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+++ SkyLANX +++ Primeplay +++ Manuel Neuer +++ Padel +++ Angel Invest +++ ShopAgentic +++


#StartupTicker

+++ #StartupTicker +++ Startup der Woche: SkyLANX +++ Padel-Boom: Weltmeister Manuel Neuer gründet SportsTech Primeplay +++ Angel Invest schließt dritten Fonds (40 Millionen) +++ NewStore-Gründer starten ShopAgentic +++

+++ SkyLANX +++ Primeplay +++ Manuel Neuer +++ Padel +++ Angel Invest +++ ShopAgentic +++

Was gibt’s Neues? In unserem #StartupTicker liefern wir eine kompakte Übersicht über die wichtigsten Startup-Nachrichten des Tages (Montag, 15. Juni).

#STARTUPLAND

FOMO? For a reason. Welcome to STARTUPLAND.

+++ Am 10. März 2027 findet im RheinEnergieStadion in Köln unsere vierte STARTUPLAND Conference statt. Es erwartet Euch wieder eine faszinierende Reise in die Startup-Szene – mit Vorträgen von erfolgreichen Gründer:innen, lehrreichen Interviews und Pitches, die begeistern.

#STARTUPTICKER

SkyLANX
+++ Die Jungfirma SkyLANX ist unser Startup der Woche! Das Münchner DefenseTech, das von Thomas Mühlberger und Antony Zhou gegründet wurde, arbeitet an „modularen, skalierbaren Systemen zur frühzeitigen Detektion und Identifikation feindlicher Drohnen“. Dabei geht es um den „Schutz militärischer Einheiten, Konvois und temporärer Einsatzbasen bis hin zu Flughäfen, Industrieanlagen und kritischer Infrastruktur“. Mehr neue Startup gibt’s in unserem Startup-Radar

Tipp: Im Startup-Radar-Newsletter, unserem Premium-Newsletter rund um neue Startups, stellen wir einmal in der Woche spannende neue Startups vor. Jetzt 30 Tage kostenlos testen!

Primeplay
+++ Manuel Neuer setzt auf Padel-Boom! Rekord-Nationaltorhüter Manuel Neuer engagiert sich (nach unseren Informationen) mit Primeplay einmal mehr in der deutschen Startup-Szene. Gemeinsam mitJan Driessen, mit dem er bereits das Snack-Startup Health Yeah gründete, sowie André Albert baut er derzeit Padel-Clubs auf. Der erste Standort entsteht in Bottrop-Kirchhellen, weitere sollen deutschlandweit folgen. Mit Primeplay setzt Neuer auf einen Trend, der die Startup-Szene seit Monaten beschäftigt. Startups wie PadelCity, Padelsmart, Mitte oder Smash zeigen, dass sich rund um die Trendsportart Padel zunehmend ein eigenes Ökosystem aus Betreibern, Technologieanbietern und Community-Konzepten entwickelt. Allein in PadelCity flossen in den vergangenen Jahren rund 15 Millionen Euro. Mit Mats Hummels gehört auch ein weiterer Fußball-Weltmeister zum Investorenkreis. Mitte wiederum sammelte zuletzt 3,5 Millionen ein. Der Kampf um die besten Standorte dürfte damit gerade erst begonnen haben. Tipp: Fußball-Weltmeister Neuer investierte in den vergangenen Jahren bereits in Startups wie Alrighty, Health Yeah, Polly, purewave, Rad Race, Vaha und VoteBase. Mehr über Manuel Neuer

Angel Invest
+++ 250 Startups und kein Ende! Der Berliner Frühphasen-Investor Angel Invest verkündet das Final Closing seines dritten Fonds (40 Millionen). Der Geldgeber, 2018 gestartet, investiert in der Regel bereits in der Angel-, Pre-Seed- und Seed-Phase und stellt jungen Startups dabei rund 125.000 Euro zur Verfügung. Allein aus dem dritten Fonds unterstützte das Team rund um die Founding Partner Jens Lapinski und Oliver Clasen bislang mehr als 110 Startups. Zu den jüngeren Beteiligungen zählen unter anderem Peec AI, fonio.ai und Feld.Energy. Insgesamt verwaltet Angel Invest, derzeit mehr als 200 Millionen Euro (AUM). Das Team tätigte bereits mehr als 250 Investments. Mit rund 75 Investments pro Jahr zählt Angel Invest ohne Frage zu den aktivsten Frühphasen-Investoren Europas. Im Zuge des Final Closings verstärkt Angel Invest zudem sein Netzwerk und holt mit Alexa Gorman, Chris Murphy, Connor Murphy, Jan-Oliver Sell und Marco Muccini gleich fünf neue Venture Partner an Bord. Mit seiner hohen Schlagzahl bleibt Angel Invest damit eine der ersten Anlaufstellen für Europas nächste Gründergeneration. Mehr über Angel Invest

ShopAgentic
+++ Seriengründer setzen auf Agentic Commerce! Alexander Ringsdorff und Kai-Thomas Krause melden sich mit ihrem nächsten Startup zurück. Die Gründer starteten 2011 zunächst CouchCommerce, einen frühen Anbieter von Mobile-Commerce-Lösungen, und gehörten 2015 zum Gründungsteam von NewStore, einer SaaS-Plattform für den Omnichannel-Handel. Nun setzen die beiden erfahrenen Unternehmer mit ShopAgentic auf eine Infrastruktur für den Einsatz autonomer KI-Agenten im Handel. Das Hannoveraner Startup entwickelt eine Technologieplattform, mit der Händler und Marken ihre Systeme auf Agentic Commerce vorbereiten können. Nach Mobile Commerce und Omnichannel-Handel wollen Ringsdorff und Krause nun auch die nächste Evolutionsstufe des digitalen Handels mitgestalten. May Ventures, Greenfield Capital und mehrere Business Angels statteten ShopAgentic bereits mit 1,9 Millionen Euro aus. Mehr über ShopAgentic

StartupsToWatch
+++ In der großen und millionenschweren Startup-Welt tummeln sich viele aufstrebende (junge) Unternehmen, die viel mehr Aufmerksamkeit verdient haben. Dazu gehören aufstrebende Startups wie ClearOps, Elephant und LawX. Mehr in StartupsToWatch

#JOBS

1&1
+++ Unser Job des Tages! 1&1 sucht einen (Senior) AI & Marketing Automation Manager (w/m/d). 1&1 gehört mit über 3.100 Mitarbeitenden und fast 16 Millionen Kundenverträgen zu den führenden Telekommunikationsanbietern in Deutschland. Mit Pioniergeist, ungewöhnlichen Ideen und kreativen Teams haben wir eine führende Marktstellung im Mobilfunk und bei Breitband-Anschlüssen erobert. 

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen. Hier entlang zu unserer Jobbörse!

#DEALMONITOR

Investments & Exits
+++ ChatGPT-Entwickler OpenAI übernimmt Kieler Startup Ona (früher als Gitpod bekannt). Mehr im Deal-Monitor

Was ist zuletzt sonst passiert? Das steht immer im #StartupTicker



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5 neue Startups: Open Wonder, Badger, Ledumi, Phronora, Charly


#Brandneu

Es ist wieder soweit – neue Startups stehen in den Startlöchern! Hier sind einige spannende junge Unternehmen, die man kennen sollte. Heute werfen wir einen Blick auf diese Neugründungen: Open Wonder, Badger, Ledumi, Phronora und Charly.

5 neue Startups: Open Wonder, Badger, Ledumi, Phronora, Charly

deutsche-startups.de stellt heute erneut eine Auswahl junger Startups vor, die in den vergangenen Wochen und Monaten gegründet wurden oder kürzlich aus dem Stealth-Mode hervorgetreten sind. Noch mehr spannende Neugründungen gibt es übrigens in unserem Newsletter Startup-Radar.

Open Wonder
Das Unternehmen Open Wonder aus Berlin arbeitet an einer „agentenbasierte Infrastruktur für die Marken- und Marketingumsetzung in Unternehmen“. „Open Wonder macht Ihre Marke KI-fähig. Erstellen Sie markengerechte Bilder, Illustrationen und Banner – mit nur einem Klick“, verspricht das Team der Gründer Tim Herzog, Marcel Schulz, Johannes Ritzel und David Falk .

Badger
Bei Badger aus Lausanne handelt es sich um eine App, die Unternehmen Zugang zu digitalen Tools zur Überwachung der Kundenbindung und der Geschäftsleistung bietet. „Aiming to be the one-stop community oriented platform for digital interactions between consumers and merchants“, erklärt das von Paolo Trifoni und Roberto Trivelli angeschobene Startup.

Ledumi
Ledumi aus Leipzig, von Scarlett Smolenski-Schubert an den Start gebracht, bietet „bildschirmfreie interaktive Hörabenteuer zum Lernen“. Auf der Website heißt es: „Ledumi beendet die passive Berieselung. Wir befreien Kinder von flimmernden Displays, schonen die Augen und stärken den Fokus für das Wesentliche.“

Phronora
Die Firma Phronora aus Münster widmet sich dem Thema Firmenwissen. Das Unternehmen, von Vincent Nells und Moritz Awe ins Leben gerufen, positioniert sich dabei als „KI-gestütztes Wissenstransfertool für implizites Erfahrungswissen im Arbeitsalltag“. Die Macher setzen dabei auf „sprachbasierte Interviews“.

Charly
Hinter der jungen Firma Charly, in Berlin gegründet, verbirgt sich ein KI-Telefonassistent für Kommunalverwaltungen. Das Team rund um die Gründer Niklas Sievers und Son Pham beschreibt seine Idee als „ersten voll funktionsfähigen KI-Bürgerservice“. 

Tipp: In unserem Newsletter Startup-Radar berichten wir einmal in der Woche über neue Startups. Alle Startups stellen wir in unserem kostenpflichtigen Newsletter kurz und knapp vor und bringen sie so auf den Radar der Startup-Szene. Jetzt unseren Newsletter Startup-Radar sofort abonnieren!

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

Foto (oben): Bing Image Creator – DALL·E 3



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Fast pleite, dann entdeckte dieser Gründer sein wahres Problem


Flavio Holstein wollte zur U23-WM im Rudern. Stattdessen gründete er ein Startup – und stellte erst spät fest, dass er für die falschen Kunden baute.

Fast pleite, dann entdeckte dieser Gründer sein wahres Problem

Vom Rudersport ins Gründertum: Augletics CEO Flavio Holstein.
Augletics / Getty Images/Pete Saloutos,Vital Pictures; Collage: Dominik Schmitt/Gründerszene

Flavio Holstein wollte eigentlich zur U23-Weltmeisterschaft. Heute verkauft der 34-Jährige Rudergeräte für mehrere Tausend Euro an Privatkunden in ganz Europa. Dazwischen liegen ein abgebrochener Leistungssport-Traum, eine Gründung an der TU Berlin, schwache Verkaufszahlen und ein Pivot, der sein Startup rettete.

Das Unternehmen Augletics sitzt heute in einem Industriegebiet in Königs Wusterhausen bei Berlin. Gründerszene war vor Ort und hat sich die Produktion angeschaut. In einer großen Halle voller Schraubstationen und Mechanik entwickelt und verkauft Holstein intelligente Rudergeräte für das Training zuhause. Die Halle riecht nach Metall und Produktion, zu Beginn hätte Holstein hier auch noch komplett selber Hand angelegt, meint er zu Gründerszene. Und bald solle auch eine zweite Halle folgen, Augletics sei am wachsen. Doch das hätte Anfangs niemand gedacht.

Vom Leistungssport zur Gründung

Rudern, Studium, Training. Jahrelang drehte sich Holsteins Alltag um den Leistungssport. Sein großes Ziel war die U23-Weltmeisterschaft. Irgendwann wurde ihm jedoch klar, dass der Weg an die Spitze zwar möglich war, ihm langfristig aber keine berufliche Perspektive bieten würde.

Gründerszene-Reporter Linus Beck (r.) zusammen mit Flavio Holstein (l.) in der Produktion von Augletics.

Gründerszene-Reporter Linus Beck (r.) zusammen mit Flavio Holstein (l.) in der Produktion von Augletics.
Linus Beck

Also konzentrierte er sich auf sein Studium des Computerengineering an der TU Berlin. Lange hielt die neue Richtung allerdings nicht. Mit Unterstützung des EXIST-Gründerstipendiums gründete er bereits wenige Monate später sein eigenes Unternehmen.

Die Idee entstand direkt aus seiner Zeit als Sportler: Die Rudergeräte, auf denen er trainierte, überzeugten ihn nicht. Sie seien laut gewesen und hätten zu wenige Trainingsdaten geliefert. Holstein wollte beides verbessern: die Hardware und die Software.

Erst Ruderprofi – jetzt Rudergründer: Augletics CEO Flavio Holstein auf einem seiner Geräte.

Erst Ruderprofi – jetzt Rudergründer: Augletics CEO Flavio Holstein auf einem seiner Geräte.
Linus Beck

Gründerszene hat das aktuelle Rudergerät vor Ort getestet: Ein schlichtes aber schickes Design ist mit einem großen Monitor gekoppelt, auf dem die verschiedenen Trainingsprogramme genutzt werden können. Beim Start der Ruderbewegung ist kein Geräusch zu hören, man gleitet wie auf Wasser. Besonders auffällig: Das Rudern ist fast angenehm, die Kraftanstrengung kaum zu spüren.

Die falsche Zielgruppe

Anfangs richtete sich Augletics an Rudervereine. Das schien logisch. Schließlich kannte Holstein den Markt aus eigener Erfahrung. Das Problem: Der Markt war zu klein. Es gab nur wenige Vereine, und noch weniger kauften regelmäßig neue Geräte.

Wir haben im Monat vielleicht drei, vier Geräte verkauft.

Flavio Holstein

CEO und Gründer Augletics

Später versuchte das Team auch Fitnessstudios als Kunden zu gewinnen. Doch die Verkäufe blieben enttäuschend. „Wir haben vielleicht drei oder vier Geräte pro Monat verkauft“, erinnert sich Holstein. Für ein Hardware-Startup war das zu wenig.

Rückblickend sagt er, dass das Team zu stark vom Produkt gedacht habe. „Wir waren am Anfang sehr produktgetrieben“, sagt er. Das Gerät stand im Mittelpunkt, nicht die Frage, wer es eigentlich kaufen würde.

Der Pivot kam auf einer Messe

Viel Zeit blieb nicht mehr. Nach Holsteins Einschätzung hätte Augletics mit den damaligen Verkaufszahlen nur noch wenige Monate durchgehalten. Dann kam der entscheidende Moment. Auf einer Messe bemerkte er, dass sich plötzlich Menschen für das Produkt interessierten, die mit dem Rudersport überhaupt nichts zu tun hatten. „Da waren Leute, die eigentlich nach einer Sauna für ihr Eigenheim gesucht haben und dann an unserem Rudergerät hängen geblieben sind“, sagt er.

Während auf Fitnessmessen oft nur ein oder zwei Geräte verkauft wurden, gingen auf Heimmessen an einem Tag acht oder neun Geräte über den Tisch. Fast zeitgleich häuften sich Bestellungen im Online-Shop von Menschen, die nie gerudert hatten. Für Holstein war klar: Die eigentliche Zielgruppe waren nicht Rudervereine, sondern Privatkunden.

Vom Sportgerät zum Designobjekt

Augletics änderte daraufhin seine Strategie grundlegend. Statt ein Gerät für Insider zu bauen, entwickelte das Team ein Produkt für Menschen, die zuhause trainieren möchten. Das Rudergerät sollte nicht mehr wie ein Trainingsgerät aus dem Verein wirken, sondern wie ein hochwertiges Möbelstück, das ins Wohnzimmer passt. Der Kurswechsel zahlte sich aus.

Heute ist Augletics nach eigenen Angaben in Deutschland, Frankreich, Belgien und Italien aktiv. In den vergangenen Jahren sei der Umsatz jeweils um rund 40 bis 50 Prozent gewachsen. Eine wichtige Lektion aus dem Leistungssport habe ihn dabei bis heute begleitet: „Leistungssport ist eine gute Schule fürs Dranbleiben und Durchbeißen“, sagt Holstein. Gerade in der schwierigen Phase vor dem Pivot habe ihm diese Mentalität geholfen. Nicht aufgeben, weiter verbessern – bis das Produkt und der Markt endlich zusammenpassen.





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Mercedes-Benz ist schon Kunde: Berliner KI-Startup holt 3,5 Millionen Dollar


Mercedes-Benz ist schon Kunde: Berliner KI-Startup holt 3,5 Millionen Dollar

Fünf Monate nach der Gründung schließt das Berliner KI-Startup Qorelo seine erste Millionenrunde ab.
Qorelo

800 Workshops. Unzählige Meetings. Berge von Dokumenten. Aber kaum Fortschritt. Diese Erfahrung machte der 24-jährige Louis Andrea Schmidlin bei einem SAP-Transformationsprojekt eines Großkonzerns – und legte damit den Grundstein für sein Startup Qorelo. Jetzt hat das erst 2026 gegründete Berliner Unternehmen 3,5 Millionen US-Dollar eingesammelt. Die Finanzierungsrunde wird von HPI Ventures und Caesar Ventures angeführt. Außerdem beteiligen sich 10x Founders, Antler, Adesso Ventures sowie mehrere Angel-Investoren. Wir zeigen euch das Pitchdeck.

Die Geschichte hinter Qorelo





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