Apps & Mobile Entwicklung
NV-UV Cantor v0.93: GeForce-GPU-Undervolting-Tool jetzt auch für RTX 4000

Das Tool NV-UV (Nvidia Undervolting), das Undervolting auf Grafikkarten von Nvidia noch einfacher macht, ist in einer neuen Version erschienen. Version Cantor v0.93 bringt jetzt auch für die RTX 5060 Ti Presets mit und unterstützt experimentell erstmals Nvidia GeForce RTX 4000 „Ada Lovelace“.
Schnellere Scans dank NVAPI
Für den Einsatz von NU-UV bleibt weiterhin die Installation des MSI Afterburner erforderlich, auch wenn das Tool mit „Cantor“ einen großen Schritt Richtung Eigenständigkeit geht: Denn ab sofort kann NV-UV beim Austesten der Undervolting-Grenzen („Active Scan“) über NVAPI selbst direkt Änderungen im Nvidia-Treiber vornehmen und muss dafür nicht mehr den MSI Afterburner nutzen. Damit reduziert sich der Zeitaufwand für einen Messwert von drei bis fünf Sekunden auf unter 50 Millisekunden, so der Entwickler.
Um mit NV-UV ermittelte Undervolting-Settings oder von der Community bereitgestellte Presets in der Praxis aktiv zu nutzen, bleibt der Afterburner indes das Partner-Tool der Wahl.
Preset-Tables für RTX 5060 Ti
Ebenfalls neu sind Preset-Tables für die GeForce RTX 5060 Ti, womit die Liste der mit Presets versorgten Grafikkarten auf Blackwell-Basis jetzt wie folgt lautet:
- Nvidia GeForce RTX 5090
- Nvidia GeForce RTX 5080
- Nvidia GeForce RTX 5070 Ti
- Nvidia GeForce RTX 5070
- Nvidia GeForce RTX 5060 Ti
Jeweils vier verschiedene Presets-Tables werden angeboten, die dank konservativer Auslegung auf den meisten Grafikkarten laufen sollten, auf Wunsch aber weiter angepasst werden können:
- Eco (minimaler Verbrauch, leichter Performance-Verlust)
- Balanced (niedrigerer Verbrauch, kaum Performance-Verlust)
- Performance (niedrigerer Verbrauch bei Stock-Leistung)
- Max (Einsparpotential trotz höherer Leistung)
Neue Fail-Save-Funktion
Ebenfalls neu ist eine Fail-Save-Funktion: Stürzt ein Spiel ab, speichert „Game Replay“ niedrigere Taktraten zur zuletzt genutzten Spannung für den nächsten Start sofort ab, bevor ein Absturz des Betriebssystems dazwischen kommen kann.
Erstmals Support für RTX 4000
Neu ist der experimentelle Support für RTX 4000. Auch in diesem Fall gibt es bereits Presets, die allerdings noch aus bisher verfügbaren Community-Daten (z.B. auch ComputerBase-Community) und nicht auf Scans des Tools selbst basieren.
Und auch für Blackwell gibt es noch eine Anpassung: Weil die tatsächliche GPU-Spannung oftmals um 5 mV von der eigentlich gesetzten nach unten hin abweicht, kann das Tool diese Abweichung jetzt automatisch erkennen und für jede Taktstufe mit +5 mV auf die eigentlich gesetzten Werte ausgleichen.
Einen umfassenden, deutschsprachigen Guide bietet Entwickler Christian ebenfalls auf GitHub an.
Schon Erfahrungen gesammelt?
Wer aus der Community hat bereits Erfahrungen mit NV-UV gesammelt? Welche Erfolge konnten auch welcher Grafikkarte erzielt werden? Wie hilfreich waren die Presets? Über Rückmeldungen in den Kommentaren würde sich die Redaktion sehr freuen!
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Microsoft: Xbox könnte bald Positron-„Disc-Digitalisierung“ bekommen

Schon in der kommenden Woche könnte Microsoft die Umwandlung von Disc-Spielen in digitale Lizenzen im Xbox-Insider-Programm zum Testen bereitstellen. Das berichtet ein bekannter Insider auf X. Positron ist der Codename des Programms zur Umwandlung von Disc-Lizenzen für Xbox-Konsolen.
In der aktuellen Woche gab es kein Xbox-Insider-Update für Spieler auf der Xbox Series X/S. Stattdessen meldete sich der Xbox-Insider-Chef Brad Rossetti auf der Social-Media-Plattform X zu Wort und bestätigte eine Verschiebung des nächsten Updates auf die kommende Woche. Außerdem ergänzt er: „Das Warten wird sich lohnen, versprochen“, ohne im Detail zu verraten, was auf die Xbox-Insider zukommen wird.
Jez Corden: „Positron kommt“
Allerdings antwortete der bekannte Windows- und Microsoft-Branchenkenner Jez Corden auf das X-Posting Brad Rossetti nur knapp: „Positron kommt“. Damit dürfte sich der Insider auf das Disc-zu-Digitallizenz-Umwandlungsprojekt für die Xbox Series beziehen, das unter dem Codenamen Positron gehandelt wird. Es muss jedoch angemerkt werden, dass eine offizielle Bestätigung hierzu von Microsoft noch aussteht.
Positron soll es möglich machen, Disc-Spiele für die Xbox Series X/S und die Xbox One in eine Account-bezogene Digital-Lizenz umzuwandeln, indem die entsprechende Disc in das Laufwerk der Konsole des Besitzers eingelegt wird. Während dabei auch Xbox Play Anywhere unterstützt werden soll, bleiben Disc-Spiele der ursprünglichen Xbox und der Xbox 360 außen vor und sollen nicht in Digital-Lizenzen umgewandelt werden. Wird die entsprechende Disc weiterverkauft oder ausgeliehen, geht auch die Digital-Lizenz laut Pure Xbox auf den nächsten Besitzer über.
Schachzug gegen Disc-Aus von Sony?
Dabei stellt sich unweigerlich die Frage, ob Microsoft sich mit dem Disc-zu-Digitallizenz-Programm Positron gegen Konkurrent Sony positionieren könnte, der die Einstellung von physischen Datenträgern für 2028 angekündigt hat. Zudem würde Microsoft zumindest für Xbox Series X/S- und Xbox One-Spiele eine Möglichkeit bieten, diese mittels Xbox Play Anywhere auch auf dem PC oder Cloud-Streaming spielen zu können.
Allerdings handelt es sich bei den Gerüchten zum Start von Positron im Xbox-Insider-Programm in der kommenden Woche und der Positionierung dadurch gegen Sony bislang um Spekulation. Es bleibt in jedem Fall spannend, ob die Disc-zu-Digitallizenz-Umwandlung für die Xbox Series schon bald startet und wie sich die Situation rund um Disc-Spiele für Konsolen künftig entwickeln wird.
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Retro-Gaming aus Klemmbausteinen: Donkey-Kong-Arcade-Set von Lego soll im August erscheinen
Einem Leak zufolge steht Lego kurz vor der Vorstellung eines Arcade-Automaten im Stil von Donkey Kong. Das Set soll das Spielgefühl des Originals optisch aufgreifen und zugleich mehrere interaktive Funktionen bieten. Mit dem neuen Modell würde Lego seine Reihe detailreicher Retro-Klassiker aus Bausteinen konsequent fortsetzen.
Rollende Fässer aus Bausteinen
Laut dem X-Nutzer „the_brick_news“ soll das Set eine klassische Spielszene des Retro-Klassikers nachbilden. Der Autor bezeichnet das Modell als potenziellen neuen Höhepunkt der Reihe klassischer Arcade-Titel und sieht darin einen möglichen Konkurrenten zum Anfang Juni erschienenen Pac-Man-Automaten des dänischen Herstellers. Besonders die Kombination aus großem Maßstab, Spielbarkeit und zahlreichen Details wird von diesem hervorgehoben.
Den veröffentlichten Informationen zufolge besteht das Modell aus 1.367 Teilen und soll über mehrere Funktionen verfügen. So sollen die Fässer durch die dargestellten Ebenen rollen, während sich Klempner Mario so bewegen lassen soll, dass er über die Hindernisse springen kann. Darüber hinaus wartet die Umsetzung mit weiteren Details auf: Auch die Umrandung samt den kleinen runden Bildern in den Ecken wurde dem Original nachempfunden. Außerdem verfügt das Modell über die ikonischen Hämmer sowie ein Joystick-förmiges Fass.
Voraussichtlich ab August für 200 US-Dollar
Dem Beitrag zufolge soll das Set in den USA 199 US-Dollar kosten und damit deutlich günstiger ausfallen als das im vergangenen Monat erschienene Pac-Man-Set, das derzeit für 269 US-Dollar verkauft wird. Da dieses hierzulande zum gleichen Euro-Betrag angeboten wird, erscheint möglicherweise auch das Donkey-Kong-Set zu einem Preis von rund 200 Euro. Als Verkaufsstart nennt der Beitrag den kommenden August 2026. Zudem geht der Autor davon aus, dass Lego das Set angesichts der inzwischen veröffentlichten Leaks bereits in den kommenden Tagen offiziell ankündigen wird.
Mit dem neuen Set setzt Lego die Kooperation mit Nintendo fort, mit der in den vergangenen Monaten bereits mehrere gemeinsame Modelle erschienen sind, darunter der Game Boy sowie Mario in seinem berühmten Go-Kart.
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Linux-Distribution bekommt Update: Debian 13.6 bringt Sicherheits- und Stabilitäts-Updates

Debian 13.6 bündelt die neuesten Sicherheits- und Stabilitätsupdates. Zu den auffälligsten Änderungen gehören eine neue Version des Firmware-Updaters fwupd, mit der sich Secure-Boot-Zertifikate aktualisieren lassen, sowie die Nutzung einer älteren Version einer GeoIP-Datenbank aufgrund von Lizenzänderungen.
Das Debian-Projekt hat ein neues Point-Release der Linux-Distribution Debian „Trixie“ in Form von Version 13.6 veröffentlicht. Ein Großteil der Pakete wurde bereits über security.debian.org bereitgestellt. Wer also regelmäßig diese Sicherheitsupdates einspielt, muss zum Release von Debian 13.6 nur wenige Pakete aktualisieren. Dafür kann bekanntlich „sudo apt update && sudo apt upgrade“ über das Terminal genutzt werden.
Die wichtigsten Änderungen von Debian 13.6
Die wohl größte Änderung der Linux-Distribution Debian „Trixie“ 13.6 ist die Aktualisierung des Firmware-Updaters fwupd auf die Version 2.0.20. Dadurch kann das Programm künftig Stammzertifikate (Certificate Authority, CA), Autorisierungsschlüssel (Key Exchange Key, KEK) und die Sperrliste DBX auf den neuesten Stand bringen. Das Update von fwupd ist insofern wichtig, da nun abgelaufene Secure-Boot-Zertifikate aktualisiert werden können.
Außerdem hat das Debian-Projekt das Programm geoip-database auf eine bereits mehrere Jahre alte Version zurückgesetzt. Hintergrund davon ist eine Änderung der Lizenzbedingungen der kostenlosen GeoLite-Datenbank, die mit dem Paket geoip-database ausgeliefert wird. Daher sind aktuelle Versionen dieser Datenbank zur Zuordnung des geografischen Standorts anhand einer IP-Adresse nicht mehr mit den Debian Free Software Guidelines zu vereinbaren. Wer auf GeoLite angewiesen ist, sollte eine Lizenz vom Hersteller Maxmind erwerben, da sonst mit veralteten Daten gearbeitet wird.
Weitere Bugfixes und Sicherheitsupdates
Debian 13.6 fasst zudem eine ganze Reihe an Bugfixes und Sicherheitsupdates für Anwender zusammen. Demnach sind mehr als 100 Sicherheitsankündigungen (Debian Security Advisories, DSA) in das jüngste Point-Release der Linux-Distribution eingeflossen, wie aus einer Meldung auf der Debian-Website zu entnehmen ist. So haben unter anderem Chromium, Thunderbird, der Linux-Kernel, Firefox ESR (Extended Security Release), Samba, OpenSSLund Apache2 eine oder mehrere Aktualisierungen erhalten.
Ferner umfasst Debian 13.6 „Trixie“ Fehlerbehebungen für über 150 Pakete. So hat der Webserver Apache2 gleich mehrere Bugfixes erhalten, die Probleme mit Buffer Overflows, Out-of-Bound-Schreibvorgängen, Denial-of-Service-(DoS)-Schwachstellen und mehr umfassen. Auch für die E-Book-Verwaltungssoftware Calibre, die Office-Suite LibreOffice, die quelloffene Photoshop-Alternative Gimp und den KDE-Dateimanager Dolphin stellt das Debian-Projekt Fehlerbehebungen zur Verfügung.
Gleiches gilt für eine Vielzahl an Systemanwendungen, Bibliotheken und Tools für Programmiersprachen. Demnach wurde der Debian-Installer an neue Kernel-Versionen angepasst und der Terminal-basierte E-Mail-Client Mutt hat gleich mehrere Bugfixes bekommen. Samba wurde indes auf ein neues Upstream-Release aktualisiert, während zudem verschiedene Tools für die Programmiersprache Python Fehlerbehebungen erhalten haben.
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