Digital Business & Startups
WM 2026: In diese Startups investieren Neuer, Kimmich und Co.
Sie stehen bei der WM 2026 für Deutschland auf dem Platz und investieren Millionen in Startups. Gründerszene zeigt, was die DFB-Stars mit ihrem Geld machen.
Kaffee, Proteinriegel, Padel-Plätze und digitale Barrierefreiheit: Deutschlands Nationalspieler investieren längst nicht mehr nur in Immobilien oder Aktien. Einige bauen sich parallel zur Fußballkarriere ein beachtliches Startup-Portfolio auf.
Gründerszene hat die Investments des aktuellen DFB-Kaders zusammengetragen. Bei den meisten Spielern sind keine Beteiligungen bekannt. Öffentlich als Startup-Investoren treten bislang vor allem vier Nationalspieler auf: Manuel Neuer, Joshua Kimmich, Jonathan Tah und David Raum.
Manuel Neuer: Der aktivste Startup-Investor im DFB-Team
Kaum ein Nationalspieler investiert so breit wie Manuel Neuer. Der Weltmeister setzt vor allem auf Consumer-Produkte und Lifestyle-Marken.
Alrighty
Für die Kaffeemarke Alrighty Caretrade Coffee eröffnete Fußball-Weltmeister Manuel Neuer gemeinsam mit dem Gründerteam 2024 seine erste Rösterei inklusive Coffee Shop in München. Hinter dem Kaffee-Startup stehen die Gründer Daniel Rizzotti, Volker Meyer-Lücke und Sebastian Kroth. Neuer ist als Gesellschafter an dem 2023 gegründeten Unternehmen beteiligt.
Happybrush
Manuel Neuer ist nicht nur das Gesicht der Marke HappybrushGmbH. Der DFB-Nationaltorhüter ist im Frühjahr 2026 als strategischer Partner bei dem Münchner Zahnpflege-Startup eingestiegen. Neuer beteiligt sich nach Unternehmensangaben auch an der Entwicklung neuer Produkt- und Markenkonzepte.
Health Yeah
Mit dem Riegel-Startup Health Yeah hat Manuel Neuer selbst 2023 gegründet. Die Energieriegel sollen aus natürlichen Zutaten bestehen sowie gluten- und laktosefrei sein. Neuer sitzt bei Health Yeah im Aufsichtsrat, CEO ist der ehemalige Schalke-Nachwusspieler Jan Driessen, mit dem Neuer seit Jugendtagen befreundet ist.
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Deutsche Kosmetikwerke AG
2022 machte Neuer öffentlich, dass er auch bei der Deutschen Kosmetikwerke AG investiert ist, die Hautpflegeprodukte vertreibt. Der Fußballer sitzt dort ebenfalls im Aufsichtsrat. Bei der Kosmetikfirma macht Manuel Neuer auch Werbung für die Hautpflegeprodukte.
Deutsche Reinigungswerke AG
Manuel Neuer hat sich außerdem 2023 an der Gründung der Deutsche Reinigungswerke AG, einer Firma für Putzmittel, beteiligt und ist inzwischen stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender des Unternehmens. Das geht aus Unterlagen im Handelsregister hervor. Neuer ist demnach über seine Investmentfirma MN Business GmbH mit insgesamt 120.000 Euro bei der DRW eingestiegen, berichtete Welt am Sonntag.
Rad Race
Seit April 2024 ist Manuel Neuer mit seinem Unternehmen MN Business GmbH in das Fahrrad-Startup Rad Race investiert. Das Startup organisiert Radsport-Events, wie Rennen und Touren, betreibt aber auch eigene Fahrradläden.
VoteBase
2021 beteiligte sich Nationaltorhüter Neuer am Startup VoteBase, das Wahlen sicher digitalisieren will. Gegründet wurde das Unternehmen vom Cybersecurity-Experten Payman Supervizer und Maximilian Pieters. VoteBase beruht auf der Blockchain-Technologie.
David Raum setzt auf Amateurfußball
Prematch
Prematch richtet sich an Fans des Amateursports – für die Gründer Lukas Röhle, Niklas Brackmann und Fiete Grünter aus Köln eine attraktive Marktlücke. Auf der Plattform können Fußballer, die auf Berzirks- oder Regionalebene spielen, ihre Marktdaten tracken, Leistungsstatistiken abrufen und News aus ihrer Liga lesen. David Raum investierte Ende letzten Jahres in das Fußball-Startup.
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Jonathan Tah investiert in Gesundheit und Ernährung
Neoh
Riegel sind auch für Jonathan Tah ein Investment-Case: 2020 investierte Tah in das Wiener Startup Neoh, das Protein-Schoko-Riegel herstellt. Die Summe soll im sechsstelligen Bereich gelegen haben. Außerdem ist er Markenbotschafter.
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Sansirro
Das steirische Startup Sansirro erfasst Gesundheits- und Bewegungsdaten direkt über Kleidung erfassen. Im Rahmen einer Series-A-Finanzierungsrunde beteiligte sich unter anderem Jonathan Tah 2022 an dem Unternehmen.
Zudem ist Tah sogenannter Limited Partner beim deutschen VC Robin Capital.
Joshua Kimmich setzt auf Food-Tech und Padel
Precision
FC Bayern München-Fußballer Joshua Kimmich investierte 2025 in das Münchner Startup Precision, auch bekannt aus der TV-Show Die Höhle der Löwen (DHDL). Das Startup der Seriengründer Fabio Labriola, Philipp von Plato und Malte Zeeck setzt auf eine Milch-Alternative, die Milchprotein und pflanzliche Inhaltsstoffe kombiniert.
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Padel City
Außerdem stieg Kimmich bei Padel City ein: Das Startup wurde 2022 Marcus Englert, Sebastian Weil, Jonathan Sierck und Fußballtrainer Hansi Flick gegründet – und setzt auf die Trendsportart Padel. Padel City vermietet Plätze, verleiht und verkauft Ausrüstung und erzielt Erlöse durch Gastronomie und Sponsoring.
Eye Able
Ebenfalls ist der Fußballer bei der Assistenzsoftware Eye-Able an Bord: Das 2020 gegründete Startup setzt sich für Barrierefreiheit im Internet ein.
Zu den gescheiterten Investments Kimmichs gehört das Münchner Metaverse-Startup The Football Company, das 2023 Insolvenz anmeldete.
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Warum die meisten im Vertrieb viel zu früh aufgeben
Im Gründerszene-Fellowship fanden sich drei Fremde zusammen. Die erste Woche brachte nicht nur eine gemeinsame Idee, sondern auch den ersten Realitätscheck.
Drei Fremde, eine Woche, ein Startup: Im Gründerszene-Fellowship „Gründerszene sucht die Supergründer“ haben sich Theodora Both, Minh Vu Ngo und Garry Lazovskis als Gründerteam gefunden. Gemeinsam arbeiten sie jetzt an einer App für Restaurant-Empfehlungen.
Ihre Idee: Statt anonymen Google-Bewertungen sollen Freunde ihren Freunden die besten (oder schlechtesten) Bars und Restaurants empfehlen. Während Garry von Anfang an in diese Richtung dachten, wollte Vu und Theodora zunächst noch eine Dating-App für digitale Zwillinge entwickeln. Am Ende überzeugte ihn die gemeinsame Vision.
„Gründerszene sucht die Supergründer“ ist ein zehnwöchiges Startup-Fellowship von Gründerszene. Acht ausgewählte Fellows entwickeln in Berlin mit Künstlicher Intelligenz Consumer-Startups – von der Idee bis zum ersten Produkt. Während des Programms arbeiten die Fellows gemeinsam im Axel-Springer-Hochhaus und werden von erfahrenen Unternehmern, Investoren und Experten begleitet. Partner wie OpenAI, Vercel, Dash0 und DHL unterstützen sie mit Technologie, Know-how und Mentoring. Gründerszene dokumentiert die gesamte Reise mit Artikeln, Videos und Social-Media-Inhalten – und zeigt hautnah, wie heute die nächste Generation von Startups entsteht.
Eine Idee, mehrere Ansätze
Auf die Grundidee hatte sich das Team schnell geeinigt. Wie die App am Ende aussehen soll, dagegen noch nicht. Statt sich früh auf ein einziges Konzept festzulegen, testen die drei bewusst verschiedene Varianten ihrer Idee.
„Wir haben gemerkt, dass wir uns nicht auf ein festes Konzept versteifen sollten“, sagen sie. „Stattdessen müssen wir mehrere Ansätze parallel ausprobieren.“ Erst wenn sich zeige, welche Version bei Nutzern wirklich funktioniere, wolle sich das Team vollständig darauf konzentrieren. Bis dahin gelte: testen statt diskutieren.
Die Realität ist härter als gedacht
Schon in der ersten Woche folgte der erste Realitätscheck. Um ihre Idee zu validieren, sprach das Team Passanten auf der Straße an und sammelte Feedback.
Das Ergebnis fiel ernüchternd aus. „Wir haben ungefähr 30 Leute angesprochen. Nur ein paar fanden die Idee wirklich gut“, erzählt Garry.
Für die drei war das trotzdem ein Erfolg. Sie hätten gelernt, dass gute Ideen allein nicht reichen – entscheidend sei, wie echte Nutzer darauf reagieren. Genau dafür sei das Fellowship da: möglichst schnell herausfinden, ob ein Product-Market-Fit entstehen kann oder eben nicht.
Als Nächstes wollen die Gründer deshalb einen ersten Prototyp veröffentlichen, Nutzer gewinnen und noch deutlich mehr Feedback einsammeln.
Vertrieb heißt vor allem Durchhalten
Besonders hängen geblieben ist dem Team ein Workshop mit Philipp Strack, Sales-Verantwortlicher bei Dash0. Seine wichtigste Botschaft: Im Vertrieb gewinnt oft nicht die beste Idee, sondern die größte Hartnäckigkeit.
Im Schnitt brauche es 16 Kontaktpunkte, bis aus einem Interessenten ein Kundentermin werde, erklärte Strack. Die meisten gäben allerdings schon nach fünf Versuchen auf.
Diese Denkweise wollen die Gründer nun auch auf ihr eigenes Startup übertragen. Gerade am Anfang sei Erfolg oft ein Numbers Game, nicht das Ergebnis des perfekten Pitches.
Begegnung mit Capital Bra und Samra
Einen eher unerwarteten Moment gab es während ihrer Straßenumfrage ebenfalls: Plötzlich standen Capital Bra und Samra vor ihnen. Die Chance auf ein spontanes Video ließen sie allerdings verstreichen „Wir haben uns nicht ganz getraut“, sagen sie.
Für die zweite Woche ist das Ziel dafür umso klarer: weniger diskutieren, mehr bauen. Der erste Prototyp soll möglichst schnell online gehen. Danach sollen nicht mehr die Gründer entscheiden, welche Version der App die beste ist, sondern die Nutzer.
„Gründerszene sucht die Supergründer“ powered by Dash0, DHL, OpenAI & Vercel.
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21-Jähriger will das „Idealo für Secondhand“ bauen
Tagelang coden, kaum Schlaf und ein erster Prototyp: So verlief die erste Woche von Amerigo Velletti im Sommer-Camp „Gründerszene sucht die Supergründer“. Seine Idee: ein „Idealo für Secondhand“ zu bauen.
Schlaf? Eher Mangelware. Motivation? 100 Prozent. So beschreibt Amerigo Velletti seine ersten Tage bei unserem Startup-Camp „Gründerszene sucht die Supergründer“. Acht ausgewählte Fellows haben zehn Wochen Zeit, mithilfe von Künstlicher Intelligenz Consumer-Apps zu entwickeln.
Amerigo ist damit voll in das Gründerleben gestartet. Extra für das Camp ist der 21-Jährige von München nach Berlin gezogen – und verbringt aktuell fast jede wache Stunde mit seiner Idee. „Meine Mitbewohner habe ich immer noch nicht kennengelernt, weil ich immer erst frühestens um 1 Uhr heimkomme. Und ich gehe immer, bevor die überhaupt wach sind. Also, ich sehe deren Schuhe immer in der Früh, aber keine Ahnung, wer das eigentlich ist.“ Auch am Wochenende hat er keine Pause gemacht, erzählt er. Stattdessen hat er weiter an seiner Idee gearbeitet.
„Gründerszene sucht die Supergründer“ ist ein zehnwöchiges Startup-Fellowship von Gründerszene. Acht ausgewählte Fellows entwickeln in Berlin mit Künstlicher Intelligenz Consumer-Startups – von der Idee bis zum ersten Produkt. Während des Programms arbeiten die Fellows gemeinsam im Axel-Springer-Hochhaus und werden von erfahrenen Unternehmern, Investoren und Experten begleitet. Partner wie OpenAI, Vercel, Dash0 und DHL unterstützen sie mit Technologie, Know-how und Mentoring. Gründerszene dokumentiert die gesamte Reise mit Artikeln, Videos und Social-Media-Inhalten – und zeigt hautnah, wie heute die nächste Generation von Startups entsteht.
Idealo für Secondhand-Produkte
Seine Idee: eine KI-gestützte Suchmaschine für Secondhand-Produkte – plattformübergreifend.„Quasi Idealo für Secondhand. Das ist so mein Slogan, mit dem ich mich auch beworben habe“, erzählt er im Gespräch mit Gründerszene. Seine App soll Angebote von Plattformen wie Kleinanzeigen, Vinted, Back Market oder Refurbed bündeln. Nutzer geben einfach an, wonach sie suchen, die KI durchsucht verschiedene Marktplätze und liefert die passendsten Treffer.
Dabei geht es Amerigo nicht nur um den günstigsten Preis. Gerade bei gebrauchten Produkten spiele auch der Zustand eine entscheidende Rolle. „Wenn ich irgendwas Secondhand kaufe, schaue ich immer auf den Zustand.“ Zum Start konzentriert er sich deshalb auf Elektronikgeräte.
Seine Zielgruppe sind Menschen, die nachhaltig einkaufen möchten. Langfristig wolle er den gesamten Kaufprozess vereinfachen: „Das wäre eigentlich mein Traum, dass ich halt so ein End-to-End-Funnel baue, dass der User sozusagen weniger Zeit im Shopping benutzen muss.“
So will Amerigo die Suchfunktionen optimieren
Die Idee entstand aus einem alltäglichen Problem. „Wenn ich auf der eBay Kleinanzeigen-App beispielsweise nach einer bestimmten Lampe suche, kriege ich 18 verschiedene Lampen angeboten, bevor ich die Lampe angezeigt kriege, die ich eigentlich suche.“ Genau hier soll KI helfen. „Ich denke, so ein Categorizer, vor allem ein Image-Categorizer mit Embedding-Models, wie man sie jetzt bauen kann, ist ein sehr aktueller Fit, den man auch technisch sehr easy umsetzen kann.“
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Die ersten Schritte zur Vergleichs-Plattform
Technische Unterstützung brauchte Amerigo bisher kaum. „Ich habe schon einige Jahre programmiert.“ Er bringt einen starken technischen Hintergrund mit. Neben seiner Tätigkeit als Gründungsmitglied von Vakanzio, wo er an KI-Agenten, agentenbasierten RAG-Pipelines und Full-Stack-Automatisierung mit Python, LangChain und React arbeitete, absolvierte er seinen Bachelor in Wirtschaftsinformatik an der Technischen Universität München mit der Note 1,0.
Die ersten Tage des Sommer-Camps verbrachte er deshalb vor allem mit dem Aufbau seines Produkts. „Ich habe drei Tage gecodet. Also bisher ist wirklich noch nicht so viel passiert.“
Sein wichtigstes Werkzeug ist dabei Codex (Hinweis: OpenAI ist Partner bei unserem Fellowship). Zusätzlich nutzt er Superset als Orchestrierungs-Framework, um mehrere KI-Agenten parallel laufen zu lassen, ohne dass sie einander behindern. Für das Frontend setzt er unter anderem auf Google Stitch, das aus Textprompts, Sprache oder Skizzen Benutzeroberflächen und produktionsreifen Frontend-Code generiert.
Neben der technischen Umsetzung holte er sich früh Feedback ein. Er sprach mit Freunden über seine Idee und kontaktierte Menschen, die an ähnlichen Produkten arbeiten. Parallel analysierte er die bestehenden Anbieter wie eBay, Rebuy oder andere Secondhand-Plattformen.
Jetzt geht es vor allem ums Testen. Auch dafür ist Amerigo bereits aktiv geworden: Er hat die Plattformen kontaktiert, auf deren Angebote seine Nutzer später weitergeleitet werden sollen.
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Die größte Herausforderung: an die richtigen Datensätze kommen
Genau dabei stößt er auf ein Problem. „Eigentlich will ich vor allem deren Daten haben. Also für den Beginn brauche ich am besten einen hochwertigen Datenauszug, damit ich anfangen kann, mit Echtbeispielen zu testen.“
Langfristig soll seine App deutlich mehr können, als Angebote verschiedener Plattformen zusammenzuführen und Nutzer weiterzuleiten. Seine Vision sind sogenannte Autonomous Buying Recommendations: KI-Agenten, die passende Produkte nicht nur empfehlen, sondern den Kaufprozess bis kurz vor den Abschluss eigenständig begleiten.
Doch genau dafür braucht er hochwertige Datensätze – und die sind schwer zu bekommen. „Bisher kam da wenig zurück,“ sagt er. Von Refurbed habe er einen kleinen Datenauszug erhalten. Über eBay konnte er sich ebenfalls Datensätze organisieren. Schwieriger gestaltet sich der Austausch mit Vinted: „Vinted hat mir auf Französisch geantwortet, obwohl ich englische Anfragen gestellt habe. Da bin ich ein bisschen stuck.“
Trotzdem arbeitet er weiter daran, zusätzliche Plattformen an seine Anwendung anzubinden. Einen ersten Prototyp gibt es bereits. Er läuft derzeit unter dem Namen Remtio – auch wenn Amerigo mit dem Branding noch nicht glücklich ist. Mit dem aktuellen Entwicklungsstand geht er hart ins Gericht: „Also ich bin jetzt auch nicht so happy, wo der Stand aktuell ist, aber vielleicht habe ich auch einfach mal sehr hohe Ansprüche.“
Gerade die Abhängigkeit von externen Partnern koste ihn Zeit. „Wenn man weiß, wie schnell es eigentlich gehen kann, aber man an solchen Sachen hängt, dann frustriert das schon.“ Außerdem steht er in Kontakt mit Idealo aus dem Springer-Netzwerk, verrät er. Wie dort eine mögliche Zusammenarbeit aussehen könnte, soll sich in Woche Zwei des Camps herausstellen. Obendrein will er den Prototypen weiter verbessern. Sein Ziel für Woche Zwei: Seine KI soll den Kaufprozess einen entscheidenden Schritt weiter begleiten. Bislang könne der Agent passende Produkte empfehlen und sie in einen Warenkorb legen. Künftig soll er Nutzer jedoch nahtlos bis zum eigentlichen Kauf führen.
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„Bei den Basics bleiben.“
Das prägendste Gespräch der ersten Woche führte Amerigo mit Dash0-Mitgründer und CEO Mirko Novakovic. „Das war wirklich wahnsinnig beeindruckend.“
Vor allem eine Erkenntnis nimmt er aus dem Austausch mit: Erfolg entsteht nicht durch den einen genialen Einfall, sondern durch konsequente Arbeit am Produkt. „Key-Learning, was ich aus der Woche mitgenommen habe, war auf jeden Fall, bei den Basics bleiben und einfach weitermachen.“ Für ihn bedeutet das: jeden Morgen pünktlich anfangen und stundenlang coden.„Eben so lange an dem Produkt arbeiten, bis es den eigenen Qualitätsstandards genügt. Und dann ein bisschen proud über sich selbst sein.“
„Gründerszene sucht die Supergründer“ powered by Dash0, DHL, OpenAI & Vercel.
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Project Q erhält 15 Millionen – Skalar bekommt 12 Millionen – MAIA sammelt 4 Millionen ein
#DealMonitor
+++ #DealMonitor +++ DefenseTech Project Q erhält 15 Millionen +++ Steuerkanzlei-Startup Skalar bekommt 12 Millionen +++ KI-Startup MAIA sammelt 4 Millionen ein +++ NextGO Epi erhält 2 Millionen +++ FairCap kauft New Work InterNations ab +++

Im #DealMonitor für den 14. Juli werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.
STARTUPLAND 2027: SAVE THE DATE

The next unicorn? You’ll meet it at STARTUPLAND
+++ Du hast unsere phänomenale dritte STARTUPLAND verpasst? Dann trage Dir jetzt schon einmal unseren neuen Termin in Deinen Kalender ein: Die nächste STARTUPLAND findet am 10. März 2027 statt. Mehr über Startupland
INVESTMENTS
Project Q
+++ Der Warschauer Early Stage-Investor Expeditions, der Rüstungskonzern Hensoldt, der Frankfurt Geldgeber Heliad sowie Altinvestoren wie Project A investieren 15 Millionen Euro (Series A) in Project Q. Das DefenseTech, 2024 von Leonard Wessendorff und Frank Christian Sprengel in München gegründet, entwickelt „intelligente, interoperable Systeme, die in Echtzeit ein umfassendes Lagebild liefern, operative Entscheidungen unterstützen und damit Europas technologische Souveränität im Verteidigungsbereich stärken“. Erst im Juli 2025 sammelte das Unternehmen 7,5 Millionen Euro ein. Das frische Kapital soll vor allem „in die Weiterentwicklung von HYDRIS, einer europäischen Open-Source Integrations- und Orchestrierungsplattform“ fließen. Project A hält derzeit rund 20 % am Unternehmen. Auf Hensoldt entfallen rund 5 %. Expeditions ist mit 8 % an Bord. Mehr über Project Q
Skalar
+++ Der Berliner Investor Headline, der junge KI-Investor futurepresent, QED Investors, Repeat, MS&AD und Foreword sowie Business Angels investieren 12 Millionen Euro (Pre-Seed-, Seed) in Skalar. Das Münchner Startup, 2025 vom Stocard-Gründer Björn Goß (100 Millionen-Exit an Klarna), Niklas Wagener, Florian Lang, Martin Gugel und Christian Pötter gegründet, positioniert sich als „AI-first Steuer- und Buchhaltungskanzlei“. Das Team verbindet dabei „einen eigens entwickelten Technologie-Stack mit menschlichen Steuerexperten“. Das Ziel sind „schnellere, proaktivere und besser skalierbare Leistungen in Steuer, Buchhaltung und Lohn“. Das frische Kapital soll unter anderem in die Weiterentwicklung des „KI-Systems“ fließen. Mehr über Skalar
MAIA
+++ TGFS Technologiegründerfonds Sachsen und die SBG – Sächsische Beteiligungsgesellschaft investieren 4 Millionen Euro in MAIA. Das Startup aus Leipzig, 2021 von Carolin Maier, Mathias Jakob und Moritz von Hammerstein gegründet, kümmert sich um industrielle Produktentwicklung. „Das wertvolle Know-how technischer Unternehmen wächst über Jahre, verteilt sich aber über unzählige Dokumente und Systeme. Genau dieses Wissen führt die KI-Software zusammen und macht es datenschutzkonform und in Sekunden für die Mitarbeitenden verfügbar“, heißt es zum Konzept. TGFS Technologiegründerfonds Sachsen, ein Schweizer Family Office und Business Angels investieren zuvor bereits eine siebenstellige Summe in MAIA. TGFS hielt zuletzt rund 20 % am Unternehmen. Mehr über MAIA
NextGO Epi
+++ Der Berliner Frühphasengeldgeber Vireo Ventures, der amerikanische Geldgeber Ultratech Capital Partners und der Berliner Investor IBB Ventures investieren 2 Millionen Euro in NextGO Epi. Das Startup aus Berlin, 2025 von Ta-Shun Chou, Andreas Popp und Andreas Fiedler als Spin-off des Leibniz-Institut für Kristallzüchtung gegründet, produziert Galliumoxid-Epitaxiewafer für Leistungshalbleiter. Die Materialien bilden die Grundlage für energieeffizientere Leistungselektronik in Bereichen wie Elektromobilität, Energietechnik und KI-Infrastruktur. Vireo hält nun rund 11 % am Unternehmen. Mehr über NextGO Epi
MERGERS & ACQUISITIONS
FairCap – InterNations
+++ Die Münchner Beteiligungsgesellschaft FairCap übernimmt von New Work das Unternehmen InterNations, ein Netzwerk für Menschen, die im Ausland leben und arbeiten. Der Kaufpreis ist nicht bekannt. „Die Transaktion steht für eine konsequente Fokussierung der New Work SE auf das Geschäft mit Recruiting- und Employer-Branding-Lösungen“, heißt es zum Deal. InterNations gehörte seit 2017 zu New Work. Damals legte das Unternehmen rund 30 Millionen für InterNations auf den Tisch. Mehr über InterNations
Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.
Foto (oben): azrael74
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