Künstliche Intelligenz
Satellitenbilder-Stopp: Planet Labs folgt Aufforderung der US-Regierung
Das Unternehmen Planet Labs stellt aufgrund einer Aufforderung der US-Regierung mit Verweis auf den Iran-Krieg die Veröffentlichung aktueller Satellitenaufnahmen aus dem Nahen Osten weitestgehend ein. Das berichteten unter anderem die „New York Times“ und das „Wall Street Journal“ unter Berufung auf eine E-Mail des US-Anbieters an dessen Kunden. Aufnahmen sollen demnach bis auf Weiteres nur noch in Einzelfällen freigegeben werden. Die Einschränkung gelte unter anderem für den Iran sowie die betroffenen Staaten rund um den Persischen Golf.
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Unter anderem Journalisten und Forscher nutzen solche Satellitenaufnahmen, um zum Beispiel die Folgen von Angriffen in der Region oder die Bewegung von Schiffen zu dokumentieren. Die Aufnahmen sind vor allem hilfreich für Gebiete, die sonst schwer zugänglich sind – sei es wegen laufender Kampfhandlungen, ihrer Lage oder Beschränkungen durch die örtlichen Behörden. Inzwischen gehen die iranischen Behörden auch massiv gegen Satelliteninternet-Terminals vor, um den Informationsfluss zu kontrollieren.
Planet Labs hatte die Veröffentlichung von Aufnahmen aus der Region nach Beginn des Iran-Kriegs vor gut fünf Wochen bereits aus Sicherheitsgründen verzögert. Auch das Konkurrenzunternehmen Vantor habe die Veröffentlichung von Satellitenaufnahmen aus der Region bereits eingeschränkt, hieß es in den Berichten weiter. Die US-Regierung befürchtet, dass aktuelle Satellitenaufnahmen Gegnern wie dem Iran für deren Angriffe nutzen könnten.
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Repair-Cafés jubeln: Bundestag beschließt Ökodesign-Reform für Nachhaltigkeit
Der Bundestag hat am Donnerstag ein Gesetzespaket verabschiedet, das die Spielregeln für Produkte auf dem deutschen Markt grundlegend ändern soll. Die Abgeordneten beschlossen den Regierungsentwurf zur Modernisierung der nationalen Umsetzung europäischer Regeln zum Ökodesign und zur Energieverbrauchskennzeichnung mit Änderungen aus dem Wirtschaftsausschuss. Für das Vorhaben stimmten die Koalitionsfraktionen von CDU/CSU und SPD. Die Opposition war geschlossen dagegen.
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Ziel der Initiative ist es, das deutsche Recht an die verschärften europäischen Vorgaben anzupassen. Künftig soll gelten: Produkte müssen nicht nur effizienter werden, sondern auch langlebiger, reparaturfreundlicher und wiederverwertbarer. Davon sollen Verbraucher profitieren: Wenn im Handel ein Energielabel eine bestimmte Effizienzklasse verspricht, muss diese Angabe verlässlich sein. Durch langlebige Geräte und geringere Verbräuche sollen die Kosten der Haushalte sinken. Zudem leistet die Novelle laut dem Parlament einen Beitrag zur Kreislaufwirtschaft.
Schärfere Kontrollen gegen unlauteren Wettbewerb
Damit die Vorschriften nicht zum Papiertiger mutieren, stärkt das Gesetz die Marktüberwachung der Bundesländer. Die Sanktionsmöglichkeiten bei Verstößen haben die Abgeordneten aktualisiert und an Standards wie das Marktüberwachungsgesetz angepasst. Wenn Hersteller oder Händler schummeln oder falsche Angaben machen, können die Behörden künftig schlagkräftiger durchgreifen. Das soll faire Startbedingungen schaffen und deutsche Qualitätshersteller, die bereits auf Langlebigkeit setzen, vor unlauterem Wettbewerb und minderwertigen Billigimporten schützen.
Besonderen Grund zur Freude hat die ehrenamtliche Reparaturbewegung. Mit der Neufassung führt das Parlament die gesetzliche Kategorie des „nicht-gewerblichen Reparateurs“ ein. Damit ist erstmals klar geregelt: Auch Repair-Cafés und ehrenamtliche Initiativen gelten als fachlich kompetent und haben einen rechtssicheren Anspruch auf Ersatzteile und Reparaturanleitungen der Hersteller.
Der Runde Tisch Reparatur begrüßt diesen Meilenstein: Gerade bei Elektrokleingeräten vom Wasserkocher bis zum Toaster sei eine gewerbliche Reparatur oft wirtschaftlich unrentabel. Die Hürden für den Nachweis – wie etwa eine Vereinsmitgliedschaft oder eine Eigenerklärung zur Sicherheit – hat der Gesetzgeber niedrig gehalten.
Warteliste für freie Werkstätten
Weniger glücklich zeigt sich der Runde Tisch bei den freien gewerblichen Betrieben, die außerhalb der Handwerksordnung agieren. Dabei geht es etwa um unabhängige Smartphone-Werkstätten. Sie sind im Gesetzestext nicht explizit erwähnt, weshalb ihre Anerkennung weiter im Ermessen der Hersteller liegt. Der Bundestag fordert die Bundesregierung zwar in einer Entschließung auf, eine bürokratiearme Einbindung dieser Betriebe zu prüfen und alternative Registrierungslösungen abzuwägen. Eine sofortige Lösung im Sinne eines zentralen Registers wurde aber vertagt.
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Die Debatte im Ausschuss legte Gräben offen. Die SPD lobte den neu vorgeschriebenen digitalen Produktpass als zentrales Werkzeug, um Rohstofftransparenz zu schaffen und eine echte Kreislaufwirtschaft einzuläuten. Die AfD sprach dagegen von einem „Bürokratiehammer“. Vor allem für den Mittelstand sei der Dokumentationsaufwand und das Vorhalten großer Ersatzteillager eine Belastung. Die Exekutive versprach, die Umsetzung über intensive Praxisdialoge bürokratiearm und mittelstandsfreundlich zu gestalten.
(nie)
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BOS-Funk: ETSI standardisiert Funk für Behörden
Das europäische Standardisierungsgremium für Telekommunikation ETSI hat ein neues Komitee für kritische drahtlose Kommunikationsnetze gegründet. Das TC CCS (Critical Communication Systems) soll Digitalfunkstandards für Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienste, Verteidigung, Verkehr, Energieversorger und andere Betreiber kritischer Infrastrukturen weiterentwickeln.
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Dabei geht es sowohl um neue Spezifikationen für Breitbandnetze als auch um die Weiterentwicklung des in die Jahre gekommenen aber robusten TETRA-Standards. Die Auftaktsitzung der Gruppe fand laut ETSI am 12. und 13. Mai im französischen Sophia Antipolis statt, dem Sitz der ETSI.
TETRA bleibt, Breitband kommt
Ziel des Komitees ist nicht, TETRA unverzüglich abzulösen und abzuschalten. Der europäische Standard ist weltweit im Einsatz und für robuste Sprachkommunikation bekannt. Ein großer Vorteil ist zudem der Direktmodus (DMO), der im Falle eines Netzausfalls weiter Kommunikation erlaubt.
TETRA bietet jedoch nur wenige Kilobit pro Sekunde Datenrate und ist deshalb für moderne Anwendungen wie das Versenden von Bildern, Videos, Karten und Sensordaten wenig bis gar nicht geeignet. Diese Daten haben sich jedoch in den letzten Jahren als enorme Hilfe beim Beurteilen von Gefahrenlagen und dem Einsatzgeschehen herausgestellt. Immer mehr Sicherheitsbehörden und Hilfsorganisationen digitalisieren ihre Einsatzleitungen stark und nutzen beispielsweise Quadrocopter sowie GPS-Tracker, um den Überblick zu behalten.
Das TC CCS soll sich deshalb damit beschäftigen, Standards und technische Berichte für schmal- und breitbandige kritische Kommunikation zu schaffen. Dabei geht es zwar auch um die Weiterentwicklung von TETRA, vor allem aber um modernere Mobilfunktechniken wie 5G und LTE. Diese bieten gegenüber TETRA selbst bei vergleichsweise schmalen Kanälen mehr Bandbreite (einige Dutzend bis mehrere Hundert Megabit pro Sekunde) und sind somit besser für die höheren Anforderungen der Digitalisierung geeignet.
Europäisches System für kritische Kommunikation
Das Komitee soll Spezifikationen für das geplante European Critical Communications System, kurz EUCCS, vorbereiten, das bis 2030 etabliert werden soll. Es ist nicht als ein einziges zentrales EU-Behördenfunknetz zu verstehen. Ziel ist vielmehr, die Kommunikationssysteme von Behörden und Hilfsorganisationen in Europa interoperabel zu machen – insbesondere für grenzüberschreitende Einsätze. Die EU-Kommission beschreibt EUCCS als System, das die Netze von europäischen Strafverfolgungsbehörden, Zivilschutz und Public-Safety-Organisationen verbindet.
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Auch TETRA kennt mit dem Inter-System Interface Ansätze für netzübergreifende Kommunikation. In der Praxis blieb echtes Roaming aber selten, weil Implementierung, Betrieb, Sicherheitsvorgaben und Berechtigungsmodelle komplex sind. Zumal neben TETRA noch weitere Standards wie Tetrapol und DMR im Einsatz sind.
Das EUCCS soll am Ende aber nicht nur interoperable Funktechnik liefern, sondern auch Standardisierung hinsichtlich Rollen, Prioritäten, Sicherheitsvorgaben und Betriebsprozessen. Das EUCCS ist damit als mehrschichtiger Rahmen für die Zusammenarbeit von Einsatzorganisationen angelegt.
Mission Critical Services über LTE und 5G
Technische Grundlage für Behördenfunk per LTE und 5G sollen die Mission Critical Services aus der 3GPP-Standardisierung sein. Dazu gehören MCPTT für einsatzkritische Push-to-Talk-Sprachkommunikation, MCData für Daten und MCVideo für Video. Diese Dienste sollen Eigenschaften klassischer Behördenfunknetze in LTE- und 5G-Umgebungen übertragen: Gruppenkommunikation, Priorisierung, sichere Authentifizierung und kontrollierte Nutzung auch unter hoher Netzlast.
Die ETSI sieht dabei offenbar Harmonisierungsbedarf. Auch wenn nationale Systeme künftig auf 3GPP-Standards basieren, müssen sie nicht automatisch problemlos zusammenspielen. Das neue TC CCS soll Anforderungen von Regierungen, Einsatzorganisationen, Netzbetreibern, Regulierern, Industrie und Betreibern kritischer Infrastrukturen bündeln und daraus technische Spezifikationen und Berichte ableiten.
Staatliche BOS-5G-/LTE-Netze sollen daraus nicht zwangsläufig entstehen: EUCCS legt derzeit kein einheitliches Betriebsmodell fest. Nationale Lösungen können dedizierte, kommerzielle oder hybride Infrastrukturen nutzen; entscheidend sind Interoperabilität, Priorisierung und gesicherte Mission-Critical-Dienste. Belgien und Norwegen planen etwa, die Basisstationen kommerzieller Mobilfunker zu nutzen, das Core-Netz jedoch selbst zu betreiben. Sie agieren also wie ein virtueller Netzbetreiber ohne Basisstationen. Dort, wo kommerzielle Mobilfunker nicht abdecken oder weniger Kapazität vorhalten, sind jedoch trotzdem eigene Antennenstandorte möglich.
Einsatzbereit bis 2030
Die ETSI nennt als Ziel, mit den Arbeiten die Einführung von EUCCS bis 2030 vorzubereiten. Beim Auftakttreffen des neuen Komitees kamen nach ETSI-Angaben mehr als 50 Organisationen aus dem Umfeld kritischer Kommunikation zusammen.
Den Vorsitz übernimmt Ari Toivonen vom finnischen Netzbetreiber Suomen Erillisverkot. Stellvertreter sind Renaud Mellies vom französischen Innenministerium für den Breitbandbereich und David Chater-Lea vom TETRA-Hersteller Sepura für den Schmalbandbereich.
(amo)
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„The Boroughs“: Opa entdeckt Stranger Things
Schon von Weitem sieht „The Boroughs“ aus wie „Stranger Things“ mit Rentnern statt mit Schülern. Der Vergleich drängt sich auf, weil die neue Netflix-Serie von den Duffer-Brüdern zwar nicht geschrieben, aber produziert wird. Parallelen gibt es viele. Auch hier geht es um eine Clique normaler Menschen in einer trügerischen Kleinstadtidylle, die mit dem Einbruch des Übernatürlichen in ihren Alltag klarkommen müssen, sich zusammenschließen und dagegen kämpfen. Sie schleichen mit der Taschenlampe durch verbotene Tunnel, streiten und vertragen sich, fahren nachts heimlich noch wohin. Nur eben nicht mit dem Fahrrad, sondern mit dem Golfcart. Alle acht Folgen sind am 21. Mai auf Netflix gelandet, bereit zum Bingen.
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Wut in Gottes Wartezimmer
Die Serie wird hauptsächlich aus der Perspektive des alten, gebrochenen Ingenieurs Sam Cooper erzählt. Wie Alfred Molina den trauernden, wütenden und verlorenen Witwer darstellt, ist die vielleicht größte Attraktion der Serie. Die künstliche Idylle zerschellt an Molinas hängenden Mundwinkeln. Cooper wird zu Beginn mehr oder weniger gegen seinen Willen von der hilflosen, wohlmeinenden Tochter in der titelgebenden Senioren-Community abgeliefert. Er will in Ruhe gelassen werden. Als er beim Einzug einen KI-Sprachassistenten in seinem neuen Heim entdeckt, reißt er das Gerät aus der Wand. Überhaupt schaut der alte Ingenieur lieber unter Wandabdeckungen und Motorhauben, als sich mit anderen Menschen abzugeben. Abends entspannt er vor dem Röhrenfernseher.

Netflix
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Dass diese und viele andere Rollen nicht ins Klischeehafte kippen, liegt an der quicklebendigen Präsenz von Molina und einem gutgelaunten Altstar-Ensemble. Alfre Woodard als furchtlose Ex-Journalistin und Denis O’Hare als Cocktails schlürfender Krebspatient spielen so überzeugend, dass man nie wieder Teenagern zuschauen will.
Gekommen, um zu leben
Mit Freude stürzt sich das Ensemble auf die explizite Darstellung all der Dinge, die ab einem gewissen Alter als unangemessen oder unanständig gelten. Sams wilde alte Nachbarn flirten, plaudern über ihr Sexualleben, trinken Cocktails und reiben sich mit Cannabis-Balsam ein.
Allerdings werden sie auch schon ab der ersten Folge von einem namenlosen Schrecken dezimiert, der aus dem Senioren-Suburb eine doppelte Falle macht. Anfangs lehnt sich Sam noch gegen den Einzug in „Gottes Wartezimmer“ auf. Schnell versteht er aber, dass man in die Boroughs kommt, um nochmal richtig zu leben. Einige leben hier allerdings auffällig kurz.
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Etwas schrill fällt die Gestaltung der Gated Community aus. „The Boroughs“ sehen aus wie eine Disney-Planstadt der 1950er Jahre. Alles ist zu sauber, zu perfekt, das Personal schleimig, dazu liegt es isoliert in der Wüste. Spätestens, als man die Einrichtung für Demenzkranke sieht, will man schreiend fliehen. So lassen sich anfangs ein paar treffende Pointen darüber platzieren, wie alte Menschen bevormundet werden. Einige Dialoge klingen wie aus dem Altersheim abgeschrieben.
Gutgemeinte Geheimnisse
Leider fällt der Mystery-Teil der flotten Rentnergeschichte nicht besonders geheimnisvoll aus. Für Genre-Fans oder einfach nur Menschen, die in den vergangenen Jahren Netflix abonniert hatten, ist hier eigentlich nichts neu. Nostalgisch wirkt die Serie nicht nur, weil die Oldies ihre Lieblingsplatten der 70er, 80er und 90er auflegen, sondern weil man den Body Horror, die widernatürlichen Schrecken, schrecklichen alten Geheimnisse und das unheimliche Leuchten aus diversen Filmen wiedererkennen könnte.
Die ersten Takte des Mysterys-Plots fallen noch sehr launig aus. Eher banal und etwas wahllos wirken die Enthüllungen, doch die Geschichte funktioniert. Nicht der Anblick eines Monsters ist das Erschütternde, sondern Molinas Reaktion darauf. Im Verlauf der Staffel muss man dann aber schon viel guten Willen mitbringen, um dem Quatsch noch zu glauben. Einige dramatisch gemeinte Enthüllungen scheitern einfach an der Inszenierung, vor allem Maskeneffekte sehen leider nicht so überzeugend aus. Ein besonders dramatischer Augenblick gegen Ende der Staffel kippt ins unfreiwillig Komische.
Authentische Kreuzschmerzen
Ein paar gute Ideen stecken in dem Geheimnis. Es passt zu den Problemen, über die Sams Nachbarn auch abends an der Feuerschale plaudern. Doch die Stärke der Serie bleibt das Schauspiel-Ensemble. Die rebellischen, ungezogenen Alten machen einfach Spaß beim Zuschauen, und sie verwandeln den düsteren Stoff in etwas Leichteres. Teenager haben noch etwas zu verlieren. Die Senioren dagegen wussten schon vorher, dass sie irgendwann demnächst sterben könnten. Und sie sind nicht bereit, brav auf das Ende zu warten.
Die furchtlosen Helden haben etwas Erfrischendes. Endlich muss man mal nicht mehrere Episoden lang warten, bis irgendwelche Teenager den Mund aufbekommen. Auch deswegen ist „The Boroughs“ öfter lustig als spannend. Wie eine Jugendbande mit Knie- und Rückenschmerzen ziehen die Senioren mit großen Augen und gezückten Messern in die Gefahr. Munter klopfen sie dabei Sprüche, schmieden Pläne und überlisten fiese junge Menschen. Als Komödie funktioniert die Serie in solchen Szenen hervorragend.
Irgendwie flackert’s
„The Boroughs“ ist aber nicht nur eine Komödie. Die Geschichte dreht sich um ein wahllos inszeniertes, schlecht erklärtes Geheimnis, das nach dem Schauen keinen rechten Sinn ergibt. Sam ist Ingenieur, auch seine Nachbarn bringen alle eine besondere Expertise mit, die bei diesem Fall helfen könnte. Doch die Szenen, in denen etwas recherchiert, gebaut oder endlich verstanden wird, sind besonders einfallslos. Wenn etwas Unerhörtes aus Röhrenfernsehern gebaut wird, oder eine Bildersuche zu einem unwahrscheinlichen Ergebnis führt, dann bekommt man das nur abgekürzt, vielleicht als Montage zu sehen.
Wer bei einer Mystery-Serie nachverfolgen möchte, wie ein vertracktes Geheimnis Schicht um Schicht aufgedeckt wird, sollte „The Boroughs“ also eher nicht gucken. Das könnte enttäuschend werden. Wer aber mitlachen kann, wenn ein paar Senioren nochmal auf das Leben anstoßen, der wird gut unterhalten. Und wenn dann die Ausdauer nur für die ersten sechs Folgen reicht, hat man vielleicht gar nicht so viel verpasst.
(dahe)
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