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Digital Business & Startups

10 millionenschwere Investments, die Lust auf mehr machen


Investment-Bilanz für den Mai: Im vergangenen Monat zählten wir 10 zweistellige bzw. dreistellige Millioneninvestments bei denen rund 550 Millionen Euro bewegt wurden. Darunter Focused Energy, Eterno und n8n.

10 millionenschwere Investments, die Lust auf mehr machen

Unser Investmentrückblick auf den Mai 2026: Auch im vergangenen Monat konnten einige Startups, Scaleups und Grownups wieder üppige Millionenbeträge einsammeln. Manche dieser Unternehmen kennt in der Startup-Szene quasi jeder, andere wiederum fliegen trotz bekannter Investoren und millionenschwerer Investmentbeträge weiter unter dem Szene-Radar. Hier die größten Finanzierungsrunden der vergangenen Wochen, es geht dabei um rund 550 Millionen Euro.

Die größten Investments

Focused Energy
+++ Der Energiekonzern RWE, die Bundesagentur für Sprunginnovationen (SPRIND), European Innovation Council, BMH Beteiligungs-Management Hessen, Futury Capital und Altinvestor Prime Movers Lab (USA) investieren 240 Millionen US-Dollar in Focused Energy. Mehr über Focused Energy

Eterno
+++ Der norwegische Investor Verdane investiert wohl mehr als 100 Millionen US-Dollar in Eterno. Mehr über Eterno

n8n
+++ Der Walldorfer Softwaregigant SAP investiert rund 60 Millionen Euro (einschließlich Secondaries-Deal) in n8n. Im Zuge der Investmentrunde wird n8n nach eigenen Angaben mit 5,2 Milliarden US-Dollar bewertet. Mehr über n8n

eleQtron
+++ Schwarz Digits, EIC Fund, Ankaa Ventures, das Laser-Ausrüstungsunternehmen Precitec, NRW.Bank, IFB Hamburg und Altinvestor Earlybird investieren 57 Millionen Euro in eleQtron. Mehr über eleQtron

NVision
+++ Das Diagnostik- und Medizintechnikunternehmen Abbott, Playground Global, Matterwave Ventures, b2venture und Entrée Capital investieren 55 Millionen US-Dollar in NVision. Mehr über NVision

Bunch 
+++ Der kanadische FinTech-Investor Portage, Illuminate Financial aus London, Motive Partners, Cherry Ventures und Fintech Collective investieren 35 Millionen US-Dollar in Bunch.  Mehr über Bunch

LiveEO
+++ Der junge DefenseTech-Investor Helantic, b2venture, Nordic Ninjas, DeepTech & Climate Fonds (DTCF), Matterwave, MMC, Segenia, Greencode, EIC und Andy von Bechtolsheim sowie ein nicht genannter Lead-Investor investieren 28 Millionen Euro in das Soonicorn LiveEO. Mehr über LiveEO

Getquin 
+++ Der kanadische FinTech-Investor Portage, State Street Investment Management aus Boston, Horizons Ventures, Trade-Republic-Investor Sino, Heartfelt und Co. investieren 12 Millionen Euro in Getquin. Mehr über Getquin

Feldwerke
+++ Ein namentlich nicht genannter französischer Debt Fund, der auf erneuerbare Energien spezialisiert ist, stellt dem Münchner Startup Feldwerke im Rahmen einer revolvierenden Kreditlinie 12 Millionen Euro zur Verfügung. Mehr über Feldwerke

allO 
+++ Der New Yorker Investor Zigg Capital, LifeX Ventures, Aperture, Wecken & Cie., 20VC und Keen Venture Partners sowie Business Angels wie Angels in the round include Fabian Siegel, Mark Ransford, Ludwig Fuchs investieren 14 Millionen US-Dollar in allO. Mehr über allO

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Nestlé schluckt YFood komplett – deutsche-startups.de


#DealMonitor

+++ #DealMonitor +++ Nestlé übernimmt den Münchner Trinkmahlzeitanbieter YFood nun komplett +++ LVM Versicherung investiert in travelträger +++ Berliner Investor Merantix Capital legt neuen Fonds auf +++

Nestlé schluckt YFood komplett

Im #DealMonitor für den 4. Juni werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

STARTUPLAND 2027: SAVE THE DATE

The next unicorn? You’ll meet it at STARTUPLAND
+++ Du hast unsere phänomenale dritte STARTUPLAND verpasst? Dann trage Dir jetzt schon einmal unseren neuen Termin in Deinen Kalender ein: Die nächste STARTUPLAND findet am 10. März 2027 statt. Mehr über Startupland

INVESTMENTS

travelträger
+++ Die LVM Versicherung aus Münster investiert eine ungenannte Summe in travelträger. Beim Münsteraner Startup, von Philipp Güntzel und Mark Sander gegründet, geht es um die Vermietung von KFZ-Transportlösungen wie Dachboxen, Skiträgern und Geckboxen. Das Motto dabei lautet: „Deutschlandweit. Nachhaltig. Voll-Digital.“ „Für uns ist das eine Chance, neue Verbindungen zwischen Services zu erproben, Erfahrungen zu vertiefen und daraus konkrete Angebote für unsere Kunden zu entwickeln“, teilt die LVM Versicherung mit. Mehr über travelträger

MERGERS & ACQUISITIONS

YFood
+++ Der Lebensmittelgigant Nestlé, der zuletzt Ankerkraut wieder ans Gründerteam zurückverkauft hat, übernimmt den Münchner Trinkmahlzeitanbieter YFood (bisher 49,95 %) nun komplett. Zuletzt waren neben Nestlé nur noch die beiden Gründer Benjamin Kremer und Noel Bollmann am Unternehmen beteiligt. Nach Angaben der „Lebensmittelzeitung“ zahlt Nestlé für die Anteile 220 Millionen Euro. Das Münchner Food-Unternehmen, 2017 gegründet, ist im sogenannten Complete Meal Market-Segment unterwegs und bietet unter anderem Trinkmahlzeiten an. 2025 erwirtschafte das Unternehmen 150 Millionen Euro Umsatz. Nestlé stieg 2023 bei YFood ein. Bundesweit bekannt wurde YFood durchs Fernsehen! In der fünften Staffel der VOX-Show „Die Höhle der Löwen“ investierte Frank Thelen 200.000 Euro in YFood. Später investierten dann Felix Capital, Fonterra, Five Seasons Ventures und New Ground Ventures 15 Millionen Euro in YFood. Complete Meals sind gerade ein Riesenthema im Markt, so kaufte der französische Lebensmittelkonzern Danone kürzlich den britischen Nahrungsmittelhersteller Huel. Mehr über YFood

Venture Capital

Merantix Capital
+++ Der Berliner Investor Merantix Capital legt einen neuen KI-Fonds in Höhe von 103 Millionen Euro auf. Mit seinem AI Fund investiert das Team rund um Adrian Locher, Nicole Büttner und Rasmus Rothe künftig in frühphasige KI-Startups aus Bereichen wie Logistik, Fertigung, Energie, Finanzwesen, Gesundheitswesen, Life Sciences, Robotik, Enterprise-Software und Physical AI. Mit dem ersten, 30 Millionen Euro schweren Fonds, investierte Merantix, 2016 gestartet, ausschließlich in die im eigenen Venture Studio entstandenen Jungfirmen. Der neue Fonds verfolgt nun einen 50:50-Ansatz: Die Hälfte des Kapitals fließt weiterhin in gemeinsam mit Gründern aufgebaute Unternehmen, die andere Hälfte direkt in externe Startups in der Pre-Seed- und Seed-Phase. In der Regel investiert Merantix dabei zwischen 1 und 3 Millionen Euro. Mehr über Merantix Capital

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Foto (oben): azrael74



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5 frische Kölner Startups, die wir entdeckt haben


#Brandneu

Die Kölner Startup-Szene bleibt dynamisch. Hier sind erneut einige der vielversprechendsten, vor allem noch jungen Kölner Gründungen, die wir genauer verfolgen. Dazu gehören: Holionix, Early, Voltvera, brixl und Averia.

5 frische Kölner Startups, die wir entdeckt haben

In Köln und Umgebung lässt es sich gut leben, feiern und gründen. Auch in den vergangenen Wochen und Monaten sind wieder spannende neue Startups in der Domstadt entstanden. Einige Unternehmen davon stellen wie an dieser Stelle einmal vor.

Holionix
Beim Kölner Startup Holionix, von Pooja Upadhyay und Arian Kharazminya an den Start gebracht, dreht sich alles um „Enterprise KI-Sprachagenten für kundenbezogene Prozesse“. Das Team verspricht dabei „menschenähnliche Gespräche mit mehreren Akzenten und Dialekten“.

Early
Das Getränke-Startup Early möchte sich als „moderne Nutrition-Brand für den Alltag“ etablieren. Zunächst mit einem Sparkling Drink mit Vitaminen und Elektrolyten. „We combine functional ingredients, clean formulations and a lifestyle-first approach to health“, teilt das von Friederike Westmeier, Lara Erdmann und Julia Willecke gegründete Unternehmen mit. 

Voltvera
Hinter dem ClimateTech Voltvera, von Lukas Eckert, Arne Fornell und Jannik Meerkamp angeschoben, steckt ein „Full-Service Partner für industrielle Batteriespeicherlösungen“. „Mit smarten Batteriespeichern bis zu 45 % weniger Stromkosten“, verspricht das Startup.

brixl
brixl, von Robin Karut und Sascha Nievelstein ins Leben gerufen, kümmert sich um Bauaufträge. „Wir helfen Bauunternehmen dabei, mehr und profitablere öffentliche Bauprojekte zu gewinnen, und dabei Zeit, Geld und Nerven zu sparen“, ist zur Idee der Jungfirma zu lesen. 

Averia
Die Kölner Jungfirma Averia befasst sich mit den Themenfeldern Geo- und Umwelttechnik. „Unser Ziel ist es, Unternehmen in den Bereichen Geotechnik, Hydrogeologie, Umwelttechnik und Altlastenerkundung bei der Nachfolge zu unterstützen und zukunftssicher weiterzuführen“, heißt es vom Team der Gründer Fabian Frick und Viktor Pallua. 

Durchstarten in Köln – #Koelnbusiness

In unserem Themenschwerpunkt Köln beleuchten wir das dynamische Startup-Ökosystem der Rheinmetropole. Wie sind die Bedingungen für Gründer:innen, welche Investitionen fließen in innovative Ideen und welche Startups setzen neue Impulse? Rund 800 Startups haben Köln bereits als ihren Standort gewählt – unterstützt von einer lebendigen Gründerszene, einer starken Investor:innen-Landschaft sowie zahlreichen Coworking-Spaces, Messen und Netzwerkevents. Als zentrale Anlaufstelle für die Startup- und Innovationsszene stärkt die KölnBusiness Wirtschaftsförderung die Rahmenbedingungen für Gründer:innen, vernetzt sie mit Investor:innen und bietet gezielte Unterstützung. Diese Rubrik wird unterstützt von KölnBusiness. #Koelnbusiness auf LinkedInFacebook und Instagram.

KoelnBusiness

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Hollywood-Legende Martin Scorsese arbeitet jetzt bei deutschem KI-Startup


Martin Scorsese nutzt die KI des deutschen Startups Black Forest Labs. Und er sagt auch ganz genau, was er damit vorhat.

Dreht er seine Mafia-Filme bald mit KI?

Dreht er seine Mafia-Filme bald mit KI?
BlackForestLabs

Wenn man die berühmtesten älteren Herren Hollywoods aufzählen will, fallen sicher die Namen Martin Scorsese und Steven Spielberg. Spielberg sagte zuletzt, dass er nicht willens sei, Filmleute durch KI zu überflüssig zu machen. „Ich glaube nicht, dass man die Seele ersetzen kann“, so der Filmemacher von unter anderem „Jurassic Park“, „Indiana Jones“ und „Schindlers Liste“.

Und Scorsese? Der Regisseur von „Goodfellas“, „Departed“ und „Taxi Driver“ macht jetzt gemeinsame Sache mit dem süddeutschen KI-Startup Black Forest Labs. Hollywood meets Schwarzwald! Die New York Times schreibt bereits, dass der legendäre Regisseur damit die Hype-Technologie „umarme“. Das ist nicht falsch, aber auf die Details kommt es an.

Scorsese hat nur eine Anwendung im Kopf

Scorsese erklärt in dem Werbevideo für Black Forest Labs, dass KI für ihn ein Problem lösen könne: Die Storyboards für das Team zu erstellen. Mit diesen Skizzen erklärt ein Regisseur dem Team, wie ein Bild mal aussehen soll. Mit einer KI wie der von Black Forest Labs gehe das sehr schnell.

Scorcese bei sich im Office im Werbevideo mit Black Forest Labs.

Scorcese bei sich im Office im Werbevideo mit Black Forest Labs.
BlackForestLabs

Im Video ist zu sehen, wie Scorsese die Szene einer Kleinstadt immer weiter anpasst. Eine Straße schmaler machen – das geht mit ein paar Klicks.

Was sich aus der Geschichte also ableiten lässt: Dass einer der größten Hollywood-Regisseure (vorerst) keine KI-Bilder auf die Leinwand bringen will. Es geht ihm um KI als Hilfsmittel für den Arbeitsprozess.

Das passt zu einem Trend, den Gründerszene immer wieder beobachtet: Kein Pro- oder Kontra-KI mehr, sondern spezifische Einsatzfelder. Oft nicht für finale Produkte, sondern als Werkzeug, das im Hintergrund etwa schneller machen kann.

Wie hat das deutsche Startup Scorsese gewonnen?

Ob Scorsese Anteile an Black Forest Labs oder Geld für seinen Auftritt bekommt, ist nicht bekannt. Mit der New York Times wollte Scorsese nicht sprechen, schickte bloß ein Statement.

Allerdings ist bekannt, wer den Kontakt herstellte. Das waren zwei Investoren von Black Forest Labs, die auch Scorsese kennen: Michael Ovitz und Rick Yorn.

Rick Yorn, hier im schwarzen T-Shirt.

Rick Yorn, hier im schwarzen T-Shirt.
picture alliance / ZUMAPRESS.com | Billy Bennight

Yorn ist Produzent und vertritt Stars wie Leonardo DiCaprio. Ob man den bald auch mit einem KI-Startup zusammenarbeiten sehen wird? Vorher hatte Yorn schon Schauspieler Matthew McConaughey an ElevenLabs vermittelt.





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