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Windows-Insider-Vorschau: Erweiterte Entfernung vorinstallierter Apps


Microsoft verteilt neue Vorschau-Versionen von Windows in den Insider-Kanälen. Unter anderem haben die Entwickler eine flexiblere Richtlinie zur Entfernung vorinstallierter Apps in petto.

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Das schreiben Microsofts Entwickler in den Ankündigungen für die aktuelle Vorschau-Version im Windows-Insider-Developer- (KB 5079464, Build 26300.8068) sowie Windows-Insider-Beta-Kanal (KB 5079458, Build 26220.8062). Dort heben sie hervor, dass die Richtlinie „Remove Default Microsoft Store packages“ für Windows in Enterprise- und Edu-Umgebungen nun eine dynamische Liste zur App-Entfernung erhält. Admins können dadurch MSIX- und APPX-Apps durch das Hinzufügen ihres App-Paket-Familiennamens (App Package Family Name, PFN) in die Liste deinstallieren.

Im Gruppenrichtlinieneditor „gpedit.msc“ befindet sie sich unter „Computer Configuration“ – „Administrative Templates“ – „Windows Components“ – „App Package Deployment“ – „Remove Default Microsoft Store packages from the system“. In der Auswahlliste findet sich unten der Eintrag „Specify additional package family names to remove“. Den App-Familiennamen kann man mit einem Befehl im Terminal ausfindig machen. Microsoft nennt als Beispiel für Notepad: Get-AppxPackage *Notepad* | Select-Object PackageFamilyName. Derzeit fehlt die Funktion aber noch in der Verwaltungssoftware Intune im Richtlinien-Konfigurationsdienstanbieter (Configuration Service Provider, CSP).

Neben dem Rechnernamen, der sich bei der Installation von Windows angeben lässt, erlauben die neuen Insider-Vorschauen nun auch, einen selbstgewählten Benutzerordnernamen zu wählen. Es handelt sich um das Profilverzeichnis, das etwa die Ordner „Dokumente“, „Eigene Bilder“ und so weiter aufnimmt.

Eine wichtige Änderung betrifft die Windows-Treiber-Richtlinie. Bislang hat der Windows-Kernel Treiber von Drittanbietern geladen, die mit einem sogenannten Cross-Signed-Root-Zertifikat oder vom Windows Hardware Compatibility Program (WHCP) signiert sind. Microsoft wirft das Cross-Signed-Root-Programm raus, bei dem Certificate Authorities (CA) ermöglichten, dem öffentlichen Schlüssel des Root-Zertifikats einer anderen CA zu vertrauen. Als weitere Konsequenz entzieht Microsoft den Treibern mit derartigen Cross-Signed-Zertifikaten das Vertrauen, nur noch WHCP-zertifizierte Treiber lädt der Windows-Kernel. Das soll die Sicherheit verbessern.

Konkret bringt Windows noch eine Liste an vertrauenswürdigen Publishern und Treibern aus dem Cross-Signing-Programm mit, der Schritt ist also zunächst nicht allzu radikal. Die Funktion läuft zunächst für 100 Stunden und über drei Reboots hinweg im Überwachungsmodus („Audit Mode“). Erkennt Windows dabei, dass die Treiber mit der neuen Funktion kompatibel sind, aktiviert es die Funktion. Andernfalls bleibt das System im Überwachungsmodus. Nutzer und Nutzerinnen könnten dadurch mit Hinweisdialogen von „Windows Security“ konfrontiert werden, dass ein Treiber blockiert wurde.

Ein weiteres neues Feature soll die Wiederherstellung von Windows mit Wiederherstellungspunkten zu bestimmten Zeitpunkten erlauben. Bei Aktivierung der Funktion legt Windows zeitgesteuert automatisch Wiederherstellungspunkte an, etwa alle 24 Stunden. Dadurch lassen sich unterschiedliche Wiederherstellungspunkte auf dem System bei Bedarf mittels Recovery zurückspielen. Auch die Wiederherstellungsumgebung beherrscht die neue Funktion und zeigt Betriebssystemversionen in einem vierteiligen Format anstatt nur zweiteilig an.

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Vor zwei Wochen hatte Microsoft Insider-Vorschauen eine aktualisierte Paint-Version mitgegeben, die Auswahlen rotieren kann. Außerdem beherrscht Windows seitdem eine „Lock-Batch“-Funktion, durch die Batchdateien während der Ausführung nicht unbemerkt verändert werden können und die deutlich performanter als die bisherige korrespondierende Sicherheitsfunktion arbeitet.


(dmk)



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Wie kann dieser E-Scooter legal sein? Iscooter IX7 Pro mit 2 Motoren & 1600 Watt


Der E-Scooter Iscooter IX7 Pro mit zwei Motoren mit 1600 Watt Spitzenleistung glänzt mit brachialer Kraft und guter Federung – zeigt aber auch klare Schwächen.

Zwei Motoren in einem E-Scooter mit deutscher Straßenzulassung – das ist auf dem hiesigen Markt eine echte Rarität. Der Iscooter IX7 Pro bietet genau das: einen umschaltbaren Doppelantrieb, der wahlweise nur das Hinterrad oder beide Räder gleichzeitig antreibt. Das Ergebnis ist spürbar mehr Anfahrkraft und Steigfähigkeit als bei klassischen Einmotor-Modellen, besonders auf Schotter, Gras und losem Untergrund.

Legal bleibt der Spaß trotzdem. Die Software begrenzt die bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit fest auf 20 km/h, die Gesamt-Nennleistung liegt bei 500 Watt und die Ausstattung ist StVZO-konform. Die quasi baugleiche internationale Version erreicht dagegen 60 km/h bei 2 × 1000 Watt Peak – hat aber keine ABE und ist in Deutschland im öffentlichen Verkehr nicht erlaubt.

Für 860 Euro beim Hersteller und 850 Euro bei Amazon bekommt man einen E-Scooter, der sich auf dem Feldweg pudelwohl fühlt. Ob der Dualmotor-Offroad-E-Scooter auch im Alltag überzeugt, zeigt dieser Test.

Aufbau, Optik & Verarbeitung

Der Aufbau des Iscooter IX7 Pro dauert rund zehn Minuten und gelingt ohne Vorkenntnisse. Lenkstange ausklappen, Lenker mit vier Schrauben fixieren, die Halterung für das Versicherungskennzeichen mit sechs Schrauben befestigen, Reifen aufpumpen – fertig. Die Bremsen waren bei unserem Testgerät ab Werk korrekt justiert. Im Lieferumfang stecken neben dem E-Scooter eine wasserdichte Transporttasche, ein 54,6-V/2-A-Ladegerät und eine deutschsprachige Bedienungsanleitung. Wir empfehlen dringend das Tragen eines Helms.

Optisch gibt sich der IX7 Pro als das, was er ist: ein Offroader ohne Schnörkel. Die breiten 10-Zoll-Tubeless-Offroad-Reifen, das großzügige Trittbrett mit 19 × 55 cm und leicht erhöhter Fußablage hinten sowie die fast 20 cm Bodenfreiheit lassen keinen Zweifel an seiner Bestimmung. Der robuste Rahmen aus Aluminiumlegierung mit Magnesium-Elementen trägt bis zu 150 kg Zuladung – ein Spitzenwert, den selbst der Isinwheel T4 (Testbericht) nur erreicht, aber nicht übertrifft. Farbelemente wie die rote Federung hinten sind selten, es dominieren Grau- und Schwarztöne.

Die Schweißnähte sind sauber und gleichmäßig ausgeführt, die Dichtungen nach IP54 schützen vernünftig gegen Spritzwasser. Allerdings wirken einige Kunststoffteile wie die Schutzbleche etwas wackelig, und die Steuereinheit am Lenker macht keinen besonders hochwertigen Eindruck. Wer das makellose Finish eines Segway oder die edle Optik des Navee ST3 Pro (Testbericht) mit seinen matt-goldenen Akzenten erwartet, wird hier nicht fündig. Massiv – ja. Premium-Feeling – nein.

Der Klappmechanismus funktioniert gewohnt unkompliziert: Hebel lösen, Lenker einklappen, Haken am Trittbrett fixieren. In wenigen Sekunden ist der E-Scooter gefaltet und misst dann etwa 117 × 65 × 55 cm, tragen lässt er sich an der Lenkstange. Das klingt praktischer, als es sich anfühlt: Mit 30 kg Eigengewicht wird jede Treppe zum Workout. Zum Vergleich – der Segway Ninebot Max G3 D (Testbericht) wiegt 24,6 kg und fühlt sich beim Tragen schon schwer an. Für Pendler mit Aufzug ist der IX7 Pro machbar, für Treppenhaus-Bewohner eher ein Grund zum Umziehen.

Lenker & Display

Der Lenker des Iscooter IX7 Pro ist funktional gestaltet, auch wenn er optisch nicht mit den aufgeräumten Lösungen von Segway oder Navee mithalten kann. Rechts sitzt der Daumengriff für die Beschleunigung, links befinden sich Kippschalter für die integrierten Blinker an beiden Lenkerenden. Die Blinker schalten sich nicht automatisch ab – hier muss der Fahrer selbst dran denken, was im Eifer des Abbiegens schon mal vergessen werden kann.

Iscooter IX7 Pro

Das LED-Display hingegen gehört zu den Stärken des IX7 Pro. Es zeigt Geschwindigkeit in km/h, Akkustand in Balken, den aktiven Fahrmodus, die Trip-Distanz sowie den aktuellen Antriebsmodus (1-WD oder 2-WD) und Blinkersymbole übersichtlich an. Auch bei direkter Sonneneinstrahlung bleibt es gut ablesbar.

Die Bedienung erfolgt über eine zentrale M-Taste, die zwischen den vier Geschwindigkeitsstufen (Gehmodus bei 6 km/h, dann 10, 15 und 20 km/h) umschaltet. Zwei kurze Drücke auf dieselbe Taste aktivieren den Dualmotor-Modus – simpel und auch während der Fahrt schnell erreichbar, ohne den Blick lange vom Weg zu nehmen.

Iscooter IX7 Pro

Beim Licht gibt sich der IX7 Pro pragmatisch. Der Front-LED-Scheinwerfer reicht für Radwege und den Alltag aus, ist aber weder besonders hell noch im Abstrahlwinkel verstellbar. Das rote Rücklicht leuchtet dauerhaft, funktioniert jedoch nicht als Bremslicht. Einen Dämmerungssensor hat der E-Scooter nicht.

Einen USB-Anschluss zum Laden mobiler Endgeräte gibt es ebenfalls nicht, während der Vmax VX2 Hub (Testbericht) mit seinem USB-C-Port zeigt, wie praktisch das im Alltag sein kann.

App

Die Iscooter-App für iOS und Android verbindet sich per Bluetooth mit dem E-Scooter und bietet solide Grundfunktionen. Der Roller lässt sich per Passwort sperren und entsperren, die Beleuchtung steuern und der Fahrmodus wechseln. Die App zeigt den exakten Akkustand in Prozent und Spannung an – deutlich präziser als die Balkenanzeige auf dem Display. Dazu kommen Routen-Tracking, Fahrstatistiken und die Möglichkeit, Firmware-Updates einzuspielen.

Im Vergleich zur Segway Mobility App mit Navigation, Apple-Find-My-Integration und programmierbaren Tasten wirkt der Funktionsumfang überschaubar. Dafür gibt es beim IX7 Pro keine Registrierungspflicht vor der ersten Fahrt – ein willkommener Unterschied zu Segway und Navee, die ihre Nutzer zur Anmeldung zwingen, bevor der E-Scooter überhaupt einen Meter rollt.

Motor & Leistung

Wer zum ersten Mal auf dem Iscooter IX7 Pro steht, merkt sofort den Unterschied zu herkömmlichen E-Scootern. Die Standposition ist deutlich erhöht, die fast 20 cm Bodenfreiheit und das breite Trittbrett vermitteln ein Gefühl wie auf einem kleinen Geländefahrzeug. Die aufrechte Haltung ist für längere Touren von ein bis zwei Stunden komfortabel, und dank der 150 kg Zuladung finden hier auch kräftigere Fahrer einen sicheren Stand. Allerdings ist der Iscooter IX7 Pro nicht sehr wendig. Das liegt am hohen Eigengewicht und daran, dass der Lenker nicht sehr weit einschlägt.

Die beiden Motoren sind das Herzstück des IX7 Pro und sein klares Alleinstellungsmerkmal. Im Einzelmodus treibt nur das Hinterrad an – das reicht für ebene Strecken und den normalen Stadtverkehr vollkommen aus. Per doppeltem Druck auf die M-Taste schaltet man in den Dualmodus, und dann wird es ernst: Beide Motoren mit zusammen 1600 Watt Spitzenleistung greifen gleichzeitig zu, die Beschleunigung von 0 auf 20 km/h ist schlicht brachial.

Iscooter IX7 Pro

Dabei gilt eine eiserne Regel: Beim Beschleunigen im Dualmodus unbedingt das Gewicht nach vorne verlagern! Die Power ist so heftig, dass das Vorderrad gerne durchdreht. In Kurven sollte man keinesfalls Gas geben, vor allem nicht bei Nässe oder Schotter – sonst wird aus der kontrollierten Fahrt schnell eine unkontrollierte Rutschpartie. Wer das beherzigt, erlebt einen Antritt, der in dieser Preisklasse seinesgleichen sucht. Steigungen von 25 bis 35 Prozent meistert der IX7 Pro im Dualmodus ohne Ruckeln, was Einmotor-Modelle wie der Joyor Y8-S (Testbericht) in dieser Souveränität nicht schaffen.

Ein spürbarer Schwachpunkt ist der Daumengriff: Er erlaubt im Grunde nur geringe Beschleunigung oder Vollgas, eine feinfühlige Dosierung dazwischen fehlt. Die brachiale Power ist dadurch schwer zu bändigen, besonders für Anfänger. Hier hätte Iscooter deutlich mehr Wert auf gute Elektronik legen sollen – der Segway Ninebot Max G3 D zeigt mit seinem nahezu perfektem Gasgriff, wie präzise Beschleunigungskontrolle funktionieren kann.

Federung

Die hydraulische Doppelfederung an Vorder- und Hinterrad mit einstellbarer Dämpfung gehört zu den Stärken des IX7 Pro. Auf Schotter und unebenem Asphalt schluckt sie Schläge zuverlässig weg. Feldwege, Bordsteine und Kopfsteinpflaster verlieren ihren Schrecken. Im Zusammenspiel mit den grobstolligen 10-Zoll-Offroad-Reifen ergibt sich ein Fahrwerk, das für unebenes Terrain gemacht ist.

Iscooter IX7 Pro

Für leichte Fahrer unter 70 kg ist die Federung ab Werk allerdings zu hart eingestellt – hier lohnt sich das Anpassen der Dämpfung über die vorhandenen Einstellmöglichkeiten. Schwere Fahrer um 80 bis 100 kg profitieren dagegen von der strafferen Abstimmung, die ein Durchschlagen bei gröberen Hindernissen verhindert. Im Vergleich zur butterweichen Federung des Navee ST3 Pro fühlt sich der IX7 Pro deutlich straffer an. Für reinen Stadtbetrieb wäre das zu hart, für echtes Offroad-Fahren passt die Abstimmung.

Bremsen & Reifen

Die mechanischen Doppelscheibenbremsen mit 140-mm-Rotoren an Vorder- und Hinterrad überzeugen. Sie greifen direkt und kräftig, erlauben aber auch ein kontrolliertes, dosiertes Abbremsen. Bei Vollbremsungen steht der 30 kg schwere E-Scooter schnell und sicher – ein wichtiger Punkt bei der brachialen Beschleunigung, die der Dualmotor entfesselt.

Die 10-Zoll-Tubeless-Offroad-Reifen bieten guten Grip auf nahezu jedem Untergrund. Ihr grobes Profil beißt sich in Schotter, Gras und losen Boden, auf Asphalt rollen sie etwas lauter als Straßenreifen. Bei Nässe in der Stadt sollte man dennoch vorsichtig fahren – die Reifen sind klar für Gelände optimiert, nicht für regennasse Radwege.

Akku

Der fest integrierte Lithium-Ionen-Akku liefert 48 V bei 15 Ah und damit 720 Wh Kapazität. Das ist ein ordentlicher Wert, der den des Navee ST3 Pro (596,7 Wh) und den des Segway Ninebot Max G3 D (597 Wh) übertrifft.

Iscooter IX7 Pro

Iscooter gibt eine Reichweite von 70 bis 80 km an – eine Angabe, die man getrost als Marketing-Optimismus verbuchen kann. Im Praxistest mit einem 80 kg schweren Fahrer, einem Mix aus Asphalt und Schotter bei 15 bis 20 km/h im Dualmodus kommen wir auf 35 bis 50 km. Bei Temperaturen unter 10 °C oder starken Steigungen sinkt die Reichweite weiter auf 25 bis 35 km. Wer ausschließlich im Einzelmodus auf ebener Strecke fährt, kommt entsprechend weiter.

Die Ladezeit beträgt 6 bis 7 Stunden mit dem mitgelieferten 54,6-V/2-A-Ladegerät. Das ist kein Schnellladen, aber deutlich erträglicher als die Marathonladezeit des Navee ST3 Pro mit seinen 10 Stunden. Ein Wechselakku ist nicht vorgesehen – der Akku bleibt fest im Rahmen.

Preis

Der Iscooter IX7 Pro kostet aktuell 860 Euro beim Hersteller und 850 Euro bei Amazon. Auf der Herstellerseite und bei Amazon gibt es regelmäßig Rabattcodes, die den Preis weiter drücken. Im Lieferumfang ist eine Lenkertasche enthalten.

Fazit

Der Iscooter IX7 Pro ist ein Spezialist mit klarem Profil. Sein Doppelantrieb liefert auf Feldwegen, Schotter und Steigungen eine Traktion, die kein Einmotor-E-Scooter in dieser Preisklasse bieten kann. Die einstellbare hydraulische Federung, die beeindruckende Zuladung von 150 kg und die grobstolligen 10-Zoll-Offroad-Reifen machen ihn zum echten Geländegänger – und das mit legaler Straßenzulassung.

Die Schwächen liegen im Detail: Der Daumengriff erlaubt kaum feinfühlige Dosierung der brachialen Motorleistung, einige Kunststoffteile wirken billig, das Rücklicht hat keine Bremslichtfunktion und 30 kg Eigengewicht machen jeden Transport zur sportlichen Herausforderung. Ddie Reichweitenangabe des Herstellers ist zu optimistisch – ein Klassiker in dieser Branche.

Wer regelmäßig abseits asphaltierter Wege unterwegs ist und einen robusten Offroad-E-Scooter mit ABE sucht, findet im IX7 Pro für 860 Euro einen starken Begleiter. Für reine Stadtfahrer gibt es komfortablere und leichtere Alternativen. Der Dualmotor ist sein Alleinstellungsmerkmal – und auf dem Feldweg ein echtes Erlebnis.



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Elektroauto Kia EV2: Basismodell ab 26.600 Euro


Es kommt Bewegung in die Klasse der kleinen Elektroautos. Modelle wie Mini Cooper E, Peugeot e-208 und Renault 5 (Test) bekommen zunehmend Konkurrenz. Der Hyundai-Konzern will sich seinen Anteil auch in diesem Segment sichern. Der Kia EV2 bekommt dafür zahlreiche Optionen, zwei Antriebe und zumindest an der Basis ziemlich faire Preise mit auf den Weg.

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Der EV2 ist mit 4,06 m etwa so lang wie ein elektrischer Opel Corsa (Test). Sein Radstand misst 2,57 m. Kia bietet verschiedene Konfigurationen der Rückbank an. Ein Kunde kann wählen, ob er den EV2 als Fünf- oder Viersitzer mit fester oder als Viersitzer mit verschiebbaren Rücksitzen haben möchte. Dann liegt das Volumen zwischen 362 und 403 Litern (Rückbank ganz nach vorn geschoben). Zu haben ist das allerdings nur in den beiden teuersten Ausstattungslinien – und dort auch nur gegen 300 Euro Aufpreis. Unter der vorderen Haube findet sich ein Fach mit 15 Litern.


Kia EV2

Kia EV2

Kia wagt eine gegenüber der Konkurrenz eigenständige Gestaltung, die den größeren Modellen der Marke ähnelt.

(Bild: Kia)

Kia bietet den Kleinwagen in vier Ausstattungslinien an. Die Grundausstattung Light kann man nur zusammen mit der kleinen Batterie ordern, die Spitzenversion GT-Line nur mit der großen. Schon das Basismodell zu einem Preis ab 26.600 Euro ist nicht ärmlich ausgestattet. Dinge wie Rückfahrkamera, Klimaautomatik, Abstandstempomat und eine kabellose Nutzung von Android Auto und Apple CarPlay sind immer inklusive. Die nächste Stufe in Hierarchie heißt Air und kostet 28.990 Euro. Sie fügt ein paar Kleinigkeiten hinzu, von denen insbesondere die Vorkonditionierung für die Batterie erwähnenswert scheint.

Der Schritt zur Variante Earth kostet 2300 Euro mehr und fügt der Liste unter anderem die Höhenverstellung für den Beifahrersitz, eine induktive Ladeschale für Smartphones und Heizungen für Sitze und Lenkrad hinzu. Die GT-Line verändert den EV2 vor allem optisch und hebt den Preis auf knapp 37.000 Euro.

42,2-kWh-Batterie 61-kWh-Batterie
Light 26.600
Air 28.990 33.490
Earth 31.290 35.790
GT-Line 36.890

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Zwei Antriebsstränge bietet Kia in diesem Auto an. Das Basismodell hat eine LFP-Batterie mit 49 kWh und einen E-Motor mit 108 kW. Die größere NMC-Batterie hat einen Energiegehalt von 61 kWh und wird mit einem E-Motor gekoppelt, der mit 99,5 kW minimal schwächer ist. Da dieser Unterschied sehr klein und auch das Leergewicht nahezu identisch ist, liegen auch die Fahrleistungen nah beieinander. 8,7 oder 9,5 Sekunden sind für die Mehrheit der EV2-Interessenten vermutlich nachrangig. In beiden Versionen wird die Höchstgeschwindigkeit auf 161 km/h beschränkt.

Mit der kleinen Batterie wird im LTP eine Reichweite von 308 bis 317 km erreicht, mit der großen sollen es 413 bis 453 km sein. Der Stromverbrauch im Zyklus liegt bei 15,1 bis 16,3 kWh. Ungewöhnlich ist die Idee, Laden an Wechselstrom mit bis zu 22 kW zu ermöglichen. Allerdings gibt es das nur für die Linien Earth und GT-Line und zieht erhebliche Mehrkosten nach sich. Denn das 22-kW-AC-Paket für 990 Euro ist nur zusammen mit dem Winter-Connect-Paket zu haben, das weitere 1390 Euro kostet. Meine These: Das werden sich in diesem Segment vermutlich nicht viele leisten.


Kia EV2 Cockpit

Kia EV2 Cockpit

Auch im Innenraum ähnelt der EV2 den anderen Modellen der Marke Kia stark.

(Bild: Kia)

Kia macht nur für die große Batterie eine konkrete Aussage zur DC-Ladeleistung, die dort bei 118 kW liegt. Interessanter ist aber ohnehin der Rückschluss auf die durchschnittliche Ladeleistung. Bei der 61-kWh-Batterie liegt sie bei rund 85 kW, bei der 42-kWh-Batterie bei knapp 61 kW. Mit beiden Werten bewegt sich Kia auf Höhe der Konkurrenz und dürfte gute Chancen haben, sich einen relevanten Anteil an diesem wachsenden Segment zu sichern.

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Omnibus AI Act: Fristverlängerung und Deepfake-Verbot


Die EU-Kommission hatte im Rahmen des sogenannten Omnibus-Pakets vorgeschlagen, Hochrisiko-KI-Systeme erst 16 Monate später, als zunächst geplant , zu regulieren. Nun hat der Europäische Rat der Änderung des AI Acts zugestimmt und seine Ansichten ausformuliert. Das ist Teil der Simplifizierungs-Agenda, bei der die EU aktuell mehrere bestehende Gesetze auf ihre Aktualität und Umsetzbarkeit betrachtet. In diesem Fall geht es vor allem um bisher fehlende Standards und Werkzeuge für Hochrisiko-KI, die noch ausgearbeitet werden müssen.

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Zudem möchte der Rat verbieten, dass Inhalte generiert werden können, die Kindesmissbrauch und intime Situationen zeigen, sowie sexuelle Handlungen, die nicht einvernehmlich sind. Gemeint ist nicht nur die fehlende Erlaubnis des Aktes, sondern die fehlende Erlaubnis, solche Bilder künstlich zu erzeugen.

Auslöser für die Erweiterung waren massenhaft erstellte Bilder mit sehr fragwürdigen Inhalten, die Menschen mit dem Bildgenerator von Grok gemacht hatten. Die Bilder posteten viele bei X. Grok ist der Bildgenerator von Elon Musks xAI, dem auch X gehört. Es gibt allerdings zahlreiche Organisationen, wie etwa Hate Aid, die schon lange fordern, dass sogenannte Face-Swap-Apps verboten werden. Mit diesen ist es ein Leichtes, Köpfe und Gesichter von Personen aus pornografischen Bildern durch die Köpfe anderer Personen zu ersetzen.

Zwei weitere Anpassungen an der KI-Verordnung betreffen Hochrisiko-KI-Systeme. Hochrisiko bedeutet, diese KI-Systeme können die Grundrechte und das Leben gefährden. Beispiele sind die biometrische Fernidentifizierung, auch bekannt als Gesichtserkennung, sowie beispielsweise der Einsatz von KI-Systemen in der kritischen Infrastruktur, Justiz und im Bildungswesen. Dabei geht es jeweils nicht generell um den Einsatz von KI, sondern um spezielle Aufgaben – so darf etwa die Auswertung von Prüfungen im Bildungswesen nicht ausschließlich von einer KI übernommen werden.

Neuer Stichtag für Hochrisiko-KI-Systeme ist der 2. August 2028. Ab dann gelten Regeln und Pflichten beim Einsatz von Hochrisiko-KI, wenn diese in andere Systeme eingebunden sind. Bereits der 2. Dezember 2027 ist nun der neue Stichtag für eigenständige Hochrisiko-KI-Systeme – solche, die nicht Teil eines umfangreicheren Produktes sind.

Wer ein Hochrisiko-KI-System betreibt, muss dieses in einer EU-Datenbank registrieren. Der Europäische Rat fordert, dass dies immer gemacht wird – auch wenn Betreiber meinen, ihr System gehöre vielleicht nicht dazu. Das stand zuletzt im Raum, inwieweit Betreiber selbst entscheiden können, wie ihre Systeme einzustufen sind. Ebenfalls bekräftigt der Rat den Grundsatz der strengen Notwendigkeit für die Verarbeitung von personenbezogenen Daten.

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Dem AI Office soll weiterhin die grundlegende Überwachung von Allzweck-KI-Modellen (General Purpose AI) obliegen. Ausnahmen, bei denen nationale Behörden zuständig sind, sollen von dem EU-Amt aufgelistet werden.

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Der Rat fordert die Kommission auf, Leitlinien zu entwickeln, die den Verwaltungsaufwand für Unternehmen, die KI-Systeme einsetzen, minimieren. Ausnahmen, die bisher nur für Klein- und Mittelständische Unternehmen halten, sollen auch auf kleinere Midcap-Unternehmen gelten.

Die Forderungen des Rates werden nun mit dem EU-Parlament besprochen.


(emw)



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