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Apps & Mobile Entwicklung

AMD Medusa Point: Weitere Zen-6-Benchmarks, doch ohne Aussagekraft


AMD Medusa Point: Weitere Zen-6-Benchmarks, doch ohne Aussagekraft

Nach dem ersten Auftauchen von AMD Medusa Point im Geekbench-Browser folgen weitere Einträge in der Benchmark-Datenbank. Diese verleiten zu Leistungsvergleichen. Sie stehen jedoch auf wackeligen Füßen, da unklar ist, welche Daten korrekt ausgelesen wurden und welche nicht.

Schlagzeilen wie „Zen 6 bei 2 GHz schneller als Zen 5 bei 5 GHz“ oder „Medusa Point bei halbem Takt genauso schnell wie Strix Point“ sorgen gerade für Aufsehen, versprechen dabei allerdings viel mehr, als die Datenlage wirklich hergibt. Fakt ist nur: Es gibt kurz nach der ersten Sichtung von AMD Medusa Point im Geekbench jetzt weitere Einträge mit der namentlich identischen Testplattform „AMD Plum-MDS1“. Bei Medusa Point handelt es sich um die kommende APU-Generation von AMD, die im Mobile-Package (FP10) vor allem für Notebooks bestimmt ist.

Doppelt so viel Punkte bei gleichem Takt, ergeben keinen Sinn

Die neuen Einträge nennen viel höhere Punktzahlen im Geekbench als das erste Resultat. Die rund 2.200 bis 2.300 Punkte im Single-Core und 11.500 bis 13.000 Punkte im Multi-Core entsprechen mehr oder weniger der APU-Familie Strix Point. Da allerdings die angegebene maximale Taktfrequenz deutlich niedriger ist, wird schnell auf eine immense Leistungssteigerung geschlussfolgert.

Die ersten Geekbench-Einträge mit AMD Medusa Point

Allerdings ist bekannt, dass die ausgelesenen Daten im Geekbench-Browser nicht immer stimmig sind, gerade auch was die Taktraten angeht. Und so soll etwa beim ersten Ergebnis mit nur 1.210/7.323 Punkten der maximale Takt bei 2,01 GHz gelegen haben, während die Resultate zwei und drei bei nahezu identischem Takt fast doppelt so hoch ausfielen. Inzwischen gibt es sogar ein viertes Ergebnis, bei dem der maximale Takt mit höheren 3,36 GHz angegeben ist. Dennoch liegt die Punktzahl mit 2.241/11.503 sogar unter den vorherigen Ergebnissen.

Noch zu viele Unstimmigkeiten

Das allein bestätigt, dass die Ergebnisse und die Taktraten noch keinerlei Aussagekraft besitzen, da sie nicht stimmig sind. Einzig beim Basistakt, der bei 2,4 GHz liegen soll, sind sich die Einträge einig. Probleme beim Auslesen könnte der Software zum einen die völlig neue Zen-6-Architektur bereiten, zum anderen kommt laut einstimmigen Gerüchten auch noch ein Hybrid-Design aus Zen 6 und Zen 6c zum Einsatz. Da die verschiedenen Kerne voraussichtlich unterschiedlich hoch takten, kann auch das die Software „verwirren“.

10 Kerne, doch welche?

Dass das Engineering Sample von Medusa Point über insgesamt 10 Kerne verfügt, erscheint gesichert. Pro Kern soll 1 MB L2-Cache vorhanden sein, der L3-Cache soll 32 MB umfassen und damit größer sein als bei Strix Point und dessen Refresh Gorgon Point.

Während das erste Resultat von 1 Cluster mit 10 Kernen spricht, melden die jüngeren Einträge ein „Cluster 1“ mit 4 Kernen und ein „Cluster 2“ mit 6 Kernen. Der letzte Stand der Gerüchteküche ist aber eher „4 Zen 6 + 4 Zen 6c + 2 LP“, also ein Hybrid-Design mit sogar drei Clustern, bei dem bisher bei AMD noch nicht eingesetzte Low-Power-Kerne ins Spiel kommen.

Bis zur Vorstellung von Medusa Point als neue Ryzen Mobile Familie dürften weitere Details ans Tageslicht kommen. Derzeit wird erwartet, dass der Marktstart erst Anfang 2027 erfolgt.



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Outlook für Windows 11: Offline-Funktion bleibt weit hinter klassischer Version zurück


Microsoft baut die Offline-Funktionen des neuen Outlook für Windows 11 weiter aus, kämpft jedoch weiterhin mit den Folgen des Web-basierten Ansatzes. Die jüngste Version ermöglicht nun erstmals das Anhängen von Dateien ohne Internetverbindung, bleibt in vielen Bereichen aber weiterhin hinter dem klassischen Outlook zurück.

Outlook erhält endlich grundlegende Funktion

Nachdem Microsoft die Funktion bereits seit Oktober vergangenen Jahres getestet hatte, unterstützt das neue Outlook nun auch Dateianhänge im Offline-Betrieb. Bereits im vergangenen Jahr hatte der Konzern die Nutzung von E-Mails und Kalenderfunktionen ohne aktive Internetverbindung ermöglicht. Nutzer können nun Nachrichten samt Anhang offline erstellen, die automatisch versendet werden, sobald wieder eine Verbindung besteht. Voraussetzung ist, dass die Option unter „Einstellungen → Allgemein → Offline → Dateianhänge einschließen“ aktiviert wurde.

Zwar erweitert Microsoft den Funktionsumfang des E-Mail-Clients damit kontinuierlich, die Verarbeitung von Dateianhängen ohne Internetverbindung darf jedoch durchaus als Standardfunktion gelten, die bereits zum Start hätte vorhanden sein müssen. Das klassische Outlook beherrscht diese Funktion bereits seit Jahren.

Weitere Verbesserungen in der Pipeline

Darüber hinaus arbeitet Microsoft an einer Erweiterung der Offline-Synchronisation. Bislang können maximal 180 Tage an E-Mails lokal gespeichert werden, künftig sollen ein oder sogar zwei Jahre unterstützt werden. Die entsprechende Einstellung findet sich im Offline-Bereich unter „Days of email to save“. Zudem testen die Entwickler einen gemeinsamen Posteingang für mehrere Konten sowie Funktionen zum Zusammenführen von E-Mail-Konversationen.

Web-Ansatz soll Grund für viele Probleme sein

Viele der bestehenden Probleme lassen sich auf den webbasierten Aufbau des neuen Outlook zurückführen. Anders als klassische Desktop-Anwendungen läuft das Programm als WebView2-Anwendung in einem Container. Dieser Ansatz bringt zwar auch Vorteile mit sich, da unter anderem dieselben Technologien wie im Edge-Browser genutzt werden, darunter Service Worker und WebGPU. Der erweiterte Funktionsumfang geht jedoch häufig zulasten der Leistung.

So berichtete Windows Latest vor wenigen Tagen, dass das neue Outlook für zahlreiche Aktionen deutlich mehr Zeit benötige als die klassische Variante. Teilweise sollen Aufrufe bis zu 10 Sekunden länger dauern.

Auch die neue Offline-Funktion soll unter den Nachteilen des Web-Ansatzes leiden. So benötigt das Speichern von Dateianhängen offenbar deutlich mehr Speicherplatz als beim klassischen Outlook, zudem erfolgt die lokale Ablage über Browser-Daten und Datenbanken im User Data Folder.

Immer noch geringe Nutzung

Trotz der kontinuierlichen Weiterentwicklung hat das neue Outlook weiterhin mit einer geringen Akzeptanz zu kämpfen. Viele Nutzer setzen nach wie vor auf die klassische Variante, die schneller startet und bis heute einen größeren Funktionsumfang bietet.

Nach Ansicht von Kritikern verdeutlicht die langsame Einführung grundlegender Funktionen wie Offline-Anhängen die Grenzen des Web-App-Konzepts. Gerade im Unternehmensumfeld sollen die Nachteile gegenüber klassischen Desktop-Anwendungen besonders deutlich zutage treten.



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Update für Retro-Handheld: Ana­logue Pocket erhält erst­mals Energiesparfunktionen


Update für Retro-Handheld: Ana­logue Pocket erhält erst­mals Energiesparfunktionen

Bild: Analogue

Analogue hat das Firmware-Update 2.6.0 für den FPGA-Handheld Pocket veröffentlicht. Die neue Version bringt unter anderem erstmals Energiesparfunktionen auf die Retro-Konsole, verbessert die Bedienung, beschleunigt openFPGA und erweitert die Unterstützung des Docks um zusätzliche Controller von 8BitDo.

Neue Energieoptionen für weniger Stromverbrauch

Zu den wichtigsten Neuerungen zählen erstmals integrierten Energiesparfunktionen. Nutzer können nun festlegen, nach welcher Zeit sich das Display abdunkeln oder das Gerät vollständig ausschalten soll. Standardmäßig dimmt das System den Bildschirm nach fünf Minuten, nach zwei Stunden wird der Handheld automatisch abgeschaltet. Beide Zeitpunkte lassen sich in den Einstellungen individuell anpassen.

Zahlreiche weitere Verbesserungen

Darüber hinaus hat Analogue die Menüstruktur von PocketOS überarbeitet und nach eigenen Angaben übersichtlicher gestaltet. Zudem wurden verschiedene Fehler im Zusammenhang mit den Sleep- und Wake-Funktionen sowie der Nutzung des Docks behoben. Im Bereich des Game Boy Advance hat der Hersteller Anpassungen am Cartridge-Bus-Timing vorgenommen, die Kompatibilität und Leistung bei Spielen des Kult-Handhelds von 2001 verbessern sollen.

Auch openFPGA erhält mehrere neue Funktionen. So speichert die neue Funktion „Recent“ zuletzt verwendete Kerne und Aktivitäten, darüber hinaus kehrt das System nach dem Beenden eines Cores automatisch wieder in das openFPGA-Menü zurück. Ein verbessertes Caching soll zudem dafür sorgen, dass sich das Menü schneller als bisher öffnet.

Neue unterstützte Controller

Besitzer eines Analogue Docks, mit dem sich der Handheld in eine vollwertige stationäre Konsole für den heimischen Fernseher verwandeln lässt, erhalten ebenfalls neue Funktionen in Form des erweiterten Controller-Supports. Das Update fügt die Controller 8BitDo Pro 3 sowie 8BitDo 64 hinzu, für die gleichzeitige Nutzung der C-Tasten beim 8BitDo 64 ist allerdings eine Controller-Firmware ab Version 2.05 erforderlich.

Update ab sofort erhältlich

Eine ausführliche Übersicht aller Neuerungen und Änderungen bieten die Release Notes. Das Update ist rund 55 MB groß und kann ab sofort über die Website von Analogue heruntergeladen werden.



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Nun auch bei Apple: Teurere iPhones und Macs wegen hoher Speicherpreise


Nun auch bei Apple: Teurere iPhones und Macs wegen hoher Speicherpreise

Bild: Apple

Preissteigerungen sind unumgänglich, erklärte Apple-CEO Tim Cook in einem Interview. Diese dürften sich durch das gesamte Portfolio ziehen, wenngleich Cook heute weder exakte Produkte benennt noch das Ausmaß der Steigerungen angibt. Am Ende dürfte es aber wohl fast jedes Produkt betreffen.

Tim Cook beschrieb die Situation nun als unhaltbar. Man habe versucht so viel wie möglich auszugleichen und aufzufangen, aber es sei der Punkt erreicht, an dem das nicht mehr geht. Apple will dabei gern Teil der Lösung sein, eigene finanzielle Reserven einsetzen. Das bedeute aber nicht, dass Apple Speicherfabriken bauen wird, obwohl die nötig sind: „Wir können nicht alles machen, wir wissen worin wir gut sind“, erklärte Cook weiter.

Apple gibt jedes Jahre bereits viele Milliarden für Speicherprodukte aus. Diese wandern dann in hunderte Millionen iPhones und viele Millionen MacBooks, entsprechend umfangreich ist das Volumen, damit aber auch die Auswirkungen der Krise. Langzeitverträge glätteten dies anfangs noch, mit dem Auslaufen dieser und Neuverhandlungen zu viel höheren Preise, weil viel zu geringer Kapazität, nun aber an dem Punkt gekommen sind, wo auch Apple das nicht mehr halten kann.

Noch kein Wann und Wieviel bekannt

Welche Produkte nun zuerst teurer werden, das erklärte Cook nicht, auch das Wann ließ er offen. Treffen dürfte es aber wohl direkt die Neuvorstellungen ab dem Herbst dieses Jahres, in dem Zuge spätestens wohl aber auch die Vorgänger teurer werden: Denn das Kunden nicht zum Neuling greifen weil der Vorgänger sehr viel günstiger ist will letztlich vermutlich auch Apple nicht. iPhone 18 Pro und vor allem das erwartete iPhone Fold dürften so kaum günstig werden.

Spannen wird es auch bei den MacBooks. Das Neo ist furios gestartet, Intel-Partner können es, wie Dell gestern gezeigt hat, eigentlich kaum angreifen, weil sie schon viel zu teuer in den Markt gehen. Klassische Notebooks dürften wie bei Lenovo und Co, die seit Wochen stetig die Preise weiter erhöhen, ebenfalls preislich deutlich anziehen, vor allem Upgrade-Konfigurationen deutlich steigen. Dieses Muster ist von vielen großen Herstellern bekannt. Der Mac mini wurde so im letzten Monat bereits teurer, Konfigurationen gestrichen.



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