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Künstliche Intelligenz

Turtle Beach: Gaming-Maus mit Touchscreen und Wechselakku


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It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.

Eine Gaming-Maus mit einem Touchscreen: Ein Produkt-Pitch, der bei vielen Peripherie-Herstellern das erste Team-Meeting vermutlich nicht überlebt hätte, wird von der Gaming-Marke Turtle Beach tatsächlich angeboten. Die Command Series MC7 kostet 160 Euro und fällt vor allem wegen ihres 2,25 Zoll großen Bildschirms auf. Man kann sie aktuell vorbestellen, geliefert wird laut Turtle Beach im Juli.

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Die Turtle Beach MC7 sieht ein wenig so aus, als hätte jemand eine gängige Gaming-Maus mit einer Vertikalmaus wie Logitechs MX Vertical gemischt und einen Bildschirm in die hohe Kante gebaut. Mit dem Touchscreen lassen sich dpi-Empfindlichkeit, Profile. Makros und Apps steuern. Er nimmt den Platz ein, wo die meisten Gaming-Mäuse ihre Vor- und Zurück-Tasten platzieren. Um sie zu ersetzen, hat der US-amerikanische Hersteller zwei weitere Knöpfe unterhalb des Displays platziert. Ein weiterer belegbarer Button ist ebenfalls recht ungewöhnlich in der Daumenauflage versteckt. Die MC7 ist ausschließlich für den Rechtshand-Betrieb ausgelegt.

Mit ihrer Touchscreen-Technik ist die MC7 nicht gerade ein Leichtgewicht: 135 Gramm ist etwa das Doppelte davon, was engagierte Gaming-Enthusiasten üblicherweise über ihr Mauspad zerren möchten. Auch hinter der Ergonomie steht ein großes Fragezeichen. Zudem dürfte der Bildschirm zusätzlich an der Akkulaufzeit zehren.

Immerhin: Der Akku lässt sich jederzeit austauschen, eine Ladestation und ein zusätzlicher Akku werden mitgeliefert. Alternativ kann die kabellose Maus auch direkt per USB-C aufgeladen werden. Die Verbindung zum PC läuft entweder über Bluetooth (latenzbehaftet) oder ein 2,4-GHz-Dongle (ähnlich schnell wie eine Kabelverbindung).

Wer neben seinem Triple-Monitor-Setup und dem Touchscreen auf der Gaming-Maus noch mehr Bildschirme zum Herumfummeln braucht, kann neben der MC7 auch die dazugehörige Tastatur kaufen: Die Command Series KB7 kostet 210 Euro und platziert einen 4,3 Zoll großen Touch-Bildschirm oberhalb der Pfeiltasten.

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Mehr Screens: Turtle Beach bietet auch eine Tastatur mit Touch-Display an.

(Bild: Turtle Beach)

Dadurch wegfallende Knöpfe wie Druck, Entfernen oder Einfügen wandern als Alternativbelegungen auf die F-Tastenreihe. Die Tastatur ist auch im Qwertz-Layout zu haben.


(dahe)



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Bundestag beschließt Tankrabatt | heise autos


Der Bundestag hat den Tankrabatt zur Entlastung bei den Spritpreisen beschlossen. Damit werden die Steuern auf Diesel und Benzin von Anfang Mai bis Ende Juni um rund 17 Cent pro Liter gesenkt. Seit Beginn des Iran-Kriegs Ende Februar sind die Spritpreise stark gestiegen und liegen trotz eines zwischenzeitlichen Rückgangs noch immer weit über ihren Niveaus vor Kriegsausbruch. Die Senkung der Energiesteuersätze muss noch den Bundesrat passieren, dazu ist am Mittag eine Sondersitzung geplant. Den Staat kostet die Maßnahme rund 1,6 Milliarden Euro.

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Mitte April hatten die Spitzen der schwarz-roten Koalition vorübergehende Steuersenkungen für Autofahrer vereinbart. „Damit werden wir sehr schnell die Lage für die Autofahrer und für die Betriebe im Land verbessern und vor allem für diejenigen, die vor allem aus beruflichen Gründen sehr viel mit dem Auto unterwegs sind“, sagte Kanzler Friedrich Merz (CDU). Für einen durchschnittlichen Autofahrer dürfte der Rabatt in den zwei Monaten einen niedrigen zweistelligen Eurobetrag bringen.

In einem ersten Maßnahmenpaket war beschlossen worden, dass Tankstellen nur noch einmal täglich, und zwar um 12 Uhr, die Preise erhöhen dürfen. Außerdem bekam das Kartellamt mehr Befugnisse. Einen durchschlagenden Effekt auf die Preise hatten diese Maßnahmen zunächst aber nicht. Der Wirtschaftsverband Fuels und Energie hat angekündigt, dass die volle Steuerersparnis weitergegeben werden soll – wies aber darauf hin, dass dies auch von anderen Preisentwicklungen überlagert werden kann. Der CDU-Abgeordnete Matthias Hiller sagte im Bundestag, die Koalition reagiere schnell und zielgenau. Der AfD-Politiker Kay Gottschalk dagegen nannte den Tankrabatt einen „Tropfen auf den heißen Stein“. Er gelte nur zwei Monate und laufe pünktlich zur Ferienzeit aus.

Die Ölpreise waren wegen der Blockade der für den Ölhandel wichtigen Straße von Hormus stark gestiegen. Im bundesweiten Tagesdurchschnitt des Donnerstags lagen sie laut ADAC für Super E10 bei 2,074 Euro pro Liter, für Diesel bei 2,150 Euro. Das waren rund 30 beziehungsweise rund 40 Cent mehr als vor Kriegsbeginn. Einen Tankrabatt gab es vorübergehend bereits im Jahr 2022 als Reaktion auf die durch den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine ausgelöste Energiepreiskrise. Damals wurde die Steuer auf Benzin um 35 Cent gesenkt, bei Diesel um 17 Cent. Es gab aber Zweifel daran, dass dies komplett an die Verbraucher weitergegeben wurde.

Der Bundestag ebnete außerdem den Weg für eine steuerfreie Entlastungsprämie von bis zu 1000 Euro, die Arbeitgeber bis zum 30. Juni 2027 zur Abfederung gestiegener Preise an Beschäftigte zahlen können. Im Bundesrat soll dies am 8. Mai beraten werden. Es handelt sich um eine freiwillige Leistung von Arbeitgebern. Wirtschaftsverbände reagierten sehr zurückhaltend: Aufgrund der schwachen Konjunktur könnten sich viele Firmen eine solche Prämie nicht leisten. Umstritten sind in der Bundesregierung weitere Maßnahmen, falls der Iran-Krieg länger anhalten sollte und es zu weiteren Belastungen der Verbraucher kommt. Die Inflationsrate ist bereits gestiegen. Die Bundesregierung halbierte zudem ihre Konjunkturprognose und rechnet in diesem Jahr nur noch mit einem Mini-Wachstum von 0,5 Prozent.

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Die SPD fordert eine Übergewinnsteuer auf kriegsbedingte Extra-Profite der Mineralölkonzerne. Dafür braucht die Bundesregierung aber grünes Licht von der EU-Kommission – die derzeit keine Pläne dafür hat. Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) lehnt eine Übergewinnsteuer ab, ebenso wie einen von der SPD geforderten Spritpreisdeckel. Reiche hatte betont, der Staat werde Unternehmen und Haushalte nicht dauerhaft vor höheren Spritpreisen schützen können. Wenn die Krise anhalte, sollte die Bundesregierung mit Augenmaß agieren und staatliche Maßnahmen gezielt einsetzen – um diejenige zu unterstützen, die zum Beispiel auf ihr Auto angewiesen sind. Reiche sprach sich bereits für eine temporäre Anhebung der Pendlerpauschale aus.

Der Grünen-Politiker Andreas Audretsch kritisierte im Bundestag, der Tankrabatt befeure den Verbrauch fossiler Energien. Die Klimaschutzinitiative Fridays for Future protestierte mit einem bundesweiten Aktionstag gegen die Politik der Bundesregierung.


(fpi)



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Hannover Messe 2026: Robotik Made in Germany


Der Kraftwerk-Hit „Wir sind die Roboter“ feiert in Kürze 50-jährigen Geburtstag und noch viel länger versuchen die Menschen, einen Automaten nach ihrem Ebenbild zu schaffen. Nach einem Besuch der Hannover Messe 2026 sieht es oberflächlich so aus, als sei das Ziel erreicht: Überall stehen humanoide Roboter von Agile Robotics, Aimbo Robotics, Elite Robots, Hexagon, dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT), von RobCo, Unitree und anderen Herstellern. Einige von ihnen wurden in Deutschland entwickelt und produziert. Aber sind die Humanoiden wirklich bereit für die produktive Arbeit?

  • Humanoide Roboter sollen gefährliche oder monotone Aufgaben in der Industrie übernehmen.
  • Gleich mehrere Unternehmen aus Deutschland zeigten Roboter, die künstliche Intelligenz einsetzen, um selbst über Handlungsabläufe zu entscheiden.
  • Auf der Messe wird klar: Das Potenzial ist groß, die technische Reife fehlt aber noch.

Großunternehmen wie BMW, SAP, Siemens und Schaeffler präsentieren Projekte zum Einsatz humanoider Roboter in der industriellen Produktion. Sie sollen Aufgaben übernehmen, die den drei D entsprechen: „dull, dirty and dangerous“, also langweilig, schmutzig und gefährlich. Außerdem fehlen angesichts des demografischen Wandels in Deutschland bald Millionen Arbeitskräfte. Politik und Unternehmen hoffen, die Deindustrialisierung mit humanoiden Robotern verlangsamen zu können.

Anders als die frühen, meist in Orange gehaltenen Karosserieschweißer von Kuka sind die Humanoiden von heute nicht auf feste Bewegungsläufe programmiert, sondern mit RGB-Kameras und künstlicher Intelligenz, mit Physical AI, ausgestattet. Das Problem der Fortbewegung auf zwei Beinen ist gelöst. Sie nehmen ihre Umgebung wahr und entscheiden selbst, was zu tun ist, etwa um Kisten in ein Regal oder Werkzeug in eine Box zu legen. Befehle nehmen sie über ein Sprachmodell (LLM) in natürlicher Sprache entgegen. Das ist ein Paradigmenwechsel, obwohl nicht alles fehlerfrei funktioniert. Siemens zeigte Anwendungen, in denen Roboterarme Bauteile in unsortierten Kisten sehen und greifen.


Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels „Hannover Messe 2026: Robotik Made in Germany“.
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Tesla verbessert Warteschlangenprognosen für Supercharger-Netzwerk


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Tesla will mithilfe eines neuen Machine-Learning-Modells bessere Warteschlangenprognosen für sein Supercharger-Ladenetzwerk ausgeben. Wie der Fahrzeughersteller mitteilte, wurde das Modell mit 14,4 Millionen Kilometern (9 Mio. Meilen) anonymisierter Fahrzeugbewegungsdaten im Umkreis der Supercharger weltweit trainiert. Dadurch, dass Tesla zugleich Ladenetzbetreiber, Anbieter der Routenplanung als auch Autohersteller ist, hat Tesla hierbei einen Vorteil gegenüber anderen Anbietern von Ladesäulen. Die Bundesregierung plant mit dem Masterplan Ladeinfrastruktur 2030, das Laden für alle E-Auto-Fahrer einfacher und transparenter zu gestalten – unabhängig vom Hersteller.

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Das neue Modell erkennt laut Tesla gezielt die Ladeabsicht eines Fahrzeugs anhand seines Fahrtverlaufs, noch bevor es am Supercharger ankommt. Das Modell speist den Trip Planner im Fahrzeug, der Routen so berechnen soll, dass die Gesamtreisezeit inklusive Ladepausen minimiert wird. Laut Tesla konnte die Fehlerrate bei der Warteschlangeneinschätzung auf diese Weise auf 20 Prozent gesenkt werden. Bei seltenen Extremsituationen über 10 wartenden Fahrzeugen bedeute das eine Prognoseabweichung von nur ein bis zwei Fahrzeugen.

Eine Herausforderung war dabei, dass viele Supercharger-Standorte in der Nähe von Einkaufszentren, Restaurants und anderen Aufenthaltsmöglichkeiten liegen. Dadurch dauern Ladepausen in vielen Fällen länger, als dies für die weitere Fahrt erforderlich ist. Auch dies sei in dem Modell berücksichtigt worden. Die Fahrzeugbewegungsdaten wurden per Geofencing im Umkreis der Supercharger ermittelt. Tesla kündigte außerdem weitere Verbesserungen an, die bereits in der Entwicklung seien. Teslas aktuelles Frühlings-Update 2026 bringt ebenfalls zahlreiche Neuerungen für Fahrzeuge und Software.

In den Kommentaren zum X-Post gab es gemischte Reaktionen: Einige wünschen sich eine Warteschlangen-Reihenfolge für Tesla-Fahrzeuge, sodass sich bei Wartezeiten nicht einzelne Autofahrer vordrängeln, wenn eine Ladestation frei wird. Eine solche wird offenbar auch bereits erprobt. Gerade bei Einkaufszentren kommt es laut Fahrzeugbesitzern mitunter zu kleinen Staus, die andere Parkplätze versperren. Dem steht allerdings entgegen, dass Tesla sein Supercharger-Netzwerk inzwischen vielerorts auch für andere Fahrzeuge geöffnet hat , wo eine solche Wartenummer nicht über das Navigationssystem verteilt werden könnte. Andere Kommentatoren regten an, dass Tesla sein Ladenetzwerk weiter ausbauen und künftig bei Fahrzeugen die Ladegeschwindigkeit erhöhen sollte, um Wartezeiten zu reduzieren.


(mki)



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