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Aber warum?: Man kann die Steam Machine jetzt mit Windows 11 nutzen


Aber warum?: Man kann die Steam Machine jetzt mit Windows 11 nutzen

Bild: Valve

Valve hat Windows-Treiber für die Steam Machine veröffentlicht. Wer mag, kann damit ab sofort auch Microsofts Betriebssystem auf seinem Linux-Würfel installieren. Ob das Sinn ergibt, steht auf einem ganz anderen Blatt.

In der Rubrik „Windows Resources“ im Support-Bereich von Steam finden sich ab sofort alle nötigen Treiber für die Komponenten der Steam Machine, um sie mit Windows zu betreiben. Das Treiberpaket umfasst Dateien für die Grafikkarten, das WLAN- und Bluetooth-Modul sowie den SD-Kartenleser. Die nötigen Treiber für das Steam Deck in LCD- und OLED-Versionen bietet Valve schon länger an.

Der Wechsel des Betriebssystems ist jedoch eine Ganz-oder-Gar-nicht-Entscheidung. Denn während Steam Machine und Steam Deck grundsätzlich Dual-Boot-fähig sind, also mit zwei gleichzeitig installierten Betriebssystemen umgehen könnten, ist dies bei SteamOS nicht der Fall. Ein Dual-Boot-Installer sei noch nicht fertiggestellt, warnt Valve auf der Support-Seite. Einen Zeitrahmen nennt das Unternehmen nicht.

Die Steam Machine muss darüber hinaus während der Installation von Windows per Kabel mit dem Internet verbunden sein, um den Produktschlüssel verifizieren zu können. WLAN-Treiber lassen sich erst nach beendeter Installation aufspielen.

Gründe für Windows

Gründe für Windows auf dem Mini-Rechner gibt es: Mit dem Betriebssystem aus Redmond lassen sich alle Spiele spielen, für die der Würfel genug Leistung hat, ohne auf das Kompatibilitäts-Layer Proton angewiesen zu sein. Das funktioniert zwar für viele, aber nicht alle Titel. Außerdem unterstreicht es Valves Rechtfertigung des Preises: Die Box sei ein normaler PC zu normalen Preisen und keine abgeschottete, subventionierte Konsole, hatte das Unternehmen erklärt. Kunden können, das zeigen die Treiber, damit machen, was sie wollen.

Ob sie das im Allgemeinen auch wollen ist eine andere Frage. SteamOS läuft, das zeigt das Steam Deck, zügig, kann den Rechner mitten im Spiel schlafen legen und an der gleichen Stelle weitermachen und hat damit die „It just works“-Magie an Bord. Nicht zuletzt läuft es, das zeigen Benchmarks von Dave2D (YouTube) auf dem Handheld Lenovo Legion Go S, 10 bis 15 Prozent zügiger als Windows. Auch wenn die Steam Machine deutlich schneller rechnet als das Deck, bleibt ihre Hardware für PC-Standards relativ schwach. Zusätzliche Leistungseinbußen in Kauf zu nehmen, ergibt nur in Einzelfällen Sinn.

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Microsoft: Neue Windows 11 Insider Build mit Cloud Recovery und mehr


Microsoft: Neue Windows 11 Insider Build mit Cloud Recovery und mehr

Bild: Microsoft – hochskaliert

Die aktuelle Windows-11-Insider-Build im Experimental Channel führt erstmals eine vollständig cloudbasierte Wiederherstellungsfunktion ein. So lässt sich Windows auch dann zurücksetzen, wenn das Betriebssystem nicht mehr startet. Zudem hat die Kontenverwaltung ein moderneres Design erhalten.

Microsoft hat die neue Build 26300.8782 im Experimental-Channel des Insider-Programms von Windows 11 veröffentlicht. Die größte Neuerung ist dabei die „Cloud rebuild“-Funktion, die neben der Windows-Installationsdatei auch die passenden Treiber aus dem Netz lädt. Doch die neue Insider-Build bietet auch andere Ergänzungen und Korrekturen.

So funktioniert die Cloud-Wiederherstellung

Um die Cloud-Wiederherstellung nutzen zu können, müssen Anwender die Insider-Preview-Builds des Experimental-Kanals aktiviert haben. Nach Installation der jüngsten Build 26300.8782 kann die Windows-Wiederherstellungsumgebung entweder durch das Gedrückthalten der Umschalt-Taste bei einem Neustart oder in den Systemeinstellungen unter „Update und Sicherheit“ -> „Wiederherstellung“ -> „Erweiterter Start“ aktiviert werden.

In der Windows-Wiederherstellungsumgebung (WinRE) kann nun über „Problembehandlung“ -> „Wiederherstellung und Neuinstallation“ -> „Cloud rebuild“ eine Neuinstallation gestartet werden, bei der persönliche Dateien, Einstellungen und installierte Programme entfernt werden. Wie bei einer Cloud-Installation üblich ist dafür die Nutzung einer LAN- oder WLAN-Verbindung notwendig. Allerdings merkt Microsoft an, dass es sich bei der Cloud-Wiederherstellung um ein Vorschau-Feature handelt, das nicht auf Produktivsystemen eingesetzt werden sollte.

Die neue Funktion "Cloud rebuild" steht in der aktuellen Experimental-Build des Windows-11-Insiderprogramms zur Verfügung.
Die neue Funktion „Cloud rebuild“ steht in der aktuellen Experimental-Build des Windows-11-Insiderprogramms zur Verfügung. (Bild: Microsoft)

Weitere Neuerungen der Insider-Version

Darüber hinaus führt Microsoft mit der aktuellen Experimental-Build von Windows 11 eine neue Benutzeroberfläche der Kontenverwaltung ein, die ein moderneres Design mit Informationen zum genutzten Cloud-Speicher, dem Kontostatus und den abonnierten Microsoft-Diensten verbindet. Außerdem erfolgt die Sicherung der Windows-Einstellungen ab Windows 11 Version 26H2 standardmäßig automatisch, während Administratoren diese Option zuvor händisch aktivieren mussten.

Das Design der Kontenverwaltung wurde mit der jüngsten Insider-Build von Windows 11 im experimentellen Kanal angepasst.
Das Design der Kontenverwaltung wurde mit der jüngsten Insider-Build von Windows 11 im experimentellen Kanal angepasst. (Bild: Microsoft)

Microsoft hat im Rahmen der Build 26300.8782 zudem die Höhe der Suchleiste um 4 Pixel angepasst und die Bluetooth-Schnelleinstellungen können jetzt mit einem Gamepad genutzt werden. Zudem konnte ein Fehler behoben werden, wodurch das „Suchen“-Icon bei einer Taskleiste in vertikaler Position gegebenenfalls nicht angezeigt wurde. Zusätzlich hat Microsoft den Tastaturfokus des Ausführen-Dialogs bei Nutzung von Screenreadern verbessert, die Darstellung der Schriftart Mongolian Baiti optimiert, einen Fehler beim Schließen von Outlook korrigiert und den Ressourcenverbrauch von Tooltips reduziert.



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Wegen neuer EU-Vorgabe: Nintendo kündigt Produktionsende der Switch 1 für 2027 an


Wegen neuer EU-Vorgabe: Nintendo kündigt Produktionsende der Switch 1 für 2027 an

Bild: Nintendo

Der Verkauf von Nintendo Switch, Switch Lite und dem OLED-Modell wird ab Mitte Februar 2027 in Europa eingestellt. Hintergrund ist die neue EU-Batterieverordnung, die einen austauschbaren Akku vorschreibt. Auch einige Controller sind vom Verkaufsstopp betroffen.

Rund 10 Jahre nach dem Start der ersten Switch beendet Nintendo den Verkauf des Originalmodells sowie der Switch OLED und der Switch Lite in Europa ab dem kommenden Jahr. Auch der Pro Controller und die NES-, SNES- und Mega-Drive-Gamepads für die Nintendo Switch sowie Pokémon GO Plus+ werden ab dem 18. Februar 2027 nicht mehr an Händler und im Nintendo-Store verkauft, wenn die EU-Batterieverordnung gültig wird.

EU-Aus der Nintendo Switch im Februar 2027

Nintendo versichert im Rahmen eines neuen Support-Dokuments, dass die reguläre Switch, die Switch Lite und die Switch OLED im Jahr 2026 weiterhin produziert werden und „das ganze Jahr über in Europa flächendeckend erhältlich sein werden„. Erst Mitte Februar 2027 wird Nintendo diese Modelle nicht mehr an Händler ausliefern und auch den Verkauf im eigenen Online-Store einstellen. Eine Ausnahme stellen separat zu kaufende Joy-Cons der Switch 1 dar, die schon ab Sommer 2026 eine neue Version mit besser tauschbarem Akku erhalten werden.

Schon im Verkauf befindliche Geräte sind von diesen Regeln nicht betroffen. Und auch Nintendo Switch Online und den eShop der Switch 1 wird das japanische Unternehmen nach dem Stichtag am 18. Februar 2027 regulär weiterbetreiben. Nintendo umgeht mit dem Produktionsende der ersten Switch, hier angepasste Modelle mit austauschbarem Akku anbieten zu müssen, wie es die EU-Batterieverordnung vorsieht.

Nintendo Switch 2 (unten) und Switch 1 (oben)
Nintendo Switch 2 (unten) und Switch 1 (oben)

Switch 2 bekommt neue Version

Ganz anders sieht es erwartungsgemäß bei der Switch 2 und zugehörigen Hardware-Produkten aus: Bereits im Herbst 2026 kommt eine neue Revision der Switch 2 und den mitgelieferten Joy-Con-2-Controllern. Ab Winter dieses Jahres folgen der Switch 2 Pro Controller und separat kaufbare Joy-Con 2 mit leichter austauschbarem Akku. Und Anfang 2027 wird Nintendo überarbeitete Varianten des GameCube-Controllers für Switch 2 und des N64-Controllers auf den Markt bringen.

Interessanterweise hat die überarbeitete Version der Nintendo Switch 2 einen rund ein Prozent kleineren Akku (5.172 mAh statt 5.220 mAh), während das Gewicht leicht ansteigt (411 Gramm statt 401 Gramm). Auch die Joy-Con 2 mit leichter austauschbarem Akku wiegen etwas mehr als das Vorgängermodell, und zwar 68 statt 66 Gramm. Beim Switch 2 Pro Controller fällt der Akku sogar 16 Prozent kleiner aus als zuvor (897 mAh statt 1070 mAh), wobei hier das Gewicht auf ungefähr 235 Gramm beziffert wird, was 7 Gramm weniger als zuvor ist.



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Kreative Mikrotransaktionen: Für Halo 4 stand kurz ein Echtgeld-Auktionshaus im Raum


Kreative Mikrotransaktionen: Für Halo 4 stand kurz ein Echtgeld-Auktionshaus im Raum

Bild: Microsoft

Ein Echtgeld-Auktionshaus für Ingame-Gegenstände wie in Diablo 3 in den vierten Teil von Halo zu bauen klingt schräg? Ein ehemaliger Microsoft-CEO soll das kurz anders gesehen und eine entsprechende Idee während einer Präsentation des Spiels vorgeschlagen haben.

In einem Action-Rollenspiel wie Diablo 3 sammelten Spieler zufällig generierte Beute, die teils auch gehandelt wurde. In Blizzards Augen war das Grund genug, ein eigenes Auktionshaus in das Spiel zu integrieren. Dort konnten Spieler Gegenstände kaufen und verkaufen. Das war zwar auch in der Spielwährung möglich, wurde aber nur für Ramsch genutzt. Alles andere ging in harter Währung über den Tisch, von der sich Blizzard einen Teil nahm – und nebenbei das Sammelprinzip des Spiels entwertete.

Erschwerend kam hinzu, dass der höchste Schwierigkeitsgrad am Anfang ohne den Kauf von Gegenständen kaum zu erreichen war, was Pay-to-Win-Vorwürfe aufkommen ließ. Das Experiment ging damit vorhersehbar aus. Spieler befanden die Idee nicht nur vor, sondern besonders nach der Veröffentlichung für so brilliant, dass das Auktionshaus nach zwei Jahren wieder gehen musste, um das Spiel zu retten.

I have very distinct memories of having to demo Halo 4 for Don Mattrick and realizing that these people just live on different planes of reality
I was showing off my mission and when the Mantis showed up with its new cool intro vignette he raised his hand and said to the group –

Dan Callan (@danjamin.bsky.social) 2026-07-06T17:21:22.340Z

Kritisierte Idee für Halo 4

In diesem Kontext und Zeitraum, berichtet ein ehemaliger Leveldesigner von Halo 4, habe der damalige Xbox-CEO Don Mattrick während einer internen Präsentation des Spiels vorgeschlagen, die Idee des Echtgeld-Auktionshauses für den Shooter zu kopieren. Angeboten werden sollten Skins für den Mantis-Mech. Anwesende des Meetings hätten dabei so getan, als sei dies eine revolutionäre Idee, die die Entwickler umsetzen würden. Da sich im Spiel aber keine Spur von Skins für die Mantis oder eines Auktionshauses findet, kann es mit der Verfolgung dieser Pläne nicht weit her gewesen sein.

Dan Callan hat daher kein besonders positives Bild von Führungskräften. Er zieht aus der Situation die Schlussfolgerung, dass Branchen-Manager „dumme, abgehobene, geldgierige Idioten“ seien und merkt an, es hätte ihn ernsthaft überrascht, wenn Mattrick „sich fünf Minuten später noch daran hätte erinnern können, was er gesagt hat“. Eine solche zynische Perspektive ignoriert ein Stück weit, dass die Aufgabe eines Managers eine andere ist. Er muss, insbesondere in börsennotierten Unternehmen Gewinne maximieren, seine Blick ist von diesem ökonomischen Ziel geprägt. Was das angeht, ist das Potential eines solchen Auktionshauses riesig. Die Umsetzung gelang bisher jedoch nur einem Unternehmen in ähnlicher Form: Valve mit dem Steam-Marktplatz.



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