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NZXT H6 (RGB+): Zeitgemäße Modellpflege mit gewölbtem Glas
NZXT legt das aus Ende 2023 stammende H6 Flow (RGB) zur Computex 2026 neu auf. Neben zeitgenössischen Anpassungen wie Back-Connect-Aussparungen wächst das Gehäuse außerdem leicht. Darüber hinaus zeigt NZXT die zweite Generation seiner Single-Frame-Lüfter, die Rahmenbreiten bis zu 420 mm in einem Gehäuse vereint.
Aufpoliert und angepasst
Optisch baut das neue H6, das es wie zuvor auch in einer RGB-Variante (H6 RGB+) geben wird, auf seinem Vorgänger auf. Das markante Design wird dabei unverändert übernommen, sodass weiterhin auf eine fünfeckige Grundform mit schräger Frontecke gesetzt wird.
Die äußeren Änderungen scheinen zunächst marginal auszufallen, sind jedoch umfangreich. Neben den gewachsenen Abmessungen ist dabei allen voran das gebogene Glaselement zu nennen, das Front und Seitenteil zugleich bestückt. Hier kamen zuvor zwei einzelne Glaselemente zum Einsatz. Auch die rechte Gehäusewand kommt beim H6 als ein Bauteil daher. Das an der unteren Front sitzende I/O-Panel ist nun gedreht und bietet USB 3.2 Gen 2×2. Das vormals mittels Blende seitlich angesetzte Logo wandert beim neuen H6 (RGB+) in den hinteren Bereich. Anstelle der vorherigen Gehäusefüße steht der neue Spross auf einem Sockel.
Im Gehäuseinnern wird das NZXT H6 (RGB+) den aktuellen Gegebenheiten entsprechend revidiert. Während eine Grafikkartenhalterung und Aussparungen für rückwärtige Mainboard-Anschlüsse (Back Connect) beim Vorgänger fehlten, wird beides künftig geboten.
Unterschiede bei den Versionen
NZXT legt auch das neue H6 in zwei Varianten auf, die sich einzig bei der Lüfter- und Zubehörausstattung unterscheiden. In der herkömmlichen Ausstattung wird das NZXT H6 ohne jedwede Lüfter ausgeliefert. Das NZXT H6 RGB+ bietet dagegen zwei Single-Frame-Lüfter (F360 RGB) in Reverse-Ausrichtung, die in Summe somit sechs 120-mm-Lüfter ersetzen. Zur besseren Steuerung der Lüfter und der RGB-Elemente ist zudem ein NZXT Control Hub Lite ab Werk verbaut.
Apropos Lüfter – aufgrund der vormontierten Blenden am Boden und an der schrägen Front setzt das H6 (RGB+) dort konsequent auf 120-mm-Modelle. Einzig im Deckel können alternativ 140-mm-Lüfter verbaut werden.
Verfügbarkeit und Preise
Das NZXT H6 und H6 RGB+ sollen ab heute in den Farben Schwarz und Weiß verfügbar sein. Als Preisempfehlung werden rund 110 Euro für das H6 und rund 200 Euro für das H6 RGB+ ausgerufen.
Der ComputerBase-Redaktion liegt bereits ein Testsample vor, sodass ein entsprechender Gehäusetest in Bälde folgt.
Neue RGB-Lüfter
Parallel zur neuen Gehäuserevision präsentiert NZXT auch neue RGB-Single-Frame-Lüfter. Erstmals zur Computex 2024 vorgestellt wurden die neuen „Mehrfachlüfter“ nun verbessert und bieten in einer Ultra-Variante umfangreichere RGB-Elemente. Obendrein gibt es fortan neben 420-mm- auch Reverse-Modelle.
Die Ultra-Ableger kommen mit angepassten Spezifikationen daher und richten sich an Nutzer, die die „ultimative RGB-Anpassbarkeit“ suchen. Die NZXT Ultra RGB Fans gibt es in den Größen 120 bis 420 mm. Als Besonderheit bieten alle Modelle drei unabhängig voneinander programmierbare Beleuchtungszonen.
Auch die neuen Lüfter sollen ab heute in den Farben Schwarz und Weiß verfügbar sein. Auf alle Lüfter gewährt NZXT eine Garantie von fünf Jahren.
ComputerBase hat die Informationen zu diesem Artikel von NZXT unter NDA erhalten. Die einzige Vorgabe war der frühestmögliche Veröffentlichungszeitpunkt.
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Für Nova Lake: Gigabyte teasert erste Platine für neue Intel-Desktop-CPU
Noch ist es zwar rund ein halbes Jahr bis zur Vorstellung von Intel Nova Lake, aber die Hausmesse lassen sich Partner aus dem Mainboard-Segment nicht für Teaser entgehen. Gigabyte zeigt eine Z990-Platine und deckt dafür den neuen Sockel LGA 1954 etwas großzügiger ab, denn direkt offensichtlich soll das dann doch noch nicht sein.
Die noch namenlose Platine von Gigabyte ist dem Anschein nach ein Z970- oder Z990-Mainboard, berichtet Benchlife, in dessen Tenor auch Hardwareluxx einstimmt, da der Schriftzug Intel Core Ultra Processor klar erkennbar ist. Dass es sich um ein High-End-Board für Nova Lake handeln dürfte, dafür sprechen die Details.
Die Stromversorgung wurde aufgebohrt, gleich drei zusätzliche 8-Pin-Stromstecker sind vorhanden, die die CPU für maximale und stabile Leistung unterstützen sollen. Denn Intel Nova Lake-S in der Maximalstufe mit 52 Kernen und 288 MByte L3-Cache soll unter Umständen auch mal deutlich jenseits der 500-Watt-Marke unterwegs sein können, wenngleich der offizielle PL2-Wert wohl niedriger ausfällt. Da Mainboardhersteller aber stets auch noch mit Overclocking werben, muss also eine aufgewertete Stromversorgung dem entsprechend Rechnung tragen.
Das gilt auch für den Arbeitsspeicher, für den Gigabyte schon mal einen kleinen vermutlich optionalen Lüfter einplant – DDR5-8000 ist nach bisherigem Wissensstand schon als Basisspezifikation gesetzt, der Overclockingspielraum dürfte entsprechend fünfstellige MT/s zulassen.
Gleich sechs M.2-SSDs kann die Platine aufnehmen, deshalb ist aber nur Platz für zwei PCIe-Slots – was im Mainstream aufgrund der zu wenigen PCIe-Lanes in der Regel aber völlig ausreichend ist. Bei den M.2-Slots arbeiten die ersten beiden nach PCI Express 5.0, die restlichen nach 4.0 – nur 5.0-Slots bekommen einen großen Metall-Passivkühler spendiert. Am I/O-Panel stechen die USB-C-Ports heraus, die wohl zumindest zur Hälfte nach Thunderbolt-Protokoll betrieben werden, hinzu gesellt sich HDMI, doppeltes LAN und ein einfacher Anschluss für die WLAN-Antenne. Gleich vier Taster für Dinge wie CMOS-Clear und Reset sind ebenfalls hier zu finden.
Unterm Strich betrachtet, macht die Platine bereits einen sehr fortgeschrittenen Eindruck, könnte also alsbald in die Serienreife und damit Produktion überführt werden. Da mit Nova Lake zum Ende des Jahres gerechnet wird, dürften erste Platinen bereits ab Spätsommer in die Produktion und darauf folgend in die Distribution gehen, um pünktlich zum Start ausreichend Ware weltweit vorfinden zu können. Traditionell werden dann auch die Leaks noch etwas präziser.
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Gigabyte B850M Aorus Stealth: Erstes mATX-Mainboard mit rückwärtigen Anschlüssen

Gigabyte präsentiert zur Computex 2026 das erste B850-mATX-Mainboard mit rückwärtigen Anschlüssen (Back Connect). Das Gigabyte B850M Aorus Stealth verfügt über einen massiven Aufbau mitsamt Backplate. Es wird es in den Farben Schwarz und Weiß geben.
Zwar sind rückwärtige Mainboard-Anschlüsse keine Neuheit, jedoch waren sie bis zuletzt zumeist dem größeren ATX-Mainboard-Format vorbehalten und selbst hier noch spärlich vertreten. Was bei Asus unter der BTF-Flagge (Back to the Future) und bei MSI als Project Zero vermarktet wird, kommt bei Gigabyte mit dem Zusatz „Stealth“ daher.
Mit dem neuen B850M Aorus Stealth und B850M Aorus Stealth Ice bringt Gigabyte die saubere Kabellösung nun auch in das kleinere mATX-Format. Beide Platinen setzen auf dieselbe Basis. Der Sockel AM5 kommt mitsamt B850-Chipsatz und vier DDR5-Speicherbänken. Für M.2-SSDs werden ein PCIe-5.0- und zwei PCIe-4.0-Bänke geboten. Bei den Front-Headern ist 10-Gbps-USB-C an Bord. Am Heck bieten beide Mainboards neben den standardmäßigen Buchsen auch 5-Gbps-LAN sowie WLAN 7. Zur Audioausgabe steht ein Realtek ALC1220 zur Verfügung.
Obacht gilt indes bei der Gehäusewahl. Aussparungen am Mainboard-Tray sind aktuell noch kein Standard und finden nur langsam ihren Weg in die Feature-Palette der Gehäusehersteller. Insbesondere bei mATX-Gehäusen sind rückwärtige Anschlüsse zum aktuellen Zeitpunkt noch überaus selten anzutreffen. Ein Blick in den Preisvergleich gibt aktuell gerade einmal 98 entsprechende Gehäuse aus – zum Vergleich, bei ATX sind es 462 Gehäuse.
Angaben zur Verfügbarkeit macht Gigabyte zur Präsentation ebenso wenig wie zur etwaigen Preisempfehlung.
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Nightsword v2, Clipper Pro Mini: Corsairs erste Maus mit Stream-Deck-Tasten

Mehr Stream-Deck-Tasten braucht das Land. Corsair baut sie künftig auch auf eine Maus, die auf der Computex 2026 gezeigte Nightsword v2. Dazu gesellt sich mit der Clipper Pro Mini 60 eine kompakte, günstige Analog-Tastatur mit neuen MGX-Core-Tastern.
Die Nightsword v2 trägt deshalb den plakativen Zusatz „Wireless SD Stream Deck Gaming-Maus“ – und eine dritte Seitentaste in ihrer 129,6 × 78 × 40,9 mm großen Rechtshänder-Form. Die Taste zeigt sichtbar auf, dass die Maus mit Elgatos Stream-Deck-Software genutzt werden kann.
Anders als etwa bei der Corsair Galleon 100 SD (Test) passt kein ganzes Stream Deck auf die Maus selbst, deshalb ruft die Taste lediglich das virtuelle Stream Deck auf, auf dem dann auf dem Monitor Funktionen gewählt werden können. Grundsätzlich können aber alle Tasten der Maus mit Stream-Deck-Funktionen belegt werden.
Auf technischer Seite setzt der 89 Gramm schwere Nager auf aktuelle Gaming-Technik. Corsairs Marksman-S-Sensor, der wahrscheinlich auf einem Pixart-Modell basiert, ermöglicht Abtastraten von maximal 33.000 dpi, optische Taster unter den Primärtasten sollen 100 Millionen Klicks überstehen.
Die Polling-Rate liegt bei 8.000 Hz auch im Funkbetrieb über den mitgelieferten Dongle. Laufzeiten sollen bei 170 Stunden liegen (Funk, ohne RGB-Beleuchtung, 1.000 Hz), mit voller Polling-Rate werden daraus 47 Stunden. Einen ähnlichen Effekt hat die RGB-Beleuchtung. Wird beides kombiniert, bleiben 25,5 Stunden.
Mini-Tastatur mit Hall-Effekt
Dazu stellt Corsair eine Mini-Tastatur mit 60%-Layout. Die Clipper Pro Mini 60 soll lediglich 99 Euro kosten, bietet aber einstellbare Hall-Effekt-Taster. Normale MGX Hyperdrive sind es jedoch nicht, Corsair nutzt hier eine andere Variante, dem Namen nach sind die MGX Hyperdrive Core eine Budget-Version. Der Hub liegt bei 4 Millimetern, betätigt werden können sie zwischen 0,2 und 3,8 Millimetern.
Darüber hinaus erfüllt die Tastatur die Schutzklasse IP57 und besitzt 2 Schichten Akustikmaterial zum Formen von Anschlägen. Daten überträgt sie ausschließlich per Kabel bei maximal 8.000 Hz. Angaben zu Tastenkappen macht Corsair nicht. Einstellungen an der Tastatur können über die Web-App WebHub im Browser vorgenommen werden.
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