Apps & Mobile Entwicklung
PlayStation Portal: Streaming von der PS5 bekommt bessere Bildqualität

Sony hat ein Software-Update für den PlayStation Portal Remote-Player angekündigt, das einen 1080p High-Quality-Modus einführt sowie zahlreichen UX-Verbesserungen bringen soll. Das Update startet heute weltweit zeitgleich.
Höhere Bitrate für 1080p
Spieler können nun einen 1080p High-Quality-Modus sowohl bei Remote Play als auch beim Cloud-Streaming auswählen. Dieser neue Modus ermöglicht es, Spiele mit einer höheren Bitrate im Vergleich zum 1080p Standardmodus zu spielen, wodurch laut Sony ein flüssigeres Erlebnis ermöglicht wird. Für den neuen Modus werde eine Verbindungsgeschwindigkeit von mindestens 15 Mbit/s empfohlen. Der neue Modus lässt sich in Remote Play oder Cloud-Streaming unter [Schnellmenü] > [Maximale Auflösung] durch Auswahl von [1080p Hohe Qualität] aktivieren. Die Änderung wird aktiv, indem die Remote-Play-/Cloud-Streaming-Session neu gestartet wird.
Mehrere UX-Verbesserungen
Zudem hat Sony nach eigenen Angaben mehrere Verbesserungen eingeführt, die die Nutzbarkeit optimieren und Probleme in Cloud-Streaming-Sessions verringern sollen. Hierfür wurde unter anderem die Produktdetailseite optimiert, auf der bei der Auswahl „Streamen“ bei einem Spiele-Bundle nun die Auswahl eines bestimmten Spiels aus dem Bundle möglich ist. Spieleinladungen, die während des Streamens eines unterstützten Titels an den Spieler geschickt werden, erscheinen nun zudem in einer Benachrichtigung auf dem Bildschirm, damit sie nicht mehr verpasst wird.
Auch die Benachrichtigungen zu Trophäen wurden angepasst und zeigen nun den Namen der Trophäe sowie das damit verbundene Symbol an, wenn sie freigeschaltet werden. Platin-Trophäen werden ebenfalls mit der bekannten Animation angezeigt.
Darüber hinaus wurde das Interface zur Suche für eine flüssigere Bedienung angepasst. So ist beispielsweise die Bildschirmtastatur nun sofort verfügbar, wenn die Suche aufgerufen wird.
Auch das Einrichten der PS Portal soll vereinfacht worden sein. Einen PlayStation Account zu erstellen und sich über PS Portal anzumelden ist nun über das Scannen eines QR-Codes an einem Mobilgerät möglich.
Cloud-Streaming stark nachgefragt
Seit dem letzten Update im vergangenen November, bei dem Cloud-Streaming eingeführt wurde, stieg die Zahl der monatlichen Nutzer von Cloud-Streaming im Januar im Vergleich zum letzten Jahr um 162 Prozent und über 50 Prozent der Nutzer des PlayStation Portal Remote-Players sind PlayStation-Plus-Premium-Abonnenten, das für Cloud-Streaming notwendig ist, so Sony. PlayStation Plus Premium kostet derzeit 151,99 Euro im Jahresabonnement. Für Remote-Streaming auf PS Portal wird keine PlayStation-Plus-Mitgliedschaft benötigt.
Apps & Mobile Entwicklung
Legacy of the Dark Knight: Lego-Batman braucht Upscaling und Frame Generation
Lego Batman: Legacy of the Dark Knight hat schon wieder andere – und nun ergänzte – Systemanforderungen, die kurz vor der Veröffentlichung am 11. Mai finalisiert wurden. Upsampling ist fast Pflicht und damit auch ein Batcomputer. Der sei beim Spiel nicht dabei, scherzen die Entwickler. Um den kommen sie nur mit Tricks herum.
Am unteren Ende ändert sich am Meisten. Auf AMD-Plattformen reicht nun ein schwächerer Prozessor, der zuvor angesetzte Ryzen 5 3600 weicht einem zwei Generationen älteren Ryzen 5 1600. Bei Intel braucht es nun einen Intel Core i5-10600K, der etwas zügiger als der bislang genannte Core i5-9600K zu Werke geht. Bei der Grafikkarten geht es deutlich nach unten. Eine GeForce GTX 960, Radeon RX 6400 oder Intels Arc A580 sind absolute Einsteiger-Karten.
Der Haken findet sich an an derer Stelle: Um selbst mit niedrigster Detailstufe in 1080p auf 30 Bilder pro Sekunde zu kommen, wird FSR beziehungsweise bei Intel XESS, also Upsampling, mit(!) Frame Generation. Ohne wird die Bildrate also unter dem angegebenen Limit liegen. FSR mit Frame Generation ist dabei prinzipiell auch auf älteren (Nvidia-)GPUs lauffähig.
Weniger Hardware-Hunger = mehr Tricks
Etwas schwächer darf nun auch das empfohlene System sein. Der AMD Ryzen 7 5800X ist eine Generation älter als das bislang genannte AMD-Modell, bei Intel bleibt ein Core i7-12700K Pflicht. RTX 3080 und RX 6800 XT werden durch die etwas langsamere RTX 2070 Super und RX 6650 XT ersetzt. Auch hier gilt: 1440p mit 60 Bildern pro Sekunde erreicht nur, wer Upsampling und Frame Generation einsetzt.
Das relativiert auch die auf den ersten Blick moderaten 4K-Anforderungen. Oberklasse-Prozessoren müssen hierfür „nur“ mit GeForce RTX 4070 und AMD Radeon RX 9070 XT kombiniert werden, nativ werden die genannte Auflösung und Bildrate aber nicht erreicht. Für ein Lego-Spiel sind das unüblich hohe Anforderungen, die sonst recht simple Grafik lief im Grunde auf jedem beliebigen Rechner. Das ist hier anders. Wie gut das Spiel dann tatsächlich läuft, müssen Benchmarks bei Erscheinen ab dem 22. Mai 2026 zeigen.
Die Redaktion dankt ComputerBase-Leser „mibbio“ für den Hinweis zu dieser Meldung!
Apps & Mobile Entwicklung
Genaue Systemanforderungen: Subnautica 2 startet Mitte Mai auf starken Prozessoren
In rund zwei Wochen startet die Unterwasser-Survival-Sim Subnautica 2 endlich in den Early Access. Was es braucht um am Meeresboden zu überleben, verraten detaillierte Systemanforderungen mit vier Beispielkonfigurationen. In einem Bereich wird Rechenleistung benötigt.
Lange war die Unterwasser-Survival-Sim Subnautica 2 vor allem wegen Streitigkeiten zwischen Publisher Krafton und dem Studio Unknown Worlds in den Nachrichten, bei dem es um eine Verschiebung des Erscheinungstermins und die damit verknüpfte Zahlung oder eben Nicht-Zahlung von Boni ging. Nach gerichtlicher Klärung weitgehend im Sinne der Entwickler bei Unknown Worlds kann das Spiel nun in den Early Access starten. Schon am 14. Mai soll es in die Tiefe gehen.
Start im Early Access
In Subnautica 2 erkunden Spieler einen fremden Planeten unter Wasser, entweder alleine oder mit bis zu drei Freunden. Dazu errichten sie genretypisch einen Stützpunkt und entwickeln neue Werkzeuge, die immer weiter in die Tiefen des Meeres führen. Das Prinzip war im Vorgänger, der zu den Größen des Genres zählt, ein echter Hit.
Zunächst startet Subnautica 2 allerdings im Early Access, der laut den Entwicklern „etwa 2 bis 3 Jahren dauern“ wird. Im Laufe der Zeit soll das Spiel deutlich ausgebaut werden, unter anderem stellt Unknown Worlds neben den üblichen Optimierungen an Bedienung und Balancing weitere Biome, Lebewesen, Gegenstände, Funktionen und Erzählungen in Aussicht. Der Preis des Spiels ist noch unbekannt, soll aber am Ende mit Version 1.0 angehoben werden.
Systemanforderungen im Detail
Als untere Grenze werden sechs Rechenkerne und eine Einstiegs-GPU vom Schlage einer Radeon rX 5500 oder GeForce GTX 1660 benötigt. Dazu kommen lediglich sechs Gigabyte Arbeitsspeicher. Mengen gibt Unknown Worlds dabei sehr feinschrittig an, was der eskalierten Preissituation geschuldet sein wird. 1080p, niedrige Details und 30 Bilder pro Sekunde sind das Resultat.
Optimal sind hingegen acht Rechenkerne auf AMDs AM5-Sockel oder noch mehr Kerne in Intels i7-13700 mit acht oder zwölf Gigabyte RAM. Grafikseitig steigen die Anforderungen für mehr Details, höhere Bildraten und mehr Pixel noch vergleichsweise moderat auf maximal eine GeForce RTX 4070 oder Radeon RX 6900XT für 1440p, hohe Details und 60 FPS. Für Ultra-Einstellungen braucht es allerdings einen AMD Ryzen 9 7900X3D, AMDs 12-Kern-Gaming-Prozessor, oder einen Core i9-14900K. Dafür kann die GPU in der Leistungsklasse einer GeForce RTX 5070 Ti bleiben – oft genug wird dann eine RTX 4090 oder gar 5090 verlangt.
Apps & Mobile Entwicklung
Far Far West: Nächster Indie-Hit auf Steam ist ein flotter Koop-Western
Der jüngste Hit auf Steam ist Far Far West, ein Koop-Shooter im Wilden Westen. Dort lauern unter anderem Skelette, verfluchte Minen und ein Geisterzug, die das Alter Ego, ein Robo-Cowboy, mit Revolver und Magie bekämpft. Spieler finden das richtig gut.
Das Rougelike im Stil des Weird-Western-Genres stammt aus der Feder von nur acht Entwicklern und richtet sich an einen bis maximal vier Spieler, die von einem Saloon aus, der als zentraler Hub dient, in verschiedene Gebiete transportiert werden. Dort müssen ein kartenspezifisches Ziel erreicht und ein Boss besiegt werden. Neben- und Sammelaufgaben sorgen für Wiederspielwert und geben Möglichkeiten, Spielfigur und Saloon anzupassen. Verschiedene Schusswaffen, Perks und Magie erlauben es, seinen Spielstil zu modifizieren und zunehmend mächtiger zu werden. Ziel ist es, zum „ultimativen Kopfgeldjäger“ zu werden.
Wie spielt sich Far Far West?
Das spielt sich richtig, richtig gut, sagen mehr als 10.000 Bewertungen nur drei Tage nach Veröffentlichung, von denen 97 Prozent positiv ausfallen. Atmosphäre, Artdesign und Spielgefühl überzeugen, beschrieben wird das Spiel als Mischung aus Deep Rock Galactic und Helldivers 2 oder auch, wie GameSpot, als Helldivers 2 in doppelter Geschwindigkeit. Dass auch alleine gespielt werden kann, ist mehr eine theoretische Option, mindestens zu zweit sollte man sein, verraten Spieler, denn darauf sei das Spiel ausgelegt.
Gestartet ist Far Far West zunächst im Early Access. In den kommenden zwölf Monaten sollen Progression, Waffen, Gegner und weitere kosmetische Inhalte eingefügt werden. Auch am Balancing wollen die Entwickler arbeiten.
Preis und Systemanforderungen
Bis zum 5. Mai kann Far Far West für rund 18 statt 20 Euro auf auf Steam gekauft werden. Die Systemanforderungen fallen moderat aus. Empfohlen werden lediglich eine Sechskern-CPU, 16 Gigabyte RAM, SSD-Festplatte und eine alte Mittelklasse-Grafikkarte. Alles andere wäre bei der Grafik aber auch eine faustdicke Überraschung gewesen.
-
Künstliche Intelligenzvor 2 Monaten
Top 10: Die beste kabellose Überwachungskamera im Test – Akku, WLAN, LTE & Solar
-
Social Mediavor 2 MonatenCommunity Management und Zielgruppen-Analyse: Die besten Insights aus Blog und Podcast
-
Social Mediavor 3 MonatenCommunity Management zwischen Reichweite und Verantwortung
-
Künstliche Intelligenzvor 3 MonatenSmartphone‑Teleaufsätze im Praxistest: Was die Technik kann – und was nicht
-
Apps & Mobile Entwicklungvor 3 MonatenIntel Nova Lake aus N2P-Fertigung: 8P+16E-Kerne samt 144 MB L3-Cache werden ~150 mm² groß
-
Entwicklung & Codevor 2 MonatenCommunity-Protest erfolgreich: Galera bleibt Open Source in MariaDB
-
Künstliche Intelligenzvor 2 MonatenBlade‑Battery 2.0 und Flash-Charger: BYD beschleunigt Laden weiter
-
Social Mediavor 1 MonatVon Kennzeichnung bis Plattformpflichten: Was die EU-Regeln für Influencer Marketing bedeuten – Katy Link im AllSocial Interview
