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Jugendmarketing-Kampagne: AOK und Wynken Blynken & Nod feiern Resilienz als Superpower


Dass man sich für sein Durchhaltevermögen auch mal selbst feiern darf, zeigt die neue AOK-Kampagne.

Resilienz in schwierigen Situationen zu beweisen ist eine Fähigkeit, die heute besonders wichtig ist. Mit ihrer neuen Jugendmarketing-Kampagne wollen die AOK und Wynken Blynken & Nod junge Menschen nicht nur empowern, sondern ihnen auch Tipps an die Hand geben, um Durchhaltevermögen und mentale Stärke zu fördern.

Resilienz beschreibt die Fähigkeit, schwierige Situationen zu überstehen und sich davon zu erholen, ohne langfristig Schaden zu nehmen. Schließlich können wir im Leben oft nicht kontrollieren, welchen Herausforderungen wir gegenüberstehen, aber zumindest teilweise beeinflussen, wie wir damit umgehen. Gerade für junge Menschen, die zwischen Klimawandel, gloablen Konflikten und wirtschaftlicher Unsicherheit erwachsen werden, ist die Fähigkeit, Krisen zu überstehen leider wichtiger denn je. Aus diesem Grund rückt die AOK in der neuen Kampagne mit ihrer Leadagentur für Jugendmarketing Wynken Blynken & Nod das Thema Resilienz in den Mittelpunkt.

Im Mittelpunkt der Kampagne stehen drei Online-Coachings, in denen Psychologe Dr. Jürgen Theissing konkrete Tipps zu Themen wie dem Umgang mit Zukunftsängsten und schlechten Nachrichten und dem Aufbau eines sozialen Netztes gibt. Die Coachings finden online an mehreren Terminen statt, die Teilnahme ist kostenlos. Zur Anmeldung gelangt man über die für die Kampagne eigens gelaunchte Landingpage. Hier findet man neben Infos und kurzen Tipps auch die restlichen Kampagnen-Assets.
Der 15-sekündige Kampagnenspot zeigt eine junge Protagonistin bei einer Preisverleihung. Den Preis hat sie selbst für ihr Durchhaltevermögen erhalten. Im Publikum sitzen Versionen von ihr, die die verschiedenen Herausforderungen darstellen, die sie schon durchgestanden hat, von Trennungen bis Lernstress. „Uns war es wichtig zu zeigen, dass jede und jeder von uns eigentlich schon alles in sich trägt, um Herausforderungen zu meistern. Und dass wir uns dafür feiern sollten“, erklärt Lena Brunßen, Copywriterin bei Wynken Blynken & Nod. Der Spot wurde gemeinsam mit der Berliner Produktionsfirma Doity umgesetzt, Regie führte der österreichische Regisseur Rupert Höller.
Außerdem ergänzen mehrere Creator-Kooperationen die Kampagne: Creatorin Mathea (@lostwithmathea) spricht in einem 15-minütigen YouTube-Interview mit Dr. Theissing darüber, woran man Resilienz erkennt und wie man sie fördern kann. In einer Folge ihres Podcasts „End Zwanni“ sprechen Annika Prigge und Gesina Demes über Erfahungen, die sie resilienter gemacht haben. Die Kooperationen mit jungen Creators, mit deren Lebensrealitäten und Erfahrungen sich die Zielgruppe identifizieren kann, sollen jungen Menschen das Thema auf interessante und unterhaltsame Weise näher bringen. „Unser Ziel ist es, mit den Resilienz-Coachings Zuversicht zu vermitteln und mit der Kampagne zu zeigen: Schau mal, was du alles schaffen kannst. Und wir helfen dir dabei“, sagt Felix Kellndorfer, Geschäftsführer Markt und Produkt beim AOK Bundesverband.
Die Kampagne läuft ab Ende April auf verschiedenen digitalen Kanälen. Aufseiten der AOK war unter anderem Felix Kellndorfer (Geschäftsführer Markt und Produkt), Tim Gillwald (Abteilungsleiter Marketing und Vertrieb) und Martina Hein (Referatsleiterin Vertriebsunterstützung) beteiligt. Bei Wynken Blynken & Nod waren unter anderem Sebastian Schnell (Executive Creative Director), Andreas Kurhan (Creative Director Copy) und Heiner Böckmann (Head of Social Media) verantwortlich.

Ausschreibung

AOK Rheinland-Pfalz/Saarland verkündet Entscheidung im Mediapitch

Nach dem AOK Bundesverband und einer Handvoll Allgemeiner Ortskrankenkassen in den Bundesländern hat nun auch die AOK Rheinland-Pfalz/Saarland ihren Mediapitch abgeschlossen.



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Kampagne zum Produktlaunch: So inszeniert Jung von Matt die Hingabe zum BMW 7er


Der Hero-Film zum Produktlaunch des neuen BMW 7er setzt auf Ästhetik

BMW startet den Produktlaunch des neuen 7er mit einer internationalen Kampagne von Jung von Matt. Auftakt war die Beijing Auto Show – ein strategisches Signal an den wichtigsten Einzelmarkt der Marke.

Die 360-Grad-Kampagne, die die BMW-Leadagentur Jung von Matt Hamburg entwickelt hat, startet mit dem globalen Rollout zeitgleich mit dem offiziellen Fahrzeuglaunch am 28. Mai. Ausgerichtet ist sie auf die Kernmärkte USA, Europa, Südkorea – und China. Dort feierte der neue BMW 7er im April seine Weltpremiere: Auf der Beijing Auto Show hat das Unternehmen das umfassende Facelift der BMW 7er-Reihe und der vollelektrischen Variante i7 präsentiert. Die Wahl des Ortes unterstreicht die enorme Relevanz des chinesischen Marktes für BMW.

Zentraler Bestandteil der jetzt veröffentlichten Kampagne ist ein Hero Film, der das Fahrzeug nicht klassisch inszeniert, sondern es in eine abstrahierte Bildwelt aus Landschaft, Architektur und Bewegung einbettet. Das Auto wird erst spät vollständig gezeigt, der Mensch bleibt fragmentarisch.

Produziert wurde der Film von Sterntag, Regie führte Zika Liu, Director of Photography war Denis Guth. Ergänzt wird der Film durch TV-Spots, Produktfilme in unterschiedlichen Längen sowie Bewegtbild-Assets für digitale Plattformen. Hinzu kommen Print- und Out-of-Home-Motive, die laut Agentur mit einer Kombination aus Fotografie und KI gestützten Prozessen entstanden sind.

Inhaltlich verzichtet die Kampagne weitgehend auf klassische Leistungsversprechen. Stattdessen rückt sie eine Haltung in den Mittelpunkt, die BMW mit dem 7er verbindet: nämlich die kontinuierliche Weiterentwicklung statt einem demonstrativen Status. „A Tribute To Dedication“ lautet das Motto, eine Hommage an die Hingabe also. Der Ansatz folgt der strategischen Rolle des Modells innerhalb des Portfolios. Der 7er gilt bei BMW seit jeher als technologisches und kommunikatives Flaggschiff – mit Ausstrahlung auf die gesamte Marke.

Dass die Präsentation in Peking stattfand, ist weniger symbolisch als strategisch zu bewerten. China ist seit Jahren der wichtigste Einzelmarkt für BMW, insbesondere im Luxussegment. Oberklasse Limousinen wie der 7er spielen dort eine deutlich größere Rolle als in Europa, nicht zuletzt wegen der starken Nachfrage nach repräsentativen Chauffeursfahrzeugen. Der 7er wird für den chinesischen Markt seit Jahren in spezifischen Varianten angeboten – inklusive lokal produzierter Versionen.

Allerdings: Die Marke ist vor Ort durchaus unter Druck, so dass sich die Premiere weniger als kulturelle Geste, sondern als wirtschaftliche Priorisierung lesen lässt – der Absatz ging zuletzt merklich zurück. Die Kampagne selbst bleibt bewusst global lesbar und verzichtet auf lokal spezifische Symbolik.

Dass Jung von Matt für den Launch eine reduzierte, fast distanzierte Bildsprache wählt, passt zu dieser Strategie. Statt regionaler Anpassung setzt BMW auf eine universelle Erzählung von Fortschritt und Ambition – mit dem Anspruch, in allen Märkten gleichwertig zu funktionieren. China wird damit nicht kommunikativ exotisiert, sondern als gleichberechtigter Leitmarkt behandelt.



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Instagram testet Vorher-Nachher-Sticker für Stories mit KI


Instagram testet offenbar einen neuen Before/After Sticker für mit Meta AI bearbeitete Stories. Das Feature soll mehr Transparenz bei KI-Inhalten schaffen, was auch mit Blick auf die kommende EU-Kennzeichnungspflicht für Deepfakes und AI-Content wichtig ist.

Ob echt oder KI-generiert, ist für viele Menschen inzwischen immer schwerer erkennbar. Entsprechend wichtig ist es, Transparenz bei KI-Inhalten zu schaffen. Vor allem von den Plattformen, auf denen AI-Inhalte florieren – oft noch ohne Kennzeichnung. Meta hat bereits verschiedene AI Labels und Transparenzfunktionen. Jetzt könnte auch ein neuer Before/After Sticker für mit Meta AI bearbeitete Stories dazukommen. Darauf weist ein Post des App-Forschers Ahmed Ghanem auf Threads hin.

Viewer könnten dann direkt innerhalb der Story per Schieberegler zwischen Originalbild und KI-bearbeiteter Version wechseln und so nachvollziehen, wie stark ein Bild durch KI verändert wurde. Aktuell deutet alles darauf hin, dass der neue Before/After Sticker freiwillig und eher als Creator Feature gedacht, also nicht verpflichtend ist. Offiziell bestätigt hat Instagram das Feature bislang noch nicht. Wann oder ob der Sticker global ausgerollt wird, ist derzeit offen.

Instagram testet bereits seit Monaten verschiedene KI-Labels und Transparenzfunktionen. Dazu gehört unter anderem das neue AI Creator Label, mit dem Accounts freiwillig kennzeichnen können, dass sie regelmäßig KI-generierte Inhalte veröffentlichen. Zudem blendet Meta bei einzelnen Posts automatisch „AI Info“-Hinweise ein, wenn der Einsatz von KI-Tools erkannt wird. Ein Before/After Sticker wäre ein weiterer Schritt hin zu mehr sichtbarer KI-Transparenz auf der Plattform – auch mit Blick auf die kommende EU-Kennzeichnungspflicht für KI-Inhalte und Deepfakes ab August 2026.


Instagram sorgt mit AI Creator Label für mehr KI-Transparenz

Instagram testet ein neues Label, mit dem Creator ihre Inhalte als KI-generiert kennzeichnen können. Die Funktion wird direkt im Profil angezeigt und soll für mehr Transparenz bei KI-Content auf der Plattform sorgen.
© Instagram

Stelle OnlineMarketing.de als bevorzugte Quelle auf Google ein

Wenn du OnlineMarketing.de auf Google als bevorzugte Quelle einstellen möchtest, um auch in den Schlagzeilen auf Google immer aktuelle News und Tipps aus der Welt des Marketing und der Tech-Entwicklungen zu finden, kannst du einfach die Google-Quelleneinstellungen aufrufen und die Seite anwählen. Über das Stern-Icon neben den Top Stories kannst du ebenfalls bevorzugte Quellen für die spätere Suche speichern.





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So wirst du zur bevorzugten Quelle in AI Overviews und AI Mode


So kommen die bevorzugten Quellen in AI Mode und AI Overviews

Auf dem Google Blog The Keyword erklärt Duncan Osborn, Product Manager für die Google-Suche, dass User ab sofort in den AI Overviews und im AI Mode ebenfalls vermehrt Quellen sehen sollen, die sie selbst als bevorzugte Quellen festgelegt haben. Genau wie bei den Schlagzeilen in den Suchergebnissen werden sie mit einem Label versehen. Laut Googles Angaben lohnt es sich für Publisher, wenn User sie als Preferred Source angeben. Denn Google gibt an, dass User mit doppelt so hoher Wahrscheinlichkeit auf eine bevorzugte Quelle klicken als auf andere Quellen. Über 345.000 unikale Quellen haben Nutzer:innen bisher schon als bevorzugt eingesetzt.

So sieht die Quellenansicht samt bevorzugten Quellen im AI Mode und in AI Overviews aus, © Google
So sieht die Quellenansicht samt bevorzugten Quellen im AI Mode und in AI Overviews aus, © Google

Das Highly Cited Label und prominente Content-Karusselle

Ebenfalls neu in den KI-Ergebnissen sind zwei Karusselltypen, die Suchenden schnell passende Quellen anschaulich vorstellen können. Das erste Karussell soll Quellen zu sich rasch entwickelnden News-Themen anzeigen. Dabei werden bevorzugte Quellen ebenso integriert. Auf diese Weise sollen brandaktuelle Artikel noch mehr Sichtbarkeit in der Suche erhalten.

Das Karussell mit Quellen zu aktuellen Themen erscheint in AI Overviews, © Google
Das Karussell mit Quellen zu aktuellen Themen erscheint in AI Overviews, © Google

Ein ähnliches Karussell mit diversen Quellen finden künftig User, die sich mit Fragen beschäftigen, auf die gerade in Foren oder Beiträgen in sozialen Medien Antworten geliefert werden. Darum stellt das zweite neue Karussell, zum Beispiel im AI Mode, passende Quellen zusammen, die von Facebook, TikTok, Reddit und Co. kommen können.

Ein Karussell mit Social-Media-Quellen im AI Mode, © Google
Ein Karussell mit Social-Media-Quellen im AI Mode, © Google

Auch die klassischen Web-Artikel-Links erhalten in den Suchergebnissen ein Update. Das neue Label Highly Cited verweist darauf, dass die betreffende Quelle vielfach von anderen Medien zitiert wurde. So können User schnell relevante Originalquellen finden; immer vorausgesetzt, dass Googles System stets die richtige Quelle als Original erkennt. Google möchte indes auch bei anderen Quellen darauf hinweisen, wenn diese eine Highly Cited Source verwendet haben.

So sieht eine Quelle mit dem neuen Highly Cited Label aus, © Google
So sieht eine Quelle mit dem neuen Highly Cited Label aus, © Google

In der nächsten Zeit könnten noch weitere Updates für die Suchergebnisse folgen, betont Duncan Osborn:

[…] Highlighting trusted sources, creator content and firsthand perspectives helps you search with more confidence. This is an area where we’re constantly innovating, and there is much more to come.

Vor allem die Integration von bevorzugten Quellen in den AI Mode und die AI Overviews ist für User und Publisher ein großer Schritt. Immerhin betonte Googles EMEA-Chefin Debbie Weinstein jüngst bei der Google Marketing Live: „Google Search is AI Search“, und verwies en passant auf 2,5 Milliarden AI Overviews User und mehr als eine Milliarde AI Mode User pro Monat. Die Zahl der AI Mode-Suchen, im Schnitt dreimal länger als traditionelle Anfragen, hat sich jeden Monat seit dem Launch verdoppelt. Nach Jahrzehnten der Suche in Fragmenten, also Keywords, können wir alles suchen – in natürlicher Sprache. Und so fragen die Menschen auch mehr als je zuvor.


Der AI Mode spielt längst auch für die Werbung eine zentrale Rolle auf Google.

Google Marketing Live:

Die Zukunft der Werbung beginnt hier

Shashidhar Thakur auf der Google Marketing Live-Bühne
Shashidhar Thakur auf der Google Marketing Live-Bühne, © Google

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