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Neue Filme und Serien bei Netflix, Disney+ und Amazon Prime im März 2026


Im März gehen wieder zahlreiche Film- und Serien-Highlights bei den großen Streaming-Anbietern an den Start. Dazu zählen unter anderem die Fortsetzung der beliebten Krankenhaus-Comedyserie „Scrubs“, der Actionfilm „War Machine“ (2026) und die Horrorkomödie „The Menu“ (2022).

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Der SciFi-Actionfilm „War Machine“ (2026) startet am 6. März 2026 bei Netflix und verbindet klassische, bleihaltige Militär-Action mit einem spannenden Survival-Thriller und einer Prise Alien-Invasoren. In der Hauptrolle spielt der charismatische Muskelberg Alan Ritchson den Elite-Soldaten „81“. Er ist Teil einer Ranger-Einheit der US-Army, die als krönenden Abschluss eines knallharten Ranger-Trainings eine routinemäßige 24-Stunden-Übung absolvieren soll.

Alles verläuft planmäßig, bis 81 und seine Einheit plötzlich auf eine scheinbar außerirdische Kampfmaschine treffen, die den Ranger-Ausflug in einen brutalen Überlebenskampf verwandelt. Alan Ritchson ist nicht nur für seine Rolle in der Thriller-Serie „Reacher“ bekannt, sondern auch für Filme wie „The Ministry of Ungentlemanly Warfare“, in dem er neben Henry Cavill eine Geheimoperation gegen die Nazis durchführte. Neben Ritchson sind außerdem weitere bekannte Schauspieler wie Dennis Quaid, Jai Courtney und Esai Morales auf dem Schlachtfeld von „War Machine“ zu sehen.

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Trailer zu „War Machine“

„The Menu“ (2022) ist eine morbide US-Horrorkomödie von Regisseur Mark Mylod, der unter anderem für Episoden bekannter Serien wie „Shameless“, „Game of Thrones“ und „The Last Of Us“ verantwortlich ist. Der Film handelt von der Escortdame Margot (Anya Taylor-Joy), die von dem ambitionierten Hobbykoch Tyler (Nicholas Hoult) zu einem ganz besonderen Dinner ausgeführt wird. Dieses findet in dem Restaurant „Hawthorne“ auf einer Insel statt und wird von dem berühmten Maître Julian Slowik (Ralph Fiennes) veranstaltet. Es ist nur ein sehr begrenzter Personenkreis zu diesem einmaligen Event eingeladen, das seine Gäste unter anderem mit einem 1200 Dollar teuren Degustationsmenü beeindrucken soll.

Küchenchef Slowik hat sich für sein Menü einzigartige und unvergessliche Kreationen überlegt, die er mit seinem Küchenteam in einer offenen Küche zubereiten will. Einige Gänge des Menüs sorgen für Aufregung unter den Gästen, was eine zunehmend aufgeladene Dinner-Atmosphäre zur Folge hat und für hitzige Interaktionen zwischen Slowik und einigen seiner Mitarbeiter sorgt. Als Slowik dazu übergeht, seine privilegierten Besucher nach und nach mit teilweise schockierenden Aktionen aus der Reserve zu locken, nimmt das kulinarische Unterfangen eine düstere Wendung. „The Menu“ (2022) wird ab dem 28. März 2026 bei Amazon Prime Video serviert.

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Trailer zu „The Menu“

„Scrubs – Die Anfänger“ ist eine der erfolgreichsten Dramedy-Serien der 2000er-Jahre, die mit ihren zehn Staffeln und über 180 Episoden erstmals zwischen 2001 und 2010 ausgestrahlt wurde. Die Krankenhausserie erzählt die Geschichte des blutigen Berufsanfängers Dr. John Michael „J.D.“ Dorian (Zach Braff), der gemeinsam mit seinem besten Freund Chris Turk (Donald Faison) seine ersten Schritte als Assistenzarzt im Sacred Heart Hospital macht.

Trotz Überforderung mit dem stressigen Klinik-Alltag schafft es das Duo jedoch, neue Freundschaften zu knüpfen, unter anderem mit der ehrgeizigen Medizinerin Elliot Reid (Sarah Chalke) und der schlagfertigen Oberschwester Carla Espinosa (Judy Reyes) sowie dem ebenso erfahrenen wie sarkastischen Chefarzt Dr. Perry Cox (John C. McGinley). Einer der heimlichen Stars der Serie ist der nörgelige Hausmeister (Neil Flynn), der häufig mehr oder weniger zufällig ins Geschehen eingreift und damit eigene, kleine Handlungsstränge erschafft, die stets für gute Unterhaltung sorgen. In dieser Konstellation kehrt die Serie nun rund 16 Jahre nach der letzten Staffel mit einer Fortsetzung zurück. Die Charaktere (sowie ihre Darsteller) sind immer noch die gleichen, nur mit ein paar grauen Haaren und einigen Falten mehr, was dem Unterhaltungswert durchaus zugutekommt. Die (neue) 1. Staffel von „Scrubs“ ist ab dem 25. März 2026 bei Disney+ verfügbar.

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Trailer zu „Scrubs“, Staffel 1

Die folgende Tabelle zeigt alle neuen Filme und Serien, die im März bei Netflix, Disney+ und Amazon Prime Video erscheinen und im Abopreis inbegriffen sind. Titel, die bei Amazon ausschließlich zum Einzelkauf oder zum Leihen verfügbar werden, sind nicht angegeben.

Disney+ Release
Filme
American Psycho 01.03.
Der Holocaust: Die wahren Ausmaße 01.03.
Buffalo ‘66 01.03.
Pitch Perfect 1-3 01.03.
The Huntsman & The Ice Queen 01.03.
Snow White & The Huntsman 01.03.
Twister 01.03.
2012 – Das Ende der Welt 01.03.
The Equalizer 1+2 01.03.
Godzilla 01.03.
Hitch – Der Date Doktor 01.03.
Men in Black 1-3 01.03.
Venom: Let There Be Carnage 01.03.
Ghost Elephants – Die Geister im Hochland Angolas 08.03.
Academy Awards (Oscar-Verleihung) 2026 16.03.
Maria Brand und das tote Au-Pair 18.03.
Titanic: Die digitale Wiedergeburt 20.03.
Bombenanschlag in Oklahoma City: Ein Tag in Amerika 25.03.
Mike & Nick & Nick & Alice 27.03.
Bad Boys – Harte Jungs 31.03.
Bad Boys II 31.03.
Schlaflos in Seattle 31.03.
Serien
Enthüllt: Geheimnisse der Meere: Staffel 6 01.03.
Europa von oben: Staffel 5+6 01.03.
Zweiter Weltkrieg: Geschichte von oben: Staffel 2 01.03.
Triff Spidey und seine Super-Freunde (Shorts): Staffel 4 04.03.
Solar Opposites: Staffel 6 11.03.
The Secret Lives of Mormon Wives: Staffel 4 12.03.
Magda macht das schon!: Staffel 1-4 18.03.
Sankt Maik: Staffel 1-3 18.03.
Bettys Diagnose: Staffel 11 18.03.
Blutige Anfänger: Staffel 6 18.03.
Die Rosenheim-Cops: Staffel 24 18.03.
Dr. Nice: Staffel 3 18.03.
The Fall: Staffel 1-3 18.03.
Hameln: Staffel 1 18.03.
Love Sucks: Staffel 1 18.03.
A Good Girl’s Guide to Murder: Staffel 1 18.03.
9-1-1: Notruf L.A.: Staffel 9 18.03.
Armorsaurs: Staffel 1 18.03.
Lucky Luke: Staffel 1 23.03.
MagiCampers: Staffel 1 24.03.
Die neuen Zauberer vom Waverly Place: Staffel 2 25.03.
Daredevil: Born Again: Staffel 2 25.03.
Scrubs: Staffel 1 25.03.
In aller Freundschaft: Staffel 14-18 25.03.
Tierärztin Dr. Mertens: Staffel 1-6 25.03.
Weissensee: Staffel 1-4 25.03.
Dienstag bedeutet Mord: Staffel 1 31.03.
Amazon Release
Filme
Wie ein wilder Stier 01.03.
Rain Man 01.03.
Safe House – Verrat ist die ultimative Waffe 02.03.
Belleville Cop 03.03.
Madagascar 1-3 06.03.
Sag mir, was Du willst 06.03.
Love Lies Bleeding 07.03.
Der Meister und Margarita 10.03.
Stolen Girl 13.03.
Sunrise 14.03.
Buch der Drachen 15.03.
Drachenzähmen leicht gemacht: Die guten alten Zeiten 15.03.
Love, Rosie – Für immer vielleicht 16.03.
Verrücktes Madagascar 20.03.
Agent Zeta 20.03.
Speak No Evil 22.03.
Pretty Lethal – Schön tödlich 25.03.
The Lost City – Das Geheimnis der verlorenen Stadt 26.03.
Sissi, die junge Kaiserin 27.03.
The Menu 28.03.
Der Vierer 28.03.
Zoolander 1+2 28.03.
Icefall – Bis das Eis bricht 30.03.
Serien
The Good Doctor: Staffel 7 01.03.
Siren’s Kiss: Staffel 1 02.03.
Tribunal Justice: Staffel 3 02.03.
Young Sherlock: Staffel 1 04.03.
The 50: Staffel 3 09.03.
Scarpetta: Staffel 1 11.03.
Invincible: Staffel 4 18.03.
Deadloch: Staffel 2 20.03.
Jury Duty Presents: Company Retreat: Staffel 1 20.03.
The Silent Service: Staffel 1-2 20.03.
Bait: Staffel 1 25.03.
Das Haus David: Staffel 2 27.03.
Diverse Spiele der NBA März
Netflix Release
Filme
Woman of the Hour 01.03.
Eine Million Minuten 02.03.
The Actor Awards 02.03.
Bruce Bruce: I Ain’t Playin’ 03.03.
Die Waffenruhe 04.03.
Street Flow 3 04.03.
Ein Freund, ein Mörder – Der Fall Emelie Meng 05.03.
Strangers in the Park 06.03.
War Machine 06.03.
Die Dinosaurier 06.03.
Der TikTok-Killer 06.03.
Derrick Stroup: Nostalgic 10.03.
Louis Theroux: Inside the Manosphere 11.03.
Made in Korea 12.03.
The Plastic Detox – Gesundheitsrisiken durch Mikroplastik 16.03.
Mark Normand: None Too Pleased 17.03.
Bibi & Tina: Einfach Anders 18.03.
The Rise of the Red Hot Chili Peppers: Our Brother, Hillel 20.03.
Peaky Blinders – The Immortal Man 20.03.
Der Unsichtbare 20.03.
Heatwave 20.03.
Jeff Ross: Take A Banana For The Ride 24.03.
MLB Opening Night: Yankees vs. Giants 25.03.
La fiscal – Die Staatsanwältin in Mexiko 26.03.
The Red Line 26.03.
53 Sonntage 27.03.
BTS: The Return 27.03.
Aaron Chen: Funny Garden 31.03.
Untold: The Death & Life of Lamar Odom 31.03.
Serien
Die Newsreader Staffel 1-3 01.03.
Gabby’s Dollhouse: Staffel 13 02.03.
Blue Therapy – Paare auf der Couch 04.03.
Vladimir 05.03.
Boyfriend on Demand 06.03.
Hello Bachchon 06.03.
Still Shining 06.03.
Beastars Letzte Staffel Teil 2 07.03.
ONE PIECE: Staffel 2 10.03.
The Man in the High Castle: Staffeln 1-4 11.03.
Age of Attraction 11.03.
Love Is Blind: Das Wiedersehen 12.03.
Virgin River: Staffel 7 12.03.
Love is Blind: Sweden: Staffel 3 12.03.
Fatal Seduction: Staffel 3 13.03.
Jene Nacht 13.03.
Furies: Staffel 2: Furies: Widerstand 18.03.
Nuklearer Notfall 18.03.
La primera vez: Staffel 4 18.03.
Beauty in Black Staffel 2 Teil 2 19.03.
Steel Ball Run JoJo’s Bizarre Adventure 19.03.
Unicorn Academy: Enthüllte Geheimnisse 19.03.
Inside: Staffel 3 23.03.
Ready or Not: Texas 24.03.
Heartbreak High: Staffel 3 25.03.
Homicide: New York: Staffel 2 25.03.
Jo Nesbø’s Harry Hole 26.03.
Something Very Bad Is Going to Happen 26.03.

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(sem)



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HUDIMM: billigere Speichermodule für Intel-Mainboards


Der taiwanische Hersteller Asrock hat für seine Desktop-Mainboards das neue DRAM-Konzept „HUDIMM“ angekündigt. Dabei handelt es sich um Speichermodule für den herkömmlichen DDR5-Steckplatz mit 288 Kontakten. Der interne Aufbau der „half unbuffered DIMMs“ – daher der Name– unterscheidet sich jedoch. Daher soll vorerst nur Teamgroup die HUDIMMs herstellen. Das Konzept hat den Segen von Intel und soll mit Chipsätzen der Serien 600, 700 und 800 laufen, also mit allen aktuellen Prozessoren von Intel.

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Das Ziel sind günstigere Speichermodule mit DDR5. Die Preise für herkömmliche DIMMs haben sich in den letzten sieben Monaten teils vervierfacht, weil für KI-Rechenzentren riesige Mengen an DRAM zu fast jedem Preis aufgekauft werden. Asrock und Co. wollen dem begegnen, indem für die gleiche Kapazität nur halb so viele DRAM-Bausteine auf einem HUDIMM verbaut werden.

Dazu wird einer der beiden Subkanäle weggelassen. Anders als bei DDR4 mit einem uniformen 64-Bit-Kanal für jeden DRAM-Kanal – üblicherweise mit bis zu zwei Steckplätzen – sieht DDR5 zwei Kanäle mit je 32 Bit vor. Das passt besser zu den Datenstrukturen von x86-Prozessoren und erlaubt unter anderem auch kurze Pausen gegen Überhitzung bei Schreib- und Lesevorgängen. Der Nachteil: Damit die beiden 32-Bit-Subkanäle genutzt werden können, muss dieselbe Zahl von Chips für jeden Subkanal auf dem DIMM verbaut werden. Auch die Platinen der DIMMs werden komplexer.

Teamgroup kann nun die ohnehin in der Produktion wegen des KI-Hypes bevorzugten DRAM-Bausteine mit größeren Kapazitäten zu einem Kanal zusammenfassen. Das ergibt in der Theorie HUDIMMs mit vergleichbarer Speichermenge als bei herkömmlichen DIMMs, aber mit weniger Chips, Leiterbahnen und damit Kosten. Konkrete Preisangaben machten die beteiligten Unternehmen jedoch noch nicht.

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Bei nur einem statt zwei Subkanälen stellt sich die Frage nach der Performance. Asrock legte dazu einen etwas kruden Vergleich mit einer Mischbestückung vor. Da HUDIMMs logisch und mechanisch kompatibel zu bisherigen DDR5-DIMMs sind, ist das folgende Konstrukt möglich: ein HUDIMM mit 8 GByte (ein Subkanal) und ein DIMM mit 16 GByte (zwei Subkanäle). Diese Kombination, mit also drei Subkanälen, soll nach Asrocks Messungen minimal schneller sein als ein einzelnes DIMM mit zwei Subkanälen. Verglichen wird also eine aus Sicht des Mainboards Dual-Channel-Bestückung mit einer Single-Channel-Konfiguration, beide mit 24 GByte. Zudem handelt es sich bei AIDA64 um einen synthetischen Benchmark, nicht einen mit echten Anwendungen.



Minimal schneller: Zwei DIMMs gegen eines ist auch ein bisschen unfair.

(Bild: Asrock)

Wenn aber die Speicherperformance für den konkreten Anwendungsfall gar nicht entscheidend ist, etwa für Büro-PCs, aber die Kapazität wichtiger ist, könnte ein einzelnes HUDIMM wirklich Kostenvorteile bringen. Wie schnell das dann ist, hat Asrock aber noch nicht verraten. HUDIMMs sollen auch im SO-DIMM-Format erscheinen, unter anderem für die Deskmini-Serie an besonders kompakten PCs. Laut Angaben des Unternehmens ist die Technik zum Patent angemeldet, es bleibt daher auch spannend, ob andere Hersteller HUDIMMs unterstützen. Für den Einsatz der neuen Speichermodule brauchen Asrock-Boards ein Firmwareupdate, das künftig hier zu finden sein soll.


(nie)



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Canons Nachtsicht-Wunder und ein Hai-Flüsterer – die Fotonews der Woche 16/26


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This article is also available in
English.

It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.

Wer schon einmal nachts ohne Stativ fotografiert hat, kennt das Gefühl: Man dreht die ISO hoch, das Rauschen explodiert, und am Ende sieht das Bild aus, als hätte jemand eine Handvoll Konfetti über die Datei gestreut. Canon hat nun eine Kamera vorgestellt, die dieses Problem auf eine geradezu physikalisch radikale Weise löst – allerdings nicht für Fotografen, sondern für Überwachungsprofis und Wildbiologen. Aber der Reihe nach.

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Das Titelbild der Ausgabe 01 2026 des Foto-Magazins c't Fotografie

Das Titelbild der Ausgabe 01 2026 des Foto-Magazins c't Fotografie

(Bild: 

heise

)

Auf der NAB 2026 hat Canon die MS-510 enthüllt, eine Spezialkamera mit einem sogenannten SPAD-Sensor (Single Photon Avalanche Diode) – wir berichteten im Januar über die Präsentation eines Prototyps. Während herkömmliche CMOS-Sensoren Licht ansammeln und dann die gesamte Ladung auslesen – wobei zwangsläufig auch Rauschen mitverstärkt wird –, zählt der SPAD-Sensor buchstäblich jedes einzelne Lichtteilchen. Trifft ein Photon auf einen Pixel, löst es eine Elektronenlawine aus, die ein sauberes digitales Signal erzeugt. Kein Akkumulieren, kein analoges Rauschen, das sich einschleicht.

Das Ergebnis: Die MS-510 [Video] arbeitet bei einer minimalen Motivbeleuchtung von 0,0006 Lux. Um das einzuordnen: Eine sternenklare Nacht bietet etwa 0,02 Lux, ein bedeckter Nachthimmel ohne jede künstliche Lichtquelle liegt bei rund 0,007 Lux. Canons neue Kamera sieht also in Dunkelheit, in der selbst Nachtsichtgeräte ins Grübeln kommen. Dazu kommt eine verbesserte Nahinfrarot-Empfindlichkeit gegenüber dem Vorgängermodell MS-500.

Bevor jetzt jemand seinen Kamerahändler anruft: Die MS-510 löst mit 3,2 Megapixeln auf, liefert 1080p-Video, akzeptiert Broadcast-Objektive mit B4-Bajonett und kostet 22.800 US-Dollar. Das ist Werkzeug für Grenzüberwachung, Infrastruktur-Monitoring und die Beobachtung nachtaktiver Tierarten, die man nicht mit Scheinwerfern verschrecken möchte.

Wie Richard Butler bei dpreview treffend analysiert, hat die SPAD-Technologie für die klassische Fotografie noch einige Hürden zu nehmen. Die Quanteneffizienz, also der Anteil des Lichts, der tatsächlich gemessen wird, unterscheidet sich nicht dramatisch von aktuellen CMOS-Sensoren. Der große Vorteil des SPAD liegt im Wegfall des Ausleserauschens, das vor allem bei extremer Dunkelheit relevant ist. Bei Tageslicht dominiert ohnehin das Photonenrauschen, und dagegen hilft auch keine Elektronenlawine. Hinzu kommt der Energiehunger: Die MS-510 verbraucht als Gesamtsystem rund 24 Watt – doppelt so viel wie Canons CMOS-basierte MS-Kameras. Akkulebensdauer und Wärmemanagement in einem kompakten Kameragehäuse wären also echte Herausforderungen. Von der Auflösung ganz zu schweigen. Wer also auf einen SPAD-Sensor in einer EOS R wartet, sollte sich bequem hinsetzen, es könnte dauern.

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Während Canon also in die tiefste Dunkelheit vordringt, feiert Ricoh das Licht des Alltags. Die GR-Serie wird 30 Jahre alt, und das Unternehmen begeht das Jubiläum mit einem neuen Logo, dem Slogan „Forever a Snapshooter“ und der Ankündigung von Fan-Events weltweit im Herbst. Ein neues Produkt gibt es nicht – was angesichts der Tatsache, dass die GR IV und die GR IV Monochrome erst kürzlich erschienen sind, auch niemanden überraschen dürfte.

Die Geschichte der GR-Serie liest sich wie eine Lektion in konsequenter Produktphilosophie. 1996 startete alles mit der filmbasierten GR1 und ihrem 28mm f/2.8-Objektiv. 2005 kam die erste digitale GR mit einem 1/1,8-Zoll-CCD-Sensor. Und bis heute folgt die Serie vier goldenen Regeln, wie Kazunobu Saiki, General Manager der Kamerasparte, im vergangenen Jahr gegenüber PetaPixel erklärte: Die GR muss immer dabei sein (Kompaktheit), schnell reagieren, hohe Bildqualität liefern und sich weiterentwickeln, solange die ersten drei Regeln nicht verletzt werden.

In einer Branche im Wandel ist diese Beständigkeit fast schon rebellisch. Die GR ist die Kamera, die Streetfotografen in die Jackentasche stecken, die Profis als Zweitkamera schätzen und die Hipster auf Instagram posten, ohne zu wissen, dass sie damit eine 30-jährige Tradition fortführen. Chapeau, Ricoh.

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Zum Wochenende eine Videoempfehlung, die nichts mit Technik, aber alles mit der Kraft der Fotografie zu tun hat. Der südafrikanische Wildlife-Fotograf Chris Fallows war zu Gast bei „60 Minutes“ auf CBS und sprach über seine Karriere, die untrennbar mit den Großen Weißen Haien in der False Bay bei Kapstadt verbunden ist.

Fallows wurde berühmt durch sein Bild „Air Jaws“ – eine Schwarzweiß-Aufnahme eines Weißen Hais, der mit offenem Maul aus dem Wasser schießt. „Wir hatten schon eine Stunde lang einen Robben-Dummy geschleppt, ohne Erfolg“, erzählt er. Dann brach ein Hai durch die Wasseroberfläche, und Fallows drückte ab. Die gesamte Sequenz dauerte sieben Sekunden. „Es war in der Zeit des Films. Ich konnte nicht auf die Rückseite der Kamera schauen“, erinnert er sich. Das ganze Wochenende habe er gewartet, ob das Bild scharf sei. Am Montag im Labor applaudierten alle.

Doch die Geschichte hat auch eine bittere Seite: Vor etwa zehn Jahren begann die Population der Großen Weißen in der False Bay dramatisch zu schrumpfen. Wo Fallows einst 250 bis 300 Individuen pro Jahr sichtete, sind die Haie heute weitgehend verschwunden. Die Gründe werden noch diskutiert, aber Fallows nutzt seine Bekanntheit und die Einnahmen aus seiner Fotografie inzwischen für den Naturschutz. Gemeinsam mit seiner Frau Monique hat er Land in Südafrika und Namibia erworben, um Lebensräume wiederherzustellen.

„Alle Lebewesen hängen voneinander ab“, sagt Fallows. „Große Weiße Haie, Elefanten, Löwen, Pinguine – sie alle haben ihre eigenen kleinen Familien und Ökosysteme. Behandelt sie mit Respekt.“ Wer etwas Zeit hat, findet das Interview bei CBS – es zeigt eindrucksvoll, dass die wichtigste Eigenschaft eines Fotografen nicht die Kamera ist, sondern die Geduld, zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein.

Und weil wir gerade bei Jubiläen und Rückblicken sind: Amateur Photographer hat diese Woche eine charmante Zeitreise durch die Kamerageschichte von Ilford veröffentlicht. Ja, genau, Ilford, das Unternehmen, das die meisten nur von Filmrollen und Fotopapier kennen. Tatsächlich trug eine kleine, aber feine Reihe von Kameras den Ilford-Schriftzug, von der Magazine Hand Camera aus dem Jahr 1902 über die legendäre Witness – Großbritanniens Antwort auf die Leica, heute bis zu 10.000 Pfund wert – bis zu den Sportsman-Modellen der 1950er, die für viele Briten der Einstieg in die „richtige“ Fotografie waren. Hergestellt hat Ilford die meisten dieser Kameras übrigens nicht selbst, sondern von externen Ingenieurbüros bauen lassen. Das Geschäftsmodell „Design hier, Fertigung dort“ ist also keine Erfindung des 21. Jahrhunderts. Wer sich für Fotogeschichte begeistert, sollte sich diesen wunderbaren Long Read zum Sonntagskaffee gönnen.

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(tho)



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Zwei Webinare zum Management von iPhone, iPad & Mac mit Microsoft Intune


Mit Microsoft Intune ist es möglich, Windows-PCs, Macs und mobile Endgeräten zentral zu verwalten. Im Zentrum der beiden Webinare unter dem Titel Apple-MDM in Unternehmen mit Intune steht die Verwaltung von iOS-, iPadOS- und macOS-Geräten.

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Im erste Webinar erfahren Sie, wie Intune mit dem Apple Business Manager zusammenspielt – auch im Konstrukt des neuen Dienstes Apple Business. Der erfahrene Rerferent erklärt die möglichen Deployment-Modelle und erläutert, was Sie über das App-Management, Compliance-Richtlinien und das Identitätsmanagement mit Entra ID wissen müssen. Dabei werden auch die typischen Probleme bei der Konfiguration, Inventarisierung und Updates praxisnah erklärt.

Im zweiten Webinar liegt der Schwerpunkt auf dem macOS-Management. Sie erfahren, wie sich Zero-Touch-Deployments, App-Rollouts, Sicherheitsrichtlinien und Compliance-Modelle unter realen Bedingungen umsetzen lassen. Neben Enrollment-Strategien sowie Workflows für den Geräteaustausch und das On-/Off-Boarding lernen Sie, wie Sie .pkg-Apps erstellen und verteilen und Update-Strategien für Erst- und Drittanbieter-Software entwickeln. Weitere Inhalte sind Konfigurationsprofile und Custom Profiles. Best Practices zur Härtung mit FileVault, Firewall sowie Privacy Preferences (PPPC).

Beachten Sie bitte, dass die beiden Webinare zu unterschiedlichen Uhrzeiten beginnen:

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Nach jedem Webinar steht eine Aufzeichnung zur Verfügung.

Die beiden Live-Webinare richten sich an IT-Administratoren, Systemverantwortliche, Endpoint-Manager und Entscheidungsträger, die Apple-Geräte mit Intune verwalten oder dies planen. Grundkenntnisse zu Microsoft Intune und Apple-Geräten sind empfehlenswert. Für das zweite Webinar werden zusätzlich grundlegende Erfahrungen mit macOS im Unternehmenskontext empfohlen.

Weitere Informationen und Anmeldung: Apple-MDM in Unternehmen mit Intune.


(ims)



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