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NVMeDisk.sys: Nativer NVMe-Support unter Windows schafft mehr Leistung


NVMeDisk.sys: Nativer NVMe-Support unter Windows schafft mehr Leistung

Erst jetzt liefert Microsoft nativen NVMe-Support für Windows, ohne dass noch eine Übersetzung von SCSI zu NVMe stattfinden muss. Storage Review hat den neuen Storage Stack per Registry-Hack auf Windows Server 2025 ausprobiert und kann Leistungsgewinne bestätigen.

Der Ende 2025 vollzogene Wechsel von Disk.sys auf NVMeDisk.sys macht die vorherige Übersetzung vom zuvor immer noch genutzten SCSI-Protokoll auf NVM Express (NVMe) der modernen PCIe-SSDs überflüssig. Durch diesen Schritt hatte Microsoft niedrigere Latenzen, mehr IOPS und eine geringere CPU-Last versprochen.

Aktivieren lässt sich der native NVMe-Support aber zunächst nur über einen nicht risikofreien Eingriff in die Registry. Das klappt auch unter Windows 11, doch ist das aufgrund möglicher Probleme nicht zu empfehlen. Storage Review hat es unter Windows Server 2025 dennoch probiert.

Native NVMe auf Windows Server 2025 im Test

Die Website Storage Review hat auf einem Dual-Sockel-Server mit zwei AMD Epyc 9754 und somit insgesamt 256 Kernen die Vorzüge von NVMeDisk.sys bestätigt. Als Betriebssystem diente Windows Server 2025 Build 26100.32370. Es standen 768 GB DDR5-RAM mit 4.800 MT/s zur Verfügung.

Storage Review hat deutliche Leistungsverbesserungen mit NVMeDisk.sys (Native) festgestellt
Storage Review hat deutliche Leistungsverbesserungen mit NVMeDisk.sys (Native) festgestellt (Bild: Storage Review)

Große Gewinne beim wahlfreien Lesen

Insbesondere beim wahlfreien Lesen (Random Read) mit kleinen 4K-Dateien gab es mit NVMeDisk.sys mehr Leistung. Bei diesem Szenario stiegen Durchsatz und IOPS um über 60 Prozent. Die Latenz verringerte sich um fast 40 Prozent. Allerdings legte die CPU-Auslastung parallel geringfügig zu. Bei 64K Random Read waren die Zugewinne bei Durchsatz und IOPS mit etwas mehr als 20 Prozent aber schon deutlich geringer, die Latenz sank nur noch um 13 Prozent.

Weniger CPU-Last beim Schreiben

Beim sequenziellen Lesen blieb die Leistung hingegen fast unverändert, sodass Durchsatz, IOPS und Latenzen nahezu identisch waren. Dafür wurde aber bei gleicher Leistung die CPU merklich entlastet, sodass die Auslastung um fast 20 Prozent sank.

Auch beim Schreiben, ob wahlfrei oder sequenziell, konnten keine klaren Leistungsgewinne ausgemacht werden. Aber auch hier nahm die CPU-Auslastung signifikant ab.

Das vorläufige Fazit

Zumindest in einigen Bereichen hat Microsoft aus Sicht der Tester nicht zu viel versprochen. Der Autor sieht der geplanten standardmäßigen Aktivierung entsprechend erwartungsvoll entgegen. An dieser Stelle wird noch an die Hersteller von SSDs und RAID-Karten appelliert, dass diese ihrerseits Unterstützung für den neu organisierten Storage Stack leisten sollen, damit alle bestmöglich profitieren.

Obwohl viele unserer Ergebnisse nach der Aktivierung des neuen Speicherstapels innerhalb der üblichen Schwankungsbreite lagen, konnten wir viele der Behauptungen von Microsoft bestätigen, darunter eine höhere Lesebandbreite bei geringerer Latenz und eine insgesamt verringerte CPU-Auslastung.

Andrew Waag für Storage Review

Ob letztlich auch Privatnutzer davon profitieren werden, bleibt abzuwarten. Generell reizen alltägliche Workloads NVMe-SSDs lange nicht aus, sodass der Leistungsgewinn am Ende vielleicht gar nicht spürbar sein wird. Dennoch wird es höchste Zeit für eine Umstellung des beinahe antiken Storage Stack von Windows.



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iOS 27: Apple CarPlay erhält AirPlay- und Video-Support


Das neue iOS 27 bringt auch eine Reihe von Updates für CarPlay mit, darunter der AirPlay- und Video-Support, der auch das direkte Durchstöbern von Videos auf dem Bildschirm im Auto umfasst. Neue Funktionen halten darüber hinaus für Navigations-Apps Einzug und Entwickler können ihre Apps in dem CarPlay Simulator testen.

Apple bringt regelmäßig neue App-Kategorien auf CarPlay, zur WWDC 2026 gehört dazu erstmals auch die Kategorie der Video-Apps. Entwickler von Video-Apps wie unter anderem YouTube können ihre Anwendungen damit erstmals ins Automobil bringen, sofern das verbaute Infotainmentsystems Apples „Video in Car“-Feature unterstützt. Bei Google erfolgte für Android Auto jüngst ebenfalls die Ankündigung von Video-Apps.

Videos als neue App-Kategorie in iOS 27
Videos als neue App-Kategorie in iOS 27 (Bild: Apple)

Videos können über zwei Wege auf den Bildschirm im Auto gebracht: vom Smartphone via AirPlay oder über die direkte Auswahl eines Videos in der App auf dem Autodisplay. Sofern eine App ohnehin bereits AirPlay unterstützt, seien keine weiteren Veränderungen daran notwendig, um den Inhalt auf den Bildschirm des Autos zu übertragen, erklärt Apple. Über das aktualisierte CarPlay Framework können Entwickler ihre Apps aber auch um eine native Benutzeroberfläche ergänzen, die das Durchstöbern von Videos direkt auf dem Bildschirm des Autos ermöglicht.

Videos lassen sich ausschließlich im Stand abspielen

Für Video-Apps im Auto gilt, dass diese ausschließlich im Stand zur Verfügung stehen, also nicht während der Fahrt. Das Fahrzeug kann einer Video-App jederzeit mitteilen, dass die Videofunktion derzeit nicht zur Verfügung steht. In Deutschland sind Nebentätigkeiten wie die Videowiedergabe ausschließlich in nach Level 3 agierenden Autos zugelassen, wobei Neufahrzeuge von BMW und Mercedes-Benz derzeit ohnehin nicht mehr mit diesen Assistenzsystemen angeboten werden. Die Videowiedergabe wird bei CarPlay in iOS 27 zwar während der Fahrt gestoppt, Audio kann aber weiterhin abgespielt werden. Das kann grundsätzlich bei allen Videos sinnvoll sein, insbesondere aber bei Podcasts oder Sportübertragungen.

Neuer Mini-Player für Audio und Video
Neuer Mini-Player für Audio und Video (Bild: Apple)

Neue Vorlagen im CarPlay Framework

Apples für iOS 27 aktualisiertes CarPlay Framework bietet eine Reihe von Vorlagen, um die Entwicklung von Benutzeroberflächen speziell für das Auto zu vereinfachen. Für Video-Apps lassen sich mit dem Update auch Listen mit Vorschaubildern erstellen, die auch Text, einen Fortschrittsbalken der Wiedergabe, Play-Button und weitere UI-Elemente umfassen, die bei einer Video-App sinnvoll sind. Listen können auch mit einer Detailansicht eines Inhalts anfangen, der eine Zusammenfassung des Videos und weitere Informationen umfasst – ähnlich wie es Streaming-Apps bereits jetzt auf anderen Abspielgeräten umsetzen. Speziell für Sportübertragungen kann das Thumbnail auch die Teams und den aktuellen Punktestand anzeigen. Für Audio- und Video-Apps bietet Apple einen neuen Mini-Player an, der angezeigt wird, wenn sich der Nutzer in einer anderen Anwendung befindet.

Thumbnails für Videos
Thumbnails für Videos (Bild: Apple)
Spezielles Thumbnail für Sportübertragungen
Spezielles Thumbnail für Sportübertragungen (Bild: Apple)
Detailansichts eines Inhalts in Listen
Detailansichts eines Inhalts in Listen (Bild: Apple)

Navigations-Apps und Auto reden miteinander

Apple aktualisiert mit CarPlay in iOS 27 zudem, wie Navigations-Apps während der Fahrt mit dem Fahrzeug kommunizieren. Das neue „Route sharing“-Feature kann dafür genutzt werden, die ausgewählte Route mit den Fahrzeugsystemen zu teilen, sodass zum Beispiel auch aktive Assistenzsysteme über die gewählte Strecke im Klaren sind und der Navigations-Apps wiederum mitteilen können, dass zum Beispiel ein Spurwechsel bevorsteht. Elektrische Fahrzeuge können ebenfalls mit CarPlay kommunizieren und zum Beispiel eine in Apple Maps gewählte Route, die keinen Ladestopp umfasst, weil Apple Maps nicht den Status des Fahrzeugs kennt, automatisch um einen Ladestopp ergänzen. Das „Route sharing“-Feature ermöglicht somit einen gegenseitigen Informationsaustausch.

Route-Sharing zwischen Navigations-App und Auto
Route-Sharing zwischen Navigations-App und Auto (Bild: Apple)
Das Auto kann einer Navigations-App Zwischenhalte mitteilen
Das Auto kann einer Navigations-App Zwischenhalte mitteilen (Bild: Apple)
Die Route wird daraufhin automatisch ergänzt
Die Route wird daraufhin automatisch ergänzt (Bild: Apple)
Video-App im CarPlay Simulator
Video-App im CarPlay Simulator (Bild: Apple)

All diese neuen Funktionen stehen Entwicklern jetzt auch im aktualisierten CarPlay Simulator zur Verfügung. Dieser lässt sich in Xcode im Device Hub auswählen.



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Apple Intelligence: Private Cloud Compute läuft künftig auch in der Google Cloud


Apple Intelligence: Private Cloud Compute läuft künftig auch in der Google Cloud

Bild: Dennis Krause

Apple erweitert seine „Private Cloud Compute“ genannte Sicherheitsarchitektur erstmals auf Rechenzentren eines Drittanbieters. Apple-Intelligence-Funktionen sollen dann nicht nur auf Apple-Hardware, sondern auch auf Google-Cloud-Systemen mit Nvidia-GPUs ausgeführt werden.

Bislang war Private Cloud Compute, kurz PCC, eng an Apples eigene Infrastruktur gebunden. Das Konzept wurde 2024 vorgestellt und soll KI-Anfragen absichern, die für die lokale Ausführung auf dem Gerät zu umfangreich sind. Die Grundidee bleibt aber unverändert: Daten, die für komplexere Apple-Intelligence-Funktionen in die Cloud geschickt werden, sollen dort nur für die jeweilige Anfrage verarbeitet und nicht dauerhaft gespeichert werden.

Google und Nvidia sollen Abhilfe schaffen

Mit der nun angekündigten Erweiterung arbeitet Apple mit Google und Nvidia zusammen. Google liefert dabei Infrastruktur und Modelltechnologien aus dem Umfeld der Gemini-Familie, Nvidia steuert GPUs mit Confidential-Computing-Funktionen bei. Laut Apple kommen außerdem Intel-Xeon-Prozessoren mit Trust Domain Extensions sowie Googles Titan-Chips zum Einsatz. Ziel ist es, anspruchsvollere KI-Aufgaben wie komplexes Schlussfolgern oder agentenartige Werkzeugnutzung auch außerhalb von Apples eigenen Rechenzentren auszuführen, ohne die bisherigen PCC-Zusagen aufzugeben. Bislang lief Private Cloud Compute ausschließlich auf Apple-Silicon-Servern in der eigenen Infrastruktur.

Der Sicherheitsumfang bleibt derselbe

Apple betont, dass die zentralen Anforderungen von PCC bestehen bleiben. Dazu zählen zustandslose Verarbeitung, keine privilegierten Laufzeitzugriffe, Schutz vor gezielter Zuordnung einzelner Nutzeranfragen und eine überprüfbare Transparenz. Auch in der Google Cloud sollen Apple-Geräte nur PCC-Software vertrauen, die von Apple kryptografisch freigegeben wurde. Die Kontrolle über die Software verbleibt laut Unternehmen vollständig bei Apple.

Technisch beschreibt Apple die neue Umsetzung als mehrstufiges Sicherheitsmodell. So soll ein öffentlich überprüfbares, nur-erweiterbares Register dokumentieren, welche Google-Cloud-Hardware zur PCC-Flotte gehört. Dieses Register soll nur ergänzt, aber nicht unbemerkt nachträglich verändert werden können. Bei besonders sicherheitskritischen Komponenten will Apple die Attestierung zudem auf mindestens zwei voneinander unabhängige Vertrauensmerkmale stützen. Auch die Verarbeitung einzelner Anfragen wird laut Apple isoliert: Erste Netzwerkdaten sollen in einem eigenen Prozess mit separatem Namensraum verarbeitet werden, gemeinsam genutzte Inferenzsoftware nur kurzzeitig laufen, und Schlüssel werden in einer separaten vertraulichen VM gehalten.

Mehr Informationen in den nächsten Monaten

Apple kündigt an, wie bei PCC auf Apple Silicon, alle Dateien zur öffentlichen Prüfung bereitzustellen. Zudem sollen Forschungstools und Zugriffe auf Live-PCC-Knoten im Forschungsmodus über das Apple-Security-Bounty-Programm angeboten werden. Weitere technische Details will Apple im Laufe des Jahres veröffentlichen. Ab Juli dieses Jahres soll PCC auf Google Cloud schrittweise auf den vollständigen Schutzumfang hochgefahren werden.



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Fanatec Podium Pedals: Qualitätsprobleme des Kupplungspedals verzögern Release


Fanatec Podium Pedals: Qualitätsprobleme des Kupplungspedals verzögern Release

Bild: Fanatec

Fanatec hat via Blogbeitrag verkündet, dass sich der Release der Drei-Pedal-Konfiguration der Podium-Pedale auf das 3. Quartal 2026 verschiebt. Als Grund für die Verschiebung nennt der Hersteller Qualitätsprobleme mit dem Kupplungspedal. Das Zwei-Pedal-Set Fanatec Podium Pedals Formula erscheint früher zum Preis von 700 Euro.

Der ursprünglicher Plan war umgedreht

Die neuen Podium Pedals wurden auf der SimRacing Expo 2025 vorgestellt. Fanatec hatte angekündigt, dass die beiden Varianten des neuen Pedal-Topmodells im ersten Quartal 2026 erscheinen sollen. Doch bereits ein paar Monate später wurde mitgeteilt, dass dieser Releasetermin nicht gehalten werden kann und das Drei-Pedal-Set der Podium Pedals im zweiten Quartal 2026 erscheint, die Formula-Variante sollte folgen. Nun wird dieser Plan erneut über den Haufen geworfen und der Release-Zeitplan umgedreht. Erst erscheint das Zwei-Pedal-Set und die Variante inklusive Kupplungspedal folgt irgendwann im dritten Quartal 2026 und damit spätestens Ende September.

Podium Pedals Formula wird im Juni versendet

In ihrem neuen Blogbeitrag teilt Fanatec mit, dass das Kupplungspedal der Grund für die Verzögerung und den geänderten Zeitplan sei. Allerdings wird nun das Podium-Pedals-Formula-Set vorgezogen, die erste Charge der Zwei-Pedal-Konfiguration soll am 25. Juni versendet werden. Dieses Set enthält ein Brems- und Gaspedal sowie die beiden Karbonfrontplatten und -fersenschalen. Im Shop von Fanatec ist bisher noch keine Produktseite für die Pedale eingerichtet und so ist auch keine Vorbestellung möglich. In dem Beitrag wird auch keine Möglichkeit der Vorbestellung erwähnt, daher kann zurzeit nur davon ausgegangen werden, dass der Verkauf auch am 25. Juni startet.

Podium Pedals Formula Edition
Podium Pedals Formula Edition (Bild: Fanatec)

Warten auf 3er-Set lohnt sich – Umrüsten wird teuer

Beide Varianten der Podium-Pedale werden rund 700 Euro kosten. Zu Beginn verkauft Fanatec das Formula-Set ohne Aufpreis inklusive der beiden Aluminium-Frontplatten aus dem 3er-Set. Somit können hier rund 75 Euro gespart werden. Doch das zusätzliche Kupplungspedal lässt sich Fanatec mit 200 Euro vergüten und die passende Frontplatte kommt noch dazu, somit werden insgesamt sogar circa 935 Euro fällig. Wer daher gerne ein Kupplungspedal verwenden möchte, dem sei empfohlen, bis zum Release des 3er-Sets zu warten.

Podium Pedals 3 Pedalset mit Kupplung
Podium Pedals 3 Pedalset mit Kupplung (Bild: Fanatec)

Beide Pedalvarianten lassen sich mit dem Kauf der passenden Frontplatten und Fersenschalen entsprechend umrüsten, sodass fließend zwischen Formel- und GT-Design gewechselt werden kann. Wer nach dem Kauf des 3er-Sets auch das Formel-Layout verwenden will muss dann allerdings stolze 300 Euro investieren, während der umgekehrte Weg sogar mit 310 Euro zu Buche schlägt.

Preise der Podium Pedale und des Zubehörs
Billboard März 2026



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