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„17 Cent, die wirklich ankommen“: So clever nutzt Edeka den Tankrabatt zur Stärkung der Kundenbindung
Edeka nutzt den Tankrabatt für Preiswerbung in eigener Sache
Der von CDU und SPD mit großem Tamtam vorgestellte Tankrabatt erweist sich weiterhin als Rohrkrepierer. Grund: Die Entlastung kommt nicht vollständig bei den Autofahrern an. Edeka nutzt das als Steilvorlage – für eine Preisaktion, von der am Ende nicht nur die Verbraucher etwas haben. Auch der Händler selbst profitiert.
Angesichts der hohen Preise für Energie, Benzin, Mieten und Lebensmittel müssen derzeit viele Menschen in Deutschland den Gürtel enger schnallen. Den Ärger darüber, dass die Mineralölkonzerne den seit Anfang Mai gültigen Tankrabatt in Höhe von 17 Cent nicht vollständig an die Autofahrer weitergeben, kann man bei Edeka offenbar nachvollziehen. Mit einer eigenen, an den staatlichen Tankrabatt angelehnten Preisaktion will der Lebensmittelhändler jetzt Aral, BP & Co zeigen, wie Entlastung geht.
Ziel sei es, möglichst vielen Kundinnen und Kunden eine konkrete und unmittelbar spürbare Entlastung zu ermöglichen. Daher umfasst die Aktion vor allem stark nachgefragte Alltagsprodukte aus unterschiedlichen Kategorien, darunter etwa Brot, Pasta, Mehl, Milch, Butter, Eier, Käse, Quark, Reis, Zucker oder Toastbrot.
Edeka wirbt für seine 17-Cent-Rabatte
Damit auch möglichst viele Verbraucher von der Aktion Wind bekommen, rührt Edeka kräftig die Werbetrommel. Der Startschuss fiel bereits am Wochenende mit einer ganzseitigen Anzeige in der „Bild am Sonntag“. Unter dem Kampagnenmotto „17 Cent, die wirklich ankommen“ will sich Edeka auf dem inhouse kreierten Werbemotiv nach eigenen Angaben als Anwalt und verlässlicher Partner der Verbraucherinnen und Verbraucher positionieren. Ab heute läuft die Kampagne auf Außenwerbeflächen sowie am POS und auf weiteren analogen und digitalen Kanälen an. Im Mittelpunkt steht dabei Social Media. Die Werbemittel auf Kanälen wie Instagram, TikTok und WhatsApp werden sich hier zwar am Key-Visual der Printmotive orientieren, aber jeweils mit nativem Content begleitet.
Warum die Aktion auch für Edeka ein cleverer Schachzug ist, steht eher im Kleingedruckten. Wer genau hinschaut, erfährt, dass Verbraucher die Rabatte „nur mit der App“ erhalten. Heißt: Der Preisnachlass erfolgt über einen digitalen Coupon. Wer also seine Edeka-App an der Kasse vorzeigt, der erhält ausgewählte Alltagsprodukte automatisch 17 Cent günstiger. Um der Kundschaft beim Sparen zu helfen, hat Edeka in der App egens ein „17-Cent-Regal“ eingerichtet, in dem alle teilnehmenden Artikel gebündelt werden.
Spannend wird sein, wie die Verbraucherschützer auf die Aktion reagieren. Grund: Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) hatte kürzlich gegen Penny geklagt, da der Rewe-Discounter seinen App-Nutzern exklusive Rabatte gewährte. Der Verband arguimentierte damit, dass ältere und junge Verbraucher, die kein Spartphone und entsprechend auch keine App nutzen könjnen oder dürfen, möglicherweise benachteiligt würden. Vor Gericht kamen die Verbraucherschützer damit bislang nicht durch. Das Oberlandesgericht (OLG) Hamm hatte im April 2026 entschieden, dass die App-Rabatte keine Diskriminierung darstellen. Auch das OLG Bamberg hatte eine ähnliche Klage gegen den Netto Marken-Discount abgewiesen.
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Servicegedanken ausbauen: Wenn bei BMW alles schiefgeht – und es trotzdem egal ist
Der digitale Service von BMW kümmert sich – auch, wenn der Kunde in der absurdesten Situation ist
Für den Automobilmarkt werden Aftersales und Service immer wichtiger. Entsprechend setzt BMW seine Serviceversprechen on- und offline neu in Szene. Denn: Service ist ein Teil der Markenerfahrung.
Die beiden Kampagnen gehören zum Serviceversprechen „Relax. We Care.“, mit dem BWM schon seit längerem die Rolle von Wartung, Reparatur und
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Björn Gulden: Adidas-Chef Gulden rechnet bei Deutschland-Trikots mit Rekordabsatz
Die Adidas-Trikots gehen weg wie warme Semmeln
Die WM-Trikots der deutschen Fußball-Nationalmannschaft bleiben ein Verkaufsschlager. Wie groß die Nachfrage ist, sagte Adidas-Vorstandschef Björn Gulden bei einer Medienrunde in New York.
Gulden schätzt, dass in Summe mehr als drei Millionen Deutschland-Jerseys verkauft werden. Man verkaufe dreimal so viele DFB-Trikots wie noc
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YouTube Shorts erhalten ein Mega-Update
Bye, Dislike: YouTube setzt auf präzisere Signale
Nach mehreren Tests verschwindet der Dislike Button nun endgültig aus YouTube Shorts. Wer ein Video künftig nicht sehen möchte, soll stattdessen auf „Not Interested“ oder „Don’t recommend this channel“ tippen.

Nach Angaben von YouTube liefern diese Funktionen deutlich präzisere Signale für den Empfehlungsalgorithmus. Ein Dislike könne schließlich vieles bedeuten – von schlechter Tonqualität bis hin dazu, dass ein Video einfach nicht den eigenen Geschmack trifft. Mit den neuen Funktionen können auch Creator besser verstehen, welche Inhalte Nutzer:innen tatsächlich sehen oder künftig nicht mehr angezeigt bekommen möchten.
Herz statt Daumen hoch
Der Daumen nach oben hat ausgedient. Künftig zeigt ein Herz, dass dir ein Short gefällt. Das wirkt nicht nur moderner, sondern soll auch stärker ausdrücken, wenn ein Video wirklich überzeugt. Zudem fügt es sich in das insgesamt aufgeräumtere Design der Shorts-Oberfläche ein.

Schluss mit störenden Overlays
Wer einfach nur ein Short schauen möchte, kann mit dem neuen Clear-Screen-Modus sämtliche Bedienelemente ausblenden. Likes, Kommentare und weitere Icons verschwinden per Fingertipp vom Bildschirm. So soll der Fokus wieder auf dem Video liegen – und nicht auf allem, was darüber eingeblendet wird.

Endlich doppelte Geschwindigkeit
Darauf haben viele Nutzer:innen gewartet: Shorts lassen sich künftig mit doppelter Geschwindigkeit abspielen. Nach Angaben von YouTube gehörte die Funktion zu den meistgewünschten Features der Community.
Vor allem bei längeren Storytimes, Rezepten, Tutorials oder News Updates dürfte das für viele zum Standard werden. Wer eine bestimmte Stelle sucht oder Informationen schneller aufnehmen möchte, kommt jetzt deutlich schneller ans Ziel.
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