Connect with us

Künstliche Intelligenz

Nach Anthropic Mythos: OpenAI kündigt GPT-5.4-Cyber an


Nachdem Anthropic mit dem KI-Modell Mythos in den vergangenen Tagen bis in höchste US-Regierungskreise für Aufregung gesorgt hat, stellt OpenAI nun ein eigenes, auf defensive Sicherheitsaufgaben zugeschnittenes Modell vor: GPT-5.4-Cyber.

Weiterlesen nach der Anzeige

Der Zugang ist eingeschränkt und erfolgt über das im Februar gestartete Programm Trusted Access for Cyber (TAC). OpenAI will es in den kommenden Wochen auf tausende verifizierte Sicherheitsforscher sowie hunderte Teams, die für den Schutz kritischer Software verantwortlich sind, ausweiten. Außerdem soll das Programm um zusätzliche Zugriffsstufen erweitert werden. In den höchsten Stufen wird GPT-5.4-Cyber freigeschaltet, eine speziell angepasste Variante mit weniger Sicherheitsbeschränkungen und erweiterten Funktionen, darunter Reverse-Engineering-Fähigkeiten, die die Analyse fertiger Programme ohne Quellcode ermöglichen, schreibt OpenAI.

Die Einführung soll schrittweise erfolgen, zudem könnten je nach Einsatz Einschränkungen gelten. Der Zugang zu TAC erfolgt über eine Identitätsprüfung für Einzelpersonen oder auf Anfrage für Unternehmen.

Ergänzend verweist OpenAI auf Codex Security, einen seit Monaten getesteten Sicherheitsagenten, der Codebasen automatisch überwacht, Schwachstellen identifiziert und Reparaturvorschläge macht. Seit dem Start als Forschungsvorschau soll das System zu mehr als 3000 behobenen kritischen und schwerwiegenden Sicherheitslücken beigetragen haben.

OpenAI sieht GPT-5.4-Cyber als ersten Schritt hin zu weiteren speziell auf Cybersicherheit zugeschnittenen KI-Modellen. Die derzeitigen Schutzmechanismen hält das Unternehmen für ausreichend, um aktuelle Modelle breiter zugänglich zu machen, während eigens für Cybersicherheitsarbeit gelockerte Varianten zunächst unter strengeren Kontrollen bleiben sollen. Langfristig geht OpenAI davon aus, dass für noch leistungsfähigere Modelle deutlich umfangreichere Schutzmaßnahmen nötig werden.

Die Ankündigung folgt eine Woche auf die Vorstellung von Anthropics KI-Modell Mythos, das die Firma wegen seines hohen Missbrauchspotenzials zunächst nicht breit freigibt. Anthropic zufolge hat das Modell bereits tausende Zero-Day-Schwachstellen in großen Betriebssystemen, Browsern und weiterer kritischer Software identifiziert. Über die Initiative „Project Glasswing“ erhalten deshalb zunächst nur ausgewählte Unternehmen und Organisationen Zugriff, um kritische Software abzusichern, bevor vergleichbare Fähigkeiten breiter verfügbar werden. Zu den Beteiligten zählen Apple, Google, Microsoft und Nvidia. OpenAI nennt in seiner Ankündigung keine Partner.

Weiterlesen nach der Anzeige

Sollten sich die Mythos zugeschriebenen Fähigkeiten bestätigen, könnten solche KI-Modelle die Regeln der Cybersicherheit grundlegend verändern, mit Folgen weit über die IT-Branche hinaus. Dass bereits das US-Finanzministerium, die Notenbank und Großbanken alarmiert wurden, unterstreicht die mögliche Tragweite für kritische Infrastrukturen und die Finanzstabilität.


(tobe)



Source link

Künstliche Intelligenz

Top 10: Die beste Wärmebildkamera fürs Handy – Adapter für Android & iPhone


Wärmeverluste, Lecks und Störungen finden: Wir zeigen die besten Wärmebildkameras fürs Handy von Hikmicro, Flir und Co. im Test.

Eine besonders einfache und platzsparende Lösung ist eine kompakte Wärmebildkamera für das Handy, die man direkt zur Thermografie ans Smartphone anschließt. So lassen sich Wärmebrücken, elektrische Probleme und Wasserlecks schnell und zuverlässig aufspüren. Die Modelle werden in der Regel als Adapter per USB-C direkt ans Smartphone gesteckt und ermöglichen so eine kostengünstige Thermografie ohne separates Gerät. Es gibt auch Wärmebildkameras, die man separat via Bluetooth mit dem Smartphone verbindet.

Im Vergleich zur klassischen Wärmebildkamera sind diese Nachrüstlösungen preiswerter und handlicher, weil das Smartphone zugleich Anzeige und Steuerung übernimmt. Dennoch liefern sie eine ausreichend hohe Bildqualität und Flexibilität für verschiedene Einsatzbereiche. Gerade für Heimwerker, Energieberater oder Techniker, die punktuell Messungen vornehmen, sind sie ideal. Durch die einfache Anbindung an das Smartphone wird die thermische Analyse nicht nur günstiger, sondern auch flexibler.

Welche ist die beste Wärmebildkamera fürs Handy?

Testsieger ist die Thermal Master P3 für 269 Euro (Code: THERMALBF10) mit per Software hochskalierter Auflösung. Dieser Adapter ist kompatibel mit Android-Smartphones sowie ab dem iPhone 15 (mit USB‑C). Die Nutzung mit älteren iPhones ist über den mitgelieferten Adapter für Lightning möglich, kann jedoch je nach Gerät und Software eingeschränkt sein.

Technologiesieger ist die Topdon TC001 Plus ab 289 Euro. Dank des Dual-Objektivs erleichtert sie das Erkennen von Strukturen im Wärmebild – allerdings ist das Modell nur mit Android-Smartphones kompatibel.

Preis-Leistungs-Sieger ist die Thermal Master P1 für iOS (ab iPhone 15) sowie Android. Für nur 134 Euro (Code: THERMALBF10) bietet sie ein vergleichbares Leistungsspektrum wie die meisten Mitbewerber.

KURZÜBERSICHT

Die Thermal Master P3 ist ein kompakter Wärmebild-Adapter für Smartphones, der mit einer Auflösung von 512 × 384 Pixeln und einem Temperaturbereich von –20 bis 550 °C überzeugt. Die Bedienung über die App gelingt einfach. Dank des beiliegenden USB-C-auf-Lightning-Adapters funktioniert sie auch mit iPhones.

Die P3 bietet eine starke Leistung zum fairen Preis direkt beim Hersteller aus China für 230 Euro oder bei Amazon für 269 Euro jeweils mit dem Code: THERMALBF10.

VORTEILE

  • sehr kompakt
  • fairer Preis
  • praktisches Case
  • hohe Auflösung

NACHTEILE

  • Temperaturanzeige nicht immer ablesbar
  • keine IP-Zertifizierung

Die Topdon TC001 Plus überzeugt mit guter Bildqualität und funktionsreicher App. Das Dual-Objektiv hebt Konturen hervor und erleichtert so die räumliche Orientierung im Wärmebild. Für 289 Euro erhalten Android-Nutzer eine der besten Wärmebildkameras der Einstiegsklasse – ideal für den privaten und semiprofessionellen Einsatz.

VORTEILE

  • gute App
  • ordentliche Bildqualität
  • schnelle Erstellung von Aufnahmen

NACHTEILE

  • nur für Android
  • wuchtiger als Konkurrenzmodelle
  • mäßige Windows-Software

Die Thermal Master P1 bietet starke Wärmebildleistung im kompakten Smartphone-Format – ideal für Hauskontrollen und Technik-Checks. Reichweite und Details sind begrenzt, doch für die mobile Anwendung im Haushalt reicht sie aus.

Aktuell kostet der Adapter jeweils mit dem Code THERMALBF10 rund 134 Euro beim Hersteller oder 134 Euro bei Amazon.

VORTEILE

  • sehr kompakte Maße und geringes Gewicht
  • schnelle Verbindung zum Smartphone, sofort einsatzbereit
  • gute thermische Auflösung für Preis und Größe
  • App mit vielen Zusatzfunktionen wie Spot-Messung und Farbpaletten

NACHTEILE

  • begrenzte Reichweite
  • Kunststoffgehäuse wirkt weniger robust
  • App gelegentlich mit kleinen Verzögerungen
  • keine optische Vergrößerung, rein digital

Ratgeber

Worauf sollte man bei einer Wärmebildkamera fürs Handy achten?

Wärmebildkamera-Adapter fürs Smartphone kosten in der Regel zwischen 100 und 400 Euro – und sind damit meistens günstiger als eigenständige Wärmebildkameras. Wer eine Wärmebildkamera fürs Smartphone kaufen möchte, sollte nicht nur auf den Preis schauen.

Je nach Einsatzzweck – ob grobe Gebäudeanalyse, Lecksuche oder feine Elektronikdiagnose – entscheiden wenige technische Kernwerte darüber, ob der Adapter im Alltag brauchbare Ergebnisse liefert.

Hikmicro Mini E

Die kompakten USB-C-Adapter besitzen keinen eigenen Akku und beziehen ihre Energie direkt vom Smartphone. Das geht zulasten der Akkulaufzeit, hat aber einen praktischen Vorteil: Die Kamera ist ohne separates Aufladen jederzeit sofort einsatzbereit.

Anders ist das bei der Flir One Edge Pro und der Hikmicro Mini2W, die über einen eigenen Akku verfügen – der aber auch dann immer geladen sein muss, da die Verbindung nur über Bluetooth erfolgt.

Auf diese Themen kommt es bei einer Wärmebildkamera fürs Handy zur Thermografie an:

Kalibrierung und Messgenauigkeit

Wärmebild-Adapter fürs Smartphone sind ab Werk kalibriert und messen mit einer typischen Genauigkeit von ±2 bis ±3 Grad Celsius. Für die alltägliche Fehlersuche mittels Thermografie – um etwa Wärmebrücken aufzuspüren, Wasserlecks zu lokalisieren oder überhitzte Bauteile zu erkennen – reicht diese qualitative Messung völlig aus.

An ihre Grenzen stoßen die Handy-Kameras, wenn exakte quantitative Temperaturwerte gefragt sind. Eine professionelle Kalibrierung mit einem Schwarzkörperstrahler, wie sie bei Profi-Geräten (Genauigkeit ±1 °C) üblich ist, bieten die Smartphone-Adapter nicht. Die Firmware gibt die nötigen Parameter nicht frei. Für zertifizierte Gutachten, offizielle Energieausweise oder ISO-17025-Zertifikate eignen sie sich daher nicht.

Ganz ohne Korrekturfunktionen kommen die kompakten Aufsteckkameras dennoch nicht aus: Die meisten Apps erlauben es, den Emissionsgrad manuell an das Material anzupassen – etwa 0,95 für matte Oberflächen oder 0,3 für blankes Metall. Einige Modelle bieten zudem eine Offset-Korrektur über bekannte Referenzpunkte. Hersteller wie Flir setzen zusätzlich auf eine automatische Shutter-Kalibrierung, bei der ein interner Verschluss das Bild thermisch immer wieder neu abgleicht.

Praxistipp: Wer die Messgenauigkeit seines Adapters im Alltag überprüfen möchte, kann die Werte mit einem guten Infrarot-Thermometer (Pyrometer) vergleichen – eine echte Kalibrierung ersetzt das jedoch nicht.

Thermal Master P4 - Wärmebildaufnahmen

Thermische Empfindlichkeit

Ein zentrales Qualitätsmerkmal von Wärmebildkameras ist die sogenannte thermische Empfindlichkeit, auch bekannt als NETD (Noise Equivalent Temperature Difference). Dieser Wert gibt an, wie klein der Temperaturunterschied sein darf, den die Kamera noch zuverlässig erkennen kann.

Je niedriger der NETD-Wert (Beispiel: <40 mK), desto empfindlicher ist die Kamera – sie kann also feinere Temperaturunterschiede darstellen. Alle Adapter in dieser Bestenliste erreichen diesen Bereich annähernd. Das ist besonders wichtig bei der Detektion von kleinen Wärmelecks, leichten Überhitzungen oder in der präzisen Energieberatung. Kameras mit höherer thermischer Empfindlichkeit liefern klarere, kontrastreichere Bilder, insbesondere bei geringen Differenzen oder ungünstigen Umgebungsbedingungen.

Je nach Modell liegt der erfassbare Temperaturbereich meist zwischen –20 °C und +400 °C, was für typische Anwendungen im Haushalt, der Gebäudethermografie oder bei technischen Prüfungen vollkommen ausreichend ist. Manche Kameras messen auch darüber hinaus bis über 550 °C, was für industrielle Anwendungen relevant sein kann.

Auflösung und Bildqualität

Für die Detailgenauigkeit einer Wärmebildkamera für das Handy ist die thermische Auflösung entscheidend. Auf dem Markt reicht diese typischerweise von 80 × 60 bis 512 × 384 Pixel. Die Smartphone-Adapter dieser Bestenliste bieten Sensorauflösungen zwischen 160 × 120 und 256 × 192 Pixel. Eine hohe Auflösung erleichtert es, feine Temperaturunterschiede präzise zu erkennen – ein entscheidender Vorteil bei der Lecksuche oder der Elektrodiagnose.

Einige Geräte werben mit Auflösungen von bis zu 512 × 384 Pixel – diese sind allerdings per Software hochgerechnet, die native Auflösung der Infrarotkamera beträgt dabei 256 × 192 Pixel. Durch Interpolation und digitales Nachschärfen wirkt das Bild für den Anwender schärfer und detailreicher, die tatsächliche Sensorauflösung bleibt jedoch unverändert.

Eine Bildrate von mindestens 25 Hz sorgt für flüssige Wärmebilder – etwa beim Scannen von Leitungen oder bewegten Objekten. Modelle mit nur 9 Hz wirken dagegen deutlich ruckeliger.

Konturen dank Dual-Objektiv und MSX-Technologie

Nützlich sind Wärmebildkameras fürs Handy mit Dual-Objektiv – etwa die Topdon TC001 Plus, die Thermal Master P4 oder Flir One Edge Pro. Neben der Infrarotlinse besitzen sie eine zweite, optische Linse, deren Konturen sich ins Wärmebild einblenden lassen – das erleichtert das Erkennen und Zuordnen von Objekten deutlich.

Flir nennt seine Wärmebildtechnik MSX-Technologie (Multi-Spectral Dynamic Imaging): Kanten, Strukturen und Beschriftungen erscheinen klarer, ohne die Temperaturmessung zu beeinflussen. Das hilft besonders bei geringen Temperaturunterschieden – etwa bei schlecht isolierten Fenstern oder verdeckten Leitungen – und verbessert die Lesbarkeit auch bei begrenzter Auflösung erheblich.

Wofür benötigt man eine Wärmebildkamera?

Eine Wärmebildkamera fürs Handy kann im Haushalt vielfältig eingesetzt werden, um verschiedene Aspekte der Gebäude- und Haushaltsüberwachung zu verbessern. Ferner können Wärmebildkameras interessant sein für Naturfreunde, Jäger oder Förster, die nachts Tiere ausfindig machen wollen. Folgende Anwendungsbereiche sind denkbar:

  • Energieeffizienz: Wärmelecks in Wänden, Fenstern und Türen finden.
  • Elektronikdiagnose: Überhitzte Bauteile oder fehlerhafte Lötstellen auf Platinen erkennen, bevor es zu gravierenden Ausfällen kommt.
  • Elektrogeräteüberwachung: Früherkennung von Überhitzung oder Funktionsstörungen in Elektrogeräten
  • Heizung: Diagnose von Heizungsanlagen für Effizienzsteigerungen und gleichmäßige Wärmeverteilung.
  • Rohrleitungen und Wasserlecks: Aufspüren von undichten Stellen in Rohrleitungen und Identifizierung von Wasserschäden in der Gebäudestruktur.
  • Schädlingsbekämpfung: Suche nach Verstecken von Schädlingen, da diese oft als Wärmequellen erscheinen.
  • Schutzhüllen können stören: Der USB-C-Stecker vieler Adapter ist zu kurz, um durch ein dickes Case hindurch eine sichere Verbindung herzustellen. Dann muss man die Hülle abnehmen – einige Hersteller liefern kurze Verlängerungskabel oder Zwischenadapter mit.

Praxiseinsatz: Darauf muss man beim Messen achten

Damit eine Wärmebildkamera fürs Handy verlässliche Ergebnisse liefert, sollte man einige physikalische Grenzen kennen:

  • Oberflächentemperaturen: Eine Infrarotkamera blickt nicht durch Wände – sie erfasst ausschließlich die Oberflächentemperatur. Verputzte Heizungsrohre oder Leitungen werden erst sichtbar, wenn deren Wärme an die Oberfläche dringt.
  • Glas und Metall reflektieren: Blanke Metalle und Glasscheiben spiegeln Wärmestrahlung – etwa die Körperwärme des Nutzers – und verfälschen so das Messergebnis. Durch ein Fenster hindurch messen kann man nicht: Der Sensor erfasst nur die Temperatur der Scheibe.
  • Wetter und Tageszeit beachten: Gebäudeisolierungen prüft man am besten an kalten Tagen in den frühen Morgenstunden – idealerweise bei mindestens 10 bis 15 Grad Temperaturdifferenz zwischen innen und außen. Direkte Sonneneinstrahlung und starker Wind verfälschen die Ergebnisse.
  • Aufwärmzeit einplanen: Auch kompakte Smartphone-Adapter benötigen nach dem Einstecken einige Sekunden bis Minuten, um sich thermisch zu stabilisieren und zuverlässige Werte zu liefern.

Wie funktioniert eine Wärmebildkamera?

Eine Wärmebildkamera erfasst die Infrarotstrahlung, die von Objekten emittiert wird. Das Prinzip: Alle Objekte oberhalb des absoluten Nullpunkts (–273 °C) geben Infrarotstrahlung ab – die Kamera macht diese sichtbar und stellt sie als Temperaturbild dar. Damit ist es möglich, die Wärme einer Oberfläche zu erkennen.

Oft wird ein solches Gerät einfach als Infrarotkamera bezeichnet. Hier ist aber zwischen Wärmebild- und Nachtsichtkameras zu unterscheiden. Wärmebildkameras erfassen Temperaturunterschiede, während Nachtsichtgeräte Restlicht oder Infrarotlicht verwenden, um Bilder bei Dunkelheit sichtbar zu machen.

Beide Technologien haben unterschiedliche Anwendungen und ergänzen sich in verschiedenen Szenarien. Eine Wärmebildkamera soll primär Temperaturunterschiede von Oberflächen darstellen, während die Nachtsichtkamera die Sichtbarkeit bei völliger Dunkelheit durch vorhandenes Licht sowie reflektiertes Infrarotlicht gewährleistet. Letzteres kommt bei Überwachungskameras mit Nachtsicht (Bestenliste) zum Einsatz.

Das Bild einer Wärmebildkamera ist farbig dargestellt – man nennt das auch eine Pseudofarbdarstellung. Da Temperaturen selbst keine Farben haben, hilft die farbige Darstellung dem menschlichen Auge, Unterschiede einfacher zu erkennen. Das erleichtert die schnelle Identifikation von Unterschieden beim Temperaturbereich und Hotspots.

Die Pseudofarbdarstellung ist für den Nutzer deutlich leichter zu lesen als reine Graustufen. Um Temperaturunterschiede optimal hervorzuheben, bieten die Apps verschiedene Farbpaletten, die als Filter über das Wärmebild gelegt werden – etwa klassische Regenbogenfarben, Violett-Gelb (Iron) oder Schwarz-Weiß mit roten Hotspots.

Welches Smartphone hat eine Wärmebildkamera?

Zahlreiche Outdoor-Handys (Bestenliste) verfügen neben einer Nachtsichtkamera auch über eine Wärmebildkamera. Teilweise gilt das auch in Kombination mit einer IR-Linse für Nachtsicht, wie einige der Modelle aus unseren Tests zeigen.

Ulefone Armor 28 Ultra

Wie haben wir getestet?

Als primäres Testgerät kam ein Honor Magic V3 zum Einsatz, ergänzt durch Stichproben mit Smartphones von Samsung, Google und Motorola. Unter iOS haben wir die Adapter an einem iPhone 12 Pro sowie einem iPhone 17 Pro getestet. Dabei haben wir den Funktionsumfang der jeweiligen Apps ausgereizt, zahlreiche Aufnahmen in typischen Alltagsszenarien erstellt und Bildqualität sowie Bedienbarkeit analysiert – im Fokus standen Praxisnutzen und Handhabung.

Fazit

Eine Wärmebildkamera ist im Alltag vielseitig einsetzbar: Sie hilft, schwache Isolierungen, Wasserlecks oder überhitzende Geräte frühzeitig zu erkennen – und kann in der Dunkelheit sogar Säugetiere aufspüren. Eine preiswerte und platzsparende Lösung sind Wärmebild-Adapter zum Nachrüsten. Sie werden einfach ins Smartphone gesteckt und per App genutzt.

Die Thermal Master P3 überzeugt als Testsieger dank hoher Kompatibilität und hochskalierter Auflösung. Technologiesieger ist die Topdon TC001 Plus mit Dual-Objektiv – allerdings nur für Android. Das beste Preis-Leistungs-Verhältnis bietet die Thermal Master P1.

Wer auf einen Adapter verzichten möchte, greift zu einem Outdoor-Smartphone mit eingebauter Wärmebildkamera. Eigenständige Wärmebildkameras bieten zudem mehr Komfort und oft eine höhere Genauigkeit, sind aber deutlich teurer.

Weitere passende Artikel:

BESTENLISTE

Thermal Master P3 im Test: Wärmebildkamera für Android-Handy & iPhone überzeugt

Mit der Thermal Master P3 wird nahezu jedes Smartphone zur Wärmebildkamera – einschließlich iPhones. Wie gut das funktioniert, zeigt unser Test.

VORTEILE

  • sehr kompakt
  • fairer Preis
  • praktisches Case
  • hohe Auflösung

NACHTEILE

  • Temperaturanzeige nicht immer ablesbar
  • keine IP-Zertifizierung

Mit der Thermal Master P3 wird nahezu jedes Smartphone zur Wärmebildkamera – einschließlich iPhones. Wie gut das funktioniert, zeigt unser Test.

Ein Wärmebildkamera-Adapter fürs Smartphone bietet eine kostengünstige und zugleich mobile Lösung für private wie auch professionelle Einsätze. Vorteilhaft: Das vorhandene Display dient als Sucher, während der Adapter über den USB-C-Anschluss lediglich die Wärmebildoptik beisteuert. So lassen sich im Haushalt etwa Wärmebrücken, überlastete Leitungen oder Feuchtstellen schnell aufspüren.

Die neue Thermal Master P3 tritt die Nachfolge der P2 an und bringt eine entscheidende Neuerung: Erstmals funktioniert sie nicht nur mit Android-Geräten, sondern dank des mitgelieferten USB-C-auf-Lightning-Adapters auch mit iPhones.

Design & Lieferumfang

Mit ihren Maßen von 59 × 27 × 17,2 mm gehört die Thermal Master P3 zu den kompaktesten Wärmebild-Adaptern. Sie ist kaum größer als ein Daumen und verschwindet mühelos in der Hosentasche. Das Metallgehäuse wirkt robust und hochwertig verarbeitet. Eine IP-Zertifizierung fehlt – wasserdicht ist die Kamera damit nicht.

Zum Lieferumfang zählen neben dem Adapter ein stabiles Transport-Case samt Trageschlaufe. Praktisch ist die beigelegte USB-C-Verlängerung, dank der sich die Kamera auch dann bequem nutzen lässt, wenn ein direkter Anschluss am Smartphone etwa durch eine dicke Schutzhülle erschwert wäre. Neu hinzugekommen ist außerdem ein Lightning-Adapter, durch den die Thermal Master P3 nicht nur mit Android-Geräten, sondern auch mit aktuellen wie älteren iPhone-Modellen kompatibel ist.

App & Funktionen

Um die Thermal Master P3 nutzen zu können, ist die App Temp Master erforderlich. Sie steht sowohl im Google Play Store als auch im Apple App Store bereit. Auf der Verpackung und in der mehrsprachigen Anleitung findet sich zusätzlich ein QR-Code, der jedoch direkt auf eine APK-Datei verweist – ein Weg, der eher erfahrenen Android-Nutzern vorbehalten bleibt. iPhone-Besitzer landen über den QR-Code bei einer Dropbox-Adresse. In beiden Fällen empfiehlt es sich, stattdessen einfach manuell in den offiziellen Stores nach Temp Master zu suchen.

Nach der Installation genügt es, den Adapter ins Smartphone zu stecken. Die App fordert Zugriff auf Kamera und Speicher, um Fotos und Videos abspeichern zu können. Die Bedienoberfläche ist klar strukturiert und mit selbsterklärenden Symbolen versehen. Ein Fingertipp auf den Button „Kamera“ aktiviert das Wärmebild innerhalb weniger Sekunden.

Zur Auswahl stehen insgesamt zwölf Farbpaletten, die Temperaturunterschiede wahlweise dezent monochrom oder in kontrastreichen Farbtönen darstellen. Am oberen Bildschirmrand lassen sich drei Temperaturbereiche einstellen: –20 bis 150 °C, 100 bis 550 °C oder eine automatische Anpassung. Damit deckt die P3 sowohl typische Haushaltsanwendungen wie Heizungs- oder Fensterkontrollen als auch professionelle Einsätze im Handwerk oder in der Technik ab.

Besonders nützlich ist die Punkt- und Flächenmessung direkt im Bild. Anwender tippen auf beliebige Bildbereiche, um deren Temperatur auszulesen, oder zeichnen Formen wie Rechtecke, Linien oder Kreise. Die App errechnet daraufhin die höchste, niedrigste und durchschnittliche Temperatur innerhalb der markierten Zone. Allerdings lassen sich maximal drei Messbereiche gleichzeitig anlegen.

Bildqualität

Die Thermal Master P3 erzeugt Wärmebilder mit einer ungewöhnlich hohen Auflösung von 512 × 384 Pixeln. Allerdings sind die Aufnahmen per Software hochskaliert, der verbaute Infrarotsensor selbst liefert eine native Auflösung von 256 × 192 Pixeln. Im Vergleich zu einfachen Smartphone-Adaptern mit lediglich 80 × 60 oder 206 × 156 Pixeln wirkt das Wärmebild damit deutlich schärfer und detailreicher.

Besonders bei kleinen Temperaturunterschieden – etwa feinen Rissen in der Dämmung oder Leitungen hinter Trockenbauwänden – macht sich die höhere Pixeldichte bemerkbar. In der praktischen Nutzung erscheinen Wärmequellen klar voneinander abgegrenzt, sodass sich mehrere Objekte im Bild problemlos unterscheiden lassen. Tests im Innenraum zeigten unter anderem deutlich erkennbare Wärmebrücken an Fenstern und Heizkörpern. Im Außenbereich reicht die Bildqualität aus, um auch auf mittlere Distanz Tiere oder warme Motorblöcke zu identifizieren.

Die Bildwiederholrate von 25 Hz sorgt für ein flüssiges Livebild nahezu ohne Verzögerungen. Damit lässt sich die Kamera auch in Bewegung gut nutzen, etwa beim Abgehen einer Gebäudefassade oder bei Suchaktionen im Dunkeln. Bei schnellen Schwenks zeigt sich ein leichtes Nachziehen, das im Alltag jedoch kaum stört.

Auch die Farbpaletten beeinflussen die Ablesbarkeit: Während kontrastreiche „Rainbow“-Darstellungen Unterschiede sofort sichtbar machen, bieten monochrome Modi wie „White Hot“ oder „Black Hot“ eine nüchterne, gut interpretierbare Ansicht – ideal für den professionellen Einsatz.

Technische Daten

IR-Auflösung 512 x 384 Pixel
Messgenauigkeit (PCB) ±2°C
Bildwiederholrate 25 Hz
FOV 40° x 30.2°
NETD ≤35mK
Messbereich -20 ℃ bis 600 ℃
Produktgröße 59 x 27 x 17,2 mm
Produktgewicht 26,3 g
Wasserdichtigkeit keine

Preis

Der Thermal Master P3 Wärmebildkamera-Adapter kostet direkt beim Hersteller mit dem Rabatt-Code THERMALBF10 rund 230 Euro statt 279 Euro. Weil der Anbieter nicht in der EU ansässig ist, sind Regelungen zum europäischen Käuferschutz nicht bindend. Der Hersteller gewährt jedoch zwei Jahre Garantie sowie ein 30-tägiges Rückgaberecht. Für eine Rücksendung können allerdings zusätzliche Versandkosten anfallen.

Alternativ ist der Wärmebildkamera-Adapter fürs Smartphone auch bei Amazon für 269 Euro (Code: THERMALBF10 ) statt 349 Euro erhältlich.

Fazit

Die Thermal Master P3 überzeugt als extrem kompakter Wärmebild-Adapter für Smartphones mit einer für ihre Klasse außergewöhnlich hohen Auflösung von 512 × 384 Pixeln, auch wenn diese per Software hochskaliert wird. Im Alltag liefert sie detailreiche Bilder und deckt mit –20 bis 550 °C einen breiten Temperaturbereich ab. Die Bedienung über die Temp-Master-App gelingt weitgehend intuitiv, kleinere Schwächen bei der Darstellung fallen kaum ins Gewicht.

Ein echter Fortschritt gegenüber der Vorgängerin ist der mitgelieferte USB-C-auf-Lightning-Adapter, der die Nutzung erstmals auch auf iPhones ermöglicht. Für schnelle Checks am Haus, die Kontrolle von elektrischen Installationen oder den Outdoor-Einsatz bietet die P3 eine solide Leistung zu einem fairen Preis.

Abstriche gibt es lediglich bei der fehlenden IP-Zertifizierung und der Abhängigkeit vom Smartphone-Akku. Insgesamt präsentiert sich die Thermal Master P3 jedoch als vielseitiger, empfehlenswerter Einstieg in die Wärmebildtechnik – sowohl für private Anwender als auch für Handwerker und Technikbegeisterte.

Topdon TC001 Plus im Test: Schnelle & genaue Wärmebildkamera fürs Android-Handy

Die Topdon TC001 Plus macht aus dem Smartphone preisgünstig eine Wärmebildkamera – mit erstaunlicher Präzision und Dual-Objektiv.

VORTEILE

  • gute App
  • ordentliche Bildqualität
  • schnelle Erstellung von Aufnahmen

NACHTEILE

  • nur für Android
  • wuchtiger als Konkurrenzmodelle
  • mäßige Windows-Software

Die Topdon TC001 Plus macht aus dem Smartphone preisgünstig eine Wärmebildkamera – mit erstaunlicher Präzision und Dual-Objektiv.

Die Topdon TC001 Plus mit Dual-Objektiv verwandelt ein Android-Smartphone in eine vollwertige Wärmebildkamera. Der kompakte Adapter wird per USB-C angeschlossen und ist ausschließlich mit Android-Geräten kompatibel. Die TC001 Plus positioniert sich als vergleichsweise günstige Alternative zu klassischen Stand-alone-Wärmebildkameras und verspricht dennoch präzise, schnelle und zuverlässige Messergebnisse.

Wie gut sich der kleine Aufsatz im Alltag schlägt und wo seine Stärken und Schwächen liegen, klärt der folgende Testbericht.

Design & Lieferumfang

Der Topdon TC001 Plus ist rechteckig gebaut und misst 71 × 42 × 14 mm – in etwa so breit wie ein Smartphone mit 6,7-Zoll-Display. Die Höhe entspricht etwa zwei Fingerbreiten, die Dicke ungefähr einem Finger. Die Topdon ist damit also kompakt und auch leicht, verglichen mit den Modellen von Hikmicro oder Infiray aber etwas wuchtiger.

Der Anschluss erfolgt über einen USB-C-Stecker. Auf der Rückseite sitzen eine Kameraoptik sowie ein Thermografie-Sensor. Beide Module erzeugen im Zusammenspiel ein überlagertes Bild mit sichtbaren Konturen und farbcodierter Wärmesignatur. Die Verarbeitung wirkt solide und hochwertig.

Zum Lieferumfang zählen ein Hartschalenetui mit Reißverschluss, ein USB-C-Verlängerungskabel sowie ein USB-C-auf-USB-A-Adapter – letzterer ist nützlich, wenn die Wärmebildkamera an einem Windows-Notebook betrieben werden soll. Ein Mikrofasertuch zur Reinigung der Linsen liegt ebenfalls bei.

App & Funktionen

Für die Nutzung der Wärmebildkamera zum Nachrüsten dient die App Topinfrared aus dem Google Play Store. Nach der Installation stöpselt man den Adapter einfach ein und gewährt dem Android-System die Verbindung mit dem USB-Gerät. Die Bedienung der App erfolgt intuitiv. Das TC001 Plus eignet sich nur für Android. Wer ein iPhone nutzen möchte, benötigt das Modell ‎TC002 und TC002C.

Nach dem Einstecken des Kameraadapters startet die App mit der Schaltfläche „Wärmebildkamera aktivieren“. Danach legt der Nutzer die Emissionsparameter fest – etwa die Umgebungstemperatur und die Entfernung zum Messobjekt.

Sobald die Werte eingegeben sind, zeigt die App das Wärmebild an. Über den ersten Reiter können Nutzer direkt ein Foto aufnehmen. Weitere Reiter am unteren Bildschirmrand erlauben feinere Einstellungsmöglichkeiten. Man wählt unter anderem aus, ob das System die höchste und niedrigste Temperatur im Bild anzeigen soll. Zusätzlich stehen mehrere Farbpaletten zur Verfügung, um Temperaturunterschiede unterschiedlich darzustellen.

Der Nutzer entscheidet auch, ob die App ein Overlay aus beiden Linsen erstellt. Man kann das Wärmebild in den Vordergrund rücken und die Konturen aus der normalen Kamera darüberlegen – oder umgekehrt. Auf Wunsch zeigt die App nur das Infrarotbild oder das normale Kamerabild an.

Die App erlaubt außerdem, Temperaturschwellen für Warnmeldungen festzulegen, etwa wenn eine bestimmte Temperatur überschritten wird. Zusätzlich bietet die Software Feineinstellungen für Kontrast, Bildschärfe und Farbverläufe. Den Temperaturbereich wählt man entweder manuell für die Bereiche –20 bis 150 °C und 150 bis 550 °C oder man aktiviert die automatische Bereichserkennung.

Die TC001 Plus funktioniert nicht nur mit Android-Geräten. Über den mitgelieferten Adapter lässt sich die Kamera auch mit einem Windows-PC verbinden. Die passende Software stellt der Hersteller auf seiner Website bereit. Leider wollte diese in unserem Test aber nicht starten. Nach Rückfrage beim Hersteller wurde uns eine andere Software für die TC004 SE empfohlen (Top View 1.1), mit der es dann funktionierte.

Bildqualität

Die maximale Auflösung des Wärmebilds liegt bei 256 × 192 Pixel – ein Wert, den viele preiswerte Geräte in unseren Tests ebenfalls erreichen. Zwar klingt das zunächst nach wenig, in der Praxis lassen sich damit jedoch problemlos Temperaturunterschiede an verschiedenen Oberflächen erkennen. Dank des Dual-Objektivs bleiben zudem die Konturen der erfassten Objekte gut sichtbar, was die Orientierung im Bild deutlich erleichtert.

Im direkten Vergleich kann das Modell von Topdon mit anderen Adaptern dieser Preisklasse – etwa von Infiray, Hikmicro oder Thermal Master – gut mithalten. Die Bildqualität reicht für typische Anwendungen im Hobby- und Heimwerkbereich völlig aus.

Auch ein Einsatz im professionellen Umfeld ist grundsätzlich möglich – primär aufgrund der umfangreichen Analysefunktionen der zugehörigen App. Sie bietet zahlreiche Werkzeuge zur Temperaturauswertung und erlaubt eine präzise Anpassung an verschiedene Anwendungsszenarien.

Technische Daten

Auflösung 256 x 192 Pixel
Bildfrequenz 25 Hz
Blickfeld 56° × 42°
Temperaturbereich -20 °C bis 550 °C
Genauigkeit ± 1 °C (-20 °C bis 150 °C)
±2 °C (110 °C bis 550 °C)
Kompatibilität Android ab Version 6.0
Anschlüsse USB-C
Maße 71 × 42 × 14 mm
Gewicht 28 g

Preis

Die Topdon TC001 Plus Wärmebildkamera kostet regulär 330 Euro. Aktuell ist die Wärmebildkamera zum Nachrüsten für 289 Euro zu haben.

Fazit

Die TC001 Plus von Topdon überzeugt mit solider Verarbeitung, praxisgerechter Bildqualität und einer funktionsreichen App. Die Auflösung reicht für typische Anwendungen im privaten und semiprofessionellen Bereich aus. Stärken liegen vorrangig in der einfachen Handhabung und den umfangreichen Analysefunktionen. Besitzer eines Android-Smartphones erhalten für einen erschwinglichen Preis so eine gute Wärmebildkamera.

Im direkten Vergleich mit anderen Adaptern der Einstiegsklasse bietet das Modell ein ausgewogenes Gesamtpaket zu einem angemessenen Preis. Es fällt etwas größer aus als die Adapter von Thermal Master, Hikmicro oder Infiray, ist jedoch nicht zu wuchtig. Eine Kaufempfehlung können wir daher bedenkenlos aussprechen.

Thermal Master P1 im Test: Kompakte und günstige Wärmebildkamera fürs Smartphone

Die Thermal Master P1 macht das Smartphone zur Wärmebildkamera – kompakt, schnell, stark, aber auch mit Schwächen im Test.

VORTEILE

  • sehr kompakte Maße und geringes Gewicht
  • schnelle Verbindung zum Smartphone, sofort einsatzbereit
  • gute thermische Auflösung für Preis und Größe
  • App mit vielen Zusatzfunktionen wie Spot-Messung und Farbpaletten

NACHTEILE

  • begrenzte Reichweite
  • Kunststoffgehäuse wirkt weniger robust
  • App gelegentlich mit kleinen Verzögerungen
  • keine optische Vergrößerung, rein digital

Die Thermal Master P1 macht das Smartphone zur Wärmebildkamera – kompakt, schnell, stark, aber auch mit Schwächen im Test.

Wärmebildtechnik hat in den vergangenen Jahren enorme Fortschritte gemacht. Was früher sperrige Spezialgeräte waren, passt heute in jede Jackentasche – und genau hier setzt die Thermal Master P1 an. Die kompakte Smartphone-Kamera macht Temperaturunterschiede präzise sichtbar – sei es beim Aufspüren von Wärmebrücken im Haus oder beim nächtlichen Beobachten von Tieren im Garten. Im Test zeigt sich: Die P1 beeindruckt mit viel Leistung für ihre Größe, richtet sich aber klar an Nutzer, die eine mobile und unkomplizierte Lösung suchen.

Design

Die Thermal Master P1 ist bewusst minimalistisch gestaltet: ein kleines Modul, kaum größer als ein USB-Stick, das direkt in den USB-C-Anschluss des Smartphones gesteckt wird. Mit unter 20 g fällt sie beim Transport kaum auf und verschwindet problemlos in Jacke, Rucksack oder Hosentasche. Das matte Kunststoffgehäuse ist unempfindlich gegen Fingerabdrücke und wirkt dennoch robust.

Praktisch: Das Modul wird in einer stabilen Transportbox geliefert, die das Objektiv schützt und Platz für das mitgelieferte 50-cm-USB-C-Verlängerungskabel bietet. Die Box ist gepolstert und robust, bringt zwar etwas Volumen mit, passt aber dennoch bequem in die Tasche oder den Rucksack.

Der USB-C-Stecker ist oben angebracht und ausreichend lang, um auch bei dickeren Smartphone-Hüllen zu passen. Ist das Case besonders massiv, schafft das Verlängerungskabel Abhilfe.

Steuerung & Bedienung

Die Steuerung der Thermal Master P1 erfolgt vollständig über die App, die sich schnell installieren lässt und sofort nach dem Einstecken der Kamera startet – praktisch, wenn es schnell gehen muss. Am iPhone erscheint dabei ein kurzes Pop-up, das auf das Zubehör verweist und den App-Start anbietet.

Das Menü ist übersichtlich aufgebaut: Das Livebild zeigt Temperaturspitzen, Schwellenwerte können gesetzt und Farbpaletten gewechselt werden. Besonders nützlich ist die Spot-Messung, die an jedem Punkt des Bildes präzise Temperaturwerte liefert – ideal für Hauskontrollen, etwa bei Fußbodenheizungen oder Leitungen.

In der Praxis reagiert die App zügig, nur beim Wechsel der Farbpaletten treten gelegentlich kleine Verzögerungen auf. Nach etwa zehn Sekunden ist die Kamera betriebsbereit – im Vergleich zu professionellen Geräten ein ausgezeichneter Wert.

Die App bietet zudem zahlreiche Optionen für Kontrastanpassungen, um Wärmequellen deutlicher hervorzuheben. Bereiche lassen sich gezielt markieren, inklusive automatischer Durchschnittstemperatur-Berechnung. Standardmäßig werden Punktmessungen für die heißesten, kältesten und mittleren Bereiche angezeigt.

Ein echtes Plus der Smartphone-Lösung: Screenshots und Videos können direkt gespeichert oder geteilt werden. Die Bedienung bleibt intuitiv – auch für Einsteiger. Klar ist jedoch: Ihre Stärke liegt in der mobilen, unkomplizierten Nutzung, weniger im professionellen Dauereinsatz.

Kamera & Bildqualität

Die Thermal Master P1 nutzt einen Wärmebildsensor mit 160 × 120 Pixeln (12 µm) und gibt das Bild dank interner Optimierung mit effektiven 320 × 240 Pixeln aus. Das klingt überschaubar, reicht in der Praxis aber völlig aus. Der Temperaturbereich von –20 °C bis 600 °C deckt Hausinspektionen ebenso ab wie technische Prüfungen. Mit 25 Hz Bildfrequenz wirkt das Live-Bild angenehm flüssig.

Im Test überzeugt die P1 mit solider Bildqualität: Wärmequellen werden klar erfasst, Temperaturverläufe sauber dargestellt. Besonders im Nah- und Mittelbereich spielt sie ihre Stärken aus – etwa beim Aufspüren von Wärmebrücken, Prüfen von Fußbodenheizungen oder Kontrollieren von Fenstern und Türen. Auch zur schnellen Orientierung im Garten oder Revier eignet sie sich gut.

Zwölf abgestimmte Farbpaletten ermöglichen je nach Bedarf stärkeren Kontrast oder neutrale Darstellung. Der digitale Zoom bis 15-fach hilft bei der Orientierung, bringt aber keine echten Detailgewinne – bei hoher Vergrößerung verpixelt das Bild. Für Wildbeobachtung auf größere Distanzen ist die P1 daher nur eingeschränkt geeignet.

Die Thermal Master P1 bietet starke Alltagsleistung, stößt aber an natürliche Grenzen. Reichweite und Detailtiefe sind begrenzt, da eine optische Vergrößerung fehlt. Für präzise Beobachtungen auf Distanz ist sie daher weniger geeignet.

Das leichte Kunststoffgehäuse ist praktisch, aber nicht für rauen Outdoor-Einsatz ausgelegt. Da die Kamera ihren Strom direkt aus dem Smartphone zieht, sinkt die Akkulaufzeit bei längerer Nutzung spürbar – ein Kompromiss, der Gewicht spart.

Im Alltag fiel gelegentlich auf, dass die App nach dem Einstecken kurz benötigt, bis korrekte Messwerte erscheinen. Kein ernster Mangel, aber bei schnellen Einsätzen etwas lästig.

Preis

Die Thermal Master P1 kostet direkt beim Hersteller nur 149 Euro. Der Hersteller gewährt zwei Jahre Garantie und eine 30-tägige Rückgabemöglichkeit. Mit dem Code mit dem Code THERMALBF10 gibt es dauerhaft einen Rabatt von 5 Prozent, damit kostet der Adapter dann rund 134 Euro beim Hersteller oder 134 Euro bei Amazon.

Damit ist die Thermal Master P1 günstiger als viele vollwertige Handgeräte, bietet aber eine ähnliche Grundfunktion. Preislich liegt sie im Einstiegsbereich moderner Wärmebildtechnik.

Fazit

Die Thermal Master P1 zeigt eindrucksvoll, wie viel Leistung inzwischen in einem kompakten Smartphone-Modul steckt. Sie ist schnell einsatzbereit, liefert im Nah- und Mittelbereich eine überzeugende Wärmebilddarstellung und eignet sich bestens für Hauskontrollen, technische Prüfungen oder kurze Outdoor-Einsätze.

Grenzen bestehen bei Reichweite und Detailtiefe, und auch die Abhängigkeit vom Smartphone-Akku bleibt ein Kompromiss. Wer jedoch eine handliche, leichte und unkomplizierte Wärmebildkamera sucht, bekommt mit der P1 ein starkes Gesamtpaket zu einem fairen Preis – ideal für alle, die keine Profi-Ausrüstung benötigen, aber dennoch zuverlässige Ergebnisse erwarten.

Thermal Master P4 im Test: Hervorragende Wärmebildkamera für Android-Handys

Isolierung prüfen, Lecks finden: Der Thermal Master P4 macht das Android-Handy zur Wärmebildkamera. Im Test überzeugt der Adapter mit Dual-Objektiv.

VORTEILE

  • schickes Design
  • gute Bildqualität
  • Dual-Objektiv

NACHTEILE

  • inkompatibel mit iOS
  • teuer

Isolierung prüfen, Lecks finden: Der Thermal Master P4 macht das Android-Handy zur Wärmebildkamera. Im Test überzeugt der Adapter mit Dual-Objektiv.

Eine Wärmebildkamera ist längst nicht mehr nur Profis und Handwerkern vorbehalten. Schwachstellen in der Isolierung aufspüren, Warmwasser- oder Stromleitungen lokalisieren – das geht auch ohne unhandliches Spezialgerät. Ein kompakter Smartphone-Adapter rüstet die Funktion nach, das Handy dient dabei als Display.

Mit dem P4 bringt Thermal Master einen neuen Wärmebildadapter fürs Smartphone auf den Markt – bereits das vierte Gerät des Herstellers, das wir getestet haben. Dank der Software-Skalierung wirkt das Wärmebild feiner aufgelöst, hinzu kommt ein Dual-Objektiv. Eine Einschränkung vorweg: Der P4 funktioniert ausschließlich mit Android. Ob er sich dennoch lohnt, zeigt dieser Test.

Design & Lieferumfang

Der Thermal Master P4 fällt auf – und das ist bei einem Infrarot-Adapter dieser Größe nicht selbstverständlich. Das Gehäuse aus Metall erinnert mit seinen abgerundeten Seiten und der quadratischen Grundform an eine miniaturisierte Retro-Kamera.

Die Farbgebung in Schwarz mit goldenen Akzenten wirkt edel: Die Infrarotlinse und die zusätzliche optische Linse sind von einem goldfarbenen Ring eingefasst. Mit Abmessungen von 53 × 29 × 11 mm ist der Adapter ziemlich kompakt – es gibt zwar noch kleinere Varianten, die optisch aber nicht mithalten können.

Im Karton liegen neben dem Adapter ein Hardcase mit Reißverschluss. Dieses misst etwa 100 × 80 mm und passt so noch gut in eine Hosentasche. Dazu kommt eine Schnellstartanleitung auch auf Deutsch sowie ein Verlängerungskabel mit USB-C- und USB-A-Anschluss. Damit kann man den P4 direkt mit einem Windows-Laptop verbinden.

App & Funktionen

Die zugehörige App „Thermal Master“ steht im Google Play Store zum Download bereit. Beim erstmaligen Einstecken ins Android-Handy fordert sie die Berechtigung zur Nutzung von USB-Geräten sowie den Kamerazugriff an. Die App ist übersichtlich aufgebaut. Am unteren Rand findet sich eine Navigationsleiste mit fünf zentralen Funktionen:

Das Thermometer-Icon steuert die Temperaturanzeige. Standardmäßig markiert die App den wärmsten und kühlsten Bereich im Wärmebild. Wer gezielter messen will, kann einzelne Bereiche per Kreis oder Rechteck auswählen – innerhalb der Markierung wird dann die jeweilige Temperatur eingeblendet.

Über das Kreis-Icon lässt sich die Farbpalette wechseln. Voreingestellt ist „Ion“ mit Lila- und Orangetönen, zur Auswahl stehen aber auch Regenbogenfarben oder Schwarzweiß mit Rotakzenten.

Das mittlere Kamera-Icon öffnet den Aufnahmemodus. Dort tippt man auf den zentralen Auslöser für ein Foto oder nutzt die rote Aufnahmetaste rechts für ein Video. Links gelangt man zur Galerie mit den bisherigen Aufnahmen.

Oberhalb des Wärmebilds lässt sich der Temperaturbereich festlegen – standardmäßig von −20 bis 150 °C oder von 100 bis 600 °C. Eine automatische Erkennung der Temperaturbereiche ist zuschaltbar. Diese erkennt, welcher Modus gerade passender ist, für den Alltag dürfte aber der erste Bereich die gebräuchlichste Wahl sein. Weitere Einstellungen sind über das Zahnrad-Icon erreichbar.

Bildqualität

Auf dem Smartphone-Display liefert der Thermal Master P4 ein erstaunlich scharfes Wärmebild. Das Datenblatt nennt 512 × 384 Pixel, tatsächlich skaliert die Software aber hoch – nativ löst der Infrarotsensor mit 256 × 192 Pixeln auf. Für einen Smartphone-Adapter ist das dennoch ein guter Wert, viele günstige Einsteiger-Dongles liefern nur 80 × 60 oder 160 × 120 Pixel.

Die Messgenauigkeit liegt bei ±2 °C und fällt damit eher großzügig aus. Die thermische Empfindlichkeit (NETD) von ≤35 mK kann sich hingegen sehen lassen und übertrifft sogar die Konkurrenz von Topdon, Hikmicro sowie Flir in dieser Preisklasse. Eine Kalibrierung mit einem externen Gerät ist allerdings nicht vorgesehen, der P4 ist werksseitig vorkalibriert. Damit eignet er sich eher für den Hobby- als für den professionellen Bereich.

In der Praxis trennt der P4 benachbarte Wärmequellen sauberer als einfache IR-Kameras mit geringerer Auflösung. Sichtbar werden so etwa Wärmebrücken in der Gebäudehülle, der Verlauf einer Fußbodenheizung oder lokal überhitzte Bauteile auf Leiterplatten. Im Außenbereich lassen sich auf mittlere Distanz auch Tiere oder die Restwärme eines kurz zuvor betriebenen Motorblocks erkennen.

Auf hochauflösenden Smartphone-Displays wirkt das per Software interpolierte Wärmebild deutlich homogener als bei vielen günstigen IR-Adaptern. Die native Sensorauflösung steigt dadurch zwar nicht, die Darstellung erscheint aber sichtbar feiner und übersichtlicher. Mit 25 Hz liefert der P4 zudem ein flüssiges Livebild, das auch bei Bewegungen gut ablesbar bleibt.

Einen echten Mehrwert bietet das Dual-Objektiv: Eine zusätzliche optische Linse erfasst ein normales Kamerabild, das die App mit dem Wärmebild überlagert. So werden Konturen sichtbar und Fensterrahmen, Leitungen oder Bauteile lassen sich leichter zuordnen.

Standardmäßig kommt ein Hybridmodus zum Einsatz, bei dem das Wärmebild durch Konturen der optischen Linse ergänzt wird – das hilft bei der Orientierung. Alternativ lässt sich auf ein reines Infrarot- oder Kamerabild umschalten oder auf einen Mischmodus, der die Wärmebereiche nur als dezente Farbschicht über das Realbild legt.

Wie gut sich die Daten interpretieren lassen, hängt auch von der Farbpalette ab. Bunte „Rainbow“-Darstellungen machen selbst marginale Temperaturunterschiede sofort sichtbar. Für die professionelle Fehlersuche eignen sich monochrome Modi wie „White Hot“ besser – sie lenken weniger vom Wesentlichen ab.

Technische Daten

IR-Auflösung 512 × 384 Pixel (hochskaliert) / 256 × 192 Pixel (Sensor)
Messgenauigkeit (PCB) ±2°C
Bildwiederholrate 25 Hz
FOV 40° x 30.2°
NETD ≤35mK
Messbereich -20 ℃ bis 600 ℃
Produktgröße 53 × 29 × 11 mm
Wasserdichtigkeit keine

Preis

Der Wärmebildadapter kostet direkt beim Hersteller derzeit 345 Euro – mit dem Code THERMALBF10 sinkt der Preis auf knapp 311 Euro. Bei Amazon kostet der Thermal Master P4 ebenfalls mit dem gleichen Rabatt-Code THERMALBF10 rund 359 Euro.

Anmerkung: Der Anbieter sitzt außerhalb der EU, europäische Verbraucherrechte lassen sich daher schwer durchsetzen. Thermal Master gewährt allerdings freiwillig zwei Jahre Garantie und ein 30-tägiges Rückgaberecht, bei Retouren können jedoch hohe Versandkosten anfallen. Bei Amazon greift der Käuferschutz und es gelten die Rückgaberegeln der Plattform.

Fazit

Der Thermal Master P4 zeigt eindrucksvoll, was Smartphone-Wärmebildadapter im Hobbybereich mittlerweile leisten. Der Sensor liefert eine solide Grundauflösung, die per Software sinnvoll hochskaliert wird. So lassen sich feinere Details erkennen als bei vielen günstigen Konkurrenten.

Ein Highlight ist das Dual-Objektiv: Die eingeblendeten Konturen oder das Kamerabild mit dezentem Wärme-Overlay erleichtern spürbar die Orientierung in der Praxis. Auch optisch und haptisch hinterlässt das Modul einen wertigen Eindruck. Praktische Extras sind zudem das mitgelieferte Hardcase und das Verlängerungskabel für den Einsatz am Windows-Laptop.

Leider fehlt dem schicken Gehäuse ein Wasser- und Staubschutz für den rauen Baustellen-Alltag. Zudem schränkt Thermal Master die Zielgruppe ein: Während der Vorgänger P3 noch iOS unterstützte, bleibt der P4 Android-Nutzern vorbehalten. Angesichts des vergleichsweise hohen Preises sind das Punkte, die man vor dem Kauf abwägen sollte. Mangels zusätzlicher Kalibrierung bleibt das Gerät primär etwas für Privatanwender.

Hikmicro Mini 2 Plus V2 im Test: Hervorragende Wärmebildkamera fürs Handy

Als kompakte Handy-Wärmebildkamera mit manuellem Fokus sowie Kompatibilität zu iOS und Android richtet sich die Hikmicro Mini 2 Plus V2 an Profis und Heimwerker.

VORTEILE

  • kompaktes Design
  • manuell einstellbarer Fokus für präzisere Bilder
  • hohe thermische Empfindlichkeit und Bildqualität
  • Kompatibilität zu iOS und Android

NACHTEILE

  • nur IP40-Zertifizierung (eingeschränkte Robustheit)
  • inkompatibel zu iPhone 17 und einigen Android-Geräten

Als kompakte Handy-Wärmebildkamera mit manuellem Fokus sowie Kompatibilität zu iOS und Android richtet sich die Hikmicro Mini 2 Plus V2 an Profis und Heimwerker.

Die Hikmicro Mini 2 Plus V2 ist eine kompakte und vielseitige Smartphone-Wärmebildkamera, die als Nachfolger der Mini 2 V2 mit zusätzlichen Funktionen und einem optimierten Design überzeugt. Besonders hervorzuheben ist die manuell einstellbare Fokuslinse.

Die Kamera ist dank eines mitgelieferten Lightning-zu-Typ-C-Adapters sowohl mit der neuesten iPhone-Serie als auch mit älteren iPhone-Modellen und Android-Geräten kompatibel. In diesem Testbericht zeigen wir, ob die Verbesserungen das Gerät zu einer lohnenden Investition machen.

Design & Lieferumfang

Die Hikmicro Mini 2 Plus V2 besticht durch ihr nahezu quadratisches Design, das kompakt und portabel ist und eine hochwertige Verarbeitung bietet. Die Wärmebildkamera wird über USB-C mit Android-Smartphones verbunden, während für iPhones ein USB-C-auf-Lightning-Adapter im Lieferumfang enthalten ist.

Zusätzlich werden ein 60 cm langes Verlängerungskabel und eine praktische Aufbewahrungstasche mitgeliefert. Optisch erinnert der Adapter durch die manuell einstellbare Fokuslinse an eine Miniaturkamera. Die Abmessungen betragen kompakte 26,6 × 26,6 × 25 mm bei einem Gewicht von lediglich 24 g.

App & Funktionen

Die Hikmicro-Viewer-App, verfügbar für Android und iOS (ab Version 14), ermöglicht eine intuitive Steuerung der Kamera und bietet professionelle Einstellungen wie die Anpassung des Emissionsgrades und der Reichweite. Diese Funktionen erlauben es, präzise Wärmebilder und Temperaturmessungen von verschiedenen Oberflächen aufzunehmen. Nach dem Anschließen startet die App automatisch und bietet Zugriff auf den Auto- und manuellen Modus. Der manuelle Fokus der Plus V2 ist ein entscheidender Vorteil, der exakte Anpassungen erlaubt, um scharfe und detailreiche Wärmebilder zu erhalten.

Die Bildverbesserungstechnologie Super-IR liefert klare und kontrastreiche Aufnahmen in Echtzeit sowie als Fotos und Videos. Konturen mithilfe einer optischen Linse, wie es die MSX-Technologie von Flir bietet, zeigt die Wärmebildkamera leider nicht an. Allerdings kann man ein kleines Vorschaubild der Handykamera einblenden, um besser zu erkennen, welche Bereiche das Wärmebild gerade anzeigt. In der App stehen zudem zahlreiche Farbprofile für die Darstellung der Wärmesignaturen zur Auswahl.

Achtung: Wir haben das Gerät mit einem iPhone 12 und iPhone 15 getestet. Mit dem iPhone 17 ist die Wärmebildkamera leider inkompatibel, wie sich erst nach dem Test durch Leserzuschriften herausgestellt hat. Probleme soll es auch beim Samsung Galaxy S25+ und S25 Ultra sowie Google Pixel 9 geben. Mehr dazu zeigt der Hersteller in diesen Spezifikationen.

Bildqualität

Mit einer Sensorauflösung von 256 × 192 Pixeln und einer thermischen Empfindlichkeit von unter 40 mK liefert die Mini 2 Plus V2 gestochen scharfe Wärmebilder. Der Temperaturbereich reicht von -20 bis 350 Grad Celsius, und die Genauigkeit liegt bei ±2 °C. Die neue manuelle Fokuslinse verbessert die Detailschärfe erheblich und macht die Kamera ideal für Anwendungen wie HLK-Inspektionen, die Behebung von Isolationsproblemen und Automobiltests. Die Kamera kann Objekte aus einer Entfernung von 7 cm bis 10 m und selbst kleinste Details von nur 0,5 mm Größe erkennen, wie elektronische Bauteile oder mechanische Geräte.

Technische Daten

Auflösung 256 x 192 Pixel
Brennweite 6,9 mm
Sichtfeld 25° x 18,8°
Temperaturbereich -20°C bis 400°C
PCB-Genauigkeit ±2°C
Kompatibilität Android 7.0+ und iOS 14+
Anschlüsse USB-C, Lightning iOS
Maße 26,60 mm x 26,60 mm x 25 mm
Gewicht 24 g

Preis

Am günstigsten ist die Hikmicro Mini 2 Plus V2 derzeit bei Galaxus für rund 250 Euro.

Fazit

Die Hikmicro Mini 2 Plus V2 überzeugt als leistungsstarke und vielseitige Wärmebildkamera für Smartphones. Die Einführung des manuellen Fokus bietet eine deutliche Verbesserung in der Bildqualität, während die Kompatibilität mit Android- und iOS-Geräten die Flexibilität erhöht. Das kompakte Design, die intuitive App-Bedienung und die Super-IR-Bildverbesserung machen die Kamera zu einem praktischen Werkzeug für professionelle und private Anwendungen.

Der geringfügig höhere Preis wird durch die zusätzlichen Funktionen gerechtfertigt, sodass die Mini 2 Plus V2 eine hervorragende Wahl für alle ist, die Wert auf präzise Wärmebildaufnahmen legen. Leider funktioniert das Modell nicht mit dem iPhone 17.

Wärmebildkamera für Handy im Test: Topdon TC002C Duo für iOS & Android

Die Topdon TC002C Duo erhöht per Software die Auflösung und unterstützt Android sowie iOS. Wie sich die Wärmebildkamera in der Praxis schlägt, zeigt der Test.

VORTEILE

  • verbesserte Bildschärfe durch Software
  • kompatibel zu iOS & Android
  • praktisches Case für Transport
  • solide App

NACHTEILE

  • keine zusätzliche optische Linse für Konturen
  • eingeschränkte Kompatibilität mit einigen Samsung-Handys
  • KI-Feature benötigt Registrierung
  • teuer

Die Topdon TC002C Duo erhöht per Software die Auflösung und unterstützt Android sowie iOS. Wie sich die Wärmebildkamera in der Praxis schlägt, zeigt der Test.

Die Wärmebildkamera von Topdon wird als kompakter Adapter über den USB-C-Anschluss direkt mit dem Smartphone verbunden. Über die zugehörige App erscheint das Wärmebild in Echtzeit auf dem Handy. Im Unterschied zur Topdon TC002C unterstützt das Duo-Modell neben iOS auch Android – allerrdings gibt es PRobleme mit eingien Smarphje scvcon samsung.

Ein Wärmebildkamera-Adapter eignet sich hervorragend, um im Haushalt gezielt nach Wärmeverlusten durch mangelhafte Isolierung oder Kältebrücken zu suchen. Auch Warmwasserleitungen oder Stromkabel lassen sich damit zuverlässig lokalisieren. Für Tierbeobachter und Jäger bietet die Kamera ebenfalls Vorteile – sie hilft dabei, Tiere bei Dunkelheit oder in unübersichtlichem Gelände besser zu erkennen.

Im Vergleich zu klassischen Handheld-Wärmebildkameras ist ein Smartphone-Adapter deutlich kompakter. Aufnahmen lassen sich zudem direkt in der Cloud speichern und einfach weiterverarbeiten.

Die Topdon TC002C Duo bietet dank softwaregestützter Bildverarbeitung eine verbesserte Detaildarstellung über die native Sensorauflösung hinaus. Wie gut der Wärmebildadapter ab 264 Euro abschneidet, zeigt unser Testbericht.

Design & Lieferumfang

Die TC002C Duo präsentiert sich im typischen Topdon-Design: auffällig breit und mit markanten, achteckigen Kanten. Mit Abmessungen von rund 42 × 14 × 71 mm und einem Gewicht von knapp 30 g ist der Adapter etwa so breit wie ein Smartphone mit über 6,4 Zoll Bildschirmdiagonale. Er lässt sich gut an der Unterseite eines Smartphones anbringen, fällt jedoch deutlich größer aus als vergleichbare Adapter der Konkurrenz.

Zum Lieferumfang gehört ein praktisches Case mit Reißverschluss für den sicheren Transport. Darin befinden sich nützliche Extras – etwa ein Verlängerungskabel mit Lightning-Anschluss für ältere iPhones sowie ein USB-C-auf-USB-C-Kabel inklusive Adapter auf USB-A, falls man die Kamera an einen Windows-Laptop anschließen will. Außerdem liegt ein Brillenputztuch bei, um die Linse sauber zu halten.

App & Funktionen

Die Topdon TC002C Duo unterstützt Android und iOS, zeigt aber bei einigen Samsung-Modellen Kompatibilitätsprobleme. Für die Nutzung der TC002C Duo ist die Topinfrared-App von Topdon erforderlich, die sowohl im Google Play Store als auch im Apple App Store verfügbar ist. Nach dem Einstecken des Adapters und dem Starten der App wählt man auf dem Homescreen die Kamera aus und aktiviert anschließend die Wärmebildkamera.

Über den Reiter „Foto machen“ lassen sich direkt Wärmebilder aufnehmen. Standardmäßig erfolgt die Darstellung im Hochformat, das auch für die Temperaturanzeige optimiert ist. Zwar lässt sich das Bild in den Einstellungen drehen, dies betrifft jedoch das gesamte Bild – was in der Praxis wenig hilfreich ist. Auch Videoaufzeichnungen sind mit der App möglich.

Am unteren Bildschirmrand befinden sich mehrere Symbole. Hier lässt sich unter anderem ein Fadenkreuz mit Temperaturanzeige am Messpunkt einblenden. Zudem stehen bis zu zehn verschiedene Farbpaletten zur Auswahl – je nach Anwendungsfall und persönlicher Vorliebe.

Zusätzlich lässt sich die thermische Empfindlichkeit anpassen. Standardmäßig ist der Temperaturbereich auf –20 bis 150 °C eingestellt. Alternativ kann man auf einen erweiterten Bereich von 150 bis 550 °C umschalten oder eine automatische Skalierung aktivieren.

Optional lässt sich das Livebild der Smartphone-Kamera über das Wärmebild legen, um zusätzliche Orientierung zu bieten. Allerdings liegen die beiden Aufnahmen nicht exakt plan übereinander, da die Kamera des Smartphones deutlich höher sitzt als der Wärmebildsensor. Eine zweite optische Linse an der Wärmebildkamera hätte hier helfen können – wie sie etwa einige Konkurrenzmodelle oder die Topdon TC001 Plus bieten. Sie erzeugt Konturen, die eine bessere Ausrichtung ermöglichen.

Der Wärmebildadapter unterstützt auch Windows. Um die Kamera nutzen zu können, benötigt man die passende Software, die bei Topdon heruntergeladen werden kann. In der Anleitung ist zusätzlich ein QR-Code verlinkt.

Ein besonderes Feature ist die integrierte KI-Erkennung, die über einen separaten Reiter neben „Foto machen“ erreichbar ist. Für die Nutzung ist eine Registrierung bei Topdon erforderlich. Die ersten 100 Erkennungen sind kostenlos, danach muss ein Kontingent erworben werden. Derzeit ist das jedoch nicht möglich, da sich die Funktion in einer Testphase befindet.

Die KI soll bei der Erkennung von Schädlingen, Wärmelecks oder besonders heißen Stellen in elektrischen Schaltungen unterstützen. In unserem Test konnte die KI insbesondere ein mögliches Leck in der Küche identifizieren. Beim ersten Versuch erfolgte die Antwort allerdings auf Chinesisch – erst nach Rückfrage erhielten wir eine deutsche Antwort mit dem Hinweis auf ein potenzielles Leck. Der praktische Mehrwert dieser Funktion hält sich derzeit noch in Grenzen.

Bildqualität

Zum Einsatz kommt eine von Topdon entwickelte Technologie namens TISR, die die wahrgenommene Auflösung von Wärmebildern verbessern soll. Die native Sensorauflösung beträgt lediglich 256 × 192 Pixel. Durch die Bildverarbeitung mit Algorithmen zur Kontrastverstärkung und Rauschunterdrückung erzeugt TISR detailreichere Bilder. So entsteht der Eindruck einer Auflösung von 512 × 384 Pixeln – ohne dass sich die physikalische Sensorauflösung ändert.

Die TISR-Funktion lässt sich manuell über ein Symbol oben rechts im Bildschirm aktivieren. Der Mehrwert hielt sich in unseren Augen jedoch in Grenzen. Die Bildqualität ist dennoch ziemlich gut und muss sich vor der Konkurrenz kaum verstecken. In den meisten Fällen lässt sich gut erkennen, was sich vor der Linse befindet.

Lediglich klarere Konturen – wie sie mithilfe einer zweiten optischen Linse eingeblendet werden könnten – haben wir etwas vermisst. Insgesamt eignet sich der Wärmebildadapter aber gut für den Hausgebrauch zur Lecksuche, Prüfung von Schaltkreisen sowie auch zur nächtlichen Tiersuche. Im Test ließ sich damit problemlos eine feuchte Stelle in der Küche aufspüren, die auf ein kleines Wasserleck hingewiesen hat.

Technische Daten

Auflösung 256 x 192 Pixel
Bildfrequenz 25 Hz
Blickfeld 56° × 42°
Temperaturbereich -20 °C bis 550 °C
Genauigkeit ± 2 °C (-20 °C bis 150 °C)
NETD <40 mK
FOV 50 ° x 37,2 °
Kompatibilität Android, iOS, Windows
Anschlüsse USB-C; Adapter für USB-A und Lighnting
Maße 71 × 42 × 14 mm
Gewicht 30 g

Preis

Der Wärmebildadapter Topdon TC002C Duo kostet bei Amazon regulär 310 Euro – mit einem Coupon im Wert von 30 Euro sinkt der Preis aktuell auf 264 Euro.

Fazit

Die Topdon TC002C Duo ist ein kompakter Wärmebildadapter für iOS-, Android- und sogar Windows-Geräte. Die Bildqualität ist ziemlich gut und mit der Konkurrenz vergleichbar. Zwar sorgt die TISR-Technologie für etwas schärfere Bilder, eine spürbare Verdopplung der Auflösung konnten wir im Test jedoch nicht feststellen.

Eine zweite optische Linse zur Konturendarstellung – wie sie das Schwestermodell TC001 Plus bietet – fehlt. Dadurch wirken die Wärmebilder weniger strukturiert. Die integrierte KI zur Erkennung von Lecks oder Schädlingen ist ein spannender Ansatz, wirkt aktuell aber noch unausgereift. Trotz kleiner Schwächen eignet sich die TC002C Duo gut für den Einsatz im Haushalt, im Garten oder zur nächtlichen Tiersuche.

Hikmicro Mini 2 V2 im Test: Wärmebildkamera für Android und iPhone

Mit der Hikmicro Mini 2 V2 rüsten Android- und iPhone-Nutzer ihre Handys mit einer Wärmebildkamera nach. Wie gut das funktioniert, zeigt der Test.

VORTEILE

  • kompaktes Design
  • hohe Sensorauflösung (256 × 192 Pixel)
  • für Android und iOS (außer iPhone 17)
  • unkomplizierte Bedienung

NACHTEILE

  • keine Konturen auf Wärmebild sichtbar
  • nur IP40-Zertifizierung
  • inkompatibel mit iPhone 17

Mit der Hikmicro Mini 2 V2 rüsten Android- und iPhone-Nutzer ihre Handys mit einer Wärmebildkamera nach. Wie gut das funktioniert, zeigt der Test.

Die Hikmicro Mini 2 V2 ist eine kompakte und vielseitige Wärmebildkamera, die als Nachfolger der beliebten Hikmicro Mini 2 entwickelt wurde. Sie bietet nun erstmals eine plattformübergreifende Kompatibilität und eignet sich sowohl für Android-Smartphones als auch für iPhones. Mit neuen Funktionen und verbesserter Hardware setzt die Mini 2 V2 neue Maßstäbe in der mobilen Wärmebildtechnologie. In diesem Testbericht untersuchen wir, wie gut sich die Kamera im Alltag schlägt und ob sie die Erwartungen erfüllt.

Design & Lieferumfang

Die Hikmicro Mini 2 V2 bleibt ihrer kompakten Bauweise treu. Als Dongle konzipiert, wird sie über einen USB-C-Anschluss mit Android-Smartphones oder über den mitgelieferten USB-C-auf-Lightning-Adapter mit iPhones verbunden. Die Kamera misst 17,6 × 12,08 × 6,88 cm und ist mit 440 g angenehm leicht und portabel. Zum Lieferumfang gehören die Wärmebildkamera selbst, ein USB-C-auf-Lightning-Adapter, ein 60 cm langes Verlängerungskabel sowie eine praktische Aufbewahrungstasche. Die Verarbeitung der Kamera ist hochwertig, und das mitgelieferte Zubehör sorgt für zusätzliche Flexibilität, insbesondere bei der Nutzung mit unterschiedlichen Geräten.

App & Funktionen

Die Bedienung erfolgt über die Hikmicro Viewer-App, die sowohl im Google Play Store als auch im Apple App Store verfügbar ist. Nach dem Anschluss der Kamera startet die App automatisch und bietet eine intuitive Bedienoberfläche. Der Auto-Modus erleichtert den Einstieg, während der manuelle Modus mit einem Hand-Symbol das Anpassen der Temperaturgrenzwerte erlaubt.

Ein Highlight ist die neue plattformübergreifende Funktionalität, die die Nutzung der Kamera auf verschiedenen Gerätetypen möglich macht. Wie beim Vorgänger fehlt zwar eine optische Kamera für Bildüberlagerungen, doch optional kann das Bild der Smartphone-Kamera eingeblendet werden, das jedoch nicht mit den IR-Aufnahmen gespeichert wird. Fotos und Videos können direkt in der App aufgenommen werden.

Achtung: Wir haben das Gerät mit einem iPhone 12 und iPhone 15 getestet. Mit dem iPhone 17 ist die Wärmebildkamera leider inkompatibel. Mehr zur Kompatibilität zeigt diese Liste des Herstellers (PDF).

Bildqualität

Die Hikmicro Mini 2 V2 überzeugt mit ihrer hohen Sensorauflösung von 256 × 192 Pixeln, die detailreiche Wärmebilder liefert. Der verbaute VOx-Detektor (Vanadium Oxide) deckt einen breiten Temperaturbereich von -20 bis 350 Grad Celsius ab und misst mit einer Genauigkeit von rund 2 Grad Celsius. Die thermische Empfindlichkeit von unter 40 mK (Millikelvin) ermöglicht die Erkennung kleinster Temperaturunterschiede.

In der Praxis punktet die Kamera mit ordentlichen Aufnahmen und einer schnellen Reaktionszeit, was sie ideal für Anwendungen wie die Suche nach Wärmebrücken, Temperaturprüfung und Outdoor-Abenteuer macht.

Technische Daten

Sensorauflösung 256 × 192 Pixel
Temperaturbereich -20 bis 350 °C
Genauigkeit ±2 °C
Thermische Empfindlichkeit <40 mK
Sichtfeld 50° × 37,2°
Produktabmessungen 17,6 × 12,08 × 6,88 cm
Artikelgewicht 440 g
Enthaltene Komponenten USB-C-auf-Lightning-Adapter, Verlängerungskabel, Transport-Case

Preis

Die Hikmicro Mini 2 V2 ist mit einem Preis von 259 Euro etwas teurer als ihr Vorgänger, bietet jedoch durch die erweiterte Kompatibilität und das verbesserte Zubehör ein ausgezeichnetes Preis-Leistungs-Verhältnis. Aktuell kostet das Modell bei Amazon 214 Euro.

Fazit

Die Hikmicro Mini 2 V2 überzeugt mit kompaktem Design, hochwertiger Verarbeitung und Kompatibilität für iOS und Android. Ihre hohe Sensorauflösung und die ausgezeichnete thermische Empfindlichkeit ermöglichen detailreiche und präzise Wärmebilder, was sie zu einer vielseitigen Lösung für Anwendungen wie Lecksuche, Temperaturprüfungen oder Outdoor-Abenteuer macht. Durch das Fehlen einer optischen Kamera gibt es keine Bildüberlagerung wie bei Wärmebildkameras von Flir. Dennoch ist die Mini 2 V2 eine exzellente Wahl für alle, die eine portable und leistungsstarke Wärmebildkamera suchen.

Thermal Master P2 im Test: Winzige Wärmebildkamera fürs Handy überzeugt

Mit der Thermal Master P2 lässt sich eine Wärmebildkamera einfach per Adapter für ein Android-Smartphone nachrüsten. Wie das funktioniert, zeigt dieser Test.

VORTEILE

  • sehr kompakt
  • fairer Preis
  • praktisches Case
  • hohe Auflösung

NACHTEILE

  • Temperaturanzeige nicht immer ablesbar
  • keine IP-Zertifizierung
  • nur für Android

Mit der Thermal Master P2 lässt sich eine Wärmebildkamera einfach per Adapter für ein Android-Smartphone nachrüsten. Wie das funktioniert, zeigt dieser Test.

Ein Wärmebildkamera-Adapter für Smartphones bietet eine preiswerte und mobile Lösung für private sowie gewerbliche Anwendungen. Die Ersparnis ergibt sich daraus, dass der Adapter das vorhandene Display des Smartphones nutzt und lediglich die Wärmebildlinse über den USB-C-Anschluss zuschaltet. Im Haushalt hilft eine Wärmebildkamera etwa, Wärmelecks, überhitzte Leitungen und Feuchtigkeitsprobleme zu identifizieren.

Die Thermal Master P2 ist sehr kompakt und kommt in einem praktischen Case zum Käufer. Wir haben den Wärmbildkamera-Adapter getestet.

Design & Lieferumfang

Die Thermal Master P2 gehört zu den kleinsten Wärmebildkameras zum Nachrüsten fürs Smartphone, die wir bisher getestet haben. Die Abmessungen betragen gerade einmal 27 × 18 × 9,8 mm. Das ist in etwa so lang wie ein halber Daumen bei einem mittelgroßen Mann. Die Verarbeitung des Adapters aus Metall wirkt sehr hochwertig. Als Anschluss dient ein USB-C-Stecker.

Der Hersteller legt ein schickes Case bei, in dem man die winzige Wärmebildkamera transportieren kann. Zum Lieferumfang gehört auch ein Karabinerhaken für das Case sowie eine Kabelverlängerung mit USB-C. Eine IP-Zertifizierung gibt es allerdings nicht, damit ist die Kamera also nicht wasserfest.

App & Funktionen

Um die P2 nutzen zu können, müssen Anwender die App Temp Master aus dem Google Play Store herunterladen. In der ausführlichen Anleitung in mehreren Sprachen steht auch ein QR-Code für die App, dieser führt jedoch direkt auf eine APK-Datei. Die Installation von Anwendungen außerhalb des Play Stores empfehlen wir nur versierten Nutzern.

Nach der Installation startet man die App und stöpselt den Wärmebild-Adapter ins Handy ein. Die App benötigt den Zugriff auf die Kamera sowie den Speicher für Fotos. Die App ist mit selbsterklärenden Icons übersichtlich gestaltet. Um das Wärmebild zu sehen, wählt man den Button „Camera“. Bis das Kamerabild sichtbar ist, vergehen etwa 3 Sekunden.

Es stehen zwölf verschiedene Farbprofile zur Auswahl, die entweder in Monochrom oder in kräftigen Farben die einzelnen Wärmeunterschiede optisch verdeutlichen. Auf der oberen Seite des Interfaces wechseln Nutzer zwischen den Temperaturbereichen –20 °C bis 150 °C sowie 100 °C bis 600 °C.

Es ist zudem möglich, die Temperatur bestimmter Stellen auf dem Kamerabild anzuzeigen. Hierzu stehen verschiedene Formen zur Auswahl. Man wählt etwa per Finger die gewünschten Stellen auf dem Bild, die Temperatur wird dort dann angezeigt. Oder man zieht eine Linie, ein Rechteck oder einen Kreis. Die App zeigt dann jeweils die höchste, niedrigste und durchschnittliche Temperatur in dem gewählten Bereich an. Allerdings ist die Schrift recht gleich und an einigen Stellen des Bildes aufgrund der weißen Schrift nicht immer ablesbar.

Technische Daten

Die technischen Daten können sich wirklich sehen lassen. Die Auflösung von 512 × 384 Pixeln ist relativ hoch für eine Wärmebildkamera. Zudem deckt das Gerät eine hohe Spannweite an Temperaturen von –20 °C bis 600 °C.

IR-Auflösung 512 x 384 Pixel
Messgenauigkeit (PCB) ±1,5°C
Bildwiederholrate 25 Hz
FOV 56° x 42.2°
NETD ≤40mK @25 ℃
Messbereich -20 ℃ bis 600 ℃
Produktgröße 27 x 18 x 9.8 mm
Produktgewicht 9.7 g
Wasserdichtigkeit keine

Preis

Aktuell kostet der Thermal Master P2 Wärmebildkamera-Adapter bei Amazon mit dem Code THERMALBF10 rund 179 Euro.

Fazit

Die Thermal Master P2 überzeugt im Test als äußerst kompakte und leistungsstarke Wärmebildkamera für Android-Smartphones. Mit ihren geringen Abmessungen und dem praktischen Zubehör-Case ist sie gut für den mobilen Einsatz gerüstet, sei es im Haushalt zur Identifikation von Wärmelecks und Feuchtigkeitsproblemen oder in gewerblichen Bereichen wie der Gebäudewartung. Die Verarbeitung des Adapters ist hochwertig, und der Anschluss über USB-C funktioniert zuverlässig.

Die zugehörige App ist benutzerfreundlich und ermöglicht eine schnelle Inbetriebnahme. Dazu kommen zwölf Farbprofile und eine Temperaturmessung mit vielen Anpassungsmöglichkeiten. Besonders hervorzuheben ist die hohe Auflösung von 512 × 384 Pixeln und der breite Temperaturbereich von –20 °C bis 600 °C, was die Thermal Master P2 zu einem flexiblen und leistungsstarken Werkzeug macht.

Der Adapter bietet zudem ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, insbesondere angesichts der gebotenen Ausstattung und der vielseitigen Einsatzmöglichkeiten. Insgesamt stellt die Thermal Master P2 eine exzellente Wahl für alle dar, die eine kompakte, leicht zu handhabende und dennoch leistungsstarke Wärmebildkamera für ihr Smartphone suchen.

Hikmicro Mini2W im Test: Drahtlose Wärmebildkamera für Handy und PC

Die Hikmicro Mini2W setzt auf Smartphone-Anbindung statt Handheld-Bedienung – das bringt Flexibilität, aber auch einige Kompromisse.

VORTEILE

  • gute IR-Auflösung (256 × 192 Pixel) mit hoher Sensitivität
  • sehr flexible Nutzung: Smartphone, Stativ, Magnetbefestigung
  • Fotos und Videos über die App speicherbar
  • breiter Temperaturbereich von –20 °C bis +550 °C

NACHTEILE

  • Abhängigkeit vom Smartphone – ohne App kein Betrieb
  • auf größere Distanz sinkt die Detailtiefe spürbar
  • Gehäuse eher für Alltag als für harte Baustellen ausgelegt

Die Hikmicro Mini2W setzt auf Smartphone-Anbindung statt Handheld-Bedienung – das bringt Flexibilität, aber auch einige Kompromisse.

Wärmebildtechnik wird immer kompakter und mobiler — und die Hikmicro Mini2W steht genau für diesen Trend. Sie ist nicht als klassisches Handgerät gedacht, sondern als modulare Kamera, die per WLAN mit Smartphone oder Tablet agiert. Damit bringt sie Wärmebildfunktionen in eine Form, die sich leicht in Alltag oder Arbeit integrieren lässt: Ob Hausinspektionen, Heizungschecks, Elektrik-Kontrollen oder schnelle Diagnosen – die Mini2W verspricht große Vielseitigkeit.

Im Test zeigte sich: Für viele Aufgaben bietet die Kamera eine angemessene Leistung. Doch wer maximale Reichweite, höchste Bildqualität oder robustes Handling erwartet, muss gewisse Grenzen akzeptieren.

Design

Die Mini2W fällt sofort durch ihr ungewöhnliches Design auf: Statt eines Pistolengriffs und großem Display erhält man eine sehr schlanke Wärmebildkamera, die in Größe und Form etwas an eine DJI Osmo Pocket 3 erinnert. Das macht sie extrem flexibel einsetzbar. Die schwarze Oberfläche ist griffig gummiert und liegt sehr angenehm in der Hand. Ein Display oder Auslöser sucht man jedoch vergebens. Dafür wird die Hikmicro-Viewer-App notwendig.

Im Lieferumfang liegt daher eine Smartphone-Klemme bei. Sie erlaubt die Nutzung wie bei einem klassischen Gerät. Gleichzeitig kann die Kamera mittels zweiter Halterung, aber auch magnetisch an Metallflächen haften, über ein Stativgewinde stationär betrieben werden. Die zweite Halterung kann zudem auch mittels Schrauben an Wänden, Regalen oder anderen Objekten angeschraubt werden.

Mit rund 160 Gramm ist die Mini2W angenehm leicht. Die Verarbeitung wirkt solide und funktional, aber auch robust. Dazu hat sie eine IP54-Zertifizierung und ist damit wasserdicht und staubgeschützt. Für Haus- und Technikinspektionen ist das mehr als ausreichend, für grobe Baustellenbedingungen jedoch nicht ideal. Die Bedienelemente am Gerät selbst sind minimal gehalten – denn die eigentliche Steuerung erfolgt fast vollständig über das Smartphone. Nur ein Ausschalter sowie ein USB-C-Port sind vorhanden. Ein kleines Highlight offenbart sich an der Wärmebildkamera selbst. Sie lässt sich mittels Drehung manuell fokussieren.

Steuerung & Bedienung

Die Bedienung findet nahezu komplett über die App statt. Die Kamera verbindet sich per WLAN mit dem Smartphone, und binnen weniger Sekunden erscheint das Live-Bild. Das macht die Nutzung sehr variabel: Man kann das Gerät frei im Raum positionieren, während man aus einiger Entfernung das Live-Bild anschaut – ein Vorteil bei stationären Aufbauten, die regelmäßig überprüft werden.

Die App ist übersichtlich aufgebaut und bietet alle wichtigen Funktionen: Farbpaletten, Bildfusion, PIP-Darstellung, Hot- und Cold-Spot-Anzeige, Bereichsmessung sowie Aufnahmen. Fotos und Videos lassen sich direkt speichern und später weiterverarbeiten. Praktisch ist die Option, Messfelder festzulegen, in denen Durchschnittstemperaturen erfasst werden – ideal für Heizungs- oder Dämmungsprüfungen.

Die manuelle Fokussierung ist ein zweischneidiges Schwert. Sie ermöglicht besonders scharfe Bilder im Nah- und Mittelbereich (bis drei Meter), wird aber unpraktisch, wenn man häufig zwischen Entfernungen wechselt. Die Bildfrequenz von 25 Hz sorgt für angenehm flüssige Bewegungen im Livebild.

Positiv fällt die eingangs erwähnte Flexibilität im Einsatz auf: Die mitgelieferten Halterungen für die Mini2W sorgen für viele Anwendungsmöglichkeiten. Damit ist sie vielseitiger als viele kompakte Wärmebildgeräte.

Weniger überzeugend ist die Akkulaufzeit: Nach spätestens vier Stunden ist Schluss. Das reicht für typische Anwendungen und kurze Überprüfungen, aber nicht für lange Arbeitstage ohne Nachladen.

Kamera & Bildqualität

Im Inneren der Mini2W arbeitet ein IR-Sensor mit 256 × 192 Pixeln und einer Temperatursensitivität von unter 40 mK, was ein solider Wert für Hobby-Anwendungen ist. Der Sensor sorgt für eine gute Schärfewahrnehmung und klare Darstellung, selbst kleiner Temperaturunterschiede. Besonders im Nah- und Mittelbereich überzeugt die Kamera: Wärmebrücken, Leitungen und Dämmfehler werden präzise sichtbar, und das Bildfusion-Feature hilft dabei, Strukturen besser einzuordnen. Dabei wird durch die zweite Kamera ein normales Bild überlagert, wobei sich die Transparenz individuell einstellen lässt.

Der breite Temperaturbereich von –20 °C bis +550 °C ist ebenfalls sehr ordentlich und deckt damit einfache Anwendungsmöglichkeiten im Haushalt ab.

Die Mini2W bietet mehrere Darstellungsmöglichkeiten: reines Wärmebild, visuelle Kamera, Fusion und Bild-in-Bild. Besonders Fusion ist im Alltag sehr hilfreich, weil man Wärmequellen besser im sichtbaren Umfeld verorten kann.

Ihre Grenzen liegen klar in der Distanz. Wie bei anderen kompakten Kameras ohne optische Vergrößerung sinkt die Detailtreue auf größere Entfernungen schnell. Feine Strukturen oder weiter entfernte Wärmequellen werden weniger präzise wiedergegeben. Für den Einsatzbereich, auf den sie ausgelegt ist – Hausdiagnose, Technik, Werkstatt – ist die Bildqualität aber hervorragend.

Preis

Die Hikmicro Mini2W kostet regulär rund 339 Euro.

Achtung, es gibt mit der Mini X eine weitere Variante: Während die Mini2W mit manuellem Fokus gezielte und detailgenaue Thermografie bei Elektronik- und Feinarbeiten ermöglicht, richtet sich die Mini X mit ihrer Dual-Kamera und der automatischen Bildüberlagerung an Anwender im Bau- und Handwerksbereich, die schnelle und unkomplizierte Wärmeanalysen benötigen.

Fazit

Die Hikmicro Mini2W ist eine überraschend vielseitige Wärmebildkamera, die aus ihrer Smartphone-Anbindung echten Nutzen zieht. Sie bietet eine gute Bildqualität, zahlreiche Darstellungsmodi und flexible Montagemöglichkeiten – ideal für Hausinspektionen, Technikchecks und Dokumentation. Die Kompromisse liegen bei Reichweite, Fokus, Akkulaufzeit und Robustheit. Wer eine extrem mobile und zugleich vergleichsweise leistungsstarke Kamera sucht, findet in der Mini2W jedoch eine der flexibelsten Lösungen ihrer Klasse.

Flir One Edge Pro im Test: Kabellose Wärmebildkamera für Smartphones

Die Flir One Edge Pro ist eine vollkommen drahtlose Wärmebildkamera für den Betrieb im Zusammenspiel mit einem Smartphone. Was das Gerät leistet, zeigt der Test.

VORTEILE

  • Konturen dank MSX-Technologie
  • robust und für Baustellen geeignet
  • IP54
  • für iOS und Android

NACHTEILE

  • teuer
  • Verbindung baut langsam auf
  • kurze Akkulaufzeit
  • mäßige Auflösung

Die Flir One Edge Pro ist eine vollkommen drahtlose Wärmebildkamera für den Betrieb im Zusammenspiel mit einem Smartphone. Was das Gerät leistet, zeigt der Test.

Nachrüstbare Wärmebildkameras für Smartphones, wie die Flir One Edge Pro, bieten eine portable Möglichkeit, thermische Daten in verschiedensten Anwendungen zu erfassen. Diese Geräte ermöglichen es Nutzern, präzise Temperaturunterschiede zu erkennen, die für das menschliche Auge unsichtbar sind, und dies direkt auf ihrem Smartphone-Display darzustellen.

Der Flir One Edge Pro hebt sich durch seine drahtlose Konnektivität und seine Flexibilität hervor. Anstatt direkt an das Smartphone angeschlossen zu werden, kommuniziert er drahtlos per WLAN mit dem Handy – und zwar mit iOS als auch Android. Dadurch bietet er eine flexible Anwendung, denn die Kamera kann unabhängig vom Smartphone verwendet oder bei Bedarf dennoch über eine Klammer auf der Rückseite des Mobilgeräts befestigt werden.

Dank Sensoren und App können sowohl Profis als auch Hobbyanwender schnell und einfach Wärmebilder aufnehmen – sei es zur Diagnose von elektrischen Problemen, zur Gebäudeinspektion oder zur präventiven Wartung. Wie sich das Gerät in der Praxis schlägt, zeigt dieser Test.

Design

Der Flir One Edge Pro nutzt ein L-förmiges Design mit einer gummierten Oberfläche und einem federbelasteten Metallclip, um es darüber an ein Mobilgerät zu klemmen. Die Edge ist mit einer Klammer nach ober herausziehbar, um die Wärmebildkamera an einem Smartphone oder sogar Tablet zu befestigen. Das funktioniert und hält gut. Man kann die Kamera aber auch unabhängig vom Smartphone nutzen und in der Hand halten, das Display dient dann zur Ansicht oder zum Fotografieren der Wärmebildaufnahme.

Die Wärmebildkamera ist robust und damit auch für Baustellen geeignet. Laut Hersteller übersteht es den Sturz auf harten Untergrund aus rund zwei Metern Höhe. Verglichen mit Lösungen zum Anstecken ist das Edge aber deutlich größer und schwerer (Abmessungen: 149 × 38 × 35 mm, Gewicht: 153 g). Komplett wasserdicht ist die Kamera nicht, aber mit IP54 zumindest spritzwassergeschützt.

Ausstattung

Im Gehäuse ist ein Akku integriert, zum Aufladen steht ein USB-C-Anschluss parat. Flir gibt eine Akkulaufzeit von 2,5 Stunden an, im Test hielt die Kamera aber deutlich kürzer durch.

Ein großer Vorteil: Das Gerät funktioniert sowohl mit iOS als auch Android. Für die Kopplung über WLAN benötigt man die App Flir One. Die App ist solide und bietet verschiedene Anzeigeoptionen und Verbindungsmöglichkeiten zum Cloud-Speicherdienst von Flir. Ein Infrarotthermometer ist in der App verfügbar, zudem stehen verschiedene Farbpaletten zur Auswahl für die Darstellung der unterschiedlichen warmen und kalten Bereiche. Zudem kann man den gewünschten Emissionsgrad festlegen. Der Koppelvorgang dauert allerdings immer recht lang. Ferner kommt es auch zu Verzögerungen in der Bildübertragung.

Dank der MSX-Technologie, die visuelle und Wärmedaten kombiniert, liefert die Flir One Edge Pro zusätzlich Konturen zu den Wärmebildaufnahmen. Dies erleichtert das Erkennen von Strukturen und physikalischen Details, die bei reinen Wärmebildern oft verloren gehen. Die IR-Auflösung beträgt allerdings nur 160 × 120 Pixel, das ist niedriger als bei der Konkurrenz – insbesondere zu dem Preis. Trotz der Konturen durch die MSX-Technologie sind die Aufnahmen wenig detailliert und scharf. Der Messbereich reicht von –20 bis 400 Grad Celsius.

Technische Daten

IR-Auflösung 160 × 120 Pixel
Thermische Empfindlichkeit 70 mK
Bildwiederholrate 8,7 Hz
Messbereich -20 bis 400 ℃
Produktgröße 149 mm × 38 mm × 35 mm
Produktgewicht 153 g
Wasserdichtigkeit IP54

Preis

Die Flir One Edge Pro ist mit 320 Euro eher kostspielig im Vergleich zu einfachen Nachrüst-Dongles mit Wärmebild. Ein vergleichbares Gerät ist uns aber bisher nicht untergekommen.

Fazit

Mit dem Flir One Edge Pro erstellt man schnell und einfach Wärmebildaufnahmen oder prüft Temperaturunterschiede. Ein großer Pluspunkt ist die Möglichkeit, Wärmebilder unabhängig von der Smartphone-Position aufzunehmen und den Bildschirm zur Fernsteuerung zu nutzen. Dies ist besonders nützlich an schwer zugänglichen Stellen. Die zentrale Platzierung der Linse auf der Rückseite des Smartphones sorgt zudem für eine gewohnt intuitive Handhabung beim Fotografieren.

Allerdings hat der Flir One Edge Pro auch einige Nachteile. Er benötigt eine eigene Stromversorgung, und der Akku hält bei durchgehender Nutzung nur etwas über zwei Stunden. Die lange Kopplungszeit und die Notwendigkeit, nach längeren Pausen erneut zu koppeln, können den Nutzer zudem frustrieren.

Auch die Größe des Geräts macht es weniger handlich und schwerer zu verstauen als kompakte Dongle-Lösungen. Für den privaten Gebrauch ist der Flir One Edge Pro angesichts des hohen Preises weniger geeignet und richtet sich vorrangig an professionelle Anwender, die die zusätzlichen Funktionen und die robuste Bauweise zu schätzen wissen.

ZUSÄTZLICH GETESTET

Hikmicro Mini E

Hikimicro Mini 2

Infiray P2 Pro

Mustool M2

Testo 860i

Tooltop T7S+

Youruixing YXP256



Source link

Weiterlesen

Künstliche Intelligenz

Lithografie-Systeme: Speicherhersteller machen den meisten ASML-Umsatz aus


Der niederländische Hersteller ASML bestätigt die Entwicklungen der vergangenen Wochen: „Die Nachfrage nach Chips übersteigt das Angebot. Als Reaktion darauf treiben unsere Kunden ihre Kapazitätsausbaupläne für 2026 und darüber hinaus voran.“

Weiterlesen nach der Anzeige

Ausgerechnet die Auswirkungen verheimlicht ASML jedoch ab sofort: Im Geschäftsbericht stehen nicht mehr die Buchungen neuer Lithografie-Systeme zur Belichtung von Silizium-Wafern. Zuvor war der Buchungswert maßgeblich für Ausschläge der ASML-Aktie an der Börse verantwortlich.

Stattdessen legt ASML jetzt lieber den Fokus auf den technischen Fortschritt. Neu in der eigenen Präsentation ist eine Roadmap mit kommenden Geräten, die etwa die Belichtungszeit verkürzen oder die Ausrichtungsgenauigkeit erhöhen.



ASMLs Roadmap der nächsten Jahre. WPH also Wafer per Hour beziehungsweise Wafer pro Stunde ist eine der wichtigsten Kenngrößen bei Lithografie-Systemen.

(Bild: ASML)

Im ersten Quartal 2026 hat ASML knapp 8,8 Milliarden Euro umgesetzt. Der rund 10-prozentige Rückgang gegenüber dem vierten Quartal 2025 hat Tradition; ASML verbucht zum Jahresende immer die meisten verkauften Lithografie-Systeme. Im abgelaufenen Quartal hat ASML 67 neue und 12 wieder aufbereitete Systeme für 6,3 Milliarden Euro verkauft. Zwei Drittel des Umsatzes kommen von modernen Lithografie-Systemen mit extrem-ultravioletter (EUV-)Lichtquelle.

2,5 Milliarden Euro stammen von der Wartung der Systeme bei den Kunden sowie von Upgrades, etwa um den Wafer-Durchsatz zu erhöhen. Unterm Strich bleiben knapp 2,8 Milliarden Nettogewinn übrig.

Südkorea ist aktuell das größte Abnehmerland mit einem Umsatzanteil von 45 Prozent. Dort sind die beiden Speicherhersteller Samsung und SK Hynix angesiedelt. So überrascht auch die Verteilung der Endnutzung nicht: Die Hälfte der Einnahmen kommt von Speicherherstellern, die andere Hälfte von Logikchipherstellern (etwa Prozessoren und KI-Beschleuniger).

Weiterlesen nach der Anzeige



ASML gibt jetzt nur noch Einblicke in vergangene Verkäufe. Ähnliche Grafiken für neue Buchungen gibt es nicht mehr.

(Bild: ASML)

Im jetzt laufenden Quartal erwartet ASML 8,4 Milliarden bis 9,0 Milliarden Euro Umsatz. Der Jahresumsatz soll zwischen 36 Milliarden und 40 Milliarden Euro landen. 2025 waren es noch 32,7 Milliarden. ASMLs Wachstum ist limitiert, weil die Firma die Produktion von Lithografie-Systemen nur allmählich erhöhen kann. Dafür ist ASML maßgeblich von Zulieferern wie Zeiss und Trumpf abhängig.

Die ASML-Aktie ist seit Veröffentlichung des Geschäftsberichts etwa vier Prozent gefallen, befindet sich seit Jahresbeginn aber noch rund 25 Prozent im Plus.


(mma)



Source link

Weiterlesen

Künstliche Intelligenz

Bericht: Grok stand angeblich kurz vor App-Store-Rauswurf


Der Vorwurf, der aus Kreisen der Politik und von Nutzern erhoben wurde, wog schwer: Fassen Apple und Google die Apps von finanz- und reichweitenstarken Unternehmen selbst bei eklatanten Verstößen gegen die App-Store-Regeln mit Samthandschuhen an? Dieser Verdacht ist in der Vergangenheit schon mit Blick auf die Apps von Meta laut geworden. Als jedoch bekannt wurde, dass das KI-Modell Grok uneinvernehmlich erstellte Deepfake-Nacktbilder von Frauen und mutmaßlich auch von Kindern ermöglichte, schüttelten Kritiker nur noch mit dem Kopf. Wieso duldeten Apple und Google dies?

Weiterlesen nach der Anzeige

In einem nicht öffentlichen Brief an US-Senatoren, der jetzt durch NBC News veröffentlicht wurde, tritt Apple dem Eindruck entgegen, dass das Unternehmen untätig geblieben sei. Sowohl xAI als Herausgeber der KI Grok als auch X als soziales Netzwerk, das Grok integriert, seien nach Beschwerden und Medienberichten kontaktiert worden. Auch habe Apple Verstöße gegen die Richtlinien festgestellt und den Firmen ein Ultimatum gestellt. Nur wenn sie ein Maßnahmenpaket zur Verbesserung der Content-Moderation umsetzen, bleibe ihnen der Rauswurf erspart. Auf politischer Ebene wird bereits über ein Verbot von KI-Systemen für Deepfakes ohne Zustimmung diskutiert.

X und xAI haben zwischenzeitlich reagiert und das Erstellen von Deepfakes erschwert. Laut NBC News sollen die Schutzmechanismen weiterhin umgehbar sein. Veröffentlichungen in einem Ausmaß von vor einigen Monaten waren zuletzt aber nicht mehr festzustellen. xAI habe Apple unter anderem Einschränkungen der Bildbearbeitungsfunktionen und stärkere Zugriffsbeschränkungen versprochen.

Laut dem Bericht soll Grok auch tatsächlich kurz vor dem Rauswurf gestanden haben. Während bei X rasch nachgebessert wurde, habe sich der Entwickler der Grok-App Zeit gelassen. In der Öffentlichkeit war von alledem freilich nichts zu bemerken: Apple äußerte sich öffentlich zu den Vorgängen nicht. Kritiker beharren indessen darauf, dass der iPhone-Hersteller im Falle eines Einzelentwicklers oder Start-ups die Regeln konsequenter durchsetzen würde. Erst kürzlich wurde bekannt, dass Apple Updates für Vibe-Coding-Apps blockiert, weil diese gegen technische Richtlinien verstießen.

Lesen Sie auch


(mki)



Source link

Weiterlesen

Beliebt