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Meta entwickelt AI Agent Hatch für Shopping und Tasks


Der Agent wirkt wie Metas Antwort auf OpenAIs autonomer Agent OpenClaw, der eigenständig Aufgaben im Internet erledigen kann, allerdings deutlich stärker auf Instagram, Shopping und Mainstream User zugeschnitten. Laut der Financial Times hält Meta CEO Mark Zuckerberg zahlreiche bestehende Agent-Systeme am Markt zwar für leistungsfähig, aber für viele User noch zu kompliziert. Hatch soll agentische KI direkt über Instagram und Social Media einfacher nutzbar machen.


OpenAI holt OpenClaw-Macher an Bord und verabschiedet sich von Kultmodell GPT-4o

OpenAI-Logo und OpenClaw-Lobster als Visual zum Wechsel von Entwickler Peter Steinberger zu OpenAI
© OpenAI und OpenClaw via Canva

Meta will aus Instagram eine agentische Shopping App machen

Mit KI-gestütztem Shopping direkt aus Reels würde Instagram vor allem mit TikTok Shop konkurrieren. Viele Nutzer:innen entdecken dort bereits heute Produkte direkt über Videos, Creator-Empfehlungen oder Livestreams und kaufen diese unmittelbar in der App. Mit den neuen Shopping-Funktionen könnte Meta Social Shopping jedoch in die Agent Era bringen.

Statt Produkte nur angezeigt zu bekommen, könnten Nutzer:innen der KI konkrete Aufgaben übergeben. Das Shopping-System würde dann Produktsuchen, Vergleiche oder Kaufvorbereitungen direkt aus Reels heraus eigenständig übernehmen, ohne dass Nutzer:innen die Plattform verlassen müssen.

Der allgemeine AI Agent Hatch soll darüber hinaus noch deutlich mehr Aufgaben übernehmen können. Denkbar wären etwa Bild- und Videogenerierung, Recherche- und Lernaufgaben, Dateierstellung oder zeitgesteuerte Tasks. Auch automatisch erstellte Präsentationen, Zusammenfassungen zu bestimmten Themen, Reminder oder KI-generierte Inhalte auf Basis gespeicherter Interessen und Feed-Inhalte gelten als mögliche Einsatzfelder. Laut bisherigen Informationen arbeitet Meta außerdem daran, dass Hatch Posteingänge verwalten, Creator und Inhalte empfehlen und Aufgaben auch über Apps Dritter hinweg erledigen kann.

Interne Hinweise deuten zudem an, dass Hatch nicht nur innerhalb der Meta-eigenen Dienste funktionieren soll. Genannt werden unter anderem simulierte Tests mit Plattformen wie Reddit, Etsy, DoorDash und Outlook. Zunächst soll Hatch nur über eine Warteliste verfügbar sein.

Milliarden Social Signals als Metas größter KI-Vorteil

Im Commerce-Bereich könnte Meta gegenüber vielen anderen AI Tools wie Microsoft Copilot einen entscheidenden Vorteil haben: den direkten Zugriff auf eine schier gigantische Menge an Social Signals aus Instagram und Facebook. Der Konzern weiß bereits heute, welche Reels Milliarden Nutzer:innen schauen, welchen Creatorn sie folgen, welche Produkte sie speichern und mit welchen Inhalten sie besonders intensiv interagieren.

Genau diese Datenbasis könnte sowohl Hatch als auch die neuen Shopping-Funktionen zu einem der bislang personalisiertesten KI-Systeme im Social-Commerce-Bereich machen. Das agentische Shopping-System soll Produktempfehlungen, Preisvergleiche oder Kaufvorschläge direkt aus dem individuellen Feed-Verhalten ableiten und daraus automatisierte Shopping Workflows entwickeln – von der ersten Inspiration in Reels bis zum Kaufabschluss innerhalb der App.

Klassische Anzeigenformate dürften angesichts solcher Entwicklungen zunehmend durch KI-gestützte Empfehlungen ergänzt oder ersetzt werden, die direkt in Feeds und Creator Content integriert sind und durch die enorme Menge an Verhaltens- und Interaktionsdaten präziser auf individuelle Interessen, Sehgewohnheiten und Interaktionen zugeschnitten werden können.

Laut The Information soll Hatch bereits bis Ende Juni intern getestet werden. Dafür nutzt Meta offenbar simulierte Plattformen, die Reddit, Etsy oder DoorDash ähneln, um typische Recherche- und Shopping-Abläufe zu trainieren. Langfristig soll dabei Metas neue Modellfamilie Muse Spark die technische Basis bilden. Übergangsweise könnten laut Financial Times aktuell noch Modelle von Anthropic wie Claude Opus 4.6 und Sonnet 4.6 eingesetzt werden.


Neues KI-Modell für Meta:
Muse Spark revolutioniert die Meta AI

Zwei Smartphone Mockups mit Meta Ai und Visuals sowie Text darauf, heller Hintergrund
© Meta via Canva

Was Nutzer:innen für KI-Shopping womöglich preisgeben müssten

Der Ausbau agentischer KI passt außerdem zu den Aussagen von Mark Zuckerberg aus den vergangenen Monaten. Zuckerberg beschreibt KI zunehmend als persönliche Assistenzsysteme, die „day and night“ an den Zielen der Nutzer:innen arbeiten sollen, statt lediglich auf einzelne Prompts zu reagieren. Solche Systeme sollen Informationen kontextübergreifend verarbeiten, Entscheidungen vorbereiten und langfristig individuelle Präferenzen berücksichtigen.

Genau darin liegt jedoch auch die Herausforderung. Damit agentische KI-Systeme zuverlässig funktionieren, benötigen sie tendenziell mehr personenbezogene Daten als klassische Recommendation-Systeme. Je stärker KI-Agents Recherche, Shopping oder Alltagsaufgaben automatisieren, desto tiefer greifen sie potenziell auf persönliche Interessen, Verhaltensmuster und sensible Nutzungsdaten zu. Laut Financial Times diskutiert Meta intern deshalb bereits darüber, ob Nutzer:innen bereit wären, besonders sensible Informationen wie Gesundheits- oder Finanzdaten mit solchen KI-Agents zu teilen.

Die Debatte um Datenschutz, Transparenz und mögliche Manipulation verschärft sich damit weiter, besonders weil KI-Systeme zunehmend nicht mehr nur Inhalte empfehlen, sondern aktiv Entscheidungen vorbereiten oder beeinflussen.


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Nach Integration von Immonet: Mit diesem Werbe-Ohrwurm greift Immowelt den Primus Immoscout24 an


Immowelt legt Nena-Song neu auf

Bei Immowelt werden die 80er in Ehren gehalten. Vor drei Jahren wurde der Captain-Sensible-Evergreen „WOT“ in „Wenn Immo, dann Immowelt“ umgedichtet. Auch die neue Markenkampagne verdankt ihr Ohrwurmpotenzial einem 80er-Jahre-Song. Doch das Unternehmen ist nach der Integration von Immonet inzwischen ein anderes.

Im Jahr 1984 stürmte Nena mit „Irgendwie, Irgendwo, Irgendwann“ die deutschen Charts. Nach dem ersten Remake, das die Sängerin 200

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Zunächst nur in Frankfurt: Uber for Business startet erste Markenkampagne in Deutschland


Die Uber for Business-Markenkampagne hebt die Vorteile der Plattform hervor

Um seine Services für Geschäftsreisende bekannter zu machen, launcht Uber seine erste deutsche Markenkampagne für die Plattform Uber for Business. Die inhouse entwickelte Kampagne startet zunächst nur in einer Stadt. So sehen die Motive aus.

Die Kampagne soll die Services und Vorteile der Geschäftskundenlösung von Uber bekannter machen. Denn während die meisten Menschen Uber bereits aus dem privaten Kontext kennen, wissen viele nicht, dass die App auch für Geschäftsreisen verwendet werden kann. Mit der neuen Kampagne „Geschäftsreisen einfach gemacht“ wolle man diese Option bekannter machen und so neue Zielgruppen erreichen, erklärt Joachim Marschal, Deutschlandchef von Uber for Business. „Mit ‚Geschäftsreisen einfach gemacht‘ bringen wir auf den Punkt, was Uber for Business ausmacht: einfache Einrichtung, nahtlose Integration und intuitive Handhabung.“

Die Kampagne richtet sich vorranging an Reisemanager, Einkäufer, Finanzverantwortliche und Office-Manager, die die Services von Uber for Business noch nicht kennen. Die Kampagnenmotive stellen die konkreten Vorteile in den Mittelpunkt, die Uber for Business für Geschäftsreisende bietet: Beispielsweise wirbt Uber mit unkomplizierter Integration seiner Services in bestehende Systeme, voller Kostenkontrolle und Richtlinienkonformität. Die Mobilitätsplattform will betonen, dass ihre Services die oft komplizierte Organisation und Abrechnung von Geschäftsreisen vereinfacht.

Erstes deutsches Adsales-Team

Uber steigt auf breiter Front in die Werbevermarktung ein

Uber nimmt bei seiner Suche nach neuen Erlösquellen verstärkt den Werbemarkt ins Visier. Um sich ein möglichst großes Stück vom hiesigen Werbekuchen abzuschneiden, geht die Mobilitätsplattform in Berlin mit ihrem ersten lokalen Advertising-Team an den Start. Dafür holt das US-Unternehmen namhafte Experten an Bord.

Um diese Botschaft zu verbreiten, setzt Uber for Business auf eine Mischung aus klassischen und ungewöhnlichen Kanälen: Die Kampagnenmotive sind auf OOH-Plakaten und -Screens sowie auf Linkedin, Meta, Spotify und der Uber-App zu sehen. Darüber hinaus ergänzen gebrandete Bäckertüten und Kaffeebecher die Kampagne. In Zukunft sind außerdem Aktionen im Rahmen von branchenrelevanten Fachmessen geplant.

Die Kampagnenmotive werden unter anderem auf großen OOH-Flächen ausgespielt

Die Kampagne läuft zunächst bis Ende Juni nur in Frankfurt in Main. Die Stadt wurde als Startpunkt gewählt, da eine Vielzahl großer Unternehmen aus Bereichen wie Finance, Beratung und Tech dort ihren Sitz haben. Nachdem die Kampagne dort getestet wurde, ist im Laufe des Jahres die Auspielung in weiteren Städten geplant. Die Kampagne wurde inhouse von dem Uber for Business-Marketingteam entwickelt und wurde gemeinsam mit der Mediaagentur PHD umgesetzt.



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RMS-STUDIE : Relevant, plan- und skalierbar: Wie Podcast-Werbung die Host-Limits überwindet


Die neue RMS-Studie zeigt: Podcasts sind längst im Alltag angekommen. Für Werbungtreibende reicht deshalb der Blick auf starke Hosts allein nicht mehr aus. Entscheidend wird, wie sich Podcast-Werbung planbar, markensicher und skalierbar ausrollen lässt.

Podcasts sind zum Alltagsmedium geworden und im Mediamix angekommen. Die RMS Podcast-Studie 2026 liefert dafür einen aktuellen Beleg: 34 Prozent der Deutschen hören regelmäßig Podcasts, zugleich akzeptieren 71 Prozent Werbung als Gegenleistung für die kostenfreie Nutzung.

Das ist für Werbungtreibende relevant. Denn hier werden zwei Attribute zusammengeführt, die selten geworden sind: Aufmerksamkeit und Werbeakzeptanz. Das Medium Podcast ist damit nicht mehr nur ein profilbildendes Spezialumfeld, sondern ein ernstzunehmender Baustein moderner Audioplanung.

34 Prozent der Deutschen hören regelmäßig Podcasts

Seine besondere Stärke liegt in der Kommunikationsqualität. Podcasts schaffen Nähe, Kontext und Glaubwürdigkeit. Also genau jene Voraussetzungen, unter denen Werbung nicht nur ausgespielt, sondern tatsächlich akzeptiert wird. Deshalb bleiben Host-Reads ein zentraler Wirkhebel. Sie leben vom Vertrauen in Hosts, von deren Persönlichkeit und vom Fit zwischen Marke, Inhalt und Community. Gerade für prägnante Einzelplatzierungen ist das Format nach wie vor kaum zu ersetzen.

PODCASTS

Werbung in Podcasts trifft auf hohe Akzeptanz und Relevanz. Rund drei Viertel der Nutzer:innen akzeptieren Werbung als Gegenleistung für kostenfreie Inhalte. Dabei gilt: Je besser die Werbung zum Podcast-Inhalt und Nutzungskontext passt, desto höher ist ihre Wirkung, das belegt die aktuelle RMS-Erhebung, die bislang größte und detailreichste Podcast-Studie.

Nur: In der Mediapraxis endet die Bewertung eines Kanals nicht beim Impact. Sobald Podcast strategisch geplant wird, stellt sich die Anschlussfrage: Wie lässt sich diese Wirkung in verlässliche Reichweite übersetzen? Wie wird aus einem starken Placement ein Setup, das auch in Breite funktioniert, sauber aussteuerbar bleibt und kampagnenfähig ist?

Genau hier schließt die adserver-basierte Ausspielung die Lücke. Ihr Vorteil liegt nicht nur in Flexibilität, Delivery und Reporting. Sie eröffnet auch Reichweite jenseits einzelner Leuchtturmformate über viele Podcasts, Themenfelder und Nutzungskontexte hinweg. Das ist medialogisch relevant, weil so nicht nur mehr Kontakte entstehen, sondern Reichweite breiter verteilt aufgebaut werden kann als in einzelnen, stark fokussierten Host-Read-Umfeldern.

Mehr als 1.300 adressierbaren Podcasts

In dieser Skalierungsfunktion sieht auch RMS die Rolle des eigenen Podcast-Angebots im Markt: Nicht als Gegenmodell zu Host-Reads, sondern als Ergänzung dort, wo Podcast für Werbungtreibende planbar ausgebaut werden soll.

RMS

Das Unternehmen RMS ist der führende Audiovermarkter im deutschsprachigen Raum. Mit einem breiten Portfolio an Radio- und Digital-Audio-Werbeplattformen bietet es Werbungtreibenden individuelle Lösungsansätze für eine effektive Zielgruppenansprache. RMS liefert Dienstleistungen aus dem gesamten Audiospektrum und erreicht damit sämtliche Audio-Devices: Werbezeiten und -formate von 256 Sendern (UKW und DAB+), mehr als 2800 Digital-Audio-Streams und 1300 Podcasts. Rund 150 Mitarbeitende kümmern sich um Lösungen für werbungtreibende Unternehmen.

Mit mehr als 1.300 adressierbaren Podcasts steht eine Reichweitenbasis zur Verfügung, die sich in strukturierte Umfeld-Setups übersetzen lässt. Aus Sicht der Mediaplanung ist das der entscheidende Schritt weg von der Einzellogik, hin zu einer Form von Podcast-Buchung, die Wirkung und Skalierung zusammenführt.

Auch der Blick auf das Medium selbst verschiebt sich damit. Podcast ist heute nicht mehr nur der Ort für den einen starken Host-Moment. Relevant wird der Kanal vor allem dann, wenn beides zusammenkommt: glaubwürdige Umfelder für Aufmerksamkeit und eine technische Infrastruktur, die Reichweite anschlussfähig macht. Genau in dieser Verbindung liegt das wachsende Potenzial für Werbungtreibende, die Podcast in der Audioplanung inzwischen anders bewerten sollten als noch vor wenigen Jahren.

Weiterführende Informationen: Mehr zur RMS Podcast-Studie 2026 und zu den Möglichkeiten für Werbung in Podcasts gibt es online. Ansprechpartnerin ist Daniela Kursawe, Head of Digital Audio Sales



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