Künstliche Intelligenz
Erste Menschen seit 50 Jahren: Artemis-Astronauten am Etappenziel
Die drei Astronauten und die Astronautin der Artemis-2-Mission haben die Einflusssphäre des Mondes erreicht. Orion sei an dem Punkt angekommen, an dem die Schwerkraft des Mondes stärker auf das Raumschiff wirke als die der Erde, teilte die US-Raumfahrtbehörde NASA mit.
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Die Crew – bestehend aus den US-Astronauten Victor Glover, Christina Koch und Reid Wiseman sowie dem kanadischen Astronauten Jeremy Hansen – sind derzeit als erste Menschen seit mehr als 50 Jahren auf dem Weg zum Mond. Für Glover, Koch und Wiseman ist es der zweite Flug ins All, für Hansen der erste. Koch ist die erste Frau an Bord einer Mond-Mission der NASA, Glover der erste schwarze Mensch und Hansen der erste Kanadier.
Sie waren in der Nacht zum Donnerstag (MESZ) an Bord der Orion-Kapsel mit dem Raketensystem Space Launch System vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral im US-Bundesstaat Florida abgehoben. Rund 24 Stunden später verließen sie mit einem speziellen Manöver die Erdumlaufbahn.
Crew hat ereignisreiche Stunden vor sich
Artemis-2 baut auf den Erfahrungen der unbemannten Mission Artemis-1 von 2022 auf. Der Flugverlauf von Artemis-2 gleicht insgesamt einer Acht um Erde und Mond. Die Crew soll nun um den Mond herumfliegen und am Samstag (MESZ) im Meer wieder auf der Erde aufkommen.
In den nächsten Stunden soll das Raumschiff dem Mond am nächsten kommen – etwa 7.500 Kilometer hinter der erdabgewandten Seite. Von dort aus können die Astronauten dann Erde und Mond gleichzeitig sehen – und sogar auch eine Sonnenfinsternis, bei der die Sonne aus der Perspektive von Orion hinter dem Mond verschwindet.
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Zudem könnten sie sich auch weiter von der Erde entfernen als jemals Menschen zuvor. Den bisherigen Rekord stellte die Crew der „Apollo 13“-Mission 1970 mit rund 400.171 Kilometern auf.
Unser Liveticker zur Mission Artemis-2:
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(mho)
Künstliche Intelligenz
Artemis II: Fotos (auch) vom iPhone 17 Pro Max – von der Erde und dem Mond
Die vier Astronauten, die derzeit auf der Artemis-II-Mission zum Mond sind (und am Freitag zurück auf der Erde erwartet werden), haben auch aktuelles Foto-Equipment dabei. Neben einer Nikon Z9, D5 und einer GoPro Hero4 sind es auch insgesamt vier iPhone-17-Pro-Max-Geräte, wie Galerien auf der NASA-Website sowie Flickr zu entnehmen ist. Zu den iPhone-Aufnahmen zählt etwa eine ikonische Aufnahme mit der Erde im Hintergrund sowie Bilder vom Mond selbst – letzteres wurde auch über den NASA-Livestream verbreitet, wo man sehen kann, wie das Bild samt Apples Dynamic Island geschossen wurde.
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Weltraum-PR dank iPhone
Die NASA hatte im Februar mitgeteilt, dass die Mannschaft von Artemis II „die neuesten Smartphone“ an Bord haben werde – zudem die Crew-12-Mission von SpaceX und weitere Missionen. Das iPhone sei erstmals für eine Verwendung im Orbit und darüber hinaus „vollständig von der Weltraumbehörde qualifiziert“ worden, hieß es. Zuvor hatten NASA-Astronauten ihre persönlichen Smartphones nicht ins All mitnehmen dürfen, diverse andere Kameras waren aber erlaubt.
Welche Modelle mitgenommen werden, war zunächst unklar, nun hat sich gezeigt, dass es die aktuell teuersten und besten iPhones sind. Das iPhone 17 Pro Max war im Herbst 2026 erschienen. Der NASA geht es bei der Smartphone-Verwendung explizit darum, dass die Astronauten auch für sich selbst und ihre Familien Schnappschüsse anfertigen können – unter der Hoffnung, dass diese Bilder und Videos dann mit der Welt geteilt werden, also eine Art Weltraum-PR.
Artemis II soll am Freitag zurück sein
Die Mission Artemis II ist für die nächsten Tage vorgesehen. Bis dahin ist der Vorbeiflug am Mond – der Erste seit 1972 – abgeschlossen und die Rückkehr eingeleitet. Die Weltraumkapsel Orion soll dann am 10. April wieder auf der Erde landen – beziehungsweise an Fallschirmen zum Ozean schweben. Eine Landung auf dem Mond ist mit Orion nicht möglich.
Eine solche ist erst für weitere Missionen geplant. Artemis II hatte allerdings bereits einen neuen Rekord erreicht: Kein Mensch war jemals weiter von der Erde entfernt als die vier Besatzungsmitglieder. Damit wurde ein Weltraumrekord von 1970 gebrochen, jener der berühmten Apollo-13-Mission.
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Unser Liveticker zu Artemis II
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(bsc)
Künstliche Intelligenz
Microsoft ändert Löschverhalten von OneDrive
Die Cloudspeicher-Software OneDrive von Microsoft soll sich künftig anders verhalten, wenn Dateien in der Cloud gelöscht werden. Sie tauchen dann nur noch im Web-Papierkorb von OneDrive oder SharePoint auf.
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Das hat Microsoft im Microsoft-365-Admin-Center angekündigt (MC1269861, Kopie bei merill.net). Ab Mai 2026 will Microsoft die Verhaltensänderung weltweit einführen und die Verteilung bis Ende des Monats abgeschlossen haben. Dateien, die in OneDrive in der Cloud gelöscht werden, tauchen danach nicht mehr im lokalen Papierkorb auf. Sie lassen sich aus dem OneDrive- oder SharePoint-Web-Papierkorb wiederherstellen.
Lokale Löschvorgänge bleiben davon unberührt, erklärt Microsoft weiter. Admins müssen nichts machen, jedoch empfehlen die Redmonder, dass sie die Nutzer und Nutzerinnen in ihrer Organisation über den neuen Wiederherstellungsprozess informieren sollten.
Bessere Performance und Berechenbarkeit
Als Grund für die Änderung gibt Microsoft an, dass dadurch die Synchronisationsgeschwindigkeit und Vorhersehbarkeit des OneDrive-Verhaltens verbessert würden. Es handelt sich dabei um eine Änderung, wie aus der Cloud initiierte Löschvorgänge lokal gehandhabt werden. Wenn lokal verfügbare Dateien auf einem Gerät in der Cloud gelöscht werden, tauchen sie nicht mehr im lokalen Papierkorb von macOS oder Windows auf. Eine Wiederherstellung ist dann aus dem Web-Papierkorb von OneDrive oder SharePoint möglich – standardmäßig für bis zu 93 Tage.
Keine Änderungen gibt es bei Dateien, die ausschließlich in der Cloud liegen (Files On-Demand). Dateien, die lokal auf dem Gerät gelöscht werden, tauchen jedoch weiterhin im lokalen Papierkorb auf. Für diese Änderung stellt Microsoft keine Einstellungen oder gar ein Opt-Out bereit.
Wer mehr Kontrolle über den eigenen Cloudspeicher möchte, kann sich etwa Nextcloud ansehen. Der damit aufgesetzte Netzspeicher lässt sich zudem mit diversen nützlichen Apps erweitern.
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(dmk)
Künstliche Intelligenz
Slack statt Salesforce: Slackbot wird CRM-Oberfläche
Salesforce will Slackbot zum Dreh- und Angelpunkt seines „Agentic Enterprise“ machen. Der Assistent soll künftig nicht mehr nur Fragen beantworten, sondern Aufgaben über mehrere Systeme hinweg koordinieren. Nutzer rufen per Text oder Sprache Informationen ab, aktualisieren Datensätze, starten Workflows oder beauftragen KI-Agenten. Dabei müssen sie nicht mehr die Anwendung wechseln.
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Slackbot als MCP-Client
Technisch zentral ist die neue Rolle von Slackbot als Client für das Model Context Protocol (MCP). Der offene Standard verbindet große Sprachmodelle mit externen Tools, Datenquellen und Anwendungen. Slackbot leitet Anfragen an Salesforces KI-Plattform Agentforce oder andere angebundene Agenten und Apps weiter. Konkret heißt das: Wer eine Opportunity aktualisieren, einen Servicefall eskalieren oder einen Bericht abrufen will, tippt die Anfrage in Slack ein. Slackbot ermittelt das zuständige System und führt die Aktion aus.
Neu sind außerdem sogenannte KI-Skills: Das sind vordefinierte Aufgabenbausteine, die Eingaben, Arbeitsschritte und Ausgabeformat einmal festlegen. Typische Anwendungsfälle sind laut Salesforce Pipeline-Zusammenfassungen, Incident-Reports oder Kampagnen-Briefings. Slackbot erkennt, wenn eine Anfrage zu einem vorhandenen Skill passt, und wendet ihn automatisch an. Was ein Teammitglied einmal anlegt, steht damit dem gesamten Team zur Verfügung.
Meeting-Assistent mit CRM-Anbindung
Auf Wunsch nimmt Slackbot Meetings im Hintergrund auf, extrahiert Entscheidungen und Aufgaben und liefert eine strukturierte Zusammenfassung in Slack. Anschließend kann der Assistent automatisch, also ohne manuelle Eingabe durch den Nutzer, Opportunities im CRM aktualisieren, Next Steps erfassen oder Workflows anstoßen.
Slackbot arbeitet künftig auch außerhalb von Slack: Der Assistent erkennt, was auf dem Desktop geöffnet ist, und reagiert darauf. Nutzer können markierte Inhalte zusammenfassen, Risiken hervorheben oder Folgeaktionen vorbereiten lassen. Die bestehenden Berechtigungen und Governance-Regeln aus Slack gelten dabei weiter – neue Zugriffsrichtlinien sind laut Salesforce nicht nötig.
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CRM direkt in Slack
Salesforce bringt CRM-Funktionen stärker in Slack selbst. Kleinere Unternehmen bekommen eine native Kundenverwaltung: Slackbot wertet Gespräche in Kanälen aus und pflegt Kontakte, Deals und Gesprächsnotizen automatisch. Wer mehr braucht, kann später auf das vollständige Salesforce-CRM umsteigen; die Daten sind bereits verknüpft.
Enterprise-Kunden erhalten eine Chat-Oberfläche für Customer 360. Sie können Opportunities bearbeiten, Accounts recherchieren, Cases weiterleiten oder Workflows starten, ohne die Salesforce-Oberfläche zu öffnen.
Darüber hinaus kündigt Salesforce Deep Research, Spracheingabe, teilbare Prompts und eine Memory-Funktion an. Letztere merkt sich Vorlieben und Arbeitsweisen einzelner Nutzer – etwa bevorzugte Ausgabeformate oder häufig genutzte Abläufe – und passt Antworten entsprechend an.
Plattformstrategie und Verfügbarkeit
Slackbot greift laut Salesforce auf mehr als 2600 Apps im Slack Marketplace und über 6000 Integrationen in der Salesforce AppExchange zu. Damit positioniert das Unternehmen Slack als zentrale Zugriffsschicht für Unternehmensanwendungen verschiedener Hersteller.
Slackbot steht ab sofort in den Tarifen Business+ und Enterprise+ bereit. Ab April 2026 bekommen auch Nutzer der Free- und Pro-Pläne ein begrenztes Kontingent an Konversationen. Neue Salesforce-Kunden erhalten Slack ab Sommer 2026 automatisch eingerichtet und mit Salesforce verbunden.
Alle Informationen zu den Ankündigungen finden sich bei Salesforce.
(fo)
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