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Anthropics Mythos: Release für Claude Code und Claude Security soll bevor­ste­hen


Neue Hinweise sprechen dafür, dass die Veröffentlichung von Anthropics Cybersecurity-Werkzeug Mythos als Mythos 1 nicht mehr lange auf sich warten lassen dürfte. Darauf deuten inzwischen unter anderem Änderungen am Security-Dashboard für Unternehmenskunden hin. Ebenso soll Claude Opus 4.8 bereits in den Startlöchern stehen.

Mythos bislang nur als Vorschau und nur für ausgewählte Kreise

Einem Bericht von TestingCalatog zufolge scheint Anthropic seine Sicherheitslösung Mythos deutlich schneller für eine breitere Anwenderbasis öffnen zu wollen als ursprünglich angenommen. Noch Anfang April hatte das Unternehmen erklärt, das damals neue KI-Modell nicht offiziell veröffentlichen zu wollen. Hintergrund waren Erkenntnisse, wonach das Modell nicht nur außergewöhnlich leistungsfähig beim Auffinden und Ausnutzen von Sicherheitslücken sei, sondern auf Basis dieser Erkenntnisse ebenso problemlos passende Exploits erzeugen könne. Deshalb stellte Anthropic Mythos bislang lediglich als Vorschau für einen ausgewählten Kreis von Organisationen bereit, damit diese ihre eigenen Systeme mithilfe des Modells absichern können. Selbst das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) warnte damals vor den möglichen Konsequenzen von KI-Modellen wie Mythos.

Mythos könnte mit entsprechenden Sicherheitsmaßnahmen veröffentlicht werden

Entsprechende Andeutungen zu einer möglichen Veröffentlichung von Mythos hatte Anthropic bereits am vergangenen Freitag in einem Update zu „Project Glasswing“ gemacht. An dem Sicherheitsprojekt sind unter anderem Amazon Web Services, Anthropic, Apple, Google, die Linux Foundation, Microsoft und Nvidia beteiligt. In dem Blogeintrag deutete das Unternehmen an, dass das KI-Modell künftig zum Schutz eines deutlich breiteren Spektrums an Organisationen beitragen soll. Dazu sollen unter anderem zahlreiche Open-Source-Projekte zählen. Gleichzeitig verdichteten sich Hinweise darauf, dass Modelle auf Mythos-Niveau künftig öffentlich zugänglich gemacht werden könnten, sobald die notwendigen Sicherheitsvorkehrungen getroffen wurden. Der Text lässt sich allerdings ebenso dahingehend interpretieren, dass diese Sicherheitsvorkehrungen erst durch noch leistungsfähigere KI-Modelle gewährleistet werden sollen, die Mythos künftig überwachen oder kontrollieren.

Für kurze Zeit waren in der Benutzeroberfläche von Claude Hinweise auf Mythos zu finden
Für kurze Zeit waren in der Benutzeroberfläche von Claude Hinweise auf Mythos zu finden (Bild: TestingCatalog)

Immer mehr Hinweise werden öffentlich

Auch wenn Anthropic bei mehreren Punkten weiterhin vage bleibt, markiert die aktuelle Entwicklung dennoch eine überraschende Abkehr von der früheren Aussage, Mythos dauerhaft eingeschränkt halten zu wollen. Zwischenzeitlich sind bereits Teile des Modells über Lösungen zur Erkennung von Sicherheitslücken auf Google Cloud sowie Amazons Web Services (AWS) aufgetaucht. Hinzu kommen neue Hinweise auf ein Produkt namens Mythos 1 mit der Kennzeichnung „claude-mythos-1-preview“, das offenbar für Claude Code und Claude Security vorbereitet wird. Einige Anwender konnten entsprechende Hinweise bereits kurzzeitig in ihren Benutzeroberflächen entdecken. Zusätzlich fand sich im Quellcode mit „Zugriff auf das Claude-Mythos-Modell in Claude Code und Claude Security“ ein weiterer Verweis auf das neue Modell.

Auch bei Claude Security deuten sich Änderungen an

Parallel dazu soll Anthropic auch die Seite von Claude Security überarbeiten. Geplant sein soll unter anderem ein neues Dashboard, das entdeckte Schwachstellen, historische Diagramme über Zeiträume von sieben und dreißig Tagen sowie detailliertere Triage-Ergebnisse anzeigen kann. Hinweise darauf, dass Anthropic das neue Modell Unternehmenskunden bereits offiziell vorgestellt oder angeboten hat, gibt es derzeit allerdings noch nicht. Dennoch spricht inzwischen vieles dafür, dass der KI-Spezialist entsprechende Schritte vorbereitet.

Auch das Dashboard hat weitere Anzeigen bezüglich Cyber-Security erhalten
Auch das Dashboard hat weitere Anzeigen bezüglich Cyber-Security erhalten (Bild: TestingCatalog)

Opus 4.8 bereits in den Startlöchern

Darüber hinaus verdichten sich die Hinweise darauf, dass Anthropic zugleich die Veröffentlichung von Claude Opus 4.8 vorbereitet. Ausgewählte Partner sollen bereits interne Evaluierungen des neuen KI-Modells durchführen. Eine Veröffentlichung in den kommenden Wochen würde zudem zum bisherigen Release-Zyklus passen, den Anthropic mit Opus 4.7 im April dieses Jahres vorgegeben hatte, und sich nahtlos in die aktuellen Entwicklungen rund um Mythos und Sicherheitsfunktionen einfügen.



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Nanya macht 680 % mehr Umsatz: DDR3, DDR4 und etwas DDR5 führen wieder ganz nach oben


Nanya macht 680 % mehr Umsatz: DDR3, DDR4 und etwas DDR5 führen wieder ganz nach oben

Noch vor einem Jahr verbuchte Nanya mit seinem DRAM-Portfolio Quartalsverluste. 1.324 Prozent später sieht das ganz anders aus, denn selbst mit DDR3, DDR4 und dem kleinsten Anteil an DDR5-Speicher macht Nanya nun hohe Gewinne. Eine Kapazitäts­erweiterung ist auch hier bis 2028 kaum möglich, wenngleich die Ausgaben steigen.

Nanya ist als Speicherhersteller die klassische zweite Reihe. Weder bietet das Unternehmen absolute State-of-the-Art-Produkte an, noch nutzt es EUV-Belichter für die modernsten Chips. Der Fokus lag bis vor Kurzem noch auf DDR3 und primär DDR4, erst langsam wurde DDR5 als Produktionslinie aufgebaut – viele Jahre nach den ersten Chips der großen namhaften Hersteller Samsung, SK Hynix und Micron.

Das Problem für Nanya war dabei aber selbst vor einem Jahr noch, dass die Preise für älteren Speicher am Boden lagen. Das Unternehmen schrieb so jedes Quartal einschließlich Q2/2025 Verluste. Doch mit dem Boom von HBM und DDR5 zog auch die Nachfrage nach allen älteren Lösungen überaus deutlich an, wie auch Nanyas heutiger Quartalsbericht darlegt.

Binnen eines Jahres konnte das Unternehmen seinen Umsatz um 684 Prozent steigern, der Nettogewinn ging aus dem negativen Bereich um 1.324 Prozent nach oben. Der Grund: Der Durchschnittspreis (Average Selling Price, ASP) stieg um über 500 Prozent, selbst in den zweiten drei Monaten dieses Jahres noch einmal um über 60 Prozent. Die Umsatzsteigerung im letzten Quartal ist also primär durch den höheren Durchschnittspreis bei gleicher Anzahl ausgelieferter Bits/Chips begründet.

Entwicklung von Umsatz, ASP und Auslieferungen
Entwicklung von Umsatz, ASP und Auslieferungen (Bild: Nanya)

Ausgaben werden vervierfacht, Fab-Bau beschleunigt

Verglichen mit den großen Herstellern bleibt Nanya aber ein vergleichsweise kleiner Fisch. Der Rekordumsatz von nun 82,5 Milliarden New Taiwan Dollar entspricht umgerechnet 2,55 Milliarden US-Dollar, der Nettogewinn von etwas über 50 Milliarden New Taiwan Dollar entsprechend 1,55 Milliarden US-Dollar. Diesen wiederum nutzt Nanya nun, um ein lange geplantes Fabrikprojekt endlich flotter umzusetzen, der CAPEX-Betrag wird dafür 2026 gegenüber dem Vorjahr effektiv vervierfacht.

Ausgaben steigen
Ausgaben steigen (Bild: Nanya)
CAPEX-Planung bei Nanya für 2026
CAPEX-Planung bei Nanya für 2026 (Bild: Nanya)

Die neue Fabrik soll in der ersten Phase 2028 mit 30.000 Wafern im Monat starten, später mit Phase 2 auf 45.000 Wafer pro Monat wachsen. Die Kosten dafür betragen 480 Milliarden New Taiwan Dollar, umgerechnet also rund 15 Milliarden US-Dollar. Das primäre Ausbaugebiet bleibt klassischer Speicher: DDR5, LPDDR5/5X, DDR4, LPDDR4/4X, DDR3 und LPDDR3 nennt das Unternehmen heute. Um die Kosten der sogenannten Greenfield-Investition dabei zu verteilen und sich selbst abzusichern, hat Nanya auch mehrjährige Langzeitverträge (LTAs) abgeschlossen.

Ausblick für Nanya
Ausblick für Nanya (Bild: Nanya)



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OpenAI widerspricht Gerüchten: GPT-5.6 wird „bevorzugtes Mo­dell“ für Microsoft 365 Copilot


OpenAI widerspricht Gerüchten: GPT-5.6 wird „bevorzugtes Mo­dell“ für Microsoft 365 Copilot

Bild: Microsoft

OpenAI reagiert auf in den vergangenen Wochen aufgekommene Gerüchte, wonach Microsoft seine KI-Strategie breiter aufstellen und verstärkt auf andere Modelle setzen will. Beide Unternehmen betonen nun jedoch, an ihrer strategischen Partnerschaft festhalten und die Zusammenarbeit auch künftig weiter ausbauen zu wollen.

Microsoft soll sich teilweise von OpenAI lösen wollen

Bereits im Juni kamen Berichte auf, wonach Microsoft für seine Copilot-Anwendung Cowork deutlich stärker auf offene und Open-Weight-Modelle setzen soll, als bislang bekannt war. Im Mittelpunkt stand die Vermutung, der Software-Konzern wolle seine Abhängigkeit von externen Anbietern verringern und gleichzeitig die hauseigenen MAI-Modelle weiter vorantreiben. Diese Familie hauseigener spezialisierter KI-Modelle kommt den Angaben zufolge bereits in einzelnen Microsoft-365-Anwendungen wie Word und Excel zum Einsatz. Auch eine von Microsoft selbst gehostete DeepSeek-Variante als kostengünstigere Alternative für Copilot Cowork soll geprüft worden sein.

Ein Artikel bei Bloomberg, in dem erneut darüber berichtet wurde, dass Microsoft OpenAI und Anthropic in einigen Anwendungen durch eigene KI-Modelle ersetzen wolle, befeuerte diese Spekulationen in den vergangenen Tagen zusätzlich. Zugleich löste der Bericht erneut Diskussionen darüber aus, ob sich die enge Partnerschaft zwischen Microsoft und OpenAI langfristig lockern könnte. Beide Unternehmen hatten sich in den vergangenen Monaten wiederholt unterschiedlich zu ihrer künftigen Zusammenarbeit geäußert.

Zusammenarbeit soll ausgebaut werden

Nun hat OpenAI laut einem Bericht von TechCrunch im Rahmen der Vorstellung von GPT-5.6 klargestellt, dass das neue Sprachmodell künftig als „Preferred Model“ für Microsoft 365 Copilot eingesetzt wird. GPT-5.6 soll damit die KI-Funktionen in Microsofts Produktivitätsanwendungen unterstützen, darunter Word, Excel, PowerPoint und Cowork. Das Modell soll qualitativ bessere Ergebnisse liefern, komplexe Aufgaben effizienter bearbeiten und zugleich das Verhältnis zwischen Leistung und Kosten verbessern, da weniger Korrekturdurchläufe beziehungsweise Folgeanweisungen erforderlich seien. In einem zeitgleich veröffentlichten Blog-Eintrag betont OpenAI zudem, dass die Partnerschaft mit Microsoft weiterhin darauf ausgerichtet sei, fortschrittliche KI-Technologien möglichst vielen Unternehmen und Anwendern zugänglich zu machen. Beide Unternehmen wollen daher ihre Zusammenarbeit fortsetzen und weiter ausbauen.

Aktuelle Erklärung widerspricht den Gerüchten nicht

Welche konkrete Bedeutung die Einstufung als „Preferred Model“ besitzt, erläutert OpenAI allerdings nicht näher. Fest steht lediglich, dass GPT-5.6 weiterhin einen zentralen Bestandteil von Microsoft 365 Copilot bilden und die KI-Funktionen in den Office-Anwendungen unterstützen wird. Den jüngsten Berichten über Microsofts künftige KI-Strategie widersprechen die aktuellen Aussagen von OpenAI jedoch nicht grundsätzlich. In diesen war nie von einer vollständigen Abkehr Microsofts von OpenAI die Rede, sondern vielmehr von einer breiteren Aufstellung bei den eingesetzten KI-Modellen.



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Desynced von Ubisoft: Black-Flag-Remake führt zu Erfolg und Entlassungen


Desynced von Ubisoft: Black-Flag-Remake führt zu Erfolg und Entlassungen

Bild: Ubisoft

Das Remake von Assassin’s Creed: Black Flag startet ungeachtet schlechter Nutzer­rezensionen so erfolgreich wie lange kein Ableger mehr. Für Ubisoft Barcelona ändert das nichts, das Studio streicht mehr als 50 Stellen und damit gut ein Drittel aller Posten.

Gute Arbeit belohnt Ubisoft mit Freizeit, möchte man schreiben, wenn nicht die Schicksale von Menschen an der Entscheidung hängen. Sie kommt allerdings mit Vorlauf. Schon im Juni hatte Ubisoft angekündigt, im Rahmen der jüngsten Restrukturierungsmaßnahme Stellen in Barcelona zu streichen. Das Studio in Barcelona überlebt im Gegensatz zu den Standorten Winnipeg (Kanada) und Belgrad (Serbien) immerhin. Im Rahmen der neuen Strategie werden Studios einzelnen Marken zugewiesen, um die sie sich exklusiv kümmern. Für Ubisoft Barcelona ist das Rainbow Six, weshalb sich die Entlassungen auf das Assassin’s-Creed-Team beschränken. Weitere Projekte zur Marke wurden daher nicht genehmigt.

Als Momentaufnahme positiv

Die Feier zur Fertigstellung des Spiels wurde laut Informationen von Kotaku konsequent in kleinerem Rahmen gehalten. Dabei gäbe es durchaus etwas zu Feiern: Das Remake gibt in der Presseschau insgesamt ein positives Bild ab und überzeugt auch im Technik-Test auf ComputerBase. Spielerzahlen deuten zudem auf große Nachfrage nach dem Titel hin. Auf Steam erzielte Resynced in der Spitze rund 100.000 gleichzeitige Spieler. Der Vorgänger Shadows kam auf 64.825 Anwender.

So schön die Momentaufnahme ist, so sehr zeigt sie die Problemzonen bei Ubisoft auf. Ein altes Spiel mit einem alten, wenn auch in Teilen modernisierten Konzept wird heißer erwartet und stärker nachgefragt als brandneue, frische Serienteile. Das kann als Beleg für kreativen Bankrott bei Ubisoft gesehen werden oder eine Entwicklung von Spielen, die nicht mehr die großen Impulse setzen können wie noch vor einem Jahrzehnt.

Verhaltene Nutzer­rezensionen

Alles rund lief beim Start des Remakes aber nicht. Ein paar Fehler behob das erste Update zügig, Spieler auf Steam teilen aber den Eindruck der Presse: Nicht jede Neuerung ist wirklich ein Gewinn und fügt sich gut in das Gesamtkonstrukt ein. Was zum Schwanken des Wertungsspiegels teils in den negativen Bereich führt, ist der Umgang mit Mikrotransaktionen. Obwohl Black Flag ein Einzelspieler-Titel ist, hat Ubisoft einen Shop mit Skins und spielerischen Vorteilen eingebaut. Vor allem Käufer der 70 Euro teuren Deluxe Edition ärgert, dass mehr als derselbe Betrag noch einmal ausgegeben werden kann und in den Menüs Assassin’s Creed Shadows beworben wird. Wer viel Geld für ein Spiel zahlt, möchte seine Ruhe haben, lässt sich daraus lesen.

Werbung in Spielen zu schalten ist jedoch die nächste Einnahmequelle, die Publisher entdecken. EA plant auf diese Weise Sportspiele weiter zu vermarkten.

Die Redaktion dankt ComputerBase-Leser „evilhunter“ für den Hinweis zu dieser Meldung!



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