Connect with us

Künstliche Intelligenz

Taskforce sieht keine Knappheit bei Kerosin


Die nach dem Beginn des Iran-Kriegs eingesetzte Taskforce der Koalition sieht die Versorgungslage in Deutschland als stabil an. „Die Versorgungssicherheit ist gewährleistet“, sagte der Co-Vorsitzende Sepp Müller (CDU). Der Sommerurlaub sei sicher. Die Abgeordneten tauschten sich mit Vertretern der Logistikbranche, der chemischen Branche und der Luftverkehrsbranche über die aktuelle Lage aus, wie der Co-Vorsitzende Armand Zorn (SPD) in Berlin sagte. „Im Moment haben wir kein Problem mit der Versorgungssicherheit“, sagte Zorn.

Weiterlesen nach der Anzeige

Sorgen gab es zuletzt wegen einer möglichen Kerosinknappheit. Zorn sagte nun: „Wir haben eine Preisfrage, aber keine Mengenfrage.“ Die Lage sei aber sehr dynamisch. Es gehe darum, beispielsweise in der chemischen Industrie bei Helium, Aluminium, Schwefel oder Düngemittel, dafür zu sorgen, dass die Lieferketten langfristig gesichert seien.

Noch keine Entscheidung gibt es zu einer möglichen Verlängerung des Tankrabatts über Ende Juni hinaus. Zorn hatte sich bereits ablehnend dazu geäußert. Es müsse vielmehr über einen Spritpreisdeckel nachgedacht werden. Einen solchen lehnt aber etwa Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) ab. Die seit Anfang Mai geltende Senkung der Energiesteuer für Kraftstoffe soll die Spritpreise in der Summe um 16,7 Cent verringern. Nach Angaben der Monopolkommission wird der Tankrabatt an der Zapfsäule weitgehend weitergegeben.

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hatte gesagt, der Tankrabatt scheine zu wirken: „Und wenn es nicht anders geht, könnte ich mir vorstellen, dass wir darüber diskutieren müssen, ihn zu verlängern.“ Dies hänge von der Preissituation ab. Müller sagte: „Wir scouten und schauen uns die ganze Zeit die Lage an.“ Aktuell sei vereinbart, den Tankrabatt am 30. Juni auslaufen zu lassen. „Ob es darüber hinaus ein weiteres Maßnahmenpaket bedarf, das wird die Lage dann zeigen.

Zorn sagte zu Verstößen gegen die 12-Uhr-Preisregel, die Landesbehörden seien in der Pflicht, dafür zu sorgen, dass geltendes Recht eingehalten werde. Einer Untersuchung zufolge halten sich Tausende Tankstellen nicht an die Vorschrift. Die Regel gilt seit dem 1. April und schreibt vor, dass Tankstellen nur einmal am Tag – um 12.00 Uhr mittags – die Preise anheben dürfen. Verstöße können laut Gesetz mit einer Geldbuße bis zu einhunderttausend Euro geahndet werden.

Weiterlesen nach der Anzeige


(nie)



Source link

Künstliche Intelligenz

Britisches Filmunternehmen will Film mit KI-Darstellerin produzieren


Tilly Norwood hat bereits für einige Furore gesorgt, als vor einigen Monaten ihr erstes Musikvideo vorgestellt wurde: Die Dame ist nämlich nicht real – wurde mit künstlicher Intelligenz erzeugt. Jetzt soll sie in einem Spielfilm die Hauptrolle spielen.

Weiterlesen nach der Anzeige

Misaligned (etwa: falsch ausgerichtet) soll das Werk heißen. Derzeit arbeite das britische KI-Studio Particle 6 an der Vorbereitung, berichtet das Branchenmagazin Broadcast International.

Der Film soll ein Comedy-Drama werden, das im „Tillyverse“ angesiedelt ist – einer surrealen, digitalen Welt. Darin versucht die Protagonistin Tilly, angestachelt von einem Bot aus dem Dark Web, menschliche Züge zu entwickeln. Laut Particle 6 soll Misaligned eine hybride Produktion werden, an der menschliche Regisseure, Autoren und KI-Spezialisten zusammen arbeiten.

Dabei werde auch KI selbst thematisiert. „Der Film wird sehr witzig, chaotisch und selbstreflexiv sein – sehr Tilly-mäßig“, beschreibt Particle-6-Chefin Eline van der Velden. „Aber darunter geht es um etwas Tieferes über Identität, Performance und unsere sehr menschlichen Ängste über KI. Und ja, die Kunst wird ganz sicher das Leben imitieren.“

Particle 6 hat Tilly Norwood im vergangenen Jahr vorgestellt und wurde dafür harsch kritisiert. Van der Velden hält dagegen: „KI kann hochwertiges narratives Filmemachen unterstützen, aber nur mit einem erheblichen Maß an menschlichem Handwerk, Können, Urteilsvermögen und Zeit. Das ist keine Einschränkung der Technologie. Das ist der Punkt. Im kommenden Jahrzehnt werden diejenigen Filmemacher erfolgreich sein, die es schaffen, jahrzehntelange Erfahrung im Geschichtenerzählen mit den neuen Werkzeugen zusammenzubringen“.

Weiterlesen nach der Anzeige


(wpl)



Source link

Weiterlesen

Künstliche Intelligenz

Breiter Protest gegen Angriff auf Informationsfreiheit


Gegen den Plan der schwarz-roten Koalition, das Informationsfreiheitsgesetz (IFG) des Bundes drastisch zu beschneiden, hagelt es Protest. Ein breites Bündnis aus 110 Organisationen, Vereinen und Medienhäusern hat sich mit dem offenen Brief „Hände weg vom IFG! – Retten Sie die Informationsfreiheit“ direkt an die Koalitionsspitzen gewandt und fordern ein Einlenken.

Weiterlesen nach der Anzeige

CDU, CSU und SPD haben in ihrem Koalitionsvertrag von 2025 eine IFG-Reform mit Mehrwert angekündigt. Diese Zusage entpuppe sich nun als faktische Abschaffung eines der wichtigsten demokratischen Kontrollinstrumente, heißt es in dem offenen Brief.

Seit zwei Jahrzehnten sichert das IFG der Bevölkerung das Recht, staatliche Dokumente ohne Angabe von Gründen einzusehen. Diese Errungenschaft steht nun vor dem Aus. Das würde laut der Allianz nicht nur die Aufdeckung von Korruption erschweren, sondern auch fatal die Pressefreiheit beschneiden.

Die Kritik richtet sich vor allem gegen die Pläne der Koalition, dass für IFG-Anfragen künftig ein „berechtigtes Interesse“ nachgewiesen werden soll. Ferner sollen juristische Personen wie Redaktionen oder Umwelt- und Verbraucherschutzverbände ganz von der Antragstellung ausgeschlossen werden.

Darüber hinaus kritisieren die Unterzeichner des offenen Briefs, dass grundsätzlich geschwärzte Namen sowie der Wegfall des bisherigen Kostendeckels von 500 Euro behördliche Intransparenz zementiere und eine Aufsicht von außen unmöglich mache.

Weiterlesen nach der Anzeige

Der wachsende Widerstand beruft sich auch auf die Stimmung in der Bevölkerung. Laut dem Datenbarometer des Bundesbeauftragten für die Informationsfreiheit fordern 83 Prozent der Bürger mehr statt weniger Transparenz von den Behörden.

Bereits im Vorjahr hatte eine Petition mit rund 400.000 Unterschriften einen ersten Angriff auf das IFG abgewehrt. Dass die Koalition unter der Federführung von Innenminister Alexander Dobrindt (CSU) den Vorstoß nun unter dem Deckmantel des Bürokratieabbaus erneut forciert, werten Sprecher des Bündnisses als besorgniserregend. Ein solcher Schritt b das ohnehin sinkende Politikvertrauen weiter.

Zu den treibenden Kräften hinter dem Appell gehören der Chaos Computer Club (CCC), LobbyControl, Transparency International, FragDenStaat, Wikimedia und Abgeordnetenwatch.de. Auch die Journalistenverbände DJV und dju gehören zu den Unterzeichnern. Die beteiligten Organisationen kündigen für die kommenden Monate einen intensiven Kampf um den Erhalt des Auskunftsrechts an.


(vbr)



Source link

Weiterlesen

Künstliche Intelligenz

Wie viel gibt die Firma für Tokens aus? Viele Chefs wissen es auch nicht


Mit der Ausbreitung verbrauchsbasierter Abrechnung bei KI wird in den Unternehmen die Frage nach den Tokenkosten immer drängender: Rund einem Drittel der Führungskräfte fällt es laut einer Umfrage der Beratungsgesellschaft KPMG aber schwer, die Kostenstrukturen hinter der KI-Nutzung ihres Unternehmens zu durchschauen. Fast ein Viertel (23 Prozent) berichtet demnach auch von Schwierigkeiten mit nutzungsabhängigen Kosten, und 42 Prozent gestanden ein, insgesamt nur über einen teilweisen Überblick bei den KI-Ausgaben zu haben.

Weiterlesen nach der Anzeige

Viele Firmen haben laut den KPMG-Zahlen aber auch reagiert und setzen auf mehr Monitoring. Jeweils über die Hälfte gab an, Dashboards zur Überwachung der KI-Kosten zu nutzen (53 Prozent) sowie Kostenprüfungen in die Genehmigungsverfahren für KI-Projekte zu integrieren (54 Prozent). Unternehmen, die solche Maßnahmen ergreifen, gaben auch deutlich häufiger an, einen nachweisbaren ROI (Return on Investment) mit ihren KI-Ausgaben erzielt zu haben – nämlich 15 Prozent statt nur 3 Prozent. Nimmt man Unternehmen mit und ohne dedizierte KI-Kostenkontrolle zusammen, können im Schnitt 7 Prozent einen messbaren Ertrag der künstlichen Intelligenz feststellen. Zugleich steht aber fast jeder Vierte (24 Prozent) unter dem Druck, den Wert für Investoren nachzuweisen.

Trotz teils unklarer Kosten und Rendite bleibt KI aber das Top-Thema für Investitionen. 79 Prozent der Führungskräfte nennen sie als zentralen Bereich für neue Ausgaben. Allerdings sieht KPMG Zeichen dafür, dass die Unternehmen nun die Experimentierphase hinter sich gelassen haben und pragmatischer auf die Technologie blicken. So hätten auch fast die Hälfte (49 Prozent) wegen Kostenbedenken bereits in ihrer KI-Strategie Projekte gebremst, pausiert oder verkleinert.

Mit 22 Prozent zieht eine wachsende Zahl auch günstigere KI-Modelle in Betracht. Ein prominentes Beispiel dafür ist Brian Armstrong, Chef der Kryptobörse Coinbase. Er machte kürzlich öffentlich, dass sein Unternehmen mit quelloffenen chinesischen Modellen wie GLM 5.2 und Kimi K2.7 experimentiere, die deutlich günstiger als die Frontiermodelle der US-Anbieter Anthropic und OpenAI seien. Berichten nach setzen manche große US-Unternehmen auch zunehmend auf Kostenkontrolle, gedeckelte Tokenbudgets oder gar auf die Sperre bestimmter Modelle.

„KI ist mittlerweile ebenso sehr eine Priorität im Finanzmanagement wie im Technologiebereich. Das eigentliche Risiko besteht nicht darin, in KI zu investieren, sondern darin, dies ohne Kostentransparenz und ohne Verständnis für die wirtschaftlichen Aspekte der KI zu tun“, resümiert Rob Fisher, Global Head of Advisory bei KPMG, die Umfrage. Befragt wurden den Angaben nach mehr als 2.000 Führungskräfte aus 20 Ländern in Unternehmen mit einem Jahresumsatz von über 50 Millionen US-Dollar.

Weiterlesen nach der Anzeige


(axk)



Source link

Weiterlesen

Beliebt