Digital Business & Startups
Ich war Speaker und wurde direkt wieder gebucht – das sind meine 3 Tipps
Mit welchen Strategien Mawave-CEO Jason Modemann als Speaker das Publikum für sich gewinnt, verrät er gegenüber Gründerszene. Das sind seine drei Tipps.
Jason Modemann ist Gründer und CEO von Mawave und hält regelmäßig Vorträge. Wie er das Publikum für sich begeistert und was seine Tipps sind, um als Speaker erneut gebucht zu werden.
Ich habe vor Kurzem ein Speaking vor Marketern aus Agenturen und Unternehmen gehalten. Nach dem Vortrag kam jemand aus dem Publikum auf mich zu und meinte: „Das war so gut, kannst du das auch nochmal bei uns im Unternehmen halten?“
Dieses Feedback bekomme ich nicht zum ersten Mal. Auch meine Masterclass auf der OMR in Hamburg war letztes Jahr unter den Top Ten der bestbewerteten Sessions. Und ich habe mich irgendwann gefragt, woran das eigentlich liegt. Denn irgendwas scheine ich da ja richtigzumachen.
Folgende Dinge beherzige ich, um meine Audience mitzureißen:
1. Der erste und letzte Eindruck
Vor jedem Auftritt überlege mir ganz genau, wie ich auf die Bühne gehe und wie ich wieder runtergehe. Denn der Anfang eines Speakings entscheidet, ob dir jemand zuhört. Und das Ende entscheidet, was hängen bleibt. Wenn es losgeht, alle Augen auf dich gerichtet sind und du dann unsicher bist, verlierst du sofort Aufmerksamkeit. Und ohne Abschluss verpufft selbst ein guter Vortrag. Deshalb habe ich beides immer klar im Kopf. Das heißt natürlich nicht, dass ich mir eine Choreo zurechtgelegt habe oder das Wording komplett auswendig gelernt habe. Aber ich habe mir schon sehr genau überlegt, was ich rüberbringen möchte.
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2. Crowd Control
Viele Speaker ziehen einfach ihr Ding durch. Ich versuche eher zu lesen, was im Raum passiert. Schauen die Leute noch nach vorne oder gehen die ersten schon ans Handy? Je nachdem passe ich an: mehr Energie, mehr Tempo, vielleicht auch mal bewusst langsamer werden.
Ich versuche außerdem, immer wieder Blickkontakt zu halten und das Publikum aktiv mitzunehmen und einzubinden – sei es durch eine Frage, bei der die Leute die Hand heben müssen oder Ähnliches. Wenn ich das mache, rede ich am Ende nicht nur gegen eine Wand. Und das macht sowohl mir als auch den Zuhörern mehr Spaß.
3. Value First
Ich glaube, viele versuchen bei einem Vortrag zu viel für sich selbst rauszuholen und verlieren dabei das Wichtigste aus dem Blick: das Publikum. Ich gehe deshalb nicht auf die Bühne, um möglichst viele eigene Cases unterzubringen oder subtil meine Services zu verkaufen. Das merken die Leute sofort … und dann bist du meist abgestempelt.
Mir ist wichtiger, dass die Zuhörer wirklich etwas aus meinen Vorträgen mitnehmen und ich einen echten Mehrwert liefern kann. Zum Beispiel Tipps, die hängen bleiben oder Best Practices, die sie direkt in ihrem eigenen Business anwenden können. Wenn das Speaking gut ist, kommen die Anfragen danach von allein. Und wenn nicht, ist es auch okay.
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Mein Fazit: Man muss nicht unbedingt ein geborener Speaker sein und kein großes Sprechtraining hinter sich haben, um einen guten Vortrag zu halten und das Publikum in seinen Bann zu ziehen. Schon kleine Kniffe machen einen enormen Unterschied.
Jason Modemann ist Gründer und Geschäftsführer von der Social Media Agentur Mawave Marketing. Mit 27 Jahren führt er 150 Mitarbeiter. Zu Mawaves Kunden zählen unter anderem Red Bull, Nike und Lidl. Zudem ist er Autor des Buches „Always hungry, never greedy.“
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KI-Obstkorb: Die nicht mehr so geheimen Tarnnamen der Tech-Projekte
Ob Garlic, Strawberry oder Avocado: Führende KI-Unternehmen greifen bei geheimen Projekten auffallend oft zu Namen aus der Lebensmittelwelt. Das sind die ungewöhnlichsten Codenamen von OpenAI, Google, Meta und Co.
Von „Jalapeño“ über „Garlic“ bis hin zu „Nano Banana“: Was wie ein Streifzug durch die Obst- und Gemüseabteilung im Supermarkt klingt, sind teils geheime Bezeichnungen bei führenden KI-Unternehmen. Das waren die einfallsreichsten Codenamen für KI-Modelle und Projekte.
OpenAI, Meta und Google haben sich bei ihren teilweise geheimen Plänen für zukünftige KI-Modelle alle auf Namen aus der Welt der Lebensmittel verlassen. OpenAI benennt sogar einen mit Spannung erwarteten hochentwickelten Chip nach einer Chilischote.
Mit dem Magen zu denken ist für das Silicon Valley nichts Neues – man denke nur an die Auswahl an Desserts, die Android im Laufe der Jahre zusammengestellt hat, bevor Google genug davon hatte.
Das ist der KI-Obstkorb
Hier ist ein Überblick über die köstlich klingenden und einfach nur albernen Namen, die KI- und Tech-Unternehmen verwenden.
OpenAI: Jalapeño
Wenn man Nvidia herausfordert, wird es zwangsläufig pikant: Am 24. Juni gab OpenAI bekannt, dass der erste hochmoderne Chip, den das Unternehmen gemeinsam mit Broadcom entwickelt hat, „Jalapeño“ heißt.
„Chips sind das Fundament der KI-Wirtschaft“, erklärte OpenAI in einer Stellungnahme. „Die Entwicklung eigener Chips erweitert unsere Full-Stack-Plattform von Produkten über Modelle bis hin zur Infrastruktur und wird uns dabei helfen, die Intelligenz zu skalieren, mehr Menschen zu erreichen und den Zugang zu KI zu erweitern.“
Garlic
Laut Berichten der Plattform The Information habe der Entwickler von ChatGPT seinem neuen großen Sprachmodell den Codenamen „Garlic“ gegeben. Garlic sei ein eigenständiges Projekt und unterscheidet sich von einem anderen LLM, das OpenAI derzeit unter dem Codenamen „Shallotpeat“ entwickelt.
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Google: Nano Banana
Google scheint einen Codenamen so sehr gemocht zu haben, dass es ihn öffentlich gemacht hat. Googles KI-Bildgenerator in Gemini heißt „Nano Banana Pro“ und wurde am 20. November 2025 veröffentlicht. Zuvor hatte Google das Modell intern „Nano-Banana“ genannt, diese skurrile Wahl jedoch nicht öffentlich bekannt gegeben.
Meta: Avocado
Laut einem Bericht von CNBC gab Meta seinem KI-Pioniermodell den Codenamen „Avocado“. CEO Mark Zuckerberg blieb jedoch nicht beim Thema Lebensmittel. Meta SuperIntelligence Labs nannte das öffentlich veröffentlichte Modell dann doch „Muse Spark“.
„Muse Spark“ war das erste Modell, das Meta veröffentlichte, seit der Social-Media-Riese Milliarden in die Überarbeitung seiner KI-Strategie investiert hatte – darunter eine Investition von 14 Milliarden Dollar in Scale AI, um dessen Mitbegründer Alexandr Wang als Leiter des Geschäftsbereichs zu gewinnen.
Süß, gefährlich oder künstlerisch – Gründer werden bei Projektnamen kreativ
OpenAI hat mit „Strawberry“ möglicherweise einen der besten Codenamen aller Zeiten, den das Unternehmen für sein o1-Modell verwendete. Der Name war wahrscheinlich ein Wortspiel mit den viel diskutierten Schwierigkeiten von KI-Modellen, die Anzahl der R-Buchstaben in der Obstbezeichnung korrekt zu identifizieren. Vor „Strawberry“ hatte OpenAI ein geheimnisumwittertes Projekt namens Q*.
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Im Jahr 2025 hatte Elon Musks eine Vorliebe für Süßes, als es eine frühe Testversion von Grok-3 den Codenamen „chocolate“ gab.
Mistral AI, das in Frankreich ansässige Startup, schlug mit „Jaguar“ – dem Codenamen für ein Testmodell – eine völlig entgegengesetzte tierische Richtung ein.
Und Anthropic nannte seine Modellfamilie „Opus“, „Sonnett“ und „Haiku“ – ein Trio aus drei verschiedenen Arten von Kompositionen aus Musik und Dichtkunst.
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Profitabel ohne Wachstum um jeden Preis: Löwenanteil erklärt Strategie
Prinzip Mausefalle: Verlockender Köder, aber hohes Risiko. Viele Food-Startups, die online ihre Produkte verkaufen, wachsen vor allem dann, wenn sie Geld in Performance-Marketing stecken. Performance-Marketing zielt darauf ab, dass Nutzer sofort eine konkrete Aktion ausführen, wie beispielsweise ein Produkt zu kaufen. Unternehmen zahlen dann, wenn die gewünschte Aktion tatsächlich stattfindet. Dieses Modell hat allerdings einen Haken: Wenn diese Kunden nicht wieder bestellen, dreht sich das schnell zum Verlustgeschäft.
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Taktile erhält 110 Millionen – Maple Aviation sammelt 4 Millionen ein – Talentir bekommt 4 Millionen
#DealMonitor
+++ #DealMonitor +++ Anti-Fraud-Startup Taktile erhält 110 Millionen +++ Drohnen-Startup Maple Aviation sammelt 4 Millionen ein +++ FinTech Talentir bekommt 4 Millionen +++ IndustialTech mkind streicht 3 Millionen ein +++ LegalTech beglaubigt.de kauft firma.de +++

Im #DealMonitor für den 25. Juni werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.
STARTUPLAND 2027: SAVE THE DATE

The next unicorn? You’ll meet it at STARTUPLAND
+++ Du hast unsere phänomenale dritte STARTUPLAND verpasst? Dann trage Dir jetzt schon einmal unseren neuen Termin in Deinen Kalender ein: Die nächste STARTUPLAND findet am 10. März 2027 statt. Mehr über Startupland
INVESTMENTS
Taktile
+++ Goldman Sachs, Balderton, Index Ventures, DIG Ventures, Tiger Global, Visionaries, and Y Combinator investieren 110 Millionen US-Dollar (Series C) in Taktile. Das Startup, das 2020 von Maximilian Eber und Maik Taro Wehmeyer in Berlin gegründet wurde, kümmert sich um „KI-gestütztes, automatisiertes Risikomanagement für den Finanzsektor“. „The successful fundraise opens Taktile’s next chapter, which centers on enabling financial institutions to transform themselves for the AI age“, teilt das Team zum Investment mit. Balderton Capital, Index Ventures, Tiger Global, Y Combinator, Prosus Ventures, Visionaries Club und Larry Summers investierten zuletzt 54 Millionen US-Dollar in das Unternehmen. Insgesamt sammelte das Team nun bereits rund 190 Millionen ein. FinTechs wie Mercury, Kueski und Zilch sowie Finanzinstitute wie Allianz und Rakuten Bank, nutzen Taktile bereits. Mehr über Taktile
Maple Aviation
+++ ES Kapital, Bayern Kapital, superangels sowie Business Angels wie Rüdiger Schmidt, Stefan Eishold, Martin Giese und Bernd Baezner investieren 4 Millionen Euro in Maple Aviation. Das Startup aus Ottobrunn, 2022 gegründet, entwickelt ein autonomes Drohnensystem für den Transport medizinischer Güter. Die Lösung der Jungfirma ermöglicht den emissionsfreien Transport von Laborproben, Medikamenten und anderem medizinischen Material direkt zwischen Gesundheitseinrichtungen – auch über dicht besiedelten Gebieten. Mit dem frischen Kapital möchte das Unternehmen „seine Drohnentechnologie weiterentwickeln und die Ladeinfrastruktur sowie sein Team für den Start des operativen Betriebs weiter ausbauen“. Mehr über Maple Aviation
Talentir
+++ Der Berliner Investor Redstone, Inovia Capital (Patrick Pichette), Shapers, Tenity, NewSchool, Noia Capital, BFC, Cambrena Capital und Mark Ransford investieren 4 Millionen Euro in Talentir. Das Unternehmen mit Sitz in Wien und Zürich, 2022 von Lukas Sticksel-Steiner und Johannes Kares gegründet, wandelte sich zuletzt von einem Stock Market für YouTube-Videos zu einem Payment Services für die Kreativbranche. Blockchain Founders Capital, CV VC und Noia Capital investierten zuletzt eine siebenstellige Summe in die Jungfirma. Mehr über Talentir
mkind
+++ Berliner Investor Lucid Capital, Possible Ventures aus München, Kvanted, Fortino Capital sowie Business Angels wie Thomas Wolf investieren 3 Millionen Euro in mkind. Das Startup aus München, 2026 von Michael Sauer, Christoph Willibald, Gabriele Tiboni und Paul Kröger, gegründet, entwickelt intelligente Robotersysteme für industrielle Fertigungsprozesse. Die flexiblen Roboterzellen automatisieren anspruchsvolle Aufgaben wie Schweißen, Oberflächenbearbeitung und Beschichtung, um Unternehmen in der Produktion zu entlasten. Mehr über mkind
MERGERS & ACQUISITIONS
beglaubigt.de – firma.de
+++ Das junge Münchner LegalTech beglaubigt.de übernimmt das insolvente Unternehmen firma.de, dass sich seit 2012 um digitale Unternehmensgründungen kümmert. „Mit nun über 30.000 Kundinnen und Kunden und mehr als 1.000 angebundenen Notaren wird beglaubigt.de damit zum Marktführer für vollständig digitale Unternehmensgründung in Deutschland“, heißt es in einer Presseaussendung. Für die bestehenden Kundinnen und Kunden von firma.de geht es „ohne Unterbrechung“ weiter. Auch ein Großteil des Teams wird übernommen. beglaubigt.de, 2024 von Alexander Sporenberg und Felix Gerlach gegründet, positioniert sich als „europäische Plattform für digitale Rechts- und Notarinfrastruktur“. YouTube-Mitgründer Jawed Karim (Y Ventures), Moonfire Ventures (Mattias Ljungman), Zeno Ventures, Combination VC, Orange Collective und zahlreiche Business Angels investierten kürzlich 3,3 Millionen US-Dollar in das junge Unternehmen. Mehr über beglaubigt.de
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Foto (oben): azrael74
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