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VW ID. Polo: Günstiger Elektro-Kleinwagen mit GTI-Option
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Volkswagen stellt den ID. Polo vor: Der elektrische Kleinwagen kann ab sofort bestellt werden und wird ab September ausgeliefert. Nennen wir ihn einfach Polo. Der Neue ähnelt einem Golf 3 bei den Proportionen, übertrifft aber den Golf 8 im Kofferraumvolumen. Beim Design ist der Polo Volkswagen pur: Die Kombination aus Klarheit und bekannter Formensprache scheint mir gelungen. Das gilt auch für den Innenraum. Die Gegenspieler dieses Kleinwagens finden sich nicht zwangsläufig im gleichen Segment. Vielmehr sind es die SUV-artigen Elektroautos wie der VW ID. Cross, die dem Polo Konkurrenz machen werden. Die Prognose ist trotzdem positiv, weil das Paket attraktiv ist.
Volkswagen verspricht einen Preis ab 24.995 Euro. Wer so günstig elektrisch fahren will, muss einen Abstrich hinnehmen: Die Reichweite im WLTP (alle Werte vorläufig) beträgt 329 km. Ähnlich wie beim Renault 5 bietet Volkswagen im Polo alternativ auch eine Traktionsbatterie mit einem höheren Energieinhalt und 455 km Reichweite an.
Vier Leistungsstufen
Der Elektromotor, der die Vorderräder antreibt, heißt intern APP290. APP steht für achsparalleler Antrieb und die 290 für das Drehmoment in Newtonmetern. Der APP290 wird im Polo an die Traktionsbatterie mit 37 und mit 52 kWh gekoppelt. Es gibt vier Leistungsstufen: 85 oder 99 kW in Verbindung mit dem kleinen sowie 155 und 166 kW in Verbindung mit dem großen Batteriesystem.
166 kW sind umgerechnet 226 PS. Das ist der GTI. Bei der Vorabpremiere in Hamburg war der GTI in Rot und in Silber ausgestellt. Besonders in Silber mit roten Applikationen sah der Sport-Polo richtig gut aus. Aber auch die aufpreisfreie Farbe für 24.995 Euro ist gefällig: Volkswagen wendet sich von langweiligem Weiß oder Grau ab und stellt den Polo ab Werk in Python Yellow-Metallic zur Verfügung. Eine erfrischende Lackierung gegen das Einheits-Grausilberschwarz, das die Straßen prägt. Fahrleistungswerte veröffentlicht Volkswagen noch nicht. Ausnahme: Die Höchstgeschwindigkeit ist für die Nicht-GTIs auf 160 km/h begrenzt.

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Kofferraum: mehr Volumen als im Golf
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Das Platzangebot des Polos ist großzügig. Zahlenwerte wie der gegenüber dem Vorgänger mit Verbrennungsmotor um 19 mm längere Innenraum vermitteln die Realität unvollständig: Der Polo bietet mehr Raum als der Renault 5 und ist eher kompakt als klein. Auffällig groß ist der Kofferraum, dessen Volumen 441 Liter beträgt und auf 1243 Liter erweitert werden kann. Zum Vergleich: Im aktuellen Golf sind es 381 bis 1237 Liter. In einem Elektroauto stören kein Kraftstoffbehälter und keine Auspuffanlage. Stattdessen hat der Polo eine tiefe Mulde unter dem Ladeboden, in die zwei Wasserkästen passen. Anders als im ID.3 sitzt der Elektromotor an der Vorderachse. Zwar dürfte das den Grip beim Beschleunigen begrenzen und den Wendekreis vergrößern, aber es verbessert die Bremsenergierückgewinnung und reduziert die Kosten, weil alle Komponenten dicht beieinander sind.
Den umklappbaren Beifahrersitz vergessen
Allerdings ist Volkswagen ein Fehler bei der Variabilität passiert: Den umlegbaren Beifahrersitz der Studie gibt es nicht. Er wird – wahrscheinlich und hoffentlich – nachgereicht. Im Kleinwagensegment können Features wie eine verschiebbare Rücksitze oder ein umlegbarer Beifahrersitz durchaus ein Kaufargument sein. Siehe Renault Twingo, Kia EV2 oder Hyundai Inster, der Großmeister des internen Umbaus. Der umlegbare Beifahrersitz würde die Praxistauglichkeit komplett machen. Schließlich hat der Polo eine Anhängelast von bis zu 1200 kg sowie eine Stütz- und Dachlast von je 75 kg. Das reicht für einen leichten Wohnwagen und zwei E-Bikes.
Haptische Bedienelemente
Zahlen und Fakten hin oder her, was den Polo zuerst ausmacht, ist das Design, das einen Kontrapunkt zu den bisherigen ID-Experimenten setzt. Noch mehr Volkswagen geht nicht. Die Optik ist vertraut, obwohl dieses Elektroauto neu ist. Im Innenraum hat ein Designer ganze Arbeit geleistet: Die reduzierte Klarheit und Ordnung bei zugleich simpler Bedienung ist schön. Alle kommenden Volkswagen haben außerdem wieder mehr haptische Elemente zur Steuerung: Einen Drehregler für die Lautstärke zum Beispiel, vier statt zwei Fensterheberschalter, einen festen Türgriff zum Öffnen, eindeutig begrenzte Drückschalter im Lenkrad und eine Leiste mit Kippschaltern für die Klimatisierung. Der zentrale Touchscreen ist weiterhin unerlässlich für die vielen Funktionen, die ein moderner Pkw hat.

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Unterschiedliche Zellchemie, gleiches Gewicht
Es ist lohnenswert, tiefer in die technischen Details des ID. Polo einzusteigen. Er ist 4,05 m lang, 1,82 m breit und 1,53 m hoch. Der Radstand liegt bei 2,60 m und der Luftwiderstandsbeiwert bei cW 0,264. Der Polo basiert zusammen mit dem Cupra Raval, dem VW ID. Cross und dem Skoda Epiq auf dem weiterentwickelten Modularen Elektrifizierungsbaukasten MEB+. Die beiden Batteriesysteme sind Cell-to-Pack ausgelegt und haben eine tragende Funktion. Das Ergebnis ist ein relativ geringes Leergewicht von 1568 kg (37 kWh) oder 1576 kg (52 kWh).
Dass die beiden Batteriesysteme trotz ihres unterschiedlichen Energieinhalts ungefähr gleich viel auf die Waage bringen, liegt an der Zellchemie: Im 37-kWh-Paket kommen kostengünstige LFP-Zellen zum Einsatz. LFP ist robust und langlebig, hat aber eine niedrige Energiedichte. In der 52-kWh-Version sind die in Europa weit verbreiteten NMC-Zellen (für die Kathodenmischung aus Nickel, Mangan und Kobalt) installiert.
V2L serienmäßig
Alle Polos sind serienmäßig mit Gleichstrom schnellladefähig. Die Vorkonditionierung, also das gezielte Aufwärmen der Batteriezellen für den Ladestopp, ist in sämtlichen Polos installiert und kann automatisch oder manuell aktiviert werden. Der Standardhub von zehn auf 80 Prozent ist in 27 Minuten (LFP-Batterie mit 37 kWh) beziehungsweise 24 Minuten (NMC mit 52 kWh) erledigt. Die höchste Ladeleistung beträgt 90 (LFP) oder 105 (NMC) kW. Das ist zwar nicht begeisternd, aber im Klassenvergleich vorn. Mit Wechselstrom gehört das dreiphasige Laden mit elf kW zur Serienausstattung. Die Chance, sich hier mit 22 kW ein wenig abzusetzen, hat der Konzern ungenutzt gelassen.

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Volkswagen spendiert darüber hinaus sämtlichen Polos das bidirektionale Laden: Von Beginn an serienmäßig ist V2L (für Vehicle-to-Load) zur Versorgung externer elektrischer Geräte. Die Leistung beträgt 3,6 kW. Sobald alle Komponenten von der DC-Wallbox bis zum Stromvertrag zusammengeführt sind, wird es zusätzlich eine V2G-Lösung geben, also das bidirektionale Laden als Teilnehmer am Strommarkt. VW kündigt das fürs Jahresende an.
One-Pedal-Drive und Rotlichterkennung
Der Polo erhält Assistenzsysteme auf dem Stand anderer Volkswagen: Auf Wunsch kann die Rekuperation auf One-Pedal-Drive gestellt werden. Der Polo beschleunigt und verzögert also bis zum Stillstand übers Fahrpedal. Einmalig bei den Kleinwagen ist die Rotlichterkennung mit automatischer Stoppfunktion. Das Wiederanfahren dagegen muss vom Menschen bestätigt werden.
Abschließend noch die Ausstattungslinien: Trend ist nur in Verbindung mit dem 37-kWh-Batteriesystem erhältlich und enthält bereits Klimaautomatik, LED-Scheinwerfer und Multifunktionslenkrad. Wer 52 kWh Energieinhalt wählt, bekommt Life als Mindestausstattung. Diese Variante bietet unter anderem einen adaptiven Tempomaten, Rückfahrkamera und den variablen Ladeboden im Kofferraum. Die höchste Ausstattungslinie nennt sich Style und hat Matrix-LED-Scheinwerfer, beheiztes Lenkrad sowie diverse LED-Zierelemente innen und außen. Auf der allgemeinen Aufpreisliste stehen ein nicht zu öffnendes Panoramadach, Massagesitze, Harman-Kardon-Soundsystem und mehr.
Konkurrenzfähige Preise
Das größte Marktvolumen wird der 52-kWh-Version mit 455 km Reichweite in der Life-Ausstattung zugemessen. Der Listenpreis wird bei etwa 33.800 Euro liegen (Renault 5 Techno mit 407 km Reichweite: ab 33.000 Euro). Der Polo mit 37 kWh und 99 kW Elektromotor kostet als Life knapp unter 30.000 Euro. Der GTI fängt bei gut 38.000 Euro an. Diese Preise sind konkurrenzfähig, aber nicht niedrig. Das Paket, das der neue Polo bietet, ist trotzdem überzeugend und in sich stimmig. Die Frage ist nun, ob die Kundschaft bereit ist für dieses formal gut gemachte Elektroauto. Viele Durchschnittseuropäer bevorzugen SUVs. Die Sachargumente sprechen für den Polo.
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#TGIQF: Das Fußball-Quiz | heise online
Die Fußball-WM 2026 ist im Gange. Das am 11. Juni gestartete Turnier wirtd von Mexiko, den USA und Kanada gemeinsam ausgetragen und läuft bis zum 19. Juli 2026.
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Zumindest, was die Anzahl der Spiele betrifft, wird es die größte WM aller Zeiten sein: Die Anzahl der Teilnehmer wuchs von 32 auf 48 und die Anzahl der Spiele von 64 im Jahr 2022 auf 104 in diesem Jahr.
Wer den Überblick behalten und wissen will, wo welches Spiel übertragen wird, der speichert sich den Link zum heise WM-Planer. Darin sind alle wichtigen Informationen zur Weltmeisterschaft 2026 aufgeführt.
Eine weitere Neuerung bilden die fest eingesetzten, dreiminütigen Trinkpausen in der 22. und 67. Minute. Unabhängig vom Wetter können die Spieler etwas trinken und der geneigte US-amerikanische Zuschauer dürfte sich bei durch Werbepausen unterbrochenen Partien an American Football erinnert fühlen.
Das Quiz wiederum läutet mit etwas Nerdwissen zu Weltmeisterschaft und natürlich zu Fußball-Computerspielen das Wochenende ein.
Die heiseshow fiel diese Woche aus, somit fiel das unterhaltsame Fragen-Spicken diese Woche weg. Anna Bicker stellt in der nächsten Woche wieder den beiden heiseshow-Gästen wieder drei Quizfragen vorab.
Sie können in Ruhe in 10 Fragen maximal 100 Punkte erreichen. Die Punktzahl kann gern im Forum mit anderen Mitspielern verglichen werden. Halten Sie sich dabei aber bitte mit Spoilern zurück, um anderen Teilnehmern nicht die Freude am Quiz zu verhageln. Lob und Kritik sind wie immer gern gelesen.
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Und falls Sie Ideen für eigene Quizze haben, schreiben Sie einfach eine Mail an den Quizmaster aka Herr der fiesen Fragen.
(mawi)
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IT-Dienstleister planen für die Zukunft mit weniger Personal
Für die in Deutschland tätigen IT-Dienstleister sind die Geschäfte komplizierter geworden. Die in früheren Jahren oftmals von hohen Wachstumsraten verwöhnte Branche sieht sich angesichts des stotternden Konjunkturmotors mit einer schwachen Geschäftsentwicklung konfrontiert. Nach einem im historischen Vergleich schwachen Jahr 2024 brachte 2025 kaum Wachstumsimpulse. Im vergangenen Jahr erzielten die IT-Dienstleister hierzulande statt der erhofften 7,1 Prozent organisch ein durchschnittliches Umsatzwachstum von 2,9 Prozent. Werden Mergers-&-Acquisitions-bedingte Einnahmen in die Betrachtung mit einbezogen, gestaltet sich das Plus mit 3,6 Prozent immerhin ein wenig freundlicher.
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Das sind erste Ergebnisse der diesjährigen Studie „Der Markt für IT-Dienstleistungen in Deutschland“ der Marktforschungsfirma Lünendonk & Hossenfelder, die Ende Juli veröffentlicht wird. Die hier analysierten 91 Firmen repräsentieren mit einem Inlandsumsatz von knapp 34 Milliarden Euro rund 65 Prozent am gesamten IT-Service-Markt Deutschlands.
Mehr Effizienz mit KI?
Die Zahlen der umfangreichen Marktstudie, in die auch Ergebnisse einer Umfrage unter Anwendungsunternehmen eingeflossen sind, legen einige grundlegende Veränderungen des Marktumfeldes offen. Neben fehlenden gesamtwirtschaftlichen Wachstumsimpulsen verändert vor allem KI die Nachfrage nach IT-Dienstleistungen grundlegend (Grafik 1). So sehen 83 Prozent der befragten IT-Anwenderunternehmen in der Softwareentwicklung in den kommenden Jahren hierin enorme Effizienzpotenziale.

(Bild: Lünendonk & Hossenfelder)
70 Prozent der IT-Entscheider erwarten darüber hinaus Identisches für den IT-Betrieb und 52 Prozent in der Anwendungsmodernisierung. All das wirkt sich unmittelbar auf Projektvolumina, Honorare und die Personalstruktur auf Anbieterseite aus. Dazu passt, dass 54 Prozent der befragten IT-Dienstleister bis 2028 mit einem rückläufigen Bedarf an Softwareentwicklern planen und 44 Prozent mit weniger Personal im Application Management und IT-Betrieb. Überhaupt beabsichtigen sie künftig vor allem in Technologie zu investieren statt wie bislang üblich ihr Personal aufzustocken.
Erstmals rückläufige Belegschaft
Der stotternde Konjunkturmotor wirkt sich schon heute auf die Beschäftigung aus, wie ein 10-Jahresvergleich der Branche in der Studie zeigt. Die Mitarbeiterzahlen der in Deutschland aktiven Dienstleister entwickelten sich demnach in der Gesamtbetrachtung (einschließlich internationaler Aktivitäten) mit 0,6 Prozent erstmals rückläufig – trotz eines Umsatzwachstums um 3,3 Prozent.
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(Bild: Lünendonk & Hossenfelder)
Auffällig in der diesjährigen Erhebung ist außerdem, dass die 25 größten Anbieter in den beiden Marktsegmenten IT-Beratung & Systemintegration sowie IT-Services vergangenes Jahr die Geschäfte organisch mit 1,5 Prozent beziehungsweise 1,4 Prozent deutlich langsamer ausbauten als der Gesamtmarkt. Auch inklusive Übernahmen schnitten sie mit je 2,8 Prozent Zuwachs unterdurchschnittlich ab.
Die Geschäfts- und Mitarbeiterzahlentwicklung der führenden Dienstleister fällt allerdings äußerst heterogen aus. Während einige zweistellige Wachstumsraten erzielten, weisen andere deutliche Einbußen auf. Laut Lünendonk-Analyst Mario Zillmann war diese Entwicklung vor allem dem Branchen-Mix und weniger dem Service-Portfolio geschuldet. Grobe Daumenregel: Wer wie Porsche-Tochter MHP hauptsächlich in den gebeutelten Industriebranchen etwa Automotive oder Maschinenbau unterwegs ist, durfte kaum auf Wachstumsimpulse hoffen. Eine starke Nachfrage aus dem öffentlichen Sektor verhalf dagegen wiederum Unternehmen wie Materna zu ansehnlichem Zuwachs.
Wenig Bewegung im Ranking
Ungeachtet dessen weisen die beiden Top 25-Listen in Bezug auf Rangfolge und Anbieter wenig Veränderungen gegenüber dem Vorjahres-Ranking auf. Die Liste der Unternehmen, die mehr als 60 Prozent ihres Umsatzes in Deutschland mit Management- und IT-Beratung, Systemintegration, Softwareentwicklung und -einführung erzielten, führt weiterhin Accenture an mit einem geschätzten Deutschlandumsatz von 3,6 Milliarden Euro (2024: 3,4 Milliarden Euro). Auf Platz zwei folgt Capgemini mit 2,24 Milliarden Euro (2024: 2,25 Milliarden Euro), auf Rang 3 IBM mit 2,22 Milliarden Euro (2024: 2,2 Milliarden Euro).
Mit 1,23 Milliarden Euro (2024: 1,07 Milliarden Euro) behauptet adesso Platz vier vor msg systems mit 973,7 Millionen Euro Einnahmen (2024: 968,5 Millionen). Adesso weist mit einem Plus von 15,3 Prozent das zweitstärkste Umsatzwachstum 2025 auf. Den höchsten Zuwachs erzielte die auf Rang 15 geführte conet Holding mit 15,8 Prozent auf 287,1 Millionen Euro.
Die beiden vorderen Plätze im Ranking der IT-Dienstleister, die mehr als 50 Prozent ihres Umsatzes mit IT-Operations-Services wie Hosting und Managed Services erwirtschafteten, werden wie im Vorjahr von T-Systems mit 2,95 Milliarden Euro (2024: 2,9 Milliarden Euro) und NTT Data mit 2,10 Milliarden Euro (2024: 2,30 Milliarden Euro) besetzt. Auf Rang 3 steht Neueinsteiger Infosys mit 1,30 Milliarden Euro (2024: 1,15 Milliarden Euro). Der Schwerpunkt der Aktivitäten des indischen Dienstleisters, der zuvor im IT-Beratung & Systemintegration-Ranking geführt wurde, machen im deutschen Markt inzwischen die IT-Operations aus. Atos, dessen Umsatz um 12,8 Prozent auf 1,25 Milliarden Euro fiel, wurde auf Platz 5 durchgereicht. Vor dem französischen Dienstleister steht noch DXC mit 1,28 Milliarden Euro (2024: 1,32 Milliarden Euro).
(axk)
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Microsoft erwägt, Xbox auszugliedern | heise online
Unter der Führung der neuen Xbox-Chefin Asha Sharma scheint es bei Microsoft hinter den Kulissen richtig rundzugehen: Bis hin zu einer möglichen Abspaltung sollen die Diskussionen reichen. Dies geht aus einem aktuellen Bericht hervor, der sich um Restrukturierungen und die Stärkung von bekannten Spielemarken dreht.
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Von drei namentlich nicht genannten, aber bei den Meetings involvierten Personen, will „The Information“ erfahren haben, dass Microsoft auch über eine Ausgliederung von Xbox nachdenkt. Konkrete Pläne dafür gebe es noch nicht, schränkt das US-Medium ein. Aber Microsoft soll derzeit prüfen, ob eine nominal unabhängige Tochterfirma nicht besser für die Marke „Xbox“ ist. Schon lange versucht Microsoft mehr oder weniger erfolglos, sich von der Assoziation der Marke allein mit einer bestimmten Konsolengeneration zu lösen.
Erst kürzlich gab Asha Sharma zu bedenken, dass das technische Wettrüsten bei der Hardware durch gestiegene Kosten für Microsoft wohl zu einem Ende kommen müsste. Sharma will also offenbar Kosten sparen, und das ist häufig ein erster Schritt, um eine Abteilung eines Unternehmens zu verkaufen. Eine formale Ausgliederung könnte dazu ein weiterer Baustein sein.
Investition in große Marken
Dazu passt auch, dass laut einem früheren Bericht im Juli eine neue Entlassungswelle bei Xbox droht. In jenem Monat beginnt auch das neue Geschäftsjahr, und in diesem soll nicht nur gespart werden. Wie The Information jetzt aktuell schreibt, will Microsoft vor allem seine größten Spielemarken stärken, darunter „Halo“, „Fallout“ und „Elder Scrolls“. In eine schnellere Entwicklung von neuen Titeln für diese Marken soll mehr investiert werden, und weniger bei kleineren Franchises. Ebenso sollen für diese großen Drei schneller neue Spiele erscheinen.
Wie viel Qualität bei dieser Beschleunigung bei den Spielern ankommt, dürfte sich schon Ende Juli zeigen: am 28. Juli 2026 erscheint „Halo: Campaign Evolved“ für Xbox, PC und Playstation 5. Dabei handelt es sich um ein inhaltlich erweitertes Remake des ersten „Halo“ von 2001, das als einer der Meilensteine des Shooter-Genres gilt und wesentlich zum Erfolg von Microsofts erster Xbox beitrug.
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