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Venticross bei Die Höhle der Löwen: Dümmel macht das Rennen


Der Nasenspreizer von Venticorss sorgte bei DHDL für große Diskussionen – am Ende ging der Deal an Dümmel. Wir haben nachgehakt, was daraus wurde.

Venticross bei Die Höhle der Löwen: Dümmel macht das Rennen

Venticross: Drei Gründer, ein kleines Produkt, und die große Frage, ob bessere Nasenluft auch ein Investment wert ist.
RTL / Bernd-Michael Maurer

Die Gründer Ignasi Selga, Carolin Abraham und Heidi Depner kommen in die „Höhle der Löwen“ und präsentieren ein Produkt für ein sehr alltägliches Problem: eingeschränkte Nasenatmung. Ihre Lösung ist ein kleiner Nasendilatator aus medizinischem Silikon, der in die Nasenöffnungen eingesetzt wird und diese sanft weiten soll: Venticross. Das Ziel soll eine insgesamt bessere Atmung durch weniger Mundatmung – und besserer Schlaf sein. Die Gründer bieten dafür 15 Prozent ihrer Unternehmensanteile für 50.000 Euro an.

Testeffekt sorgt für Reaktion

Die Löwen probieren den Nasenspreizer selbst aus. Carsten Maschmeyer merkt an: „Ich habe das Gefühl, ich atme besser.“

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Der Verkaufspreis liegt bei 19,99 Euro, die Produktionskosten bei rund 2,36 Euro pro Stück (bei 500er Einheiten). Den Gründern zufolge haben sie mehr als 600 Stück in den vergangenen Monaten verkauft.

Löwen steigen aus – Zweifel am Setup

Maschmeyer entscheidet sich gegen ein Investment, nachdem er nachgehakt hatte, ob die Gründer das Projekt bereits hauptberuflich machen oder es in Zukunft vorhaben. Als diese dabei unsicher wirken, zieht er die Konsequenz: „Ich habe schlechte Erfahrungen mit Gründern gemacht, die das nicht hauptberuflich machen, und deswegen bin ich raus.“ Frank Thelen schließt sich direkt an: „Ich bin da bei Carsten. Ich bin raus.“ Judith Williams lehnt ebenfalls ab: „Ich finde das Produkt echt unangenehm und nicht gut. Ich bin raus.“

Carsten Maschmeyer steckt sich den Nasenspreizer ein und prüft, wie viel Luft nach oben noch ist.

Carsten Maschmeyer steckt sich den Nasenspreizer ein und prüft, wie viel Luft nach oben noch ist.
RTL / Bernd-Michael Maurer

Zwei Angebote: Wettbewerb unter den Löwen

Dagmar Wöhrl sieht das Produkt dagegen positiv: „Ich kann mir das super vorstellen. Das sind Themen, die uns als Gesellschaft belasten. Ich hätte Lust, das mit euch zu machen. 50.000 Euro für 15 Prozent finde ich auch ein faires Angebot.“ Kurz darauf zieht Ralf Dümmel nach und macht ebenfalls ein Angebot in gleicher Höhe und Bewertung. „Ich habe sofort den Wow-Effekt gehabt und hätte Bock, das mit euch zu machen. Ich biete euch auch 50.000 Euro für 15 Prozent“, sagt er. Beide Löwen wollen also Gründer und Produkt für sich gewinnen.

Entscheidung für Dümmel

Am Ende nehmen die Gründer das Angebot von Dümmel an. Auf Nachfrage von Gründerszene bestätigt ein Sprecher, dass der Deal nach der Ausstrahlung zustande gekommen ist.

Carsten Maschmeyer steckt sich den Nasenspreizer ein und prüft, wie viel Luft nach oben noch ist.

Carsten Maschmeyer steckt sich den Nasenspreizer ein und prüft, wie viel Luft nach oben noch ist.
RTL / Bernd-Michael Maurer

Onlineshop bereits aktiv

Die Produkte von Venticross sind bereits online erhältlich. Der Nasendilatator kostet im Shop 19,99 Euro. Ergänzend gibt es größere Packungen und Bundle-Angebote, die je nach Menge günstiger pro Stück werden.





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In Europa werden nur 8 Prozent der VCs von Gründern geführt


Die Investorin Tina Dreimann will mehr aktive Gründer ins VC-Game holen.

Die Investorin Tina Dreimann will mehr aktive Gründer ins VC-Game holen.
Better ventures

Eine Venture Capital Firma von Gründern für Gründer? Was in den USA normal ist, soll jetzt auch in Europa Realität werden. Better ventures und EO Berlin wollen sich zusammenschließen, um mehr Unternehmer aus dem Gründungs- in den Investorenmodus zu bringen. Gemeinsam soll dabei 500 Millionen Euro an Kapital mobilisiert werden.





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Flexible Arbeitsmodelle im Alltag: Ein Balanceakt für Unternehmen


#Gastbeitrag

„New Work“ ist nicht synonym zu Laissez-faire. Es braucht Strukturen und klare Regeln sowie Rahmenbedingungen, ebenso ist aber Flexibilität nicht länger verhandelbar. Unternehmen bleibt damit nur, sich den neuen Spielregeln des Arbeitsmarktes hin anzupassen.

Flexible Arbeitsmodelle im Alltag: Ein Balanceakt für Unternehmen

Die Corona-Pandemie liegt zwar schon einige Jahre in der Vergangenheit, geblieben sind aber die zum damaligen Zeitpunkt aus der Notwendigkeit heraus entstandenen flexiblen Arbeitsmodelle. Homeoffice, Hybrid-Work und Vertrauensarbeitszeit sind in Unternehmen heute präsenter als je zuvor, auch weil Arbeitnehmende sie konsequent für sich einfordern und zur Verhandlungsmasse deklarieren. Unternehmen müssen damit einen Balanceakt meistern.

Arbeit muss heute ganzheitlich neu gedacht werden

Speziell die Generationen Y und Z legen viel Wert auf Work-Life-Balance und mehr Flexibilität: Gleichermaßen sind jüngere Generationen ihrem Arbeitgeber längst nicht mehr so verbunden wie frühere Generationen. Wer als Unternehmen qualifizierte Fachkräfte dauerhaft an sich binden und kontinuierlich weiterentwickeln möchte, muss jenen also entgegenkommen. Dabei hat sich zugleich die Gewichtung der Benefits aus Arbeitnehmendensicht verändert: Ein Dienstwagen ist heute längst nicht mehr so ein attraktiver Benefit wie früher, viel mehr Wert wird stattdessen auf flexible Arbeitsorte und -zeiten gelegt.

Speziell im Hinblick auf die internationale Konkurrenz und den in Deutschland omnipräsenten Fachkräftemangel, gepaart mit einer ungünstigen demografischen Entwicklung, die künftig nur noch stärker zur Herausforderung avancieren wird, stehen Unternehmen unter Zugzwang. Sie müssen sich als attraktiver Arbeitgeber präsentieren, um qualifizierte Fachkräfte zu gewinnen und zu binden. Hybride Arbeitsmodelle und Homeoffice-Lösungen sind dabei zwei wichtige Werkzeuge: Schon beim Recruiting sorgen beide dafür, dass Unternehmen ihren Suchradius nach neuen Fachkräften signifikant ausweiten können.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Vertrauensarbeitszeit: Speziell jüngere Generationen möchten nicht nur „Arbeitszeit absitzen“, sondern rücken den Fokus stärker auf die tatsächlichen Ergebnisse. Auch in der Wissenschaft wird schon länger argumentiert, dass mehr Arbeitszeit nicht automatisch in mehr Produktivität oder besseren Ergebnissen resultiert. Vertrauensarbeitszeit und ein strategisches Umdenken kann hier helfen – bei dem die Ergebnisse, statt den geleisteten Stunden unter die Lupe genommen werden.

Flexibilität und unternehmenseigene Strukturen verbinden ist dennoch eine Herausforderung

Es liegt in der Natur der Sache, dass in den meisten Unternehmen einzelne Mitarbeitende nicht in einem Vakuum agieren, sondern eine konsequente Abstimmung gegenüber anderen Mitarbeitenden erforderlich ist. Unternehmen müssen sich daher strukturell anpassen: Innerhalb von Teams und Abteilungen gilt es Transparenz zu schaffen, auch Projekte und Arbeitszeiten gehören koordiniert. Hier helfen beispielsweise digitale Kalender, Statusmeldungen und natürlich Kernarbeitszeiten. Speziell bei der Kommunikation können digitale Tools etabliert werden, so dass auch Remote-Arbeitende leicht an Meetings und Projektgesprächen teilnehmen können. Führungskräfte müssen zugleich ihren Stil anpassen: Denn die Produktivität muss im Homeoffice nicht zurückgehen, aber Mitarbeitende müssen anders geführt und geleitet werden, als es bei einer dauerhaften Präsenzarbeit der Fall wäre.

Digitale Zeitmanagement-Lösungen und HR-Tools als Schnittstelle

Die Digitalisierung kann und soll Effizienz- sowie Produktivitätssteigerungen mit sich bringen. Zugleich liefern digitale Schnittstellen, was flexible Arbeitsmodelle anbelangt, essentielle Rückendeckung. Mit der klassischen „Zettelwirtschaft“ kommen Unternehmen und Organisationen nicht weiter, wenn ein guter Teil der Mitarbeitenden gar nicht dort ist, wo die jeweiligen Zettel und Dokumente sind. Das fängt schon bei Routineaufgaben an, beispielsweise in der Personalabteilung: Mit modernen HR-Lösungen können Urlaubsanträge, Krankmeldungen und die Zeiterfassung vollständig digitalisiert und oftmals auch teilweise oder ganzheitlich automatisiert werden.

Das optimiert die Kommunikation untereinander sowie zwischen Abteilungen, zugleich erleichtert es Führungskräften und Projektmanagern die Planung. Auch flexible Arbeitszeiten und Remote-Arbeit müssen so nicht in mehr Bürokratie ausufern, wenn die daran geknüpften bürokratischen und organisatorischen Vorgänge digital und softwaregestützt optimiert werden. Weiterführende Informationen zu modernen Lösungen rund um Arbeitszeit- und HR-Management finden Leser bei Haufe. Frühzeitig solche Strukturen und digitalen Helfer im Unternehmen zu etablieren ist notwendig: Denn eine Rückkehr in ältere, traditionelle Arbeitsverhältnisse und Arbeitsweisen gilt für die nachkommenden und jüngeren Arbeitnehmendengenerationen als ausgeschlossen.

Sich der Digitalisierung zu verwehren, ist also keine Option: Weder ganzheitlich noch auf einzelne Prozesse bezogen. Unternehmen, vor allem solche im Mittelstand, die um Fachkräfte mit großen internationalen Organisationen und Konzernen konkurrieren müssen, sollten sich daher besser zu früh als zu spät entsprechend positionieren.

Flexibilität ist ein Muss – klare Strukturen aber ebenfalls

„New Work“ ist nicht synonym zu Laissez-faire. Es braucht Strukturen und klare Regeln sowie Rahmenbedingungen, ebenso ist aber Flexibilität nicht länger verhandelbar. Unternehmen bleibt damit nur, sich den neuen Spielregeln des Arbeitsmarktes und auf Arbeitnehmende hin anzupassen. Das gelingt mit stabilen, verlässlichen und transparenten digitalen Strukturen, die nicht nur dauerhaft die Kosten senken können, sondern auch maßgeblich Anteil an einer effizienten Umsetzung von modernen Arbeitsmodellen haben.

Foto (oben): pexels, Faizur Rehman



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+++ Clark +++ Unicorn +++ Vambiant +++ Roll-ups +++ Unframe +++ FinTech +++


#StartupTicker

+++ #StartupTicker +++ InsurTech Clark verliert wohl Einhorn-Status +++ Roll-up-Boom: SellerX-Gründer Malte Horeyseck startet Vambiant +++ Unframe – eine transatlantische Erfolgsgeschichte +++ Endlich wieder große Deals im FinTech-Segment +++

+++ Clark +++ Unicorn +++ Vambiant +++ Roll-ups +++ Unframe +++ FinTech +++

Was gibt’s Neues? In unserem #StartupTicker liefern wir eine kompakte Übersicht über die wichtigsten Startup-Nachrichten des Tages (Freitag, 22. Mai).

#STARTUPLAND

STARTUPLAND: Founders. VCs. Visionaries

+++ Am 10. März 2027 findet im RheinEnergieStadion in Köln unsere vierte STARTUPLAND Conference statt. Es erwartet Euch wieder eine faszinierende Reise in die Startup-Szene – mit Vorträgen von erfolgreichen Gründer:innen, lehrreichen Interviews und Pitches, die begeistern. Mehr über STARTUPLAND

#STARTUPTICKER

Clark
+++ Ein Fabeltier weniger! Das Frankfurter InsurTech Clark ist wohl kein Unicorn mehr – wie das Manager-Magazin berichtet. „Der Umsatz ist eingebrochen, die Verluste sind explodiert, und die Investoren haben Clark still und leise von einer Milliarde auf 613 Millionen Euro abgewertet“, heißt es im Bericht. Hauptinvestor des umtriebigen Unternehmens ist der Versicherungsriese Allianz. Die Allianz hielt zuletzt knapp 23 % am Unternehmen, das 2021 zum Einhorn aufgestiegen ist. In den vergangenen Jahren verloren zahlreiche Startups weltweit ihre einstige Milliardenbewertung. Hierzulande traf es auch den Technikvermieter Grover. (Manager Magazin) Mehr über Clark

Vambiant OG3
+++ Erfahrene Gründer setzen auf den Roll-up-Trend! Im derzeit boomenden Roll-up-Segment tummeln sich auch einige Seriengründer! Darunter SellerX-Gründer Malte Horeyseck. Er treibt derzeit Vambiant voran. „Wir investieren in inhabergeführte Ingenieurbüros, die eine langfristige Nachfolgelösung durch einen Mehrheits- oder Komplettverkauf suchen. Voraussetzung ist ein starkes Team und ein erfolgreiches Geschäftsmodell“, teilt die Jungfirma mit. Außerdem baut Onefootball-Gründer Lucas von Cranach gemeinsam mit Marcel Hartmann, Simon Freiherr von Poschinger-Bray und Richard Malley OG3 auf, ein Roll-up-Konzept rund um Optiker. „Unsere Vision ist es für Sie langfristig einen Unterschied zu machen. Ihr Lebenswerk und Ihre Berufung in Ihrem Sinne fortzuführen“, heißt es auf der Website. Zu den Investoren der Jungfirma gehören unter anderem die Flix-Gründer. Mehr über den Roll-up-Boom

Unframe
+++ Transatlantische Erfolgsgeschichte! Die deutsche KI-Gründerin Larissa Schneider (stammt aus Ostwestfalen) erhält für ihr Startup Unframe (Cupertino, Tel Aviv, Berlin) weitere 50 Millionen US-Dollar. Insgesamt sammelte das Unternehmen, 2024 von Larissa Schneider, Shay Levy und Adi Azarya gegründet, innerhalb von zwölf Monaten 100 Millionen ein. Zu den Investoren der Jungfirma gehören Highland Europe, Bessemer Venture Partners, Craft Ventures, TLV Partners, Third Point Ventures, Cerca Partners und Vintage Investment Partners. Das Startup, dessen operatives Geschäft von Gründerin Schneider maßgeblich aus Berlin heraus gesteuert wird, entwickelt für seine Kundinnen und Kunden innerhalb von wenigen Tagen maßgeschneiderte KI-Lösungen für alle möglichen operativen Anwendungsfälle. Neben Unframe konnte zuletzt auch das deutsch-amerikanische KI-Startup Dash0 überzeugen. Balderton Capital, DTCP Growth, Accel, Cherry Ventures, DIG Ventures, July Fund und T.Capital investierten kürzlich 110 Millionen US-Dollar in das Unternehmen. Im Zuge der Investmentrunde stieg das Unternehmen zum Unicorn auf (Bewertung: 1 Milliarde US-Dollar). Insgesamt sammelte das Team nun bereits 155 Millionen ein. Das Startup (New York, Solingen), 2023 vom Seriengründer Mirko Novakovic (Instana), Miel Donkers, Marcel Birkner, Ben Blackmore und Michaele Mancioppi gegründet, entwickelt eine Plattform, die Entwickler:innen dabei hilft, Probleme zu beheben. Mit einem Fuß in den USA sollte es auf jeden Fall einfacher sein, große Summen einzusammeln. Schade nur, dass bei Unframe keine deutschen Geldgeber an Bord sind. Mehr über Unframe

FinTech
+++ Endlich wieder große Deals im FinTech-Segment! Neben DefenseTech, KI und HealthTech ist auch das Thema FinTech derzeit bei Investoren extrem angesagt – mit einem starken Fokus auf B2B. Neben der Investment-App Getquin konnten zuletzt auch Bunch (AI-Native Private Markets Infrastructur), Upvest (digitale Investment-Produkte), finperks (API-Infrastrukturschicht für den globalen Prepaid-Markt), Diligent (KI-Analysten für die Bekämpfung von Finanzkriminalität) und Duna (KI-native Business-Identity-Plattform) Geld einsammeln. Insbesondere Upvest sticht dabei hervor! Das Berliner FinTech, 2017 gegründet, sammelte zuletzt 125 Millionen US-Dollar (Fremd- und Eigenkapital) ein – unter anderem von Sapphire Ventures. Aber auch die Investments in Getquin (12 Millionen) und Bunch (35 Millionen) können sich sehen lassen. Kurzum, im FinTech-Segment bewegt sich – nach einer heftigen Durststrecke – wieder einiges. Mehr über FinTech

#DEALMONITOR

Investments & Exits
+++ ClearOps sammelt 8,5 Millionen ein +++ SportsTech coachbetter erhält 8,2 Millionen +++ ComplyDo bekommt 1,3 Millionen +++ uni-assist investiert in Compounder +++ Finanzspritze für Femi-ON +++ Infinite Roots übernimmt Bosque Foods. Mehr im Deal-Monitor

Was ist zuletzt sonst passiert? Das steht immer im #StartupTicker

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

Foto (oben): KI



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