Digital Business & Startups
5 neue Startups: Kontori, Arctory, Coback, azuza, goal100.studio
#Brandneu
Erneut bereichern vielversprechende Neugründungen die Startup-Szene. Im Folgenden stellen wir diese junge Unternehmen vor: Kontori, Arctory, Coback, azuza und goal100.studio.

Frische Ideen, neue Firmen: deutsche-startups.de präsentiert heute wieder junge Startups, die kürzlich gegründet wurden oder gerade ihren Stealth-Mode beendet haben. Wer noch mehr Neugründungen entdecken möchte, sollte unseren Newsletter Startup-Radar abonnieren.
Kontori
Kontori aus Bielefeld, von Marcel Banmann und Josua Kurt Köhler an den Start gebracht, automatisiert Finanzprozesse zwischen ERP-Systemen und externen Datenquellen. Die Plattform verarbeitet Dokumente, ergänzt fehlende Informationen und überträgt geprüfte Daten zurück ins ERP, um manuelle Arbeit und Fehlerquellen zu reduzieren.
Arctory
Bei Arctory aus München, von Eden Chabanet und Johannes Mohren angeschoben, geht es um KI-gestützte Softwareentwicklung in der Fertigung. Unternehmen können mit der Software des Startups Anwendungen für Planung, Steuerung und Optimierung von Produktionsprozessen erstellen.
Coback
Hinter Coback aus Dresden, von Benjamin Ernst und Étienne Schüler ins Leben gerufen, verbirgt sich ein „Compliance-Autopilot“ für Unternehmen. Die Software überwacht regulatorische Änderungen, priorisiert relevante Anforderungen und hilft Compliance-Teams dabei, deren Umsetzung zu organisieren.
azuza
Mit azuza aus Neuss, von Samed Yilmaz auf die Beine gestellt, lassen sich Finanz- und Verwaltungsaufgaben für Selbstständige und kleine Unternehmen per Spracheingabe automatisieren. Die KI-Assistenz erstellt Rechnungen und Angebote, beantwortet Finanzfragen und unterstützt bei der Verwaltung von Zahlungen und E-Mails.
goal100.studio
Die Hamburger Jungfirma goal100.studio entlastet Projektierer, Kommunen und Energiegenossenschaften bei der Planung von Energiewendeprojekten. Die von Bahne Carstensen und Jakob Ortmann gegründete Plattform kombiniert Karten-, Flächen- und Projektdaten, um die Entwicklung von Wind- und Solarprojekten zentral zu steuern.
Tipp: In unserem Newsletter Startup-Radar berichten wir einmal in der Woche über neue Startups. Alle Startups stellen wir in unserem kostenpflichtigen Newsletter kurz und knapp vor und bringen sie so auf den Radar der Startup-Szene. Jetzt unseren Newsletter Startup-Radar sofort abonnieren!
Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.
Foto (oben): Bing Image Creator – DALL·E 3
Digital Business & Startups
Warum Deutschlands KI-Hoffnung Langdock in den USA sitzt
„Kein deutsches Kapital. Kein europäischer Gesellschafter. Hundert Prozent US-Eigentum.“ Mit diesen Worten greift Student Tobias Perschl auf Linkedin das vielgelobte KI-Startup Langdock an. Tatsächlich zeigt ein Blick ins Handelsregister: Hinter der Berliner GmbH steckt eine Corporation aus Delaware. Ist eines der bekanntesten deutschen KI-Startups am Ende gar nicht so deutsch? Was bedeutet das für Steuern, Kundendaten und die Kontrolle über das Unternehmen? Und warum führt die Spur ausgerechnet zu einem unscheinbaren gelben Haus in Wilmington, das Hunderttausenden Firmen als Adresse dient? Langdock-Gründer Lennard Schmidt hat uns erklärt, was es damit auf sich hat.
Digital Business & Startups
+++ Tentris +++ altitude +++ Startup-Boom +++ Lucid Capital +++ pivio +++
#STARTUPTICKER
Tentris – STARTUPLAND – altitude
+++ STARTUPLAND zahlt sich aus! Das Bielefelder KI-Startup Tentris, Gesamtsieger des diesjährigen STARTUPLAND Pitch Contest, sammelt 925.000 Euro von Bloomhaus Ventures, Vanagon Ventures, altitude, 10x Value Partners und Business Angel Pascal Wichmann ein. Hinzu kommen 1 Million Euro an EXIST-Fördermitteln. Besonders spannend: Den SME-Tech-Investor altitude lernte das Team auf unserer STARTUPLAND Conference kennen. Dass daraus inzwischen ein Investment geworden ist, freut uns natürlich ganz besonders. Tentris, 2024 als Spin-off der Universität Paderborn gegründet, entwickelt eine neue Generation von Graphdatenbanken, mit denen Unternehmen und KI-Systeme vernetzte Informationen schneller auswerten und bessere Entscheidungen treffen können. Mehr über Tentris
Startup-Neugründungen
+++ So viele Gründungen wie noch nie! Im ersten Halbjahr 2026 entstanden in Deutschland 3.053 neue Startups – mehr als im gesamten Jahr 2024. Dies geht aus dem neuen Report „Next Generation – Startup-Neugründungen in Deutschland“ von Startup-Verband und startupdetector hervor. Das erste Halbjahr 2026 ist damit das gründungsstärkste seit Beginn der Erhebung im Jahr 2019. Gegenüber dem zweiten Halbjahr 2025 stieg die Zahl der Neugründungen um 52 %. Besonders auffällig: Bereits 1.038 der neuen Startups setzen auf Künstliche Intelligenz – damit arbeitet inzwischen mehr als jedes dritte neue Startup an und mit KI. Bemerkenswert: Der Gründungsboom erfasst ganz Deutschland. In allen Bundesländern entstanden mehr Startups als im Halbjahr zuvor, Hamburg legte sogar um 83 % zu. Am Ende des Tages bleibt die wichtige Erkenntnis weiter: Die allgemeine Stimmung ist der deutschen Startup-Szene ist weiter sehr viel schlechter als die tatsächlichen Zahlen zeigen. (Next Generation, PDF) Mehr über Next Generation
Lucid Capital
+++ InvestorsToWatch! Den Berliner Investor Lucid Capital, der im Sommer 2023 erstmals auf unserem Radar auftauchte, haben noch immer viele nicht auf dem Schirm. Dabei geht der junge Geldgeber inzwischen regelmäßig bei spannenden KI-Startups an Bord. Zuletzt investierte das Team gemeinsam mit Possible Venture, Kvanted und Fortino Capital 3 Millionen Euro in mkind. Das Startup aus München, 2026 von Michael Sauer, Christoph Willibald, Gabriele Tiboni und Paul Kröger, gegründet, entwickelt intelligente Robotersysteme für industrielle Fertigungsprozesse. Zu den bisherigen Investments von Lucid gehören zudem bayshore, GeneralMind, Sonia und forward earth. Insgesamt zählen inzwischen 18 Unternehmen zum Portfolio des Geldgebers, von denen 11 bereits öffentlich bekannt sind. Sieben weitere Investments befinden sich somit noch im Stealth-Modus. Rückblick: Im Februar verkündete der Investor rund um Johann Nordhus Westarp und Srecko Džeko das Final Closing seines ersten Fonds bei 36 Millionen Euro. Lucid positioniert sich als „AI Inception Fund“ und investiert teilweise bereits in Gründerteams, bevor überhaupt eine Firma existiert. Das Team, das zuvor den Inkubator Flash Ventures führte, dürfte man künftig noch häufiger auf den Cap Tables aufstrebender KI-Startups sehen. Mehr über Lucid Capital
pivio
+++ „Unsere Kunden haben uns gezeigt, dass sie nicht das nächste Beratungstool suchen, sondern eine Infrastruktur, die bestehende Prozesse intelligenter macht. Deshalb haben wir uns zu einer KI-Infrastruktur für den Pet-Health-Markt entwickelt“, sagt Katharina Bansemer, Gründerin von pivio. Mehr über pivio
Startup-Radar
+++ Neue Gründerinnen und Gründer machen sich auf den Weg! Wir präsentieren heute folgende Auswahl frischer Startups, die man kennen sollte: bayshore, INXM, Optohive, VPATH AI und senaya.AI. Mehr im Startup-Radar
#DEALMONITOR
Investments & Exits
+++ Proxima Fusion sammelt 411 Millionen ein (Bewertung: 2,4 Milliarden) +++ ARC erhält 4 Millionen +++ Porelio bekommt 2,4 Millionen +++ STARTUPLAND-Pitch Contest-Gesamtsieger Tentris sammelt knapp 2 Millionen ein. Mehr im Deal-Monitor
#JOBS
Agile Robots
+++ Unser Job des Tages! Agile Robots sucht einen Senior Customer Support Engineer (m/f/d). Agile Robots SE is an international high-tech company based in Munich, Germany with a production site in Kaufbeuren and more than 2300 employees worldwide. Our mission is to bridge the gap between artificial intelligence and robotics by developing systems that combine state-of-the-art force-moment-sensing and world-leading image-processing technology.
Was ist zuletzt sonst passiert? Das steht immer im #StartupTicker
Digital Business & Startups
7 aufstrebende Startups aus Heidelberg, die alle kennen sollten
#StartupsToWatch
Im kleinen Städtchen Heidelberg am Neckar tummeln sich zahlreiche aufstrebende Startups. Deswegen blicken wir wieder einmal auf die Digital-Szene in der Neckarstadt und stellen sieben aufstrebende Startups aus Heidelberg vor, die alle kennen sollten.

Immer mehr deutsche Universitätsstädte etablieren sich als Gründerhochburgen – darunter auch das wunderschöne Städtchen Heidelberg. In den vergangenen Jahren bekam die Neckarstadt vor allem dank des KI-Überfliegers Aleph Alpha viel Aufmerksamkeit. Aber auch Dank GetSafe und Verivox war Heidelberg in der letzten Zeit immer wieder in den Schlagzeilen.
Dennoch steht Heidelberg weiter viel zu selten im Fokus der bundesweiten Startup-Szene. Deswegen blicken wir heute wieder einmal ganz gezielt auf die Startup-Szene in Heidelberg. Denn den vergangenen Monaten sind wieder einige aufstrebende Startups aus der Neckarstadt aufgefallen.
7 vielversprechende Startups aus Heidelberg
Cirql One
Cirql One, 2025 von Gregor Stöckler, Stefan Hockenberger und Tara von Metzen an den Start gebracht, setzt auf eine „Enterprise-KI mit Geschäftskontext“. Die Plattform des Startups extrahiert dabei „gewachsenes institutionelles Wissen aus Enterprise-Systemen wie SAP und macht es für KI direkt nutzbar“. Mehr über Cirql One
blue activity
blue activity, 2021 von Lars Havighorst und Michael Simon gegründet, kümmert sich um die „nachhaltige Behandlung von Kühlwasser in industriellen Verdunstungskühlsystemen“. Das „Echtzeit-Monitoring-Dashboard“ des CleanTechs überwacht dabei „alle relevanten KPIs-Biofilm, Scaling, Korrosion und Füllstand“. Mehr über blue activity
FLEXOO
FLEXOO, 2023 angeschoben, entwickelt „ultradünne, frei formbare Sensoren, die direkt in einzelne Batteriezellen integriert werden“. Das Schlagwort dabei lautet „Physical-AI-Sensorplattform“. Die Sensoren des Unternehmens sollen „Physical AI überhaupt erst möglich“ machen. „Nur ultradünne, frei formbare Sensorik schließt die Lücke zwischen physischer Hardware und lernenden Algorithmen“, heißt es in einer Presseaussendung. Mehr über FLEXOO
Enzo
Enzo, 2021 von Marvin Follmann und Sascha Wolf ins Leben gerufen, hilft Wohngebäudeversicherungen. „Mit der one.drop-Technologie überwacht Enzo Trinkwassersysteme digital und meldet Defekte automatisiert, um Schäden und Wasserverluste zu minimieren“, heißt es zum Konzept. Mehr über Enzo
paretos
paretos, 2020 von Fabian Rang und Thorsten Heilig auf die Beine gestellt, möchte „Analyseprozesse für Unternehmen so leicht zugänglich und integrierbar wie ein E-Mail-Programm“ machen. So sollen „umfangreiche Datenanalysen ohne Vorkenntnisse oder die Expertise von Data-Science-Spezialisten durchgeführt werden“ können. Mehr über paretos
become.1
become.1, 2019 von Friedrich Villhauer und David Wambsganss gegründet, hat Mitarbeiter-Benefits im Fokus. Das Team verspricht dabei „minimalen Verwaltungsaufwand für Arbeitgebende und maximale Flexibilität für Arbeitnehmende“. Mehr über become.1
Heidelberg Epignostix
Heidelberg Epignostix, 2022 aus der Taufe gehoben, möchte die Krebsdiagnostik durch Data Science verändern. „The company has developed novel AI-based bioinformatics algorithms with utility in cancer classification for improved accuracy in cancer diagnosis, prognosis and therapy management“, heißt es zum Konzept. Mehr über Heidelberg Epignostix
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Foto (oben): Shutterstock
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