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Künstliche Intelligenz

Product Owner AI Day 2026: Konferenz und Workshop für KI im Produktmanagement


Künstliche Intelligenz ist inzwischen in der Produktarbeit angekommen. Nach der erfolgreichen Erstausgabe des Product Owner AI Day im Herbst 2025 findet die Online-Konferenz am 9. Juli 2026 zum zweiten Mal statt. Der Schwerpunkt liegt dieses Mal auf KI-Agenten und Automationen, um Workflows im Arbeitsalltag zu vereinfachen, Produkte mit KI sinnvoll zu gestalten und bessere Produktentscheidungen zu treffen. Ausgerichtet wird die Konferenz von dpunkt.verlag und iX in Kooperation mit Marc Bless. Frühbucher profitieren derzeit von vergünstigten Preisen.

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Der Product Owner AI Day richtet sich an all jene, die an der Schnittstelle von Produkt, Technologie und Innovation arbeiten – etwa Product Owner, Produktmanagerinnen, Innovation-Manager oder Product Leads und Heads of Product.


Marc Bless

Marc Bless

Marc Bless hat 1984 angefangen, Software zu entwickeln. In den 90ern hat er Informatik mit Schwerpunkt Künstliche Intelligenz studiert und beschäftigt sich seit 1996 mit adaptiven Systemen, agilen Methoden und intelligenten Automatisierungen. Als Gründer und Geschäftsführer von BlessAI unterstützt er Unternehmen dabei, künstliche Intelligenz strategisch zu integrieren.

Am Tag nach der Online-Konferenz, dem 10. Juli, bietet Marc Bless einen ganztägigen Online-Workshop an. Dort können Produktmanagerinnen und -manager sowie Product Owner in einen KI-Deep-Dive eintauchen. Sie lernen praktisch, wie sie mit Automationen und KI-Agenten echte Produktivitätsgewinne erzielen und komplette Workflows neu denken. Wer teilnimmt, sollte sowohl Zugang zu KI-Tools als auch bereits eine grundlegende Erfahrung damit besitzen. Detaillierte Angaben zu den Voraussetzungen sind auf der Konferenz-Website hinterlegt.

Am Ende des Tages sollen die Workshop-Besucher ein tiefes Verständnis für moderne KI-Anwendungen über ChatGPT hinaus mitnehmen, eigene Automationen und Agenten für ihre tägliche Arbeit konzipieren können und wissen, wie sie ihre Effizienz durch smarte, wiederverwendbare Workflows steigern können.

Ein Ticket für den Workshop lässt sich im Online-Ticketshop für 599 Euro (zzgl. MwSt.) buchen.

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Das Programm der Online-Konferenz am 9. Juli besteht aus sechs jeweils 45-minütigen Vorträgen sowie einer Abschlussdiskussion unter Moderation von Marc Bless mit den Referentinnen und Referenten des Tages. Die Vorträge gehen praxisnah darauf ein, wie künstliche Intelligenz in der Produktentwicklung unterstützen kann.

So zeigt Gregor Biswanger unter dem Motto „Nichts lügt mehr als eine veraltete Dokumentation“, wie sich KI durch Spec-Driven Development präzise steuern lässt. Miriam Suchet demonstriert, wie Product Owner mit KI in fünf konkreten Schritten von der tragfähigen Vision bis zur Stakeholder-Freigabe kommen, während laut Markus Andrezak künstliche Intelligenz die Fleißarbeit übernehmen kann, damit Menschen zur aktiven Gestaltung zurückkehren können.

Eine grundlegende Veränderung, die mit KI einhergeht, kommt bei Ralf D. Müller zur Sprache: KI-Agenten verschieben die klassische Arbeitsteilung zwischen Product Owner und Developer. Das birgt neue Herausforderungen, etwa dass der Product Owner zum neuen Bottleneck werden könnte. Und schließlich bleibt auch beim KI-Einsatz nach wie vor menschliches Verständnis gefragt: Wie Julia Bastian gleich zum Einstieg in den Tag warnt, kann KI glänzenden „Discovery-Müll“ produzieren, den es erst einmal kritisch zu bewerten gilt.

Frühbucher können noch bis zum 11. Juni sparen: Bis dahin kostet ein Ticket für den Konferenztag 249 Euro (zzgl. 19 % MwSt.), nach Ablauf des Early-Bird-Tarifs 299 Euro. Teams ab drei Personen erhalten zusätzlich gestaffelte Gruppenrabatte, die der Online-Ticketshop automatisch berechnet. Ein Ticket für den Ganztages-Workshop kostet 599 Euro pro Person.

Weitere Informationen zur Konferenz finden sich auf der Website. Dort lässt sich auch ein Newsletter abonnieren, um über diese und weitere Veranstaltungen aus der Reihe inside agile auf dem Laufenden zu bleiben.


(mai)



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Künstliche Intelligenz

Bericht: Peking prüft Einschränkung des Zugangs zu Chinas führenden KI-Modellen


KI als Frage der nationalen Sicherheit. Chinesische Behörden haben im Juni mit führenden Technologiekonzernen des Landes Beratungen über eine mögliche Einschränkung des Zugangs aus dem Ausland zu Chinas fortschrittlichsten KI-Modellen geführt. Das berichtete am Dienstag die Nachrichtenagentur Reuters mit Verweis auf drei mit den Gesprächen vertraute Personen.

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Die Gespräche, an denen unter anderem Vertreter von Alibaba, ByteDance und des KI-Start-ups Zhipu AI (bekannt als Z.ai) teilnahmen, unterstrichen, so Reuters, dass Peking ähnlich wie Washington modernste künstliche Intelligenz (KI) mittlerweile als kritisches nationales Gut betrachtet, das staatlicher Kontrolle bedarf. Bei den vom chinesischen Handelsministerium geleiteten Treffen ging es laut zwei der Reuters-Quellen um Beschränkungen für die fortschrittlichsten chinesischen KI-Modelle – sowohl für Closed-Source- als auch für offenere Versionen.

Alle drei genannten Unternehmen verfügen über verschiedene KI-Modelle. Einige davon sind Closed-Source, also geschlossene Modelle, während andere Open-Weight-Modelle sind, d. h. Nutzer können die zugrundeliegenden Systeme herunterladen, ausführen und anpassen. Zu den am weitesten verbreiteten KI-Modellen in China gehören Alibabas Qwen und ByteDances Doubao. Z.ai hat kürzlich im Silicon Valley für Aufsehen gesorgt, da die Leistungsfähigkeit seines Modells GLM-5.2 an führende US-Modelle wie Anthropics Mythos heranreicht – und das zu einem Bruchteil der Kosten.

Einer der Quellen zufolge wurde bei den Treffen zudem erörtert, das Durchsickern oder den Diebstahl proprietärer KI-Technologie als Straftatbestand in das nationale Sicherheitsgesetz aufzunehmen. Zudem sprachen die Regierungsvertreter über mögliche neue Regelungen dazu, wer heimische KI-Start-ups finanzieren darf.

Der Umfang der möglichen Beschränkungen wird laut Reuters noch diskutiert. Zwei der Quellen zufolge könnten sie unter Umständen nur auf künftige KI-Modelle angewandt werden. Auch ist unklar, wann oder ob diese Maßnahmen überhaupt in Kraft treten. Weder die chinesische Regierung noch Alibaba, ByteDance oder Z.ai reagierten auf Anfragen von Reuters in der Angelegenheit.

Die immer leistungsfähigeren KI-Modelle haben wegen ihres möglichen Missbrauchs nicht nur in Peking Bedenken über die Auswirkungen auf die nationale Sicherheit ausgelöst. Als das US-KI-Unternehmen Anthropic im April sein neues leistungsstarkes KI-Modell Mythos vorstellte, das Sicherheitslücken in Softwaresystemen identifizieren kann, war die Aufregung groß. Mythos sei zu leistungsfähig und damit zu gefährlich für die Öffentlichkeit, beschied Anthropic. Mitte Juni verlangte die US-Regierung eine Sperre von Anthropics KI-Modellen Fable und Mythos. Ausländische Staatsangehörige dürften keinen Zugriff auf die fortschrittlichsten KI-Modelle von Anthropic haben, hieß es. Angst vor Spionage durch China soll Auslöser für die Sperren gewesen sein. Später hob die US-Regierung die Exportbeschränkungen teilweise wieder auf.

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Laut zwei der Reuters-Quellen sind die chinesischen Behörden ihrerseits zutiefst besorgt darüber, dass Mythos von Anthropic Software-Schwachstellen ausnutzen und die US-Regierung das Modell gegen chinesische Interessen einsetzen könnte. Erst kürzlich verbannte Alibaba Anthropics KI-Modell Claude. Aus Angst vor Überwachung dürfen Alibaba-Mitarbeiter Claude nicht mehr nutzen.

China hat in diesem Jahr zudem zahlreiche Maßnahmen ergriffen, um im Inland entwickelte KI-Technologie im Land zu halten. Ende April legte die Regierung ihr Veto gegen die zwei Milliarden US-Dollar schwere Übernahme des chinesischen KI-Start-ups Manus durch den Facebook-Konzern Meta ein. Im Rahmen der Überprüfung des Deals untersagten die chinesischen Behörden dem Manus-CEO Xiao Hong und dem Chefforscher Ji Yichao das Verlassen des Landes. Ende Mai weitete die Regierung bestehende Ausreisebeschränkungen für KI-Talente aus, darunter KI-Führungskräfte privater Firmen wie Alibaba und DeepSeek. Wie mehrere Reuters-Quellen berichten, leitete Peking in diesem Jahr zudem Untersuchungen gegen Manus und andere ins Ausland abgewanderte chinesische KI-Start-ups ein, um festzustellen, ob diese gegen Exportkontrollgesetze verstoßen haben.

Vor wenigen Wochen erließen die chinesischen Behörden weitreichende neue Vorschriften, die die Kontrolle über Auslandsgeschäfte verschärfen, bei denen chinesische Investoren, Technologie, Daten und die nationale Sicherheit eine Rolle spielen. Diese könnten nun weiter verschärft werden – das legen die Beratungen zwischen Regierung und Unternehmen nahe.

Nach eigenen Angaben konnte Reuters allerdings nicht in Erfahrung bringen, wie mögliche neue Beschränkungen für den Zugriff aus dem Ausland auf chinesische KI-Modelle konkret aussehen könnten. Die Nachrichtenagentur verweist in diesem Zusammenhang auf eine im Mai abgehaltene Diskussionsrunde chinesischer Rechtsexperten zu den Regelungen für Open-Source-KI. Laut einer in einer offiziellen Fachzeitschrift des Obersten Volksgerichtshofs veröffentlichten Zusammenfassung der Diskussionen schlugen die Teilnehmer ein Mehr-Stufen-System vor: einfache Open-Source-KI-Modelle sollten lediglich einer unkomplizierten Meldepflicht unterliegen, für fortgeschrittenere Modelle wären Sicherheitsüberprüfungen vorgesehen, und die Spitzenmodelle dürften entweder nicht öffentlich zugänglich gemacht oder nur im Inland genutzt werden.

Seit der Einführung des Modells R1 von DeepSeek im vergangenen Jahr haben chinesische KI-Modelle dank niedriger Kosten und schnell wachsender Leistungsfähigkeit weltweit stark an Bedeutung gewonnen. Sollte die chinesische Regierung die Entscheidung treffen, den Zugang zu chinesischen KI-Modellen spürbar einzuschränken, könnte dies Auswirkungen auf die KI-Märkte haben, da dies für viele Unternehmen voraussichtlich mit steigenden Kosten verbunden wäre, so Reuters.


(akn)



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Die eigenen Lieblingsfilme durch paarweises Vergleichen herausfinden


So manch einer vermag auf die Frage, was denn der eigene Lieblingsfilm sei, direkt eine Antwort geben. Andere antworten vage oder nennen nur eine Handvoll von Filmen, denn sich für einen zu entscheiden, ist nun mal schwer.

Wir haben uns die Frage gestellt, wie man aus einer langen Liste von Kandidaten statistisch die mutmaßlichen Favoriten ermittelt. Dazu haben wir eine kleine Webanwendung geschrieben, die jeweils zwei Filme zum Vergleich anzeigt. Unterlegene Filme fliegen jedoch nicht wie in einem KO-System aus der Wertung, stattdessen bekommt jeder Film Punkte: Bei einem Sieg verdient er welche, bei einer Niederlage büßt er dagegen Punkte ein. Wie viele genau bestimmt das Elo-Rating-System – ja, das aus dem Schach.

  • Durch Hunderte von paarweisen Vergleichen findet unser Tool heraus, welche Ihre Lieblingsfilme sind.
  • Bei unserem Tool nutzen wir Elemente aus dem Active Ranking, das mit weniger Vergleichen auskommt, als mathematisch eigentlich notwendig ist, und trotzdem gute Ergebnisse errechnet.
  • Als Grundlage für die Filmdatenbank dient die Top 500 der bestbewerteten Filme auf der Kritikerseite Letterboxd – man kann aber auch eigene Filme hinzufügen.

Tatsächlich sortiert man die Filmliste durch zahlreiche Entscheidungen. Würde jeder Film gegen jeden anderen genau einmal antreten, so kann das bei Hunderten von Filmen eine Ewigkeit dauern, bis man alle Vergleiche getroffen hat. Daher haben wir uns an wissenschaftlichen Papern zum Thema „Active Ranking“ orientiert, um Kniffe in den Rankingprozess zu implementieren, mit denen man deutlich weniger Vergleiche benötigt und trotzdem gute Ergebnisse erhält. Nachfolgend erklären wir das Programm und unseren Filmauswahlalgorithmus genauer.


Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels „Die eigenen Lieblingsfilme durch paarweises Vergleichen herausfinden“.
Mit einem heise-Plus-Abo können Sie den ganzen Artikel lesen.



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„Griechisches Watergate“: Betroffene verklagen Spyware-Firma auf Schadenersatz


Acht Opfer des als „griechisches Watergate“ oder „Predatorgate“ bekannt gewordenen Abhörskandals in Griechenland haben das in Athen ansässige Überwachungsunternehmen Intellexa sowie 13 mit diesem in Verbindung stehende Personen auf Schadenersatz verklagt, darunter den Gründer von Intellexa, Tal Dilian. Das berichtete am Dienstag die Nachrichtenagentur Reuters. Auf den Handys der acht Kläger war die ausgefeilte Spionagesoftware Predator von Intellexa nachgewiesen worden.

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Die Kläger fordern jeweils eine Million Euro Schadenersatz für immaterielle Schäden aufgrund der „rechtswidrigen Verletzung ihrer Privatsphäre, der Vertraulichkeit ihrer Kommunikation und ihrer personenbezogenen Daten“, so ihr Anwalt Zacharias Kesses. Die Verhandlung des Falls ist Reuters zufolge für April kommenden Jahres geplant.

Der Überwachungsskandal war im Sommer 2022 ans Licht gekommen, nachdem der damalige Vorsitzende der griechischen Oppositionspartei Pasok, Nikos Androulakis, darüber informiert wurde, dass sein Smartphone mit Spyware Predator infiziert wurde, während er Abgeordneter im Europäischen Parlament war. Später räumte die griechische Regierung ein, dass Androulakis vom griechischen Geheimdienst EYP überwacht wurde, sprach aber von einer klassischen Telekommunikationsüberwachung.

Nach und nach stellte sich heraus, dass Dutzende Politiker, Geschäftsleute und Journalisten über ihre Mobiltelefone ausspioniert wurden. Der Skandal führte schließlich zum Rücktritt des EYP-Chefs und eines hochrangigen Beraters von Premierminister Kyriakos Mitsotakis.

Im Jahr 2023 verhängte die US-Regierung Sanktionen gegen Intellexa. Die Spionagewerkzeuge des Unternehmens seien eine Gefahr für die nationale Sicherheit der USA, begründete die zuständige Abteilung des US-Handelsministeriums den Schritt. Außerdem würden die Tools die Privatsphäre und Sicherheit von Individuen sowie Organisationen in aller Welt bedrohen. Anfang 2024 verschärfte die US-Regierung ihr Vorgehen und verhängte erstmals auch Sanktionen gegen führende Personen der Spyware-Firma, darunter Dilian und dessen Geschäftspartnerin Sara Aleksandra Fayssal Hamou.

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Im Februar schickte ein griechisches Gericht Dilian, Hamou und zwei weitere Angeklagte wegen illegaler Abhörpraktiken und Datenschutzverletzungen für mehrere Jahre hinter Gitter. Dilian, ein früherer israelischer Armeeoffizier, erklärte, die Überwachungstechnologie sei ausschließlich an Regierungen verkauft worden. Diese seien für die Verwendung der Spähsoftware verantwortlich. Die Verurteilten legten Berufung ein; die Berufungsverhandlung ist für Dezember angesetzt.


(akn)



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