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Muse Spark: Was Metas erstes Modell der neuen KI-Abteilung leistet


Muse Spark ist das erste Modell, das Metas neue Abteilung – und für Milliardensummen eingekaufte – Superintelligence Lab entwickelt hat. Es ist das technische Grundgerüst für den KI-Assistenten Meta AI und wird in den kommenden Wochen für WhatsApp, Instagram, Facebook, den Messenger sowie die AI Glasses ausgerollt.

Was Metas neue Modelle bis dato bieten, sind Funktionen, die mittlerweile Standard sind. Gemeinsam mit einem neuen Design erhält der KI-Assistent Meta AI einen Thinking-Modus. Bei komplexen Fragen berechnet und prüft das Modell mehrere Lösungswege und kann Aufgaben in mehrere Schritte unterteilen.

GIF Shopping-Funktion der überarbeiteten Meta-AI-App (Bild: Meta)
GIF Suchfunktion in der Meta-AI-App mit Muse Spark (Bild: Meta)

Je nach Frage kommen dafür laut Meta mehrere Subagents zum Einsatz. Das Modell profitiert von multimodalen Funktionen, kann also auch Bilder als Eingabe verarbeiten. Verfügbar sind die neuen Modelle zunächst nur in den USA, weitere Länder sollen in den kommenden Wochen folgen. Ebenso prüft Meta, zukünftige Versionen des Modells als Open-Source-Variante zu veröffentlichen.

Meta sucht den Anschluss

Meta hat damit über Reasoning-Funktionen, die beispielsweise OpenAI, Anthropic und Google seit über einem Jahr bieten. Branchenbeobachter wie Ethan Mollick, Ökonom an der Wharton School der University of Pennsylvania, beschreiben Muse Spark als „not-quite-frontier“ – also als nicht ganz auf dem Stand der Technik. Für Meta sei es dennoch ein Wiedereinstieg in den Wettbewerb mit den Top-KI-Entwicklern.

Meta selbst beschreibt das Modell in dem Blog-Beitrag als „klein und schnell“, mit ausreichend Kapazitäten, um komplexe Fragen in Bereichen wie Mathematik, Wissenschaft und Gesundheit zu beantworten. Technische Eckdaten veröffentlicht der Konzern aber ebenso wenig wie interne Benchmarks.

Laut einem Bericht von Reuters zeigte das Modell in unabhängigen Bewertungen, dass es in Bereichen wie Sprache und visuellem Verständnis zu den Top-Anbietern OpenAI, Anthropic und Google aufschließen kann. In anderen Bereichen wie Coding und abstraktem Schlussfolgern liegt es aber noch deutlich zurück.

Dass es in manchen Bereichen bei der Leistung noch hakt, meldeten Medien bereits im März.

Muse Spark ist die Grundlage

Interessant ist vor allem, was in Zukunft kommt. Laut Meta ist das aktuelle Modell ein „erster Meilenstein“, den die neue KI-Abteilung in den neun Monaten des Bestehens entwickelt hat. Größere und leistungsfähigere Versionen sollen bald kommen.

Angesichts der enormen Investitionen steht Meta unter Zugzwang. Allein in diesem Jahr will der Konzern bis zu 135 Milliarden US-Dollar für die KI-Infrastruktur ausgeben. Viel hat man sich zudem die Ablöse von Entwicklern und Forschern kosten lassen, um das neue Superintelligence Lab aufzubauen.

Metas Pläne für die KI-Infrastruktur

State-of-the-Art sind derzeit vor allem KI-Agenten. Für Aufsehen sorgt derzeit Anthropic mit Claude Code. Das neue Modell Claude Mythos soll beim autonomen Aufdecken von Sicherheitslücken sowie dem Entwickeln von Exploits so leistungsfähig sein, dass Anthropic eine Preview nur für ausgewählte Organisationen bereitstellt, um die IT-Infrastruktur abzusichern.



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Homematic IP Türschlossantrieb – pro: Smart Lock als Teil des Alarmsystems ist jetzt erhältlich


Homematic IP Türschlossantrieb – pro: Smart Lock als Teil des Alarmsystems ist jetzt erhältlich

Bild: eQ-3

Das für das zweite Quartal 2026 angekündigte Homematic IP Türschlossantrieb – pro ist ab sofort im Handel verfügbar. Die unverbindliche Preisempfehlung des neuen Smart Locks, das in den vier Designvarianten weiß, anthrazit, weiß-silber und anthrazit-silber erhältlich ist, liegt bei 249,95 Euro.

Smart Lock als Teil des Alarmsystems

Das neue Smart Lock bietet nicht nur Komfortfeatures wie Zutrittsberechtigungen, Auto-Relock, und einen Flüstermodus für ein leises Auf- und Zusperren, sondern es macht die Haustür auch zu einem vollständig eingebundenen Teil des Alarmsystems von Homematic IP: Integrierte Lage- und Erschütterungssensoren, eine Erkennung des Türzustands sowie ein Sabotageschutz überwachen die Türmechanik. Bei Auffälligkeiten informiert das System den Nutzer per Push-Nachricht auf dem Smartphone und kann auf Wunsch auch eine verbundene Homematic IP Alarmsirene aktivieren. Die Sabotageerkennung meldet zudem Manipulationen am Gerät selbst.

Protokolle und Zutrittssteuerung in der App

Alle Öffnungs- oder Schließvorgänge des Smart Locks werden in der Homematic-IP-App protokolliert. Der Türschlossantrieb unterscheidet dabei zwischen manueller Bedienung von innen per Drehrad oder von außen mit einem Schlüssel. So lässt sich auch erkennen, wenn sich jemand mit einem Zweitschlüssel Zutritt verschafft hat, ohne das Smart Lock selbst zu nutzen.

Über Einstellungen in der App kann die Eingangstür zu festgelegten Zeiten selbstständig abgeschlossen werden. Auf Wunsch verriegelt sie aber auch nach jedem Öffnen wieder automatisch – Funktionen, die auch der Konkurrent Nuki bietet. Eine Türzustandserkennung erkennt, ob die Tür vor dem Verriegeln richtig geschlossen ist.

Bedienen lässt sich das Homematic IP Smart Lock Nutzer per Homematic-IP-App, Keypad, Fernbedienung oder Sprachsteuerung. Dies funktioniert auch von unterwegs. Die Zutrittsberechtigungen lassen sich individuell verwalten und zeitlich festlegen. So lässt sich definieren, wer die Tür an welchem Tag und zu welcher Uhrzeit öffnen kann, so dass beispielsweise auch Reinigungskräfte oder Pflegedienste nur zu klar definierten Zeiten ins Haus kommen.

1,5 Jahre Batterielaufzeit

Bei leichtgängier Tür soll der Motor des Türschlossantriebs laut Hersteller im optionalen Flüstermodus nahezu geräuschlos arbeiten. Bei vier Fahrten pro Tag soll die Batterielaufzeit des Smart Locks bei 1,5 Jahren liegen. Statt Batterien können Nutzer auch NiMH-Akkus vom Typ HR6 verwenden.

Der smarte Türsteher passt laut eQ-3 auf alle gängigen Euro-Profilzylinder mit Not- und Gefahrenfunktion. Separat erhältliche Adapter erlauben die Installation auf Knaufzylindern ohne Austausch des Schließzylinders. Zur Montage wird das Smart Lock je nach Gegebenheit an der Innenseite der Tür auf den Zylinder geklemmt, anstelle einer Oval-Rosette angeschraubt oder geklebt. Da es sich rückstandslos wieder entfernen lässt, kann es auch in Mietobjekten verwendet werden.

Preis und Verfügbarkeit

Der Homematic IP Türschlossantrieb – pro ist ab sofort in weiß, anthrazit, weiß-silber und anthrazit-silber direkt bei eQ-3 im Online-Shop erhältlich. Die unverbindliche Preisempfehlung liegt bei 249,95 Euro.



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Claude Managed Agents: Anthropic startet Beta für Cloud-basierte KI-Agenten


Claude Managed Agents: Anthropic startet Beta für Cloud-basierte KI-Agenten

Bild: Anthropic

Anthropic hat mit der Einführung Cloud-basierter KI-Agenten begonnen, zunächst nur als öffentliche Beta-Version, die für den Unternehmenseinsatz noch eingeschränkt geeignet sein dürfte. Die neue Funktion soll eine schnellere Erstellung von Agenten ermöglichen und durch sichere Code-Ausführung sowie Sitzungsverfolgung glänzen.

Mit weniger Ressourcen schneller zum Ziel

Mit der neuen Suite aus kombinierbaren API richtet sich Anthropic vor allem an Entwickler und Teams in Unternehmen, die eine robuste und produktionsreife Agenteninfrastruktur benötigen, ohne sich selbst mit dem Aufbau sicherer Ausführungsumgebungen, der Zustandsverwaltung oder einer individuellen Orchestrierung befassen zu müssen. Bislang waren dafür umfangreiche Entwicklungsressourcen erforderlich, etwa für sichere Infrastrukturen, Berechtigungsverwaltung und die Anpassung von Agentenschleifen bei jedem Modell-Upgrade. Sowohl einfache Einzelaufgaben als auch komplexe Multi-Agenten-Pipelines gehörten ebenfalls zu diesem Aufwand.

Künftig will Anthropic hier unterstützen, sodass sich Teams stärker auf die Gestaltung der Agentenaufgaben konzentrieren können, anstatt sich mit Backend-Prozessen aufzuhalten. Dazu wird ein auf Leistung optimierter Agent-Harness mit einer Produktionsinfrastruktur kombiniert, wodurch sich der Zeitraum vom Prototyp bis zur Markteinführung von bislang häufig mehreren Monaten auf wenige Tage verkürzen soll.

Deutlicher Zugewinn bei weniger benötigten Ressourcen

In einem Blogbeitrag spricht Anthropic davon, dass sich entsprechende Agenten mit den neuen Möglichkeiten bis zu zehnmal schneller erstellen lassen sollen. Interne Tests hätten zudem gezeigt, dass die zur Generierung strukturierter Dateien verbesserten Managed Agents die Ergebnisse bei entsprechenden Aufgaben um bis zu zehn Punkte gegenüber einer Standard-Prompt-Schleife steigern können, wobei die größten Zugewinne bei besonders anspruchsvollen Problemstellungen erzielt wurden.

Zahlreiche neue Funktionen

Die auf aktuellen Claude-Modellen basierende Plattform bietet Funktionen wie eine sichere Code-Ausführung in einer Sandbox, abgesicherte Authentifizierungen, Checkpointing, bereichsbezogene Berechtigungen sowie persistente, lang laufende Sitzungen, die auch nach Verbindungsabbrüchen erhalten bleiben. Entwickler können darüber hinaus Agentenaufgaben, zusätzliche Werkzeuge und Sicherheitsmechanismen definieren, während die Infrastruktur von Anthropic die Steuerung, das Kontextmanagement und die Fehlerbehebung übernimmt. Zu den zentralen Funktionen zählen unter anderem die Multi-Agent-Koordination in der Research Preview sowie in die Claude-Konsole integrierte Werkzeuge zur Sitzungsverfolgung. Darüber hinaus können Agenten auch andere Agenten starten. Ebenso werden auf Wunsch klassische Prompt-and-Response-Workflows unterstützt, um eine strengere Kontrolle zu gewährleisten.



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Modelle der 1. bis 5. Generation: Amazon schmeißt ältere Kindles aus dem Support


Modelle der 1. bis 5. Generation: Amazon schmeißt ältere Kindles aus dem Support

Amazon stellt im kommenden Monat den Support für zahlreiche ältere Kindle-Reader ein. Die Geräte bleiben dabei zwar grundsätzlich nutzbar, verlieren jedoch mehrere zentrale Funktionen. Gleichzeitig empfiehlt der Online-Händler den Umstieg auf ein aktuelles Modell und gewährt betroffenen Nutzern dafür einen Preisnachlass.

Amazon schränkt Funktionen immer weiter ein

Mit seinen E-Book-Readern zeigt Amazon seit geraumer Zeit zunehmend ein weniger glückliches Händchen und hatte die Nutzung von Kindle-Geräten bereits in der Vergangenheit schrittweise immer weiter eingeschränkt. So ist für die Verwendung der „Send-to-Kindle“-Funktion, mit der sich E-Books per E-Mail auf den Reader übertragen lassen, inzwischen eine vollständige Mail-Adresse erforderlich, während Teiladressen oder reine Domainangaben („@xyz.de“) nicht mehr akzeptiert werden. Darüber hinaus soll Amazon ein neues DRM-System eingeführt oder das bisher verwendete ohne Software-Update weiter verschärft haben. In der Summe führten diese Maßnahmen dazu, dass nach und nach wesentliche Funktionen entfernt wurden.

Neun Geräte fallen aus dem Support

Als größtes Problem dürfte sich nun jedoch erweisen, dass der Online-Händler bereits im Februar des vergangenen Jahres den Download von bei ihm gekauften E-Books eingestellt hatte. Vor diesem Hintergrund gewinnt das nun von Amazon auf einer seiner Service-Seiten angekündigte Support-Ende für Kindle-Reader der ersten bis fünften Generation, also Modelle bis einschließlich Baujahr 2012, zusätzlich an Bedeutung. Ab dem 20. Mai 2026 entfällt unter anderem die Unterstützung für den auf den Geräten integrierten Bücher-Shop. Besitzer entsprechender Kindle-Reader haben damit keine Möglichkeit mehr, offiziell über Amazon Bücher direkt auf ihre Geräte zu übertragen. Widersprüchlich wirkt dabei, dass Amazon auf seiner Support-Seite die Übertragung von bei ihm nicht mehr herunterladbaren digitalen Inhalte per USB explizit als verbleibende Option nennt, während gleichzeitig auch die „Send-to-Kindle“-Funktion für diese Modelle ab diesem Zeitpunkt nicht mehr unterstützt wird.

Betroffen von der Maßnahme sind dabei folgende Kindle-Modelle:

  • Kindle der 1. Generation
  • Kindle der 2. Generation
  • Kindle DX
  • Kindle DX Graphite
  • Kindle Keyboard (3. Generation)
  • Kindle 4
  • Kindle Touch
  • Kindle 5
  • Kindle Paperwhite 1. Generation

Bereits auf den Geräten gespeicherte Bücher lassen sich weiterhin lesen, zumindest solange das Gerät beim Amazon-Konto angemeldet bleibt und weder abgemeldet noch zurückgesetzt wird. Ab dem genannten Stichtag ist es jedoch nicht mehr möglich, die betroffenen Modelle neu bei einem Amazon-Konto zu registrieren. Ebenso entfällt die Nutzung der Verleih-Dienste von Amazon auf diesen Geräten. Auf anderen Geräten und in Apps bleiben das Amazon-Konto sowie die Kindle-Bibliothek hingegen uneingeschränkt zugänglich.

Das Aufspielen von Büchern über externe Programme, darunter etwa das weit verbreitete Calibre, dürfte hingegen weiterhin möglich sein.

Amazon informiert Kunden und rät zum Neukauf

Einem Bericht von Good e-Reader zufolge hat Amazon in den USA und Australien bereits damit begonnen, betroffene Kunden per E-Mail zu informieren und ihnen den Kauf eines aktuellen Kindle-Modells nahezulegen. In diesem Zusammenhang soll der Online-Händler diesen bis zum 20. Juni 2026 einen Rabatt von 20 Prozent sowie einen Büchergutschein im Wert von 20 US-Dollar beim Neukauf anbieten. Ob entsprechende Benachrichtigungen auch in Deutschland versendet werden, ist derzeit nicht bekannt. Für einen im Privatbesitz des Autors befindlichen Kindle Paperwhite der ersten Generation ist bislang keine entsprechende Nachricht eingegangen.

Nicht nur Kindle-Reader betroffen

Die genannten Kindle-Reader sind jedoch nicht die einzigen Produkte von Amazon, bei denen der Service eingestellt wird: Auch für das Kindle Fire der ersten und zweiten Generation sowie für das Kindle Fire HD 7 und das Kindle Fire HD 8.9, die allesamt zwischen 2011 und 2012 erschienen sind, entfällt künftig die Möglichkeit, E-Books oder Hörbücher zu erwerben.



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