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ID. Polo: Volkswagen enthüllt Design sowie Modellvarianten und startet Vorverkauf
Volkswagen selbst hat über den neuen ID. Polo bereits viel verraten, offizielle Weltpremiere des neuen elektrischen Polo ist jedoch erst heute und neben dem unverhüllten Design nennt VW nun auch alle Details zu den Ausstattungslinien, dem Verkaufsstart und dem Preis. Der Vorverkauf des ID. Polo startet ab sofort.
Grundmodell bleibt unter 25.000 Euro
Letzte Gerüchte, wonach VW den bereits kommunizierten Preis von „unter 25.000 Euro“ doch nicht würde halten können, bewahrheiten sich somit nicht. Zumindest das Grundmodell ID. Polo Trend mit einer prognostizierten Reichweite von bis zu 329 km wird zu diesem Preis angeboten werden – wann genau, ist weiterhin unbekannt. Laut Pressemitteilung „ab sofort“, doch bisher wird der ID. Polo nur in den teureren Varianten Life und Style offeriert. Sicher ist: Im nächsten Jahr soll es zudem das sportliches Topmodell ID. Polo GTI mit 166 kW (226 PS) geben.
Wie VW inzwischen im Konfigurator des ID. Polo nennt, wird es die Ausstattungslinie Trend voraussichtlich ab Mitte Juli 2026 geben.
116-211 PS, 37-52 kWh Akku und 90-105 kW Laden
Der neue ID. Polo wird zum Start mit den drei Leistungsstufen 85 kW (116 PS), 99 kW (135 PS) und 155 kW (211 PS), den zwei Batteriegrößen 37 kWh und 52 kWh netto und bis zu 455 km Reichweite verfügbar sein. Als Uni-Farben stehen „Python Yellow“, „Candy White“ und „Tornado Red“ zur Auswahl, bei den Metallic-Farben bietet VW „Grenadil Black“, „Magnetic Tech“, „Dolomit Silver“ und „Celestial Blue“ an. Die inzwischen siebte Generation des Polo basiert auf der aktuellen Evolutionsstufe des Modularen E-Antriebsbaukasten: dem MEB+. Angetrieben wird der ID. Polo über die Vorderachse.
Alle Versionen nutzen die neu entwickelte „Konzern-Einheitszelle“, die kleiner und effizienter gebaut werden kann. Die 85-kW- und 99-kW-Versionen werden dabei serienmäßig mit einer 37 kWh (netto) großen LFP-Version der neuen Hochvolt-Batterie starten. Sie kann an DC-Schnellladesäulen mit bis zu 90 kW geladen werden. Der ID. Polo soll mit dieser 37-kWh-Batterie eine Reichweite von bis zu 329 km bieten. Die 155-kW- und 166-kW-Antriebe werden von einer NMC-Variante (Nickel-Mangan-Kobalt-Akku) betrieben. Diese 52-kWh-Batterie soll Reichweiten von bis zu 455 km bieten, wobei es sich ebenso wie für die kleinere Version noch um vorläufige Prognosen handelt. Die größere Batterie kann mit bis zu 105 kW an DC-Säulen geladen werden.
Bei den Technologien können Nutzer auch auf Funktionen wie das neue „Connected Travel Assist“ mit assistierter Quer- und Längsführung samt automatischer Ampelerkennung zurückgreifen. Erkennt das System eine rote Ampel, bremst es den ID. Polo automatisch im Rahmen der Systemgrenzen bis zum Stillstand ab.
One-Pedal-Driving mit starkem Verzögern des Autos allein über die Regulierung des Gaspedals gehört ebenso wie die Funktion Vehicle-to-Load, bei der das Auto zur Stromquelle mit bis zu 3,6 kW für externe Geräte wie e-Bikes wird, zur Serienausstattung. Optional oder in der Style-Variante ist der ID. Polo auch mit digitalem Fahrzeugschlüssel konfigurierbar.
Als Sonderausstattung ist auch ein Soundsystem von Harman Kardon mit 425 Watt Musikleistung, zehn Lautsprechern inklusive Center-Speaker und einem Subwoofer erhältlich. Für den Subwoofer muss dabei jedoch Platz im Kofferraum geopfert werden. Ebenfalls optional verfügbar sind ein Panorama-Glasdach und eine pneumatische Massage-Funktion der elektrisch einstellbaren 12-Wege-Vordersitze.
Kürzer, breiter und mit mehr Kofferraum als der Verbrenner
Dem MEB+ verdankt der neue ID. Polo ein Kofferraumvolumen von 441 Litern. Die Abmessungen des neuen Polo betragen 4.053 mm in der Länge, 1.816 mm in der Breite und 1.530 mm in der Höhe. Der Radstand beträgt 2.600 mm. Zum Vergleich, die Werte des parallel weiterhin angebotenen Verbrenner-MQB-Polo: 4.074 mm Länge, 1.751 mm Breite, 1.451 mm Höhe und 2.552 mm Radstand. Er bietet dabei ein Kofferraumvolumen von 351 Litern.
Mit 37-kWh-Batterie wiegt der ID. Polo ab 1.568 kg, mit 52-kWh-Batterie startet er ab 1.576 kg.
Trend, Life und Style: Die Ausstattungen im Vergleich
Mit dem ID. Polo kehren auch die klassischen Modellnamen in die elektrische Volkswagen-Welt zurück.
Trend mit LED und Spurhalteassistent
Trend stellt wie seit jeher die Einstiegsversion dar. Sie bietet beim ID. Polo die DC-Schnellladefunktion mit 90 kW und Assistenzsysteme wie „Side Assist“ und den Spurhalteassistent (inkl. Emergency Assist). Auch die LED-Scheinwerfer inkl. Fernlichtassistent, das Digital Cockpit mit 10-Zoll-Display, das 13-Zoll-Infotainmentsystem „Innovision“, ein
Multifunktionslenkrad aus Kunstleder und eine Klimaautomatik gehören zur Serienausstattung.
Die Modellvariante Life erhält zudem eine automatische Distanzregelung (ACC), eine Rückfahrkamera („Rear View“), eine Einparkhilfe vorne und einen Kreuzungsassistent. Zusätzlich gehören ein automatisch abblendender Innenspiegel und elektrisch anklappbare Außenspiegel mit Memory-Funktion zur Serienausstattung. Auch digitale Extras wie die Sprachsteuerung, App Connect für Apple CarPlay und Android Auto sowie eine induktive Ladefunktion für das Smartphone sind beim Life-Modell serienmäßig. Außerdem ist ein variabler Ladeboden für den Kofferraum integriert.
IQ.Light für die Topversion Style
Die Topversion Style bietet darüber hinaus Extras wie die LED-Matrix-Scheinwerfer IQ.Light, beleuchtete LED-Lichtleisten, 3D-LED-Rückleuchten, ein illuminiertes VW-Emblem in der Front- und Heckpartie sowie Sport-Komfort-Sitze und eine Ambientebeleuchtung im Innenraum. Auch Funktionen wie eine Lenkrad- und Sitzheizung sowie eine Zwei-Zonen-Klimaautomatik sind Teil dieser Ausstattungslinie. Style bietet zudem den digitalen Fahrzeugschlüssel (Mobile Device Key) für einen Zugang zum Fahrzeug mit dem Smartphone oder der Smartwatch.
Wieder mit physischen Tasten und Knöpfen
Auch beim ID. Polo setzt VW zudem auf das digitale und analoge Zusammenspiel und hat aus den Erfahrungen und das Feedback der Käufer gelernt, die sich bei den ersten elektrischen Fahrzeugen des Konzerns beispielsweise zu Recht über unbeleuchtete Lautstärketasten des Infotainment-Systems beschwert hatten. Statt auf eine Touch-Bedienung setzt der ID.Polo deshalb am Lenkrad, für die Fensterheber und die Lautstärkesteuerung auf physische Tasten und Knöpfe.
ComputerBase hat Informationen zu diesem Artikel von Volkswagen unter NDA erhalten. Die einzige Vorgabe war der frühestmögliche Veröffentlichungszeitpunkt.
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Hunderte Datenbanken offen im Netz: KI-Agenten übernehmen unsichere Voreinstellungen ohne Kontrolle
Hunderte Webseiten von Unternehmen und kleinen Startups stehen mit offenen Datenbanken im Netz, berichtet die Zeit. Auslöser ist der Recherche zufolge mit KI-Agenten erstellter Code, bei dem oftmals die Datenbank-Software Supabase verwendet wurde, ohne die unsicheren Standardeinstellungen zu ändern.
In Kooperation mit der Zeit hat der IT-Sicherheitsforscher Christopher Helm 670 Webseiten im deutschsprachigen Raum untersucht, die Supabase als Backend nutzen. Fast die Hälfte der Datenbanken war offen zugänglich. Offen im Netz standen etwa Gesundheitsdaten, Passwörter, Kundendaten oder Informationen von kritischer Infrastruktur, die Zeit konnte diese teilweise einsehen. In manchen Fällen war es sogar möglich, Inhalte auf den jeweiligen Webseiten zu verändern.
Konkret betroffen war etwa ein deutscher Mittelständer, bei dem standen 564 Tabellen und 700.000 Datensätze über die Produktion offen im Netz. Betroffene gibt es auch über Deutschland hinaus. Bei einem amerikanischen Anbieter von IT-Sicherheitsschulungen für Behörden standen Hunderte Kundennamen im Netz – dazu zählten auch die privaten Mail-Adressen von FBI-Mitarbeitern.
Unsichere Standardeinstellungen werden von Agenten fraglos übernommen
Supabase ist eine der Lösungen, die Coding-Agenten laut dem Bericht der Zeit oft nutzen, um Webseiten zu erstellen. Der Haken ist demnach: Von Haus aus ist Supabase mit laxen Sicherheitseinstellungen konfiguriert. Wer diese Lösung standardmäßig konfiguriert hatte, ließ Daten offen im Netz stehen.
Für dieses Vorgehen ist Supabase schon länger umstritten. Bis dato hat sich der Anbieter immer mit der Aussage gerechtfertigt, Kunden würden diese Vorgehensweise begrüßen. Anwender wüssten, welche Konsequenzen das hätte.
Mit den KI-Agenten ändert sich das aber. Nun sind auch Laien in der Lage, mit wenigen Befehlen komplette Webseiten zu erstellen. Die Zeit berichtet etwa von einer jungen Unternehmerin, die auf diese Weise einen Webshop erstellt hat. Betroffen sind aber auch etablierte Unternehmen.
Im Fall von Supabase haben die Coding-Agenten nun die unsicheren Voreinstellungen übernommen. Wer keine technische Expertise hat, bemerkt so etwas nicht – und hat auch kein Gespür für die Konsequenzen. Daten von Kunden stehen offen im Netz.
Supabase lenkt ein
Supabase wollte auf Anfrage der Zeit keinen Fehler einräumen. Erst im Rahmen eines ausführlichen Austausches erklärte der Anbieter, dass Anpassungen erforderlich sind. Sicherheitslücken wurden nach Hinweisen des IT-Sicherheitsexperten Helm nach und nach geschlossen. Teilweise entstanden unterwegs noch neue, Helm bezeichnete den Prozess in der Zeit „wie Mühle spielen in 3D“.
Für reguläre Entwickler hat man schon im Januar 2026 – nach viel Kritik – die Einstellungen angepasst, bei KI-Agenten folgt dieser Schritt nun ebenfalls. Das Unternehmen spricht laut Zeit von einer „sich veränderten Welt“, die neue Maßnahmen erforderlich macht. Bei bestehenden Supabase-Datenbanken will man die Sicherheitseinstellungen aber nicht anpassen, weil dann laut Supabase die Gefahr bestehe, dass es zu „echten Ausfällen bei echten Nutzern“ käme.
Die Zeit hat den Austausch detailliert dokumentiert.
Agenten können Sicherheitslücken zigfach reproduzieren
Dass KI-Agenten ein trügerisches Sicherheitsgefühl vermitteln können, hat ComputerBase bereits im Langzeittest von Claude Code beschrieben. Anwender ohne nennenswerte Programmierkenntnisse können mit solchen Tools komplexe Projekte umsetzen. Ohne Detailverständnis und ein Gespür für potenzielle Baustellen lässt sich aber kaum abschätzen, wo Risiken für gravierende Sicherheitsleck liegen.
Was die Angriffsfläche dem Zeit-Bericht nach zudem noch erhöht: KI-Agenten neigen dazu, bestimmte Vorgehensweisen zu reproduzieren. Während Entwickler individuelle Fehler begehen, können Schwachstellen wie die fehlerhaft konfigurierten Supabase-Datenbanken in Hunderten bis Tausenden Projekten auftauchen. Angreifer bietet sich damit die Option, in diesem Fall etwa Webseiten mit Supabase-Datenbank automatisiert zu analysieren.
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Fractal Design Pop 2 Vision: Schlichtes Aquariumgehäuse mit Lüfterblenden

Mit dem Pop 2 Vision präsentiert Fractal Design sein erstes „Fish-Tank“-Gehäuse, das mit zwei Glasseiten einen großzügigen Blick auf die Hardware bieten soll. Hinsichtlich der Ausstattung lehnt sich das Gehäuse in Teilen an den Bruder Fractal Design Pop 2 Air (Test) an und ist ähnlich diesem im Einstiegssegment angesiedelt.
Großzügige Einblicke
Das neue Pop 2 Vision zählt zur Kategorie Aquarium- oder „Fish-Tank“-Gehäuse. Sowohl das linke Seitenteil als auch die Front sind komplett aus Sicherheitsglas gefertigt, sodass ein Rundum-Einblick ermöglicht wird. Beide Glaselemente sind im Randbereich schwarz eingefärbt, was einen Vignetteneffekt erzeugt und ebenso den Blick mehr auf die verbaute Hardware lenken soll.
Das übrige Äußere tritt schlicht auf. Der Deckel ähnelt dem des Pop 2 Air und verfügt über ein mittig platziertes Lüftergitter, das zugleich als Staubfilter fungiert. Power-Button und I/O-Ports sind an der vorderen rechten Stirnseite angebracht. Wie schon beim Pop 2 Air wird abermals bei den USB-Anschlüssen gespart. Auch der USB-C-Port bietet lediglich eine Übertragungsrate von 5 Gbit/s.
Verkleidete Lüfter
Im Gehäuseinnern präsentiert das Pop 2 Vision ein klassisches Zwei-Kammer-Design, bei dem in der vorderen Kammer die komplette Hardware um Mainboard und Grafikkarte verbaut wird. Die vordere Kammer wartet mit gleich zwei Besonderheiten auf. Der Mainboard-Träger bietet nicht nur Aussparungen für rückwärtige Anschlüsse von ATX-Mainboards, sondern selbiges auch für Micro-ATX-Mainboards. Bislang wurde sich hier im gesamten Gehäusesektor lediglich auf ersteres beschränkt.
Darüber hinaus verbaut Fractal im Boden und im rechten Seitenbereich Lüfterblenden, die die Optik verbessern und die Lüfterrahmen verstecken sollen. Apropos Lüfter: Hier legt Fractal das Gehäuse abermals in zwei Varianten auf. Das „einfache“ Pop 2 Vision kommt mit vier vormontierten Lüftern im Boden und an der rechten Gehäuseseite daher, während eine RGB-Variante diese gegen bunt leuchtende Modelle ersetzt. In beiden Varianten setzen die Lüfter auf einen 3-Pin-Anschluss.
Das Netzteil und etwaige Festplatten werden hinter dem Mainboard-Tray versteckt. Insgesamt können drei Festplatten montiert werden. Das zugehörige Bracket nimmt entweder drei 2,5″- oder zwei 2,5″- und ein 3,5″-Laufwerk auf.
Zwar sind „Aquariumgehäuse“ vorrangig für AiO-Wasserkühlungen konzipiert, doch können ebenso Luftkühler montiert werden. Im Fractal Design Pop 2 Vision darf der CPU-Kühler maximal 172 mm in der Höhe messen. Der Grafikkarte stehen bis zu 412 mm und dem Netzteil bis zu 190 mm Platz zur Verfügung. Aufgrund der Lüfterverkleidungen können Radiatorgespanne einzig im Deckel untergebracht werden. 240- und 360-mm-Modelle dürfen maximal 400 mm in der Länge und 120 mm in der Breite messen. Bei 140- und 280-mm-Gespannen darf die Länge 390 mm und die Breite 160 mm nicht überschreiten. Die Höhe ist bei allen Modellen auf 68 mm beschränkt.
Das Fractal Design Pop 2 Vision ist ab heute verfügbar. Während das „einfache“ Pop 2 Vision lediglich in der Farbe Schwarz erhältlich sein wird, ist die RGB-Variante zusätzlich auch in der Farbe Weiß erhältlich. Die Preisempfehlungen übernimmt das Fractal Pop 2 Vision vom Namensbruder Pop 2 Air, sodass auch hier rund 90 und 100 Euro ausgerufen werden.
ComputerBase hat die Informationen zu diesem Artikel von Fractal Design unter NDA erhalten. Die einzige Vorgabe war der frühestmögliche Veröffentlichungszeitpunkt.
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Motorola Razr 70, 70 Plus & 70 Ultra: Neue Flip-Phones variieren Preis und Leistung
Mit dem Razr 70, Razr 70 Plus und dem Razr 70 Ultra bringt Motorola gleich drei neue „Flip Phones“, die unterschiedliche Leistungsklassen und somit auch Preisklassen bedienen. Auch die beiden Displays und der Akku unterscheiden sich je nach Variante. Das Topmodell kostet 1.399 Euro, der Einstieg hingegen 869 Euro.
MediaTek oder Snapdragon
Während im Razr 70 ein MediaTek Dimensity 7450X mit 5G steckt, kommt im Razr 70 Plus ein Qualcomm Snapdragon 8s Gen 3 zum Einsatz. Im Razr 70 Ultra wird hingegen sogar der Qualcomm Snapdragon 8 Elite eingesetzt.
Das Razr 70 Ultra bietet je nach Modell 12 oder 16 GB LPDDR5X und 256 GB, 512 GB oder 1 TB internen Speicher. Beim Razr 70 Plus sind es immer 12 GB RAM und 256 GB Speicher. Das Razr 70 ist hingegen mit 8 oder 12 GB RAM und 128, 256 oder 512 GB Speicher erhältlich.
Drei verschiedene Außendisplays
Sowohl das Razr 70 Plus als auch 70 Ultra bieten ein Außendisplay mit 4,0 Zoll und 1.272 × 1.080 Pixeln. Auf diesem werden Live Updates und Video-Wallpaper unterstützt und Benachrichtigungen lassen sich unterwegs einsehen, ohne das Smartphone aufklappen zu müssen. Das Display bietet eine variable Bildwiederholfrequenz von bis zu 165 Hz und kann beim Razr 70 Ultra bis zu 3.000 cd/m² hell leuchten. Beim Plus werden bis zu 2.400 cd/m² genannt. Geschützt wird es von Corning Gorilla Glass Ceramic (Ultra) bzw. Victus (Plus). Bei beiden Modellen bietet es eine Auflösung von 1.272 × 1.080 Pixel. Mit 3,63 Zoll fällt das Außendisplay beim Razr 70 etwas kleiner aus, bietet 1.056 × 1.066 Pixel und erstreckt sich nicht über die gesamte Fläche. Mit 1.700 cd/m² wird es zudem weniger hell und mit 90 Hz fällt auch die Bildwiederholrate geringer aus. Auch hier kommt Corning Gorilla Glass Victus zum Einsatz.
Drei verschiedene Innendisplays
Das interne LTPO-AMOLED-Display des Razr 70 UItra misst 7 Zoll, bietet eine „1,5K-Auflösung“, was 1.224 × 2.992 Pixeln entspricht, und eine variable Bildwiederholfrequenz von bis zu 165 Hz. Die Spitzenhelligkeit beträgt laut Motorola bis zu 5.000 cd/m². Beim Razr 70 Plus und Razr 70 misst das AMOLED-Display hingegen 6,9 Zoll. Beim Plus-Modell bietet es ebenfalls bis zu 165 Hz, beim Razr 70 hingegen maximal 120 Hz. Als Auflösungen nennt Motorola 1.080 × 2.640 Pixel beim Razr 70 und 1.080 × 2.620 Pixel beim Razr 70 Plus. Beide Displays leuchten bis zu 3.000 cd/m² hell.
Drei Akkugrößen
Je nach Modell kommt auch ein unterschiedlicher Akku mit unterschiedlicher Ladeleistung zum Einsatz. Im Razr 70 Ultra bietet er 5.000 mAh und kann mit bis zu 68 Watt über USB-C geladen werden. Kabellos sind bis zu 30 Watt möglich. Im Razr 70 Plus bietet er hingegen 4.500 mAh und bis zu 45 und 15 Watt. Im Razr 70 fällt er mit 4.800 mAh sogar etwas größer aus als im Plus-Modell, kann aber nur noch mit bis zu 30 bzw. 15 Watt geladen werden.
Gewicht und Abmessungen
Das Gewicht und die Abmessungen der Modelle unterscheiden sich geringfügig.
IP48, Android 16 und verbessertes Gelenk für alle
Allen Modellen gemein ist die IP48-Zertifizierung gegen Staub und Wasser. Zudem hat Motorola das Titan-Gelenk verbessert, so dass es haltbarer sein soll.
Als Betriebssystem setzt Motorola auf Android 16, das mindestens 3 Jahre OS-Updates und 5 Jahre Sicherheitsupdates erhalten wird.
Die Kameras
Jedes der drei Razr-70-Modelle verfügt über zwei Kameras an der Außenseite und eine interne Frontkamera. Je nach Modell unterscheiden sich jedoch die Daten der Sensoren.
Die Razr-70-Familie bietet neue und aktualisierte Aufnahmemodi und Funktionen,
darunter:
- Ultra HDR, optimiert für Instagram
- Camcorder Rotate to Zoom: Im Camcorder-Modus können Nutzer durch eine Drehbewegung des Handgelenks während der Aufnahme hinein- und herauszoomen.
- Gruppenfoto: Mehrere Bilder lassen sich zusammenfügen, um geschlossenen Augen und unpassende Momente auf Gruppenfotos zu vermeiden.
- Frame Match: Mit Frame Match können Nutzer den gewünschten Bildausschnitt festlegen, dann das Smartphone an eine beliebige Person weitergeben, selbst ins Bild treten und diese Person die Bildschirmhilfe nachahmen lassen, um den gewünschten Ausschnitt im Hintergrund zu haben.
Motorola ist zudem die erste Marke, die Google Photos Wardrobe bietet, eine neue
Funktion, die den Kleiderschrank der Nutzer digitalisiert, Kleidungsstücke in ihrer Google-Photos-Galerie identifiziert und es ermöglicht, Outfits direkt in der App zu kombinieren,
aufeinander abzustimmen und anzuprobieren. Motorola integriert außerdem Google Photos
Memories in Daily Drops, einen personalisierten Content-Feed, der tägliche Updates liefert
und es den Nutzern ermöglicht, Lieblingsfotos zusammen mit relevanten, kuratierten
Schlagzeilen, Wetter-Updates und mehr wiederzuentdecken.
Preis und Verfügbarkeit
Das Motorola Razr 70 Ultra wird zu einem Preis von 1.399 Euro in den Farben Pantone Cocoa und Pantone Orient Blue erhältlich sein.
Das Motorola Razr 70 Plus wird zu einem Preis von 1.149 Euro in Pantone Mountain View
erhältlich sein.
Das Motorola Razr 70 wird zu einem Preis von 869 Euro in den Farben Pantone Hermatite,
Pantone Sporting Green und Pantone Bright White erhältlich sein.
ComputerBase hat Informationen zu diesem Artikel von Motorola unter NDA erhalten. Die einzige Vorgabe war der frühestmögliche Veröffentlichungszeitpunkt.
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