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Künstliche Intelligenz

Freitag: Meta streicht Messenger-Plattform, Robotaxis in New York ausgebremst


Nach den Apps für Windows und Mac streicht Meta auch messenger.com als Plattform des eigenen Messengers. Nutzer werden auf Facebook und die Mobil-App verwiesen. Allerdings können auch Anwender ohne Facebook-Konto messenger.com nutzen. Dies ist auf PCs ab April nicht mehr möglich, sondern nur noch auf Mobilgeräten. Derweil gibt der US-Bundesstaat New York die Pläne zur Legalisierung von Roboter-Taxis auf. Das ist ein herber Rückschlag vor allem für die Alphabet-Tochter Waymo. Denn der Robotaxi-Marktführer wollte seine Dienste im Rahmen globaler Expansionspläne künftig auch in New York anbieten. In Europa kostet die Umsetzung des digitalen Euro Europas Banken 4 bis 6 Milliarden Euro, schätzt die EZB. Die Banken sollen die Kosten über Gebühren decken, die sie von Händlern für die von ihnen angebotenen digitalen Euro-Dienstleistungen erhalten. Allerdings gibt es auf politischer Ebene bislang keine Einigung über den digitalen Euro – die wichtigsten Meldungen im kurzen Überblick.

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Meta Platforms wird in Kürze eine weitere Plattform für seinen Messenger-Dienst schließen. Nachdem die eigenen Messenger-Apps für Windows und Mac seit Mitte Dezember 2025 nicht mehr nutzbar sind, wird im April 2026 auch messenger.com eingestellt. Der Datenkonzern verweist alternativ auf Facebook oder die Apps für Mobilgeräte, die bestehen bleiben. Auf PCs ist Metas Messenger-Dienst damit allerdings nicht mehr ohne Facebook-Konto verwendbar, was über messenger.com noch möglich ist. In den sozialen Netzwerken zeigen sich einige Nutzer frustriert angesichts dieser Pläne. Manche ziehen messenger.com vor und wollen nicht extra Facebook am PC öffnen. messenger.com und facebook.com/messages unterscheiden sich jedoch kaum: Meta stellt eigene Messenger-Webseite ein, verweist auf Facebook und Mobil-App.

Die Gouverneurin des US-Bundesstaates New York, Kathy Hochul, hat einen Vorschlag zurückgezogen, den Einsatz kommerzieller Roboter-Taxis außerhalb von New York City in begrenztem Umfang zu legalisieren. Der Vorschlag hätte es Anbietern wie der Alphabet-Tochter Waymo ermöglicht, eine Genehmigung für den Pilotbetrieb ihrer Dienste autonomer Fahrzeuge zu beantragen. Die Entscheidung ist ein Rückschlag für Waymos Expansionspläne. Bislang ist der Robotaxi-Dienst in einem halben Dutzend US-Städten, darunter San Francisco und Los Angeles, verfügbar. Waymo hat angekündigt, in diesem Jahr in 20 Städten in den USA und im Ausland zu expandieren, darunter Dallas, San Antonio, Orlando, Nashville und London: Waymos Expansionspläne erhalten Dämpfer in New York.

Die Einführung des digitalen Euro könnte den europäischen Banken in den ersten Jahren Kosten in Milliardenhöhe verursachen. „Unsere Schätzungen auf Grundlage der Angaben der Banken gehen von Implementierungskosten zwischen vier und sechs Milliarden Euro über vier Jahre aus“, sagt EZB-Direktor Piero Cipollone. Die genannte Summe entspreche in etwa drei Prozent der jährlichen Ausgaben der Banken für die Wartung ihrer IT-Systeme. Die Banken können die anfallenden Kosten laut Cipollone durch die Gebühren, die sie von Händlern für die von ihnen angebotenen digitalen Euro-Dienstleistungen erhalten, decken. Die EZB peilt einen Start des digitalen Euro im Jahr 2029 an. Eine Einigung auf politischer Ebene in Europa steht aber bislang aus: Einführung des digitalen Euro kostet die EU-Banken Milliarden.

„Shadow of the Colossus“, „Demon’s Souls“: Mit geschmackvollen und technisch kompetenten Remakes machte sich das US-amerikanische Entwicklerstudio Bluepoint Games in der Branche einen Namen. Nach langjähriger Zusammenarbeit kaufte Sony das Studio schließlich. Nicht einmal fünf Jahre später ist die Geschichte von Bluepoint Games überraschend auserzählt. Das Studio wird geschlossen. Dabei sollen 70 Angestellte ihren Job verlieren, sagte ein Sony-Sprecher. Die Entscheidung sei nach einer kürzlichen Unternehmensanalyse gefallen. Im Januar wurde berichtet, dass ein Live-Service-Game im „God of War“-Universum, an dem Bluepoint Games jahrelang gearbeitet hatte, eingestampft wurde: Sony schließt Bluepoint Games nach weniger als fünf Jahren.

Im c’t-Datenschutz-Podcast sprechen wir mit der Landesbeauftragten für den Datenschutz in Sachsen-Anhalt über die wachsenden Risiken für Minderjährige im Netz. Sie hat das Thema Kinderdatenschutz zu einem ihrer inhaltlichen Schwerpunkte gemacht. Im Zentrum der Diskussion steht die rechtliche und praktische Schutzlücke beim Umgang mit Minderjährigen. Zwar sieht die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) in Deutschland vor, dass Kinder erst ab 16 Jahren wirksam selbst in die Verarbeitung ihrer Daten einwilligen können. Große Social-Media-Plattformen erlauben die Anmeldung jedoch oft schon ab 13 Jahren, basierend auf der Gesetzeslage in den USA. Die technischen Lösungen zur Altersverifikation sind ein weiterer Schwerpunkt der Auslegungssache 153: Minderjährige – schutzlos im Netz?

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Auch noch wichtig:

  • In der US-Regierung wird laut einem Medienbericht ein Portal vorbereitet, mit dem EU-Bürger Sperren umgehen können. Damit droht ein neuer Konflikt: USA will europäische Plattformgesetze aushebeln.
  • Der TÜV SÜD warnt, dass in zwei Wochen die Registrierungsfrist beim BSI für NIS2-pflichtige Unternehmen endet. Betroffen sind rund 29.000 deutsche Unternehmen, die sich in nur noch zwei Wochen beim BSI registrieren müssen.
  • Im 300 Millionen Lichtjahre entfernten Perseus-Galaxienhaufen wurde jetzt eine Galaxie entdeckt, die fast vollständig aus Dunkler Materie besteht. Es ist eine „Dark Galaxy“: Neu entdeckte Galaxie besteht zu 99 Prozent aus Dunkler Materie.
  • Mit 3D-Druckern, Meshnetzen und Hackerspaces unterstützt die Maker-Szene in den USA zivilen Widerstand gegen die Razzien der Immigrationsbehörde ICE: Maker mobilisieren mit 3D-gedruckte Pfeifen in den USA gegen ICE.
  • Apple soll in zwei Wochen eine neue Notebook-Baureihe vorstellen. Ein Überblick zu den Details, bei denen sich die Gerüchteküche (fast) sicher ist: Erste Infos zu Farben, Preis und Chip des Einsteiger-MacBooks.
  • Im Internet und vor allem in den sozialen Medien sind viele Nutzer anonym unterwegs. Bundeskanzler Merz will das ändern: Merz will Klarnamen im Internet sehen.
  • Notepad++ verbessert Sicherheitsmechanismen und stopft eine neue Lücke, die Angreifern das Ausführen von Schadcode erlaubt: Sicherheitsupdate für Notepad++ gegen Codeschmuggel-Lücke.
  • KI-gestützt sollen Ring-Kameras in der Nachbarschaft nach verlorenen Hunden suchen. Eine interne E-Mail scheint nun zu bestätigen, dass das nur der Anfang ist: Ring-Kameras sollten nie nur Hunde finden, sondern „Kriminalität auf Null reduzieren“.
  • Wer Mitmenschen beim digitalen Behördengang unterstützen will, wird von arbeitsagentur.de in den Wahnsinn getrieben. Ein Leidensbericht zur Arbeitsagentur: Wenn die Anmeldung zur Arbeitslosigkeit am System scheitert.
  • Die neue Erweiterung für Visual Studio Code soll die bisherige Fragmentierung beenden und für einen einheitlichen Workflow mit Python-Umgebungen sorgen: Microsoft veröffentlicht VS Code Extension für Python-Umgebungen.
  • TP-Link steht in den USA wegen der Verbindungen nach China schon länger im Kreuzfeuer der Kritik. Nun zieht Texas mit drastischen Vorwürfen vor Gericht. Angeblich wurden US-Wohnungen ausspioniert: Texas reicht Klage gegen TP-Link ein.
  • Wer einen Tarif mit versprochenen 1000 Mbit/s bezahlt, kann erwarten, dass er diese Bandbreite auch erhält. Bei der Deutschen Glasfaser ist das nicht selbstverständlich, berichtet Vorsicht, Kunde: Ausgebremst bei der Deutschen Glasfaser.


(fds)



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Suno: So leicht lassen sich Copyright-Sperren bei KI-Musik umgehen


Der KI-Musikgenerator Suno erlaubt laut eigenen Richtlinien nur die Nutzung eigener Inhalte oder frei formulierter Texte. Hochgeladene Songs und Liedtexte sollen automatisch geprüft und bei Verstößen blockiert werden. In der Praxis funktioniert das jedoch nicht zuverlässig: Schon mit frei verfügbarer Software wie Audacity lassen sich geschützte Musikstücke so verändern, dass sie vom System nicht mehr erkannt werden.

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Die eingebauten Copyright-Filter von Suno lassen sich offenbar schnell und einfach austricksen, wodurch täuschend ähnliche Versionen bekannter Titel entstehen können. Ein Test des Technikmagazins The Verge zeigt, dass häufig schon kleine Anpassungen wie halbe oder doppelte Abspielgeschwindigkeit oder kurzes Rauschen am Anfang und Ende ausreichen, um die Prüfung zu umgehen.

Anschließend kann ein derart manipulierter Song in die kostenpflichtige KI-Audio-Workstation Suno Studio hochgeladen, wieder in Richtung des Originals bearbeitet und als Basis für KI-Musik genutzt werden. Ohne zusätzliche Stiländerung erzeugt Suno laut dem Test Instrumentalstücke, die dem Original zum Verwechseln ähnlich klingen. Neuere Modellversionen verändern einzelne Elemente zwar stärker, behalten aber weiterhin erkennbare Strukturen bei.

Auch beim Schutz von Liedtexten zeigen sich Schwächen. Unveränderte Texte werden zwar blockiert, doch minimale Anpassungen in der Schreibweise reichen oft aus, um die Sperre zu umgehen. Schon die Variation einzelner Wörter soll reichen, damit das System den Text akzeptiert und passende Gesangsspuren generiert.

Für unabhängige Künstlerinnen und Künstler ist der mangelhafte Schutz besonders problematisch. Weniger bekannte Stücke sollen teils ohne jede Anpassung durch die Filter gelangen. Suno überprüft Inhalte offenbar auch nur beim Upload, nicht aber beim Export. Dadurch lassen sich erzeugte Stücke relativ unkompliziert über Distributoren auf Streaming-Dienste hochladen und potenziell monetarisieren – ohne Beteiligung der eigentlichen Urheber.

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Zwar gehen Streaming-Plattformen wie Spotify oder Deezer gegen KI-generierte Inhalte vor, einen hundertprozentigen Schutz gibt es allerdings bisher nicht. Für Rechteinhaber entsteht damit ein System, in dem Nachahmungen schnell erstellt und verbreitet werden können. Schon 2024 sind deshalb Plattenlabel gegen Suno und Udio vor Gericht gezogen.

Auch die Gesellschaft für musikalische Aufführungsrechte, kurz GEMA, klagt gegen Suno. Der KI-Anbieter soll unter anderem von der GEMA geschützte Aufnahmen unberechtigt zu Trainingszwecken verwendet haben. Die mündliche Verhandlung am 9. März 2026 blieb ohne Entscheidung. Diese soll nun am 12. Juni 2026 fallen.


(joe)



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Umfrage: Bevölkerung findet Energie-Importabhängigkeit bedrohlich


Der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) hat im März 2026 eine repräsentative Bevölkerungsumfrage mit 2190 Befragten von YouGov durchführen lassen, um ein Meinungsbild zur Importabhängigkeit von fossilen Energieträgern zu erhalten. Ein Großteil der Befragten empfindet diese demnach als bedrohlich.

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Derzeit kommt es gehäuft zu Energiekrisen, die die Versorgung mit Öl und Gas unsicher machen, etwa der Ukraine-Krieg oder der Krieg gegen den Iran und die daraus folgende Sperrung der Straße von Hormus, die sogar die Chip-Produktion betrifft. Das führt auch zu steigenden Spritpreisen, der Dieselpreis eilt von Rekord zu Rekord.

Zwei Fragen hat die Solarwirtschaft gestellt. „Wünschen Sie sich, dass die Bundesregierung durch den verstärkten Einsatz Erneuerbarer Energien und Speichertechnologien die Abhängigkeit von Importen fossiler Energieträger (z.B. Gas und Öl) reduziert?“ beantworteten 68 Prozent der Umfrageteilnehmer mit „Ja“ oder „Eher ja“, 20 Prozent sind dagegen und gaben „(eher) Nein“ als Antwort. Zwölf Prozent machten keine Angabe oder waren unentschieden.

Die zweite Frage war etwas länger: „Die Kriege und Krisen der letzten Jahre haben immer wieder zu steigenden Energiepreisen für Haushalte in Deutschland geführt. Um seinen Energieverbrauch zu decken, ist Deutschland aktuell sehr stark auf Importe fossiler Energien (z.B. Gas und Öl) aus dem Ausland angewiesen. Wie empfinden Sie persönlich die Abhängigkeit von Importen fossiler Energie (z.B. Gas und Öl) aus dem Ausland?“ Darauf antworteten 78 Prozent der Befragten, dass sie das als „eher“ oder „stark“ bedrohlich empfinden, 16 Prozent hingegen als „eher“ oder „gar nicht“ bedrohlich. Sechs Prozent waren unentschlossen oder machten keine Angabe.

Der BSW-Solar erklärt dazu: „Pläne des Bundeswirtschaftsministeriums, die Förderung von Solarstromanlagen sowie den Stromnetzzugang von Solar- und Windkraftwerken ab 2027 massiv zu beschneiden, würden diesem gesellschaftsübergreifend erklärten klaren Bürgerwillen widersprechen.“ Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Solarwirtschaft, mahnt: „Sie würden den Ausbau Erneuerbarer Energien ausbremsen und die Abhängigkeit von Erdgas- und Ölimporten deutlich verlängern. Dies käme der deutschen Wirtschaft und der Allgemeinheit teuer zu stehen.“

Der Verband gibt an, dass laut Umweltbundesamt Solarstrom anteilig zu 33 Prozent Strom aus Erdgas, zu 55 Prozent Strom aus Steinkohle und zu 12 Prozent Strom aus Braunkohle ersetzt. Mit einem Anteil von rund 18 Prozent an der heimischen Stromerzeugung überholte die Photovoltaik im vergangenen Jahr neben der Braunkohle (rund 14 Prozent) auch das Erdgas (rund 16 Prozent).

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Der BSW-Solar erklärt weiter, dass Solaranlagen kaum Betriebskosten hätten, wodurch sie im Strommarkt die teuren Gaskraftwerke verdrängen und so die Börsenstrompreise nachhaltig senken. „Insgesamt summieren sich die solaren Einsparungen von Haushalten, Gewerbe und Industrie dadurch bereits heute auf über sechs Milliarden Euro pro Jahr, ergab eine Analyse des Beratungsunternehmens Enervis im BSW-Auftrag“. Der Verband führt aus, Analysen des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme zeigten, dass der starke EE-Ausbau, insbesondere der Photovoltaik, seit 2022 entscheidend dazu beigetragen habe, dass die Auswirkungen steigender Erdgaspreise auf den Börsenstrompreis deutlich geringer ausgefallen sind als während der letzten Energiekrise. „Noch sei der EE-Ausbau aber nicht ausreichend, um unabhängig von geopolitischen Schocks zu sein.“


(dmk)



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App-Sideloading: Was Googles Einschränkungen für Nutzer und Entwickler bedeuten


Google möchte die Sicherheit von Android verbessern und dessen Nutzer vor böswilligen Apps schützen. Das klingt super. Und trotzdem führte die Ankündigung zu einem Aufschrei in der Entwicklergemeinde: Viele Kritiker werfen Google vor, Android unter dem Deckmantel der Datensicherheit schrittweise in eine geschlossene Plattform umzubauen. Dem Unternehmen sei die eigene Marktmacht wichtiger als die Open-Source-Philosophie.

Bislang ist es auf Android-Telefonen problemlos möglich, Apps aus beliebigen Quellen zu installieren. Man lädt einfach im Browser die gewünschte App-Datei im APK-Format herunter und öffnet sie im Dateimanager, woraufhin Android anbietet, sie zu installieren.

Bei diesem „Sideloading“ erscheint bislang als einzige Hürde einmalig ein kurzer Warnhinweis, der schnell abgenickt ist. Davon können die Besitzer eines iPhones nur träumen: Dort entscheidet Apple, was aufs Handy darf und was nicht.


Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels „App-Sideloading: Was Googles Einschränkungen für Nutzer und Entwickler bedeuten“.
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