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Berichte: OnePlus und Realme fusionieren


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Neue Wendung bei Oppo-Tochter OnePlus: Entgegen bisherigen Gerüchten, OnePlus könnte eingestampft werden oder seine Europageschäfte einstellen, besagen neue Berichte aus China, dass das Unternehmen mit Realme fusioniert, inklusive des Geschäfts in China.

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Das berichtet unter anderem der Insider „Digital Chat Station“ (via 9to5Google) auf dem chinesischen Mikroblogging-Dienst Weibo: Demzufolge haben sich „OnePlus und Realme offiziell zusammengeschlossen“. Die beiden Smartphone-Marken des Konzerns BBK, die wiederum Töchter der Obermarke Oppo sind, sollen ihre globalen und inländischen Aktivitäten unter einem neuen „Sub-Produktzentrum“ zusammenführen, heißt es. Die Führung der neuen Unternehmenseinheit soll der bisherige China-Präsident von OnePlus, Li Jie, übernehmen. Er unterstehe dem OnePlus-Mitgründer Pete Lau, während der ehemalige Realme-Vize Wang Wei die Position des stellvertretenden Geschäftsführers einnehmen soll.

Auch die Marketingabteilung und der Kundendienst für OnePlus und Realme sollen laut Bericht zusammengelegt werden. Ein weiterer Bericht des Telegram-Kanals „Tech & Leaks Zone“ erwähnt, dass die neu fusionierten Teams einen zusätzlichen Schwerpunkt auf „die Wiederverwendung von Produktlinien“ legen sollen.

OnePlus ist nach seiner jahrelangen weitgehenden Eigenständigkeit mittlerweile schon seit einigen Jahren eine Untermarke von Oppo, während Realme, zeitweise ebenso eine eigene Unternehmenseinheit, Anfang dieses Jahres in Oppo integriert wurde. Eine Fusion der beiden Submarken dürfte zu einer effizienteren Steuerung führen, unter anderem um Ressourcen innerhalb der Oppo-Gruppe besser zu nutzen und Kosten zu senken.

Die Umstrukturierung schließt eine Zukunft für OnePlus zwar nicht komplett aus, jedoch deuten bisherige Anzeichen wie das Zusammenstreichen der Mitarbeiter bei OnePlus unter anderem in Europa darauf hin, dass sich die Marke aus den globalen Märkten zurückzieht. Bislang sagte OnePlus jedoch lediglich, man wolle seine europäische Strategie prüfen.

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Wie eine Wiederverwendung von Produktlinien aussehen könnte, deutet sich bereits bei der still vorgestellten OnePlus Watch 4 an. Diese ist nahezu identisch zur Oppo Watch X3. Bislang hat sich keines der Unternehmen offiziell zu Wort gemeldet, unsere Ansprechperson bei OnePlus ist seit Tagen nicht erreichbar.


(afl)



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Künstliche Intelligenz

YouTube-App: Bild-in-Bild-Modus jetzt für alle Nutzer verfügbar


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Google verteilt den Bild-in-Bild-Modus von YouTube für zusätzliche Nutzer. Bislang konnten in Deutschland ausschließlich Premium-Nutzer den Videostream ausklappen, um ihn schwebend über anderen Apps anzuzeigen. Künftig sollen mit einigen Einschränkungen auch Gratis-Nutzer diese Möglichkeit bekommen.

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Darüber informiert Google in einem Blog-Eintrag. Demnach können Nutzer ohne Premium-Abo den Bild-in-Bild-Modus (Picture-in-Picture, PiP) künftig bei allen Videos mit Ausnahme von Musikvideos aktivieren. Premium-Nutzer können den schwebenden Videoplayer weiterhin bei allen Videos benutzen.

Den Bild-in-Bild-Modus aktiviert man schlicht, indem man während eines laufenden YouTube-Videos auf den Home-Screen zurückkehrt oder in eine andere App wechselt. Es öffnet sich ein schwebender Videoplayer, der sich frei über den anderen Inhalten auf dem Bildschirm platzieren und verschieben lässt. Die Größe des Videoplayers lässt sich ändern, indem man mit zwei Fingern hinaus- oder hineinzoomt. Zudem gibt es mehrere Steuerelemente, mit denen man die Wiedergabe kontrollieren kann: einen Pause-Button, einen Skip-Button und einen Button zum Schließen der Ansicht.

Wenn man den Bild-in-Bild-Modus nicht nutzen möchte, hat man mehrere Optionen. Man kann zum Beispiel schlicht die Videowiedergabe pausieren, bevor man zu einer anderen App wechselt – dann ploppt der Player nicht aus. Zudem kann man das Feature in den Einstellungen der YouTube-App komplett deaktivieren.

Google bietet das YouTube-Abo in zwei Stufen an: Während YouTube Premium komplett werbefrei ist, können mit YouTube Premium Lite weiterhin Werbeunterbrechungen bei einigen Inhalten eingeblendet werden. Dazu gehören Musikvideos, Shorts und Videos, die über die Suche gefunden werden.

Premium-Lite-Nutzer zahlen 6 Euro im Monat für das Einstiegs-Abo von YouTube. Das vollständige Premium-Abonnement kostet mit 13 Euro mehr als doppelt so viel pro Monat. Etwas günstiger bekommt man es, wenn man Student ist (7,50 Euro pro Monat) oder für ein ganzes Jahr zahlt (130 Euro, also 10,8 Euro im Monat). Das Familienabonnement von YouTube Premium deckt bis zu sechs Personen ab und kostet 24 Euro pro Monat.

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(dahe)



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iX-Workshop: Netzwerkarchitekturen in Proxmox aufbauen, verwalten und schützen


Für die Stabilität, Sicherheit und Leistungsfähigkeit virtualisierter Umgebungen ist die Konfiguration des Netzwerks entscheidend. Sie bildet die Grundlage für eine zuverlässige Kommunikation zwischen virtuellen Maschinen, Containern und physischen Hosts und beeinflusst maßgeblich Aspekte wie Ausfallsicherheit, Skalierbarkeit und Performance. Fehlerhafte oder unzureichend geplante Netzwerkkonzepte können hingegen schnell zu Engpässen, Sicherheitslücken oder schwer nachvollziehbaren Störungen im laufenden Betrieb führen.

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Im Workshop Netzwerk-Architekturen mit Proxmox VE – Komplexe Netze für Rechenzentren und Cluster lernen Sie, wie Sie skalierbare Proxmox-VE-Netzwerke professionell planen, absichern und optimieren. Dazu blicken Sie zunächst auf die Grundlagen des Netzwerk-Stacks in Proxmox VE, bevor Sie den Umgang mit fortgeschrittenen Bridge- und Link-Aggregation-Konfigurationen praktisch üben. Anschließend trainieren Sie, wie Sie sichere Firewall-Strukturen auf Ebene von Rechenzentren, Nodes und virtueller Maschinen mit dynamischen Regelwerken effizient implementieren und überwachen.

Dabei profitieren Sie direkt von der Expertise Ihres Trainers Yannick Haymann. Mit über 15 Jahren Erfahrung in komplexen IT-Infrastrukturen begleitet er Unternehmen bei der Konzeption und Umsetzung moderner Datacenter-, Virtualisierungs- und Netzwerkarchitekturen.

Er vermittelt nicht nur die technischen Grundlagen und fortgeschrittene Konzepte, sondern ordnet diese in reale Einsatzszenarien ein. Dabei erhalten Sie konkrete Hinweise aus der Praxis, bewährte Lösungsansätze sowie wertvolle Tipps und „Shortcuts“ für die Umsetzung im produktiven Umfeld.

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Zunächst werfen Sie einen Blick auf die Grundlagen des Netzwerk-Stacks in Proxmox VE, bevor Sie den Umgang mit fortgeschrittenen Bridge- und Link-Aggregation-Konfigurationen praktisch üben. Anschließend trainieren Sie, wie Sie sichere Firewall-Strukturen auf Ebene von Rechenzentren, Nodes und virtuellen Maschinen mit dynamischen Regelwerken effizient implementieren und überwachen.

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Weiterhin lernen Sie unterschiedliche Konzepte des Software-Defined Networking (SDN) in Proxmox VE kennen. Sie üben den Aufbau von SDN-Zonen, die Einrichtung von VXLAN-Overlays für clusterübergreifende Netzwerke sowie die Umsetzung von BGP-EVPN für große Deployments. Darüber hinaus erfahren Sie, wie Sie Tenant-Netzwerke mit SDN isolieren und den Traffic effizient steuern. Ergänzend betrachten Sie Techniken wie SR-IOV, DPDK und VirtIO-Optimierungen, um die Netzwerkleistung in virtualisierten Umgebungen zu maximieren. Mit praxisnaher Fehlersuche, Monitoring und gezielter Performance-Analyse erwerben Sie Fähigkeiten, die direkt im Berufsalltag einsetzbar sind.

Dieser Workshop richtet sich an erfahrene Administratoren, die Proxmox zur Virtualisierung einsetzen und komplexe Netzwerkanforderungen umsetzen möchten. Ebenso eignet er sich für Systemarchitekten, die sichere Multi-Tenant-Umgebungen entwerfen.


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(ilk)



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Iran: KI-generierte Lego-Clips als Instrument der psychologischen Kriegsführung


US-Präsident Donald Trump beugt sich über die Epstein-Akten. Auf seiner Stirn stehen Schweißperlen. Neben ihm steht Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu, beide als Lego-Figuren, mit starrem Lachen. Hinter ihnen ein roter Teufel mit einem Kelch in der Hand. Kurz darauf hebt eine Rakete mit US-amerikanischer Flagge ab. Die Szene soll vom Beginn des Iran-Krieges erzählen.

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Explosionen folgen, Städte brennen. Eine Hand drückt einen roten Knopf. In einer Kommandozentrale stehen iranische Offiziere um eine Karte. Dann kippt das Geschehen. Raketen und Drohnen schlagen in Städten am Golf und in Israel ein. Die Ölpreise steigen. US-Soldaten kehren in Särgen zurück.

Die Botschaft dieser Videos ist eindeutig. Wer den Iran angreift, wird verlieren. Die Clips verbreiten sich rasant im Netz und erreichen ein Millionenpublikum. Seit Wochen kursieren sie in sozialen Medien, oft unterlegt mit eingängigen Rap-Songs. Auch regierungsnahe iranische Medien teilen die Videos. Sie wirken spielerisch und unwirklich. Tatsächlich sind sie Teil einer gezielten Erzählung.

„Die politischen Botschaften in den Videos sind ebenso unverblümt und karikaturhaft wie die kantigen Lego-Figuren“, schreibt das Magazin The New Yorker. In einem Artikel rekonstruiert das Blatt, wie ein Animationsstudio die Videos mit Hilfe von KI erstellt hat. Unter dem Namen „Explosive Media“ veröffentlichte der Kanal auf YouTube schon vor dem Krieg politische Clips mit antiwestlicher Stoßrichtung. Kaum jemand sah sie. Erst mit den Lego-Figuren erreicht die Gruppe ein Massenpublikum.

Dass diese Clips so schnell ein Publikum finden, hat auch mit der Art zu tun, wie Kriege heute erzählt werden. Konflikte lassen sich nahezu in Echtzeit verfolgen. Auch der KI-Einsatz zur Produktion von Videos gehört längst zur psychologischen Kriegsführung.

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„Menschen wenden sich teilweise von einigen der realen Konfliktinhalte ab und suchen nach etwas, das das Geschehen schnell verdichten kann“, sagt der Experte Moustafa Ayad dem US-Magazin Wired. „Genau das leisten diese Lego-Videos.“ Sie zeigen die iranische Perspektive und greifen zugleich die politische Unzufriedenheit in den USA auf. Dem Magazin zufolge hat „Explosive Media“ ein tiefes Verständnis amerikanischer Popkultur.

Verbreitet werden die Clips auch durch offizielle Kanäle, etwa von Irans diplomatischen Vertretungen. Auch staatsnahe Medien teilen sie, ebenso Influencer mit Verbindungen zu den mächtigen Revolutionsgarden und großer Reichweite. Dennoch beteuert die im Iran ansässige Gruppe in mehreren Interviews, nicht mit der Führung in Teheran verbunden zu sein.

Experte Ayad vom britischen Institut für strategischen Dialog sieht dafür jedoch Hinweise. Er verweist auf den Internetzugang der Gruppe. „Angesichts der Tatsache, dass das Regime im Iran das Internet für praktisch alle anderen effektiv abgeschaltet hat, denke ich, dass man der Regierung ziemlich nahestehen müsste, um Zugang zum Internet zu haben“, sagt Ayad.

Die Verbreitung ruft auch Gegenmaßnahmen hervor. YouTube hat den Kanal der Gruppe gesperrt. Seither verbreiten sie ihre Videos vor allem über X und Telegram. Irans Außenamtssprecher Esmaeil Baqaei kritisierte den Schritt daraufhin scharf. Er sei erfolgt, „um die Wahrheit über ihren „illegalen Krieg“ gegen den Iran zu verschleiern und die falsche Darstellung der amerikanischen Regierung vor jeglicher Gegenstimme zu schützen“, schrieb er auf X.

Die Lego-Videos von „Explosive Media“ gehören inzwischen zu den bekanntesten Clips, die regierungsfreundliche Narrative aus Teheran verbreiten. Sie sind Teil einer Entwicklung, die iranische Diplomaten und Regierungsvertreter seit Beginn des Krieges vorantreiben.

Experten ordnen die Clips in eine breitere Entwicklung ein. Das Institut für strategischen Dialog spricht in diesem Zusammenhang von „Shitposting“, das klassische Kommunikationsstrategien zunehmend verdrängt. Gemeint sind provokante, absurde oder humorvolle Inhalte, die gezielt Reaktionen auslösen und Reichweite erzeugen.

Die Denkfabrik mit Sitz in London schreibt in einem Bericht, dass Beiträge iranischer Auslandsvertretungen seit Kriegsbeginn rund 900 Millionen Aufrufe und 22 Millionen Likes erzielt haben. Das entspricht einem Anstieg um das Dreißigfache im Vergleich zu den 50 Tagen vor dem Krieg.

Die hohen Reichweiten ließen sich nicht allein durch den Krieg erklären. „Der Erfolg von Irans neuer Kommunikationsstrategie wirft daher Fragen über die Zukunft diplomatischer Kommunikation selbst auf, insbesondere im Hinblick auf autoritäre Staaten“, heißt es in der Analyse. Zwar sei es nicht neu, dass Diplomaten soziale Medien nutzen, um gezielt zu provozieren. Neu sei jedoch die breite Zustimmung und hohe Interaktion.

Laut der Analyse hat sich vor allem die Darstellung im Netz verschoben. Iran erscheint dort zunehmend nicht mehr als Bösewicht, sondern als „Underdog“ im Widerstand gegen die USA. Frühere Menschenrechtsverletzungen treten dabei eher in den Hintergrund oder finden weniger Beachtung.

Zugleich sagen die Autoren, dass diese Entwicklung nicht allein auf Irans Kommunikation zurückgeht. Auch die Politik der USA hat Zweifel an etablierten Deutungen verstärkt. Teheran hat diese Dynamik aufgegriffen und für sich genutzt. „Dieses Rebranding ist wohl Irans bislang bemerkenswertester Erfolg in diesem Krieg.“


(mho)



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