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Teenagerinnen verklagen xAI: Bilder von sexu­ellem Kindes­missbrauch durch Grok AI


Die bereits Anfang des Jahres bekanntgewordene Vielzahl an Bildern, die durch den in X integrierten KI-Chatbot Grok erstellt wurden und sexualisierte Darstellungen von Prominenten, Frauen und sogar Minderjährigen zeigten, hat weitere Konsequenzen: Drei Teenager haben mit ihren Eltern eine Sammelklage gegen xAI angestrengt.

Sexualisierte Bilder haben nun Konsequenzen – nicht nur in den USA

Bereits Anfang des Jahres berichteten Medien über die fehlenden Sicherheitsrichtlinien auf X, die es ermöglichten, per Grok AI Bilder von Frauen, aber auch Kindern in Bikinis oder sexuellen Posen generieren zu lassen und diese dort zu veröffentlichen. Dabei wurden massenhaft sexualisierte Inhalte aus originalen und meist harmlosen Bildern ohne die Einwilligung der Inhaber erstellt und gepostet. Nach neuen Erkenntnissen sollen dabei allein innerhalb der ersten neun Tage 4,4 Millionen „entkleidete“ oder „nackt gestellte“ Bilder generiert worden sein – 41 Prozent aller in dieser Zeit erstellten Bilder. 23.000 von ihnen sollen sexualisierte Darstellungen von Kindern gezeigt haben.

Diese Vorgänge hatten für die Plattform in Frankreich bereits Konsequenzen: Hier kündigten Behörden erste Ermittlungen an und wollen laut einem Bericht von Politico ein bereits bestehendes Verfahren um den aufgeführten Punkt ausweiten. Aber auch in Großbritannien hat der dortige Kommunikationsregulator Ermittlungen aufgenommen, Gleiches gilt für den kalifornischen Generalstaatsanwalt.

In Tennessee haben nun drei weibliche Teenager, zwei davon noch minderjährig, und ihre Erziehungsberechtigten eine Sammelklage gegen xAI eingereicht, wie die Washington Post berichtet. Ein einzelner Täter soll laut dieser Bilder und Videos von insgesamt mehr als 18 Mädchen zusammengestellt und einige davon mithilfe von KI digital verändert haben. Viele dieser Mädchen sollen zudem dieselbe Schule besucht haben.

Klage sieht Leben der Opfer zerstört

Die drei Jane Does – Pseudonyme, die den Teenagern zum Schutz ihrer Identität gegeben wurden – werfen Elon Musks Unternehmen vor, mit seiner Grok-KI-Technologie Material über sexuellen Kindesmissbrauch erstellt und verbreitet zu haben, das ihre Gesichter und Ähnlichkeiten zeigt. „Ihr Leben wurde durch den verheerenden Verlust an Privatsphäre, Würde und persönlicher Sicherheit zerstört“, heißt es unter anderem in der Klageschrift. Dies sei durch „die Produktion und Verbreitung dieses CSAM“(Child Sexual Abuse Material) verursacht worden. Dabei soll der finanzielle Gewinn von xAI durch die verstärkte Nutzung seines Produkts zur Erstellung von Bildern und Videos auf Kosten des Wohlergehens der Betroffenen gegangen sein.

Die Kläger merken zudem an, dass es für Betrachter der Bilder keinerlei Möglichkeiten gegeben habe, diese als Fälschung zu erkennen. „Für den Betrachter wirkt das resultierende Video vollkommen echt. Für das Kind werden seine Erkennungsmerkmale nun für immer mit einem Video verbunden sein, das seinen eigenen sexuellen Missbrauch darstellt“, heißt es in der Klage. Dies sei vor allem deswegen möglich gewesen, da das Unternehmen keine branchenüblichen Sicherheitsvorkehrungen getroffen habe, die Missbrauchstäter daran hindern würden, entsprechende Bilder zu erstellen. Darüber hinaus wird dem Unternehmen vorgeworfen, die Nutzung seiner Technologie an Drittunternehmen im Ausland lizenziert zu haben, die wiederum Abonnements an die Missbrauchstäter verkauften, mit denen Bilder von sexuellem Kindesmissbrauch mit den Gesichtern und Ähnlichkeiten der Opfer erstellt werden konnten. Die Anfragen sollen dabei über die Server von xAI gelaufen sein, was das Unternehmen haftbar mache, so die Klage weiter. Die Anwälte gaben zudem an, mit externen Fachleuten zusammenzuarbeiten, um festzustellen, dass die Bilder von einer KI und speziell von Grok erstellt worden waren.

Schule und Jahrbuch als Quelle

In der Anklage wird erklärt, dass eines der manipulierten Bilder von einem Foto stammt, das die erste Klägerin bei der Schulkrönung im September zeigt. Ein anderes, das sie oben ohne zeige, schien mit einem Jahrbuchfoto erstellt worden zu sein, heißt es weiter. Die Polizei soll daraufhin bereits im vergangenen Jahr eine Strafermittlung gegen den Täter eröffnet und diesen im Dezember festgenommen haben. Die Polizei durchsuchte daraufhin auch sein Telefon.

Grok-Bildgenerierung soll nicht weiter zugelassen werden

Die drei Kläger fordern nicht nur Schadensersatz, sondern die Klage zielt zusätzlich darauf ab, das Unternehmen daran zu hindern, eine Bildbearbeitung wie die zur Änderung ihrer Fotos verwendete weiter zuzulassen. Laut den Anwälten der Familien soll xAI ein Umfeld geschaffen haben, in dem sich die Verbreitung von Missbrauchsmaterial zwangsläufig ausbreitete, da die Technologie und die öffentliche Kommunikation des Unternehmens die Nutzer quasi dazu ermutigen würden, explizite Bilder zu erstellen.



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Dieser Deal zum Galaxy S26 Ultra lohnt sich doppelt


Das Samsung Galaxy S26 Ultra erfreut sich aktuell großer Beliebtheit und ist entsprechend stark nachgefragt. Vor allem Bundles mit Mobilfunkvertrag machen das sonst hochpreisige Flaggschiff für viele deutlich erschwinglicher. Genau hier setzt auch ein neues Angebot von Vodafone an.

Mit dem Samsung Galaxy S26 Ultra sichert Ihr Euch nicht nur das aktuelle Top-Smartphone, sondern auch ein besonders gefragtes Technik-Highlight. Vodafone hat ein attraktives Angebot geschnürt, das sich aus gleich zwei Gründen lohnt: Das Smartphone gibt es für einmalig nur 1 Euro, zusätzlich erhaltet Ihr 120 Euro Bonus, wenn Ihr ein altes Gerät einschickt. Wir erklären Euch, wie Ihr den Deal nutzt.

Samsung Galaxy S26 Ultra bei Vodafone

Das Wichtigste zuerst: Was dürft Ihr bei Vodafone auf den Tisch legen? Das Samsung Galaxy S26 Ultra kostet im Einzelhandel derzeit mindestens 1.449 Euro in der kleinsten Speicherversion (256 GB). Eben diese bekommt Ihr jetzt beim Provider in Verbindung mit dem GigaMobil M für einmalig 1 Euro geboten, was einem ordentlichen Preisvorteil entspricht. Hinzu kommen noch Versandkosten über 9,98 Euro, während die Anschlussgebühr entfällt.

Samsung Galaxy S26 Ultra
Das Samsung Galaxy S26 Ultra gibt’s jetzt auch bei Vodafone!

Monatlich werden 70,99 Euro fällig, wenn Ihr Euch für eine Laufzeit von 36 Monaten entscheidet. Allerdings bindet Ihr Euch nur 24 Monate an den Tarif, während die restlichen 12 Monate für die Bezahlung des Smartphones genutzt werden. Habt Ihr ein altes Smartphone, könnt Ihr Euch einen Tauschbonus über 120 Euro zusätzlich zum Restwert des Althandys sichern, um so die Kosten etwas zu drücken. Die wichtigsten Eckdaten haben wir Euch nachfolgend noch einmal zusammengefasst:

Samsung Galaxy S26 Ultra x Vodafone

  • Samsung Galaxy S26 Ultra mit GigaMobil M
  • Unbegrenztes Datenvolumen (max. 300 Mbit/s)
  • 5G
  • 36 Monate Mindestlaufzeit
  • Einmalige Gesamtkosten: 10,98 Euro
  • Monatliche Kosten: 70,99 Euro
  • 120-Euro-Tauschbonus möglich
  • 5 Jahres-Versprechen
  • Interessiert? Jetzt bei Vodafone entdecken

Für die genannten Kosten erwartet Euch ein unbegrenztes Datenvolumen (statt 50 GB), sowie eine maximale Download-Bandbreite von 300 Mbit/s im 5G-Netz von Vodafone. Dank 5 Jahres-Versprechen sichert Euch das Unternehmen eine verlängerte Garantie und den kostenlosen Austausch des Akkus zu.

Lohnt sich das Tarif-Angebot?

Die Kombination mit dem GigaMobil M ist exemplarisch, denn der Provider bietet auch günstigere Tarif-Optionen. Das Angebot ist interessant, da Ihr mit geringen Einstiegskosten rechnen könnt. Zusätzlich winkt ein Unlimited-Tarif in einem der besten 5G-Netze Deutschlands.

Dennoch bleiben 70,99 Euro auf der Rechnung stehen. Ihr müsst also selbst entscheiden, ob die Vorteile diese Kosten aufwiegen. Unserer Meinung nach ist der Deal durchaus spannend. Ist Euch das Galaxy S26 Ultra doch etwas zu kostspielig, könnt Ihr Euch auch das S26 und S26+ zum günstigeren Kurs schnappen. Über einen Klick auf einen der folgenden Links kommt Ihr zum jeweiligen Angebot:

Was haltet Ihr von den Angeboten? Ist das S26 Ultra mit den genannten Vorteilen interessant für Euch? Lasst es uns wissen!





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Dieser Artikel ist Teil einer Kooperation mit Vodafone.
Der Partner nimmt keinen Einfluss auf den Inhalt des Artikels.



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AI-Beschleuniger nach China: Nvidia hat Bestellungen und Lizenzen für H200-Exporte


AI-Beschleuniger nach China: Nvidia hat Bestellungen und Lizenzen für H200-Exporte

Nvidias CEO Jensen Huang hat auf der GTC 2026 geklärt, dass AI-Beschleuniger nun wirklich bald wieder nach China geliefert werden. Davon gesprochen wurde zuletzt bereits mehrfach, doch jetzt soll es wirklich wieder los gehen und zwar ganz schnell – aber nur für die ersten Kunden.

Wir haben Bestellungen und Lizenzen

We have orders, we have licences,“ erklärte Nvidia CEO Jensen Huang im Rahmen einer Q&A-Runde mit Journalisten in San Jose, USA, bei der auch ComputerBase anwesend war. Bestellungen seien demnach von mehreren Kunden eingegangen und könnten auch bedient werden.

Ein Fragezeichen bleibt jedoch bei der Menge an verfügbaren Produkten, die Nvidia tatsächlich liefern kann. Denn Huang erklärte weiter, „we’re in the process of restarting production of H200 for China“. Demnach könnten erste Auslieferungen noch aus dem Lagerbestand erfolgen, andere Kunden müssten sich aber wohl gedulden, bis die Produktion nachgezogen hat. H200-Chips von Nvidia sind zwar noch in Produktion, allerdings in viel kleinerem Rahmen als Blackwell-Chips, die als Herzstück für AI-Beschleuniger (GB200/GB300) das Zepter nun fast vollständig übernommen haben.

Huang betonte bei der Ankündigung, dass der Hintergrund inzwischen ein anderer sei als noch vor Wochen. Nicht ohne Grund: Vor drei Wochen erklärte das Unternehmen im Rahmen des Quartalsberichts noch, dass man zwar „eine kleine Menge H200“ exportieren dürfe, aber erst einmal nicht mit Umsatz dadurch planen werde – das sieht jetzt wohl anders aus.

Viel Auf und Ab seit letztem Dezember

Bereits im Dezember 2025 hatte US-Präsident Trump in einem Posting auf seiner Social-Media-Plattform bestätigt, dass Nvidia wieder H200-Chips nach China liefern darf. Dafür muss China respektive Nvidia 25 Prozent Abgaben zahlen, was die Marge senkt, doch der Umsatz scheint wichtiger. Ebenfalls positiv: Dass das CUDA-Ökosystem in China weiter offiziell im AI-Umfeld genutzt wird.

Was folgte, war jedoch ein Auf und Ab. Chinesische Unternehmen wollten, der Staat jedoch nicht. Dann gab es anscheinend Auflagen, das Aus schien Ende Januar abgewendet. Nun soll es also wirklich losgehen, unter welchen Bedingungen genau, werden aber wohl erst die kommenden Wochen zeigen.

ComputerBase hat Informationen zu diesem Artikel von Nvidia unter NDA im Vorfeld und im Rahmen einer Veranstaltung des Herstellers in San Jose, Kalifornien erhalten. Die Kosten für An-, Abreise und fünf Hotelübernachtungen wurden vom Unternehmen getragen. Eine Einflussnahme des Herstellers oder eine Verpflichtung zur Berichterstattung bestand nicht. Die einzige Vorgabe aus dem NDA war der frühestmögliche Veröffentlichungszeitpunkt.



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Samsung Galaxy Book6 Pro im Test


Mit seiner flachen Form ist das Galaxy Book6 Pro immer noch ein Hingucker. Die Aktualisierung der Hardware tut dem Klassiker zwar gut, leider hält Samsung aber nach wie vor an Eigenheiten fest, die das Notebook nicht für jeden zur ersten Wahl machen.

Vielen ist Samsung vor allem durch seine Galaxy-Smartphones bekannt, dabei blickt der Hersteller auch bei Notebooks auf eine längere Geschichte zurück, die einst den Grundstein für die Mobilgeräte des Konzerns legte. Allerdings ist diese von einigem Auf und Ab geprägt. Die Sparte galt bereits zweimal als nahezu abgewickelt, hat jedoch mit der Ativ- und zuletzt mit der Galaxy-Book-Serie stets ein Comeback gefeiert. Und letztere scheint dem Konzern endlich den gewünschten Erfolg zu bringen, denn die neueste Version ist immerhin schon die sechste Auflage.

Spezifikationen Samsung Galaxy Book6 Pro
Display 16 Zoll, AMOLED, 2.880 x 1.800
Prozessor: Intel Core Ultra X7 358H
Grafik: Intel Arc B390
Arbeitsspeicher: 32GB, LPDDR5X-9500
Datenspeicher SSD, 1 TB, NVMe, PCIe 4.0 x4
Kamera 2 MP
Anschlüsse: 2x Thunderbolt 4 (USB-C), 1x USB A, HDMI 2.1, 3,5-mm-Klinke
Drahtlos: WiFi 7, Bluetooth 5.4
Akku: 78 Wh
Lieferumfang: Netzteil
Abmessungen: 37 × 25 x 1,5 cm
Gewicht: 1,56 kg
Betriebssystem: Windows 11 Pro
Preis: 2.499 Euro

Bewährtes Gehäuse wird beibehalten

Die Form der aktuellen Galaxy-Notebooks wurde bereits mit dem Start der Serie definiert, und seither wird daran festgehalten. Das Galaxy Book4 Edge und Book5 Pro 360 unterschieden sich äußerlich kaum. Die Unterschiede fanden sich im Inneren. Bei der neuesten Variante wird an diesen Grundzügen nicht gerüttelt. Das Design der Außenhaut ist reduziert und wie üblich scharf geschnitten. Der dunkle Grauton betont den zurückhaltenden Eindruck. Dennoch sind die Änderungen offensichtlich. Die farblich abgesetzte Tastatur wurde um den Nummernblock gebracht, dafür finden sich nun neben den Tasten die Lautsprecher.

Verbessert zeigt sich das Gehäuse des Galaxy Book6 Pro im Vergleich zu seinen Vorgängern hinsichtlich der Stabilität. Der Unterbau lässt sich deutlich weniger verwinden, das über die gesamte Länge gezogene Scharnier überzeugt wie eh und je. Dabei misst das Notebook an der Rückseite nach wie vor nur 15 Millimeter. Und davon entfallen drei Millimeter auf die vier an der Unterseite angebrachten Gummifüße. Bei der Größe des 1,56 kg leichten 16-Zoll-Modells von 37 × 25 cm hätte man jedoch noch etwas mehr herausholen können. Allein der Rand unter dem Display misst 1,7 cm, der Abstand zwischen Gehäuserand und Lautsprecher beträgt sogar 1,8 cm.

Samsung Galaxy Book6 Pro
Typisch Samsung: Die Auswahl an Ports ist begrenzt

Der Umzug der Lautsprecher hat sich gelohnt

Die Verlagerung der Lautsprecher des Galaxy Book6 Pro neben die Tasten bringt deutliche Verbesserungen im Vergleich zu den vorherigen Modellen, auch wenn die Tonqualität nicht perfekt ist. Dafür bleiben tiefe Töne immer noch zu verhalten – ihnen fehlt im Gehäuse der Raum – und auch die maximale Lautstärke könnte höher ausfallen. Das Klangbild ist jedoch ausgewogen und frei von Verzerrungen, Gekratze und Geplärre.

Beim Display setzt Samsung zunächst auf den aktuellen Branchenstandard bei modernen Office-Notebooks: Die Diagonale misst 16 Zoll, das Seitenverhältnis wird mit 16:10 angegeben. Mit 2.880 x 1.800 Pixeln ist die Auflösung des Touch-Displays hoch. Erwartungsgemäß wird dabei auf die AMOLED(2X)-Technologie vertraut, die für knackige Farben und satte Kontraste sorgt. Außerdem setzt der Hersteller beim Display auf eine dynamische Bildrate, die zwischen 30 und 120 Hz variiert und so beim Stromsparen helfen soll. Im Betrieb bemerkt man diese Dynamik nicht, selbst Gelegenheitsspieler müssen keine Einschränkungen befürchten.

Im Inneren steckt ein neuer Prozessor

Beim Prozessor geht Samsung kein Risiko ein. Auch wenn andere Modelle der Serie bereits mit einem ARM-SoC von Qualcomm ausgestattet wurden, vertraut der Hersteller in diesem Fall auf die neueste Chip-Familie von Intel. Dabei wird mit dem Core Ultra X7 358H ein besonders leistungsfähiges Modell verbaut, dessen CPU-Kerne mit einer Strukturbreite von weniger als zwei Nanometern gefertigt werden.

Im Vergleich zu seinem Vorgänger zeigt sich der Prozessor deutlich verbessert, obwohl die Taktfrequenz der vier Performance-Kerne mit bis zu 4,8 GHz gleich bleibt. Im Einzelkern-Test erreicht ein einzelner der leistungsstarken Performance-Kerne fast 2.900 Punkte im Benchmarktest von Geekbench. Arbeiten die vier P-Kerne mit den acht Effizienz- und den vier weiteren Energiespar-Kernen im Verbund, steigt die Leistung auf bis zu 16.200 Punkte. Im Vergleich zum Vorgänger ist damit die Performance bei Mehrkern-Anwendungen um mehr als ein Drittel gestiegen.

Einen ähnlichen Sprung macht die im Chip integrierte Grafikeinheit. Die Arc B390, die dritte Arc-Generation, erreicht im OpenCL-Grafiktest von Geekbench nahezu 56.000 Punkte. Bei der Arc 140V, die beim Vorgänger genutzt wurde, waren es rund 29.000 Punkte. Einfache dedizierte Grafikchips, wie Nvidias Geforce RTX 5050 werden in Notebooks damit fast überflüssig.

Samsung Galaxy Book6 Pro
Design: Keine Experimente und trotzdem gelungen

Endlich die richtigen Speichergrößen

Bei der Speicherausstattung hat Samsung auf die Kritik der Vergangenheit reagiert und sowohl dem Arbeits- als auch dem Datenspeicher dem Klassenstandard entsprechende Größen zugestanden. Anders als bei früheren Modellen hat Samsung beim Galaxy Book6 Pro einen häufig kritisierten Punkt behoben. Das Galaxy Book6 Pro bringt einen 32 Gigabyte großen Arbeitsspeicher und eine SSD mit einer Kapazität von einem Terabyte mit.

Auch die Leistung stimmt: Der RAM ist Teil des Intel-Chips und leistet Übertragungsraten von bis zu 9.500 MT/s. Der Datenspeicher, der mit Hilfe der PCIe-5.0-Schnittstelle angeschlossen wird, erreicht eine Lesegeschwindigkeit von etwa 7.000 MB/s. Beim Schreiben sind bis zu 6.000 MB/s möglich.

MicroSD-Karten nicht mehr unterstützt

Die neue Großzügigkeit beim Datenspeicher, sorgte jedoch an anderer Stelle für Einsparungen: Die Samsung-Entwickler erachteten microSD-Karten als überflüssig, der Einschub wurde gestrichen. Vielleicht ging man auch davon aus, dass im Alltag kaum ein Weg an einem Hub vorbeiführt, denn überragend ist die Auswahl an Ports nicht. Nutzer müssen sich mit HDMI 2.1 für das Anschließen eines zweiten Monitors, einem klassischen USB-A-Steckplatz sowie zwei USB-C-Ports begnügen. Beide unterstützen Thunderbolt 4, allerdings muss einer der Anschlüsse im Zweifelsfall für die Stromversorgung bzw. das Laden des Akkus genutzt werden.

Bei den Möglichkeiten für drahtlose Verbindungen setzt der Hersteller auf die neuesten Standards. In WLAN-Netzen wird der WiFi-7-Standard unterstützt, für die kabellosen Verbindungen zur Peripherie steht Bluetooth 5.4 bereit.

Im Akkubetrieb: Kein Langläufer

Samsung beweist mit dem Galaxy Book6 Pro einmal mehr, dass auch ein schlankes Gehäuse Platz für einen recht großen Akku bietet. Der Energiespeicher hält eine Kapazität von 78 Wh bereit und sorgt bei verhaltener Nutzung für ordentliche Laufzeiten. Wenn Leistung abgerufen wird, ändert sich das Bild jedoch. Nach einer Stunde im Browser wird nur noch ein Restwert von 75 Prozent angegeben. Auf den Rennstrecken des Testspiels „Asphalt Legends Unite“ von Gameloft wird in einer Stunde die Hälfte der Akkukapazität verbraucht.

Wirklich überraschend sind diese Ergebnisse allerdings nicht: Intel hat seinen Prozessor zwar auch mit Blick auf den Energieverbrauch optimiert, doch allein die deutlich leistungsstärkere GPU dürfte die Einsparungen zunichte machen.

Samsung Galaxy Book6 Pro
Wenig Freude beim Schreiben: Die Tasten sind so flach wie das Notebook

Riesiges Touchpad, mäßige Tastatur

Riesige Touchpads sind eines der Markenzeichen von Samsung-Notebooks, das ist beim Galaxy Book6 Pro nicht anders. Mit 15,1 x 10,6 cm besitzt es die Größe einer Postkarte. Doch nicht nur die Dimension, sondern auch bei der Umsetzung der Fingerbewegungen in Eingaben überzeugt das Feld mit Schnelligkeit und Präzision. Gleiches gilt für das berührungsempfindliche Display.

Ebenso Samsung-typisch ist leider auch, dass ihr bei der Tastatur Abstriche hinnehmen müsst. Und das gilt nicht nur für Zahlen-Fans, die den Nummernblock vermissen. Vor allem der begrenzte Tastenhub macht seitenlanges Schreiben nicht zu den angenehmsten Aufgaben.

Fazit zum Samsung Galaxy Book6 Pro

Die sechste Neuauflage der Galaxy-Book-Serie stellt einmal mehr ein behutsames Upgrade dar. Äußerlich lässt es sich nur bei Details vom Vorgänger unterscheiden. Das Galaxy Book6 Pro überzeugt also vor allem mit seiner aktualisierten Hardware. Die neueste Generation der Intel-Prozessoren zeigt sich sowohl mit Blick auf die CPU- als auch auf die Grafikleistung deutlich verbessert. Ein weiterer großer Fortschritt im Vergleich zu früheren Modellen ist die verbesserte Speicherausstattung, die man angesichts eines Verkaufspreises von 2.499 Euro aber auch erwarten darf.

Pro

  • Schlank und leicht
  • Sehr gut gearbeitetes Gehäuse
  • Flotte Hardware
  • Touch-Display

Contra

  • Mäßige Tastatur
  • Begrenzte Auswahl an Schnittstellen
  • Teuer



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