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Künstliche Intelligenz

„Wirtschaftlich bedeutsam“ – KI sorgt für Produktivität


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It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.

Die Nutzung von Künstlicher Intelligenz steigert die Produktivität von Unternehmen innerhalb der EU um rund vier Prozent. Das legt ein Arbeitspapier der Europäischen Investitionsbank (EIB) nahe. Das sei zwar „wirtschaftlich bedeutsam“, aber eine geringere Steigerung, als andere Szenarien prognostiziert hätten.

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Entgegen verbreiteten Befürchtungen konnte kein Stellenabbau aufgrund von KI festgestellt werden. Die Mitarbeitenden würden in KI-anwendenden Unternehmen zum Teil sogar von höheren Löhnen profitieren. Entscheidend dafür sei nicht bloß die Anschaffung der Software, sondern besonders Investitionen in entsprechende Fort- und Weiterbildungen des Personals.

Ob diese Entwicklungen langfristig anhalten, lasse sich bisher nicht absehen. Die Forschenden betonen, dass es sich hierbei um eine Momentaufnahme handeln könnte, die wieder abreißt.

Für ihre Analyse haben die Forschenden der Bank über 12.000 Nichtfinanzunternehmen in der EU mit 800 vergleichbaren US-Unternehmen in einem Zeitraum von fünf Jahren gegenübergestellt und mithilfe der Instrumentalvariablenmethode analysiert. So solle nicht nur Repräsentativität hergestellt, sondern auch KI als eindeutiger Grund für steigende Produktivität identifiziert werden.

Von dieser Produktivitätssteigerung haben jedoch nicht alle EU-Staaten etwas, erklären die Forschenden. Während Unternehmen in wirtschaftlich weiter entwickelten Staaten, etwa Schweden oder Deutschland, vielfach auf KI setzen, bleiben wirtschaftlich weniger entwickelte Staaten auf der Strecke. Besonders seit 2023 wachse diese Schere im KI-Vorbereitungsindex.

Auch bei den europäischen Firmen sei dies erkennbar. Demnach profitieren besonders große und mittelgroße Unternehmen von der Produktivitätssteigerung. Kleinen Unternehmen in der EU mit weniger als 50 Mitarbeitenden fehle es oft an Ressourcen und Expertise, um KI im erforderlichen Maße einzusetzen.

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Die EU sollte kleine Unternehmen finanziell dabei unterstützen, die erforderliche Größe für eine KI-Implementation zu erreichen, führen die Autorinnen und Autoren daher als Handlungsempfehlung für die EU an. Dafür müsse man die europäischen Finanzmärkte stärken. Neben Investitionen in KI-Software und Lizenzen sei es außerdem wichtig, Fortbildungen und Lehrgänge zum Umgang mit KI zu fördern.

Vor einigen Tagen berichtete der Direktor des Stanford Digital Economy Lab, Erik Brynjolfsson, dass ein Produktivitätsschub in den USA in einer ähnlichen Größenordnung mit KI erklärt werden kann. Der jährliche nationale Produktivitätszuwachs habe sich dort 2025 im Vergleich zu den vorherigen zehn Jahren auf 2,7 Prozent verdoppelt. Grund dafür seien die einsetzenden Wirkungen von Investitionen in den KI-Markt.


(mho)



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Bitcoin-Erfinder enttarnt? Britischer Unternehmer widerspricht New York Times


Ein britischer Mitgründer des Bitcoin-Dienstleisters Blockstream hat das zentrale Ergebnis einer umfangreichen Recherche der New York Times zurückgewiesen und versichert, dass er die Kryptowährung nicht erfunden habe: „Ich bin nicht Satoshi“, hat Adam Back als Reaktion auf die Veröffentlichung des Artikels geschrieben. Back ist bei der Suche nach der Identität des Bitcoin-Erfinders mit dem Pseudonym Satoshi Nakamoto dabei kein Unbekannter. Laut der US-Zeitung gehört er schon seit Jahren zu einem kleinen Kreis von Personen, die dahinter vermutet werden. Back hat demnach bei Gesprächen mit dem Redakteur der New York Times zwar geleugnet, dass es sich dabei um ihn handele, an einer Stelle sei ihm dabei aber ein Fehler passiert.

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In dem umfangreichen Artikel wird vor allem auf Gemeinsamkeiten in der Schriftsprache zwischen Nakamoto und Back hingewiesen. So würden sie mit Abstand die meisten Schreibfehler oder ungewöhnliche Schreibweise gemeinsam haben, etwa wenn es darum gehe, wie man Bindestriche setze. Zudem habe sich Back in den dafür einschlägigen Onlineforen jedes Mal umfangreich zu Wort gemeldet, wenn es um neue Pläne für Digitalgeld gegangen sei – mit einer Ausnahme: Nach der Vorstellung des Bitcoin sei er auffallend lange still geblieben. Als sich Back vehement gegen Protokolländerungen am Bitcoin eingesetzt habe, sei ihm plötzlich Satoshi Nakamoto zu Hilfe gekommen, obwohl der sich vorher jahrelang nicht geäußert habe. Einen eindeutigen Beweis legen die Autoren des Artikels aber nicht vor.

Die Identität von Satoshi Nakamoto gilt als eines der bestgehüteten Geheimnisse der IT. Angebliche Identifizierungen gibt es immer wieder, bislang konnte aber noch keine überzeugen. Zuletzt war der Australier Craig Wright beim Versuch gescheitert, gerichtliche Anerkennung als Bitcoin-Erfinder zu erlangen. Ende 2024 wurde er wegen der damit verbundenen Belästigungen sogar zu einer Haftstrafe verurteilt. Die Frage ist auch von Bedeutung, weil Nakamoto über etwa 1,1 Millionen Bitcoin verfügt. Die sind aktuell fast 70 Milliarden US-Dollar wert. John Carreyrou ist jetzt überzeugt, das Rätsel gelöst zu haben, weil Back auf eine Nachfrage zu einem Zitat von Satoshi Nakamoto geantwortet habe: „Ich habe damals viel gequatscht.“ Damit habe er implizit anerkannt, dass der Satz von ihm stamme. Back hat das jetzt zurückgewiesen.


(mho)



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Künstliche Intelligenz

Enigma Touch: Emulator der Chiffriermaschine vorgestellt


Die Enigma-Maschine, in den späten Zehnerjahren des vergangenen Jahrhunderts vom deutschen Erfinder Arthur Scherbius ersonnen, ist wohl das bekannteste Verschlüsselungsgerät des Vor-Computer-Zeitalters. Zahlreiche Bücher und Filme wie „The Imitation Game“ befassen sich mit dem unscheinbaren Kasten und den Codeknackern im britischen Bletchley Park.

Die Enigma funktioniert elektromechanisch; sie diente der deutschen Armee zur Verschlüsselung, etwa im U-Boot-Krieg. Nach Ende des Zweiten Weltkriegs waren die meisten der circa 40.000 hergestellten Enigma-Geräte verschwunden – sie wurden zum Schutz ihrer Geheimnisse oder bei Kampfhandlungen zerstört oder von den Alliierten beschlagnahmt.

Heute gibt es noch wenige funktionierende Geräte in Museen und Privatbesitz. Sie werden zu mittleren sechsstelligen Preisen gehandelt und sind somit für Normalverdiener unerschwinglich. Fans der Retroverschlüsselung behelfen sich mit Software-Emulatoren und elektronischen Nachbauten der Enigma. Eine davon ist die Enigma Touch des Hamburger Bastlers Jürgen Müller. Sie vereint eine stilvolle Optik mit der historisch korrekten Emulation aller bekannten Enigma-Varianten.


Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels „Enigma Touch: Emulator der Chiffriermaschine vorgestellt“.
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c’t-Webinar: Vom Jira-Frust zur klaren Struktur und effizienten Teamarbeit


Jira kann viel und genau das bremst viele Teams aus. Überladene Masken, zu viele Optionen und unklare Abläufe führen schnell zu Frust. Statt zügig zu arbeiten, verzetteln sich Nutzer in Konfigurationen, legen Tickets doppelt an und verlieren Zuständigkeiten aus dem Blick. Dashboards liefern oft mehr Rauschen als Nutzen.

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Hier setzt das c’t‑Webinar an. Referent Przemyslaw Wesolka zeigt, wie Sie Jira gezielt einsetzen, ohne sich in Details zu verlieren.

Im Mittelpunkt steht ein schlankes Setup. Sie lernen, wie Sie Projekte strukturiert anlegen, passende Tickettypen definieren und reale Abläufe in Workflows abbilden. Statt Funktionsfülle zählt, was im Alltag trägt. Wiederkehrende Vorgänge wie Supportfälle oder Freigaben lassen sich sauber darstellen, Automatisierungen nehmen Routinearbeit ab und senken die Fehlerquote.

Viele Nutzer kennen das Problem, dass Jira Daten sammelt, aber auf den ersten Blick wenig Übersicht bietet. Der Referent erklärt, wie Sie mit Filtern und Dashboards genau die Informationen sichtbar machen, die Ihr Team wirklich braucht.

Das dreistündige Webinar richtet sich an Fachkräfte, die Jira im Unternehmen einsetzen und ihre Teams besser steuern wollen. Sie benötigen nur einen aktuellen Webbrowser. Fragen klären Sie während der Veranstaltung im Chat, im Anschluss steht eine Aufzeichnung bereit.

Die Veranstaltung findet am 15. April 2026 von 14 bis 17 Uhr statt und kostet 95,00 Euro. Weitere Informationen und Details zur Anmeldung finden Sie auf der Seite zum c’t-Webinar.

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(abr)



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