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Künstliche Intelligenz

Was USB-C und Thunderbolt am Monitor können


Eine Typ-C-Buchse an aktuellen Monitoren beherrscht in der Regel USB 3.2 mit 5 oder 10 Gbit/s, nimmt DisplayPort-Signale an und liefert bis zu 65 Watt ans angeschlossene Mobilgerät. Das reicht für die meisten Mobilarbeiter, die ihr Notebook im Wechsel im Büro und im Homeoffice sowie bei Auswärtsterminen einsetzen, völlig aus.

Neuere Geräte der gehobenen Preisklasse wie die 5K- und 6K-Displays in unserem Vergleichstest verwenden USB4, Thunderbolt 4 oder Thunderbolt 5. Diese neueren Schnittstellen sind nicht nur schneller, sondern auch flexibler als ihre Vorgänger.

  • USB4 und Thunderbolt 4 und 5 sind moderne, schnelle und vor allem komfortable Schnittstellen.
  • Der Funktionsumfang ist bei Thunderbolt klarer definiert als bei USB4.
  • Nur mit den richtigen Kabeln stehen alle Funktionen einer USB-C-Buchse bereit.

Was genau über eine Typ-C-Verbindung transportiert wird, hängt von allen Elementen der Kette ab: den Fähigkeiten des Kabels, den darüber miteinander verbundenen Geräten und der Schnittstelle, über die sie kommunizieren. Dabei reicht die Spanne von lahmem USB 2.0 mit 480 Mbit/s (brutto rund 60 MByte/s) über USB 3.2 bis Thunderbolt 5 mit DisplayPort 2.1, 240 Watt und bis zu 120 Gbit/s (15 GByte/s).


Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels „Was USB-C und Thunderbolt am Monitor können“.
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Auto China: Zukunft der Mobilität auf der bedeutendsten Automesse


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It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.

Früher war China für die deutschen Autohersteller das Land, in dem die Umsätze sprudelten, heute ist das Land der wichtigste Konkurrent der globalen Autoindustrie. Auf der Auto China kann man das sehen. Während Ausstellungen wie die IAA in München oder der Salon in Paris zuletzt vergleichsweise mäßigen Andrang verzeichneten, geht es in Peking zu wie in einem Ameisenhaufen. Gedränge in acht Hallen auf zwei Etagen, bekannte Hersteller und noch viel mehr Marken, von denen selbst viele Chinesen noch nie etwas gehört haben. Auf der Messe (noch bis 3. Mai) folgt eine Premierenfeier der nächsten.

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Dabei zeigen die Chinesen eindrucksvoll, dass sie sich längst emanzipiert haben von der westlichen Automobilwelt, dass sie ihren eigenen Stil gefunden haben und auch technologisch um die Führung ringen. Beim Elektroantrieb ohnehin, aber auch bei Zukunftsthemen wie dem autonomen Fahren und erst recht, wenn das Auto demnächst in die Luft geht. Selbst chinesische Verbrenner machen auf der Messe Furore. Geely hat einen Hybridantrieb präsentiert, der mit 2,2 Litern auf 100 Kilometern zu einem der sparsamsten Benziner überhaupt werden dürfte.

Anders als gewohnt lassen sich die einst so dominanten Westmarken auf ihrem wichtigsten Auslandsmarkt aber nicht mehr so einfach den Schneid abkaufen. Vielmehr beweisen die größten deutschen Marken, dass sie sich nicht kampflos geschlagen geben. Aus der damit auf den ersten Blick unüberschaubaren Menge der Präsentationen folgt daher eine Auswahl der interessantesten Neuheiten und Technik-Trends.

Rund drei Jahrzehnte nach dem Markenstart, nach allerlei Irrungen und Wirrungen und nach Gigantismus wie beim #5 findet Smart jetzt wieder zu seinen Wurzeln zurück und zeigt in Peking den Nachfolger des Fortwo. Als #2 wächst er zwar auf knapp 2,80 Meter, bleibt aber trotzdem eines der kürzesten und knuffigsten Autos weltweit.


Smart #2

Smart #2

Zurück zu den Wurzeln, jedenfalls teilweise, schafft es Smart mit dem #2.

(Bild: Smart)

Als Serienauto soll der Smart #2 im Herbst gezeigt werden, in den Handel kommen soll der Zweisitzer – natürlich rein elektrisch und diesmal mit immerhin knapp 300 km Reichweite – im neuen Jahr für einen Preis, der möglichst nah bei 20.000 Euro liegen soll.

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Bei uns ist der Jetta mittlerweile zwar fast vergessen, doch in China ist er sogar eine eigene Marke am unteren Ende der VW-Preisskala. Schließlich war die kleine Limousine dort lange Zeit eines der meistverkauften Autos. Jetzt positioniert VW die Billigtochter neu und verleiht ihr mit diesem SUV mehr Style. So viel, dass selbst der VW ID.4 plötzlich brav und bieder wirkt. Und wenn er binnen Jahresfrist tatsächlich für etwa 15.000 Euro an den Start geht, erst recht.


VW Jetta X Konzept

VW Jetta X Konzept

VW Jetta X Konzept

(Bild: pressinform)

Bislang wurden vor allem die angeblich frischluftscheuen Chinesen dafür verantwortlich gemacht, dass die westlichen Hersteller immer weniger Cabrios anbieten. Doch jetzt macht uns ausgerechnet eine chinesische Marke Lust auf den Sommer. Denn um seinen Luxusableger Denza so richtig ins Zentrum des Interesses zu rücken, zeigt BYD auf der Messe den Z9 GT auch mit Faltdach – und rückt ihn so in die Nähe von Mercedes SL oder 8er-BMW.


Denza Z1

Denza Z1

Denza Z1

(Bild: Stefan Grundhoff)

Bei uns ist der Freelander mittlerweile Geschichte, doch in China schlagen die Briten dafür gerade das nächste Kapitel auf: Gemeinsam mit Chery starten sie unter altem Namen eine neue Marke für elektrische Geländewagen. Ob die auch zu uns kommen, bleibt offen. Aber dafür steht hierzulande bald der elektrische Range Rover beim Händler und auch der Defender wird bald unter Strom gesetzt.

Bislang kennt man Leapmotor bei uns nur als Billig-Marke in der Stellantis-Familie, die aus China elektrische oder elektrifizierte SUVs zum Kampfpreis holt und mit dem T03 für 19.990 Euro eines der billigsten E-Autos in Deutschland anbietet. Dass sie auch anders können, zeigen die Chinesen mit dem D19 im Format eines Mercedes GLS oder BMW X7 – natürlich ebenfalls elektrisch.


Leapmotor D19

Leapmotor D19

Leapmotor D19

(Bild: Leapmotor)

Dafür gibt es Akkus mit 1000 Volt Batteriespannung und 115 kWh für mehr als 700 Kilometer Reichweite und für Elektro-Skeptiker auch eine Version mit Range Extender. Zwar sieht der D19 elegant aus und macht mächtig was her, doch für das Ringen im Premium-Segment fehlt es ihm ein wenig an Prestige. Dafür hat er aber einen gravierenden Preisvorteil: Mit einem Einstiegspreis von nicht einmal 30.000 Euro kostet er weniger als die beiden genannten Europäer. Kein Wunder, dass die Chinesen überlegen, den Wagen langfristig auch nach Europa zu holen.

In Deutschland kennt man sie vor allem für ihre Roboter-Staubsauger. Doch jetzt drängt Dreame mit der Marke Kosmera auch ins Autogeschäft und lockt auf der Messe mit superstarken Sportwagen und SUVs, die gespickt sind mit künstlicher Intelligenz. Zwar gibt es mit Xiaomi bereits einen erfolgreichen Quereinsteiger, der Porsche mit dem SU7 vom Thron geholt hat. Und elektrische Leistungen von mehr als 1470 kW sind heute auch kein Alleinstellungsmerkmal mehr.


Dreame Kosmera Nebula Next 01

Dreame Kosmera Nebula Next 01

Dreame Kosmera Nebula Next 01

(Bild: Dreame)

Doch was den Kosmera Nebula Next 01 besonders macht, sind die Produktionspläne. Denn bauen wollen die Chinesen ihre elektrischen Überflieger nicht in der Volksrepublik, sondern ab 2027 als Nachbarn von Tesla in Grünheide bei Berlin.

Audi versucht, die Stagnation in China zu überwinden. Dafür haben sie vor Jahresfrist die Submarke AUDI gegründet, die vier Ringe weggelassen und auch sonst so ziemlich alles anders gemacht als bisher. Das hat bei dem sportlichen Kombi E7 anfangs funktioniert, doch nach dem rasanten Aufstieg kam der Fall, und der futuristische Gleiter dümpelt auf dem Markt nur noch im Mittelfeld.


AUDI E7X

AUDI E7X

Fermín Soneira, CEO des Kooperationsprojekts zwischen Audi und SAIC, präsentiert den AUDI E7X.

(Bild: Audi)

Deshalb schiebt Audi jetzt das passende SUV namens E7X hinterher und bedient damit auch dieses nachgefragte Segment. Auch der EX7 fährt mit 800-Volt-Technik aus China, lädt schneller und fährt weiter als die europäischen Elektromodelle und soll weitgehend autonom fahren können. Sein Design markiert innen wie außen einen Neuanfang. Der langgestreckte Q5, der nebenan mit Ringen seinen Einstand gibt, sieht dagegen schon wieder aus wie von gestern.

Zwar gibt es weit über 1000 Autos zu sehen und fast 200 Weltpremieren, doch zwischen all den neuen Modellen finden sich auch viele technische Exponate mit hohem Aufmerksamkeitswert:

  • Batterie-Weltmarktführer CATL zeigt einen Akkupack für 1500 Kilometer Reichweite.
  • BYD als größter Elektroautohersteller präsentiert mit 1500 kW-Flash-Charging, dass das Denza-Flaggschiff Z9 GT in 9 Minuten von 10 auf 97 Prozent lädt.
  • Geely enthüllt einen Hybridantrieb, der mit 2,2 Litern auf 100 km zu den sparsamsten Verbrennern gehören dürfte.
  • Robotaxen für die Rushhour zeichnen auf der Auto China die nahe Autozukunft ohne Fahrer.
  • Auf der Messe ist das Flugauto so präsent, dass dessen Markteinführung nicht mehr weit entfernt erscheint.


(fpi)



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Familienfotos mit KI restaurieren und kolorieren


Von Familienmitgliedern vergangener Generationen bleibt oft nicht viel: die kaputte Taschenuhr, ein alter Hochzeitszylinder, Reste guten Geschirrs und eine Handvoll vergilbter Fotos. In Alben und Schuhkartons lagern kleine Schwarz-Weiß-Abzüge mit strukturiertem Büttenrand, oft unscharf, von viel Filmkorn gezeichnet, ausgeblichen und voller Flecken oder Kratzer. Der Kontrast ist verloren gegangen, Farben haben sich verändert oder sind ganz verschwunden. Oft erinnern nur sie an längst verstorbene Verwandte, an den Großonkel, der im Krieg blieb, oder die Vorfahren, bevor sie in Amerika ein neues Leben begannen.

Solche Abzüge stellen hohe Anforderungen an die Restaurierung, denn ein Großteil der Details ist verloren. Hinzu kommen veränderte Sehgewohnheiten und die Fototechnik entwickelt sich stetig weiter. Zwar gelangen auch früher detailreiche Pressefotos wie Porträts von John F. Kennedy in Berlin im Jahr 1963. Die meisten Privatfotos haben aber nicht diese Qualität. Und was früher als detailreich und scharf genug galt, wirkt heute bestenfalls mittelklassig.

Künstliche Intelligenz kann verloren geglaubte Details zumindest teilweise zurückholen und damit alten Schätzen neues Leben einhauchen. Wir haben uns auf die Suche nach geeigneten Tools begeben, die optimale Ergebnisse versprechen, ohne den Geldbeutel zu belasten. Die Wahl fiel auf die Web-Apps DeepImage, Let’s Enhance, MyHeritage und Topaz Gigapixel AI, die sich monatsweise zu einem geringen zweistelligen Betrag abonnieren lassen. Zusätzlich haben wir den KI-Dienst Google Gemini berücksichtigt. ChatGPT erwies sich als ungeeignet.


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OpenAI und Microsoft lockern ihre milliardenschwere Partnerschaft


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OpenAI und Microsoft regeln ihre milliardenschwere KI-Partnerschaft neu und lockern ihre feste Umklammerung: Die bisherige Umsatzbeteiligung Microsofts bei OpenAI soll gedeckelt werden und ab dem Jahr 2030 entfallen. Derzeit bekommt der Windows-Hersteller 20 Prozent der Umsätze von OpenAI. Umgekehrt entfallen auch Zahlungen Microsofts an OpenAI. Microsoft lizenziert bis 2032 weiterhin die KI-Modelle von OpenAI, bekommt aber keine Exklusivrechte mehr. Und OpenAI hat mehr Freiheiten bei der Wahl seiner Cloud-Provider.

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Bislang war im Zuge der Partnerschaft Microsoft Azure der primäre Cloud-Provider für die Dienste von OpenAI. Microsoft Azure bleibt dabei der bevorzugte Cloud-Provider von OpenAI. OpenAI darf aber laut der Mitteilung der Unternehmen alle Produkte über beliebige Cloud-Anbieter ausliefern, also auch über Amazon und Google. Die bisherige Einschränkung sah OpenAI als Hindernis in seinem Unternehmensgeschäft.

Gestrichen wurde auch eine Vertragsklausel, die Microsoft das Recht einräumte, beim Erreichen einer Allgemeinen Künstlichen Intelligenz (AGI) die Vereinbarung zu kündigen – eine Regelung, die bereits bei den neu verhandelten Partnerschaftsregeln vom Oktober 2025 eine zentrale Rolle gespielt hatte. Die Vereinbarungen laufen nun unabhängig vom technologischen Fortschritt bei OpenAI weiter.

Zwischen Microsoft und OpenAI hatte es in den vergangenen Monaten laut Berichten zunehmend Spannungen gegeben. Microsoft hat seit dem Jahr 2019 mehr als 13 Milliarden US-Dollar in OpenAI investiert und profitiert von dem frühen und umfassenden Zugang zu dessen KI-Modellen. Zuletzt überschnitten sich die Geschäftsaktivitäten beider Unternehmen zunehmend. Auch auf Personalseite spiegelt sich der Kostendruck wider: Microsoft baut rund 9000 Stellen ab, unter anderem um die massiven Investitionen in KI-Infrastruktur zu finanzieren.

Im Februar 2026 schloss OpenAI eine milliardenschwere strategische Partnerschaft mit Amazon: Amazon sagte im Rahmen einer Finanzierungsrunde Investitionen von bis zu 50 Milliarden US-Dollar in OpenAI zu. AWS wird exklusiver Cloud-Anbieter für OpenAIs Enterprise-Plattform Frontier, auf der Unternehmen KI-Agenten betreiben können. Amazons Cloud-Engagement erstreckt sich auch auf OpenAIs Konkurrenz: Für Anthropic stellt Amazon weitere 25 Milliarden US-Dollar bereit, wofür Anthropic im Gegenzug über zehn Jahre Ressourcen bei AWS buchen will.


(mki)



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