they actually need: industry access, expertise, distribution, brand. Investors who want to pick their investments and instinctively get involved, not just passively deploy capital.“ In Peec AI investierte das besondere Netzwerk, das für jedes Investment ein eigenes Syndikat aufsetzt, bereits. In der Regel investierte die Animal Syndication Company zwischen 100.000 US-Dollar und 3 Millionen Euro pro Investment. (Linkedin) Mehr über Animal Syndication Company

YZR Capital
+++ Ganz viele gesunde Investments! Der Münchner HealthTech-Investor YZR Capital, der vom Teleclinic-Gründer Reinhard Meier und Venture-Capital-Kenner Markus Feuerecker gegründet wurde, stemmte im vergangenen Jahr fünf Investments. Das Team investierte in roclub (Berlin), DaphOS (Linz), Scripta Therapeutics (Oxford), IMA Health (Barcelona) und Doctor.One (Warschau). Insgesamt befinden sich im Portfolio von YZR Capital, 2021 gegründet, inzwischen 22 Startups aus 10 Ländern. In Deutschland ist der Geldgeber, dessen erster Fonds rund 100 Millionen schwer ist, auch an Filu, Deepeye, apoQlar, Flair, Iqonic.ai, Kalia Lab und Caire beteiligt. In der Regel investiert YZR Capital initial zwischen 500.000 Euro und 3 Millionen (Pre-Seed bis Series A) in aufstrebende HealthTech-Firmen. Mehr über YZR Capital

Darmstadt
+++ Auch die hessische Wissenschaftsstadt Darmstadt kann Startups! In der Stadt im Süden von Hessen wurden zuletzt wieder einige spannende Startups gegründet – darunter die jungen Unternehmen EnviroTrust, Fenexity und Autonomiq. Mehr über Darmstadt

Startup-Radar
+++ Es ist wieder Zeit für neue Startups! Hier einige ganz frische Firmen, die jeder kennen sollte. Heute stellen wir diese Jungunternehmen vor: FiNiTRY, vivanta, NextGen Innovators, lovinn und Gamifikator. Mehr im Startup-Radar

Was ist zuletzt sonst passiert? Das steht immer im #StartupTicker

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

Foto (oben): Bing Image Creator – DALL·E 3



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„Wirtschaftsfeindliche Politik“: Neuer Beschluss schockt Unternehmer in Berlin


Berlin führt eine Ausbildungsumlage ein: Unternehmen ohne Azubis sollen ab 2028 zahlen. Warum besonders Startups die Pläne kritisieren.

„Wirtschaftsfeindliche Politik“: Neuer Beschluss schockt Unternehmer in Berlin

In Berlin Mitte können sich Startups mal vorbereiten, Azubis einzustellen.
Business Insider Lisa-Sophie Kempke

Das Berliner Abgeordnetenhaus hat am Donnerstag die sogenannte Ausbildungsplatzumlage beschlossen. Klingt kompliziert, heißt aber: Wer nicht ausbildet, muss blechen.

Ab 2028 sollen Unternehmen mit mindestens zehn Mitarbeitenden zur Kasse gebeten werden, wenn ihre Ausbildungsquote unter dem Bundesdurchschnitt von aktuell 4,6 Prozent liegt. Und: Es reicht nicht mehr, Stellen einfach auszuschreiben – sie müssen auch besetzt werden.

Berlin will damit 75 Millionen Euro einnehmen

Der Beschluss kommt nicht von ungefähr: Er ist Teil des Koalitionsvertrags von CDU und SPD. Darin steht: Schafft die Berliner Wirtschaft bis Ende 2025 nicht 2000 zusätzliche Ausbildungsplätze im Vergleich zu 2023, greift die Umlage.

Genau das zeichnet sich ab. Im vergangenen Jahr entstanden nur rund 1300 neue Plätze.

Das Geld soll in einen Fonds fließen, der laut Senat rund 75 Millionen Euro pro Jahr einnehmen könnte. Die Idee: Unternehmen, die die Quote verfehlen, zahlen ein – und finanzieren damit Betriebe, die überdurchschnittlich viele Azubis einstellen. „Solidarischer Ausgleich“, nennt es die SPD-Arbeitssenatorin Cansel Kiziltepe, die das Projekt vorangetrieben hat.

Ein Exit ist eingebaut: Schafft Berlin drei Jahre in Folge jeweils mehr als 2000 zusätzliche Azubis, wird das Gesetz automatisch wieder abgeschafft.

Was bedeutet das für Startups?

Die Wirtschaft sieht die Umlage kritisch. Alexander Schirp, Geschäftsführer der Unternehmensverbände Berlin-Brandenburg (UVB), nennt das Gesetz „überflüssig“ und warnt vor wachsender Bürokratie durch Quoten, Meldungen und zusätzliche Vorgaben.

Auch die Startup-Szene sieht sich direkt betroffen. Bitkom-Chef Bernhard Rohleder spricht von einem „Bärendienst“ für den Standort Berlin. Die Umlage treffe insbesondere Startups und Scaleups aus der Digitalwirtschaft.

Hält wenig von der Ausbildungsplatzumlage: Bitkom-Chef Bernhard Rohleder

Hält wenig von der Ausbildungsplatzumlage: Bitkom-Chef Bernhard Rohleder
Müller-Stauffenbergullstein bild via Getty Images

Viele von ihnen bilden schlicht nicht klassisch aus – nicht aus Unwillen, sondern wegen ihrer Struktur: kleine Teams und meist akademische Rollen. „Gleichzeitig sind diese Unternehmen zentrale Wachstumstreiber und stehen in einem scharfen internationalen Wettbewerb“, sagt Rohleder.

Christoph Stresing, Geschäftsführer des Startup-Verbands, wird noch deutlicher: Die neue Regel sei „wirtschaftsfeindliche Politik“. Berlin schwäche sich damit selbst im Wettbewerb um die besten Gründer.





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+++ Kandou AI +++ Upvest +++ Dash0 +++ Entrix +++ PAVE Space +++ Eversports +++ RIVR +++ Tractive +++


Was gibt’s Neues? In unserem #StartupTicker-Wochenrückblick liefern wir einen schnellen Überblick darüber, was in der deutschsprachigen Startup-Szene zuletzt wirklich wichtig war!

#STARTUPLAND

STARTUPLAND: Founders. VCs. Visionaries
+++ Am 10. März 2027 findet im RheinEnergieStadion in Köln unsere vierte STARTUPLAND Conference statt. Es erwartet Euch wieder eine faszinierende Reise in die Startup-Szene – mit Vorträgen von erfolgreichen Gründer:innen, lehrreichen Interviews und Pitches, die begeistern. Mehr über STARTUPLAND

#StartupTicker – Was zuletzt wirklich wichtig war!

STARTUP-RADAR

Brandneu
+++ In den vergangenen Tagen haben wir folgende Startups vorgestellt: conmeet, Ionic Wind, STARQstrom, enermaind, Twentyfour Industries, Porters, meda, Qontext, ailloy.io, codyco.ai., Ansehn, Soneo, DIONYS, bitsurance, One100, nurdu, DynamoBot, B3ST Accounting, tasty petfood, Ava, Ontoworks, Heimstatt, simmetry.ai, bluvero, SEADS, freshew, The Ocean Package, Mounti, Clever Sole und Meliodays Medical. Mehr im Startup-Radar

Newsletter
+++ Im Startup-Radar-Newsletter, unserem kostenpflichtigen Newsletter, berichten wir über diese Startups: N9 Robotics, respio, Silvernova, Tower, Lernly, Another Earth, datin, Kipti, Neuramancer, Fyrce Care, SkyLANX, Spree Monitoring, revotail, easy pisy, Comena, Famulor, Qodia, NeoBid, Tutel, therafair, 3tag, pace club, Fracto, maiasa, syntaccx, eternal.ag, ZeroWait, iknowly, copany und Placed. 30 Tage kostenlos testen

INVESTMENTS

Kandou AI
+++ Der amerikanische Halbleiter-Investor Maverick Silicon, SoftBank, Synopsys, Cadence und Alchip investieren 225 Millionen US-Dollar in Kandou AI. Mehr über Kandou AI

Upvest 
+++ Sapphire Ventures, Tencent, Bessemer Venture Partners und BlackRock investieren 125 Millionen US-Dollar (Fremd- und Eigenkapital) in Upvest. Mehr über Upvest

Dash0
+++ Balderton Capital, DTCP Growth, Accel, Cherry Ventures, DIG Ventures, July Fund und T.Capital investieren 110 Millionen US-Dollar in Dash0. Mehr über Dash0

Entrix
+++ Die französische Großbank BNP Paribas (Solar Impulse Venture Fund), der Versicherungskonzern Allianz, der belgische Junction Growth Investors, der belgische Geldgeber Korys (Colruyt Family Office), der Berliner Venture Capitalist AENU, das Berliner Unicorn Enpal, der Hamburger Investor Abacon Capital und die Arvantis Group aus München investieren 43 Millionen Euro in Entrix. Mehr über Entrix

PAVE Space
+++ Der Berliner Investor Visionaries Club, Creandum aus Schweden, Lombard Odier Investment Managers (Genf), Atlantic Labs, Sistafund, b2venture, ACE Investment Partners, Ilavaska Vuillermoz Capital, Pareto und Motier Ventures investieren 40 Millionen US-Dollar (Seed-Investment) in PAVE Space. Mehr über PAVE Space

Interloom
+++ Der englische Investor DN Capital, UiPath-Investor Bek Ventures (früher Earlybird Digital East Fund) und Altinvestor Air Street Capital investieren 16,5 Millionen US-Dollar in Interloom. Mehr über Interloom

Rivia
+++ Der Berliner Geldgeber Earlybird Venture Capital, Defiant aus London, Speedinvest, Amino Collective und Nina Capital investieren 15 Millionen US-Dollar in Rivia. Mehr über Rivia

Kewazo
+++ Schooner Capital, Chevron Technology Ventures, Asahi Kasei, Benson Capital, Mana Ventures, Gaingels, Atlas Ventures, True Ventures und Cybernetix Ventures investieren eine zweistellige Millionensumme (vermutlich 15 Millionen US-Dollar) in Kewazo. Mehr über Kewazo

WeSort.AI
+++ Der niederländische Investor Infinity Recycling, der Berliner Geldgeber Green Generation Fund (GGF), vent.io und SPRIND investieren 10 Millionen Euro in WeSort.AI. Mehr über WeSort.AI

Wellster HealthTech
+++ Der britische Growth Debt-Geldgeber Claret Capital investiert erneut in Wellster HealthTech. „Insgesamt wurde die bestehende Finanzierungslinie mit Claret Capital Partners auf 10 Millionen Euro erweitert“, teilt das Unternehmen mit. Mehr über Wellster Healthtech

Cellbricks
+++ Der englische Investor Silicon Roundabout Ventures (SRV), SPRIND, ACT Venture Partners und weitere Geldgeber investieren 10 Millionen Euro in Cellbricks Therapeutics. Mehr über Cellbricks

blue activity
+++ Wind Capital (Paris), Venture Stars (München) und Angel Invest (Berlin) investieren 8,5 Millionen Euro in blue activity. Mehr über blue activity

eternal.ag
+++ Der Düsseldorfer Early-Stage-Investor Simon Capital, Oyster Bay Venture Capital, EquityPitcher Ventures und Backbone Ventures investieren 8 Millionen Euro in eternal.ag. Mehr über eternal.ag

Tower 
+++ Der Londoner Investor DIG Ventures, der Wiener Investor Speedinvest, Flyer One Ventures, Roosh Ventures, Celero Ventures, Angel Invest sowie Business Angels wie Jordan Tigani, Olivier Pomel, Ben Liebald und Maik Taro Wehmeyer investieren 6,4 Millionen US-Dollar in Tower. Mehr über Tower

Logistikbude
+++ Der Kölner Investor Capnamic Ventures, der Supply Chain-Investor Moguntia Capital und Altinvestoren wie Fraunhofer Technologie-Transfer Fonds (FTTF), Rethink Ventures, XPRESS Ventures sowie Golzern investieren 5 Millionen Euro in Logistikbude. Mehr über Logistikbude

pace club
+++ Vorwerk Ventures und ESN-Gründer Benjamin Burkhardt investieren 5 Millionen Euro in pace club. Mehr über pace club

sequestra 
+++ Die Dr. Rudolf Fries Familien-Privatstiftung investiert über die VSE Beteiligungs-GmbH in sequestra. „Gemeinsam mit bestehenden Förderungen von FFG und aws stehen dem Unternehmen damit rund 5 Millionen Euro zur Verfügung“, heißt es in einer Presseaussendung. Mehr über sequestra

Incirt
+++ Der finnische Early Stage-Investor Lifeline Ventures und Altinvestor High Tech Gründerfonds (HTGF) investieren 4,8 Millionen Euro in Incirt. Mehr über Incirt

Level Nine 
+++ Der Berliner Investor Visionaries Tomorrow, Zero Carbon Capital, Rockstart, IBB Ventures und das Angel-Investoren-Netzwerk better ventures investieren 4 Millionen Euro in Level Nine. Mehr über Level Nine

Bounti
+++ Der französische Frühphasen-Investor Ventech, IBB Ventures, Robin Capital, Common Magic und Business Angels wie Paul Forster, Koen Bok und Jorn van Dijk investieren 4 Millionen Euro in Bounti. Mehr über Bounti

MERGERS & ACQUISITIONS

EversportsMATCHi
+++ Das 2013 gegründeten Wiener Unternehmen Eversports, eine Softwareplattform für Boutique-Fitnessstudios und Betreiber von Sportanlagen, und der 2012 gegründete schwedische Wettbewerber MATCHi Group schließen sich zusammen. Mehr über Eversports

Amazon – RIVR
+++ Der amerikanische Versandriese Amazon übernimmt das 2023 gegründete Schweizer Robotik-Startup RIVR, das vierbeinige Maschinen für Zustellungen bis an die Haustür entwickelt. Mehr über RIVR

Berentzen – JUMA
+++ Die Berentzen-Gruppe übernimmt über ihre Tochter Vivaris den Functional Drink JUMA. Mehr über JUMA

Bending Spoons – Tractive
+++ Die italienische Softwarefirma Bending Spoons, zu der Evernote, Meetup und WeTransfer gehören, übernimmt das erfolgreiche österreichische Haustier-Tracking-Grownup Tractive. Mehr über Tractive

myneva Group – GETECO 
+++ Die Essener myneva Group, ein Softwareanbieter für den sozialen Sektor, übernimmt das Unternehmen GETECO, eine 1998 gegründete Softwarelösungen für soziale Einrichtungen. Mehr über myneva

VENTURE CAPITAL

Operator Circle
+++ Mehr als 35 Gründer:innen sowie „C-Level-Exekutives“ starten mit Operator Circle einen DeepTech-Investor für Startups (DACH-Region) in der Wachstumsphase. Mehr über Operator Circle

OFFLINE

FarmInsect 
+++ Pleite! Das Münchner AgriTech FarmInsect ist insolvent. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wird Rechtsanwalt Alexander Zarzitzky bestellt. Mehr über FarmInsect

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

Foto (oben): Shutterstock



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Startup-Schock in Berlin: Wer keine Azubis einstellt, muss zahlen


Berlin führt eine Ausbildungsumlage ein: Unternehmen ohne Azubis sollen ab 2028 zahlen. Warum besonders Startups die Pläne kritisieren.

„Wirtschaftsfeindliche Politik“: Neuer Beschluss schockt Unternehmer in Berlin

In Berlin Mitte können sich Startups mal vorbereiten, Azubis einzustellen.
Business Insider Lisa-Sophie Kempke

Das Berliner Abgeordnetenhaus hat am Donnerstag die sogenannte Ausbildungsplatzumlage beschlossen. Klingt kompliziert, heißt aber: Wer nicht ausbildet, muss blechen.

Ab 2028 sollen Unternehmen mit mindestens zehn Mitarbeitenden zur Kasse gebeten werden, wenn ihre Ausbildungsquote unter dem Bundesdurchschnitt von aktuell 4,6 Prozent liegt. Und: Es reicht nicht mehr, Stellen einfach auszuschreiben – sie müssen auch besetzt werden.

Berlin will damit 75 Millionen Euro einnehmen

Der Beschluss kommt nicht von ungefähr: Er ist Teil des Koalitionsvertrags von CDU und SPD. Darin steht: Schafft die Berliner Wirtschaft bis Ende 2025 nicht 2000 zusätzliche Ausbildungsplätze im Vergleich zu 2023, greift die Umlage.

Genau das zeichnet sich ab. Im vergangenen Jahr entstanden nur rund 1300 neue Plätze.

Das Geld soll in einen Fonds fließen, der laut Senat rund 75 Millionen Euro pro Jahr einnehmen könnte. Die Idee: Unternehmen, die die Quote verfehlen, zahlen ein – und finanzieren damit Betriebe, die überdurchschnittlich viele Azubis einstellen. „Solidarischer Ausgleich“, nennt es die SPD-Arbeitssenatorin Cansel Kiziltepe, die das Projekt vorangetrieben hat.

Ein Exit ist eingebaut: Schafft Berlin drei Jahre in Folge jeweils mehr als 2000 zusätzliche Ausbildungsplätze, wird das Gesetz automatisch wieder abgeschafft.

Was bedeutet das für Startups?

Die Wirtschaft sieht die Umlage kritisch. Alexander Schirp, Geschäftsführer der Unternehmensverbände Berlin-Brandenburg (UVB), nennt das Gesetz „überflüssig“ und warnt vor wachsender Bürokratie durch Quoten, Meldungen und zusätzliche Vorgaben.

Auch die Startup-Szene sieht sich direkt betroffen. Bitkom-Chef Bernhard Rohleder spricht von einem „Bärendienst“ für den Standort Berlin. Die Umlage treffe insbesondere Startups und Scaleups aus der Digitalwirtschaft.

Hält wenig von der Ausbildungsplatzumlage: Bitkom-Chef Bernhard Rohleder

Hält wenig von der Ausbildungsplatzumlage: Bitkom-Chef Bernhard Rohleder
Müller-Stauffenbergullstein bild via Getty Images

Viele von ihnen bilden schlicht nicht klassisch aus – nicht aus Unwillen, sondern wegen ihrer Struktur: kleine Teams und meist akademische Rollen. „Gleichzeitig sind diese Unternehmen zentrale Wachstumstreiber und stehen in einem scharfen internationalen Wettbewerb“, sagt Rohleder.

Christoph Stresing, Geschäftsführer des Startup-Verbands, wird noch deutlicher: Die neue Regel sei „wirtschaftsfeindliche Politik“. Berlin schwäche sich damit selbst im Wettbewerb um die besten Gründer.





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