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10 Jahre ASRock Taichi: Sechs Jubiläumseditionen, doch keine davon ist zu kaufen

ASRock feiert 10 Jahre Jubiläum der Produktmarke Taichi. Mainboards, Grafikkarten, Monitore, Netzteile und AiO-Kühler werden passend dazu als Sonderedition gezeigt. Doch zu kaufen wird es diese nicht geben. Die Reise der Marke ASRock Taichi begann im Jahr 2016 mit dem Intel X99 Taichi.
Taichi-Geburtstagseditionen nur als Konzept
Zum Geburtstag werden zahlreiche Produkte der jüngsten Generation nochmals mit leicht angepasstem Design als „Taichi 10th Anniversary Edition“ neu aufgelegt oder vielmehr gezeigt, denn wie der Hersteller erklärt, handelt es sich nur um Design-Konzepte, die zwar auf Messen zu sehen waren, doch nicht in den Handel gelangen. Zumindest hege ASRock derzeit keine Pläne für einen Vertrieb.
The Taichi 10th Anniversary products are concept products created to celebrate the milestone. There are currently no plans for retail sale.
ASRock
Darunter sind die beiden Mainboards X870E Taichi (AMD) und Z890 Taichi (Intel), die ComputerBase bereits auf der Computex 2026 betrachten konnte. Ebenfalls schon gezeigt wurde die Radeon RX 9070 XT Taichi als Jubiläums-Edition.
Auf der eigens zum Jubiläum erstellten Webseite werden außerdem noch der 27″-OLED-Monitor Taichi TCO27QXB, das Netzteil Taichi TC-1650T sowie der AiO-CPU-Kühler Taichi 360 HOLO aufgeführt. Damit gibt es also insgesamt sechs Sondereditionen.
10 Jahre ASRock Taichi in Kurzfassung
Auf der Computex 2016 hatte ASRock das erste Produkt der Taichi-Serie ausgestellt: Das X99 Taichi, damals waren Produktnamen noch kurz, fiel mit seinen stilisierten Zahnrädern auf. Diese entpuppten sich über die Jahre als Markenzeichen der Serie. Diese umfasst inzwischen nicht mehr nur Mainboards, sondern ist analog zum Portfolio von ASRock im Laufe der Zeit viel breiter aufgestellt. Im Jahr 2019 folgten die ersten Grafikkarten, die RX 5700 XT Taichi X machte den Anfang. Fünf Jahre später kamen gleich im Großaufgebot Netzteile hinzu und in diesem Jahr wurde die Produktpalette um erste Taichi-Monitore und AiO-Kühler ergänzt.
Mehr zur Marke ASRock Taichi
Der Name Taichi lehnt an das chinesische Taijitu an, hierzulande ist es als Yin-und-Yang-Symbol bekannt. Eine zumindest entfernte Ähnlichkeit besitzt das Taichi-Logo von ASRock.
Wer mehr über die Geschichte der Marke erfahren will, kann einen Blick in den Jubiläumsband „The Taichi Journey“ (PDF) werfen, den das Presseteam von ASRock entworfen hat.
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Wegen neuer EU-Vorgabe: Nintendo kündigt Produktionsende der Switch 1 für 2027 an

Der Verkauf von Nintendo Switch, Switch Lite und dem OLED-Modell wird ab Mitte Februar 2027 in Europa eingestellt. Hintergrund ist die neue EU-Batterieverordnung, die einen austauschbaren Akku vorschreibt. Auch einige Controller sind vom Verkaufsstopp betroffen.
Rund 10 Jahre nach dem Start der ersten Switch beendet Nintendo den Verkauf des Originalmodells sowie der Switch OLED und der Switch Lite in Europa ab dem kommenden Jahr. Auch der Pro Controller und die NES-, SNES- und Mega-Drive-Gamepads für die Nintendo Switch sowie Pokémon GO Plus+ werden ab dem 18. Februar 2027 nicht mehr an Händler und im Nintendo-Store verkauft, wenn die EU-Batterieverordnung gültig wird.
EU-Aus der Nintendo Switch im Februar 2027
Nintendo versichert im Rahmen eines neuen Support-Dokuments, dass die reguläre Switch, die Switch Lite und die Switch OLED im Jahr 2026 weiterhin produziert werden und „das ganze Jahr über in Europa flächendeckend erhältlich sein werden„. Erst Mitte Februar 2027 wird Nintendo diese Modelle nicht mehr an Händler ausliefern und auch den Verkauf im eigenen Online-Store einstellen. Eine Ausnahme stellen separat zu kaufende Joy-Cons der Switch 1 dar, die schon ab Sommer 2026 eine neue Version mit besser tauschbarem Akku erhalten werden.
Schon im Verkauf befindliche Geräte sind von diesen Regeln nicht betroffen. Und auch Nintendo Switch Online und den eShop der Switch 1 wird das japanische Unternehmen nach dem Stichtag am 18. Februar 2027 regulär weiterbetreiben. Nintendo umgeht mit dem Produktionsende der ersten Switch, hier angepasste Modelle mit austauschbarem Akku anbieten zu müssen, wie es die EU-Batterieverordnung vorsieht.
Switch 2 bekommt neue Version
Ganz anders sieht es erwartungsgemäß bei der Switch 2 und zugehörigen Hardware-Produkten aus: Bereits im Herbst 2026 kommt eine neue Revision der Switch 2 und den mitgelieferten Joy-Con-2-Controllern. Ab Winter dieses Jahres folgen der Switch 2 Pro Controller und separat kaufbare Joy-Con 2 mit leichter austauschbarem Akku. Und Anfang 2027 wird Nintendo überarbeitete Varianten des GameCube-Controllers für Switch 2 und des N64-Controllers auf den Markt bringen.
Interessanterweise hat die überarbeitete Version der Nintendo Switch 2 einen rund ein Prozent kleineren Akku (5.172 mAh statt 5.220 mAh), während das Gewicht leicht ansteigt (411 Gramm statt 401 Gramm). Auch die Joy-Con 2 mit leichter austauschbarem Akku wiegen etwas mehr als das Vorgängermodell, und zwar 68 statt 66 Gramm. Beim Switch 2 Pro Controller fällt der Akku sogar 16 Prozent kleiner aus als zuvor (897 mAh statt 1070 mAh), wobei hier das Gewicht auf ungefähr 235 Gramm beziffert wird, was 7 Gramm weniger als zuvor ist.
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Kreative Mikrotransaktionen: Für Halo 4 stand kurz ein Echtgeld-Auktionshaus im Raum

Ein Echtgeld-Auktionshaus für Ingame-Gegenstände wie in Diablo 3 in den vierten Teil von Halo zu bauen klingt schräg? Ein ehemaliger Microsoft-CEO soll das kurz anders gesehen und eine entsprechende Idee während einer Präsentation des Spiels vorgeschlagen haben.
In einem Action-Rollenspiel wie Diablo 3 sammelten Spieler zufällig generierte Beute, die teils auch gehandelt wurde. In Blizzards Augen war das Grund genug, ein eigenes Auktionshaus in das Spiel zu integrieren. Dort konnten Spieler Gegenstände kaufen und verkaufen. Das war zwar auch in der Spielwährung möglich, wurde aber nur für Ramsch genutzt. Alles andere ging in harter Währung über den Tisch, von der sich Blizzard einen Teil nahm – und nebenbei das Sammelprinzip des Spiels entwertete.
Erschwerend kam hinzu, dass der höchste Schwierigkeitsgrad am Anfang ohne den Kauf von Gegenständen kaum zu erreichen war, was Pay-to-Win-Vorwürfe aufkommen ließ. Das Experiment ging damit vorhersehbar aus. Spieler befanden die Idee nicht nur vor, sondern besonders nach der Veröffentlichung für so brilliant, dass das Auktionshaus nach zwei Jahren wieder gehen musste, um das Spiel zu retten.
Kritisierte Idee für Halo 4
In diesem Kontext und Zeitraum, berichtet ein ehemaliger Leveldesigner von Halo 4, habe der damalige Xbox-CEO Don Mattrick während einer internen Präsentation des Spiels vorgeschlagen, die Idee des Echtgeld-Auktionshauses für den Shooter zu kopieren. Angeboten werden sollten Skins für den Mantis-Mech. Anwesende des Meetings hätten dabei so getan, als sei dies eine revolutionäre Idee, die die Entwickler umsetzen würden. Da sich im Spiel aber keine Spur von Skins für die Mantis oder eines Auktionshauses findet, kann es mit der Verfolgung dieser Pläne nicht weit her gewesen sein.
Dan Callan hat daher kein besonders positives Bild von Führungskräften. Er zieht aus der Situation die Schlussfolgerung, dass Branchen-Manager „dumme, abgehobene, geldgierige Idioten“ seien und merkt an, es hätte ihn ernsthaft überrascht, wenn Mattrick „sich fünf Minuten später noch daran hätte erinnern können, was er gesagt hat“. Eine solche zynische Perspektive ignoriert ein Stück weit, dass die Aufgabe eines Managers eine andere ist. Er muss, insbesondere in börsennotierten Unternehmen Gewinne maximieren, seine Blick ist von diesem ökonomischen Ziel geprägt. Was das angeht, ist das Potential eines solchen Auktionshauses riesig. Die Umsetzung gelang bisher jedoch nur einem Unternehmen in ähnlicher Form: Valve mit dem Steam-Marktplatz.
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TUXEDO OS aus Augsburg: Die Distributionsbasis wechselt von Ubuntu zu Debian
TUXEDO OS ist die Hausdistribution des Augsburger Hardware-Herstellers Tuxedo. Bislang war Ubuntu LTS die Basis des Systems, doch der Aufwand der Aktualisierung erhöhte sich stetig und Canonicals strategische Ausrichtung bereitete zunehmend Sorgen um die Entwicklung des Betriebssystems. Debian Testing wird nun Basis.
Was ist TUXEDO (OS)?
TUXEDO ist ein Anbieter für Linux-kompatible Hardware aus Augsburg in Bayern. Sämtliche angebotenen Geräte kommen auf Wunsch mit vorinstalliertem Linux und sind vollkommen mit dem freien Betriebssystem kompatibel.
Neben der Auswahl bekannter Distributionen für die Vorinstallation ist das Herzstück der Geräte aber TUXEDO OS. Die bislang auf Ubuntu aufbauende Distribution kommt mit allem Notwendigen für den alltäglichen Betrieb daher und setzt voll auf KDE Plasma. Besonders wird das System aber durch das TUXEDO Control Center:
Auf einen Blick lassen sich wichtige System-Metriken anzeigen, Profile wechseln und besondere Einstellungen vornehmen – wie zum Beispiel die Auswahl der präferierten GPU auf einem Laptop.
Auch der Fokus auf stabile Pakete in der Art eines Point-Releases und das gleichzeitige Aktuellhalten zentraler Pakete wie im Rolling heben TUXEDO OS aus der Masse heraus.
Darum erfolgt der Wechsel von Ubuntu zu Debian
Bislang setzte TUXEDO OS auf Ubuntu als Basis, konkret die LTS-Variante. Doch das führte oft zu Konflikten mit dem hybriden Release-Modell. Denn wenn Anwendungen wie KDE Plasma aktuell gehalten wurden, die in Ubuntu LTS enthaltenen notwendigen Qt-Bibliotheken aber veraltet waren, stieg der Aufwand enorm alles zuverlässig am Laufen zu halten.
Ein weiteres Problem sehen die Augsburger auch in der zunehmenden Strategie Canonicals – dem Herausgeber von Ubuntu. Deren proprietäres Snap-Paketsystem ist zunehmend schwieriger von klassischen .deb-Paketen zu trennen. Auch findet aktuell eine Ausrichtung Canonicals auf den KI-Trend statt, mit bislang nicht absehbaren Folgen.
Debian Testing als neue Grundlage von TUXEDO OS
Von Ubuntu auf klassisches Debian zu wechseln würde viele Probleme nicht lösen, sondern eher neue schaffen; Denn Debian setzt auf konservativ ausgewählte Softwarepakete, was Portierungen erneut erschweren würde. Doch für die Entwicklung eines kommenden Debians werden aktuelle Pakete für einen Testing-Zweig gebaut, der später Basis einer neuen Debian-Version wird. Debian Testing setzt damit auf durchaus aktuelle Software, ohne aber an Stabilität und Zuverlässigkeit einzubüßen.
Statt also einfach auf eine Debian-Version zu setzen, baut TUXEDO OS zukünftig auf Debian Testing auf und kann weiterhin ein hybrides Release-Modell anbieten, bei dem wichtige Programme aktuell gehalten werden.
Was ändert sich für TUXEDO-OS-Nutzer?
Im alltäglichen Einsatz ändert sich für TUXEDO-OS-Nutzer nichts, denn die Paketverwaltung bleibt die gleiche und Updates lassen sich auf gewohnte Weise über Discover oder die Kommando-Zeile aktualisieren.
Neu an Bord ist die Nutzung von Btrfs und Snapper: Vor jedem Systemupdate wird fortan ein Systemabbild erstellt, wodurch bei Problemen einfach ein Zurücksetzen möglich wird. Das gilt für Neuinstallationen sowie Neugeräte.
Denn einfach einen Wechsel von Ubuntu- auf die Debian-Basis wird es nicht geben. Sobald die Testphase der neuen Betriebssystem-Basis abgeschlossen ist und TUXEDO OS standardmäßig auf Debian-Testing setzt, werden Nutzer ihr System neu aufsetzen müssen. Diesen Vorgang und auch Wege, um die persönlichen Daten zu migrieren, wird Tuxedo noch rechtzeitig in eigenen Anleitungen veröffentlichen. Daneben wird es für Nutzer, die weiterhin auf Ubuntu als Basis setzen möchten, einen einfachen Wechsel auf Kubuntu 26.04 geben.
Downloads
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4,6 Sterne
Debian ist eine der ältesten, einflussreichsten und am weitesten verbreiteten Linux-Distributionen.
- Version 13.5.0 „Trixie“ Deutsch
- Version 12.14 „Bookworm“ Deutsch
- Version 11.11 „Bullseye“ Deutsch
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4,9 Sterne
Kubuntu ist eine auf Ubuntu aufbauende Linux-Distribution mit der Desktop-Umgebung KDE.
- Version 26.04 „Resolute Raccoon“ LTS Deutsch
- Version 24.04.4 LTS „Noble Numbat“ Deutsch
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4,5 Sterne
Ubuntu ist die bekannteste Linux-Distribution, der Fokus liegt auf einfacher Bedienung.
- Version 26.04 „Resolute Raccoon“ LTS Deutsch
- Version 24.04.4 LTS „Noble Numbat“ Deutsch
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