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Digital Business & Startups

Du nutzt OpenAI für dein Startup — was, wenn sie dein Business selbst bauen?


Du nutzt OpenAI für dein Startup — was, wenn sie dein Business selbst bauen?

Was, wenn OpenAI dein Geschäftsmodell kopiert? FYI: Dieses Bild wurde mit KI erstellt.
Perplexity AI

Wer vor wenigen Jahren nur eine Geschäftsidee hatte, aber weder programmieren konnte noch ein großes Entwicklerteam bezahlen wollte, hatte oft ein Problem. Mit dem Start von ChatGPT, Claude und anderen KI-Tools hat sich das verändert. Tausende Gründer können heute Produkte bauen, die früher Monate Entwicklung und hohe Budgets gebraucht hätten. Doch genau darin steckt jetzt ein neues Risiko.





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Digital Business & Startups

5 neue Startups: smao, stroya, Noreja, kursmap, Mosaic SoC


#Brandneu

Erneut bereichern vielversprechende Neugründungen die Startup-Szene. Im Folgenden stellen wir diese junge Unternehmen vor: smao, stroya, Noreja, kursmap und Mosaic SoC.

5 neue Startups: smao, stroya, Noreja, kursmap, Mosaic SoC

Frische Ideen, neue Firmen: deutsche-startups.de präsentiert heute wieder junge Startups, die kürzlich gegründet wurden oder gerade ihren Stealth-Mode beendet haben. Wer noch mehr Neugründungen entdecken möchte, sollte unseren Newsletter Startup-Radar abonnieren.

smao
Bei smao aus Berlin und Lörrach, von Luigi Monzione, Michael Müller und Sven Launspach an den Start gebracht, dreht sich alles um KI-Telefonie. „smao automatisiert deinen Telefon-Workflow: Anrufe annehmen, Anliegen klären, Ergebnisse direkt ins System übergeben. So sinken verpasste Anrufe und Reaktionszeiten, ohne Zusatzaufwand im Team“, erklärt das Unternehmen.

stroya
Die Hamburger Jungfirma stroya möchte den Energiemarkt demokratisieren: “Mit Mieterstrom bringen wir Solarenergie vom Dach direkt ins Haus und zu den Mietern. Eigentümer profitieren von zusätzlicher Rendite, ihre Mieter von sauberem Strom zu fairen Preisen – und die Umwelt dankt. Eine echte Win-Win-Win-Situation”, so das Team der Gründer Arne Reuter und Roman Ginzburg.

Noreja 
Noreja aus Wien, von Lukas Pfahlsberger, Philipp Waibel und Jan Mendling ins Leben gerufen, setzt auf Generative Process Intelligence. „Auf Basis von Knowledge-Graphen und KI hilft das Unternehmen, Schwachstellen in Prozessen gezielt zu erkennen, Zusammenhänge besser zu verstehen und Optimierungspotenziale präzise sichtbar zu machen“, heißt es zum Konzept.

kursmap
Hinter kursmap aus München, von Dariusz Opitek auf die Beine gestellt, verbirgt sich eine Vergleichsplattform für berufliche Weiterbildung in Deutschland. „kursmap bringt alle Angebote an einem Ort zusammen und schafft damit erstmals echte Transparenz in einem stark fragmentierten Markt“, verspricht das Startup.

Mosaic SoC
Das Startup Mosaic SoC aus Zürich, von Moritz Scherer und Alfio Di Mauro gegründet, arbeitet an Perception-Chips, „die Geräten helfen, ihre Umgebung in Echtzeit zu sehen und zu verstehen – bei minimalem Energieverbrauch“.

Tipp: In unserem Newsletter Startup-Radar berichten wir einmal in der Woche über neue Startups. Alle Startups stellen wir in unserem kostenpflichtigen Newsletter kurz und knapp vor und bringen sie so auf den Radar der Startup-Szene. Jetzt unseren Newsletter Startup-Radar sofort abonnieren!

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Foto (oben): Bing Image Creator – DALL·E 3



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+++ Contentful +++ Focused Energy +++ Marvel Fusion +++ Proxima Fusion +++ EmmySoft +++ Stark +++


#StartupTicker

+++ #StartupTicker +++ Salesforce kauft Unicorn Contentful +++ Heimische Kernfusion-Champions: Focused Energy, Marvel Fusion und Proxima Fusion +++ HR-Startup EmmySoft ist insolvent +++ Bewertung: DefenseTech Stark peilt 2,5 Milliarden an +++

+++ Contentful +++ Focused Energy +++ Marvel Fusion +++ Proxima Fusion +++ EmmySoft +++ Stark +++

Was gibt’s Neues? In unserem #StartupTicker liefern wir eine kompakte Übersicht über die wichtigsten Startup-Nachrichten des Tages (Dienstag, 2. Juni).

#STARTUPLAND

STARTUPLAND: Founders. VCs. Visionaries

+++ Am 10. März 2027 findet im RheinEnergieStadion in Köln unsere vierte STARTUPLAND Conference statt. Es erwartet Euch wieder eine faszinierende Reise in die Startup-Szene – mit Vorträgen von erfolgreichen Gründer:innen, lehrreichen Interviews und Pitches, die begeistern. Mehr über STARTUPLAND

#STARTUPTICKER

Contentful
+++ Mega-Exit in Berlin? Der US-Softwarekonzern Salesforce übernimmt die Berliner Content-Management-Plattform Contentful. „The acquisition will enhance Salesforce’s Headless 360 with a native, enterprise-grade content layer that connects customer data with engaging content experiences across Salesforce’s leading applications“, teilt Salesforce zur Übernahme mit. Das Berliner Unicorn Contentful ist schon längere Zeit eines der heißesten deutschen Startups überhaupt. Investoren wie Tiger Global, Sapphire Ventures, General Catalyst, Salesforce Ventures und Co. investierten in den vergangenen Jahren rund 333 Millionen US-Dollar in das „Headless CMS“-System. Zu den weiteren Investoren gehören Balderton Capital, Benchmark, Hercules und Point Nine Capital aus Berlin. Point Nine Capital stieg bereits 2013 bei Contentful ein. Die Bewertung von Contentful lag zuletzt bei 3 Milliarden Dollar. Informationen zum Kaufpreis gibt es bisher nicht. Das Berliner Startup, das 2013 von Sascha Konietzke und Paolo Negri gegründet wurde, positioniert sich als sogenanntes „Headless CMS“. Über das Startup können Content-Builder, also Entwickler, Designer und Content Creator, Inhalte erstellen und für alle Kanäle und Geräte verbreiten. Vorgänger von Contentful ist quasi StorageRoom, welches von Gründer Konietzke ins Leben gerufen wurde. 2024 erwirtschaftete das Unternehmen einen Umsatz in Höhe von rund 86 Millionen Euro. Der Verlust lag bei knapp 36 Millionen. Zuletzt hieß es immer wieder, dass Contentful langfristig auf einen Börsengang setzt. Stattdessen nun der Exit an Salesforce. Mehr über Contenful

Focused Energy – Marvel Fusion – Proxima Fusion
+++ Große Wetten mit großem Risiko! Deutschland hat inzwischen tatsächlich drei ernsthafte Fusion-Champions mit unterschiedlichen Technologien: Während Proxima Fusion auf Stellaratoren setzt und Marvel Fusion auf Laserfusion wettet, arbeitet Focused Energy an einem sogenannten Fast-Ignition-Ansatz. Die Hoffnung der Branche: Nahezu unbegrenzte Energie mit deutlich weniger Risiken und Abfällen als bei klassischen Kernkraftwerken. Investoren stehen auf das Thema! Der Energiekonzern RWE, Futury Capital, Prime Movers Lab und Co. investierten kürzlich beachtliche 240 Millionen US-Dollar in Focused Energy. Das deutsch-amerikanische Unternehmen (Darmstadt, Berlin, Austin, San Francisco) ging 2021 als Ableger der TU Darmstadt an den Start. Das frische Kapital „soll fast vollständig im hessischen Biblis auf dem ehemaligen Kernkraftwerksgelände von RWE investiert werden“. Marvel Fusion sammelte bisher 170 Millionen Euro Venture Capital ein. Der italienische Investor CDP Venture Capital, European Innovation Council Fund (EICF) und Brevan Howard Macro Venture Fund investierten zuletzt 15 Millionen Euro in Proxima Fusion. Insgesamt sammelte das Startup bereits 200 Millionen Euro ein. Zu den vielen Investoren des Unternehmens gehören insbesondere Plural, UVC Partners, Redalpine, Cherry Ventures, Balderton Capital, DeepTech & Climate Fonds (DTCF), Leitmotif, Lightspeed und Bayern Kapital. Der Wettlauf um die Kernfusion hat gerade erst begonnen. Die technischen Hürden bleiben allerdings gigantisch. Mehr über Focused Energy

EmmySoft 
+++ Pleite! Das 2021 gegründete Düsseldorfer HR-Startup EmmySoft ist insolvent. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wird Rechtsanwalt David Georg bestellt. Das Unternehmen setzt auf „Digital Recruiting Solutions“. „Die Lösung transformiert den gesamten Recruitingprozess für BewerberInnen, ArbeitgeberInnen und HeadhunterInnen und bietet eine neue Art der Transparenz“, verspricht das Team. In den vergangenen Jahren flossen rund 5 Millionen in das Unternehmen – insbesondere von Geschwister Oetker Beteiligungen und dem Family Office Zimmermann Invest. Hintergründe zur Insolvenz sind bisher nicht bekannt. Das HR-Segment war zuletzt aber nicht einfach. Wenn weniger Unternehmen Mitarbeitende suchen, ist auch Software im Segment weniger gefragt. Mehr über EmmySoft

Stark
+++ Noch mehr Millionen! Das bisher inoffizielle Berliner DefenseTech-Unicorn Stark plant, bei einer weiteren Investmentrunde 300 Millionen Euro einzusammeln. Die Bewertung soll dabei auf 2,5 Milliarden Euro steigen – wie die Financial Times berichtet. Noch ist der Deal aber nicht in trockenen Tüchern. Das junge DefenseTech, 2024 vom Quantum Systems-Gründer Florian Seibel und Sven Kruck gegründet, setzt auf Kampfdrohnen (Loitering Munition System). Zu den Investoren des Unternehmens zählen Founders Fund (Peter Thiel), Project A, Sequoia und der Nato Innovation Fonds. Geführt wird Stark vom Project A-General Partner und DefenseTech-Experten Uwe Horstmann. (Financial Times) Mehr über Stark

Enviotech
+++ Beim jungen Unternehmen Enviotech dreht sich alles um Straßenbeleuchtung. „Alles fing sehr klassisch in Adrians Garage an. Dort entstanden die ersten Skizzen, Prototypen und Tests“, erzählt Linh Pham, die das Startup gemeinsam mit Adrian Rhaese 2022 gegründet hat. Mehr über Enviotech

Startup-Radar
+++ Die Startup-Welt schläft nie! Zeit, einen Blick auf einige brandneue Unternehmen zu werfen, die man unbedingt auf dem Radar haben sollte. Diese Jungfirmen stellen wir euch heute vor: Norta, odacova, profitize, LG Fashion Labs und Veltivo. Mehr im Startup-Radar

#JOBS

Arthrex
+++ Arthrex aus München sucht einen Marketing Automation Expert (m/f/d). Arthrex wurde 1981 in München gegründet – heute befindet sich unser Hauptsitz in Naples (Florida, USA) mit weiteren Niederlassungen in 29 Ländern.

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen. Hier entlang zu unserer Jobbörse!

#DEALMONITOR

Investments & Exits
+++ Batteriespeicher-Startup encosa sammelt 25 Millionen ein +++ SevenVentures investiert in Oral-Care-Startup happybrush +++ NAP, Heartfelt und Angel Invest investieren in Zelara +++ EPIX Sports investiert in Pace Race und YTTP. Mehr im Deal-Monitor

Was ist zuletzt sonst passiert? Das steht immer im #StartupTicker

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Foto (oben): KI



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KI-Startup sucht „Masturbationsberater“ – 100.000 Menschen bewerben sich


Mehr als 100.000 Menschen wollen diesen Job haben: Das KI-Startup Joi AI zahlt 1760 Euro für den Test einer neuen Erotik-Audiofunktion. Das Startup ist Anbieter von „KI-Beziehungen, die emotional, intellektuell und intim erfüllen“.

Das Erotik-KI-Startup Joi AI aus Zypern sucht Tester – und wird mit Bewerbungen überflutet.

Das Erotik-KI-Startup Joi AI aus Zypern sucht Tester – und wird mit Bewerbungen überflutet.
joi.ai

KI-Unternehmen benötigen Tester und Trainer, um ihre Produkte weiterzuentwickeln. Bei dem Startup Joi AI aus Zypern ist diese Arbeit allerdings nicht jugendfrei: Joi AI sucht aktuell zehn „Masturbationsberater“, die eine neue Audiofunktion für Erwachsene testen sollen. Einzige Voraussetzung: ein Mindestalter von 18 Jahren. Für die Teilnahme zahlt das Unternehmen 2000 US-Dollar (rund 1760 Euro).

Aufgabe: Tagebuch zur Erfahrung schreiben

Die Stelle sei tatsächlich echt, betont das Unternehmen. Die Studie werde gemeinsam mit der Personalabteilung durchgeführt. Gesucht werden Teilnehmende unterschiedlichen Alters, Geschlechts und mit verschiedenen sexuellen Orientierungen. Die ausgewählten Bewerber sollen vier Wochen täglich geführte Audio-Sitzungen absolvieren und jede Woche kurze Berichte über ihre Erfahrungen verfassen.

joi.ai

Schon über 100.000 Bewerbungen

Laut Julie Levin, Leiterin bei Joi AI, ist das Interesse enorm. Gegenüber uns sagte sie, das Unternehmen habe bereits mehr als 100.000 Bewerbungen erhalten. Als das Unternehmen die Stellenausschreibung in sozialen Netzwerken veröffentlichte, rechnete sie zwar mit Reaktionen, aber nicht mit einer solchen Resonanz.

„Was sollen wir mit 100.000 Bewerbungen machen?“, sagte Levin. „Eigentlich müsste ich sie Gewinner nennen, weil es so ein Wettbewerb geworden ist.“

Dieses Startup steckt dahinter

Joi AI, das sich 2025 von Eva AI in Joi AI umbenannte, beschreibt sich selbst als Anbieter von „KI-Beziehungen, die emotional, intellektuell und intim erfüllen“.

Das Angebot des Startups ist als Webanwendung verfügbar und nutzt ein münzbasiertes Bezahlmodell. Für 13,99 US-Dollar pro Monat (rund 12,30 Euro) erhalten Nutzer zunächst 1.000 Münzen. Nach Angaben von PitchBook hat Eva AI seit der Gründung im Jahr 2023 schätzungsweise 4 Millionen US-Dollar (rund 3,5 Millionen Euro) eingesammelt.

Levin wollte uns weder Investoren noch Umsätze oder konkrete Nutzerzahlen nennen. Sie erklärte jedoch, dass rund 70 Mitarbeiter an dem Produkt arbeiten und die Plattform mehrere Millionen Nutzer pro Monat verzeichnet.

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Erotik-KI boomt

Der Markt für erotische KI-Angebote befindet sich derzeit im Wandel. Das Unternehmen xAI von Elon Musk ist bislang das einzige große KI-Labor, das diesen Markt aktiv bedient. Es veröffentlichte KI-Begleiterinnen in Dessous sowie einen „Spicy Mode“, der erwachsenen Nutzern freizügigere Interaktionen ermöglicht.

Auch OpenAI hatte zeitweise angekündigt, die Möglichkeiten seiner Systeme um erotische Inhalte zu erweitern. Medienberichten zufolge rückte das Unternehmen später jedoch wieder von diesen Plänen ab.

KI-Startup trifft einen Nerv

Wer sich für den Job bei Joi AI bewerben möchte, muss zunächst einen kurzen Fragebogen ausfüllen. Eine der Fragen lautet: „Was hoffst du über dich selbst zu lernen?“

„Wir erwarten, dass die Menschen etwas darüber lernen, wie Masturbation ihr Leben beeinflusst – im positiven oder negativen Sinne“, sagte Levin. „Wir wollten, dass sie darüber nachdenken.“

Zusätzlich veröffentlichte Joi AI online einen Aufruf, Bewerbungs-Screenshots zu teilen. Mehrere Nutzer veröffentlichten daraufhin ihre Antworten auf genau diese Frage. „Ich möchte Teil der Geschichte sein“, schrieb ein Kommentator. Ein anderer erklärte, er hoffe, aus einer „verborgenen Gewohnheit“ Geld verdienen zu können.

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Bewerber sind zum Großteil Männer

Nachdem Levins E-Mail-Adresse öffentlich geteilt worden war, schickten zahlreiche Interessenten ihre Lebensläufe direkt an sie. Die meisten Bewerber seien Männer in ihren Zwanzigern und Dreißigern, sagte Levin.

„Ich glaube, das ist aktuell die begehrteste Stellenausschreibung überhaupt“, sagte Levin. „Man würde erwarten, dass so etwas bei OpenAI oder Google passiert. Tut es aber nicht.“

 





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