Künstliche Intelligenz
Papertrading mit TradingView: Börsenhandel ohne Risiko üben
Der Zugang zum Börsenhandel in Eigenregie ist einfach, ebenso einfach verliert man dabei aber auch Geld. Ein Depot ist schnell eröffnet und bietet schier unbegrenzte Möglichkeiten, Aktien, Kryptowährungen und andere Finanzprodukte zu handeln. Doch wer das uninformiert tut, legt schlimmstenfalls eine finanzielle Bruchlandung hin. Will man eine Chance auf langfristige Börsengewinne haben, muss man sich zunächst reichlich Fachwissen aneignen und Werkzeuge zur Marktanalyse kennenlernen.
Das kostet nicht zwingend echtes Geld. Beim sogenannten Papertrading übt man den Börsenhandel in einem Demokonto mit „Spielgeld“, kann ansonsten jedoch unter annähernd realistischen Bedingungen Fehler ohne finanziellen Verlust machen. Von der Suche nach lohnenden Werten und Wertpapieren (Assets) über die Analyse von Charts, Kennzahlen und aktuellen News bis hin zur Orderplatzierung lassen sich alle nötigen Schritte und Handgriffe beliebig oft wiederholen, einüben und optimieren.
- Börsenhandel ist heute leicht zugänglich, bleibt aber riskant, besonders wenn man ohne Erfahrung damit loslegt.
- Am Beispiel von TradingView zeigen wir, wie man Trades, Ordertypen und Analysewerkzeuge in einer Simulation mit echten Kursdaten erproben kann.
- Der Artikel erklärt, was solche Übungsumgebungen leisten – und wo man sich für echte Handelsentscheidungen weiter einlesen muss.
Wir führen Börsen-Einsteiger und interessierte Fortgeschrittene am Beispiel der cloudbasierten Charting-Plattform TradingView durch die ersten Papertrading-Schritte, indem wir eine Aktie simuliert kaufen und verkaufen. Dabei erklären wir auch, welche Funktionen im Alltag wichtig sind. Erstes Börsenwissen hilft, die Erläuterungen zu verstehen und den Handel im Demokonto selbst auszuprobieren.
Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels „Papertrading mit TradingView: Börsenhandel ohne Risiko üben „.
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Schnelle Glasfaser zur WM? Verbraucherzentrale mahnt 1&1 ab
Wegen eines mutmaßlich irreführenden Werbeversprechens hat die Verbraucherzentrale Niedersachsen den Telekommunikationsanbieter 1&1 abgemahnt. Sie fordert den Provider juristisch auf, diese Praxis künftig zu unterlassen. Das Unternehmen warb Ende Mai mit einem Schreiben um Kunden in Hannover. Darin rief es Hausbewohner dazu auf, zur aktuellen Fußball-Weltmeisterschaft „ins beste Netz“ zu wechseln. Gleichzeitig sagte der Anbieter eine „zeitnahe Schaltung“ eines Glasfaseranschlusses zu.
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Wer nun glaubte, die WM-Spiele über die superschnelle Datenleitung streamen zu können, wird enttäuscht: Erst im Kleingedruckten auf den hinteren Seiten versteckten sich leicht zu übersehende Sternchenhinweise, die besagten, dass der Ausbau je nach Region erst noch erfolgen muss. Wie stark die Verzögerung tatsächlich ausfällt, offenbart der Verfügbarkeitscheck auf der 1&1-Homepage. Dieser prognostiziert für das betroffene Gebäude eine Bereitstellung zwischen Oktober 2026 und Oktober 2027 – lange nach dem Abpfiff des Turniers.
Diese Diskrepanz hat die Verbraucherschützer auf den Plan gerufen, die das Vorgehen des Konzerns scharf kritisieren. Eine nur mit Sternchen versehene Information dürfe das groß gedruckte Werbeversprechen nicht einfach aufheben oder ihm völlig widersprechen.
Frist läuft bis zum 26. Juni
Die 1&1 Telecom GmbH hat im Zuge der Abmahnung nun eine Frist bis zum 26. Juni erhalten, um auf die Vorwürfe zu reagieren und eine entsprechende Unterlassungserklärung abzugeben. Jana von Bibra, Rechtsexpertin der Verbraucherzentrale Niedersachsen, gibt zu bedenken, dass Unternehmen im Netzausbau über sehr präzise Zeitpläne verfügten. Sie sollten diese von Anfang an transparent kommunizieren, statt Menschen mit unrealistischen Hoffnungen zu ködern. Andernfalls drohe das Vertrauen in den ohnehin schleppenden Glasfaserausbau in Deutschland zu schwinden, was letztlich die Wechselbereitschaft von Kunden langfristig blockieren könnte.
(mho)
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Wärmepumpen-Boom: Neubauten setzen verstärkt auf Erneuerbare
Knapp drei Viertel (73,6 Prozent) der rund 58.900 Wohngebäude, die 2025 fertiggestellt wurden, nutzen hauptsächlich Wärmepumpen für Heizenergie, teilte das Statistische Bundesamt mit.
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Binnen zehn Jahren hat sich der Anteil damit mehr als verdoppelt: 2015 waren Wärmepumpen erst in gut 31 Prozent der 105.600 errichteten Wohngebäude die dominierende Heiztechnik. Wärmepumpen nutzen zum Heizen Geo- und Umweltthermie, die zu den erneuerbaren Energiequellen zählen.
Erneuerbare Energien in vier von fünf neuen Wohngebäuden
Wärmepumpen kommen vor allem in Ein- und Zweifamilienhäusern zum Einsatz, schreiben die Statistiker, weniger in Gebäuden mit vielen Wohnungen. In rund 78 Prozent aller 2025 fertiggestellten Ein- und Zweifamilienhäuser wurde hauptsächlich eine Wärmepumpe für Heizenergie genutzt.
Inzwischen werden demnach knapp vier von fünf neu gebauten Wohngebäuden (78,2 Prozent) überwiegend mit erneuerbarer Energie beheizt. 2015 waren es erst 38 Prozent. Dazu zählen neben Erd- oder Luftwärmepumpen auch Holz, etwa in Pelletheizungen oder Kaminöfen, Solarthermie, Biogas und Biomethan.
Gas bei neuen Wohngebäuden auf dem Rückzug, Öl die Ausnahme
Erdgas wurde in neuen Wohngebäuden 2025 nur noch in gut 10 Prozent als Hauptenergiequelle eingesetzt. Zehn Jahre zuvor lag der Anteil noch bei über 50 Prozent. Fernwärme folgt als drittwichtigste Quelle mit einem Anteil von gut acht Prozent im vergangenen Jahr.
Ölheizungen wurden nur noch in einem Bruchteil der Neubauten eingebaut (0,3 Prozent).
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Im Bestand dominieren Öl und Gas
Ganz anders sieht es im Bestand aus: Hier dominiert Erdgas als primärer Energieträger: Mehr als die Hälfte (53,9 Prozent) der Wohngebäude werde damit beheizt, schreibt das Statistische Bundesamt auf Basis des Zensus 2022. Bei rund einem Viertel (24,7 Prozent) kam zudem Heizöl zum Einsatz. Erneuerbare Energien spielten im Bestand mit einem Anteil von gut zehn Prozent eine untergeordnete Rolle.
Der Gebäudesektor ist zentral, um das Ziel der Klimaneutralität in Deutschland bis 2045 zu erreichen, er verursacht rund ein Drittel der CO2-Emissionen. Doch das energetische Sanieren des Bestands kommt nur langsam voran.
Die frühere Ampel-Regierung wollte mit dem Heizungsgesetz mittelfristig die Abkehr von Heizungen mit fossilen Brennstoffen durchsetzen. Die amtierende Bundesregierung hat das Gesetz reformiert und die Vorgabe gestrichen, dass bei neuen Heizungen in der Regel mindestens 65 Prozent erneuerbare Energie eingesetzt werden müssen.
(mho)
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Robotertaxis: Waymo startet Treueprogramm | heise online
Das US-amerikanische Robotertaxi-Unternehmen Waymo führt ein Treueprogramm mit Cashback und kostenlosen Stornierungen ein. Regelmäßige Nutzer des autonomen Taxi-Dienstes können für eine monatliche Gebühr von 29,99 US-Dollar „Waymo Premier“ buchen und erhalten dafür verschiedene Vorteile. Das kündigte das Unternehmen am Donnerstag an.
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„Waymo Premier ist ein neues, exklusives Mitgliedschaftsprogramm auf Einladungsbasis, das speziell für diejenigen entwickelt wurde, die besonders häufig auf uns zählen“, heißt es in der Mitteilung. Premier-Kunden können demnach dank priorisierter Vermittlung die virtuelle Warteschlange umgehen und erhalten für jede Fahrt eine zehnprozentige Rückvergütung (Cashback) – in stark nachgefragten Zeiten sogar noch mehr. Zudem stehen ihnen monatlich fünf kostenlose Stornierungen zur Verfügung.
Wie das Unternehmen weiter mitteilte, wird Waymo Premier zunächst ausgewählten Fahrgästen in San Francisco, Los Angeles und Phoenix angeboten. Künftig soll das Programm dann auch auf andere Städte ausgeweitet werden, so die Ankündigung.
Waymo expandiert
Waymo befindet sich seit geraumer Zeit auf Expansionskurs. Anfang des Jahres sammelte die Alphabet-Tochter in einer Finanzierungsrunde mehr als 16 Milliarden US-Dollar ein. Das frische Kapital soll eingesetzt werden, um den Ausbau seines Robotaxi-Dienstes in den USA sowie den Eintritt in globale Märkte zu befeuern. Bislang fahren Waymos autonome Taxis in einem halben Dutzend US-Städten. Das Unternehmen hat angekündigt, in diesem Jahr in 20 Städten in den USA und im Ausland zu expandieren, darunter Dallas, San Antonio, Orlando, Nashville und London. Im Januar wurde das Netz um Miami erweitert. In New York erhielten die Expansionspläne zuletzt allerdings einen Dämpfer.
Im vergangenen Jahr verdreifachte Waymo sein jährliches Volumen auf 15 Millionen Fahrten und knackte die Marke von insgesamt 20 Millionen Fahrten. Wöchentlich absolviert das Unternehmen mittlerweile mehr als 400.000 bezahlte Fahrten und strebt laut Medienberichten bis Ende dieses Jahres mehr als eine Million bezahlte Robotaxi-Fahrten pro Woche in den Vereinigten Staaten an. Künftig will Waymo auch Kleinbusse – von der Geely-Tochter Zeekr in China gefertigte Vans mit dem Namen „Ojai“ – als autonome Taxis einsetzen. Ein Feldtest ist kürzlich in mehreren US-Städten angelaufen.
(akn)
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