Apps & Mobile Entwicklung
Update wird ausgerollt: Zwei Schwachstellen gefährden Chrome-Anwender

Mit einem aktuell verteilten Update behebt Google zwei gefährliche Schwachstellen in seinem Browser Chrome. Bereits der Besuch einer manipulierten Webseite soll ausreichen, damit Angreifer aus der Ferne schadhaften Code aufspielen können. Die Sicherheitslücken werden laut Google bereits aktiv ausgenutzt.
Erneut bekannte Module betroffen
Durch das Aufspielen von beliebigem Code können Angreifer nicht nur persönliche und sensible Daten abgreifen, sondern auch die vollständige Kontrolle über das jeweilige System erlangen. Google verortet die beiden Lücken in der als zentrale Grafik-Engine agierenden Open-Source-2D-Grafikbibliothek Skia (CVE-2026-3909) sowie erneut in der JavaScript-Engine V8 (CVE-2026-3910). Von beiden Bereichen geht laut den Sicherheitsexperten bei Google ein hohes Gefahrenpotenzial aus, die Exploits sollen bereits für Angriffe genutzt werden. Daher sollte die korrigierte Version schnellstmöglich eingespielt werden.
Über weitere Details hüllt sich Google wie gewohnt in Schweigen – zum einen, um Nutzern genügend Zeit für das Update der Anwendung zu verschaffen, aber auch, um Angreifern keine zusätzlichen Informationen an die Hand zu geben, die sie für ihre Aktionen verwenden könnten.
Google reagiert mit Updates
Für die korrigierten Versionen greifen Windows- und macOS-Nutzer zur Version 146.0.7680.75/76, für Linux steht die bereinigte Ausgabe 146.0.7680.75 bereit. Für Android hat Google hingegen Version 146.0.76380.115 veröffentlicht, die Variante für iOS sowie die für auf Chromium basierende Browser sollten erfahrungsgemäß in den nächsten Tagen folgen.
Ab sofort verfügbar
Die Aktualisierung von Chrome lässt sich über die interne Update-Funktion anstoßen, viele Nutzer sollten darüber hinaus bereits eine Benachrichtigung über die neue Version erhalten haben. Alternativ kann diese wie gewohnt bequem über den Link am Ende dieser Meldung aus dem Download-Bereich von ComputerBase bezogen werden. Android-Nutzer greifen hingegen zum Play Store von Google, Besitzer eines iOS-Gerätes werden im App Store von Apple fündig.
Downloads
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2,9 Sterne
Google Chrome ist der meistgenutzte Browser, bietet aber keinen nennenswerten Tracking-Schutz.
- Version 146.0.7680.75/76 Deutsch
- Version 147.0.7727.3 Beta Deutsch
- Version 109.0.5414.120 Deutsch
Apps & Mobile Entwicklung
GitHub Copilot: Nutzungsbasierte Abrechnung ab Juni
GitHub stellt sein KI-Tool Copilot grundlegend um: Ab dem 1. Juni wird die Abrechnung von einem klassischen Abomodell auf ein nutzungsbasiertes System umgestellt. Damit reagiert das Unternehmen auf steigende Kosten und veränderte Nutzungsgewohnheiten. Der Schritt dürfte weitreichende Folgen für Entwickler und Unternehmen haben.
Bisher funktionierte GitHub Copilot überwiegend nach einem festen Monatspreis, bei dem Nutzer eine bestimmte Anzahl an „Premium Requests“ stellen konnten. Dieses Modell wird nun durch sogenannte „AI Credits“ ersetzt. Künftig basiert die Abrechnung darauf, wie intensiv Copilot tatsächlich genutzt wird. Gemessen wird dies in Token für Eingaben, Ausgaben und zwischengespeicherte Daten.
Mehr Transparenz, weniger Vorhersagbarkeit
Mit der Umstellung verfolgt GitHub das Ziel, die Kosten stärker an die reale Nutzung anzupassen. Hintergrund ist die rasante Weiterentwicklung von Copilot. Der Dienst hat sich von einer einfachen Code-Vervollständigung hin zu einem agentenbasierten System entwickelt, das komplexe, mehrstufige Programmieraufgaben übernehmen kann. Diese intensiveren Workloads verursachen deutlich höhere Rechenkosten.
Das bisherige Modell konnte diese Unterschiede kaum abbilden. Eine kurze Anfrage und eine mehrstündige automatisierte Coding-Session kosteten bislang gleich viel. Das neue System soll hier für mehr Fairness sorgen, zumindest aus Sicht von GitHub. Für Nutzer bedeutet das jedoch auch, dass die Kosten weniger vorhersehbar werden. Zwar werden bestehende Abos wie Copilot Pro oder Pro+ weiterhin ein monatliches Guthaben in Form von AI Credits enthalten, doch wer darüber hinausgeht, muss zusätzlich zahlen.
Vorbereitung auf den Wechsel
Um die Umstellung transparenter zu gestalten, führt GitHub bereits im Mai eine Vorschau auf die neue Abrechnung ein. Nutzer können dort simulieren, wie hoch ihre Kosten mit dem neuen Modell sein werden. Parallel dazu ergriff GitHub bereits im April Maßnahmen, um die Infrastruktur zu stabilisieren. Dazu gehörten unter anderem strengere Nutzungslimits sowie ein vorübergehender Stopp neuer Abonnements der Stufe Student, Pro und Pro+. Derzeit können nur noch Team für derzeit 4 US-Dollar und Enterprise für 21 US-Dollar pro Nutzer und Monat gebucht werden.
Die Reaktionen aus der Community ließen nicht lange auf sich warten und fielen gemischt aus. Während einige die höhere Transparenz begrüßen, äußern andere deutliche Kritik. Insbesondere die Sorge vor steigenden Kosten ist weit verbreitet. Entwickler befürchten, dass sie künftig für die gleiche Leistung mehr bezahlen oder ihre Nutzung stärker einschränken müssen.
Signalwirkung
Der Schritt von GitHub dürfte Signalwirkung für den gesamten Markt haben. Viele Anbieter von KI-Tools stehen vor ähnlichen Herausforderungen wie steigenden Infrastrukturkosten, wachsender Modellkomplexität und stark variierenden Nutzungsprofilen. Mit der Umstellung auf nutzungsbasierte Abrechnung folgt Copilot einem Trend, der sich bereits bei Cloud- und API-Diensten etabliert hat (AWS, Azure und Co.). Gleichzeitig stellt sich die Frage, ob Entwickler bereit sind, diese Kostenstruktur langfristig zu akzeptieren, oder ob Alternativen an Attraktivität gewinnen.
Apps & Mobile Entwicklung
Hardware immer teurer: Welche im Preis steigende Technik habt ihr im Blick?

Das ohnehin schon teure Notebook Lenovo Yoga Pro 7i Gen 11 (Test) ist binnen Wochen noch einmal um 400 Euro im Preis gestiegen, 3.100 Euro werden für Core Ultra 300H und RTX 5060 Laptop GPU inzwischen fällig. Die Kommentare zum Thema haben weitere teils absurde Preisentwicklungen zu Tage gebracht. Mehr Beispiele sind gesucht!
Notebook-Preise steil im Aufwind
ComputerBase-Leser superrocko berichtet beispielsweise von seinem Ende März gekauften Lenovo Yoga 7a, das er damals noch für 950 Euro erwerben konnte und jetzt 1.600 Euro kosten soll – wenngleich ein aktueller 25-Prozent-Rabatt den effektiven Verkaufspreis auf 1.250 Euro drückt. Aber auch das sind noch 300 Euro mehr als vor vier Wochen.
Marcoooo wiederum hat ein IdeaPad Pro 5 14“ im Blick, doch hier hat inzwischen der Wechsel von Ryzen AI 300 auf den Refresh Ryzen AI 400 stattgefunden und ebenfalls für große Preiskapriolen gesorgt.
Ein IdeaPad Pro 5 14″ mit Ryzen 7 350/32GB/1TB TLC gab es problemlos und mehrmals für unter 900€ der „Nachfolger mit Ryzen 7 450/32GB/1TB QLC gibt es jetzt bei Lenovo für 1759 € (schon der Preis zum Marktstart mit 1279 € waren sportlich…..also seitdem nochmals um 480 € ! angestiegen.
ComputerBase-Leser Marcoooo
Welche Produkte habt ihr im Blick?
Welche Technik-Produkte habt ihr unter Beobachtung und welche Preisentwicklungen musstet ihr dabei zuletzt Beobachten – nicht nur in Bezug auf Notebooks von Lenovo.
Wo sind die Preise zuletzt sogar gesunken?
Aber wird wirklich alles teurer? Auch Hinweise auf zuletzt gefallene Preise sind in den Kommentaren gerne gesehen!
Apps & Mobile Entwicklung
App Store: Apple führt Abonnements mit 12 Monaten Laufzeit ein

Apple erweitert den App Store um eine neue Abo-Option: Entwickler können künftig Abonnements mit einer Laufzeit von 12 Monaten anbieten, die trotz monatlicher Zahlung vergünstigt sind. Nutzer sparen dadurch Geld, während Entwickler zugleich von einer höheren Planungssicherheit profitieren.
Längere Bindung, kleinerer Preis
In der Welt der Abonnements ist es seit Langem üblich, bei längeren Laufzeiten günstigere Konditionen zu erhalten. Bisher waren diese jedoch meist an eine Vorauszahlung der gesamten Summe zu Beginn gebunden, wodurch Nutzer, für die eine fortlaufende monatliche Zahlung die verträglichere Option gewesen wäre, von entsprechenden Rabatten ausgeschlossen blieben.
Neue Option soll Vorteil für beide Seiten darstellen
Apple ändert dieses Modell nun im eigenen App Store: Entwickler können ihren Kunden ab sofort auch eine 12-monatige Laufzeit mit monatlicher Abrechnung anbieten. Zwar entfällt damit der einmalige hohe Zahlungseingang zum Start, doch dürfte die dadurch gewonnene Planungssicherheit für Entwickler ein entscheidender Vorteil sein. Ganz ohne Einschränkungen kommt das Modell jedoch nicht aus: Während klassische Monatsabos jederzeit mit Wirkung zum nächsten Abrechnungszeitraum kündbar sind, bleibt die Verpflichtung bei der neuen Option trotz Kündigung bis zum Ende der gewählten Laufzeit bestehen, ebenso wie die anfallenden Kosten. Eine sorgfältige Abwägung der tatsächlichen Nutzungsdauer ist daher ratsam – in einigen Fällen könnte der monatliche Preis so zwar höher ausfallen, bei geringerer Nutzung würden aber auch die Gesamtkosten sinken.
Nutzer erhalten volle Kontrolle
Das Abonnement verlängert sich wie gewohnt automatisch. Apple kündigt jedoch an, Nutzer rechtzeitig vor dem Verlängerungsdatum zu benachrichtigen und an die anstehende Abbuchung zu erinnern. Dadurch bleibt ausreichend Zeit, um das Abo bei Bedarf noch zu kündigen. Zudem können Kunden laut Apple jederzeit im eigenen Konto einsehen, wie viele Zahlungen bereits erfolgt sind und welche noch ausstehen.
Einführung für den nächsten Monat geplant
Die neue Option lässt sich von Entwicklern bereits jetzt über App Store Connect konfigurieren und in XCode testen. Auf der entsprechenden Support-Seite informiert Apple darüber, dass die 12-monatige Laufzeit ab dem kommenden Monat zusammen mit iOS 26.5, iPadOS 26.5, macOS Tahoe 26.5, tvOS 26.5 und visionOS 26.5 eingeführt wird. Darüber hinaus wird sie nach ihrer Veröffentlichung auch mit iOS 26.4, iPadOS 26.4, macOS Tahoe 26.4, tvOS 26.4 und visionOS 26.4 abwärtskompatibel sein.
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