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Lenovo Yoga AI Mini: Kleinst-PC erhält Core Ultra X7 358H und bis zu 64 GB

Lenovos neuer Mini-PC Yoga Mini i Gen 11 ist in Kürze auch mit Intel Core Ultra X7 358H (Panther Lake) und leistungsstarker Arc-B390-GPU erhältlich. Zur Verfügung stehen hierzulande 32 GB LPDDR5X-Arbeitsspeicher. Doch aus China stammen Hinweise auf eine Variante mit sogar 64 GB.
Yoga Mini-PC bald mit Core Ultra X7 358H …
Den Yoga AI Mini Gen 11, der hierzulande als Yoga Mini i Gen 11 vertrieben wird, hatte Lenovo auf der CES 2026 vorgestellt. Ende April erfolgte der Marktstart in Deutschland, allerdings war vorerst nur die Ausführung mit Intel Core Ultra 5 325 aus der Panther-Lake-Serie erhältlich, die aktuell ab 999 Euro mit 16 GB RAM zu haben ist. Die deutlich schnellere Version mit Intel Core Ultra X7 358H (Test) ist hierzulande noch nicht erhältlich. Diese bietet bei der CPU- und GPU-Leistung deutlich mehr. Allerdings dürfte sie auch erheblich mehr kosten, denn der Arbeitsspeicher umfasst mindestens 32 GB.
… in China sogar schon mit 64 GB RAM
Das ist aber nicht das Ende der Fahnenstange, denn in China hat Lenovo nun den Verkauf des Yoga AI Mini mit Core Ultra X7 358H und sogar 64 GB LPDDR5X gestartet. Dort werden rund 18.000 Yuan verlangt, was nach aktuellem Wechselkurs gut 2.300 Euro entspricht. Im Preis enthalten ist eine SSD mit 1 TB. Einstimmig berichten die chinesischen Websites Expreview und IT Home über die neue Version.
Die Ausstattung bei CPU, GPU, RAM und SSD entspricht damit dem empfehlenswerten GMKtec EVO-T2 (Test).
Mit leistungsstarkem 16-Kern-Prozessor samt potenter iGPU sowie 64 GB RAM wird diese Variante zur Mini-AI-Workstation. Intel bewirbt den Core Ultra X7 358H immerhin mit 122 TOPS via GPU und 50 TOPS über die integrierte NPU.
Mini heißt wirklich winzig
Das Ganze ist zudem äußerst kompakt verpackt, denn das Gehäuse des kleinen Rechners misst 13 cm im Durchmesser, ist 5 cm hoch und besitzt ein Volumen von nur 0,65 Litern. Insgesamt liegt das Gewicht bei lediglich 600 Gramm. Allerdings stellt sich unweigerlich die Frage, inwieweit CPU und GPU ihre Leistung ausfahren können, denn bei so begrenztem Raum ist kaum Platz für eine potente Kühlung.
Als Anschlüsse sind zweimal Thunderbolt 4, zweimal USB-C, einmal USB-A, einmal Netzwerk (2,5 GbE), einmal HDMI und eine Audiobuchse (Klinke) vorhanden.
Es bleibt abzuwarten, ob und wann Lenovo die 64-GB-Version mit Core Ultra X7 358H auch in Europa anbieten wird. Notebookcheck merkt an, dass die 64-GB-Variante in der PSREF-Datenbank (Product Specifications Reference) des Herstellers noch nicht zu finden ist.
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Halbleiter-News: Baustart für Micron-Fab, Intels 18A-Ausbeute erneut im Blick

Micron hat mit dem Bau seiner neuen Speicherfabrik begonnen, während bei Intel einmal mehr der Blick auf die Chipmenge in 18A geht. Denn diese entwickelt sich zwar weiter positiv nach oben, große fünfstellige Wafer-Zahlen im Monat bedeuten aber nicht direkt, dass es auch wirklich gut läuft.
Intels Ausbeute wird besser, Durchsatz bleibt gering
Intels offizielle Aussagen zur Ausbeute der 18A-Fertigung waren in der Vergangenheit bestenfalls oberflächlich und vor allem im vergangenen Jahr eher noch geschönt. Denn dass die Menge an Panther-Lake-Chips im zweiten Quartal plötzlich um das sechs- bis siebenfache steigen sollte, verdeutlicht, dass zu Beginn dieses Jahres da noch nicht allzu viel funktioniert hat. Intel soll dabei laut neuesten Informationen die Maschinen eben nicht an ihr Limit geführt haben, um in langsamerem Tempo eine höhere Ausbeute zu erreichen. Doch ohne ein gewisses Tempo ist die Fertigung auch weiterhin nicht wirtschaftlich (genug).
Und so klingen 30.000 Wafer im Monat aus der 18A-Fertigung erst einmal nach einer ziemlich hohen Zahl. Doch heruntergebrochen relativiert sich das ganze entsprechend schnell. Denn nicht nur wird die Anzahl durch zwei Fabriken erreicht, pro Produktionslinie in den Fabs bleiben dann pro Tag letztlich nur wenige fertiggestellte Wafer übrig.
Denn in einer Fabrik stehen weit mehr als nur ein oder zwei EUV-Belichter. Die von Intel genutzten Systeme der Generation NXE:3800E sind auf dem Papier sogar für bis zu 220 Wafer pro Stunde und in Kürze sogar 230 Wafer pro Stunde ausgelegt. Natürlich müssen davon Wartungsfenster und andere Dinge abgezogen werden, ASML wirbt jedoch mit Einsatzzeiten von deutlich über 80 Prozent. Im schlechtesten Fall sind es also rund 180 Wafer pro Stunde. Wie es einer der Kommentatoren auf X zusammenfasst: Intel ist noch lange nicht am Ziel angelangt.
Neue Micron-Fabrik in Japan für mehr DRAM/HBM
Japanische Medien wie The Japan Times berichten auch unter Berufung auf die lokale Pressemitteilung von der Grundsteinlegung des neuen Werks von Micron in Hiroshima, die seit einem halben Jahr erwartet wurde. Hier soll in Zukunft DRAM und HBM gefertigt werden.
Die Kosten werden sich auf rund 1,5 Billionen Yen belaufen, umgerechnet rund 9,3 Milliarden US-Dollar beziehungsweise 8,1 Milliarden Euro. Japan wird dabei rund ein Drittel der Kosten tragen, das Land ist bekannt dafür, insbesondere die Ansiedlung moderner Halbleiterwerke großzügig zu fördern. Microns neue Fabrik dürfte aber erst ab 2029 Chips in Serie produzieren.
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Neue Serie: Gigabytes erstes Eagle-Notebook im Detail

Erstmals bietet Gigabyte ein Notebook in der Serie Eagle an. Wie bei den Grafikkarten steht der Name für das Einstiegssegment. Zu den ersten Produkten zählt das Gigabyte Eagle GL6J, das in zwei Varianten mit älterer AMD-APU (Rembrandt Refresh) und den Laptop-GPUs GeForce RTX 3050 oder RTX 4050 angeboten wird.
Eagle-Serie startet bei 16 Zoll
Das erste Notebook der Eagle-Serie von Gigabyte wird auf den Produktseiten von Gigabyte Taiwan näher beschrieben, worauf VideoCardz hinweist. Es handelt sich um ein 16″-Notebook mit einem IPS-Display, das 1.920 × 1.200 Pixel im Format 16:10 darstellt. Das Display arbeitet mit 165 Hz und soll sRGB vollständig abdecken sowie eine Leuchtkraft von 400 cd/m² erreichen.
Als Prozessor dient jeweils der AMD Ryzen 5 7533HS, ein 6-Kern-Prozessor der Serie Rembrandt R (Refresh) auf Basis der CPU-Architektur Zen 3+. Dieser besitzt eine integrierte Grafikeinheit vom Typ Radeon 660M mit 6 Compute Units. Für mehr Grafikleistung sorgen die dedizierten GPUs: Hier setzt Gigabyte beim der Variante Eagle 9LJ auf eine GeForce RTX 3050, die bereits stolze 5 Jahre am Markt ist. Bei der Ausführung 9MJ ist es eine jüngere und schnellere GeForce RTX 4050. Beide besitzen 6 GB VRAM.
Bis zu 64 GB Arbeitsspeicher vom Typ DDR5-4800 sollen in den beiden SO-DIMM-Slots verbaut werden. Im Einstiegssegment dürften Kunden aber eher deutlich weniger davon konfigurieren. Das gilt auch für den SSD-Speicher, für den Gigabyte maximal 4 TB nennt, die in zwei M.2-Slots mit PCIe 4.0 x4 unterkommen.
Der Akku mit 61 Wh soll eine Laufzeit von bis zu 8 Stunden ermöglichen. Per Schnellladefunktion sollen 50 Prozent Akkustand in 30 Minuten erreicht werden. Als Anschlüsse sind auf der linken Seite einmal HDMI 2.1, einmal USB-C (5 Gbps, DP 1.4, PD 3.0), zweimal USB-A (5 Gbps) und einmal RJ-45 (Netzwerk mit 1 Gbps) zu finden. Auf der rechten Seite gibt es eine weitere USB-A-Buchse (nur USB 2.0) sowie einen Audioausgang (3,5 mm).
Drahtlose Verbindungen sind über WiFi 6E und Bluetooth 5.2 möglich. Zur weiteren Ausstattung zählen integrierte Lautsprecher (2 × 2 W), eine 720p-Webcam und ein integriertes Mikrofon. Die einfarbig beleuchtete Rubberdome-Tastatur (Scissor-Switch) soll einen Tastenhub von 1,7 mm aufweisen. An der dünnsten Stelle misst das Eagle-Notebook 19,59 mm und besitzt ein Gewicht von rund 2,2 kg je nach Ausstattung.
Preis und Verfügbarkeit
Den Preis hatte Gigabyte bei einem ersten Blick auf ein Eagle-Notebook auf der Computex auf unter 1.000 Euro eingegrenzt. Dass das auch für Konfigurationen mit maximaler Speicherbestückung gilt, ist angesichts der hohen Preise für SSDs und RAM allerdings ausgeschlossen.
Vorerst wird das Notebook in Taiwan verkauft. Informationen zum Marktstart in Deutschland konnten bei Gigabyte kurzfristig nicht eingeholt werden.
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DRAM-Preise: Samsung soll nochmals bis zu 20 Prozent mehr verlangen

Die Preise für Arbeitsspeicher könnten im dritten Quartal erneut deutlich steigen. Samsung soll derzeit mit Kunden über höhere Verkaufspreise für herkömmlichen DRAM verhandeln. Im Raum steht ein Anstieg des durchschnittlichen Verkaufspreises um bis zu 20 Prozent gegenüber dem Vorquartal.
Samsung geht bei Preisverhandlungen offensiv vor
Wie ZDNet Korea unter Berufung auf Branchenkreise berichtet, verfolgt Samsung bei den laufenden Preisverhandlungen eine aggressive Linie. Besonders bei konventionellem DRAM will der Hersteller demnach höhere Preise durchsetzen. Bei LPDDR, das unter anderem in Smartphones und anderen mobilen Geräten eingesetzt wird, könnten die Aufschläge sogar über 20 Prozent liegen.
Noch ist allerdings offen, ob die Kunden die geforderten Preise vollständig akzeptieren. Die genannten Werte beschreiben Samsungs Ziel für die Verhandlungen und keine bereits abgeschlossene allgemeine Preiserhöhung. Der Spielraum des Herstellers ist dennoch groß. Speicherchips bleiben knapp, während vor allem Investitionen in Rechenzentren den Bedarf hochhalten.
Preise waren schon zuvor stark gestiegen
Samsung konnte seine durchschnittlichen DRAM-Verkaufspreise bereits in den vergangenen Quartalen deutlich erhöhen. ZDNet Korea berichtet für das erste Quartal von einem Anstieg im Bereich von über 90 Prozent gegenüber dem Vorquartal. Für das zweite Quartal werde ein Plus von 50 bis 60 Prozent geschätzt.
Mit bis zu 20 Prozent würde sich der Preisanstieg im dritten Quartal zwar abschwächen. Von einer Entspannung kann dennoch kaum gesprochen werden. Analysten rechnen demnach damit, dass das Angebot auch im kommenden Jahr hinter der Nachfrage zurückbleiben könnte.
Für Samsung zahlt sich die Entwicklung finanziell aus. Analysten erwarten für das zweite Quartal einen starken Gewinnsprung. Gleichzeitig steigen für Gerätehersteller die Kosten für Speicherkomponenten, was sich letztlich auch auf Smartphones, Notebooks oder andere Elektronikprodukte auswirken kann.
Preisentwicklung landet bereits vor Gericht
Die erneuten Preisforderungen treffen auf eine ohnehin aufgeheizte Debatte um den DRAM-Markt. Ende Juni wurde in den USA eine Sammelklage gegen Samsung, SK Hynix und Micron eingereicht. Den drei Speicherherstellern wird vorgeworfen, das Angebot für konventionellen DRAM künstlich verknappt und dadurch höhere Preise begünstigt zu haben. Die Vorwürfe sind bislang nicht gerichtlich bestätigt. Dennoch fällt die mögliche nächste Preisrunde in eine Phase, in der der Umgang der großen Speicherhersteller mit Produktionskapazitäten und dem Consumer-Markt zunehmend kritisch betrachtet wird.
Langfristige Lieferverträge könnten den Herstellern zudem mehr Planungssicherheit geben. Laut ZDNet Korea wächst der Anteil entsprechender Vereinbarungen, bei denen feste Abnahmemengen und Preisuntergrenzen vereinbart werden. Ein schneller Preisverfall bei DRAM erscheint damit vorerst wenig wahrscheinlich.
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