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Nightsword v2, Clipper Pro Mini: Corsairs erste Maus mit Stream-Deck-Tasten


Nightsword v2, Clipper Pro Mini: Corsairs erste Maus mit Stream-Deck-Tasten

Mehr Stream-Deck-Tasten braucht das Land. Corsair baut sie künftig auch auf eine Maus, die auf der Computex 2026 gezeigte Nightsword v2. Dazu gesellt sich mit der Clipper Pro Mini 60 eine kompakte, günstige Analog-Tastatur mit neuen MGX-Core-Tastern.

Die Nightsword v2 trägt deshalb den plakativen Zusatz „Wireless SD Stream Deck Gaming-Maus“ – und eine dritte Seitentaste in ihrer 129,6 × 78 × 40,9 mm großen Rechtshänder-Form. Die Taste zeigt sichtbar auf, dass die Maus mit Elgatos Stream-Deck-Software genutzt werden kann.

GIF Die Corsair Nightsword v2 Wireless SD hat eine Taste für ein virtuelles Elgato Stream Deck

Anders als etwa bei der Corsair Galleon 100 SD (Test) passt kein ganzes Stream Deck auf die Maus selbst, deshalb ruft die Taste lediglich das virtuelle Stream Deck auf, auf dem dann auf dem Monitor Funktionen gewählt werden können. Grundsätzlich können aber alle Tasten der Maus mit Stream-Deck-Funktionen belegt werden.

Auf technischer Seite setzt der 89 Gramm schwere Nager auf aktuelle Gaming-Technik. Corsairs Marksman-S-Sensor, der wahrscheinlich auf einem Pixart-Modell basiert, ermöglicht Abtastraten von maximal 33.000 dpi, optische Taster unter den Primärtasten sollen 100 Millionen Klicks überstehen.

Corsair Nightsword v2
Corsair Nightsword v2 (Bild: Corsair)

Die Polling-Rate liegt bei 8.000 Hz auch im Funkbetrieb über den mitgelieferten Dongle. Laufzeiten sollen bei 170 Stunden liegen (Funk, ohne RGB-Beleuchtung, 1.000 Hz), mit voller Polling-Rate werden daraus 47 Stunden. Einen ähnlichen Effekt hat die RGB-Beleuchtung. Wird beides kombiniert, bleiben 25,5 Stunden.

Mini-Tastatur mit Hall-Effekt

Dazu stellt Corsair eine Mini-Tastatur mit 60%-Layout. Die Clipper Pro Mini 60 soll lediglich 99 Euro kosten, bietet aber einstellbare Hall-Effekt-Taster. Normale MGX Hyperdrive sind es jedoch nicht, Corsair nutzt hier eine andere Variante, dem Namen nach sind die MGX Hyperdrive Core eine Budget-Version. Der Hub liegt bei 4 Millimetern, betätigt werden können sie zwischen 0,2 und 3,8 Millimetern.

Darüber hinaus erfüllt die Tastatur die Schutzklasse IP57 und besitzt 2 Schichten Akustikmaterial zum Formen von Anschlägen. Daten überträgt sie ausschließlich per Kabel bei maximal 8.000 Hz. Angaben zu Tastenkappen macht Corsair nicht. Einstellungen an der Tastatur können über die Web-App WebHub im Browser vorgenommen werden.

Corsair Clipper Pro 60 Mini
Corsair Clipper Pro 60 Mini
Corsair Clipper Pro Mini
Corsair Clipper Pro Mini (Bild: CorsairCorsair)
Corsair Clipper Pro Mini
Corsair Clipper Pro Mini (Bild: Corsair)



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NZXT H6 (RGB+): Zeitgemäße Modellpflege mit gewölbtem Glas


NZXT legt das aus Ende 2023 stammende H6 Flow (RGB) zur Computex 2026 neu auf. Neben zeitgenössischen Anpassungen wie Back-Connect-Aussparungen wächst das Gehäuse außerdem leicht. Darüber hinaus zeigt NZXT die zweite Generation seiner Single-Frame-Lüfter, die Rahmenbreiten bis zu 420 mm in einem Gehäuse vereint.

Aufpoliert und angepasst

Optisch baut das neue H6, das es wie zuvor auch in einer RGB-Variante (H6 RGB+) geben wird, auf seinem Vorgänger auf. Das markante Design wird dabei unverändert übernommen, sodass weiterhin auf eine fünfeckige Grundform mit schräger Frontecke gesetzt wird.

NZXT H6 RGB+
NZXT H6 RGB+ (Bild: NZXT)

Die äußeren Änderungen scheinen zunächst marginal auszufallen, sind jedoch umfangreich. Neben den gewachsenen Abmessungen ist dabei allen voran das gebogene Glaselement zu nennen, das Front und Seitenteil zugleich bestückt. Hier kamen zuvor zwei einzelne Glaselemente zum Einsatz. Auch die rechte Gehäusewand kommt beim H6 als ein Bauteil daher. Das an der unteren Front sitzende I/O-Panel ist nun gedreht und bietet USB 3.2 Gen 2×2. Das vormals mittels Blende seitlich angesetzte Logo wandert beim neuen H6 (RGB+) in den hinteren Bereich. Anstelle der vorherigen Gehäusefüße steht der neue Spross auf einem Sockel.

NZXT H6

NZXT H6 (Bild: NZXT)

Im Gehäuseinnern wird das NZXT H6 (RGB+) den aktuellen Gegebenheiten entsprechend revidiert. Während eine Grafikkartenhalterung und Aussparungen für rückwärtige Mainboard-Anschlüsse (Back Connect) beim Vorgänger fehlten, wird beides künftig geboten.

Unterschiede bei den Versionen

NZXT legt auch das neue H6 in zwei Varianten auf, die sich einzig bei der Lüfter- und Zubehörausstattung unterscheiden. In der herkömmlichen Ausstattung wird das NZXT H6 ohne jedwede Lüfter ausgeliefert. Das NZXT H6 RGB+ bietet dagegen zwei Single-Frame-Lüfter (F360 RGB) in Reverse-Ausrichtung, die in Summe somit sechs 120-mm-Lüfter ersetzen. Zur besseren Steuerung der Lüfter und der RGB-Elemente ist zudem ein NZXT Control Hub Lite ab Werk verbaut.

NZXT H6 RGB+

NZXT H6 RGB+ (Bild: NZXT)

Apropos Lüfter – aufgrund der vormontierten Blenden am Boden und an der schrägen Front setzt das H6 (RGB+) dort konsequent auf 120-mm-Modelle. Einzig im Deckel können alternativ 140-mm-Lüfter verbaut werden.

Verfügbarkeit und Preise

Das NZXT H6 und H6 RGB+ sollen ab heute in den Farben Schwarz und Weiß verfügbar sein. Als Preisempfehlung werden rund 110 Euro für das H6 und rund 200 Euro für das H6 RGB+ ausgerufen.

Der ComputerBase-Redaktion liegt bereits ein Testsample vor, sodass ein entsprechender Gehäusetest in Bälde folgt.

Neue RGB-Lüfter

Parallel zur neuen Gehäuserevision präsentiert NZXT auch neue RGB-Single-Frame-Lüfter. Erstmals zur Computex 2024 vorgestellt wurden die neuen „Mehrfachlüfter“ nun verbessert und bieten in einer Ultra-Variante umfangreichere RGB-Elemente. Obendrein gibt es fortan neben 420-mm- auch Reverse-Modelle.

NZXT F420 Reverse (Bild: NZXT)

Die Ultra-Ableger kommen mit angepassten Spezifikationen daher und richten sich an Nutzer, die die „ultimative RGB-Anpassbarkeit“ suchen. Die NZXT Ultra RGB Fans gibt es in den Größen 120 bis 420 mm. Als Besonderheit bieten alle Modelle drei unabhängig voneinander programmierbare Beleuchtungszonen.

NZXT F360U (Bild: NZXT)

Auch die neuen Lüfter sollen ab heute in den Farben Schwarz und Weiß verfügbar sein. Auf alle Lüfter gewährt NZXT eine Garantie von fünf Jahren.

ComputerBase hat die Informationen zu diesem Artikel von NZXT unter NDA erhalten. Die einzige Vorgabe war der frühestmögliche Veröffentlichungszeitpunkt.



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Gigabyte B850M Aorus Stealth: Erstes mATX-Mainboard mit rückwärtigen Anschlüssen


Gigabyte B850M Aorus Stealth: Erstes mATX-Mainboard mit rückwärtigen Anschlüssen

Gigabyte präsentiert zur Computex 2026 das erste B850-mATX-Mainboard mit rückwärtigen Anschlüssen (Back Connect). Das Gigabyte B850M Aorus Stealth verfügt über einen massiven Aufbau mitsamt Backplate. Es wird es in den Farben Schwarz und Weiß geben.

Zwar sind rückwärtige Mainboard-Anschlüsse keine Neuheit, jedoch waren sie bis zuletzt zumeist dem größeren ATX-Mainboard-Format vorbehalten und selbst hier noch spärlich vertreten. Was bei Asus unter der BTF-Flagge (Back to the Future) und bei MSI als Project Zero vermarktet wird, kommt bei Gigabyte mit dem Zusatz „Stealth“ daher.

GIF Gigabyte B850M Aorus Stealth Ice

Mit dem neuen B850M Aorus Stealth und B850M Aorus Stealth Ice bringt Gigabyte die saubere Kabellösung nun auch in das kleinere mATX-Format. Beide Platinen setzen auf dieselbe Basis. Der Sockel AM5 kommt mitsamt B850-Chipsatz und vier DDR5-Speicherbänken. Für M.2-SSDs werden ein PCIe-5.0- und zwei PCIe-4.0-Bänke geboten. Bei den Front-Headern ist 10-Gbps-USB-C an Bord. Am Heck bieten beide Mainboards neben den standardmäßigen Buchsen auch 5-Gbps-LAN sowie WLAN 7. Zur Audioausgabe steht ein Realtek ALC1220 zur Verfügung.

Gigabyte B850M Aorus Stealth Ice
Gigabyte B850M Aorus Stealth Ice
Gigabyte B850M Aorus Stealth
Gigabyte B850M Aorus Stealth
Gigabyte B850M Aorus Stealth (Ice)
Gigabyte B850M Aorus Stealth (Ice)

Obacht gilt indes bei der Gehäusewahl. Aussparungen am Mainboard-Tray sind aktuell noch kein Standard und finden nur langsam ihren Weg in die Feature-Palette der Gehäusehersteller. Insbesondere bei mATX-Gehäusen sind rückwärtige Anschlüsse zum aktuellen Zeitpunkt noch überaus selten anzutreffen. Ein Blick in den Preisvergleich gibt aktuell gerade einmal 98 entsprechende Gehäuse aus – zum Vergleich, bei ATX sind es 462 Gehäuse.

Angaben zur Verfügbarkeit macht Gigabyte zur Präsentation ebenso wenig wie zur etwaigen Preisempfehlung.



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Pure Base 803 & Light Wings Pro: Show-Case und passende Lichtlüfter mit 124 LEDs


Pure Base 803 & Light Wings Pro: Show-Case und passende Lichtlüfter mit 124 LEDs

Auf der Computex zeigt be quiet! ein neues Show-Gehäuse mit viel Platz. Passende Lüfter dazu gibt es in Form der neuen Light Wings Pro IO. Sie kommen in verschieden großen Modulen und besitzen 124 LEDs – pro Lüfter.

Beim Pure Base 803 handelt es sich um ein sehr geräumiges Glaskasten-Gehäuse mit großem Sockel, der als Lufteinlass dient. Es kann bis zu drei 420-mm-Radiatoren oder in der LX-Version maximal je drei 140-mm-Lüfter an Ober-, Unter- und der rechten Seite unterbringen. Lüfter an der Unterseite schließen zudem mit einer Blende sauber ab.

GIF be quiet! Pure Base 803 LX – das IO-Panel lässt sich versetzen

Eine Besonderheit des Pure Base 803 ist die Möglichkeit, das IO-Panel vom Boden an die Oberseite zu versetzen. Zudem gibt es das Modell auch als Workstation-Version, die ohne den Zusatz LX firmiert. Sie streicht die Glaspanele und setzt Mesh sowie Lüfter an die Front. Dafür entfallen die seitlichen Ventilatoren. Zum Preis hat sich be quiet! nicht geäußert, die Einordnung in der Pure-Base-Serie spricht aber für einen relativ günstigen Kurs unterhalb der Premium-Modelle wie dem Light Base 900 (Test).

be quiet! Pure Base 803 (Bild: be quiet!)

Bei Light Wings Pro zählt das Äußere

Bei den neuen Light Wings Pro mit FDB-Lager legt be quiet! besonderen Wert auf das Äußere. 124 in 4 Zonen konfigurierbare LEDs pro Lüfter ermöglichen zahlreiche Leuchteffekte, die über die IO-Center-Software gesteuert werden.

Die Lüfter werden dabei als Set gedacht: Es gibt sie in Dreier-Kassetten mit Größen von 420 × 140 mm und 360 × 120 mm sowie als Einzelmodul mit einem Lüfter. Ein ähnliches Konzept präsentierte NZXT mit seinen Single-Frame-Lüftern bereits 2024 und erweitere diese Serie erst kürzlich zur aktuellen Computex.

Die einzelnen Lüfter versteht be quiet! indes nur als Erweiterungsoption, da ihnen der nötige IO-Controller, der mehrere Lüfter bündelt, fehlt um sie ansteuern zu können. Im Regelfall ist eine Dreiereinheit der Grundstock eines mit IO-Lüftern bestückten Systems.

Wie bei anderen Lüftern des Unternehmens kann per Schiebeschalter zwischen „Performance“- und „Quiet“-Modus gewechselt werden. Er verändert die maximale Drehzahl. In beiden Modi kann zusätzlich auf semi-passiven Betrieb gewechselt werden. Die Lüfter stellen dann unterhalb eines gewissen PWM-Signals den Betrieb ein. Genutzt wird dieses Konzept bereits im neuen Dark Rock 6 (Test). Eine Rahmendicke von 28 Millimeter soll darüber hinaus die Leistung steigern. Angaben zum Preis der Lüfter gibt es noch nicht.

be quiet Light Wings Pro IO (Bild: be quiet!)



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