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RAM-Preissenkungen in weiter Ferne: AI will in 2027 mehr LPDDR als Apple und Samsung zusammen


RAM-Preissenkungen in weiter Ferne: AI will in 2027 mehr LPDDR als Apple und Samsung zusammen

Noch hat LPDDR als Arbeitsspeicher im AI-Bereich einen vergleichsweise kleinen Fußabdruck. Im Jahr 2027 wird die Nachfrage aber explodieren. Denn inzwischen hat fast jeder Anbieter ein Produkt im Portfolio, das auf LPDDR setzen wird. Aus dem Stand soll der kombinierte Bedarf von Apple und Samsung übertroffen werden.

Vom Smartphone zum Notebook

Analysten beschäftigen sich derzeit mit der Frage, wie es um den LPDDR-Bedarf anstehender AI-Produkte aussieht. Warum?

LPDDR war klassisch der Arbeitsspeicher für Smartphones, hier wird er in der Regel auf den SoC gepackt und so als Komplettpaket verbaut. Die Kapazität im mobilen Begleiter reichte dabei bis hinauf zu 24 GByte, die gängigen SoCs nutzen in der Regel aber 16, 12 oder auch nur 8 GByte RAM. In den letzten Jahren hielt der Speicher vermehrt Einzug in Notebooks.

Mit SOCAMM in AI-Servern

Seit dem letzten Jahr kommt LPDDR über Module nach den Standards SOCAMM und SOCAMM 2 aber auch in „PCs“ zum Einsatz; nicht im privaten Umfeld, sondern auf dem Sektor AI.

Voran geht dabei einmal mehr Hersteller Nvidia, der SOCAMM 2 in der aktuellen DGX Station getestet hat, beim Nachfolger Vera Rubin wird daraus ein Standard. Der zu erwartende Bedarf an LPDDR-Chips für Nvidia-Vera-Rubin-AI-Rechenzentren ist enorm.

Hinzu kommt, dass zuletzt auch die CPU-Hersteller LPDDR immer stärker für sich entdeckt haben. AMD bestätigte kürzlich, dass Verano ab 2027 zu SOCAMM kompatibel sein wird, Nvidias CPU-Racks auf Vera-Basis setzen dann ebenfalls auf eine riesige Menge dieses Speichers.

Vera-CPU mit 88 Olympus-Kernen
Vera-CPU mit 88 Olympus-Kernen (Bild: Nvidia)

In Anbetracht der Tatsache, wie viel Speicher diese Systeme tragen werden, wird schnell deutlich, warum der AI-Bedarf den von Apple und Samsung für Smartphones übertreffen könnte. Bei durchschnittlich 12 GByte pro Smartphone entspricht ein Vera-CPU-Tray mit 1,5 TByte RAM dem Äquivalent von 126 Smartphones.

Apple und Samsung haben 2025 jeweils rund 240 Millionen Smartphones verkauft. Bleibt es 2027 dabei und kommen weiterhin im Durchschnitt 12 GB RAM zum Einsatz, benötigen beide Hersteller zusammen 5,76 Milliarden Gigabyte LPDDR – Nvidia Vera (Rubin) soll allein auf 6,0 Milliarden Gigabyte und damit mehr kommen.



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Bequem anpassbar: Asus‘ ROG Strix Morph 96 Wireless hat einen DIY-Anspruch


Asus erweitert das ROG-Portfolio um eine neue mechanische Gaming-Tastatur: Die ROG Strix Morph 96 Wireless richtet sich an Spieler, die eine kompakte, kabellose Tastatur mit Anpassungsmöglichkeiten suchen. Bei Bedarf lässt sich auch tiefer in die DIY-Keyboard-Szene einsteigen.

Das neue Modell setzt auf ein 96-Prozent-Layout, kombiniert also nahezu den Funktionsumfang einer Full-Size-Tastatur inklusive Nummernblock mit einem platzsparenderen Gehäuse. Damit positioniert Asus die Strix Morph 96 Wireless als Allrounder vor allem für Gaming, aber auch für produktives Arbeiten.

Leichte Anpassbarkeit und lange Laufzeit

Im Mittelpunkt steht der modulare Aufbau. Die Tastatur ist hot-swap-fähig, sodass sich die mechanischen Schalter leicht austauschen lassen. Asus verbaut ROG-NX-V2-Switches und legt dem Paket ein Werkzeug zum Entfernen von Tastenkappen und Switches bei. Weitere Zubehörteile wie transparente ROG-Tastenkappen, ein USB-Extender, ein Torx-Schlüssel, ein USB-Kabel und Sticker gehören zum Lieferumfang.

ROG Strix Morph 96 Wireless (Bild: Asus)

Beim Thema Anpassbarkeit will Asus möglichst niedrige Einstiegshürden schaffen. Die Tastatur ist so konstruiert, dass alle Komponenten von oben zugänglich sind. Nutzer müssen das Board also nicht umdrehen, um grundlegende Änderungen vorzunehmen. Zum Einsatz kommen ABS-Doubleshot-Tastenkappen, während RGB-Beleuchtung, Tastenbelegung und Profile über Gear Link, eine webbasierte Konfigurationslösung von Asus, verwaltet werden können.

Für den kabellosen Betrieb unterstützt die ROG Strix Morph 96 Wireless gleich mehrere Verbindungsarten. Neben klassischem USB-Betrieb stehen Bluetooth sowie ein proprietärer USB-Dongle mit ROG-SpeedNova-Technik zur Verfügung. Wird der Dongle eingesetzt, nennt Asus eine Laufzeit von über 500 Stunden bei deaktivierter RGB-Beleuchtung. Über Bluetooth lassen sich bis zu drei Geräte koppeln, was die Tastatur auch für Setups mit Desktop-PC, Notebook und Tablet interessant macht. Der ROG Omni Receiver ermöglicht den gleichzeitigen Einsatz von Maus und Tastatur an einem einzigen USB-Dongle.

Asus Gear Link
Asus Gear Link (Bild: Asus)

Bewusst kein Leichtgewicht

Mit Abmessungen von 398 × 134 × 39 Millimetern und einem Gewicht von 1.125 Gramm ohne Kabel fällt die ROG Strix Morph 96 Wireless kompakter aus als klassische Full-Size-Tastaturen, bleibt aber bewusst kein Leichtgewicht. Das hohe Gewicht kommt in der Regel der Stabilität auf dem Schreibtisch zugute. Eine USB-Abfragerate von 1.000 Hz unterstreicht den Gaming-Anspruch. Neben Windows 11 wird auch macOS unterstützt.

Preis und Verfügbarkeit

Preislich wird die Tastatur im deutschsprachigen Markt mit einer UVP von 149,90 Euro eingeordnet, der Straßenpreis beginnt bereits ab 138 Euro. Damit liegt die ROG Strix Morph 96 Wireless unter vielen Enthusiasten-Keyboards, bietet aber dennoch Features wie Hot-Swap, Multimode- und Multipoint-Konnektivität und ein kompaktes Layout mit Nummernblock.



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„MacBook-Neo-Killer“: 14“-Laptop mit Core 300 & 16 GB startet in China für 543 Euro


„MacBook-Neo-Killer“: 14“-Laptop mit Core 300 & 16 GB startet in China für 543 Euro

Bild: Intel

Tabloids betitelten Intel Wildcat Lake als den potenziellen „MacBook-Neo-Killer“. Rein preislich könnte das in China sogar klappen. Denn ein erstes Core-300-Notebook von Huaweis ehemaliger Tochter Honor kostet dort umgerechnet nur 543 Euro – trotz 16 GByte RAM. Und auch der Akku lässt hoffen.

Das Honor Notebook X14 2026 mit Intel Core 300

Das Honor Notebook X14 2026 kommt in der neuen Ausgabe mit einem Intel Core 5 320 „Wildcat Lake“ daher, der mit bis zu 4,6 GHz taktet.

Bei der CPU handelt es sich um eine der mittleren Varianten von Intel Wildcat Lake, jenen erst vor wenigen Wochen vorgestellten Prozessoren, die im Kern „kleine Panther Lake“ sind. Wildcat Lake (Core 300) bietet wie Panther Lake (Core Ultra 300) neue Performance-Kerne der Reihe Cougar Cove und E-Cores aus der Darkmont-Familie, die neue NPU5 und Xe3-GPU-Einheiten.

Allerdings gibt es maximal 2+4, der L3-Cache ist maximal 6 MByte groß, der intern helfende Memory-Side-Cache noch 4 MB fassend. Die NPU5 bietet nur noch 17 TOPS und die Grafikeinheit maximal 2 statt 4 oder gar 12 Xe-Cores. Bei sechs Core-300-Modellen gibt es gegenüber diesem Wildcat-Lake-Vollausbau zudem weitere Abstriche.

Intel Core Series 3 alias Wildcat Lake
Intel Core Series 3 alias Wildcat Lake (Bild: Intel)

Honor gibt an, dass das Notebook den Prozessor mit bis zu 35 Watt betreiben kann, standardmäßig bereits hohe 28 Watt anliegen können. Dies ist auch von Intel so spezifiziert. Tests von Intel Panther Lake hatten aber auch gezeigt, dass die letzten zusätzlichen Watt an der Spitze kaum zusätzliche Leistung bringen.

Zur Seite stellt Honor dem Modell 16 GByte Arbeitsspeicher. Wildcat Lake unterstützt bis zu LPDDR5X-7467, was laut Datenblatt im X14 auch zum Einsatz kommt. Die nicht näher benannte SSD als Massenspeicher ist 512 GByte groß, Windows 11 darauf vorinstalliert.

Das 16:10-1.200p-Display in der Größe von 14 Zoll bietet 300 Nits (MacBook Neo bis zu 500 Nits) und 60 Hz, der verbaute Akku immerhin 60 Wattstunden, was für hohe Laufzeiten von 13,5 Stunden sorgen soll – in Honor-Tests bei 200 bis 250 Nits, was von klassischen Tests dieser Art mit sonst 150 Nits deutlich abweicht. Neben zwei USB-A-Ports gibt es HDMI, USB-C, über das via 65-Watt-Netzteil auch geladen wird, und einen Klinkenstecker. WiFi 6 und Bluetooth werden ebenfalls geboten.

Einige Details zum Honor Notebook X14 2026 (Bild: Honor)

In China ab 543 Euro vor Steuern

Der Start in China erfolgt zu Preisen von 4.299 Yuan, umgerechnet etwa 543 Euro (vor Steuern, inkl. 19 Prozent MwSt.: 650 Euro). Mit der doppelten Menge an RAM und doppelt so großer SSD wäre das Honor-Notebook damit immer noch günstiger als ein MacBook Neo, welches mit Apples Smartphone-Chip immer nur 8 GByte RAM und in der Version für 699 Euro lediglich 256 GByte SSD-Speicherplatz bietet.

Bis hierzulande allerdings Notebooks verfügbar werden, dürfte noch eine Weile vergehen, auch dürfte der Preis dann eher höher denn niedriger ausfallen. Vermutlich nutzen einige Hersteller die in zwei Wochen stattfindende Computex 2026 für die Ankündigung entsprechender Modelle.



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Low-End-Grafikkarten im Gaming-Test – ComputerBase


Welche Grafikkarte für unter 300 Euro ist die beste? Der Test vergleicht Nvidia GeForce RTX 3060, 4060, 5050, 5060, AMD Radeon RX 7600, RX 9060 XT und Intel Arc B580 für 250 bis 300 Euro miteinander. Getestet wird in Full HD mit angepassten Grafikdetails. Am Ende gehen zwei Modelle als Sieger vom Platz.

Einsteiger-Grafikkarten im Gaming-Benchmark

Normalerweise steht auf ComputerBase Mittelklasse- und High-End-Hardware im Fokus, weil ein Großteil der Community auf entsprechende Hardware zurückgreift. Auch das Testprozedere bei Gaming-Grafikkarten ist auf diese Modelle ausgerichtet, er kürzlich wurde bei der Neuauflage des Grafikkarten-Testparcours 2026 so verfahren.

Uninteressant sind Einsteiger-Grafikkarten indes nicht, erst recht nicht in Zeiten, in denen PC-Hardware deutlich im Preis gestiegen ist. Nur einfach so im Parcours für schnellere Modelle getestet werden können langsamere Modelle nicht: Die viel zu fordernden Benchmarks hätten keinen Praxisbezug.

Mit diesem Artikel passt die Redaktion daher das Testverfahren auf entsprechende Beschleuniger an. Getestet wird in Full-HD-Auflösung, durchweg kommen DLSS, FSR oder XeSS mit dem Quality-Preset (XeSS: Ultra Quality) zum Einsatz. Falls notwendig werden in den Spielen darüber hinaus auch die Grafikdetails reduziert um ein flüssiges Spielen zu ermöglichen.

Mehr als 300 Euro darf die Grafikkarte nicht kosten

Bei den Einsteiger-Grafikkarten, die möglichst aktuell sein sollten, hat die Redaktion darauf geachtet, dass der Kaufpreis die 300-Euro-Marke nicht überschreitet. Im Test vertreten sind GeForce RTX 4060, RTX 5050, RTX 5060, Radeon RX 7600, RX 9060 XT 8 GB und die Arc B580. Preislich beginnen die Testkandidaten derzeit bei etwa 255 Euro, die teuersten Vertreter kosten ziemlich genau 300 Euro:

Die Einsteiger-Grafikkarten im Testfeld

Überraschungsgast: Die GeForce RTX 3060 12 GB

Neben aktuellen Grafikkarten findet sich auch ein „altes“ Modell im Test wieder, das es seit Herbst 2025 nur noch als Restposten zu horrenden Preisen kaufen gibt: die Nvidia GeForce RTX 3060 12 GB von Anfang 2021. Der Grund: Seit Monaten gibt es das Gerüchte, dass es in Kürze einen „Relaunch“ geben wird. Anlass genug für ComputerBase die Frage zu stellen: Was leistet das Modell in einem aktuellen Parcours im Vergleich zu den Nachfolgern (mit weniger VRAM).

Die MSI GeForce RTX 3060 Gaming X
Die MSI GeForce RTX 3060 Gaming X

Nicht nur klassische Benchmarks stehen im Fokus des Artikels. Darüber hinaus gibt es auch Testreihen, die genauer darauf eingehen, welche Leistungsverluste eine moderne GeForce RTX 5060 mit lediglich 8 GB VRAM in Kauf nehmen muss, die es bei der alten RTX 3060 mit 12 GB Speicher nicht gibt. Ebenso wird getestet, inwieweit es Unterschiede zwischen Mainboards mit PCIe 5.0 und PCIe 4.0 gibt. Ältere Platinen, die oft in Verbindung mit Low-End-Hardware eingesetzt werden, bieten nämlich nur den lediglich halb so schnellen PCIe-4.0-Standard, was das Nachladen von Texturen bei akutem Speichermangel noch einmal zum schwerwiegenderem Problem werden lässt.

Testsystem und Testmethodik

ComputerBase nutzt für Grafikkarten-Tests mit dem Ryzen 7 9800X3D einen der aktuell schnellsten Gaming-Prozessoren. Auch die restliche Hardware sowie die Software sind darauf optimiert, die höchste Spieleleistung abliefern zu können. Details dazu folgen weiter unten in einer Tabelle.

Sämtliche Benchmarks wurden mit aktuellen Treibern auf moderner Hardware neu erstellt, zusätzlich kommen neben älteren auch ein paar der neuesten Spiele zum Einsatz.

Als Prozessor wird die schnellste Gaming-CPU verwendet: der AMD Ryzen 7 9800X3D (Werkseinstellung). Er verrichtet auf einem MSI MPG X870E Carbon WIFI seinen Dienst. 48 GB Speicher (2 × 24 GB DDR5-6000, 30-38-38-96) stehen dem Prozessor zur Verfügung. Als Betriebssystem ist Windows 11 25H2 mitsamt allen verfügbaren Updates auf einer NVMe-SSD (PCIe 4.0) installiert. Resizable BAR ist auf allen Grafikkarten aktiviert. Wie unter Windows 11 auf modernen Systemen mit aktuellen BIOS-Versionen üblich, ist damit die Kernisolierung (VBS) plus Speicher-Integrität (HVCI) automatisch angeschaltet.

AMD Ryzen 7 9800X3D
AMD Ryzen 7 9800X3D

Beim Gehäuse setzt die Redaktion auf ein Fractal Design Torrent, das einen maximalen Luftfluss bietet. Es wird die werkseitig verbaute Lüfterbestückung verwendet. Die Drehzahlen wurden aber deutlich reduziert, um die Lautstärke in Zaum zu halten. Genauere Details dazu und zum Testsystem allgemein finden sich in der folgenden Tabelle.

Treiber für die Grafikkarten

Als Treiber kam für Radeon-Grafikkarten der Adrenalin 26.3.1 zum Einsatz. Bei den GeForce-Beschleunigern wurde der GeForce 596.21 installiert. Intels Arc-Grafikkarten wurden wiederum mit dem 8629 getestet.

Die für die Low-End-Hardware angepassten Grafikdetails

Für die Low-End-Grafikkarten nutzt die Redaktion auch in Full HD durchweg Upsampling auf der Quality-Stufe, um entsprechend hohe Frameraten zu erreichen. Darüber hinaus werden, falls notwendig, die Grafikdetails reduziert. Das Ziel ist es, in allen Spielen mit der GeForce RTX 4060 ein gutes Spielerlebnis zu erreichen.

Die Ausnahme sind jedoch die Texturdetails: Denn eine höhere Texturqualität kostet keine Leistung, wenn diese in den Speicher passt. Entsprechend bleiben die Texturen auf dem Maximum. Da Einsteiger-Grafikkarten teils bereits im Jahr 2021 über 12 GB Speicher verfügten, müssen die aktuellen Modelle mit nur noch 8 GB damit zurechtkommen.

Die genutzten Spiele und die Grafikdetails



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