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Warum Empathie in der Gestaltung so wichtig ist! › PAGE online


Empathie als Schlüsselkompetenz in der Gestaltung: In ihrer Bachelorarbeit an der HfG Schwäbisch Gmünd haben Eva-Maria Lux und Kimberley Röber mit empath ein Konzept entwickelt, das Gestaltung, Lehre und Empathie zusammenbringt. KI inklusive.

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Gestaltung erfordert ein Verständnis für den Menschen, für seine Gefühle und Bedürfnisse und sie kennen und nachvollziehen zu können.

Empathie nennt man das. Doch wo bleibt diese in einer Welt, die immer stärker von dem Digitalen geprägt ist, von KI, von immer komplexeren Zusammenhängen und größer werdendem Zeitdruck?

Damit haben sich die Studentinnen Eva-Maria Lux und Kimberley Röber in ihrer Bachelorarbeit im Fach Kommunikationsgestaltung an der HfG Schwäbisch Gmünd gewidmet.

Doch sie haben nicht nur erkundet wir wichtig Empathie in der Gestaltung ist, sondern zugleich ein Format entwickelt, wie Emphatie in Gestaltungsstudiengängen gelehrt werden kann.

So ist empath entstanden, ein Bildungsformat mit Workshops, Workbook und einem KI-Coach. All das ist in sanftes Gelb getaucht, das für Wärme und Nähe steht. Die visuelle Gestaltung soll einen offenen Raum für Reflexion schaffen, heißt es von den beiden, legt den Fokus auf die Inhalte und die persönliche Auseinandersetzung und ist deshalb bewusst reduziert gehalten.

Genauso wie das Journal in Schwarz und Weiß. Es soll allen Raum geben, sich darin selbst auszudrücken und wird dazu von flächigen Illustrationen begleitet, die Kapitel strukturieren und Pausen setzen.

Gestaltung beginnt mit Empathie, heißt es von Eva-Maria Lux und Kimberley Röber und wir haben den beiden ein paar Fragen zu empath und dessen Konzept gestellt.

»Empathie verändert den Gestaltungsprozess«

Wie seid ihr auf das Thema Empathie gekommen?
Eva-Maria Lux & Kimberley Röber: Sich mit Empathie in der Gestaltung auseinanderzusetzen wurde ursprünglich im Austausch mit unseren Professoren angestoßen. Wir wollten diesen Ansatz weiterdenken und auf unseren Studiengang der Kommunikationsgestaltung übertragen und ein Format entwickeln, das sich auch curricular in Gestaltungsstudiengängen verankern lässt. Uns das Thema aus inhaltlicher, psychologischer und gestalterischer Perspektive sehr interessiert. Gleichzeitig war uns wichtig, nicht nur theoretisch zu arbeiten, sondern Empathie konkret erfahrbar zu machen. Deshalb haben wir von Anfang an interaktiv mit Studierenden unserer Hochschule gearbeitet.

Warum ist Empathie in der Gestaltung wichtig?
Wir gestalten für Menschen. Deshalb ist Empathie eine zentrale Grundlage, um Menschen, Situationen und Perspektiven wirklich zu verstehen. Gerade in einer Zeit, in der Gestaltung von komplexen sozialen, kulturellen und technologischen Faktoren geprägt ist, braucht es mehr als funktionale oder ästhetische Lösungen.

Und was verändert Empathie in der Gestaltung?
Empathie verändert vor allem den Gestaltungsprozess. Sie ermöglicht, die eigene Perspektive zu hinterfragen und andere Sichtweisen bewusst nachzuvollziehen. Dadurch können Bedürfnisse differenzierter erfasst und Gestaltung kontextsensibler entwickelt werden. Ohne Empathie bleiben viele Annahmen unreflektiert oder stereotyp. Mit Empathie aber entsteht eine fundiertere und nachvollziehbarere Gestaltung. Zudem spielt Empathie nicht nur in Bezug auf Nutzer:innen eine Rolle, sondern auch in der Zusammenarbeit im Team und mit Kund:innen, da sie Kommunikation und Entscheidungsprozesse wesentlich beeinflusst.

Ihr habt Workshops zu Empathie und Gestaltung initiiert. Kann man Empathie trainieren?
Auf jeden Fall. Wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen, dass sie gezielt trainierbar ist, wenn sie erfahrbar gemacht, reflektiert und in das eigene Handeln integriert wird. In unseren Workshops geschieht das über erfahrungsorientierte Übungen, Perspektivwechsel und gemeinsame Reflexion. Es geht um die eigene Wahrnehmung, darum andere Sichtweisen nachzuvollziehen und den Umgang mit Emotionen zu fördern. Gleichzeitig greifen die Übungen aber auch Methoden aus dem Designkontext, wie etwa aus dem Design Thinking, auf und verbinden diese mit gestalterischen Fragestellungen. Die Reflexion hilft, die eigenen ERfahrungen einzuordnen und in den eigenen Gestaltungsprozess zu übertragen. Darüber hinaus haben wir ein Workbook und einen KI-Coach entwickelt, die eine kontinuierliche Reflexion und die Übertragung in weitere Kontexte ermöglichen.

Wie wird Empathie in der Gestaltung sichtbar?
Empathie zeigt sich weniger in einer bestimmten Form, sondern vor allem im Gestaltungsprozess und in der Qualität der Entscheidungen. Daran wird sichtbar, wie bewusst Gestalter:innen verschiedene Perspektiven miteinbeziehen und wie gut sie Bedürfnisse und Kontexte tatsächlich verstehen. In der Praxis bedeutet das zum Beispiel, Nutzer:innen aktiv einzubeziehen, Interviews zu führen, zu beobachten und mit Feedback zu arbeiten. Empathie wird dann greifbar, wenn diese Erkenntnisse in den Prozess zurückfließen, die Gestaltung Schritt für Schritt daran angepasst und so eine Gestaltung entsteht, die im Austausch mit Menschen entwickelt wird und deren Bedürfnisse tatsächlich berücksichtigt.

Wie gehen KI und Empathie zusammen? Ihr habt ja einen KI-Coach entwickelt.
Wir verstehen KI als unterstützendes Werkzeug. In empath übernimmt der KI-Coach eine begleitende Rolle, indem er Refle-xionsprozesse anstößt und strukturiert. Dabei greift er Inhalte und Methoden aus den Workshops auf und führt sie im Dialog weiter. Empathie entsteht weiterhin beim Menschen die KI unterstützt dabei, diese Prozesse zugänglicher und kontinuierlicher zu gestalten. Wichtig ist uns zu betonen, dass der KI-Coach im Gegensatz zu anderen KI-Anwendungen keine Antworten vorgibt, sondern gezielt Fragen stellt und Denkanstöße gibt. Dies geschieht beispielsweise durch angeleitete Perspektivwechsel, Reflexionsfragen, sowie kurze Check-ins und Erinnerungen im Alltag.

Und wie schlägt sie sich in eurer Gestaltung nieder?

Im Fall von empath war unsere Zielgruppe die Gestaltungsstudierenden und wir haben uns darauf konzentriert, ihre Perspektiven genau zu verstehen und das Bildungsformat auf ihre Bedürfnisse zuzuschneiden. Das zeigt sich vor allem in unserem schrittweisen Vorgehen: Wir haben erste Workshops und Workbook-Entwürfe früh getestet und gemeinsam mit Studierenden kontinuierlich weiterentwickelt, Inhalte, Übungen und Strukturen angepasst, vereinfacht oder geschärft, immer ausgehend von realer Anwendung und Feedback.
Auch das Journal ist aus diesem Prozess heraus entstanden und eine Reaktion auf den Bedarf nach langfristiger Reflexion und die persönliche sowie gestalterische Entwicklung über das Studium hinweg zu begleiten. Diese Arbeitsweise spiegelt sich im gesamten Gestaltungskonzept wider: Wir haben empath so entwickelt, dass es unterschiedliche Zugänge ermöglicht, zur aktiven Auseinandersetzung anregt und Raum für individuelle Erfahrungen lässt. Empathie zeigt sich also nicht nur im Inhalt, sondern vor allem in der Art und Weise, wie wir gestaltet haben.

Eva-Maria Lux und Kimberley Röber Bild: 2026 adaramoments, all rights reserved

 



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Unser Beruf verändert sich gerade schneller als meine Lesebrille › PAGE online


Beides hat mich ehrlich gesagt überrascht. Daniel Weiss ist Founder, Designer und AI-Artist – und gratuliert PAGE zum 40. mit einem klaren Gedanken: Gute Gestaltung fängt nie bei der Software an, sondern immer bei der Idee.

Unser Beruf verändert sich gerade schneller als meine Lesebrille › PAGE onlineBild: Daniel WeissSeit fast 30 Jahren gestalte ich Marken. Und ich glaube, ich habe noch nie erlebt, dass sich unser Beruf so radikal verändert wie gerade jetzt.

Das Faszinierende daran: Ausgerechnet KI erinnert mich jeden Tag daran, dass gute Gestaltung nie mit Software begonnen hat. Sondern immer mit einer Idee.

Vielleicht ist das auch der Grund, warum ich der PAGE so gerne zum 40. Geburtstag gratuliere. Sie begleitet seit vier Jahrzehnten nicht nur Design, sondern vor allem die Menschen, die Design voranbringen. Denn gute Gestaltung verändert schließlich nicht nur Oberflächen. Sie verändert Perspektiven.

Genau dafür möchte auch ich stehen: für eine Kreativität, die nicht fragt, womit etwas entstanden ist, sondern ob sie Menschen berührt.

Und genau das gibt mir Zuversicht für 2026. Dass Originalität wieder zum eigentlichen Luxus wird. Denn wenn jeder Bilder erzeugen kann, wird die Idee dahinter plötzlich zum wertvollsten Teil der Arbeit.

Mein Wunsch an die PAGE ist deshalb ganz einfach: dass sie weiterhin genau dorthin schaut, wo noch niemand hinschaut. Denn die spannendsten Geschichten beginnen meist lange bevor es Antworten gibt.

Daniel Weiss
FOUNDER  / DESIGNER / AI ARTIST

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Dieses Redesign haben über 100 Menschen gemeinsam gestaltet! › PAGE online


Das Züriwerk ist eines der größten Sozialunternehmen im Kanton Zürich. 1.300 Menschen arbeiten, wohnen und leben dort – und mehr als 100 von ihnen haben gemeinsam mit der Kreativagentur evoq ein neues Corporate Design entwickelt, bei dem Inklusion gelebt wurde.

Dieses Redesign haben über 100 Menschen gemeinsam gestaltet! › PAGE online

Das Züriwerk mit seinen über 20 Standorten fördert Inklusion und bietet Menschen mit Beeinträchtigungen ein selbstständiges Leben, Wohn- und Ausbildungsmöglichkeiten und zahlreiche Arbeitsplätze in eigenen Werkstätten, Druckereien, Nähereien, in der Montage oder in Gärtnereien.

Bereits 2025 hatte die Stiftung die 10-Jahres-Strategie »Inklusion 2035« beschlossen, die zum Ziel hat »eine Gesellschaft zu schaffen, die nicht behindert«.

Der alte blau-weiße Markenauftritt samt seines technisch wirkenden Logos war bereits in die Jahre gekommen und passte auch nicht mehr zu der Vision.

Gleichzeitig war die Website viel zu textlastig und dazu kam, dass man das Züriwerk immer wieder mit einem der städtischen Betriebe verwechselte.

Das Züriwerk wollte aber mehr als nur ein neues Logo, es wollte »eine Marke, die unsere Mission authentisch widerspiegelt und mit der sich unsere ganze Organisation identifizieren kann«, heißt es von dem Geschäftsleiter Roger Stäger.

Und so beauftragten sie die Agentur evoq mit einem Redesign. Und das entstand auf besondere Weise.

Gemeinsam gestalten

Mehr als 100 Mitarbeitende, Bewohner:innen, Fachpersonen und Mitglieder der Geschäftsleitung und des Stiftungsrats haben an der Gestaltung des Redesigns mitgewirkt. Und das gleichberechtigt!

Dafür hat evoq einen Prozess entwickelt, der alle einbezieht und sich dafür an dem Double-Diamond-Prinzip aus dem Design Thinking orientiert. Dabei folgt auf eine Phase des Sammelns von Ideen, bei denen es kein »richtig« oder »falsch« gibt, das Filtern und Analysieren und schließlich das Ausführen.

Hier aber wechselte sich das Sammeln von Ideen mit allen Beteiligten im Züriwerk mit dem Verdichten der Ideen in der Agentur mehrfach ab.

So inklusiv wie diese Form der Gestaltung waren auch die Workshops. Sie fanden ganz ohne Zeitdruck und mit individuellen Pausen statt und dazu es gab gemeinsame Feedbackrunden.

Auf diese Weise entstand nach und nach aus dem Non-Profit selbst heraus ein neues Erscheinungsbild.

Inklusiv samt Superzeichen

Im Mittelpunkt des neuen Erscheinungsbilds: das leicht schräg gestellte Superzeichen Ü mit drei Punkten, das so prägnant und fröhlich ist und für Deutungen offen. Sehen die einen darin ein lachendes Gesicht, steht es für andere dafür auf Augenhöhe zu sein, wie es von den Kreativen heißt.

Gleichzeitig leuchtet der neue Auftritt des Züriwerks jetzt in Magenta und dazu zieht sich der neue Claim »ändern was behindert« ebenso durch das Erscheinungsbild wie neue Icons.

Diese erzählen vom Miteinander, von Verlässlichkeit, es werden Muskeln geflext, Finger gehoben, es fährt ein Lastenfahrrad durch die Gegend oder es geht ein Licht an.

Das Icon-Set basiert auf der unterstützten Kommunikation (UK), die, speziell für Menschen mit stark eingeschränkter Lautsprache, verschiedene Wege der Verständigung nutzt. Diese reichen von Mimik und Gesten zu Karten und ähnlichen Hilfsmitteln, wie sie auch im Züriwerk eingesetzt werden.

Darüber hinaus werden die Icons barrierefrei auf hellen Kreisen in einer der Sekundärfarben platziert.

Barrierefreies Lesen mit der Züriwerk Sans

Mithilfe von TipoType, deren Schrift Rufina vom britischen Königshaus verwendet wird, ist die barrierefreie Schrift Züriwerk Sans entstanden. In einer speziellen Headline-Variante sind zudem die drei Punkte aus dem Superzeichen Ü in allen Umlauten zu finden.

Umgesetzt wurde das alles in der komplett neu gestalteten und barrierefrei programmierten Website, die ganz auf die Bedürfnisse der Zielgruppen ausgerichtet ist.

Zentrale Seiten werden zusätzlich in Leichter Sprache angeboten, die Jobsuche wurde für alle inklusiv umgesetzt, das Shopsystem umgestaltet.

Die Verbundenheit, die der gemeinsam gestaltete neue Auftritt des Züriwerks bei den Menschen dort auslöst, kann man nur erahnen.



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Sporting CP erneuert Markenauftritt zum 120-jährigen Bestehen – Design Tagebuch


Zum 120. Gründungsjubiläum hat der Sporting Clube de Portugal seine Markenidentität grundlegend überarbeitet. Im Zentrum des Rebrandings steht ein weiterentwickeltes Vereinslogo, das historische Gestaltungselemente neu interpretiert und in ein umfassendes visuelles Identitätssystem integriert.

Der Sporting Clube de Portugal (Sporting CP) wurde am 1. Juli 1906 in Lissabon gegründet. Der traditionsreiche Multisportverein ist insbesondere für seine erfolgreiche Fußballabteilung und seine weltweit renommierte Nachwuchsakademie bekannt, aus der unter anderem Cristiano Ronaldo und Luís Figo hervorgingen. Zu den größten Erfolgen des Klubs im Fußball zählen der Gewinn des Europapokals der Pokalsieger im Jahr 1964 sowie zahlreiche nationale Titel, darunter über 20 portugiesische Meisterschaften und mehr als 17 Pokalsiege (Taça de Portugal). Der letzte große Erfolg war der Gewinn der portugiesischen Fußballmeisterschaft (Primeira Liga) in der Saison 2023/24.

Anlässlich seines 120-jährigen Bestehens hat der Club eine umfassende Erneuerung seiner visuellen Identität vorgestellt.

Auszug der Pressemeldung

„Die neue Identität vereint fünf Symbole – Schild, Krone, Löwe, Streifen und Porta 10 A – in perfekter Symbiose zu einem System, das mit einer Stimme spricht. Sie ist ein Spiegel unserer Identität und unseres Wertekodex. Aus dem Vermächtnis entstanden, schafft sie die Zukunft.“

Sporting Clube de Portugal Brand Design Visual, Quelle: Sporting Clube de Portugal

Das neue Design basiert auf einem vereinheitlichten visuellen System, das fünf Kernelemente integriert: das Wappenschild, die Krone, den Löwen, die grün-weißen Streifen sowie das Stadiontor „Porta 10 A“. Ergänzt wird die Identität durch die eigens entwickelte Hausschrift „Sporting Sans“, deren Formen auf dem Kürzel „SCP“ basieren. Ziel ist eine markante, flexibel einsetzbare Designsprache, die Tradition und Zukunft miteinander verbindet. Das überarbeitete Wappenschild greift die Silhouette des historischen Emblems von 1945 auf.

Sporting Lissabon Logo – vorher und nachher, Bildquelle: Sporting Lissabon, Bildmontage: dt
Sporting Lissabon Logo – vorher und nachher, Bildquelle: Sporting Lissabon, Bildmontage: dt

Das Rebranding entstand in Zusammenarbeit mit JKR (Jones Knowles Ritchie). Laut JKR entstand die neue Identität nicht als radikaler Neuanfang, sondern als Weiterentwicklung der bestehenden Markenwerte. Der Club versteht das Rebranding als Teil seiner langfristigen Strategie und als Ausdruck seines Selbstverständnisses, bei dem die Entwicklung des Menschen vor der Entwicklung des Athleten steht.

Kommentar

Einen aufrecht stehenden Löwen haben viele Clubs in ihrem Logo*. Darunter etwa der Chelsea FC, der kürzlich sein Wappentier aus dem Logo herausgelöst hat und dieses künftig als eigenständigen Markenabsender verwendet. Ein Wappenschild mit dieser geschnörkelten Form hat jedoch nur Sporting CP. Die Schildform aus dem früheren Clublogo zu reaktivieren, ist eine gute Entscheidung, denn die Form verhilft zur Eigenständigkeit und Wiedererkennbarkeit.

Eigenständig ist unbedingt auch die neu gezeichnete Sporting Sans – einer im Kontext Sportclub ungewöhnlichen, ja eigenwilligen Schrift, die sehr deutlich eine (portugiesische) Typotradition von Sporting erkennen lässt und so maßgeblich die neue visuelle Identität des Clubs prägt. Auch ohne Vereinsemblem ist der Club schon anhand der Typo zu erkennen (Beispiel Sporting Sans in use). Sehr clever, wie ich finde, Schildform und Typo in dieser Weise zum prägenden Brand-Asset auszubauen. Klasse Rebranding.

* Allein in den fünf größten europäischen Ligen (Premier League, La Liga, Serie A, Bundesliga und Ligue 1) sind es acht: Chelsea F.C., Aston Villa F.C., Burnley F.C., Middlesbrough F.C., Bayer 04 Leverkusen, Venezia FC, Frosinone Calcio und Olympique Lyonnais.

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